Delitzscherin war mit dabei und gewann Bronze

In Vorbereitung auf die Special Olympic Games 2023, auch in Berlin, hatten die beiden Trainer aus Radebeul und Glauchau Bernd Hartmann und Ronny Weber die Idee, eine reine Behindertenfrauenmannschaft an den Start zu schicken. Diese wurde mit der 34 jährigen Jennifer Sperling vom NHV Concordia Delitzsch verstärkt und somit entstand das „Damen Team Sachsen“. Ohne jemals eine Trainingseinheit miteinander zu machen, ging es am Montag in Berlin gleich zu Sache. Der erste Gegner der Sachenmädels waren die Tornado Girls aus Karlsruhe-Durlach. Ja, wie ein Tornado zog Team Sachsen über die Karlsruher Mädels her und gewannen ihr Spiel klar mit 17:8 . Beste Werferin war in diesem Spiel Jennifer vom NHV mit 12 Treffern. Nationale Spiele hin oder her. Der zweite Gegner der Sachsenmädels war die Nationalmannschaft aus Dänemark. Das Spiel endete erwartungsgemäß 12:2 für die Däninnen. Nach dem Ruhetag am Mittwoch spielte unser Team Sachsen dann am Donnerstag gegen das Frauenteam Wiesel, Wiesloch. Dieses Spiel wurde mit 13:7 gewonnen. Auch hier konnte Jennifer mit 10 Toren zum Mannschaftserfolg beitragen. Am letzten Spieltag ( Dänemark stand schon als Gesamtsieger fest) ging es gegen die Nationalmannschaft aus Norwegen um Platz zwei. Leider unterlagen unsere Sachsenmädels in diesem Spiel schlussendlich 10:6 und mussten sich daher mit dem 3. Platz begnügen. Obwohl man feststellen muss, dass das „Team Sachsen“ gegen internationale Gegner noch nicht ganz mithalten konnte, braucht man sich keine Sorgen um die Vergleiche mit nationalen Teams zu machen. Zum Schluss noch einen ganz großen Dank an das Trainer und Betreuerteam des  Teams Sachsen. Ohne euch wäre eine solche Durchführung nicht möglich gewesen , wobei bei der Organisation beim Veranstalter für die Internationalen Special Olympics 2023 noch ganz viel Luft nach oben ist.

R.S.