Turbine Leipzig – NHV Concordia Delitzsch 37:31 (19:13)
Dabei begann die Partie vielversprechend: In der ersten Viertelstunde spielte Delitzsch voll auf Augenhöhe, eine Überraschung schien durchaus möglich. Doch im weiteren Verlauf schlichen sich immer mehr Fehler ins Spiel ein. Ein Blick auf die Zahlen spricht eine deutliche Sprache: 38 Fehlwürfe, 10 Fehlpässe und eine Angriffseffektivität von lediglich 26 Prozent. Genau hier lag der Knackpunkt der Partie. Das teilweise umständliche Agieren am gegnerischen Kreis erforderte viel Kraft und Zeit. Einfach zu viele Zuspiele waren erforderlich, um einen Spieler in eine erfolgversprechende Wurfposition zu bringen. Mit nur der Hälfte dieser Fehler wäre ein deutlich entspannterer Spielverlauf – und vermutlich auch ein Sieg – möglich gewesen. Nach einer zwischenzeitlich schwächeren Phase fanden unsere Jungs im weiteren Verlauf wieder zurück ins Spiel. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigte das Team eine deutlich stabilere Abwehrleistung und konnte durch eine konsequent gespielte zweite Welle immer wieder positive Akzente setzen. So gelang es, den Abstand zu verkürzen und das Spiel zumindest offen zu halten. Trotz der Niederlage bleibt positiv hervorzuheben, dass sich die Mannschaft – auch angesichts der dünnen Personaldecke – zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat und bis zum Schluss kämpferisch dagegenhielt. Am Ende steht jedoch die Erkenntnis: Die Fehlerquote war schlicht zu hoch, um gegen diesen Gegner bestehen zu können.
NHV: Janek Rühl, Yves Bräunig, Noah Teuber (1), Kilian Menzel (2), Felix Kerber (5), Paul Petersohn (3), Julien Lange (8), John-Lucca Gaudian (4), Lukas Maja (5), Johan Held (3)









