Nächstes Spiel Samstag, 26.09.2020 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HC Aschersleben
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Newsarchiv - Mai 2020
29.05.2020 Nun ist es offiziell: NHV-Damen belegen 1. Tabellenplatz 29.05.2020 10 Jahre NHV: Vereinsfest fällt aus 15.05.2020 Es gibt noch Geistertickets 15.05.2020 „Der Meistertitel wäre drin gewesen“ 13.05.2020  „Uns geht es auch um ein Signal“ 05-05.2020 Saison beendet – NHV Vizemeister 05.05.2020 Mitgliederversammlung 2020 wird verschoben 02.05.2020 Delitzscher Oberliga-Handballer spenden Prämien und kaufen Geistertickets Nun ist es offiziell: NHV-Damen belegen 1. Tabellenplatz Freitag, 29.05.2020: Jeder hatte es sich anders vorgestellt und gewünscht, aber nun wurde die laufende Spielsaison 2019/2020 vom HVS aufgrund der vorherrschenden Ausnahmesituation für beendet erklärt, jedoch wird kein Meistertitel vergeben. Die Frauenmannschaft des NHV Concordia Delitzsch blickt mit einem weinenden und lachenden Auge zurück auf die gelaufene Saison: Einerseits sind wir traurig, dass die letzten 5 Punktspiele ausgefallen sind und wir somit nicht mehr zeigen konnten, warum wir es verdient haben, die Tabellenspitze weiterhin zu belegen. Aber rückblickend können wir auch zufrieden mit der bisherigen gezeigten Leistung sein. Mit einer Bilanz von 13 Siegen und 2 Niederlagen beenden wir die Spielsaison auf dem 1. Tabellenplatz vor den Damen von Neudorf/Döbeln und Leipziger HV Nord. Von Beginn an spielten wir an der Tabellenspitze und der Bezirksmeistertitel war durch den erspielten Abstand zu den Verfolgern nicht gefährdet. Außerdem führen wir die 7-Meter Trefferquote mit 80% und mit der besten 7-Meter Torschützin der Liga, Kim Sperling (49 Tore bei 58 Versuchen) an. Auch mit 401 Toren gesamt führen wir die Statistik mit einem beachtlichen Plus von rund 100 Toren an. Auch unsere Trainer haben einen großen Anteil an unserem Erfolg, indem sie uns nicht nur ordentlich ins Schwitzen bringen, sondern auch unser Vorbereitungs- und Trainingsphase mit Fußball- und Beachhandballturnieren und Bootcamps vielseitig gestalten. Christian Noack, ehemaliger Spielertrainer des Traditionsvereins SG Zschortau und Co-Trainer Stefan Voigt, welcher mit Delitzsch in der 1. Bundesliga spielte und derzeit in der 2. Männermannschaft auf der Platte steht, stehen uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir möchten uns auch bei unseren Zuschauern bedanken, welche uns nicht nur bei unseren Heimspielen lautstark unterstützen. Wir hoffen, dass wir in der kommenden Saison wieder voll angreifen und mit euch zusammen in der Halle feiern können. Bis dahin versuchen wir uns weiterhin fit zu halten und freuen uns schon auf die kommende Saisonvorbereitung. Wir hoffen, dass wir euch bald wieder in der Halle zu unseren Spielen begrüßen können. Kristin Mertzsch 10 Jahre NHV: Vereinsfest fällt aus Freitag, 29.05.2020: Der NHV Concordia Delitzsch wird im August 10 Jahre alt. Das wollten wir ganz groß feiern. Eigentlich. Leider müssen wir euch mitteilen, dass das geplante Vereinsfest an der Schladitzer Bucht aufgrund der aktuellen Situation in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Wir sind natürlich optimistisch und hoffen, dann den 11. Vereinsgeburtstag mit euch gemeinsam feiern zu können. Die näheren Informationen dazu folgen. Bleibt weiterhin gesund. Sportliche Grüße vom Orgateam Es gibt noch Geistertickets! Freitag, 15.05.2020: Drei Wochen nach Beginn unserer Geisterticket-Aktion ist es Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Wir bedanken uns bei den Käufern von bislang 120 #Geistertickets, 42 Bratwürsten, 58 Bierchen, 13 Limos und 65 Nachwuchs- Fünfern – vielen Dank! Wenige Tage vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball- Bundesliga wollen wir in Erinnerung rufen, dass es in den unterklassigen Ligen wohl noch sehr lange dauern wird, bevor die Vereine wieder Einnahmen aus dem Verkauf von Tickets und Bewirtung erzielen können. Von TV-Geldern ganz zu schweigen… Also liebe Fans, wie wäre es mit einem blau-weißen Geisterticket? Und dazu noch eine leckere Bratwurst? Und ein kühles Bierchen? Und wenn ihr könnt, vielleicht noch einen Fünfer für unseren Nachwuchs? Dann einfach hier entlang: https://www.geisterspieltickets.de/nhv- concordia-delitzsch2010 „Der Meistertitel wäre drin gewesen“ Freitag, 15.05.2020: Handball-Oberliga: Delitzschs Trainer Jan Jungandreas lässt seine Mannschaft inzwischen beim Feiern immer mal alleine und erklärt, warum die dritte Liga für den Verein noch zu früh gekommen wäre. Seine erste Saison als Trainer im Herrenbereich hat Jan Jungandreas mit der Vizemeisterschaft in der Handball-Oberliga beendet. Im Interview spricht der 32-jährige Erfolgscoach des NHV Concordia Delitzsch über freudige Ereignisse, verpasste Chancen, den Aufstiegsverzicht und eigene Ambitionen. Der NHV hat die Saison als Vizemeister abgeschlossen. Der Trainer ist zufrieden? Jan Jungandreas: Sehr zufrieden. Platz zwei hatte vor Saisonbeginn niemand erwartet. Ausschlaggebend war der Top-Start mit zwei Auswärtssiegen in Folge? Unsere Erfolge in Köthen und Plauen – beide gehören zu den schwierigsten Auswärtspartien in der Oberliga – haben uns Rückenwind gegeben. Das Team hat da gemerkt, dass es gegen die Top-Teams mithalten kann, auch auswärts. Zwischendurch gab es einen kleinen Hänger. Leider. Aber: Unsere Spieler sind keine Profis. Schon in der Vorbereitung hatte sich angedeutet, dass es auch mal ein Wellental geben könnte. Schließlich gab es ein neues Trainer-Duo, wieder eine fast komplett neue Mannschaft. Es ist normal, dass dann mal die Konstanz fehlt. Zumal wir viele junge Spieler haben. Es hätte auch Platz eins sein können, wenn die Saison weitergegangen wäre? Das ausgefallene Spiel gegen den HC Burgenland, den Meister, wäre natürlich ein absolutes Highlight gewesen. Aber auch danach hätten wir ein schwieriges Restprogramm gehabt. Sicherlich wäre der Meistertitel drin gewesen, aber auch Platz drei. Warum wollte der NHV nicht aufsteigen? Unsere Top-Platzierung hatte keiner erwartet. So war die Vorbereitungszeit für die dritte Liga viel zu kurz. Trainingsaufwand, Finanzen – da hätten wir mehr Professionalität benötigt. Zudem ist für einige ältere Spieler die dritte Liga wegen des höheren Aufwands kein Thema mehr. Was war das schönste Erlebnis in der Saison? Da fallen mir spontan zwei ein. Unser Spiel gegen Bad Blankenburg. Wir lagen mit fünf Toren zurück und haben das Spiel kurz vor Schluss noch gedreht und gewonnen. Und: Das erste Tor von Jan Derk Janßen nach zweijähriger Verletzungspause. Die Mischung aus Jung und Alt hat sich bewährt? Auf alle Fälle. Junge Spieler, die ehrgeizig sind und das Ziel haben, irgendwann dritte oder sogar zweite Liga zu spielen, und ältere Spieler, die zum Teil Erstligaerfahrung haben und den jüngeren ganz viel mitgeben können – diese Kombination hat sich bewährt. Diese Mischung möchten wir auch in den nächsten Jahren beibehalten. Welcher Spieler hat den größten Sprung nach vorn gemacht? Das waren mehrere. Niklas Prautzsch hat sich als erster Mittelmann etabliert und ist jetzt ein Führungsspieler. Moritz Brodowski am Kreis. Marian Voigt, der eine richtig gute Entwicklung genommen und sich seinen Platz als Nummer eins im Tor wirklich verdient hatte. Auch Maximilian Amtsberg hat sich gut gemacht. Daniel Sowada ist mittlerweile ein absoluter Führungsspieler. Tobias Karl hat ebenfalls einen Sprung nach vorne gemacht. Vorige Saison noch Spieler, dann Trainer des Teams – war das ein riskantes Experiment? Spannend war das auf jeden Fall, auch gewagt. Aber mit meinem Co- Trainer Maik Kroke habe ich einen guten Coach an meiner Seite. Zudem hatte ich von älteren Spielern wie Martin Müller, Felix Herholc und Frank Grohmann ebenso volles Vertrauen wie vom Vorstand. Mike und ich haben versucht, an uns zu arbeiten. Die ersten beiden Siege haben natürlich auch uns als Trainer Sicherheit gegeben. Hat sich die Trainertätigkeit im Laufe der Saison verändert? Die Distanz von Spieler zu Trainer verändert sich schon. Ich möchte nicht immer dabei sein, wenn die Jungs feiern und ich muss auch nach dem Training nicht in der Kabine dabei sein. Die Spieler sollen dort auch mal über die Trainer reden können. Ist die nächste Saison, wann immer sie auch startet, finanziell abgesichert? Laut den Signalen, die wir vom Verein bekommen haben, stehen wir auf gesunden Beinen. Dem vertrauen wir zu einhundert Prozent. Oliver Wendlandt geht, dafür kommt Max Kalliske vom Drittligisten Bad Neustadt. Was ist noch geplant? Nichts weiter. Was passieren könnte, sollte die Staffel auf 18, 19 Mannschaften hochgehen, wissen wir noch nicht. Dann würden wir vielleicht noch einmal tätig werden. Wer Vizemeister ist, gehört nächste Saison zum Favoritenkreis? Das ist automatisch so. Daran müssen wir uns gewöhnen. Trotzdem werden wir uns mit Aussagen wie „Wir wollen Platz eins“ zurückhalten. Das Ziel bleibt, die jungen Spieler zu fördern und attraktiven Handball zu bieten. Der Aufstieg in die dritte Liga ist aber nicht für alle Zeiten ausgeschlossen? Wenn wir uns in der Oberliga im oberen Drittel etablieren, wird es problematisch, jedes Mal zu sagen, wir wollen nicht. Dann wäre es für die jungen Spieler schwierig, die nötige Motivation zu finden, für uns als Trainer ebenfalls. Dessen ist sich der Vorstand bewusst. Da sollte der Verein Stück für Stück weitere Schritte gehen, um es dann doch mal in der dritten Liga zu probieren. Welche persönlichen sportlichen Ziele hat Trainer Jan Jungandreas? Ich bin 32 Jahre alt und möchte ausloten, was geht. Ich will mich jedes Jahr als Trainer weiterentwickeln, meinen eigenen Stil finden, wie meine Mannschaften Handball spielen. Wo die Reise mal hingehen wird, das werden wir sehen. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung „Uns geht es auch um ein Signal“ Mittwoch, 13.05.2020: Aktion ausgeweitet: Unterstützer-Shirts der Brauerei Ur-Krostitzer für hiesige Vereine gibt’s nun auch in Delitzsch. Krostitz. Die Unterstützershirts für Vereine, die die Brauerei Ur-Krostitzer zum Wohle von Volleyballern und Co. vertreibt, sind jetzt nicht mehr nur im Internet erhältlich. Der Delitzscher Rewe-Markt vertreibt die Shirts nun ebenfalls und will damit hiesigen Vereinen helfen. „Ich hatte von der Aktion in der Zeitung gelesen und fand, dass es noch einen anderen Weg geben sollte, um an die T-Shirts zu kommen“, so Rewe- Inhaber Jens Geidel. Er tat sich mit Ex-Landrat Michael Czupalla zusammen und der organisierte den Kontakt zu Brauereichef Wolfgang Welter. Nun werden die Shirts auch stationär im Supermarkt vertrieben. „Es freut uns umso mehr, dass wir nun einen weiteren Weg für unsere Initiative haben“, so Wolfgang Welter. Um Sportvereine in der Corona-Krise zu unterstützen, hatte die Brauerei die Aktion „Wahre Helden halten zusammen“ ins Leben gerufen. Auf der Internetseite der Brauerei und nun eben auch bei Rewe in Delitzsch kann man T-Shirts zu je 20 Euro erwerben. Der Erlös fließt in einen Spendentopf, der eins zu eins Vereinen wie den hiesigen GSVE, NHV oder ESV zugute kommen sollen, die durch fehlende Einnahmen unter Druck geraten sind. Pro Shirt legt die Brauerei, der selbst Geschäftszweige wie die Gastronomie, Hotellerie und die Sportveranstaltungen weggebrochen sind, selbst noch eine Spende von 5 Euro drauf. Fehlende Einnahmen betreffen fast alle Vereine, so der Brauereichef. Man dürfe nicht glauben, dass mit den aktuellen Lockerungen nun alles wieder gut und die Krise vergessen sei. Im Gegenteil, die finanzielle Krise stehe den Vereinen oft erst noch bevor. Der Brauerei sei es wichtig, sich mit regionalen Vereinen zu solidarisieren und als verlässlicher Partner auch in dieser schwierigen Lage da zu sein. „Uns geht es auch um ein Signal für die Vereinsarbeit, diese darf nicht wegbrechen, gerade was im Kinder- und Breitensport geleistet wird, ist von großer Bedeutung“, so Jens Geidel. „Die Vereine brauchen nach wie vor Unterstützung“, so Ex-Landrat Michael Czupalla, der gleich vier Shirts kaufte. Christine Jacob © Leipziger Volkszeitung Saison beendet – NHV Vizemeister Dienstag, 05.05.2020: Handball-Oberliga: Nach langem hin und her hat der Verband die Saison abgebrochen / Delitzsch freut sich über Platz zwei und die Torjägerkanone für Frank Grohmann. Die sportaffinen Spatzen pfiffen es schon seit längerem von den Dächern, jetzt ist es amtlich: Die Saison 2019/20 der Mitteldeutschen Handball-Oberliga ist nun offiziell und damit vorzeitig beendet. „Eine Weiterführung des Spielbetriebs ist auf Grund der Corona bedingten Einschränkungen nicht möglich“, teilte der Verband mit. Der HC Burgenland wurde zum Staffelsieger erklärt und darf nun in die dritte Liga aufsteigen. Der NHV Concordia Delitzsch holte sich den Titel des Vizemeisters. „Wir können stolz sein auf Platz zwei“, kommentierte NHV-Cheftrainer Jan Jungandreas. „Wenn uns das einer vor der Saison erklärt hätte, dann hätte ich ihn für verrückt erklärt.“ Die Nordsachsen haben eine überragende Saison gespielt, lagen zum Hinrundenende vorn und weisen mit 30:12 Punkten exakt so viele Zähler auf wie Burgenland. Die Saalestädter haben allerdings mit 597:530 Treffern das bessere Torverhältnis gegenüber den Delitzschern (575:540). Leicht abgeschlagen auf dem dritten Rang landete der HSV Bad Blankenburg (26:16 Punkte). Normalerweise zählt in der Oberliga am Saisonende bei Punktgleichheit der direkte Vergleich. Somit hätte eigentlich der NHV die Nase vorn gehabt. Die Concorden gewannen die Hinrundenbegegnung in Burgenland mit 29:23. Das Rückspiel fiel der Pandemie zum Opfer und wurde nicht ausgetragen. Somit zählt jetzt das Torverhältnis. Was letztlich für die Concorden nicht ausschlaggebend ist, denn sie hatten schon vor Monaten erklärt, nicht aufsteigen zu wollen. „Glückwunsch nach Naumburg“, sagte Jungandreas. Er hoffe, dass es beim HCB eine Staffel höher klappen werde. „Einfach wird das nicht, aber sie haben sich gut verstärkt.“ So hat das Team, bei dem der Ex-Delitzscher Max Neuhäuser im Tor steht, bereits fünf Neuzugänge verpflichtet, darunter den Ungarn Daniel Zele vom Zweitliga-Rückkehrer Dessau- Roßlauer HV und Chris Hoffmann von der HG Köthen. Absteiger wird es in dieser Saison nicht geben. Schlusslicht HBV Jena, der Tabellenvorletzte SV Oebisfelde und der Zwölfte, der HC Aschersleben, bleiben also in der Oberliga. Die wird in der kommenden Saison wohl aus mehr als den üblichen 14 Vereinen gebildet. Denn aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kann es je einen Aufsteiger geben. Noch steht allerdings nicht fest, ob alle bisherigen Oberligisten auch für die neue Runde melden werden. Die Pandemie hat ein Loch in so manche Vereinskasse gerissen. Trotz verwehrter Meisterschaft – in zwei Statistiken ist der NHV ganz vorne. Frank Grohmann (152 Treffer) hat seinen Vorjahrestitel als Torschützenkönig verteidigt und Martin Danowski vom HC Einheit Plauen (143) auf Rang zwei verwiesen. Zweitbester Concorde ist hier mit 82 Toren Maximilian Amtsberg auf Platz 24. Grohmann vor Danowski – so lautet auch die Reihenfolge der erfolgreichsten Strafwurf-Schützen. Der Delitzscher erzielte 65 Treffen vom Siebenmeterpunkt. Das entspricht bei 76 Versuchen einer Erfolgsquote von 85,53 Prozent. Danowski kommt auf 53 Tore und eine Quote von 80,30 Prozent. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Mitgliederversammlung 2020 wird verschoben Dienstag, 05.05.2020: Der Vorstand des NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. sieht sich aufgrund der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes vom 31.03.2020 (Verbot von Veranstaltungen) gezwungen, die für den 04.06.2020 anberaumte Durchführung der Mitgliederversammlung zu verschieben. Wir werden zeitnah über neue Entwicklungen informieren und versprechen, unsere Arbeit im Sinne des Vereins fortzuführen. Für Fragen oder Anregungen stehen wir allen Mitgliedern (per Mail an die Geschäftsstelle) gerne zur Verfügung. Der Vorstand Delitzscher Oberliga-Handballer spenden Prämien und kaufen Geistertickets Samstag, 02.05.2020: Delitzsch Der Verkauf der Geisterspieltickets des NHV Concordia Delitzsch hat in den letzten Tagen ordentlich Fahrt aufgenommen. Nach knapp einer Woche haben die Fans des Delitzscher Handballsports bereits mehr als 100 Tickets sowie dutzende virtuelle Bratwürste und Kaltgetränke erworben. Besonders erfreulich ist zudem, dass bislang mehr als 40 „Fünfer für den Nachwuchs“ gespendet wurden. Da will auch das Aushängeschild des Vereins nicht zurückstehen. Als der scheidende Kreisläufer Oliver Wendlandt seinen Teamkollegen der Oberliga-Mannschaft den Vorschlag unterbreitete, die Mannschaftskasse zu plündern, um für jedes Teammitglied ein Geisterticket und einen Nachwuchs-Fünfer zu kaufen, herrschte schnell Einigkeit, den Verein auf diese Weise zu unterstützen. Doch damit nicht genug. Auch sämtliche im Laufe der Saison erspielten Prämien stellt die Mannschaft in voller Höhe dem Verein zur Verfügung. Zur Erklärung: Das Team handelte vor der Saison mit den Vereinsverantwortlichen einen umfangreichen Prämienkatalog aus und hätte nach der außerordentlich erfolgreichen – nun aber abgebrochenen – Saison einen Anspruch auf Prämien in durchaus beachtlicher Höhe gehabt, beispielsweise für 15 Siege, den zweiten Tabellenplatz, die meisten Auswärtssiege, den besten Torschützen und anderes mehr. Kapitän Felix Herholc sagt dazu: „Da wäre in dieser Saison einiges zusammengekommen. Aber wir wollen als Team auf diesem Wege unseren Verein in dieser schwierigen Phase ein wenig unterstützen. Unser Verein besteht nicht nur aus der 1. Männermannschaft, sondern aus zahlreichen weiteren Teams und einer großen Jugendabteilung, die jeden Unterstützer gebrauchen können. Natürlich hoffen wir auch, so noch weitere Unterstützer für unseren Verein gewinnen zu können.“ NHV-Vizepräsident Sören Raab zeigt sich von der Geste seiner „Jungs“ tief beeindruckt: „Wir sind froh und dankbar, dass die 1. Männermannschaft als Aushängeschild unseres Vereins in dieser für uns alle nicht einfachen Situation den Verein auf diese Weise unterstützt. Das ist sicher auch ein gutes Signal an alle Sponsoren und Unterstützer des NHV Concordia Delitzsch.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Link zu den Geistertickets: https://www.geisterspieltickets.de/nhv- concordia-delitzsch2010
Bilder Saison 2019/20