Nächstes Spiel Samstag, 21.03.2020 18:30 Uhr SV Oebisfelde 1895 --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - März 2020
13.03.2020 Keine Handballspiele in Deutschland bis 19. April 12.03.2020 Corona-Virus: HVS setzt Spielbetrieb vorläufig aus 12.03.2020 2. Männer: Die Reserve wankt 11.03.2020 Frauen: Rückschlag im Titelrennen 09.03.2020 mJD: Klare Verhältnisse im Nordsachsenderby 09.03.2020 NHV wirft sich gegen Jena ein 08.03.2020 wJC: Auswärtssieg bei Turbine 08.03.2020 wJD: Training zahlt sich aus 06.03.2020 Wiedergutmachung, die Zweite 05.03.2020 wJC: Ex-Nationalspielerin zu Gast beim NHV 04.03.2020 Frauen: Nasenballsport 02.03.2020 wJD: Training zahlt sich aus 02.03.2020 mJD: Das bisher schlechteste Spiel der Saison 02.03.2020 mJE: Handballkrimi endet mit Unentschieden 02.03.2020 Trotzreaktion 01.03.2020 wJC: Team schlägt sich achtbar gegen den Spitzenreiter Keine Handballspiele in Deutschland bis 19. April Freitag, 13.03.2020: Am heutigen Freitag informierte der Deutsche Handballbund (DHB) darüber, dass bis mindestens 19. April sämtliche Handballspiele in Deutschland auf allen Ebenen abgesagt werden. Für aktuelle Informationen verweisen wir auf den DHB: Link Für den NHV Concordia Delitzsch bedeutet das, dass der Spielbetrieb aller Erwachsenen- und Nachwuchsmannschaften bis zum 19. April ruhen wird. Bis auf Weiteres findet kein Trainingsbetrieb statt. Jens Teresniak Corona-Virus: HVS setzt Spielbetrieb vorläufig aus Donnerstag, 12.03.2020: Am heutigen Donnerstag wurden die sächsischen Handballvereine vom Handballverband Sachsen darüber informiert, dass am kommenden Wochenende keinerlei Spiele stattfinden werden. Für aktuelle Informationen verweisen wir auf die Pressemitteilung des HVS: Link Sämtliche für das kommende Wochenende unter Beteiligung des NHV Concordia Delitzsch (Nachwuchs, Frauen und 2. Männer) angesetzten Spiele wurden deshalb abgesagt. Noch offen ist, wie es in der Mitteldeutschen Oberliga weitergeht. Am kommenden Wochenende hat die Delitzscher Männermannschaft planmäßig spielfrei. Ob das für den 21.3. angesetzte Spiel in Oebisfelde stattfindet, wird kurzfristig entschieden. Jens Teresniak 2. Männer: Die Reserve wankt Donnerstag, 12.03.2020: SG LVB Leipzig IV - NHV C. Delitzsch 29:28 (15:14) Delitzsch. Nach den starken Auftritten im Pokal ist der NHV Concordia Delitzsch II knallhart auf dem Boden der Bezirksliga- Realität aufgeschlagen. Bei der SG LVB Leipzig IV kassierten die Schützlinge von Christian Hornig per 28:29 (14:15) ihre dritte Saisonniederlage. Rang zwei bleibt trotzdem einigermaßen fest in Delitzscher Hand. Zufrieden war der Coach deswegen natürlich trotzdem nicht. „Wir haben nicht unverdient verloren, weil wir zu lange gebraucht haben, um ins Spiel zu finden und den ein oder anderen Fehler zuviel gemacht haben“, sagte Hornig. Dass die Gäste an diesem Tag sehr lange brauchten, um anzukommen, lässt sich an Zahlen ablesen. Erst sechs Minuten vor Schluss gingen sie erstmals in Führung. Nach einer zuvor sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte die NHV- Reserve nach dem Wechsel große Probleme, lag nach 42 Minuten plötzlich 16:21 zurück. Geschlagen gaben sich Hornigs Jungs allerdings längst nicht. Keine zehn Minuten später egalisierte Chris Teresniak zum 23:23. In der Schlussphase jedoch bewiesen die Hausherren bessere Nerven. Nachdem Delitzsch eine halbe Minute vor Schluss nur den Pfosten getroffen hatte, sorgte Mahmoud Saad für die Entscheidung. „Da hat uns die Cleverness gefehlt“, haderte Hornig. „Aber das kann man eben schwer trainieren. Die jungen Spieler brauchen mehr Spiele auf diesem Niveau.“ Momentan steht verletzungsbedingt von den Altvorderen nur Ex-Zweitliga- Recke Thomas Hollstein zur Verfügung. Wann der Rest der erfahrenen Garde wieder eingreifen kann, steht in den Handball-Sternen. Am Sonntag sollte eigentlich Verfolger DHfK Leipzig IV an den Lober kommen, und Hornig hatte keine Zweifel an der Wichtigkeit des Spiels gelassen: „Das müssen wir unbedingt ziehen.“ Doch weil die Gäste über personelle Engpässe geklagt und auf eine Verlegung gedrängt hatten, wurde die Partie auf April verschoben. Mit beim Projekt Aufstieg hilft übrigens seit kurzem Neuzugang Marco Beffa. Der 22-Jährige spielte bislang in der Bayernliga und feierte gegen LVB mit sechs Toren einen überaus ordentlichen Einstand, vergab dabei jedoch auch einen Siebenmeter. Sein Trainer hält große Stücke auf den Neuen: „Er hat sich gut integriert, wird seinen Weg gehen. Er ist vor allem im Eins gegen Eins stark, wie eben Spieler aus Süddeutschland so sind“, lautet die Expertise von Christian Hornig. Mehr noch: Beffa glänzt mit Flexibilität, kann auf Außen, im Rückraum oder auf der Mitte eingesetzt werden. Letztere Position könnte seine neue Heimat im Trikot des NHV werden. Gut möglich, dass er bereits gegen die vierte DHfK-Garde Regie und das Team hoffentlich zum Sieg führt. Johannes David © Leipziger Volkszeitung NHV II: Pötschke; Bernhardt, Karl 8/2, Hollstein 4, Teresniak 3, Beffa 6, M. Müller 1, Peschke, John 6/2 Frauen: Rückschlag im Titelrennen Mittwoch, 11.03.2020: Victoria Naunhof - NHV Conc. Delitzsch 22:17 (11:8) Naunhof/Delitzsch. Die Handball-Damen des NHV Concordia Delitzsch haben auf dem Weg zur Bezirksliga-Meisterschaft einen kleinen Rückschlag eingesteckt. Sie verloren überraschend beim Tabellenneunten Victoria Naunhof 17:22 (8:11). Dennoch bleibt die Mannschaft mit fünf Punkten Vorsprung auf Verfolger Neudorf/Döbeln II souveräner Tabellenführer. Die Damen vom Lober hatten in Naunhof bereits in der Anfangsphase vor allem offensiv große Probleme, lagen nach kaum einer Viertelstunde 1:5 zurück. Mit einem Doppelpack verkürzte Maria Nahrstedt dann zwar binnen 60 Sekunden auf 3:5, aber näher heran sollten die Gäste im weiteren Spielverlauf nicht mehr kommen. Zur Pause war bei einem Rückstand von drei Toren aber vermeintlich noch alles drin. Doch den Beginn der zweiten Hälfte verschlief Delitzsch wieder komplett und so setzte sich Naunhof bis zur 42. Minute vorentscheidend auf 17:10 ab. Alles, was danach folgte, war kaum mehr als Ergebniskosmetik. Beste Werferin für die Concordia war Kim-Sophie Sperling, die vier Tore erzielte. Für Naunhof war Luisa Weihmann fünfmal erfolgreich. Am bevorstehenden Sonntag wollen sich die NHV-Damen in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den Leipziger HV Nord rehabilitieren. Ganz leicht dürfte das gegen den Dritten des Klassements freilich nicht werden. Johannes David © Leipziger Volkszeitung NHV: Rudolph; Kemter 1, Mertzsch 1, Säuberlich 2, Wölfer 3, Brosig 2, Klugmann, Reichstein, Sperling 4/1, Seifert 2, Nahrstedt 2. mJD: Klare Verhältnisse im Nordsachsenderby Montag, 09.03.2020: NHV Concordia Delitzsch - VfB Eilenburg 25:16 (16:5) Nach den durchwachsenen Leistungen in den letzten vier Punktspielen war Wiedergutmachung angesagt. Die heimische Eltern- Fangemeinde sollte schließlich entschädigt werden. Mit schnellem Spiel nach vorn von Anfang an zeigten unsere Jungs, dass sie das Torewerfen nicht verlernt haben. Nach 12 Minuten führte der NHV mit 11:0. Die Gäste konnten der konsequent aus der Bewegung heraus agierenden Delitzscher Mannschaft kaum etwas entgegensetzen. Jannes Ihme, erstmalig auf der Rückraummitte-Position eingesetzt, zeigte eindrucksvoll, dass er sowohl im Angriff als auch in der Abwehr den notwendigen Überblick behält. Der Halbzeitstand von 16:5 untermauerte nochmals sein Koordinationsbewusstsein. So konnten viele schöne Tore herausgespielt werden. Der Leistung des VfB Eilenburg gebührt dennoch voller Respekt, von Resignation keine Spur. Das war wirklich bemerkenswert. Das stets ausreichende Torepolster erlaubte es dem NHV, die zweite Hälfte für ein paar Positionsänderungen zu nutzen, ohne dabei den anvisierten Sieg aus dem Blick zu verlieren. Den Endstand signalisierte schließlich ein souveränes 25:16 für den NHV. Nach dem Spiel herrschte natürlich eine ausgelassene Stimmung in der Mannschaft. Eines muss man klar sagen, wenn sich alle Spieler auch in den kommenden Begegnungen wie aus einem Guss auf der Platte präsentieren, werden wir in dieser Saison noch viele sehenswerte Spiele zu sehen bekommen. Rainer Petersohn NHV: Janek Rühl, Johannes Mundt, Elias Kaatz (1), Jannes Ihme (4), Paul Petersohn (6), Phil Ellmann (7), Samuel-Oliver Kühn, Tim Otremba, Hannes Braunschweig, Julian Scheffel, Johan Held (7), Chris Tenelsen NHV wirft sich gegen Jena ein Montag, 09.03.2020: NHV Conc. Delitzsch - HBV Jena 1990 33:26 (18:10) Delitzscher bezwingen Schlusslicht mit 33:26 und freuen sich schon auf das Giganten-Duell gegen den HC Burgenland. Delitzsch. Der Showdown steigt am 28. März. Dann erwartet der NHV Concordia Delitzsch zum Gipfeltreffen in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga den HC Burgenland. Mehr geht nicht, der Zweite empfängt den Ersten. Beide Teams sind punktgleich (30:12). Die Naumburger haben zwar das bessere Torverhältnis, aber die Hinrundenpartie in eigener Halle gegen die Nordsachsen mit 23:29 verloren. Eine gute Ausgangsposition also für den NHV, zumal die Delitzscher offenkundig eine kleine Schwächephase überwunden haben und am Wochenende den HBV Jena souverän mit 33:26 (18:10) besiegten. Eine Woche zuvor hatten die Concorden bereits in Freiberg beim 29:27 beide Punkte geholt. Burgenland unterlag dagegen am Sonnabend in Pirna überraschend deutlich mit 22:27. „Wir werden uns bis dahin den Hintern aufreißen“, schickte NHV-Cheftrainer Jan Jungandreas denn auch eine Kampfansage in die Saalestadt. Die Begegnung gegen Jena war jedenfalls geeignet, die Zuversicht bei den Sachsen zu steigern. Von Beginn an hatte die Mannschaft das Geschehen fest in der Hand. Es wurde mit viel Tempo nach vorne gespielt. „Da sind meine Spieler nicht hinterher gekommen“, seufzte Jenas Trainer Sergio Ruiz Casanova. Im Angriff des NHV war viel Bewegung, die Deckung konzentriert und zupackend. Herausragend und später als Spieler des Abends geehrt war dabei Tobias Karl. Das Eigengewächs, sonst Torschütze vom Dienst in der zweiten Mannschaft, erhielt das Vertrauen, spielte – abgesehen von einer Zwei- Minuten-Strafe – durch, stahl den Gästen als vorgezogener Akteur in der Abwehr wiederholt Bälle. „Das hat er prima gemacht“, heimste der 19- Jährige ein dickes Lob seines Trainers ein. „Das war jetzt hoffentlich mein Durchbruch in der ersten Mannschaft“, sagte Karl. „Ich habe versucht, mein Bestes zu geben.“ Dabei wurde ihm in der Offensive eine für ihn nicht alltägliche Position zugewiesen. Da Michael Günther und Daniel Sowada, die etatmäßigen Linksaußen, angeschlagen waren, musste Karl dort aushelfen. Obwohl er eigentlich im linken Rückraum Zuhause ist. Ein gelungener personeller Schachzug von Jungandreas. Nicht der einzige an diesem Abend. Marius Harig, sonst im Rückraum tätig, löste über weite Strecken der zweiten Halbzeit Moritz Brodowski am Kreis ab und zeigte ebenfalls eine überzeugende Leistung. Überhaupt konnte Jungandreas es sich leisten, angesichts der klaren 18:10-Führung zur Halbzeit im zweiten Durchgang Stammspielern wie Steve Baumgärtel und Martin Müller längere Pausen zu spendieren. „Alle, die reingekommen sind, haben richtig Gas gegeben“, lobte der Coach. „Das macht viel Hoffnung.“ Der Sieg war jedenfalls nie gefährdet. Das sah auch der HBV-Trainer so: „Wir haben im zweiten Durchgang zwar mehr Paroli geboten, aber die Begegnung war schon zuvor entschieden.“ Jena ist mit 9:33 Punkten Schlusslicht. „Unsere Chancen auf den Klassenerhalt sind sehr schlecht“, räumte der Gäste-Coach ein. Die Gastgeber haben dagegen mit ihren Personalrochaden ein gehöriges Maß an Flexibilität an den Tag gelegt und sind so für die kommenden Gegner schwer ausrechenbar. Mitverantwortlich für den Einsatz von Harig am Kreis ist übrigens Till Lindemann. Der Frontsänger der Band Rammstein ist gegenwärtig mit einem Soloprojekt auf Europa-Tournee. Und verantwortlich für die Sicherheit ist Oliver Wendlandt. Der NHV-Kreisläufer war zwar gegen Jena in der Halle, stand aber nicht im Kader. Am kommenden Samstag fliegt der Hüne mit Lindemann für zehn Tage nach Russland. „Ich bin über Freunde zu dieser Aufgabe gekommen“, berichtete der 33-Jährige, der ausdrücklich dem NHV sowie seinem Arbeitgeber dafür dankte, dass er für die Tour freigestellt wurde und wird. Ende Mai begleitet er Rammstein auf Europatournee und ist später auch bei den Auftritten in den USA dabei. „Das ist eine einmalige Chance“, sagte Wendlandt und freute sich auch über den Auftritt der Concorden gegen Jena: „Das haben sie super gelöst.“ Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (7 Paraden), Herholc (5 Paraden); Janßen (2), Grohmann (11/2), Baumgärtel (2), Prautzsch (5), Teresniak (1), Müller, Sowada (n.e.), Harig (1), Schmidt (2), Karl (5), Brodowski (1), Amtsberg (3) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJC: Auswärtssieg bei Turbine Sonntag, 08.03.2020: Turbine Leipzig - NHV Conc. Delitzsch 23:30 (13:15) Auswärts hui, Zuhause pfui. So in etwa sieht die Bilanz der weiblichen C-Jugend gegen Turbine Leipzig aus. Ging das Hinspiel im November noch mit 11:16 verloren, so gelang den Nordsachsen jetzt in der Rückrundenpartie eine eindrucksvolle Revanche. Mit 30:23 gewannen die Concorden und festigten mit dem Sieg ihren sechsten Platz in der Bezirksliga. Eine bemerkenswerte Ausbeute, da in allen Begegnungen rund die Hälfte der Spielerinnen noch D-Jugendliche sind. Dabei war der Start bei Turbine etwas holprig. Die Gastgeber erzielten das 1:0 und bauten den Vorsprung bis zur achten Minute auf 7:4 aus. Die Abwehr des NHV bekam in dieser Anfangsphase nicht den richtigen Zugriff auf die Gegenspielerinnen. Mit zunehmen Dauer und einigen Umstellungen packte die Deckung immer besser zu. Zudem lief der Angriffsmotor zusehends runder, auch wenn gelegentlich zu wenig Bewegung festzustellen war. In der zehnten Minute markierte Stella Zwicker den Ausgleich zum 7:7 und brachte eine Minute später die Concorden erstmals in Führung. Die ließen die Gäste sich nicht mehr nehmen. Zum Seitenwechsel lagen sie mit 15:13 vorn. Turbine kam noch einmal auf 16:17 heran, doch dann setzte der NHV sich ab und war nicht mehr zu stoppen. So wurden letztlich souverän die zwei Punkte eingefahren. mi NHV: Pia-Maxi Mühlner; Miriam Luthe, Maja Zscheyge, Ellen Heinze, Nina Kalbe, Jasmin Milde, Aleksandra Steffen, Alexa Fiedler, Lea Hildebrand, Theresa Rolfes, Fanni Wanjek, Stella Zwicker wJD: Training zahlt sich aus Sonntag, 08.03.2020: Victoria Naunhof - NHV Conc. Delitzsch 15:29 (8:16) Die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch hat in der Begegnung bei Victoria Naunhof nichts anbrennen lassen. Das Team des Trainergespanns Anja Zscheyge/Uwe Schneider gewann deutlich mit 29:15 Toren. Damit festigte die Mannschaft mit nunmehr 20:4 Punkten ihren zweiten Platz in der Tabelle der Bezirksliga. Spitzenreiter SG MoGoNo Leipzig ist mit seinen 20:2 Zählern noch in Reichweite. Naunhof kommt auf 10:10 Punkte liegt auf dem fünften Rang. Vom Anpfiff weg hatten die Gäste aus Nordsachsen das Geschehen fest in ihrer Hand. Miriam Luthe sorgte für die 1:0-Führung. Annika Kuhnert erzielte in der fünften Minute bereits das 4:0, bevor Naunhof der erste Treffer gelang. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut. Schon zum Pausentee war praktisch alles entschieden. Nach dem Seitenwechsel setzten die Concorden ihre Überlegenheit weiter in gut herausgespielte Tore um. Auffällig waren mehrere schnelle Angriffe mit einem guten Abschluss. Lediglich in der Deckung hatte die Zusammenarbeit noch Steigerungspotenzial. Nach dem Abpfiff herrschte bei Spielerinnen wie Trainern jedenfalls große Freude über den Erfolg. mi NHV: Anastasia Orechow; Miriam Luthe, Jasmin Schreiber, Hanna Schmeil, Annika Kuhnert, Hanna Löser, Maja Zscheyge, Nele Hornig Wiedergutmachung, die Zweite Freitag, 06.03.2020: Vorm Kracher gegen den HC Burgenland wartet auf den NHV Concordia Delitzsch morgen die Pflichtaufgabe gegen Schlusslicht Jena. Delitzsch. Die Spannung steigt. Am 28. März empfängt der NHV Concordia Delitzsch, derzeit mit 28:12 Punkten Zweiter der Mitteldeutschen Handball-Oberliga, den Spitzenreiter und großen Aufstiegsfavoriten HC Burgenland (30:10). Den Nordsachsen winkt jedenfalls, ein Erfolg in diesem Top-Duell vorausgesetzt, die Tabellenführung. Zumindest haben die Schützlinge des Trainer-Duos Jan Jungandreas/Maik Kroke bis zu jenem Frühlingstag das – auf dem Papier – leichtere Programm. Der NHV empfängt morgen zunächst das Schlusslicht HBV Jena (Anpfiff: 19 Uhr) in der heimischen Mehrzweckhalle und tritt zwei Wochen später beim Vorletzten SV Oebisfelde an. Die Naumburger dagegen müssen jetzt am Samstag erst einmal die Hürde in Pirna nehmen und erwarten dann die HG Köthen. Da die Staffel aber, so Freibergs Spielertrainer Alexander Matschos kürzlich, „sehr ausgeglichen“ sei, ist in diesen Partien alles möglich. Ziel der Concorden ist es bekanntlich, jede Begegnung zu gewinnen, so auch die gegen Jena. Optimistisch stimmt der 29:27-Erfolg vor einer Woche in Freiberg. „Das war eine super Reaktion der Mannschaft“, sagt Jungandreas. „Der Sieg gibt wieder Selbstvertrauen.“ Zuvor hatte der NHV in der Rückrunde eher durchschnittliche Leistungen an den Tag gelegt und daheim gegen Aue II beim 23:31 eine enttäuschende Leistung geboten. Wiedergutmachung ist also vor den eigenen Fans angesagt. „Es bleibt dabei“, sagt der Chefcoach, „wir bleiben nur erfolgreich, wenn wir im Training und im Spiel an unser Limit gehen.“ Für Sergio Ruiz Casanova, Trainer und Manager der Gäste aus Thüringen, steht fest, dass die Delitzscher der klare Favorit sind. „Da müssen wir nicht um den heißen Brei herumreden.“ Der NHV stehe zu Recht auf Platz zwei, „wir sind zu Recht Tabellenletzter“. Folglich brauche seine Mannschaft einen guten Tag, die Concorden müssten parallel einen schlechten haben. Nur dann sei es möglich, das Punktekonto aufzubessern. „Wir sind der Favorit“, bestätigt Jungandreas diese Einschätzung. Das heiße aber nicht, „dass wir Jena unterschätzen“. Schließlich hat der HBV am vergangenen Wochenende mit dem 26:25-Erfolg gegen Köthen neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt geschöpft. „Das zeigt, dass Jena sich noch nicht aufgegeben hat“, bewertet Jungandreas. Ein doppelter Punktgewinn werde nur „mit einer konzentrierten und leidenschaftlichen Leistung“ gelingen. Casanova zollt den Nordsachsen jedenfalls großen Respekt. Schon in der Rückrunde der vorigen Saison habe der NHV gezeigt, dass er eine gute Mannschaft habe. „Jetzt ist das Team noch eine Stufe nach oben geklettert.“ Der gebürtige Spanier hatte nach Ende der Hinrunde neben seinem Managerposten zusätzlich den des Trainers übernommen. Pierre Liebelt-Passarge war wegen der Erfolglosigkeit entlassen worden. „Die Einstellung des Teams hat nicht gepasst“, so Casanova, ein ehemaliger Bundesligaspieler, der unter anderem für Eisenach auflief und dank seiner Beidhändigkeit ein gefährlicher Schütze aus dem linken wie rechten Rückraum war. Die Auseinandersetzung in Delitzsch werde jedenfalls die schwerste in den restlichen sechs Saisonbegegnungen. Ziel sei, zwei Plätze gutzumachen und zu hoffen, dass der zwölfte Rang zum Ligaverbleib reicht. Je nach dem, wer aus den obersten Landesligen aufsteigen will oder nicht, ob dem Oberliga-Meister der Sprung nach oben gelingt und ob es einen Absteiger aus der dritte Liga gibt, werden ein, zwei oder drei Teams absteigen. Es bleibt also oben wie unten spannend. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 06.03.2020 (pdf 3,8 MB) wJC: Ex-Nationalspielerin zu Gast beim NHV Donnerstag, 05.03.2020: Delitzsch. Die Anweisungen waren laut und präzise. „Der rechte und der linke Rückraumspieler weiter nach außen!“ Und: „Wenn ihr zum Kreis und Torwurf durchgeht, dann auch konsequent.“ Es war ein Übungsabend der besonderen Art für die weibliche C- Jugend des NHV Concordia Delitzsch. Denn als Gäste waren zwei prominente Handballer gekommen: Nora Reiche-Hupel und ihr Mann Tim Hupel. Er ist Erfolgstrainer, coachte unter anderem das Juniorteam des damaligen Handball-Bundesligisten HC Leipzig (HCL). Sie lief von 1997 bis 2007 im Dress des HCL auf, stand anschließend bei Viborg HK in Dänemark unter Vertrag, wechselte zum Thüringer HC und kehrte zum HCL zurück. Dort beendete sie 2012 ihre Laufbahn. Die Linkshänderin fuhr dabei einen Erfolg nach dem anderen ein. Sie wurde 73-mal in die Nationalmannschaft berufen, erzielte dabei 141 Tore und gewann bei der Weltmeisterschaft 2007 die Bronzemedaille. Sie wurde dreimal deutscher und ebenso häufiger dänischer Meister, holte sich die Champions League. Pokalerfolge in der Bundesrepublik wie im nördlichen Nachbarland kamen oben drauf. Im Training zeigten die beiden Gäste eine Menge Tipps und gaben viele Hinweise. „Handball ist ein Mannschaftssport“, mahnten sie, die Gemeinsamkeit sei wichtig. Auch diejenigen, die vielleicht noch nicht so gut seien, übten eine bedeutende Rolle aus. Wer ganz nach oben kommen wolle, müsse dafür viele Zeit investieren. „Zweimal täglich Training, und auch im Urlaub stehen Laufeinheiten und Krafttraining an“, berichtete Nora Reiche-Hupel, die einen Teil ihrer zahlreichen Medaillen mitgebracht hatte. Die Jugendlichen, denen Tim Hupel eine Art Hausaufgabe mit dem Ball aufgab, jedenfalls waren von dem Besuch begeistert. „Super, ganz große klasse“, lautete der einhellige Kommentar. Diese Einschätzung dürfte bald eine Fortsetzung bekommen. „Wir kommen wieder“, kündigten die beiden Handballgäste aus Leipzig an. mi Frauen: Nasenballsport Mittwoch, 04.03.2020: Balanceakt der besonderen Art: Catalina Ghiurca von der TSG Schkeuditz versucht, den Ball im Spiel der Handball- Bezirksliga beim NHV Concordia Delitzsch auf unkonventionelle Art unter Kontrolle zu bringen. Sarah Seifert (rechts) schaut beeindruckt zu. Allerdings hilft den Gästen diese Einlage wenig, sie verlieren am Ende klar mit 21:30 (12:14). Die Randleipzigerinnen waren freilich nur mit sieben Spielerinnen angereist, wehrten sich lange nach Kräften. Erst als die im zweiten Durchgang nachließen, zog Delitzsch davon. Damit bleiben die Damen vom Lober unangefochtener Tabellenführer. Sie haben sieben Punkte Vorsprung auf Verfolger Neudorf/Döbeln II. Am Sonntag ist das Team bei Victoria Naunhof gefragt. Foto: Alexander Prautzsch © Leipziger Volkszeitung wJD: Training zahlt sich aus Montag, 02.03.2020: NHV Concordia Delitzsch – HSV Mölkau 32:15 (14:6) Es war eine klare Sache: Die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch hat gegen den HSV Mölkau nichts anbrennen lassen und deutlich mit 32:15 gewonnen. Miriam Luthe brachte die Gastgeber nach 45 Sekunden mit 1:0 in Führung. Der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, zum Seitenwechsel lag der NHV bereits mit 14:6 vorn. Im zweiten Abschnitt wiederholte sich das Geschehen. Die Delitzscher hatten die Gäste voll im Griff und legten in der Offensive noch einen Zacken zu. Den Schlusspunkt zum 32:15 setzte Annika Kuhnert. „Unser Training zahlt sich aus“, bilanzierte zufrieden Coach Anja Zscheyge. Zusammenspiel und Umsicht würden immer besser. Aber es habe auch schöne Einzelaktionen gegeben. Ein gewohnt guter Rückhalt war Torhüterin Anastasia Orechow. In der Tabelle festigten die Concorden ihren 3. Platz mit 18:4 Punkten. Damit sind sie punktgleich mit dem Zweiten, TuS Leipzig-Mockau. Tabellenfüh-rer SG MoGoNo Leipzig kommt auf 18:2 Punkte. Das Rennen um die Meisterschaft bleibt spannend. mi NHV: Anastasia Orechow; Miriam Luthe, Jasmin Schreiber, Marlen Kendelbacher, Annika Kuhnert, Maja Zscheyge, Hanna Löser, Maxine Gerstner, Nele Hornig, Martha Epperlein, Theres Kendelbacher mJD: Das bisher schlechteste Spiel der Saison Montag, 02.03.2020: Turbine Leipzig - NHV Concordia Delitzsch 17:9 (9:5) Der Tabellenerste Turbine Leipzig ging hier natürlich als klarer Favorit ins Rennen. Anstatt von Anfang an frech aufzuspielen, agierte der NHV äußerst bewegungsarm und ideenlos. Nur der Delitzscher Torwart Florian Hausding konnte mit seinen Paraden überzeugen. Der Gastgeber fand glücklicherweise zu Beginn ebenfalls nicht seine Idealform. So gab es in den ersten fünf Minuten kein einziges Tor zu sehen. Die erste Auszeit bewirkte leider nur bei der Heimmannschaft einen positiven Schub. Innerhalb weniger Minuten lief der NHV einem 4-Tore-Rückstand hinterher. Erst die nächste Auszeit sorgte für ein Lebenszeichen der Delitzscher Gäste. Bis zur 15. Minute hatte sich der NHV mühsam auf 6:4 herangekämpft. Die Abwehr leistete inzwischen gute Arbeit, aber im Angriff gab es nur wenige sehenswerte Aktionen zu sehen. Turbine hatte unser emotionsloses Spiel schnell durchschaut und konnte schließlich den NHV ohne großen Kraftaufwand immer auf Distanz halten. Mit Einsatz und Siegeswillen wäre in der zweiten Halbzeit aus Delitzscher Sicht sicherlich noch etwas möglich gewesen. Der fehlende Mannschaftsgeist sorgte jedoch zusätzlich für eine schwache Vorstellung des Delitzscher Teams. Nur Florian und Janek konnten mit ihren Leistungen im Tor auf ganzer Linie überzeugen. "Es war unser bisher schlechtestes Saisonspiel", sagte Delitzschs Trainer Max Berger nach Abpfiff des Spiels sichtlich konsterniert. Zudem läuft der NHV nunmehr seit vier Spieltagen einem Sieg hinterher. Dadurch hat die so gut in die Saison gestartete Mannschaft den Bonus aus der Vorrunde ein bisschen verspielt. Mit der Spielweise des Gegners habe der Verlauf der Begegnung nichts zu tun gehabt. Sondern mit der eigenen Schwäche. Wir müssen jetzt schauen, dass wir am kommenden Samstag beim nächsten Punktspiel gegen den VfB Eilenburg die Wende schaffen und als Mannschaft zusammenstehen. Rainer Petersohn NHV: Janek Rühl, Florian Hausding, Johannes Mundt, Elias Kaatz, Clemens Epperlein, Jannes Ihme (1), Paul Petersohn (1), Phil Ellmann (6), Tim Otremba, Johan Held (1), Chris Tenelsen mJE: Handballkrimi endet mit Unentschieden Montag, 02.03.2020: SG MoGoNo Leipzig - NHV C. Delitzsch 17:17 (12:11) Am vergangenen Samstag traf die mJE des NHV beim Auswärtsspiel in Leipzig auf die SG MoGoNo. Es war das erste Spiel nach den Winterferien, keiner konnte ahnen, das es sich zu einem wahren Handballkrimi entwickelt. Beide Mannschaften standen punktgleich mit 8:4 in der aktuellen Tabelle, lediglich die Tordifferenz machte den Unterschied. Der NHV hatte +6 und sicherte sich somit Platz 3, MoGoNo folgte mit +1 auf Platz 4. Die 12 angereisten Jungs um die Trainer Jan und Jonas zeigten während der Aufwärmphase, dass sie ihren Platz 3 nicht aus der Hand geben wollen, sie waren motiviert und freuten sich auf das Spiel. In den ersten 10 min. setzte sich Delitzsch mit 4 Toren ab, es stand 2:6. Sie zeigten in dieser Spielphase gute Spielzüge, standen als Mannschaft geschlossen auf dem Feld, was sich auch in einer guten Abwehrleistung zeigte, man half sich. Nach einem kurzen Time-out ging es weiter, nun drehte sich das Spiel, die Hausherren kamen immer besser ins Spiel. Ihnen gelang es, in kürzester Zeit den 4 Tore Rückstand aufzuholen und sogar die Führung zu übernehmen. Bei den Delitzschern schlichen sich Fehler ein, auch die zuvor gute Abwehr zeigte plötzlich große Lücken auf, sodass die Gegner immer wieder leichte Torchancen bekamen. Unser Torhüter gab alles und versuchte, so viele Bälle wie möglich zu halten. Zur Halbzeit stand es dann 12:11, alles war noch offen. In der Halbzeitpause gab es klare Ansagen von den Trainern. Jan und Jonas motivierten die Jungs noch mal alles zu geben zeigten ihnen, wo die Fehler lagen, es gab einen Wechsel im Tor. Weiter ging es in die 2. Halbzeit. Von Minute zu Minute stieg die Spannung und auch die Emotionen der Eltern auf beiden Seiten. Das Spiel entwickelte sich zu einem waren Handballkrimi. Begünstigt durch insgesamt 4 Penaltys konnte MoGoNo sich immer wieder einen Vorsprung erarbeiten. Zum Schluss gaben die Delitzscher aber noch mal alles und kämpften sich auf 17:17 heran. Dann kam es in der letzten Minute des Spiels dazu, das die Hausherren einen Penalty bekamen. Die Zeit lief ab, Spielzeit offiziell vorbei, der Wurf wurde noch ausgeführt und der Torhüter aus Delitzsch hat ihn gehalten und wurde von seinen Jungs ordentlich dafür gefeiert. So endete das Spiel mit einem Endstand von 17:17. Somit verbleibt die Mannschaft des NHV's auf dem 3. Platz. Am kommenden Samstag treffen die Jungs der mJE in der Mehrzweckhalle Delitzsch auf die Mannschaft des TSG Schkeuditz, um 14:30 Uhr ist Anpfiff. Sandra Rohr Trotzreaktion Montag, 02.03.2020: HSG Freiberg - NHV Concordia Delitzsch 27:29 (14:13) Handball-Oberliga: Der NHV Delitzsch dreht das Spiel in Freiberg und gewinnt 29:27. Freiberg/Delitzsch. Nach dem Debakel gegen Aue hat Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch am vergangenen Sonnabend wieder seine Schokoladenseite gezeigt. Die Mannschaft von Trainer Jan Jungandreas gewann bei der HSG Freiberg 29:27 (13:14) und drehte dabei einen zwischenzeitlich recht deutlichen Rückstand. „Das war schon von der gesamten Mannschaft auch eine Trotzreaktion auf das, was wir vorige Woche geboten haben“, sagte Teammanager Marko Bergelt anschließend. Coach Jungandreas ergänzte: „Wir haben 60 Minuten an den Sieg geglaubt und uns auch nicht von Rückständen aus der Ruhe bringen lassen.“ Vom Anpfiff weg entwickelte sich eine intensive, aber faire Partie, in der beide Teams zunächst recht nervös agierten. Dann fing sich Freiberg, zwang die Gäste immer wieder zu Fehlern und glänzte im Konterspiel. Nach einer Viertelstunde und dem 3:6-Rückstand nahm Jungandreas die erste Auszeit. Das brachte zunächst wenig, Freiberg setzte sich gar auf vier Tore ab. Nun brachte der NHV mit Niklas Prautzsch mehr Tempo ins Spiel. Doch noch machte sich Delitzsch mit technischen Fehlern im Angriff das Spiel selbst schwer, lag drei Minuten vor der Pause 10:14 zurück. Doch auf einmal klappte bei den Concorden alles. Sie kämpften um jeden Ball, netzten bis zum Wechsel noch dreimal ein und verkürzten. Und auch die zweite Halbzeit begann verheißungsvoll. Zwei Kontertore vom jungen Tobias Karl brachten Delitzsch in der 33. Minute die erste Führung. Das Spiel wurde nun noch intensiver und hitziger. Die Bergstädter kamen durch einfache Tore aus dem Rückraum zum Torerfolg und konnten ihrerseits wieder in Führung gehen und setzten sich wieder auf drei Tore ab (41.). Der NHV kämpfte sich allerdings zurück ins Spiel und profitierte auch von den abnehmenden Kräften der HSG. Ab Minute 46 bekam Delitzsch das Spiel immer besser in den Griff, die Abwehr wurde immer stabiler und Marian Voigt im Kasten vereitelte zahlreiche Möglichkeiten der Freiberger. Trotzdem blieb das Spiel eine enge Kiste, mehr als ein Zwei-Tore-Vorsprung für die Loberstädter wollte nicht gelingen. Waren es die besseren Nerven oder die größeren Kraftreserven? Wohl von beidem etwas, denn unter dem Jubel der mitgereisten Delitzscher Fans fand der letzte Wurf von Jan-Derk Janßen den Weg in das Freiberger Tor und der 29:27-Auswärtssieg stand fest. „Wir haben das clever ausgespielt, hatten auch ein bisschen Glück“, meinte Bergelt. Aber das soll ja manchmal auch dazugehören. Kommenden Sonnabend empfängt der NHV Jena. Dann muss er sich sein Glück wieder von Neuem erarbeiten. Hartmut Sommerfeldt/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (13 Paraden), Herholc (bei 1 Siebenmeter) ; Günther, Janßen (2), Grohmann (11/5), Baumgärtel (2), Prautzsch (5), Müller, Sowada, Harig (1), Schmidt (2), Karl (2), Brodowski (3), Amtsberg (1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJC: Team schlägt sich achtbar gegen den Spitzenreiter Sonntag, 01.03.2020: NHV Concordia Delitzsch – LSG Löbnitz 21:30 (11:20) Die Sensation ist ausgeblieben. Die weibliche C-Jugend des NHV Concordia Delitzsch unterlag zwar in eigener Halle der LSG Löbnitz mit 21:30. Doch die Nordsachsen schlugen sich mehr als achtbar gegen den verlustpunktfrei die Bezirksliga beherrschenden Tabellenführer. Tatsächlich war es der bislang knappste Erfolg der LSG in der laufenden Saison. Die Gäste erwischten einen guten Start und lagen rasch mit 4:0 in Führung. Es zeigte sich, dass die Concorden lange Zeit in der Abwehr nicht den richtigen Zugriff fanden. So gelang es Löbnitz, den Vorsprung auszubauen, so dass beim Seitenwechsel die Partie praktisch schon entschieden war. Allerdings steigerte sich die Delitzscher mit zunehmender Spieldauer erheblich. So endete der zweite Durchgang, allein betrachtet, mit einem beeindruckenden 9:9-Unentschieden. mi NHV: Anastasia Orechow, Pia-Maxi Mühlner; Miriam Luthe, Maja Zscheyge, Leonie Lewik, Nina Kalbe, Jasmin Milde, Alexa Fiedler, Miriam Lüttich, Lea Hildebrand, Hanna Wittig, Ellen Heinze, Fanni Wanjek, Stella Zwicker
Bilder Saison 2019/20