Nächstes Spiel Samstag, 22.02.2020 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- EHV Aue II
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Newsarchiv - Februar 2020
09.02.2020 Behindertensportler holen sich zweiten Platz 04.02.2020 mJD: Hochspannendes Spiel mit ruppiger Schlussphase 03.02.2020 Ratlosigkeit in Halbzeit zwei 02.02.2020 2. Männer finden die „Leichtigkeit des Seins“ wieder Behindertensportler holen sich zweiten Platz Sonntag, 09.02.2020: Der ganz große Wurf klappte nicht. Aber die Behindertensportgruppe des NHV Concordia schlug sich kürzlich beim zwölften Turnier der Special Olympics in der Lößnitzsporthalle Radebeul mehr als beachtlich. Das Team belegte einen hervorragenden zweiten Platz. Lediglich Titelverteidiger SV Fortschritt Meißen-West war für die Schützlinge von Trainer Hansi Winkler eine Nummer zu groß. Meißen holte sich damit erneut den Pokal des Kreissportbundes. Dagegen wurde die Mannschaft vom WfaA Lebensbrücke Glauchau mit 7:3 besiegt. Auch gegen den Radebeuler HV gelang den Nordsachsen ein Sieg. 7:3 hieß es am Ende. In diesem entscheidenden Spiel um die Silbermedaille war Marcel Fischer der absolute Leistungsträger. „Wir sind insgesamt unseren Ansprüchen gerecht geworden“, freute sich Winkler. Noch mehr freuen würde er sich, „wenn wir weitere Interessenten für unseren Handballsport begeistern können“. Trainiert wird montags ab 17 Uhr in der Sporthalle in der Dübener Straße. Special Olympics ist eine weltweit tätige Organisation, die sich mit der sportlichen Betätigung geistig Behinderter befasst. Special Olympics hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Kindern und Erwachsenen durch ganzjähriges, regelmäßiges Sporttraining und Wettbewerbe in einer Vielzahl von olympischen Disziplinen dauerhaft die Möglichkeit zu geben, körperliche Fitness zu entwickeln, Mut zu beweisen, Freude zu erfahren und dabei Begabungen, Fähigkeiten und Freundschaften mit ihren Familien, anderen Athleten und der Gemeinschaft zu teilen. mi mJD: Hochspannendes Spiel mit ruppiger Schlussphase Dienstag, 04.02.2020: NHV Conc. Delitzsch - VICTORIA Naunhof 24:24 (12:8) Mit voller Bank empfing der NHV Concordia am Samstag zu Hause die „Roten Teufel“ vom BSC VICTORIA Naunhof. Um es gleich vorweg zu nehmen, die Zuschauer bekamen ab der ersten Spielminute einen offensiven Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften zu sehen. Die Anspannung war allen Spielern förmlich ins Gesicht geschrieben. Der NHV Concordia behielt trotz mehreren unfairen nicht geahndeten Aktionen des Naunhofer Abwehrblocks die Oberhand. Das sorgte im Delitzscher Team für einigen Unmut. Dennoch gelang es dem NHV, die Gäste weitestgehend auf Distanz zu halten. Eine verdiente 12:8 Führung zum Ende der ersten Halbzeit untermauerte den Siegeswillen unserer Jungs. Die zweite Hälfte begann für den NHV vielversprechend. Ab der 27. Minute schlichen sich jedoch auf Delitzscher Seite einige unnötige Defensiv- Blackouts ein. Die Antwort aus Naunhof kam prompt. Der schon zu sicher geglaubte Vorsprung schmolz unwiderruflich dahin. Drei kurzzeitige Gästeführungen zum 18:19, 19:20 und 20:21 konnten nur mit vereintem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Kräfte vereitelt werden. Zur 35. Minute stand es schließlich 21:21. Johan Held – unser Experte am Kreis sorgte mit zwei Toren innerhalb einer Minute für die Delitzscher Führung zum 23:21. War das nun bereits die sehnlichst herbeigewünschte Vorentscheidung? Leider nein. Mit extrem hartem Vorgehen versuchten nun beide Teams, die endgültige Entscheidung zu erzwingen. Zwischen der 37. und 38. Minute hagelte es im Sekundentakt fünf Zeitstrafen, eine rote Karte für den NHV und sogar eine blaue Karte für die Gäste wegen grob unsportlichen Verhaltens. Auch wenn ein Sieg die alles in allemgeschlossene Teamleistung des NHV erfolgreich abgerundet hätte, kann unsere Mannschaft stolz auf die unter widrigsten Umständen herausgespielten Tore, eine permanent motivierende Spielerbank und natürlich auch auf den Punktgewinn sein. Hoffentlich kann der NHV Concordia die überzeugende Teamleistung in der ersten Halbzeit für die folgenden Spiele über die gesamten 40 Minuten abrufen und daraus Gewinn schlagen, sodass es wieder mehr lachende als enttäuschte Gesichter gibt! Rainer Petersohn NHV: Janek Rühl, Diego Ribero, Elias Kaatz, Felix Kerber, Clemens Epperlein, Jannes Ihme (2), Johan Held (11), Johannes Mundt, Julian Scheffel, Lukas Maja (5), Samuel-Oliver Kühn, Herrmann Ast, Paul Petersohn (3), Phil Ellmann (3) Ratlosigkeit in Halbzeit zwei Montag, 03.02.2020: HSV Apolda - NHV Concordia Delitzsch 26:24 (13:14) Delitzsch. Mit einer ernüchternden 24:26- Niederlage kehrten die Handballer des NHV Concordia Delitzsch am späten Samstagabend aus Apolda zurück. NHV- Offensivmann Maximilian Amtsberg bilanzierte nach der Partie: „Wir haben viel zu viele klare Chancen vergeben und uns das Spiel von Apolda aufdrücken lassen.“ Die Gastgeber, mitten im Abstiegskampf stehend, ließen von Anfang an keine Zweifel darüber aufkommen, dass sie nach den zuletzt schwachen Leistungen zu Hause punkten wollten. Um das zu erreichen, war die Abwehr des HSV sehr gut auf das Angriffsspiel der Delitzscher eingestellt und brachte den Angriff der Nordsachsen immer wieder ins Stocken. Dem fehlte es über die gesamte Spielzeit an Ideen und Sicherheit im Abschluss. Immer wieder wurde das Angriffsspiel auf die Mitte gezogen, die Außenspieler bekamen kaum einen Ball an die Hand. Trotzdem sah es in der ersten Halbzeit so aus, als ob die Concordia die Kurve kriegen würde. ach 15 Minuten lagen die Gäste mit drei Toren vorn. Und auch kurz vor dem Halbzeitpfiff hatten sie eine Zwei-Tore-Führung herausgeworfen. Durch leichtfertige Ballverluste und Fehlwürfe kamen die Glockenstädter wieder ins Spiel, trotzdem ging es mit einem 14:13 für Delitzsch in die Halbzeitpause. Die zahlreichen Concordia-Fans waren für die zweite Halbzeit trotzdem guter Dinge. Diese begann denkbar schlecht, erst in Minute 40 gelang Frank Grohmann das erste Tor in Abschnitt zwei. Auf Apoldaer Seite wurde es die Halbzeit zweier Spieler, Igor Toskoski im Tor und im rechten Rückraum Slobodan Veselinovic. Der eine, Toskoski, vernagelte sein Tor und zwang die Delitzscher immer wieder zu Fehlwürfen. Der Andere war durch die Abwehr der Gäste nie zu stellen und erzielte neun Tore. Je länger das Spiel wurde, umso ratloser schien das Team vom Lober zu werden. Irgendwie fehlten die letzten Prozente, um einem engagierten Gegner Paroli bieten zu können. Der Sieg des HSV Apolda ging auf Grund ihres unbedingten Siegeswillens in Ordnung. Auf Delitzscher Seite muss man fragen, ob mit solchen Leistungen die bisherige Platzierung zu halten sein wird. Bis zum Heimspiel am 22. Februar gegen den EHV Aue II liegt einiges an Arbeit vor dem Trainerteam um Jan Jungandreas. Hartmut Sommerfeldt © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (1. - 50. Minute 12 Paraden), Herholc (2 Paraden); Günther (1), Janßen (1), Grohmann (5/3), Baumgärtel (1), Prautzsch (2), Müller, Sowada (1), Harig, Schmidt (2/1), Brodowski (1), Wendlandt (5), Amtsberg (5) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer finden die „Leichtigkeit des Seins“ wieder Sonntag, 02.02.2020: HV Borna - NHV Concordia Delitzsch 22:32 (11:14) Nach dem hart erkämpften 29:27 gegen die SG Motor Gohlis-Nord in der Vorwoche ging es letzten Sonntag für die zweite Männervertretung des NHV zum heimstarken Handballverein aus Borna. Nachdem tags zuvor die 1. Männermannschaft und erstmalig in dieser Saison auch die Frauenmannschaft von ihren Auswärtsspielen mit Niederlagen heimkehrten, galt es somit die Concordia-Fahne im Erwachsenenbereich hoch zu halten. Ohne die Grippekranken Alexander Pietzsch und Bruno Bernhardt und ohne die Langzeitverletzten Stefan Voigt und Sebastian Schäfer, welche aber als „moralische Unterstützung“ mitreisten, machte man sich zum späten Sonntagnachmittag auf den Weg nach Borna. Erst ein Spiel haben die heimstarken Gastgeber in dieser Saison zu Hause verloren. Demzufolge war vollste Konzentration ab der 1. Minute gefragt, um dieses schwere Auswärtsspiel zu bewältigen. Von Beginn an machten die Loberstädter da weiter, wo sie eine Woche zuvor gegen die SG MoGoNo aufgehört hatten. Einsatzbereitschaft, Kampfgeist und Teamwork waren die Eigenschaften, welche beim NHV am meisten herausragten. Zum, über weite Strecken, gut funktionierendem Mittelblock Peschke/Karl oder Hollstein/Karl kam ein sehr gut aufgelegter Tino Pantel im Tor. Immer wieder kamen die Delitzscher zu Ballgewinnen und da man die Angriffe konzentriert ausspielte, führte man zur Halbzeit mit 14:11. Einzig die Chancenverwertung gab Anlass zur Mahnung. Und für einen Trainer gibt es nichts schöneres, als dass besprochene Sachen bei den Spielern ankommen und idealerweise gar umgesetzt werden. Aber vielleicht war es auch nur die „Torgeilheit“ einzelner Spieler, welche für eine bessere Chancenverwertung in der 2. Spielhälfte sorgten. Und da man sonst in allen Belangen da weitermachte wo man in der 1. Spielhälfte aufhörte, konnte man sich immer weiter Tor für Tor vom Gegner absetzen. Toptorschütze Tobias Karl wurde mittlerweile manngedeckt und verweilte an der Mittellinie. Somit bekamen die fünf restlichen Delitzscher Spieler mehr Platz im Angriff. Dieser wurde immer wieder durch Martin Müller und Ruben John genutzt. Das bedeutete jedoch nicht, dass die beiden permanent ihren Torhunger stillten, sondern sie trafen meist die richtige Entscheidung und setzten ihre Nebenleute perfekt in Szene. Bei der Halbzeitansprache ganz genau hingehört hatte auch Kreisläufer Thomas Hollstein. Er überzeugte mit einer hundertprozentigen Wurfquote bei sechs Versuchen. Für den handballerischen Höhepunkt, sorgten allerdings die Gastgeber an diesem Abend. Mit einem Ballgewinn in der eigenen Abwehr, und dem direkten Torwurf auf das leere Delitzscher Tor sorgte der Bornaer Spieler für großen Applaus in der Halle. An dieser Stelle fragen sich die Leser sicherlich wo Torhüter Tino Pantel denn war. Diese Frage konnte er selbst nicht so richtig beantworten. Ich denke auch er hat sich die Worte des Trainers zu Herzen genommen, und den Fokus auf die eigenen konzentrierten Torabschlüsse gelegt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung kam man zu einem ungefährdeten 22:32-Auswärtssieg. Und der ein oder andere Delitzscher Spieler versuchte noch etwas Schlaf zu bekommen, bevor um 0.30 Uhr der Superbowl anstand. Erst in vier Wochen steht für die Delitzscher das nächste Punktspiel auf dem Kalender. Allerdings erwartet eine Woche zuvor die Delitzscher Handballfans noch ein absolutes Handballfest. Eröffnet wird dieses am Freitag, den 21.02.2020 um 20 Uhr im Bezirkspokalhalbfinale gegen den VfB Torgau. Tags darauf empfängt die Oberligamannschaft im Sachsenderby die EHV Aue II. Und den krönenden Abschluss bestreiten dann wieder die 2. Männer am Sonntag um 17 Uhr im Sachsenpokalviertelfinale gegen den Tabellenführer der Sachsenliga, den HC Glauchau/Meerane. Sport Frei, Christian Hornig Der NHV II spielte mit Dirk Pötschke und Tino Pantel im Tor. Tobias Karl 7/4, Thomas Hollstein 6, Chris Teresniak 6, Max Berger, Christian Münch 1, Martin Müller 2, Georg Peschke 2, Ruben John 5, Bero Bernhardt 1 und Daniel Schirmer 2 auf der Platte. Mannschaftsverantwortlicher Steffen Kienitz, Stefan Voigt und Sebastian Schäfer auf der Bank.
Bilder Saison 2019/20