Nächstes Spiel S, 21.03.2020 18:30 Uhr SV Oebisfelde 1895 --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - Dezember 2019
23.12.2019 Schöne Bescherung: NHV holt Tabellenführung zurück 20.12.2019 Tabellenspitze zur Bescherung? 19.12.2019 wJD/wJC: Gemeinsames Weihnachtstraining 19.12.2019 Minis bekommen Besuch vom Weihnachtsmann 18.12.2019 Delitzscher Freudentänze Schöne Bescherung: NHV holt Tabellenführung zurück Montag, 23.12.2019: NHV Conc. Delitzsch - HG 85 Köthen 29:22 (13:11) Oberliga-Handballer des NHV Concordia schlagen Köthen souverän mit 29:22 und feiern das Weihnachtsfest auf Platz eins des Klassements. Delitzsch. Das womöglich schönste Geschenk bereiteten die Oberliga- Handballer des NHV Concordia Delitzsch sich selbst. Sie besiegten am Samstag in der letzten Partie des Jahres die HG 85 Köthen klar mit 29:22 (13:11) und eroberten sich so die Tabellenführung zurück. Die Nordsachsen haben nun 22:6 Punkte. Der große Meisterschaftsfavorit HC Burgenland, der bereits vor einer Woche den Rückrundenauftakt bestritt, liegt mit 21:7 Zählern auf Rang zwei. „Jetzt werden wir ein schönes Weihnachtsfest feiern“, kommentierte zufrieden Maximilian Amtsberg, Rückraumschütze des Hinrundenmeisters und Spitzenreiters. „Nun können wir ein bisschen runterkommen, das haben wir uns verdient“, ergänzte Benedikt Schmidt, der Top-Torjäger Frank Grohmann glänzend vertrat, überragender Spieler auf dem Parkett war und zehn Treffer erzielte. Dabei verwandelte er alle seine fünf Siebenmeter. Grohmann hatte sich beim Abschlusstraining am Freitag leicht verletzt, wurde geschont und nur zu zwei Strafwürfen eingewechselt. Trainer Jan Jungandreas zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Es war eine tolle Mannschaftsleitung.“ Weihnachten werde dank des Erfolgs ein schönes Fest. „Sonst hätte ich mir anhören müssen, dass wir nur Zweiter sind“, sagte er schmunzelnd. Dem NHV war vom Anpfiff weg anzumerken, dass er die 19:24-Pleite aus dem vorherigen Heimspiel gegen Pirna wieder gutmachen wollte. „Wir hatten uns vorgenommen, zu zeigen, dass wir in eigener Halle stark sind“, sagte Amtsberg. Und legte selbst los wie die Feuerwehr. Die ersten drei Tore des Abends gingen auf sein Konto, er brachte die Concorden mit 3:0 in Führung. „Er hat das umgesetzt, worüber wir die vergangenen zwei Wochen geredet haben, er ist in 1:1-Situationen gegangen“, freute sich Jungandreas über die Leistung des 20-Jährigen, der im ersten Abschnitt alle überragte und sieben Treffer erzielte. Die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld zeigten aber eine gute Moral und kämpften sich heran. Zum Seitenwechsel lagen sie mit 11:13 hinten. Nach dem Pausentee blieb die Partie weiter spannend und Köthen kam in der 42. Minute durch einen Treffer von Steven Just zum 16:16-Ausgleich. „Danach haben wir zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich Gäste-Coach Bodo Kreutzmann. Die vom NHV gnadenlos ausgenutzt wurden. Trotz Unterzahl nach einer Zeitstrafe gegen Amtsberg gingen die Delitzscher durch drei Tore von Steve Baumgärtel (2) und Schmidt mit 19:16 in Front. Dann kassierte Köthens Tom Groll eine Zwei-Minuten- Hinausstellung, Torwart Christian Kanzler erhielt wegen Meckerns parallel eine Zwangspause. Das nutzten die Gastgeber zur Vorentscheidung, zogen davon und brachten den Vorsprung, der zwischenzeitlich neun Tore betrug, gekonnt und sicher über die Runden. „Der Delitzscher Sieg geht vollkommen in Ordnung“, gestand Kreutzmann, dessen Team mit 15:13 Punkten auf Rang sechs liegt. „Uns fehlte im zweiten Teil der zweiten Halbzeit die Zuordnung“, begründete Keeper Kanzler die Schlappe. „Wir haben vor allem in der Abwehr gut gestanden“, meinte NHV-Rechtsaußen Schmidt. Beschenkt wurden auch die Fans – mit Freibier. 100 Liter spendierte Mannschaftsmanager Marko Bergelt, da die Anhänger seit Saisonbeginn rund 3000 Euro für den Nachwuchs locker gemacht hatten. Einen Weihnachtswunsch äußerte noch Jungandreas. „Wir sind auf einem guten Weg und ich hoffe, dass das Team sich Stück für Stück so weiterentwickelt.“ Die erste Probe aufs Exempel wird es am 11. Januar in der Heimpartie gegen den SV Plauen-Oberlosa geben. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (16 Paraden), Herholc (2 Paraden, davon 1 Siebenmeter); Günther (3), Janßen, Grohmann, Baumgärtel (5), Prautzsch (1), Müller, Sowada, Harig, Zierau (1), Schmidt (10/5), Brodowski (2), Amtsberg (7) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Tabellenspitze zur Bescherung? Freitag, 20.12.2019: Handball-Oberligist empfängt morgen im letzten Spiel des Jahres die HG Köthen. Delitzsch. Schöne Bescherungen hat es für die Handballs-Fans in Delitzsch in diesem Jahr schon reichlich gegeben. Da wurde in der Rückrunde der vorigen Saison letztlich souverän das Abstiegsgespenst verscheucht, und nun, in der neuen Spielzeit, haben die Nordsachsen sogar die Herbstmeisterschaft geholt. NHV-Torwart Felix Herholc hofft, passend zu den bevorstehenden Feiertagen, auf ein weiteres Geschenk für die Anhänger. „Wir wollen gegen die HG Köthen unsere 19:24-Heimniederlage gegen Pirna wieder gutmachen“, kündigt der Kapitän an. Er sei optimistisch, dass dieses Vorhaben gelinge. „Dann werden wir ein schönes Weihnachtsfest haben.” Jan Jungandreas, der Trainer des Oberligisten, ist ebenfalls zuversichtlich gestimmt. „Natürlich wollen wir uns mit einem Sieg ins Jahr 2020 verabschieden“, sagt er vor der Partie, die morgen um 19 Uhr in der Delitzscher Mehrzweckhalle angepfiffen wird. Ein Erfolg wäre gleichbedeutend mit der Rückeroberung der Tabellenführung. Denn der HC Burgenland hat den ersten Rückrundenspieltag bereits am vergangenen Sonntag absolviert und dabei souverän mit 29:22 beim EHV Aue II gewonnen. Dadurch hat der große Aufstiegsfavorit HCB mit 21:7 Punkten die Spitzenposition erklommen. Die können sich die Concorden (20:6 Punkte) wieder holen. Etwas an Boden verloren hat der HSV Bad Blankenburg, der das führende Trio komplettiert. Er unterlag in Apolda mit 27:29 und ist mit nunmehr 18:10 Punkten ein ganz klein wenig abgeschlagen. Burgenland und Bad Blankenburg sind an diesem Wochenende spielfrei, schon in der Weihnachtspause. Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar. Beim Saisonauftakt in Köthen setzte der NHV sich mit 30:27 durch und feierte den ersten doppelten Punktgewinn dort überhaupt. Und in der Rückrunde der vorigen Spielzeit wurden die Gäste deutlich mit 31:24 in die Schranken verwiesen. Jungandeas mahnt dennoch zur Wachsamkeit. „Die Spiele gegen die HG waren immer hart umkämpft und es haben Kleinigkeiten entschieden“, betont er. Folglich „müssen wir uns wieder auf einen harten Kampf einstellen und bereit sein, den anzunehmen“. Köthens Vizepräsident René Nowak hält nichts davon, die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen. Selbstverständlich fahre sein Team nach Delitzsch, um zu punkten. „Was wären wir für Sportler, wenn wir nicht an unsere Stärke und Können glauben würden?“, bekräftigt er. Auch die zwei Schlappen zuletzt gegen den NHV lassen ihn kalt. „Grund genug, das zu ändern! Jede Serie geht einmal zu Ende und warum soll uns nicht eine Überraschung gelingen.“ Dennoch ist auch für Nowak Delitzsch „der klare Favorit, kämpft mit um den Aufstieg“. Da sei ein Heimsieg, insbesondere nach der Niederlage gegen Pirna, schon fast Pflicht für den NHV. Doch „wenn wir unsere Leistung über die gesamte Spielzeit abrufen können, sollte es ähnlich spannend werden wie im Hinspiel“. Die HG steht derzeit mit 15:11 Punkten auf Rang sieben. „Köthen hat genug Spieler, die auf sehr hohem Oberliga-Niveau agieren können, deshalb sind sie immer wahnsinnig gefährlich“, urteilt Jungandreas. Allerdings fehle den Gästen derzeit ein wenig Beständigkeit. Das sieht auch Nowak so. „Mit dem bisherigen Verlauf der Saison können wir nicht zufrieden sein“, sagt er. Es fehle bisher die Konstanz in den Leistungen im Spiel, aber auch im Saisonverlauf. Einige Begegnungen seien „leichtfertig aus der Hand gegeben“ worden. Nowak denkt da an die Partie in Aschersleben, wo es am Ende nur zu einem Unentschieden reichte, und an den Auftritt in Freiberg (22:34-Niederlage). „Dort spielen wir eine gute erste Halbzeit, haben die Partie im Griff und lassen uns dann vorführen“. Oder das Derby gegen den USV Halle (27:29). „Alles leichtfertig verschenkte Punkte, die wir uns selbst zuzuschreiben haben“, so der Manager. All dies sei in Ruhe analysiert und intern mit der Mannschaft besprochen worden. Nowak: „Wir hoffen auf eine Verbesserung in der Rückrunde.“ Den NHV lobt er als ausgeglichen besetztes Team, das von allen Positionen aus extrem torgefährlich sei. Gleichwohl dürfte der Verein vom Tabellenstand und von den eigenen Leistungen doch überrascht sein. „Jetzt wird sich zeigen, ob das Team mit dem Druck des Gejagten umgehen kann.“ Wenn ja, wäre das eine schöne Bescherung für die Delitzscher Anhänger. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 21.12.2019 (pdf 4,2 MB) wJD/wJC: Gemeinsames Weihnachtstraining Donnerstag, 19.12.2019: Sport, Sport und Spaß – so lautete das Motto des letzten Trainings des Jahres 2019 der weiblichen C- Jugend des NHV Concordia Delitzsch am Donnerstagabend. Dazu hatten die Mädchen um ihre Übungsleiter Grit Lindow und Ulrich Milde sich Verstärkung eingeladen: Die weibliche D- Jugend mit ihren Trainern Anja Zscheyge und Uwe Schneider war geschlossen gekommen, um die Hinrunde fröhlich ausklingen zu lassen. Eine Kombination, die Sinn ergibt. Einige Spielerinnen der D- Jugend sind regelmäßig bei den Punktspielen des älteren Jahrgangs dabei. Es gab auch einige kleine Geschenke. Zum Aufwärmen wurde Fußball gespielt, danach ging es selbstverständlich mit Handball weiter. Einige Eltern machten ebenfalls mit – und mussten anerkennen, dass es immer schwerer wird, mit den Mädchen mitzuhalten. Ihre Donuts hatte sich die jüngeren wie die älteren Sportler zum Schluss jedenfalls redlich verdient. Minis bekommen Besuch vom Weihnachtsmann Donnerstag, 19.12.2019: Auch dieses Jahr haben die Kleinsten, unsere Minis, das Jahr sportlich ausklingen lassen. Das Highlight war natürlich der Besuch des Weihnachtmannes, welcher neue Softhandbälle für alle dabei hatte. Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Nächstes Jahr geht es dann sportlich weiter. Die Trainer Jan, Silvana und Patin Kristin. Delitzscher Freudentänze Mittwoch, 18.12.2019: Handball-Oberligist will nach dem Herbsttitel weiter siegen, bleibt in Sachen Aufstieg aber verhalten. Delitzsch. Es ist die Überraschung in der Mitteldeutschen Oberliga. Die Handballer des NHV Concordia Delitzsch haben die Hinrunde mit 20:6 Punkten als Spitzenreiter abgeschlossen. Kein Wunder, dass die Konkurrenz in den Nordsachsen einen der Favoriten auf den Platz ganz oben sieht. „Delitzsch hat einen super Kader, auch in der Breite“, meint Ines Seidler, Trainerin des USV Halle. Ähnlich urteilt Igor Ardan, Coach des Tabellendritten HSV Bad Blankenburg. Der NHV habe „eine starke Mannschaft und ist für mich der große Favorit auf die Meisterschaft“. Zufrieden mit der Herbstmeisterschaft ist natürlich auch Jan Jungandreas, der gemeinsam mit Maik Kroke die Concorden trainiert. „Wir können auf das Erreichte stolz sein“, sagt Jungandreas und kündigt für die am 21. Dezember mit dem Heimspiel gegen Köthen beginnende Rückrunde an: „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen.“ Mannschaftskapitän Felix Herholc ergänzt, das Team wolle möglichst alle Heimpartien für sich entscheiden „und auswärts mitnehmen, was mitzunehmen ist“. Es wäre toll, wenn am Ende ein Medaillenplatz herausspringen würde. „Das wäre dann unser Geschenk zum zehnten Geburtstag des Vereins.“ Über einen möglichen Aufstieg in die dritte Liga mögen beide nicht sprechen. „Das ist noch kein Thema, das wäre zu früh“, winkt Jungandreas ab. Die Gründe für den unerwarteten Aufschwung am Lober sind vielfältig. Zum einen ist es den Verantwortlichen gelungen, den Kader zu verstärken und gleichzeitig zu verjüngen. Rückkehrer Steve Baumgärtel ist zwar schon 35, aber fit wie ein 20-Jähriger und Denker und Lenker der Mannschaft. Maximilian Amtsberg (20), Moritz Brodowski (19) und Niklas Zierau (19) haben ihr Können mehr als angedeutet, aber noch Potenzial nach oben. Bislang ist Delitzsch auch, mit Ausnahme von Oliver Wendlandt, von länger dauernden Verletzungen verschont geblieben. Im Gegensatz zum Vize- Herbstmeister HC Burgenland, der mehrere Stammspieler über Monate hinweg ersetzen muss. Zudem scheint die Mischung zu stimmen. „Die Integration der neuen Spieler ging schneller als gedacht“, freut sich Jungandreas. „Sie machen sich super“, hat Herholc beobachtet, „auch wenn sie natürlich noch Zeit brauchen.“ Sie wollten sich „Woche für Woche verbessern“, ergänzt Jungandreas. Ihm und Kroke ist es gelungen, mit einer offensiveren Deckung schnellen und attraktiven Handball zu implantieren. Die 5:1- Formation funktioniert meistens gut. Nun soll ein zweites Abwehrsystem einstudiert werden. Ferner sollen Neuzugang Marius Harig (21) und Jan Derk Janßen (25) weiter herangeführt werden. „Jan braucht nach zwei Kreuzbandrissen Zeit“, weiß Jungandreas. „Wir hoffen aber, dass er das schnell schafft und Niklas Prautzsch mehr entlasten kann.“ Harig werde seinen Weg gehen. „Er trainiert gut und wird auch mehr Spielzeiten in Angriff und Abwehr bekommen.“ Das alles hat aber nur deshalb gut geklappt, „weil beim Training immer mindestens 14 Spieler da sind“, begründet Herholc. So könne die Abwehr die Zusammenarbeit verbessern, im Angriff sei die Chance vorhanden, neue Spielzüge einzustudieren. In der vergangenen Saison seien dagegen häufig „nur sechs, acht Spieler“ beim Training gewesen. Das intensive Üben hat dazu geführt, dass etwa Torwart Marian Voigt „sich toll entwickelt hat und zu einer echten Stütze geworden ist“, wie Jungandreas feststellt. „Das freut mich sehr für Marian“, sagt Herholc, auch wenn seine Einsatzzeiten etwas geringer geworden sind als 2018/19, als er weitgehend Alleinunterhalter im Delitzscher Kasten war. Aber er weiß: Ein gutes Team braucht zwei Top-Torhüter. Voigt hat übrigens gerade seinen Vertrag um ein Jahr bis Ende der Saison 2020/21 verlängert. Erfolgreichster Hinrunden-Torschütze des NHV war Frank Grohmann mit 95 Treffern, gefolgt von Amtsberg (51), Baumgärtel (48) und Prautzsch (40). Grohmann ist der beste Siebenmeterschütze der Liga. Von 46 Versuchen verwandelte er 43. Bei den Zeitstrafen führt Brodowski die Concorden- Hitliste mit 14 Hinausstellungen an. Dahinter folgen Martin Müller (12), Wendlandt und Baumgärtel (je 8). Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung
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Saisonende