Nächstes + Letztes Spiel 2019 Samstag, 21.12.2019 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HG 85 Köthen
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Newsarchiv - Dezember 2019
11.12.2019 Frauen: Kein Vorbeikommen 09.12.2019 Herbstmeisterschaft trotz Heimpleite 08.12.2019 mJD: NHV macht 1. Platz in Vorrundengruppe perfekt 08.12.2019 wJD: Klarer Sieg zum Ende der Hinrunde 06.12.2019 Auf dem Sprung zum Herbsttitel? 04.12.2019 2. Männer: Zurück in der (Erfolgs)-Spur 04.12.2019 2. Männer: Erste Saisonniederlage 03.12.2019 Im Stile eines Spitzenteams 02.12.2019 Concorden bleiben Spitzenreiter 01.12.2019 mJD: Kantersieg gegen HV Böhlen 01.12.2019 wJD: Der letzte Biss fehlte Frauen: Kein Vorbeikommen Mittwoch, 11.12.2019: NHV - HSG Neudorf/Döbeln II 20:19 (12:7) Handball-Bezirksliga: Delitzscher Damen setzen Siegesserie fort. Delitzsch. Auch in der letzten Partie des Jahres sind die Handball-Damen des NHV Concordia Delitzsch unbesiegt geblieben. Sie bezwangen die HSG Neudorf/Döbeln II in einem dramatischen Topspiel 20:19 (12:7) und führen die Tabelle damit zur Weihnachtspause mit 20:0 Punkten mit sieben Zählern vor der HSG-Reserve an. Dabei schien die Partie zur Pause, als die Loberstädterinnen klar führten, bereits entschieden zu sein. Doch die Gäste kämpften sich zurück, schafften den 15:15-Ausgleich in der 46. Minute. Anschließend setzte sich Delitzsch wieder etwas ab und behielt in der Schlussphase die Nerven. Johannes David © Leipziger Volkszeitung NHV Delitzsch: Rudolph; Göppert, Kemter, Mertzsch 2, Wölfer 3/2, Brosig, Schulz 4, Praters, Sperling 4/2, Pallgen, Häring 1, Seifert 3, Nahrstedt 3/1 Herbstmeisterschaft trotz Heimpleite Montag, 09.12.2019: NHV C. Delitzsch - SG Pirna/Heidenau 19:24 (10:11) Delitzsch. Die Stimmung war gedämpft. Anstatt voller Freude die Herbstmeisterschaft zu feiern, liefen die Spieler und Fans des Handball-Oberligisten NHV Concordia Delitzsch am Samstagabend mit langen Mienen herum. Nach der 19:24-Heimniederlage gegen die SG Pirna/Heidenau schien der inoffizielle Titel verspielt zu sein. Torhüter Felix Herholc tröstete sein Team und sich: „Wir stehen zurecht auf Platz zwei.“ Allerdings hatten die enttäuschten Delitzscher die Rechnung ohne den HSV Apolda gemacht. Denn dessen Begegnung gegen NHV-Verfolger HC Burgenland wurde erst eine Stunde später angepfiffen. Und die Thüringer siegten überraschend mit 20:16. Der Dritte, der HSV Bad Blankenburg, zog bei Einheit Plauen mit 25:28 den Kürzeren. Da also das Spitzentrio im Gleichschritt verloren hat, ändert sich an der Tabellenspitze nichts. Die Concorden sind mit 20:6 Punkten Erster, es folgen Burgenland (19:7) und Bad Blankenburg (18:8). Das Ende der jüngsten Delitzscher Siegesserie kam überraschend, belegte aber die These, dass in der Oberliga jeder jeden schlagen kann. Die Gäste leiden unter erheblichem Verletzungspech, waren als Außenseiter angereist. Der Start vor lediglich 300 Zuschauern schien das zu bestätigen. Maximilian Amtsberg brachte die Nordsachsen in Führung, Frank Grohmann und Steve Baumgärtel bauten den Vorsprung aus. Doch Pirna schlug zurück, kam heran und lag zur Pause 11:10 vorn. „Wir hätten mit mehr Feuer aus der Kabine kommen müssen“, haderte Routinier Thomas Hollstein, der für den verletzten Kreisläufer Oliver Wendlandt erneut im Kader stand. Doch die schon zuvor fahrige Spielweise – es gab zu viele technische Fehler, unsaubere Pässe und wenig platzierte Würfe – setzte sich nicht nur fort, sondern verstärkte sich. Pirna zog davon und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. „Wir hatten uns gut vorbereitet“, freute sich SG-Trainer Dusan Milicevic. Sein bester Werfer, Thomas Schneider, ergänzte. „Es ist uns gut gelungen, die starken Delitzscher aus dem Spiel zu nehmen.“ Da gab es zwischenzeitlich Manndeckung gegen Baumgärtel und Amtsberg, auch Grohmann hatte die Abwehr (Jungandreas: „Wir haben gegen sie nicht die richtigen Lösungen gefunden“) gut im Griff. Das Duell der Torjäger entschied Schneider mit zehn Buden deutlich für sich. Damit liegt er mit jetzt 94 Treffern nur noch einen Zähler hinter der Nummer eins Grohmann, der sechsmal traf und ungewohnt viele Fehlwürfe zu verzeichnen hatte. „Heute hat keiner unserer Spieler seine Normalform erreicht“, haderte Herholc. „Wir haben einfach miserabel gespielt“, fasste es Hollstein kurz und bündig zusammen. „Wir sind ziemlich enttäuscht“, gestand Moritz Brodowski. „Der NHV hat einen schlechten Tag erwischt“, tröstete Milicevic seinen Delitzscher Kollegen Jungandreas, der unumwunden eine „verdiente Niederlage“ einräumte. Sein Team hat jetzt zwei Wochen Pause. Zum Rückrundenauftakt erwarten die Concorden am 21. Dezember daheim die HG Köthen. „Mit einem Erfolg wollen wir die richtige Antwort auf die heutige Pleite geben“, kündigte Herholc an. Und sich womöglich die Tabellenführung zurückholen. Denn bereits nächste Woche tritt Vize-Halbzeitmeister und Titelfavorit Burgenland in Aue an und kann mit einem Erfolg an Delitzsch vorbeiziehen – zumindest für eine Woche. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (3 Paraden), Herholc (9 Paraden); Günther, Hollstein, Grohmann (6/4), Baumgärtel (4), Prautzsch (2), Müller, Sowada (1), Zierau, Schmidt (1), Brodowski (2), Amtsberg (3) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJD: NHV macht 1. Platz in Vorrundengruppe perfekt Sonntag, 08.12.2019: NHV Conc. Delitzsch - TSV Markkleeberg 24:11 (14:4) Froh gelaunt und hochmotiviert gingen unsere Jungs vom NHV in das letzte Spiel der laufenden Vorrunde. Der erste Platz in der Vorrundengruppe C sollte mit möglichst 16:0 Punkten perfekt gemacht werden. Das Hinspiel beim TSV Markkleeberg im Oktober hatte man in allzu guter Erinnerung. Der NHV ging seinerzeit als klarer Sieger aus der Halle. Die Gäste aus Markkleeberg waren darauf entsprechend vorbereitet und hatten Verstärkung mitgebracht. In den ersten sieben Minuten konnte der NHV nur drei Tore erzielen, Markkleeberg blieb mit zwei Treffern immer auf Augenhöhe. Die Abwehrblöcke beider Teams leisteten ganze Arbeit. Im Angriff lief es für den NHV nicht so flüssig wie erwartet. Diverse Fehlpässe, Schwächen bei der Abstimmung im Angriff sorgten für viele unnötige Ballverluste. Dazu gesellten sich noch eine gelbe Karte und eine 2- Minutenstrafe für den NHV. Der Wille war da, der NHV agierte jedoch in Richtung gegnerisches Tor sichtlich nervös, angespannt und unkoordiniert. Unser Trainer Max Berger erkannte die Situation sofort und nahm umgehend die erste Auszeit im Spiel in Anspruch. Dies stellte sich bereits wenige Minuten später als richtige und notwendige Entscheidung heraus. Die Delitzscher Elias Kaatz und Lukas Maja sorgten für ein Torfeuerwerk. Mit einer klaren 14:4 Führung ging es schließlich in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit stellte der NHV Concordia nochmals eindeutig klar, wer das Sagen hat. Abwehr und Angriff überzeugten auf der ganzen Linie. Geburtstagskind Clemens Epperlein erfüllte sich in der 31. Minute mit dem Treffer zum 17:6 seinen ganz persönlichen Geburtstagswunsch. Eine ausgefeilte Auswechselstrategie sorgte letztendlich für die spielentscheidende Überlegenheit des NHV Concordia. Jannes Ihme drehte in den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit nochmal so richtig auf. Völlig entfesselt gelang es ihm, drei Tore kurz hintereinander, sowie den finalen Siegtreffer zum verdienten 24:11 für den NHV zu erzielen. Überglücklich lagen sich die Spieler des NHV Concordia nach dem Spielabpfiff in den Armen. Eines kann man jetzt schon sagen, Max Berger hat in der Vorrunde eine schlagkräftige Mannschaft geformt, die sich mit jedem Spiel weiterentwickelt hat, über sich hinausgewachsen ist und keinen Gegner zu fürchten braucht. Der nächste Höhepunkt steigt bereits am 04.01.2020 mit der Teilnahme am Neujahrsturnier des SG AC/Eintracht Berlin. Dort wollen wir natürlich zeigen, dass man in Nordsachsen guten Handball spielt. Rainer Petersohn NHV: Janek Rühl, Diego Ribero, Clemens Epperlein (1), Elias Kaatz (5), Felix Kerber, Hermann Ast, Hannes Braunschweig, Jannes Ihme (4), Johannes Mundt, Julian A. Scheffel (1), Lukas Maja (11), Paul Petersohn (1), Tim Otremba (1) wJD: Klarer Sieg zum Ende der Hinrunde Sonntag, 08.12.2019: NHV C. Delitzsch – HSG Neudorf/Döbeln 31:19 (14:10) Die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch hat die Hinrunde der laufenden Saison mit einem klaren 31:19-Erfolg über die HSG Neudorf/Döbeln abgeschlossen. Das Team des Trainergespanns Anja Zscheyge/Uwe Schneider liegt mit 10:4 Punkten auf dem dritten Platz. Tabellenführer ist die SG MoGoMo Leipzig mit 14:0 Punkten, gefolgt von TuS Leipzig-Mockau (12:2). Die Gäste gingen zwar mit 1:0 in Führung. das war aber ihr einziger Vorsprung in der gesamten Partie. Hanna Schmeil und Annika Kuhnert sorgten mit ihren Treffern rasch für die Wende. Zwischenzeitlich lag Delitzsch mit sechs Toren vorn, ließ die Döbelner gegen Ende des ersten Durchganges aber etwas herankommen. Nach dem Seitenwechsel legte der NHV wieder zu und fuhr so einen letztlich nie gefährdeten und souveränen Sieg ein. Überragende Spielerin war Miriam Luthe, die von der gegnerischen Abwehr nie zu bremsen war und allein 15 Treffer erzielte. Trainerin Zscheyge war dennoch nicht komplett zufrieden. „Zu Beginn fiel es uns in der Abwehr schwer, später haben wir das gut in den Griff bekommen“, sagte sie. Sie kündigte an, verstärkt Eins gegen Eins zu trainieren. Mit der Hinrunde zeigte sie sich nur bedingt zufrieden. „Wir hätten gegen die beiden vor uns liegenden Mannschaften gewinnen können.“ Aber da habe der letzte Biss gefehlt. mi NHV: Anastasia Orechow; Miriam Luthe, Annika Kuhnert, Jasmin Schreiber, Maja Zscheyge, Marlen Kendelbacher, Maxine Gerstner, Nele Hornig, Theres Kendelbacher, Hanna Schmeil Auf dem Sprung zum Herbsttitel? Freitag, 06.12.2019: Handball-Oberligist Delitzsch kann sich gegen Pirna/Heidenau inoffizielle Meisterschaft sichern. Delitzsch. Genaues Hinschauen war unerlässlich. Die Handballtore der Universitätssporthalle in der Saalestadt Halle stehen direkt vor einer Wand. Wenn dann jemand wie Maximilian Amtsberg mit riesiger Wucht den Ball ins Gehäuse befördert, prallt der Ball fast so rasant wieder heraus, wie er hineingekommen war. Exakt elf Mal katapultierte der 20- Jährige für den NHV Concordia Delitzsch vorigen Sonntag beim 35:25-Sieg beim USV Halle das Runde ins Eckige, verbesserte sich mit nunmehr 44 Treffern auf Rang 32 der Torschützenliste der Mitteldeutschen Oberliga. „Er hatte einen Sahnetag erwischt“, bewertet Trainer Jan Jungandreas (32) die Leistung. Morgen im letzten Hinrundenspiel gegen die SG Pirna/Heidenau (Anpfiff: 19 Uhr) wollen Amtsberg und das Team die Herbstmeisterschaft perfekt machen. „Die Mannschaft ist voll motiviert“, erklärt Amtsberg. „Wenn wir so konsequent spielen wie zuletzt, sollte es mit unseren Fans im Rücken gelingen, die Begegnung zu gewinnen.“ Damit bezieht sich der 1,99 Meter große Hüne mit der, so Jungandreas, „mächtigen Schleuder“ auf die vergangenen sechs Partien, die allesamt erfolgreich endeten und dem NHV mit 20:4 Punkten die Tabellenführung einbrachten. Nun soll also der siebte Streich folgen. Für Pirnas Trainer Dusan Milicevic (39) steht fest, dass dem NHV „als Spitzenreiter klar die Favoritenrolle“ zukomme. Mit Steve Baumgärtel (35) habe die Mannschaft sehr viel Erfahrung dazubekommen, lobt der frühere serbische Nationalspieler und kündigt an, zwar „mit Respekt, aber ohne Angst“ nach Nordsachsen zu fahren. „Wir hissen nicht die weiße Fahne.“ Zuversicht herrscht auch im Delitzscher Trainer-Team. „Wir sind gewillt, jedes Spiel zu gewinnen“, sagt Maik Kroke (39). „Natürlich wollen wir oben bleiben“, betont Jungandreas. Um das zu schaffen, ist gegen den Gast harte Arbeit nötig. „Pirna ist ein Gegner, der bisher mit nur 267 Gegentreffern die abwehrstärkste Mannschaft darstellt“, berichtet Kroke. Es müssten also Möglichkeiten erarbeitet werden, „dieses Bollwerk zu knacken“. Auch Jungandreas weiß, dass Pirna „wahnsinnig unangenehm ist“. Spielerisch sei das Team mit das Beste, was die Liga zu bieten habe. Gegenwärtig steht Pirna mit 12:12 Punkten auf Rang sieben und besiegte voriges Wochenende Köthen deutlich mit 25:17. Dabei haben die Spieler aus dem „Tor zur sächsischen Schweiz“ seit Wochen mit argen Verletzungsproblemen zu kämpfen. Da mussten dann 17-, 18-Jährige ins kalte Wasser geworfen. „Ich glaube an die Jungs“, sagt Milicevic, der in den nächsten Jahren um sie herum einen Kader formieren will, der oben angreifen kann. Maximilian Amtsberg, der drittjüngste im Concorden-Kader und in der vorigen Saison mit 244 Treffern bester Torschütze der Thüringenliga, hat sich nach eigener Aussage in Delitzsch gut eingelebt. „Ich bin super aufgenommen worden.“ Er wohnt gemeinsam mit Kreisläufer Moritz Brodowski (19) in einer WG. Vom großen Durchbruch nach der Glanzleistung in Halle will Amtsberg nichts wissen. „Ich bemühe mich stetig darum, meine Leistung zu steigern.“ Der Sprung von der Thüringen- in die Oberliga sei doch sehr groß. Er brauche „noch mehr Konstanz, aber das ist in seinem Alter ganz normal“, urteilt Jungandreas, der der Herbstmeisterschaft (Amtsberg: „Sie wäre eine Bestätigung unserer Leistungen“) keine allzu große Bedeutung beimessen will. Sie wäre ein toller Erfolg für die Mannschaft. Aber: „Es sind dann ja erst 13 Partien gespielt.“ Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 07.12.2019 (pdf 3,8 MB) 2. Männer: Zurück in der (Erfolgs)-Spur Mittwoch, 04.12.2019: NHV Concordia Delitzsch - SV Lok Mitte III 33:18 Nach der ersten Saisonniederlage in der Vorwoche beim LSV Südwest, sind die 2. Männer des NHV zurück in der Erfolgsspur. Mit 33:18 konnte man bei der dritten Vertretung des SV Lok Mitte nicht nur gewinnen, sondern auch spielerisch überzeugen. Mit einem kleinen, aber feinen Kader waren die Reserve-Concorden letzten Samstag auf Wiedergutmachung aus. Wobei man diese Saison sagen muss, dass „ein kleiner, aber feiner Kader“ in der laufenden Spielzeit eine völlig andere Bedeutung hat als noch in der letzten Saison. Mit zehn Feldspielern und zwei Torhütern standen dem Delitzscher Verantwortlichen ein doch sehr breiter Kader zur Verfügung. Und dementsprechend war der NHV gewillt, zu zeigen was man mit konsequenter Abwehrarbeit und konzentriertem Angriffsspiel zu leisten im Stande ist. Immer wieder gelang es dem NHV durch gute Beinarbeit die Lücken zwischen den Abwehrspielern so klein wie möglich zu halten, und somit zwang man gleichzeitig die Rückraumspieler des Gegners über die Abwehr zu werfen. Und hier zeigte der gut harmonierende Mittelblock um Alexander Pietzsch und Tobias Karl an diesem Tag seine ganze Klasse. Und da man durch die Ballgewinne immer wieder den schnellen Abschluss im Konterspiel erzwang, konnte man sich bis zum Halbzeitpfiff schon auf 10:17 absetzten. Erwähnenswert ist auch, dass die Delitzscher im gesamten Spiel nur eine gelbe Karte kassierten. Das zeigt deutlich, wie konzentriert der NHV an diesem Tag über 60 Minuten zu Werke ging. Doch nicht nur die Abwehr fand in diesem Spiel zu alter Stärke. Auch im Angriff besann sich der NHV (endlich wieder einmal) auf seine mannschaftliche Geschlossenheit. Immer wieder wurden die Angriffe bis zur einhundertprozentigen Torchance herausgespielt. Und da der SV Lok Mitte immer wieder das Zentrum um die beiden Kreisspieler Thomas Hollstein und Kapitän Alexander Pietzsch zustellte, spielte man den Ball folgerichtig bis auf die Außenposition durch. Und dort überzeugten Chris Teresniak, Daniel Schirmer und Bero Bernhardt mit erfolgreichen Torabschlüssen. Perfekte Mischung also im Delitzscher Spiel. Im Tor gab ein alter Bekannter sein Debüt. Dirk Fischer sprang für den verhinderten Tino Pantel ein und zeigte in der 2. Hälfte, dass er nach wie vor nichts verlernt hat mit dem kleinen harzigen Leder. Mehr als jeden zweiten gegnerischen Torwurf konnte „Fisch“ entschärfen und zeigte mit seinen auf den Punkt genau gespielten Konterpässen, dass der Bewegungsapparat noch gut zusammen harmoniert. Verwundern sollte das niemanden. Dirk bereitet sich seit geraumer Zeit mehrmals die Woche auf den bevorstehenden „1. Lindenhayner Marathon“ vor. Umso erfreulicher für den NHV, dass der „weiße Kenianer“ sich Samstagmittag in den Dienst der Concordia-Reserve stellte. Vielen Dank dafür. Für die Delitzscher ist das Punktspieljahr zwar schon im November beendet aber mit dem Spiel im Bezirkspokalviertelfinale am 14.12. steht beim SV Lok Mitte II noch ein absolutes Highlight im Spieljahr 2019 an. Im Pokal hat man mit dem Dauerkontrahenten der letzten Jahre noch eine Rechnung offen. Im Bezirkspokalfinale 2018 zog der NHV unglücklich den Kürzeren. Doch mit einer genauso konzentrierten Leistung wie letztes Wochenende, sollte ein positives Ergebnis möglich sein. Back to the Roots and sports free, Christian Hornig NHV II: Dirk Pötschke und Dirk Fischer im Tor. Tobias Karl 11/5, Thomas Hollstein 4, Chris Teresniak 5, Max Berger, Christian Hornig, Marius Harig 3, Christian Münch, Bero Bernhardt 4/1, Daniel Schirmer 5 und Alexander Pietzsch 1. Im Staff standen zur Verfügung MV Steffen Kienitz und der Sieger der freitäglichen Trickwurfshow, Bruno Bernhardt 2. Männer: Erste Saisonniederlage Mittwoch, 04.12.2019: LSV Südwest - NHV Concordia Delitzsch 27:23 Am 9.Spieltag in der Männerbezirksliga ist es passiert, die zweite Mannschaft des NHV Concordia verliert das erste Pflichtspiel der Saison. Und das völlig verdient. Mit 23 zu 27 zogen die Concorden beim LSV Südwest den Kürzeren. Von Beginn an haderten die Delitzscher Spieler mit sich und den Begleitumständen. Anstatt das Kämpferherz von Beginn an in die Hand zu nehmen, so wie es über 60 Minuten die Gastgeber taten, verfing sich jeder Einzelne Delitzscher in Grabenkämpfe mit sich und den Begleitumständen. Und so war es nur folgerichtig, dass der LSV Südwest permanent das Spiel bestimmte und außer beim 17:18 in der 44. Spielminute den Delitzschern keine weitere Führung gewährte. Neben den schon erwähnten Begleitumständen, mit welchen sich die Delitzscher Spieler immer wieder aus dem Takt haben bringen lassen, kamen auch unkonzentrierte Abschlüsse und fahrlässiges Abwehrverhalten hinzu. Dabei waren aber nicht die Abwehr oder die spielerischen Elemente das Problem. Unsicherheitsfaktor Nummer 1 waren die unkonzentrierten Abschlüsse im Angriff. Manchmal verhinderte der Pfosten oder die Latte einen Torerfolg, meist aber war es der gegnerische Torhüter der den Delitzscher Angreifern Paroli bot. Und so rannte man permanent einen Rückstand hinterher, welcher bis zum Schluss nicht mehr aufgeholt werden konnte. Die bereits angesprochene Chancenverwertung sorgte mit zunehmender Spieldauer für ungewohnte Nervosität auf Delitzscher Seite. Und so kam es wie es kommen musste, der NHV verlor das Spiel, die Tabellenführung und teilweise auch seine guten Manieren. Sicherlich ist diese Niederlage kein Weltuntergang auf dem Weg zum anvisierten Platz 1 und dem Aufstieg in die Verbandsliga, sofern man aus dem Spiel die richtige Lehre zieht. So gilt es Mund abputzen oder wie ich in diesem Fall sagen würde, mal eine Woche die Fresse halten und sich wieder auf seine Stärken besinnen! Back to the Roots, Christian Hornig NHV II: Tino Pantel und Georg Peschke im Tor. Tobias Karl 8/4, Stefan Voigt, Thomas Hollstein 2, Chris Teresniak 2, Max Berger, Christian Münch, Martin Müller 2, Georg Peschke, Ruben John 5, Bero Bernhardt, Daniel Schirmer 3 und Alexander Pietzsch 1. Im Staff standen zur Verfügung MV Steffen Kienitz, Physio Anne-Marie Brosig und Rekonvaleszent Sebastian Schäfer Im Stile eines Spitzenteams Dienstag, 03.12.2019: USV Halle - NHV Concordia Delitzsch 25:35 (9:17) Handball-Oberliga: NHV Concordia Delitzsch fegt Halle aus der eigenen Halle und festigt Platz eins / Torhüter Marian Voigt hält herausragend. Delitzsch/Halle. Wer sich auf die Spitze eines Berges begibt, muss bekanntlich mit eisigen Winden rechnen. Doch trotz des benachbarten Eisdomes war davon für den NHV Concordia Delitzsch am Sonntag in der Universitätssporthalle der Saalestadt Halle nichts zu spüren. Der gastgebende USV brachte allerhöchstens ein laues Lüftchen zustande. So gewannen die Nordsachsen die Partie in der mitteldeutschen Handball-Oberliga klar und deutlich mit 35:25 (17:9) und behaupteten sich an der vor einer Woche errungenen Tabellenspitze. Die Begegnung werde im Kopf entschieden, hatte Steve Baumgärtel vorher gemutmaßt. Es würde sich also zeigen, ob das mit vielen jungen Spielern durchsetzte Team mit dem ersten Platz klarkommen oder verkrampfen würde. „Die Kopfsache ist uns klar gelungen“, freute sich der Delitzscher Routinier. „Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie viel Selbstvertrauen hat“, sagte ein sichtlich zufriedener Trainer Jan Jungandreas. USV-Torhüter Franz Flemming, der einst das Concorden-Trikot trug, räumte ein, dass der NHV „in allen Mannschaftsteilen überlegen war und überragend gespielt“ habe. „Für uns war das heute nichts“, räumte der enttäuschte Keeper ein, um fair „Glückwünsche nach Delitzsch“ nachzuschieben. Dabei begann die Auseinandersetzung für den NHV alles andere als optimal. Baumgärtel erhielt schon in der dritten Minute von den das gesamte Spiel konsequent durchgreifenden Schiedsrichterinnen Diana Böhler und Claudia Felgentreu eine Zwei-Minuten-Strafe, wenig später kassierte Frank Grohmann die rote Karte. So kam er nur auf einen Treffer. Gleichwohl führt der 29-Jährige die Torschützenliste der Oberliga mit nun 89 Treffern immer noch an, gefolgt von Martin Dannowski (86) vom HC Einheit Plauen und Torsten Schneider (84) vom nächsten NHV-Gegner SG Pirna/Heidenau. All diese widrigen Umstände prallten an den Gästen ab. „Das hat uns nicht aus der Fassung gebracht“, kommentierte Jung- andreas. Der sah ein im Stile einer Spitzenmannschaft auftretendes Concorden-Team, das mit 6:0 in Führung ging. Dem USV gelang erst in der elften Minute der erste Treffer. Das lag vor allem daran, dass Halle gegen die starke Delitzscher Deckung auf Granit biss und sich den Schneid abkaufen ließ. Und wenn doch mal ein Wurf durchkam, dann stand mit Marian Voigt ein Teufelskerl zwischen den Pfosten, der nicht zu überwinden war. „Er war in der Anfangsphase ein großer Faktor“, lobte der Coach. Sein Team lieferte auch danach eine Gala-Vorstellung ab und baute den Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf 17:9 aus. Das setzte sich nach dem Seitenwechsel fort, der Vorsprung wurde ausgebaut und war in keiner Sekunde auch nur annähernd in Gefahr. Jungandreas und sein Co-Trainer Maik Kroke konnten es sich leisten, vermehrt die jungen Spieler einzusetzen. Auch sie ließen sich von den Hallensern nicht irritieren. Herausragend war dabei Maximilian Amtsberg, vor Saisonbeginn aus der Thüringenliga dazugestoßen. Der 20-Jährige war nie zu stoppen und erzielte elf Tore. Auch der frühe Grohmann-Ausfall wurde locker weggesteckt. Da machte sich der im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit deutlich breitere Kader bemerkbar. Benedikt Schmidt kam so frühzeitig auf seiner Rechtsaußen-Position zum Zuge. „Er hat heute ein klasse Spiel gemacht“, urteilte Jungandreas. Der 29-Jährige war nie zu stoppen, bei Schnellangriffen stets vorn und warf zehn Tore. „Das hat heute Spaß gemacht“, sagte er nach dem Abpfiff und sprach von einer speziell in der ersten Halbzeit „tollen Leistung“ und „überzeugenden Deckung“. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (21 Paraden, davon 2 Siebenmeter), Herholc; Günther, Hollstein, Grohmann (1), Baumgärtel (3), Prautzsch (2), Müller, Sowada (1), Harig (1), Zierau (2), Schmidt (10/2), Brodowski (4), Amtsberg (11) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Concorden bleiben Spitzenreiter Montag, 02.12.2019: USV Halle - NHV Concordia Delitzsch 25:35 (9:17) Halle/Delitzsch. Der NHV Concordia Delitzsch hat die Tabellenführung in der Mitteldeutschen Handball- Oberliga verteidigt. Die Nordsachsen gewannen gestern beim USV Halle mit 35:25 (19:7) und weisen nun 20:4 Punkte auf. Damit liegen die Concorden einen Zähler vor dem HC Burgenland. Einen weiteren Punkt zurück folgt der HSV Bad Blankenburg. Die Begegnung in Halle war eine einseitige Angelegenheit, die Concorden traten im Stile einer Spitzenmannschaft auf. Auch eine frühe rote Karte gegen Top-Torjäger Frank Grohmann brachte das Team nicht aus dem Konzept. Beste Torschützen waren Amtsberg (elf Treffer) und Schmidt (zehn Tore). Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (21 Paraden, davon 2 Siebenmeter), Herholc; Günther, Hollstein, Grohmann (1), Baumgärtel (3), Prautzsch (2), Müller, Sowada (1), Harig (1), Zierau (2), Schmidt (10/2), Brodowski (4), Amtsberg (11) mJD: Kantersieg gegen HV Böhlen Sonntag, 01.12.2019: NHV Concordia Delitzsch - HV Böhlen 34:1 (16:0) Nach einer gefühlten Ewigkeit von vier Auswärtsspielen hintereinander freuten sich die Jungs am ersten Adventssonntag ganz besonders auf das Heimspiel gegen den HV Böhlen. Ein kurzer Blick auf die aktuelle Tabelle ließ bereits erahnen, dass der NHV Concordia als klarer Favorit ins Spiel ging. Diszipliniert und voller Tatendrang ging es ans Werk. Das konsequente Anwenden der zuletzt erlernten Abwehrtechniken war die wichtigste Aufgabe über die gesamte Spielzeit. Diesem Anspruch konnte das Delitzscher Team mehr als gerecht werden. Die ersten 10 Minuten begannen furios. Eine 7:0 Führung war der Lohn für die konzentrierte Arbeit sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Der NHV Concordia überzeugte als Team auf ganzer Linie. Immer wieder ging es nach vorn, fast alle Angriffe waren von Erfolg gekrönt. Der Halbzeitstand von 16:0 spricht eine eindeutige Sprache. Der HV Böhlen hatte einen schweren Stand. Bemerkenswert war, dass die Gäste den Kopf nicht in den Sand steckten. In der zweiten Halbzeit wurde oft gewechselt, die Spieler fanden sich auch mal auf ungewohnten Positionen wieder, fanden jedoch sofort wieder zu einer Einheit zusammen. Der NHV Concordia konnte die Führung Tor um Tor ausbauen und zog überlegen seine Kreise. Die Gäste konnten hier, außer dem Ehrentreffer, nichts entgegensetzen. Das war ein regelrechtes Adventsfeuerwerk. Heute wurden gleich 34 anstatt einer Kerze angezündet. Rainer Petersohn NHV: Janek Rühl (1), Diego Ribero, Clemens Epperlein, Elias Kaatz (6), Felix Kerber, Hermann Ast, Johannes Mundt (1), Julian A. Scheffel, Lukas Maja (11), Phil Ellmann (6), Paul Petersohn (9), Tim Otremba wJD: Der letzte Biss fehlte Sonntag, 01.12.2019: TuS Leipzig-Mockau - NHV C. Delitzsch 19:16 (11:8) Anja Zscheyge legte den Finger in die Wunde. „Wir sind langsam in Gang gekommen und haben uns anfangs schwer getan“, sagte die Trainerin der weiblichen D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch nach der 16:19- Niederlage bei TuS Leipzig-Mockau. Und in der Tat: In beide Halbzeiten starteten die Nordsachsen schlecht. So gingen die Gastgeber, die in der Liga mit zwei Mannschaften vertreten sind, rasch mit 3:0 in Führung und steigerten den Vorsprung über 6:1 auf 10:4. Danach fingen sich die Gäste und kämpften sich auch Mithilfe mehrerer Einzelaktionen heran. Nach dem Seitenwechsel wiederholte sich das Geschehen. Der TuS zog auf 17:11 davon. Doch der NHV gab nicht auf und kam auf Tuchfühlung heran. Für einen Erfolg oder ein Unentschieden reichte es aber nicht. „Es fehlte der letzte Biss, um diese Partie für uns zu entscheiden“, kommentierte Zscheyge, das Spiel, in dem ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre. Die Concorden liegen in der Bezirksliga mit nunmehr 8:4 Punkten auf einem guten dritten Platz. mi NHV: Anastasia Orechow; Miriam Luthe (2), Annika Kuhnert (4), Jasmin Schreiber, Maja Zscheyge (5), Hanna Löser (5), Nele Hornig, Martha Epperlein, Hanna Schmeil
Bilder Saison 2019/20