Nächstes + Letztes Spiel 2019 Samstag, 21.12.2019 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HG 85 Köthen
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Newsarchiv - November 2019
30.11.2019 wJC: Sensations-Sieg beim Tabellenzweiten 29.11.2019 „Das wird eine Kopfsache“ 25.11.2019 wJC: Abwehr nur eine Halbzeit stark 25.11.2019 mJD: Erneuter Auswärtssieg – nah dran am „Vorrunden- Herbstmärchen“ 24.11.2019 NHV gewinnt Spitzenspiel und ist Tabellenführer 22.11.2019 Giganten-Gipfel in der Oberliga 19.11.2019 mJD: Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum verdienten Auswärtssieg 18.11.2019 mJE: Auswärtssieg in Borna 18.11.2019 Concordia stürzt den Spitzenreiter 17.11.2019 wJC: Zweiter Sieg in Serie wJC: Sensations-Sieg beim Tabellenzweiten Samstag, 30.11.2019: TuS Leipzig-Mockau - NHV Conc. Delitzsch 8:22 (4:10) Der weiblichen C-Jugend ist ein sensationeller Erfolg gelungen. Die Mannschaft gewann beim bisherigen Tabellenzweiten TuS Leipzig- Mockau mit 22:8. Damit hat das Team nunmehr 8:10 Punkte und liegt auf dem siebten Rang. Die Gastgeber rutschten auf den vierten Platz ab. Von Beginn an nahmen die Gäste das Heft in die Hand und gingen durch je zwei Treffer von Miriam Lüttich und Fanni Wanjek mit 4:0 in Führung. Mockau gelang erst in der zehnten Minute das erste Tor. Bis zum Seitenwechsel wurde der Vorsprung auf 10:4 ausgebaut und im zweiten Durchgang nicht nur souverän verteidigt, sondern noch vergrößert. Der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die Delitzscher erwiesen sich vor allem in der Abwehr bärenstark, kompakt und zupackend, so dass die Heimmannschaft nur ganz selten zum Torwurf kam. Zudem lieferte Pia-Maxi Mühlner im Tor eine glänzende Leistung ab. Auch die Offensive zeigte sich im Vergleich zum Saisonbeginn deutlich verbessert. Da fiel es nicht ins Gewicht, dass aus Verletzungs- und Krankheitsgründen drei NHV-Spielerinnen in Mockau nicht dabei waren. Mit dieser Partie ist die Hinrunde für die Mannschaft nun beendet. Gemessen an den Umständen – das Team wurde erst spät nachgemeldet, zudem wurde auch intern so mancher Knüppel zwischen die Beine geworfen - ist das eine überraschend gute Platzierung. Die Leistungen der Spielerinnen haben sich im Verlauf der bisherigen Spielzeit deutlich verbessert. Hervorzuheben ist die tolle Unterstützung der D-Jugend mit ihren Trainern Anja Zscheyge und Uwe Schneider. Sie stellt in der Regel mehr als 50 Prozent der Spielerinnen in der C-Jugend. Ohne dieses Engagement würde es die C-Jugend kaum geben, einige Spielerinnen hätten zu einem anderen Verein gehen müssen oder wären dem Handballsport und dem NHV verloren gegangen. mi NHV: Pia-Maxi Mühlner; Miriam Luthe, Maja Zscheyge, Leonie Lewik, Jasmin Milde, Aleksandra Steffen, Miriam Lüttich, Alexa Fiedler, Fanni Wanjek „Das wird eine Kopfsache“ Freitag, 29.11.2019: Delitzsch. Steve Baumgärtel hat in seinem sportlichen Leben schon viel erlebt. Er war unter anderem für den Dessau-Roßlauer HV, für Concordia Delitzsch, LVB Leipzig und DHfK Leipzig aktiv. Dort brachte er es sogar auf einige Einsätze in der ersten Bundesliga. „Wenn man einen Lauf hat, dann hat man einen Lauf“, sagt der 35-Jährige handballphilosophisch. Denn der NHV Concordia Delitzsch, dessen Trikot der Linkshänder seit Saisonbeginn trägt, hat genau diesen Lauf: Die vergangenen fünf Begegnungen wurden allesamt gewonnen, darunter waren Erfolge gegen die Spitzenteams HC Burgenland und HSV Bad Blankenburg. Mit der Folge, dass die Nordsachsen mit 18:4 Punkten die Tabelle der Mitteldeutschen Oberliga anführen und diese Position am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr in der Universitätssporthalle) beim USV Halle auch verteidigen wollen. „Das wird eine Kopfsache“, beschreibt Baumgärtel die neue, ungewohnte Ausgangsposition. „Wir tun gut dran, demütig in die Partie zu gehen“, drückt er auf die Euphoriebremse. Ähnlich sieht das Maik Kroke, der aus beruflichen Gründen jetzt Co-Trainer der Concorden ist. „Wir sind gut beraten, auch dieses Spiel in Halle, wie jede andere Begegnung, mit der nötigen Konzentration und Entschlossenheit anzugehen, um auswärts zu punkten“, mahnt er. Jeder Sieg gebe zwar Sicherheit und Selbstvertrauen. Aber das ziehe auch Gefahren nach. Als Spitzenreiter werde Delitzsch zum Gejagten. „Deswegen müssen wir weiterhin mit Fleiß und Entschlossenheit agieren.“ Ähnlich sieht das Jan Jungandreas, der Chefcoach: „Auf Tabellenrang eins „können wir natürlich stolz sein, aber wir müssen wissen, dass es nicht von allein geht.“ Jeder Gegner sei noch ein Stück motivierter, wenn er gegen den Spitzenreiter antrete. Ines Seidler, in der zweiten Saison Trainerin des USV Halle, spricht denn zwar auch von einer „Riesenaufgabe“ gegen Delitzsch. „Aber wir wollen natürlich jede Begegnung gewinnen“, gibt sie den Kurs vor. Der USV liegt gegenwärtig mit 12:10 Punkten auf dem sechsten Platz und hat zuletzt Pirna mit 24:19 und danach Köhten auswärts mit 29:27 besiegt. „Das hat uns schon zusätzliches Selbstvertrauen gegeben“, sagt sie und ist mit dem bisherigen Saisonverlauf grundsätzlich zufrieden. Ihre zumeist jungen Spieler entwickelten sich von Woche zu Woche weiter. Allerdings fehle hier und da noch die Stabilität. Gleichwohl wäre es schön, wenn das Team am Ende der Spielzeit auf dem fünften Platz landen würde. Den NHV schätzt die erfahrene Trainerin, die zuvor viele Jahre Burgenland betreute, als einen der Favoriten auf die Meisterschaft ein. „Delitzsch hat einen super Kader, auch in der Breite.“ Aber auch umgekehrt ist der Respekt groß. „Halle hat die Qualität, jeden Gegner in der Liga zu schlagen“, urteilt Kroke. Deshalb müsse seine Mannschaft an ihre Grenzen gehen. Der USV, ergänzt Jungandreas, verfüge über einen sehr variablen Angriff. „Da kommt auf unsere Abwehr viel Arbeit zu.“ Zudem müssten in der Offensive Fehler vermieden werden. „Wir werden wie in jedem Spiel auftreten“, kündigt Jungandreas an: „Entschlossen, mit kühlem Kopf und hochmotiviert, um den Platz ganz oben auch zu bestätigen.“ Das will auch Baumgärtel und fordert volle Konzentration. Schließlich „kann es von der Spitze auch ganz schnell nach unten gehen“. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung wJC: Abwehr nur eine Halbzeit stark Montag, 25.11.2019: Leipziger SV Südwest - NHV C. Delitzsch 24:15 (14:9) Aller guten Dinge sind nicht immer drei. Nach zwei Siegen in Folge musste die weibliche C-Jugend des NHV Concordia Delitzsch beim Leipziger SV Südwest die erwartete Niederlage hinnehmen. Die Nordsachsen unterlagen gegen überaus ruppig auftretende Gastgeber mit 15:24. Dabei waren die NHV-Spielerinnen in der ersten Halbzeit in der Defensive nicht bissig genug und ließen den SV zu leicht zu Torabschlüssen kommen. Das änderte sich im zweiten Durchgang. Da packte die Defensive ordentlich zu und überzeugte mit lediglich sechs Gegentreffern. In der Offensive herrschte viel Bewegung, doch kam der letzte Pass zu selten an. Zudem war das Passspiel nicht sauber genug. Dafür kämpfte das Team gegen einen im Schnitt ein Jahr älteren Gegner aufopferungsvoll bis zur Schlusssirene. mi NHV: Anastasia Orechow, Pia-Maxi Mühlner; Miriam Luthe, Maja Zscheyge, Leonie Lewik, Jasmin Milde, Aleksandra Steffen, Miriam Lüttich, Alexa Fiedler, Lea Hildebrand, Fanni Wanjek mJD: Erneuter Auswärtssieg – nah dran am „Vorrunden- Herbstmärchen“ Montag, 25.11.2019: TuS Leipzig-Mockau - NHV Conc. Delitzsch 12:23 (6:10) Ungeschlagen mit einer weißen Weste von 10:0 Punkten fuhr die männliche D-Jugend des NHV Concordia vergangenen Samstagnachmittag in Bestbesetzung zum Vorrunden-Gipfeltreffen beim Tabellenzweiten TuS Leipzig-Mockau. Die Zielstellung war unmissverständlich, ein weiterer Sieg sollte für klare Verhältnisse in der Tabelle sorgen. Die zahlreich mitgereisten Eltern freuten sich auf ein spannendes, abwechslungsreiches Handballspiel. Sie wurden dabei nicht enttäuscht. In den ersten vier Minuten stotterte der NHV-Motor entgegen aller Erwartungen mächtig. Phil Ellmann konnte für den NHV gerade mal ein einziges Tor erzielen. Mockau hatte zwar sichtbar den besseren Start erwischt, konnte den Vorteil jedoch nicht in Tore ummünzen. Unser Torwart Janek Rühl parierte jeden Wurf der gegnerischen Mannschaft. Das hätte wirklich ins Auge gehen können. Prompt folgte die erste Auszeit für das NHV-Team. Nach einer „Kopfwäsche“ von unserem Trainer Max Berger gelobten die Jungs Besserung. Recht mühsam erarbeitete sich der NHV die nächsten Treffer. Mockau hielt tapfer dagegen, hatte viele Tormöglichkeiten, aber bei Janek Rühl im Tor kamen sie nur äußerst selten zu einem erfolgreichen Abschluss. Die Delitzscher Feldspieler spielten im Gegensatz dazu irgendwie mit angezogener Handbremse. Mit einem mühsam erkämpften 4-Tore-Vorsprung ging es dann die Halbzeitpause. Die Kabinenpredigt des Trainers folgte unmittelbar. Nun wurde auch der letzte NHV-Spieler wachgerüttelt. Im zweiten Durchgang muss es einfach besser laufen. Und siehe da, der NHV Concordia hatte das Handballspielen nicht verlernt. Mit Athletik und technischer Raffinesse gelang es, eine sichere Führung aufzubauen und den Gegner nicht mehr herankommen zu lassen. Die Abstimmung innerhalb der Mannschaft funktionierte wie erwartet. So gewann der NHV Concordia am Ende verdient und konnte beide Punkte nach Delitzsch entführen. Der Sieg in der Bezirksliga-Vorrundengruppe C rückt damit in greifbare Nähe. NHV: Janek Rühl, Diego Ribero, Clemens Epperlein, Elias Kaatz (4), Felix Kerber, Jannes Ihme, Johan D. Held (4), Johannes Mundt, Julian A. Scheffel (3), Lukas Maja (5), Phil Ellmann (5), Paul Petersohn (1), Samuel-Oliver Kühn, Tim Otremba (1) NHV gewinnt Spitzenspiel und ist Tabellenführer Sonntag, 24.11.2019: NHV C. Delitzsch - HSV Bad Blankenburg 21:20 (5:10) Der NHV Concordia Delitzsch hat den Spitzenreiter HSV Bad Blankenburg gestürzt. Der NHV-Keeper parierte zum Spielende einen Freiwurf und rettete zwei Punkte. Delitzsch. Es ist exakt 20.36 Uhr am Sonnabend. Einen nach der Schlusssirene noch auszuführenden Freiwurf des HSV Bad Blankenburg pariert Felix Herholc, Keeper des NHV Concordia Delitzsch, lässig und hält damit den 21:20 (5:10)-Erfolg seiner Mannschaft fest. Damit haben die Nordsachsen, zuvor Zweiter, in diesem Spitzenspiel der Handball-Oberliga die Gäste aus Thüringen, bis dahin Erster, als Tabellenführer gestürzt und nehmen mit 18:4 Punkten nun den Platz an der Sonne ein. Ärgster Verfolger ist der HC Burgenland (17:5), der mit dem frisch verpflichteten Ex-Delitzscher Sascha Meiner (drei Tore, zwei Zeitstrafen) in Aschersleben mit 33:28 die Oberhand behält. Der HSV (16:6) rutscht auf Rang drei ab. Die Begegnung in der Delitzscher Mehrzweckhalle vor 530 Zuschauern (Saisonrekord) erweist sich als ein denkwürdiges Ereignis: Nicht nur, weil die Nordsachsen nun Spitzenreiter sind, sondern weil der Verlauf wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. „So eine Partie sieht man ganz, ganz selten“, sagt NVH-Urgestein Hansi Winkler. „Das war eines der besten Spiele der vergangenen Jahre“, urteilt Herholc. Dabei war die erste Halbzeit der Concorden „grottenschlecht“, meint Thomas Hollstein. Der 43-jährige frühere Zweitligaspieler ist für den verletzten Kreisläufer Oliver Wendlandt ins Team gerückt, um Moritz Brodowski Atempausen zu verschaffen. Die Delitzscher erwischen einen denkbar miserablen Start. Sie beißen sich an der bärenstarken Blankenburger Defensive die Zähne aus. „Wir haben es nicht geschafft, deren Defensive in Bewegung zu bringen“, kritisiert Abwehrorganisator Martin Müller. „Und unsere Wurfeffektivität war schlecht“, ergänzt Trainer Jan Jungandreas. So erzielen die Gastgeber in der ersten Halbzeit lediglich fünf Tore – eine unterirdische Ausbeute. Top- Torjäger Frank Grohmann gelingt da nichts, Fehlwürfe und Fehlpässe wechseln sich ab. In der Pause muntern Jungandreas und sein Trainer- Kollege Maik Kroke das Team auf. „Es ist noch nichts verloren“, motivieren sie mit Blick auf den Fünf-Tore-Rückstand. Gesagt, getan. Wie verwandelt tritt das Team auf, reduziert den Rückstand Tor um Tor und geht in der 46. Minute durch einen Treffer von Daniel Sowada erstmals in Führung. Der Vorsprung wird sogar auf 21:17 ausgebaut. Im Schlussspurt beweist der frühere Blankenburger Grohmann seine Qualitäten und wird mit seinen Toren von der tragischen Figur zum Endspurt-Helden. Einige unnötige Ballverluste in den letzten Minuten machen die Begegnung nochmals spannend, doch es reicht zum von den Fans umjubelten Erfolg. „Wir haben Moral bewiesen“, kommentiert der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Herholc, der ebenfalls einst das HSV- Trikot trug. „Das war schon ein bisschen komisch. Bei meinem ersten gehalten Ball schaute ich in alter Gewohnheit jubelnd zur Blankenburger Fan-Tribüne geschaut“, schmunzelt der Torwart. „Es ist egal, gegen wen wir gewonnen haben“, findet Müller, auch er ein Ex-HSV-Spieler. „Es ist ein schönes Gefühl, ganz oben zu stehen.“ Brodowski pflichtet ihm bei: „Das gefällt mir sehr gut.“ „Wir haben es im ersten Durchgang versäumt, unseren Vorsprung um zwei, drei Tore mehr auszubauen“, bemängelt Gäste-Trainer Igor Ardan. „Wie wir in diesem echten Spitzenspiel zurückgekommen sind, war phänomenal“, jubelt Jungandreas. Die Mannschaft entwickele sich ständig weiter und bleibe auch bei einem Rückstand ausgesprochen cool. Das ist eben das Selbstverständnis eines Titelanwärters. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (5 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Herholc (6 Paraden); Günther, Grohmann (5/3), Hollstein, Baumgärtel (2), Prautzsch (5), Müller, Sowada (3), Zierau, Schmidt (1), Brodowski (5), Amtsberg Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Giganten-Gipfel in der Oberliga Freitag, 22.11.2019: Verfolger Delitzsch empfängt morgen den punktgleichen Spitzenreiter Bad Blankenburg. Delitzsch. Es ist das Spiel des Jahres für den NHV Concordia Delitzsch. Morgen erwarten die Nordsachsen in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga den HSV Bad Blankenburg (Anpfiff: 19 Uhr) zum Giganten-Gipfel. Da empfängt der Tabellenzweite den Spitzenreiter. Beide Vereine sind punktgleich (16:4), die Thüringer haben das etwas bessere Torverhältnis. Entsprechend groß ist bei den Concorden die Vorfreude. „Sie ist riesig“, sagt Trainer Maik Kroke. „Wir können mit einem Sieg Rang eins einnehmen.“ Sein Trainer-Kollege Jan Jungandreas hofft auf eine volle Halle und „viel Rückenwind von den Zuschauern“. Und „wir wollen wieder einen leidenschaftlichen Handball spielen und die Punkte in Delitzsch behalten“. Gäste-Coach Igor Ardan erwartet ein „spannendes Spiel“, in dem Kleinigkeiten für die Entscheidung sorgen dürften. Natürlich wolle seine Mannschaft die Überraschung schaffen und gewinnen: „Ich bin Optimist.“ Bei Martin Müller, dem Delitzscher Abwehr-Organisator, ist die Vorfreude aus zwei Gründen groß. Zum einen, „weil es ein Spitzenspiel ist, das wir Zuhause austragen dürfen“. Und zum anderen, weil Müller wie Torwart Felix Herholc und Frank Grohmann einige Jahren beim HSV in der dritten Liga aktiv war. „Wir hatte dort eine tolle Zeit und es haben sich Freundschaften entwickelt.“ Die aber würden für 60 Minuten ruhen. Beide Klubs stehen nach jeweils eigener Einschätzung eher überraschend oben. „Wir wollten eine ruhige Saison spielen und uns in der Liga etablieren“, sagt Ardan, der Bad Blankenburg in der vorigen Runde zu einer souveränen Meisterschaft in der Thüringenliga und den Aufstieg führte. Der NHV hatte ebenfalls einen Platz im oberen Mittelfeld ausgegeben. Doch die Realität hat die Prognosen überholt. „Wir haben bis jetzt eine super Saison gespielt“, räumt Ardan ein. „Jetzt wollen wir abwarten, wo wir Weihnachten stehen und dann gegebenenfalls unser Saisonziel korrigieren.“ Ähnlich sieht das Kroke. „Wir haben bis Weihnachten noch ein sehr hartes Programm zu absolvieren. Nach den nächsten drei bis vier Spielen werden wir sehen, wo wir stehen.“ Für Müller dagegen ist der bisherige Blankenburger Durchmarsch keine Überraschung. Der Verein habe viele wichtige Spieler nach dem Rückzug aus der dritten Liga halten können. „Von daher waren sie auch viel zu gut für die Thüringenliga.“ Nun hätten sie sich nochmals gut verstärkt. „Für mich sind sie kein normaler Aufsteiger“, resümiert der 29-Jährige und warnt: „Wir sollten sie tunlichst nicht unterschätzen oder als Mannschaft sehen, die einen Lauf hat.“ Kroke ergänzt diese Sichtweise. Der Gast sei in der Breite sehr gut aufgestellt und werde nach dem klaren Sieg am Wochenende gegen Köthen (31:19) mit viel Selbstvertrauen anreisen. Gleichwohl kommt der HSV mit großem Respekt an den Lober. „Der NHV Concordia hat eine starke Mannschaft und ist für mich der große Favorit auf die Meisterschaft“. lobt Ardan. Wovon die Gastgeber (noch) nichts wissen wollen. „Wir wussten, dass wir ein super Potenzial haben“, gibt Jungandreas zu. Aber damit gerechnet, dass es eventuell schon für ganz oben reichen könnte, „haben wir nicht“. Müller sieht das ähnlich. „Als Spitzenteam sehe ich uns noch nicht, aber auf einem guten Weg dahin, wenn wir weiter so gut arbeiten.“ Das unterstrich das Team am vorigen Wochenende, als Spitzenreiter Burgenland per 29:23-Auswärtserfolg gestürzt wurde. Die zwei Niederlagen in Aue oder bei Einheit Plauen hätten jedoch gezeigt, „dass wir noch nicht so weit sind“. Deshalb „tun wir gut daran den Ball flach zu halten“, mahnt Müller. Mit Bad Blankenburg kommt die bisher erfolgreichste Offensive der Oberliga auf den NHV zu. „Es wird sehr wichtig sein, ihren Angriff in den Griff zu bekommen, um auch ins Konterspiel zu kommen“, gibt Kroke die Marschroute vor. Ein Fall nicht zuletzt für Defensivspezialist Martin Müller. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 23.11.2019 mJD: Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum verdienten Auswärtssieg Dienstag, 19.11.2019: Bornaer HV 09 - NHV Concordia Delitzsch 14:21 (7:9) Voller Ungeduld fieberten unsere Jungs dem Auswärtsspiel am 17.11.2019 beim Bornaer HV 09 entgegen. Galt es doch, die Tabellenführung in der Vorrundengruppe C der laufenden Bezirksligavorrunde zu verteidigen und die Verfolger auf Abstand zu halten. Die ersten Minuten begannen auf beiden Seiten sehr hektisch. Die Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter. Um jeden Ball wurde mit vollem Körpereinsatz gekämpft. Eine deutliche Sprache sprechen drei 7- Meter zwischen der 4. und 6. Spielminute. Es folgten unmittelbar danach zwei gelbe Karten und eine Zeitstrafe für den NHV. Das amtierende Schiedsrichterduo ahndete wirklich jede noch so kleine Regelwidrigkeit. Dies führte immer wieder zu unvorhergesehenen Unterbrechungen im laufenden Spiel. Kurzum, es war nicht Handball in seiner schönsten Form, den wir in der ersten Halbzeit zu sehen bekamen. Der Spannung tat das aber keinen Abbruch. Der Heimmannschaft gelang es sogar in der 17. Minute der ersten Hälfte, einmalig mit 7:6 in Führung zu gehen. Unsere D- Jugend-Routiniers Lukas Maja und Phil Ellmann sorgten jedoch dafür, dass wir einen 2-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause retten konnten. Allen Spielern des NHV Concordia war klar, dass bei dieser extrem kampfbetonten Spielweise die Kondition ihren Tribut fordern wird. Wie verwandelt lief das Delitzscher Team zur zweiten Halbzeit auf. Innerhalb von sieben Minuten lag der NHV mit 6 Toren vorn. Permanenter Druckaufbau am Kreis, saubere zielsichere Pässe und der Blick für die Lücke zum Wurf auf das gegnerische Tor, auch aus der zweiten Reihe zeugten von der Spielkompetenz des NHV Concordia. Zusätzlich sorgte unser Torwart Diego Ribero mit seinen Paraden, dass die gegnerische Mannschaft unsere Führung nicht mehr aufholen konnte. Mit einer weißen Weste von 10:0 Punkten geht es am kommenden Samstag zum Gipfeltreffen beim Tabellenzweiten TuS Leipzig-Mockau. Rainer Petersohn NHV: Diego Ribero, Clemens Epperlein, Elias Kaatz (4), Felix Kerber, Jannes Ihme, Johan D. Held (3), Johannes Mundt, Julian A. Scheffel, Lukas Maja (7), Phil Ellmann (7), Tim Otremba mJE: Auswärtssieg in Borna Montag, 18.11.2019: Bornaer HV 09 - NHV Concordia Delitzsch 7:28 (3:9) Die Jungs sind weiterhin Tabellenführer in der laufenden Bezirksligavorrunde. Einige Wochen sind seid dem letzten Spiel vergangen. Nun war es endlich am vergangenen Sonntag, den 17.11.2019 wieder soweit, die Vorfreude war bei allen groß. Der Gegner war dieses Mal der Bornaer HV09, aktuell zweiter in der laufenden Bezirksligavorrunde. Die 10 angereisten Jungs des NHV´s um das Trainerduo Jan Jungandreas und Jonas Ihme, waren gut gelaunt, motiviert und freuten sich auf das Spiel. Nach der Aufwärmphase war es endlich soweit, 11:00 Uhr war Anpfiff. Die ersten paar Minuten zeigten die Gäste den Hausherren, dass sie die 2 Punkte mit nach Hause nehmen möchten. Nach kurzer Zeit stand es bereits 0:3 für die Jungs von Concordia. Nur dann lief es plötzlich nicht mehr so rund. Die Jungs zeigten nicht ihr wahres Potenzial, was die Hausherren sofort ausnutzten, um zum Gegenangriff zu starten. Dank der guten Leistung unseres Tormannes wurde so manches Tor verhindert, er hielt sogar 2 Penaltys. Trainer Jan versuchte, von außen die Jungs wieder in die richtige Bahn zu legen, er machte klare Ansagen und wechselte Spieler aus. Nur leider blieb die erste Halbzeit weiterhin sehr durchwachsen. Immer wieder kam das Spiel zum Stehen. Wenn dann mal die Jungs vom NHV schnell einen Spielzug ausüben wollten, wurde dieser teilweise durch die Schiedsrichter unterbrochen. Diese waren an dem Tag auch sehr freigiebig mit der Vergabe von Penaltys, für Borna gab es 3, wovon nur einer ein Tor wurde und für Concordia gab es 4, wovon leider keiner ins Tor ging. Bis zur Halbzeitpause schafften es die Jungs aus Delitzsch, sich mit 6 Toren Vorsprung abzusetzen und gingen so mit einem Stand von 3:9 erstmalig, mit den Trainern in die Kabine. Was auch immer in dieser Zeit besprochen wurde, hat geholfen. Mit der Unterstützung der mit angereisten Eltern wurde in die zweite Halbzeit gestartet. Man konnte sehen, dass die Jungs wieder konzentrierter spielten, auch die Deckungs- und Abwehrleistung war wieder gestiegen. Man konnte schöne Ballgewinne sehen, die in Kombination mit guten Spielzügen zu Toren führten. Nun kam auch wieder Tempo in Spiel, wo sich die Hausherren schwer taten mitzuhalten. Am Ende setzen sich die Jungs vom NHV durch und holten sich den Sieg, mit einem Endstand von 7:28. Am kommenden Samstag, den 23.11.2019 treffen die Jungs beim letzten Auswärtsspiel auf die mEJ des TuS Leipzig-Mockau. Concordia stürzt den Spitzenreiter Montag, 18.11.2019: HC Burgenland - NHV Concordia Delitzsch 23:29 (8:14) Naumburg/Delitzsch. Mit der Aussicht, bereits an diesem Spieltag die Tabellenführung in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga zu übernehmen, startete die Concordia Richtung Naumburg zum Spitzenspiel gegen den HC Burgenland. Am Ende stand ein umjubelter 29:23-Erfolg in Naumburg zu Buche. Während die Gastgeber einige Ausfälle zu beklagen hatten, blieben die Concorden bisher von Verletzungen verschont. Leider verletzte sich Oliver Wendlandt im Training und wird der Mannschaft somit in den nächsten Wochen fehlen. Wie gut das Team diesen Ausfall kompensieren konnte, damit hatten auch die vielen Fans wohl nicht gerechnet. Delitzsch tat sich am Anfang schwer, eine Lücke in der Abwehr der Gastgeber zu finden und so dauerte es bis zur 4. Minute, bis endlich ein Ball den Weg ins Tor der Burgenländer fand. Beide kämpften verbissen um jedes Tor und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zumindest bis zur 13. Minute, als Burgenland letztmalig mit 5:4 in Führung ging. In den folgenden 17 Minuten der ersten Halbzeit wurde die Delitzscher Abwehr zu einer unüberwindbaren Hürde für Burgenland. Beweglich und mit einer hohen Laufbereitschaft ausgestattet, gab es einfach keine Lücken im Abwehrverbund. Und wenn doch mal ein Ball Richtung Delitzscher Tor abgefeuert wurde, stand da ja noch Marian Voigt im Kasten. Ganze drei Treffer gelangen Burgenland noch, so dass Delitzsch mit einer verdienten 14:8-Führung in die Pause ging. Die Fans waren sich einig, dass wenn die Abwehr weiter so arbeitet, es einen ungefährdeten Auswärtssieg geben würde. Doch zu Beginn der zweiten Hälfte war irgendwie der Wurm drin. Burgenland holte (viel zu schnell) Tor um Tor auf und beim Stand von 15:17 drohte das Spiel noch einmal zu kippen. Als dann kurz darauf Niklas Zierau die rote Karte bekam, so richtig wusste keiner warum, war so richtig Feuer im Spiel. Diese rote Karte war dann aber vielleicht das, was die Mannschaft gebraucht hatte. Denn Delitzsch überstand die Unterzahl nicht nur ohne Gegentor, sondern der Vorsprung wurde wieder ausgebaut und die alte Sechs-Tore-Führung wieder hergestellt. Egal was dann auch Burgenland probierte, Delitzsch hatte immer die passende Antwort parat. Jan Jungandreas, Trainer NHV: „Der Grundstein war wieder einmal die Abwehr plus Torhüter. Das war 45 Minuten auf wirklich sehr hohem Niveau. Im den Anfangsphasen der Halbzeiten hatten wir nicht so den Zugriff und sind zudem im Angriff ein bisschen fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Gerade in der 2. Halbzeit waren wir aber extrem cool und haben unser Spiel einfach durchgezogen.“ Das Team feierte mit den Fans und freut sich auf das nächste Spiel gegen den neuen Tabellenführer aus Bad Blankenburg. Sven Sauerbrey © Leipziger Volkszeitung NHV: Voigt (15 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Herholc (bei 1 Siebenmeter); Günther, Janßen, Grohmann (11/3), Baumgärtel (1), Prautzsch (4), Müller, Sowada (1), Harig, Zierau (1), Schmidt (1), Brodowski (4), Amtsberg (6) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJC: Zweiter Sieg in Serie Sonntag, 17.11.2019: NHV Concordia Delitzsch – VfB Torgau 23:15 (12:7) Die weibliche C-Jugend des NHV Concordia Delitzsch ist auf der Straße des Erfolges geblieben. Das Team besiegte den VfB Torgau mit 23:14. Das war der zweite doppelte Punktgewinn in Folge. Eine Woche zuvor hatten die Nordsachsen völlig überraschend beim Leipziger HV Nord mit 21:20 die Oberhand behalten. Die Delitzscher weisen nun 6:8 Punkte auf und haben sich ins Mittelfeld der Bezirksliga vorgekämpft. Die Gäste aus Torgau gingen zwar mit 1:0 in Führung. Doch Jasmin Milde schaffte kurz danach den Ausgleich und Miriam Lüttich brachte den NHV in Front. Den Vorsprung gaben die Gastgeber nicht wieder aus der Hand, sondern bauten ihn kontinuierlich aus. Schon zum Seitenwechsel war beim Stand von 12:7 die Vorentscheidung gefallen. Im zweiten Abschnitt zeigten die Concordinnen über weite Strecken speziell in der Abwehr eine gute Leistung und packten zumeist konsequent zu. Im Angriff wurde manche gute Gelegenheit nicht ausgenutzt. Alles in allem war der Erfolg in keiner Phase der Partie gefährdet. mi NHV: Anastasia Orechow, Pia-Maxi Mühlner; Miriam Luthe, Maja Zscheyge, Leonie Lewik, Jasmin Milde, Aleksandra Steffen, Miriam Lüttich, Alexa Fiedler, Lea Hildebrand, Fanni Wanjek, Hanna Löser
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