Nächstes Spiel Samstag, 23.11.2019 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HSV Bad Blankenburg
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Newsarchiv - Juli 2019
20.07.2019 Gute Ansätze, klare Niederlage 18.07.2019 NHV-Trainingsauftakt: „Das sieht bei allen gut aus“ 10.07.2019 „Ich bin nicht mehr nur der Sohn von Uwe“ 09.07.2019 Preise beim NHV Concordia Delitzsch bleiben stabil Gute Ansätze, klare Niederlage Samstag, 20.07.2019: Dessau-Rosslauer HV 06 - NHV 36:18 (17:9) Handball-Oberligist NHV Delitzsch verliert ersten Test bei Zweitliga-Absteiger Dessau-Roßlau. Dessau/Delitzsch. Das Vater- Sohn Duell geht an den Papa: Uwe Jungandreas und sein Handball-Drittligist Dessau- Roßlauer HV haben am Donnerstagabend einen Test gegen den NHV Concordia Delitzsch um seinen Filius Jan Jungandreas und Maik Kroke an der Seitenlinie deutlich mit 36:18 gewonnen. Angesichts des Klassenunterschieds keine Überraschung. Dabei mussten die Gäste auf die Neuzugänge Steve Baumgärtel, Niklas Zierau sowie Martin Müller und Jonas Meiner verzichten. Auch der DRHV trat erwartungsgemäß noch nicht in Bestbesetzung an. Trotz der letztlich klaren Angelegenheit gab sich Jungandreas junior versöhnlich: „Wir können mit vielen Dingen zufrieden sein. Gerade die ersten 20 Minuten waren sehr ordentlich. Dass heute nicht viel über den Kreis und die Außen ging, verwundert nicht, denn dafür braucht man Abstimmung und die kann in dieser frühen Phase der Saisonvorbereitung noch nicht da sein.“ Maik Kroke sah das ähnlich: „Insgesamt gesehen war es eine couragierte Leistung. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Mannschaft bis jetzt nur zwei Trainingseinheiten hatte und diese weitgehend ohne Ball.“ Vor erstaunlichen 330 Zuschauern entwickelte sich sofort ein temporeiches Spiel mit viel Einsatz auf beiden Seiten. In der Anfangsviertelstunde war Delitzsch auf Augenhöhe. Eine starke Leistung zeigte speziell Torwart Marian Voigt, der am Ende mit insgesamt zwölf Paraden, darunter ein Siebenmeter, glänzte. Auch Torjäger Frank Grohmann und Neuling Maximilian Amtsberg zerrten im Rückraum an den Ketten. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit spürte man auf Delitzscher Seite, dass es nach dem Trainingsauftakt am Montag noch viele Abstimmungsprobleme gibt. Dessau (bereits zwei Wochen im Trainingsbetrieb) nutzte viele schnelle Konter, sodass es zur Halbzeit folgerichtig 17:9 stand. Im zweiten Durchgang wechselten die Gäste munter durch. Chris Teresniak, Tobias Karl, Moritz Brodowski und Michael Günther bekamen jetzt ihre Chance. Karl zeigte bei zwei Treffern sein großes Potenzial. Die aggressive Abwehr des DRHV provozierte gleichwohl immer wieder Abspielfehler der Delitzscher, die Konter wurden sicher verwandelt. Trotzdem versuchte der NHV weiter mitzuspielen und steckte nie auf. Das Endergebnis von 36:18 war letztendlich nebensächlich, zu unterschiedlich waren die Voraussetzungen vor dieser Partie. Einen starken Einstand feierte Amtsberg, der mit sechs Toren zum zweitbesten Gästeschützen des Abends avancierte. Der 20-Jährige zeigte körperliche Präsenz und Wurfgewalt und scheint offenbar bereits gut integriert zu sein: „Ich wurde gut aufgenommen und habe ein tolles Team in Delitzsch vorgefunden. Jetzt werde ich intensiv an der Fitness arbeiten, ich bin sehr optimistisch.“ Immerhin bleiben knapp sechs Wochen Vorbereitungszeit bis zum Saisonstart. H. Sommerfeldt/J. Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc (5 Paraden), Voigt (12 Paraden); Grohmann (8/3), Teresniak, Sowada (1), Wendlandt (1), Günther, Karl (2), Prautzsch, Amtsberg (6), Schmidt, Brodowski Linktipp: Bildergalerie vom Testspiel NHV-Trainingsauftakt: „Das sieht bei allen gut aus“ Donnerstag, 18.07.2019: Delitzscher Oberliga-Handballer greifen nach der Sommerpause wieder an und kassieren Lob vom Trainerteam. Delitzsch. Das Kommando schallt laut und deutlich durch die Sporthalle der Unteroffizierschule des Heeres im Delitzscher Ortsteil Benndorf. „Los, bewegt euch, nicht so lahm“, ruft Trainer Maik Kroke. Die Aufforderung ist nicht wirkungslos. Die Oberliga-Handballer des NHV Concordia Delitzsch geben bei dieser Übungsform noch ein bisschen mehr Gas, holen das Letzte oder zumindest Vorletzte aus sich heraus. Zugute kommt den Sportlern an diesem zweiten Trainingstag nach der Sommerpause, dass sie alle auch in der übungsfreien Zeit selbstständig an ihrer Fitness gearbeitet haben. „Das sieht bei allen gut aus“, lobt Kroke, der zusammen mit Jan Jungandreas das neue Trainerduo bildet. Die Doppelspitze hat Wladimir Maltsev beerbt. Und die Concorden sind mit sichtbarem Ehrgeiz bei der Sache. Das ist bei einer Aufgabe zur Verbesserung des Abwehrverhaltens deutlich zu spüren. Sechs von neun Spielern einer Mannschaft sind mit Bällen ausgestattet, drei weitere müssen ihnen diese abjagen. Es wird gesprintet, attackiert, der Schweiß läuft in Strömen. Den ersten Durchgang gewinnt Team-Oldie Steve Baumgärtel. Der 35-Jährige ist aus Leipzig an den Lober zurückgekehrt. Die zweite Runde entscheidet mit Frank Grohmann der Torschützenkönig der vergangenen Spielzeit für sich. Parallel schult Jungandreas die beiden Torhüter Felix Herholc und Marian Voigt. Auch das geschieht in hoher Intensität. „Man wird nicht jünger“, stöhnt Herolc in einer kurzen Trinkpause. Unterstützt wird Jungandreas von Jan Derk Janßen. Der 24-Jährige hatte sich vor Beginn der vergangenen Saison einen Kreuzbandriss zugezogen, den zweiten in Folge, und hofft, in absehbarer Zeit sein Debüt im Delitzscher Trikot geben zu können. Doch er wird vorsichtig aufgebaut. „Ich mache noch nicht alles“, sagt er. Fortschritte sind erkennbar: Eine Kniemanschette muss er nicht mehr tragen. Später geht es für alle auf den Sportplatz. Ein 5000-Meter-Lauf mit mehreren Zwischenstationen wie dem wiederholten Aufheben von fünf Kilogramm schweren Medizinbällen rundet den zweiten Tag ab. 24 Stunden zuvor gab es zum Auftakt das traditionelle Fußballspiel Alt gegen Jung. Es endete schiedlich-friedlich 4:4. Kein Wunder, dass Kroke feststellt, dass der NHV in der neuen Saison „eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“ habe. Neben Baumgärtel zählt auch Oliver Wendlandt zu den Routiniers „Es macht wieder Spaß, sonst wäre ich ja auch nicht hier“, kommentiert der Kreisläufer die ersten beiden Trainingstage, an denen lediglich Martin Müller und Neuzugang Niklas Zierau aus beruflichen Gründen noch fehlen. „Wir haben eine gute Beteiligung“, freut sich Kroke. Das war in den vergangenen Jahren nicht immer so. Zu den neuen jungen Spielern gehört Maximilian Amtsberg. Er ist vom LSV Ziegelheim aus der Thüringenliga – dort holte er sich mit 244 Treffern die Torjägerkrone – gekommen und fühlt sich schon recht wohl. „Delitzsch ist eine schöne Stadt und das Training macht Spaß.“ Zudem haben die Nordsachsen sich mit einem alten Bekannten verstärkt: Jonas Meiner ist wieder da. In der vorigen Saison musste er aus beruflichen Gründen aussetzen. Jetzt trainiert er wieder mit und steht auch für die Punktspiele zur Verfügung, jedenfalls „soweit es mein Dienstplan zulässt“. Zu Prognosen über die neue Spielzeit lässt sich Kroke natürlich noch nicht hinreißen. „Wir haben einen guten Kader mit viel Potenzial“, lässt er sich entlocken. Allerdings benötigten die jungen Spieler sicherlich noch Zeit. Die haben sie auch, denn das erste Punktspiel findet am 31. August statt, es geht zum Derby nach Köthen. Zuvor stehen hartes Training und mehrere Freundschaftsspiel an. Der offizielle Saisonauftakt erfolgt am 20. August in eigener Halle gegen Elbflorenz II. Die Dresdner sind als Oberliga-Meister in die dritte Liga aufgestiegen. In dieser Partie dürfte dann zu sehen sein, wie sich die neue NHV-Mannschaft zusammengefunden hat. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Bildergalerie vom Trainingsauftakt „Ich bin nicht mehr nur der Sohn von Uwe“ Mittwoch, 10.07.2019: Jan Jungandreas tritt als Trainer an der Seite von Maik Kroke in Handball- Delitzsch in große Fußstapfen. Delitzsch. Jungandreas, mit diesem Namen ist der Handball in Delitzsch seit zwei Jahrzehnten fest verwoben. Einst führte Senior Uwe die Concordia aus der Provinz bis in die 1. Bundesliga. Ein Jahr nach der Insolvenz und dem Neustart als NHV Concordia im Jahr 2010 kehrte Sohn Jan zurück an den Lober, avancierte als Rechtsaußen sofort zum Leistungsträger, Torgaranten und später Kapitän. Nun steigt er mit vergleichsweise zarten 31 Jahren in die schier übergroßen Fußstapfen seines Vaters und wird zur neuen Saison gemeinsam mit Maik Kroke Coach des NHV-Oberliga-Teams, sozusagen als Doppelspitze. Am Montag startet die Mannschaft mit der Vorbereitung. Schon heute steht Jan Jungandreas im Interview Rede und Antwort. Herr Jungandreas, hat es Sie eigentlich überrascht, dass der Verein mit Ihnen und Maik Kroke zwei im Männerbereich unerfahrenen Trainern des Vertrauen schenkt? Ein bisschen hat es mich überrascht, vor allem aber ehrt es mich. Ich halte die Konstellation zusammen mit Maik für eine gute Lösung. Wie soll die Arbeitsteilung zwischen den Trainern Jungandreas und Kroke aussehen? Da muss sich einiges noch herauskristallisieren. In der Vorbereitung werde ich mich viel um den athletischen Teil kümmern und Maik die Einheiten in der Halle übernehmen. Über taktische Dinge und ähnliches werden wir gemeinsam entscheiden. Deswegen ist diese Phase der Vorbereitung auch für uns beide wichtig, um zu sehen, wie es dann in der Saison laufen soll. Sie trainieren außerdem drei Nachwuchsmannschaften und sind als Spieler bei der zweiten Männermannschaft aktiv. Müssen Sie Ihr Engagement jetzt nicht zwangsläufig zurückfahren? Ja, grundsätzlich schon. Aber den Nachwuchs werde ich weiterhin trainieren, weil er mir am Herzen liegt. Außerdem haben wir auch so schon ein Übungsleiter-Problem, wenn ich mich zurückziehen würde, wäre das eine schwer zu schließende Lücke. Mit der zweiten Männermannschaft werde ich nur noch trainieren und spielen, wenn es zeitlich passt. Ich habe das große Glück, dass mein Chef viel Verständnis hat und ich mir das beruflich sehr gut einteilen kann. Hand aufs Herz: Haben Sie sich schon Rat von Ihrem Vater geholt? Ja, wir reden immer mal darüber. Ich hole mir ein paar Tipps ab und er hilft mir gerne. Und worum geht es in den Gesprächen? Zum Beispiel darum wie man die Vorbereitung am besten plant. Außerdem ist mein Vater Spezialist für Abwehrarbeit. Aber natürlich kann man seine Hinweise nicht eins-zu-eins auf unsere Mannschaft ummünzen. Ich will ohnehin meinen eigenen Weg finden und nicht meinen Vater kopieren. Haben Sie ein bisschen Angst davor, an Ihrem Vater und seinen Erfolgen gemessen zu werden? Nein, ich hab mir ja inzwischen einen eigenen Namen in Delitzsch gemacht und bin nicht mehr nur der Sohn von Uwe. Sie haben schon letztes Jahr gesagt, die 3. Liga sei für den NHV wenig attraktiv. Soll die Oberliga mittelfristig zur Heimat werden? Das denke ich, zumal wir jedes Jahr die Mannschaft neu aufbauen müssen. Für die 3. Liga sind die Rahmenbedingungen weiterhin nicht optimal, da müssten wir mindestens fünf Mal pro Woche trainieren und eben eine eingespielte Mannschaft haben. Natürlich kann man davon träumen, dass wir eines Tages aufsteigen, aber momentan sehe ich die 4. Liga als unsere Heimat. Wir sollten diese Saison erstmal möglichst schnell in ruhiges Fahrwasser kommen und den Fans attraktiven Handball bieten. Was werden Sie anders machen als Ihr Vorgänger Wladimir Maltsev? Ich möchte Wladi da jetzt nicht in den Rücken fallen, aber wir wollen auf jeden Fall mehr Tempo-Handball und ein anderes Abwehrsystem, was mehr in Richtung Ballgewinne forcieren geht, spielen. Man kann das Rad nicht neu erfinden, am Ende willst du ein paar Sachen ein bisschen anders machen. Ich finde, Wladi hat in den vergangenen drei Jahren immer das Beste aus den Voraussetzungen hier gemacht. Sind die Personalplanungen mit den vier Neuzugängen eigentlich abgeschlossen? Mit einem Spieler sind wir noch in Verhandlungen, das wird sich aber erst relativ spät entscheiden, hängt von seinem Studienplatz ab. Grundsätzlich steht der Kader, wobei wir einen erfahrenen Rechtshänder für den Angriff und einen dritten Kreisläufer ganz gut gebrauchen könnten. Aber da schlagen wir nur zu, wenn es zu 100 Prozent passt. Insgesamt haben wir einen guten Mix aus älteren und jungen Wilden im Kader. Ist Experiment, ausländische Spieler zu holen, nach dem Reinfall im Vorjahr vorerst gescheitert? Ja, da sind sich alle im Verein einig. Wir wollen unseren Weg konsequent mit jungen Spielern weitergehen. Da passt Steve Baumgärtel mit seinen 35 Jahren zwar nicht unbedingt dazu, aber wir mussten Lucas Mittag ersetzen und Steve hat schon in Leipzig gezeigt, dass er sehr gut mit jungen Spielern harmoniert. Jan Derk Janßen ist nach seinem zweiten Kreuzbandriss auch so etwas wie ein Neuzugang – wann kehrt er zurück? Er hat mit lockerem Lauftraining angefangen, macht außerdem viel Kraft- und Stabilisationstraining. Er weiß, dass er sich Zeit lassen und im Training beweisen muss. Dann soll er Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln, aber wann das sein wird, können wir noch nicht sagen. Interview: Johannes David © Leipziger Volkszeitung Testspiele: 2. August: Aue II – NHV (während des Trainingslagers auf dem Rabenberg) 6. August: Bernburg – NHV 13. August: Wittenberg – NHV 16. August: Ziegelheim – NHV 18. August: Turnier in Dessau 20. August: NHV – Dresden II Zugänge: Niklas Zierau (BSV Magdeburg, A-Jugend), Steve Baumgärtel (SC DHfK Leipzig II), Benedikt Schmidt (HC Burgenland), Maximilian Amtsberg (LSV Ziegelheim). Abgänge: Danny Trodler, Sascha Meiner, Lucas Mittag (alle Laufbahn beendet). Nemanja Nesovanovic, Michal Paululik und Mateusz Wolski hatten den Verein schon im Lauf der vergangenen Saison verlassen. Preise beim NHV Concordia Delitzsch bleiben stabil Dienstag, 09.07.2019: Handball-Oberligist startet Dauerkartenverkauf. Delitzsch Gute Nachrichten für die Fans des Delitzscher Handballs. Ab sofort nimmt der NHV Concordia Delitzsch Dauerkarten-Bestellungen für die Ende August beginnende neue Saison in der Mitteldeutschen Oberliga entgegen. Das erste Heimspiel findet am 14. September gegen den HC Aschersleben statt. Der Preis für eine Dauerkarte bleibt mit 90 Euro ein weiteres Jahr unverändert. Damit sichern Dauerkarteninhaber sich nicht nur ihren „Stammplatz“, sondern auch zwei Gratis- Ligaspiele auf den attraktiven Zuschauerplätzen im beliebten Block F des Parkett-Bereiches, unmittelbar am Spielfeldrand. Zunächst können noch bis zum 2. August Dauerkartenbesitzer der abgelaufenen Saison für 2019/20 ein Vorkaufsrecht auf ihren „Stammplatz“ wahrnehmen. Ab dem 3. August erhalten dann alle Interessenten die Möglichkeit, Dauerkarten zu erwerben. Reservierungen werden jeweils donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle Delitzsch in der Geschäftsstelle des Vereins entgegengenommen. Bestellungen per Telefon (034202-329292) oder E-Mail (geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de) unter Angabe von Namen, Adresse und Rückrufnummer sind ebenfalls möglich. Ab dem 2. September können die Karten dann beim HeKo Schlüsseldienst in der Eilenburger Straße 71 abgeholt werden. Vereinsmitglieder können weiterhin alle Veranstaltungen kostenfrei aus dem Rang-Bereich verfolgen. Kinder unter 7 Jahre erhalten freien Eintritt. Auch für die beliebte Nachwuchs-Feldspendertafel können ab sofort Felder reserviert werden. Auch hier gilt, dass es zunächst bis zum 2. August ein Vorkaufsrecht für die Spender der Vorsaison gibt. Jens Teresniak
Bilder Saison 2019/20