Nächstes Spiel Samstag, 16.11.2019 19:00 Uhr HC Burgenland --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - April 2019
30.04.2019 Frauen: Saisonabschlussspiel gelungen 29.04.2019 Maltsev, Meiner, Mittag und Trodler bereiten sich einen schönen Abschied 29.04.2019 2. Männer: Souveräne Pflichtaufgabe am Samstag, emotionaler Abschied am Sonntag und Saisonhöhepunkt am Mittwoch 26.04.2019 Kein Mittag mehr: Lucas fehlt der Appetit Frauen: Saisonabschlussspiel gelungen Dienstag, 30.04.2019: NHV Concordia Delitzsch - Bornaer HV 09 9:34 Die NHV-Frauen gewinnen auch ihr letztes Spiel mit 9:34 (Halbzeitstand 2:16) gegen die Damen des Bornaer HV 09. Gemäß dem Spruch von dem Trainergespann „In Borna spiel’n wir vorna!“ haben die Mädels alles gegeben und nochmal alle Kräfte aus sich rausgeholt. Trotz einiger unschönen Gegneraktionen brachte die Damen nichts aus der Fassung, sodass sie ihr Spiel durchzogen. Mit sehenswerten Kontertoren, verwandelten Siebenmetern und zahlreichen Treffern und gehaltener Bälle ließen die Concordinnen den Gegnerinnen keine Chancen. Mit einem neuen, erfolgreichen Trainergespann und ordentlich Motivation, Siegeswillen und Kampfgeist bestritten die NHV-Damen ein Spiel nach dem Anderen. Nach einer anfänglich durchwachsenen Spielleistung in der Saison fanden die Concordinnen zusammen und erkämpften sich schlussendlich noch den 5. Tabellenplatz in der Bezirksliga. In den gesamt 22 Spielen sind die NHV-Damen 12mal als Sieger und nur 8mal als Verlierer von der Platte gegangen, und zweimal mussten sie sich die Punkte teilen. Besonders erwähnenswert dabei ist, dass die Delitzscherinnen in der Rückrunde vor dem Heimpublikum ungeschlagen sind und dabei den 3. und 4. Platz besiegt, und gegen den 2. Platz sogar ein Unentschieden erspielt haben. Zudem führen wir die Rangliste der 7m-Tore mit einer fast 83% Quote unserer Kim Sperling weit an. Leider mussten wir auch in dieser Saison einige Langzeitverletzungen verkraften und wünschen auf diesem Wege noch einmal gute Genesung! Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Trainern, die mit viel Geduld, Tipps und Tricks und natürlich ganz viel Motivation und Verständnis uns die ganzen Spiele und Trainingseinheiten begleitet und unterstützt haben. Aber auch den Zuschauer, welche uns bei den Heim- und Auswärtsspielen immer lautstark unterstützen, möchten wir Danke sagen. Und natürlich möchten wir uns bei unserem Verein bedanken. Wir freuen uns schon auf die kommende Saison mit euch! Aber erstmal geht es in die wohlverdiente Saisonpause, in der wir uns natürlich auch noch einiges vorgenommen haben. Kristin Mertzsch Maltsev, Meiner, Mittag und Trodler bereiten sich einen schönen Abschied Montag, 29.04.2019: NHV Concordia Delitzsch - HBV Jena 90 31:19 (15:10) Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch schlägt im letzten Heimspiel den HBV Jena deutlich mit 31:19. Delitzsch. Nach der Begegnung schlenderte Lucas Mittag, ein Bier in der Hand, durch die Halle. „Na, das war ein doch ein würdiger Abschied“, sagte der 24- Jährige mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Recht hatte er. Denn im letzten Heimspiel der laufenden Saison schlug Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch den HBV Jena klar mit 31:19 (15:10) und festigte damit den achten Platz. Mittag, der seine Laufbahn zumindest für ein Jahr unterbricht, legte dabei eine glänzende Partie auf dem Parkett der Mehrzweckhalle hin. Sein Arbeitsnachweis liest sich so: Er kassierte eine gelbe Karte sowie die einzige Zwei-Minuten-Strafe gegen den NHV, warf als Rechtsaußen überragende sechs Tore und war in der Abwehr, wie in den vergangenen Wochen gewohnt, ein Fels in der Brandung. Ähnlich gut agierten mit Danny Trodler und Sascha Meiner auch die weiteren beiden Spieler, die ihre Schuhe an den berühmten Nagel hängen. Trodler warf fünf Treffer und verteidigte in der teaminternen Torschützenliste Rang drei. Er kommt jetzt auf 78 Treffer – und das, obwohl er die ersten fünf Spiele nicht mitwirkt hatte. Der 32-Jährige hatte vor Saisonbeginn als Spielertrainer beim Bezirksligisten HV Glesien angeheuert, war dann aber „in höchster Not“, so Vereinsvize Sören Raab, zurückgeholt worden. Die Concorden schwebten damals mit 1:9 Punkten in höchster Abstiegsgefahr. „Es hat Spaß gemacht“, sagte Trodler. Der Sieg gegen die Thüringer sei „ein schöner Abschluss“ in eigener Halle. Er sei erleichtert, dass bereits vor einer Woche der Klassenerhalt geschafft worden sei. Auftrag erfüllt. Sascha Meiner musste kurz vor Saisonstart seine Spielzusage aus beruflichen Gründen stornieren. Doch als es im Kampf um den Verbleib in der Oberliga Spitz auf Knopf stand, half der 30-Jährige erfolgreich aus. Gegen Jena netzte er fünf Mal ein. Alle drei Abgänge kamen zusammen gegen den HBV auf 16 der 31 Treffer – also auf einen Anteil von 51,6 Prozent. „Mein Körper fragt mich nach jedem Training, ob ich bekloppt bin“, deutete der frühere Junioren-Nationalspieler vielfältige Verschleißerscheinungen an. „Wladi, Wladi“, schallte es von den Fans durch die Halle, als Cheftrainer Wladimir Maltsev gedankt wurde. Er etablierte den NHV in seinen drei Trainer-Jahren erfolgreich in der Oberliga und wechselt nun auf den Posten des sportlichen Direktors. „Es waren richtig schöne Jahre“, sagte der 48- jährige frühere Bundesligaspieler. Da geriet die Auseinandersetzung gegen die Thüringer ein wenig in den Hintergrund. Für die Nordsachsen war sie, abgesehen vom Ziel einer ordentlichen Verabschiedung von den Anhängern, bedeutungslos. Letztlich auch für die Gäste, denn der SV Oebisfelde unterlag bei der HG Köthen 25:26 und bleibt auf dem drittletzten Platz, der den Abstieg bedeutet. Aufsteiger Jena hat somit den Klassenerhalt geschafft. Dennoch war laut Trainer Sergio Ruis Casanova der Saisonverlauf mit dem jetzigen elften Rang „unbefriedigend“. Maltsev lobte dagegen seine Mannschaft für den guten kämpferischen Einsatz „bis zur letzten Sekunde“. Tatsächlich beherrschten die Delitzscher den Gegner, der nur in den ersten 20 Minuten einigermaßen mithielt, danach fast nach Belieben. Die Abwehr stand sicher, Torwart Felix Herholc hatte einen Sahnetag erwischt und entschärfte 21 Bälle. Wenn speziell im ersten Durchgang die Concorden nicht zahlreiche freie Würde vergeben hätten, wäre der Erfolg noch deutlicher ausgefallen. Am kommenden Sonnabend tritt der NHV zum letzten Saisonspiel in Oebisfelde an. „Da wollen wir gewinnen“, kündigte Mittag an. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc (21 Paraden, davon 2 Siebenmeter); Meiner (5/3), Sowada (2), Grohmann (7/2), Mittag (6), Prautzsch (2), Müller, Trodler (5), Brodowski (2), Wendlandt (2) Linktipp: Bildergalerie vom Spiel 2. Männer: Souveräne Pflichtaufgabe am Samstag, emotionaler Abschied am Sonntag und Saisonhöhepunkt am Mittwoch Montag, 29.04.2019: HV Borna - NHV Concordia Delitzsch II 22:32 (10:14) Das letzte Bezirksligaspiel für die Delitzscher Reserve stand letzten Samstag beim Bornaer HV zu buche. Und dies lösten die Loberstädter, wie so oft in dieser Saison, mit wenigen Leuten in souveräner Manier. Abwehrchef Stefan Voigt und Torhüter Tino Pantel sorgten dafür, dass die Bornaer im Positionsangriff immer wieder Probleme bekamen. Einzig wenn Borna das Spiel schnell machte hatten die Delitzscher das ein oder andere Mal den Kürzeren gezogen. Wohl wissend um die Durchschlagskraft im Angriff, konnte man aber das ein oder andere einfache Tor verkraften. Im Angriff wurden die beiden Hauptakteure Tobias Karl und Christian Hornig in Manndeckung genommen, dies nutzten Sebastian Schäfer, Bruno Bernhardt, Max Berger und die beiden Kreisläufer Alexander Pietzsch und Thomas Hollstein in überzeugender Manier und beim 28:18 in der 49. Spielminute war das Spiel bereits gelaufen. Mund abputzen und weitermachen denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Immerhin steht kommenden Mittwoch der Saisonhöhepunkt für die NHV- Reserve an. Um 17 Uhr trifft man im Bezirkspokalfinale auf die 5. Vertretung der SG Leipzig. Gespielt wird in der Tauchaer Mehrzweckhalle und anders als im letzten Jahr, wollen die Delitzscher dieses Jahr den Pokal in die Loberstadt holen. Dazu bedarf es einer konzentrierten Leistung denn der Gegner ist kein geringerer als der diesjährige drittplatzierte der Bezirksliga. Und somit kann man mit Fug und Recht behaupten, es handelt sich hierbei um ein Traumfinale. Einen emotionalen Abschied gab es am letzten Sonntag als die SG Zschortau ihr allerletztes Heimspiel in der Delitzscher Mehrzweckhalle bestritt. Die zahlreich erschienenen Zuschauer beklatschten die gelungenen Aktionen der SG. Viele jetzige Delitzscher Spieler der NHV- Reserve spielten selbst noch im Jugendbereich gegen die SG Zschortau. Auch ehemalige Delitzscher Spieler wie zum Beispiel Dirk Pötzschke, Sascha Wollner, Philipp Springer und einige mehr, die das Handballspielen in Delitzsch erlernt hatten und vor einigen Jahren wegen Perspektivlosigkeit von Delitzsch nach Zschortau wechselten, wollten die Delitzscher würdig verabschieden. Ich selbst habe im Kinderbereich meine ersten Spiele gegen die SG Zschortau bestritten und später mit einigen Spielern in der Kreis- und Bezirksauswahl so manche Erfolge gefeiert. Auch deswegen war es ein mehr als trauriger Anlass zu sehen, wie zum Beispiel das Zschortauer Urgestein Christian Noack, mittlerweile auch Trainer der NHV-Frauen, Tränen in den Augen hatte weil es die Handballabteilung, für die er seit fast 30 Jahren spielte und die es nach nun 93 Jahren nicht mehr geben wird. In der letzten Saison kreuzten sich noch die Wege der SG Zschortau und des NHV in der Bezirksklasse. Die Delitzscher stiegen in die Bezirksliga auf und die Zschortauer leider in die Kreisliga ab und beendeten ihre allerletzte Spielsaison auf Platz 6. In diesem Sinne grün-weiße Grüße, bis Mittwoch und Sport frei. Christian Hornig NHV II: Tino Pantel (TW – wieder einmal 50% gehalten!!!), Bruno Bernhardt (1), Tobias Karl (10), Stefan Voigt, Sebastian Schäfer (2), Thomas Hollstein (4), Max Berger, Christian Hornig (9/5), Alexander Pietzsch (6), Chris Teresniak (MV) Kein Mittag mehr: Lucas fehlt der Appetit Freitag, 26.04.2019: Handball-Oberliga: Vor dem letzten Heimspiel 2018/19 verabschiedet der NHV Concordia Delitzsch drei Spieler. Delitzsch. Es ist ein gewohntes Bild. Wenn Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch das letzte Saison-Heimspiel bestreitet, heißt es, Abschied zu nehmen von mehreren Spielern. Das wird auch morgen so sein, wenn die Nordsachsen in eigener Halle gegen den HBV Jena antreten (Anpfiff: 19 Uhr). So steht die Verabschiedung von Danny Trodler an, seine zweite hintereinander. Ursprünglich hatte er schon nach Ende der vergangenen Spielzeit seine Oberliga-Laufbahn beendet. Doch als die Not im linken Rückraum groß und größer wurde, gelang es, den 32-Jährigen zu reaktivieren – ein entscheidender Schachzug für den inzwischen geschafften Klassenerhalt. Sascha Meiner (30) sagt ebenfalls adieu. Er stand aus beruflichen Gründen nur in wenigen, aber entscheidenden Begegnungen im Endspurt zur Verfügung. Der Dritte im Bunde ist eine Überraschung. Schließlich ist er erst 24 Jahre alt, hat die besten Handballjahre eigentlich noch vor sich. „Ich habe in letzter Zeit gemerkt, dass es mir nicht mehr so viel Spaß macht wie früher“, erklärt Lucas Mittag. Folglich hat er sich entschlossen, „die kommende Saison abzusagen“. Er wolle nicht mehr die Verpflichtungen haben, mehrmals wöchentlich zum Training zu gehen und dann zu den Spielen zu fahren. „Ich möchte wissen, wie es ist, freie Wochenenden zu haben“, sagt Mittag, der gerade in der Rückrunde mit guten Leistungen auf der rechten Angriffsseite überzeugte und an dem in der Abwehr kaum ein Gegner vorbeikam. Mittag erzielte bislang 67 Treffer, hat also allerbeste Chancen, bei den zwei ausstehenden Begegnungen das Vorjahresergebnis von 67 Toren zu übertreffen. Der Linkshänder, der „neue Wege gehen“ möchte, wurde von klein auf in Delitzsch von Maik Kroke geschult. Der löst in wenigen Wochen Concordia-Chefcoach Wladimir Maltsev ab. „Er ist ein super Trainer“, berichtet Mittag über den Neuen. Aber auch das ändere nichts an seinem Entschluss. Maltsev wiederum richtet zunächst das Augenmerk auf die Partie gegen Jena. „Ich erwarte ein starkes Spiel mit viel Leidenschaft.“ Und natürlich „möchte ich nach meinem letzten Heimspiel mit unseren tollen Zuschauern einen Sieg feiern“. Verein und Mannschaft spendieren den Fans je ein Fass Bier. Die Trainerpause – Maltsev wird Sportdirektor und übernimmt das Scouting – komme pünktlich. „Nach drei Jahren Kampf, die Mannschaft erfolgreich in der Oberliga zu etablieren, geht langsam die Kraft ein wenig aus.“ Jetzt habe er mehr Zeit für seine Familie und für sich. Für die Gäste aus Thüringen ist die Saison dagegen noch nicht gelaufen. Ein Punkt muss her, um auf jeden Fall in der Oberliga zu bleiben. Gegenwärtig hat der HBV 19:29 Punkte und liegt auf Rang neun, eine Position hinter dem NHV (21:27). „Wir wollen in Delitzsch gewinnen”, verkündet Jenas Trainer Sergio Ruiz Casanova. Geschenkt werde seinem Team sicher nichts. „Der NHV wird sich in seinem letzten Heimspiel ordentlich von den Fans verabschieden wollen.“ Mit dem Saisonverlauf zeigt Casanova sich unzufrieden. „Die Mannschaft hat zu selten zu hundert Prozent das Potenzial abgerufen, zu oft unter ihren Möglichkeiten gespielt.” Nur den Kampf gegen den Abstieg zu bestehen, reiche ihm nicht. „Dafür bin ich zu ehrgeizig.“ Mittelfristig will der Verein in die zweite Bundesliga. In der nächsten Saison wird der Ex-Bundesligaspieler sportlicher Leiter und zugleich Geschäftsführer der neu gegründeten Spielbetriebsgesellschafft und ist auf Trainersuche. „Sie ist noch nicht abgeschlossen.“ Für Lucas Mittag ist ebenfalls klar, dass Jena auf harten Delitzscher Widerstand stoßen wird. „Wir werden alles geben, um zu gewinnen.“ Das gelte dann auch eine Woche später, wenn beim SV Oebisfelde die Saison beendet wird. „Ich bin zuversichtlich, dass wir dort einen schönen Abschluss hinkriegen“, sagt Mittag. Ein letztes Mal mit ihm. Zumindest vorerst. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 27.04.2019 (pdf 3,6 MB)
Bilder Saison 2019/20