Nächstes Spiel Samstag, 27.04.2019 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HBV Jena 90
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Newsarchiv - Februar 2019
26.02.2019 Delitzsch trennt sich von zwei Spielern 19.02.2019 Einladung zur Mitgliederversammlung 18.02.2019 Frauen: In obere Tabellenhälfte vorgearbeitet 11.02.2019 NHV-Damen ärgern den Tabellenersten 11.02.2019 NHV holt in Halle wichtige Punkte im Abstiegskampf 10.02.2019 2. Männer: Derby-Sieg in Radefeld 10.02.2019 wJC: Platz zwei souverän verteidigt 08.02.2019 Abstiegskampf: „Nicht nachlassen“ und in Halle nachlegen 08.02.2019 mJB: Arbeitssieg 04.02.2019 Wichtiger Sieg: NHV kämpft Köthen nieder 04.02.2019 2. Männer: „Tag des offenen Tores“ 01.02.2019 Fanclub fordert Kampf und Einsatz vom NHV Delitzsch trennt sich von zwei Spielern Dienstag, 26.02.2019: Nesovanovic und Paululik weg, Brodowski kommt. Delitzsch. Personelle Paukenschläge beim NHV Concordia Delitzsch: Nach Informationen der LVZ gehen der Handball-Oberligist und die beiden Spieler Nemanja Nesovanovic (31) sowie Michal Paululik (25) ab sofort getrennte Wege. Die Verträge seien im gegenseitigen Einvernehmen aufgehoben werden, bestätigte ein Vereinssprecher. „So etwas kommt vor“, sagte er. Gründe für die außerplanmäßige Auflösung nannte er nicht. Auch die Spieler, die erst zu Saisonbeginn gekommen waren, äußerten sich nicht. Beide kamen über den Status als Ergänzungsspieler nicht hinaus. Als Ersatz für Kreisläufer Nesovanovic haben die Nordsachsen Moritz Brodowski verpflichtet. Der 18-Jährige wechselt von der zweiten Mannschaft des Dessau-Rosslauer HV an den Lober und war bislang in der Sachsen-Anhalt-Liga aktiv. Brodowski ist ab sofort spielberechtigt. Die in der zweiten Bundesliga spielende erste Mannschaft wird vom Ex- Concorden-Coach Uwe Jungandreas (57) trainiert. Dessen am Ende der Saison auslaufender Vertrag wurde kürzlich um ein Jahr verlängert. Jungandreas war unter anderem auch beim SC DHfK Leipzig und Bundesligist SC Magdeburg Trainer. Für die rechte Seite setzt der NHV damit in erster Linie auf Lucas Mittag (24) und Top-Torjäger Frank Grohmann (28). Im Notfall steht auch Jan Jungandreas (31) zur Verfügung. Eigentlich hatte er nach der vorigen Saison seine Laufbahn im Oberliga-Team beendet und ist seitdem Co- Trainer. Allerdings hatte er bereits mehrfach als Spieler ausgeholfen. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Einladung zur Mitgliederversammlung Dienstag, 19.02.2019: Der Vorstand lädt alle Mitglieder des NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. zur Mitgliederversammlung für das Jahr 2019 ein. Datum: Freitag, 24.05.2019 Zeit: 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr Ort: Mehrzweckhalle, Karl-Marx-Str.1, 04509 Delitzsch Vorläufige Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Feststellung der Ladung 3. Vorschlag und Abstimmung zur Tagesordnung 4. Organisatorischer Rechenschaftsbericht 5. Finanzieller Rechenschaftsbericht 5.1 Bericht der Kassenprüfer 6. Sportlicher Rechenschaftsbericht 7. Aussprache zu den Rechenschaftsberichten 8. Beschlussfassung zur Entlastung des alten Vorstandes 9. Diskussion und Abstimmung zum Haushaltsplan 2019 10. Abstimmung zur Besetzung des Wahlausschusses 11. Kandidatenvorschläge für Vorstandswahl 12. Wahl des neuen Vorstandes 13. Verabschiedung Axel Schüler (Vorstandsvorsitzender) Sören Raab (stellv. Vorstandsvorsitzender Frauen: In obere Tabellenhälfte vorgearbeitet Montag, 18.02.2019: SC DHfK Leipzig 19:22 NHV Concordia Delitzsch (8:16) Am sonnigen Samstagnachmittag kehrten die Damen des NHV Concordia Delitzsch bei den tabellarisch unterlegenen Damen der DHfK ein. Die Statistik der Punkte hat jedoch bei diesem Gegner absolut nichts zu sagen, es ist immer schwer gegen die bissigen Leipzigerinnen Punkte zu holen. Dennoch lag der Fokus darauf, an die Leistung des vergangenen Wochenendes anzuknüpfen um weiter in der oberen Tabellenhälfte mitmischen zu können. Das Spiel begann mit einem 2:0 Rückstand, durch welchen die Delitzscherinnen zunächst einmal wach gerüttelt wurden, bis sie sich zu einem Stand von 3:5 leicht absetzen konnten. Das Spiel startete auf beiden Seiten sehr temporeich. In der Defensive zeigten die Gäste ab Spielminute 10 ihre Stärken, sie sprachen sich untereinander gut ab, arbeiteten zusammen und kassierten fast 10 Minuten lang kein Gegentor. Im Angriffsspiel gelang den Damen immer wieder das Anspiel an den Kreis, ganze siebenmal ergab sich daraus eine Chance am 7m Punkt. Diese Chancen wurden zu 100% genutzt und steigerten die Motivation der Mannschaft. Nach 30 Minuten hartem Kampf gingen die Delitzscher Damen beim Stand von 8:16 verdient in die Pause. Für die zweite Spielhälfte war klar, dass die Damen der DHfK sich nicht einfach kampflos geschlagen geben werden und die Gastmannschaft sich nicht auf Ihrer 8 Tore Führung ausruhen dürfe. Es ging zunächst eher schleppend wieder los. Technische Fehler und Pech bei den Wurfabschlüssen untermalten die ersten 10 Spielminuten des zweiten Durchgangs (9:17). Erst nach einer Auszeit der Gäste verfing sich der Ball wieder häufiger im Netz, leider auch im eigenen. Das Spiel ging zunächst ausgeglichen weiter. In den letzten 10 Minuten des Samstagsspiels schafften es die Delitzscherinnen nicht, konsequent ihre Leistung beizubehalten. Die Konzentration lies nach, es schlichen sich mehr und mehr Fehler ein, die Kommunikation untereinander stimmte nicht. Hochmotiviert nutzten das wiederum die Gastgeber aus und verkürzten zum Endstand auf 19:22. Die Damen aus Delitzsch konnten dennoch Ihren 8. Saisonsieg feiern und befinden sich momentan auf Platz 6 der Bezirksliga Leipzig. In den nächsten 3 Wochen muss an den Schwächen gearbeitet werden, bevor am 10. März um 15:00Uhr die Damen der SG Rückmarsdorf-Löbnitz zu Gast sein werden. Laura Säuberlich NHV: Rudolph, Reichstein; Schröder, Petermann (1), Pallgen (1), Wölfer, Brosig (1), Schulz (5), Sperling (10/8), Keller (2), Nahrstedt (2), Trainer: Voigt, Säuberlich NHV-Damen ärgern den Tabellenersten Montag, 11.02.2019: HSG Rückmarsdorf II - NHV C. Delitzsch 23:23 (10:11) Dezimierte Concordinnen erkämpfen ein Unentschieden gegen Rückmarsdorf II Die Frauen des NHV Concordia Delitzsch reisten zu dem Spiel gegen die Frauen der HSG Rückmarsdorf II, welche die Tabellenspitze mit nun zwei unentschiedenen Spielen anführen. Doch trotz der dezimierten Spieleranzahl von acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen wollten die Concordinnen die Punkte nicht so leicht aus der Hand geben und bis zur letzten Spielminute gegenhalten. Die Delitzscherinnen fanden gut ins Spiel und führten ab der ersten Minute das Spiel an. Immer wieder wurden die Lücken in der gegnerischen Abwehr konsequent genutzt. Die zusammenhaltende und gutstehende Abwehr und die Torhüterinnen ließen die Leipzigerinnen verzweifeln. Mit sehenswerten Kontertoren und Spielkombinationen konnten die NHV-Frauen mit einer knappen 10:11 Führung in die Halbzeit gehen. In der Halbzeitpause mobilisierten die Delitzscherinnen nochmal all ihre Kräfte und erkannten, dass in diesem Spiel noch viel zu holen ist. Auch in der zweiten Hälfte gaben die Concordinnen alles und konnten sogar eine Fünf-Tore Führung erspielen. Durch drei Tore in Folge konnten die Leipzigerinnen wieder anschließen und es nochmal spannend machen. Die vielen (13!) Siebenmeter für die Rückmarsdorferinnen im Vergleich zu den sechs Siebenmetern trugen zu der Aufholjagd bei. Doch leider konnten die NHV- Damen die gute Leistung der vorangegangenen Spielminuten nicht beibehalten und gaben den Sieg in den letzten zehn Spielsekunden noch aus der Hand. Doch die Delitzscherinnen haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt und hätten den Sieg verdient. Mit diesem Erfolg können die Damen noch viel in dieser Saison erreichen. Nächste Woche spielen die Concordinnen gegen den Tabellennachbarn SC DHfK Leipzig und möchten die nächsten Punkte nach Hause holen. Ein großer Dank geht an unseren Aushilfstrainer Niklas Prautzsch, aus der 1. Männermannschaft, welcher uns tatkräftig unterstützte. Dieser zeigte sich mit der Leistung sehr zufrieden und hätte den Frauen den Sieg gegönnt. Kristin Mertzsch NHV: Annett Rudolph; Sandra Praters; Eva Kemter; Sarah Seifert (5); Luisa Pallgen (3); Anne-Marie Brosig; Ulrike Schulz (5); Kim Sperling (6); Juanna Keller (1) und Maria Nahrstedt (3) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook NHV holt in Halle wichtige Punkte im Abstiegskampf Montag, 11.02.2019: USV Halle - NHV Concordia Delitzsch 28:30 (17:14) Delitzscher Handballer gewinnen auch ohne ihren Top-Torjäger Frank Grohmann mit 30:28. Halle/Delitzsch. Den Auftakt gewann Delitzsch. Als der Hallensprecher vor der Begegnung in der Handball- Oberliga zwischen dem USV Halle und dem NHV Concordia erst die Gäste-Fans und dann die heimischen Anhänger begrüßte, gab es auf beiden Seiten einen kräftigen Trommelwirbel. Klarer Sieger war, gemessen an der Lautstärke, hier Delitzsch. Ein gutes Omen: Die Nordsachsen setzten sich in der Saalestadt nach einem spannenden Spiel mit 30:28 (14:17) Toren durch und sicherten sich im Kampf um den Klassenerhalt mit nunmehr 16:22 Punkten die beiden Zähler. Über einen „wichtigen Erfolg in diesem Vier-Punkte-Spiel“ freute sich Lucas Mittag. Denn damit ist Halle (13:23) – das Team hat eine Begegnung weniger – nun auch nach Minuspunkten überholt worden. Ungünstige Vorzeichen Dabei waren die Vorzeichen für die Nordsachsen alles andere als günstig. Mateusz Wolski war erkrankt und fehlte, Top-Torjäger Frank Grohmann half zwar beim Warmmachen, nahm aber anschließend auf der Trainerbank Platz. Eine Rückenverletzung verhinderte den Einsatz. „Sein Ausfall war nicht zu unserem Nachteil“, meinte USV-Keeper Franz Flemming, der in der vorigen Saison noch für die Delitzscher Farben aufgelaufen war. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass wir die Tore von Grohmann auf andere Schultern verteilen müssen“, berichtete Concordia-Trainer Wladimir Maltsev. „Jungs, seid froh, dass Frank nicht dabei ist, dann können wir anderen ein paar Tore mehr erzielen“, appellierte Danny Trodler mit scherzhaftem Unterton an seine Mitspieler. Altmeister geht voran Die Aufforderungen liefen nicht ins Leere. Die 30 NHV-Tore verteilten sich auf acht Akteure, wobei der überragende Altmeister Trodler voran ging, Führungsqualitäten bewies und von der Hallenser Abwehr trotz zeitweiliger Manndeckung nie zu bremsen war. Zudem passte Trodler, der mit seinem Treffer zum 30:28 in Schlussminute letzte Zweifel am Delitzscher Erfolg beseitigte, fünf Mal erfolgreich auf den am Kreis stehenden Oliver Wendlandt, der sich durchsetzte und einnetzte. Nichts verlernt hat offenkundig Jan Jungandreas. Wegen des personellen Engpasses stellte der Co-Trainer sich als Einwechselspieler zur Verfügung, warf vier Tore, dabei das vorentscheidende 29:27. Jedoch sah es über weite Strecken der Partie nicht nach einem Erfolg der Gäste aus. „Wir sind gut gestartet“, meinte Flemming und bezog sich darauf, dass die Hallenser im ersten Durchgang mehrere Mal mit drei Toren in Führung lagen, wobei sie auch davon profitierten, dass ihnen allein bis zum Pausentee sechs Siebenmeter zugesprochen wurden. Chris Heyer verwandelte sie allesamt sicher. Der „variable Rückraum“ habe enorm Druck gemacht, lobte Maltsev die Gastgeber. Seine Mannschaft habe in dieser Phase in der Abwehr nicht so sicher gestanden. Dafür aber „haben wir nicht die Nerven verloren“, stellte Mannschaftskapitän Felix Herholc fest. „Haben alles reingehauen“ Das traf auch auf den zweiten Durchgang zu. Die Saalestädter bauten den Vorsprung auf vier Tore aus. Doch „wir haben weiter alles reingehauen“, bilanzierte Mittag, der in dieser Phase in der Abwehr der überragende Spieler war und die Concorden in der 42. Minute mit 22:21 erstmals in Front warf. Zudem fruchteten Umstellungen in der Abwehr. „Wir haben es nicht verstanden, in die Tiefe zu gehen“, meinte Flemming. Gleichwohl gab der USV nicht auf, ging sogar wieder in Führung, hatte dem Delitzscher Schlussspurt aber nichts mehr entgegenzusetzen. „Ich muss dem gesamten Team ein großes Kompliment machen“, sagte ein zufriedener Cheftrainer Maltsev. „Der Sieg ist im Kampf um den Klassenerhalt extrem wichtig und gut für das Selbstvertrauen“, betonte Herholc. Trodler freute sich über die nun anstehende Pause. „Da haben wir Zeit zur Regeneration.“ Das sei auch nötig, denn die Auseinandersetzung in Halle habe viel Kraft gekostet. Weiter geht es für Delitzsch erst am 3. März in Aschersleben. Gute Laune bei Maltsev Das Nachspiel ging erneut an die Delitzscher Fans. Sie waren während der Pressekonferenz mit den beiden Trainern ruhig. Die USV-Anhänger störten dagegen, wenig sportlich, die Ausführungen von Maltsev so sehr, dass er nicht zu verstehen war. Angesichts des Derbysieges ließ er sich seine gute Laune davon nicht verderben. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc (15 Paraden), Voigt; Günther, Jungandreas (4/2), Mittag (3), Müller (1), Nešovanović, Paululik (2), Prautzsch (3), Sowada (2), Trodler (9), Wendlandt (6) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Derby-Sieg in Radefeld Sonntag, 10.02.2019: HV Glesien - NHV Concordia Delitzsch II 24:32 (9:19) Normalerweise brauchen sich die Delitzscher Recken aufgrund des bisherigen Saisonverlaufes vor keinem Gegner verstecken. Doch wenn Derby-Time ist, ist immer etwas anders. Die innere Anspannung ist dann erfahrungsgemäß immer etwas höher, so dass der eine oder andere doch häufiger das stille Örtchen aufsuchen musste als gewohnt. Doch spätestens mit Anpfiff der Schiedsrichter-Urgesteine Lehmann/Leipnitz war die Delitzscher Unruhe verflogen. Mit der notwendigen Konzentration in Abwehr und Angriff setzte man die Hausherren in der Anfangsphase gehörig unter Druck. Dabei trug das dänische Angriffsmodell (Rechtshänder auf Rückraum rechts) ein ums andere Mal in Gestalt von Christian Hornig Früchte. So war der Glesiener Trainer Arndt Bödemann bereits in der 9. Spielminute beim Spielstand von 1:6 gezwungen, seine erste Auszeit zu nehmen. Aber die Concorden ließen nicht locker und machten des den Glesienern extrem schwer, Tore zu werfen. Im Angriff fand das Spielmacher-Duo Müller/Große meist die richtige Lösung. So führten die Gäste nach 30 gespielten Minuten bereits vorentscheidend mit 9:19. Mit welchem Engagement die Delitzscher in der ersten Hälfte zu Werke gingen zeigt exemplarisch der Einsatz von Chris Teresniak. In der letzten Sekunde des ersten Durchganges warf er sich todesmutig in einen direkt auszuführenden Freiwurf und blockte damit auf schmerzhafte Weise den Ball mit seinem Unterleib. In der zweiten Hälfte kamen die Gastgeber besser in die Partie und kamen mit schnellem Angriffsspiel häufig über die Halbpositionen zum Erfolg. Aber die Gäste haben einen Tobias Karl in ihren Reihen. Dieser warf in Hälfte zwei sage und schreibe 9 seiner 13 Tore, und führt mit 101 Treffern unangefochten die Torschützenliste der Bezirksliga an. Spätestens ab der 40. Spielminute verwalteten die Concorden Ihren Vorsprung. Keiner der Delitzscher Akteure wollte durch irgendwelche Dummheiten eine Verletzung riskieren, und somit den geplanten „Folgetermin“ in Gefahr bringen. Am Ende gewannen die Concorden verdient und souverän mit 24:32. Zum angesetzten Folgetermin traf sich der harte Kern der Delitzscher Recken bei Herrn Müller, um gemeinsam zu regenerieren. Zunächst wurde der Eiweißhaushalt reguliert. Dazu wurde den geschundenen Körpern allerlei Gebratenes und Gesottenes (Spareribs, Lammrücken, Chicken- Wings, Mutzbraten) zugeführt. Auf die Beigabe von Kohlenhydraten wurde dabei weitestgehend verzichtet. Danach waren nicht weniger als drei Durchgänge im ca. 40°C-warmen Regenerations-Zuber zu absolvieren. Dabei wurde peinlichst genau darauf geachtet, dass dem Körper ausreichend Elektrolyte in Form von Gerstensaft und Marillenwasser zugeführt wurden. Zwischen den Badegängen lief man bei Außentemperaturen um die 6°C nackt aus oder fachsimpelte am Feuerchen über das vorangegangene Spiel. Diese gemeinsame Regenerationsmaßnahme verdeutlicht die Professionalität und Ernsthaftigkeit, mit der die NHV-Reserve ihre Aufgaben angeht. Und da stehen mit Meisterschaft, Pokal und der ostdeutschen Ü 40 Meisterschaft noch einige vor der Tür. Jetzt können die Recken erst einmal Kraft und Ruhe tanken. Das Nächste Spiel findet erst am 03.03.2019 in Leipzig gegen den HSV Mölkau statt. Bis dahin, Sport frei. Stefan Voigt Im kleinen aber feinen Haufen vom NHV Concordia Delitzsch II spielten: Tino Pantel (TW),Tobias Karl (13/2), Stefan Voigt (1), Chris Teresniak (4), Christian Müller (2/1), Max Berger, Christian Hornig (5), Jens Große (2), Sascha Krause (2), Alexander Pietzsch (3), Steffen Kienitz (MV), Sebastian Schäfer (MV), Karsten Möbius (MV), Anne-Marie Brosig (Physio-Fee) wJC: Platz zwei souverän verteidigt Sonntag, 10.02.2019: HSG Rückmarsdorf – NHV Conc. Delitzsch 7:31 (5:14) Die weibliche C-Jugend des NHV Concordia Delitzsch hat am Wochenende ihre Auswärtshürde locker genommen. Die Mannschaft kam bei der HSG Rückmarsdorf zu einem souveränen 31:7 Erfolg. Damit festigte das Team um Trainer Michael Münch mit nunmehr 20:4 Punkten den zweiten Platz in der Bezirksliga. Unangefochtener und verlustpunktfreier Tabellenführer ist TuS Leipzig-Mockau. Der NHV ging vom Anpfiff weg konsequent in die Begegnung. Es wurde viel gelaufen, das Zusammenspiel klappte gut. “Man hat gesehen, dass wir Handball spielen wollten”, bilanzierte Münch. Es gelang, den Gegner gut unter Druck zu setzen. So wurde die Führung Tor um Tor ausgebaut und den Gastgebern die Lust am Spiel genommen. Dennoch liegt nach Münchs Einschätzung noch viel Arbeit vor den Concorden. Es gelte, sich in Abwehr wie Angriff zu verbessern und “vor allem, eine Mannschaft zu werden, in der einer für den anderen einsteht”. Ulrich Milde NHV: Kummer; Rolfes, Spadt, M. Schöning, N. Schöning, Löser, Wittig, Matt, Sander, Zwicker, Wanjek, Stenitzer, Majunke Abstiegskampf: „Nicht nachlassen“ und in Halle  nachlegen Freitag, 08.02.2019: Handball-Oberliga: NHV Delitzsch ist morgen beim USV Halle gefordert und trifft auf alten Bekannte. Delitzsch. Ihre Wege haben sich zwar getrennt. Die Einschätzung ist aber identisch. „Das ist ein Vier- Punkte-Spiel”, sagt Danny Trodler vom Handball- Oberligisten NHV Concordia Delitzsch vor der Partie am morgigen Sonnabend beim USV Halle (Anpfiff: 19 Uhr). „Es ist so etwas wie ein Vier-Punkte-Spiel”, meint auch Franz Flemming. Der USV-Torhüter spielte in der vergangenen Saison noch gemeinsam mit dem Rückraum- Torjäger bei den Nordsachsen. Und in der Tat: Das Derby in der Saalestadt verspricht, zumindest auf dem Papier, große Spannung. Für beide Vereine geht es um viel. Gegenwärtig liegt der NHV mit 14:22 Punkten auf Platz neun der Tabelle, die Hallenser folgen zwei Ränge dahinter mit 13 Punkten, haben aber ein Spiel weniger bestritten. In der 14 Klubs umfassenden Staffel scheinen Einheit Plauen (sechs Punkte) und Grubenlampe Zwickau (8) ein wenig abgeschlagen. Den dritten Absteiger machen wohl Delitzsch, Halle, Jena, Apolda und Oebisfelde unter sich aus. „Der Kampf um den Klassenerhalt wird richtig spannend bis zum Schluss“, erwartet denn auch Concordia-Coach Wladimir Maltsev. „Um den Abstieg zu vermeiden, müssen wir dort gewinnen“, gibt Trodler die Marschroute aus. Flemming hält dagegen. „Ich glaube, dass es für Delitzsch nicht leicht wird, auswärts etwas Zählbares mitzunehmen”, verweist der 24-Jährige auf die überschaubare Bilanz des NHV in fremden Hallen mit zwei Siegen und sechs Niederlagen. Allerdings ist der USV mit vier Erfolgen, einem Unentschieden und drei Niederlagen nicht gerade sonderlich heimstark. Beide Mannschaften dürften mit breiter Brust antreten. Delitzsch hat daheim die HG Köthen mit 31:24 bezwungen, Halle holte sich einen Auswärtssieg mit dem 33:29 in Jena. „Es treten zwei Teams gegeneinander an, die sich Selbstvertrauen geholt haben“, meint USV-Trainerin Ines Seidler. Der NHV habe am vergangenen Spieltag gezeigt, was er drauf habe. „Es ist eine starke Mannschaft“, betont Seidler. Gerade auf den Halbpositionen könnten Danny Trodler und Top-Torjäger Frank Grohmann „viel Druck machen“. Delitzsch spiele eine unkonstante Saison, „wobei die Mannschaft sicherlich ein höheres Potenzial besitzt, als sie bisher gezeigt hat“, sagt Flemming. Maltsev spielt den Ball in die Hallenser Hälfte zurück. Zwar habe der Sieg über Köthen Selbstvertrauen und Glauben an die eigene Kraft gebracht. Aber: „In dieser Saison ist jeder, der Heimrecht hat, der Favorit“, behauptet er. Das Lob, das die Kontrahenten regelmäßig vor den Begegnungen über Delitzsch ausschütten, „zeigt nur, dass die Gegner Angst haben, sich gegen uns vor den eigenen Zuschauern zu blamieren“. Das Hinspiel entschieden die Concorden klar mit 31:22 für sich, fuhren damals ihren ersten Saisonsieg ein. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung“, erinnert sich Seidler. Folglich steht laut Flemming Wiedergutmachung an für „unsere höchste Saisonniederlage“. Das USV- Team aus der Hinrunde sei mit dem von heute nicht mehr vergleichbar, betont dagegen Maltsev. Halle hat sich nach dem schlechten Start im November mit vier Spielern (Tobias Suchanke, Chris Heyer, Felix Grauert, Robert Pannicke) und zuletzt auch noch Nicolas Berends von Drittligist Bernburg verstärkt und verfüge so über mehr Variabilität im Angriff. Flemming ist nach eigener Einschätzung in Halle „sehr gut“ aufgenommen worden“. Er fühle sich so wohl, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag verlängern werde. Der USV, lobt der Keeper, habe sich neben dem sportlichen Bereich auch um einen Praktikums- und um einen Studienplatz (Betriebswirtschaftslehre) für ihn gekümmert. „Alles in allem war das Gesamtkonzept für mich passend.“ Ein weiterer Unterschied zu Delitzsch bestehe darin, dass das Hallenser Team schon über einen längeren Zeitraum relativ konstant zusammenarbeite und nicht jährlich einen so großen Spielerwechsel zu verzeichnen habe, sagt Flemming, dessen sportliches Vorbild mit Nationaltorhüter Silvio Heinevetter ein früherer Concorde ist. Nach Ansicht von Seidler dürften morgen Kleinigkeiten entscheiden, also welche der beiden Mannschaften die besseren Nerven und den Kopf freier habe. „Ich erwarte ein spannendes Spiel.“ Für Maltsev steht fest: „Wenn wir auftreten wie gegen Köthen, dann haben wir gute Chancen.“ Sein Co- Trainer Jan Jungandreas fordert: „Wir dürfen nicht nachlassen.“ Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung mJB: Arbeitssieg Freitag, 08.02.2019: NHV Concordia Delitzsch  - SG MoGoNo 30:26 (16:17) Am vergangenen Sonntag war die Männliche-Jugend-B von MoGoNo der Gegner für die Handball-Talente des NHV. Die Delitzscher wollten die gute Leistung aus dem letzten Auswärtsspiel bestätigen. Doch das sah gleich zu Beginn der Begegnung gar nicht so aus. Schnell führten die Nordleipziger mit 1:4 (4.), 1.Auszeit von Trainer Maik Kroke. Auch danach kam noch keine richtige Spielfreude auf. Die NHV-Jugend tat sich schwer. In der Abwehr waren die Delitzscher zu unaufmerksam. Einige technische Fehler und Fehlwürfe auf das gegnerische Tor führten dazu, dass die Leipziger einen Vorsprung bis zur Pause halten konnten (16:17). In der 2. Halbzeit kamen die Loberstädter besser ins Spiel. In der Abwehr wurde nun aggressiver gehandelt, sodass die Leipziger nur noch selten zu Toren kommen konnten. In der Offensive agierten die Delitzscher jetzt effizienter. Der Ball wurde schnell gespielt und mit erfolgreichen Torabschlüssen belohnt. Durch Unkonzentriertheiten in der Delitzscher Abwehr kamen die Leipziger aber immer wieder zu Torerfolgen und konnten das Spiel offen halten, sodass sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte (24:24, 43.). In der Schlussphase des Spieles behielten die Loberstädter jedoch kühlen Kopf und spielten ihre individuelle Überlegenheit aus. Mit einem Endspurt in den letzten 5 Minuten konnte am Ende ein 30:26 Arbeitssieg errungen werden. Somit waren nicht nur die Spieler, sondern auch die zahlreichen Delitzscher Anhänger erleichtert. Fazit: Nur mit einer konzentrierten Leistung aller Spieler über die gesamte Spielzeit können Spiele, auch gegen vielleicht schwächere Gegner, erfolgreich gestaltet werden. Jan Schwarzer   NHV: Justin Richter (TW), Anton Schwarzer (3), Torben Raab, Paul Peschke (3), Jonas Ihme, Nils Zscheyge (1), John-Luca Joecks (2), Justus Epperlein (5), Bero Bernhardt (16) Wichtiger Sieg: NHV kämpft Köthen nieder Montag, 04.02.2019: NHV Concordia Delitzsch - HG 85 Köthen 31:24 (16:10) Handball-Oberliga: Delitzsch bezwingt Tabellensechsten 31:24 / Grohmann triumphiert im Duell der Torjäger. Delitzsch. Martin Müller ist offenbar ein stiller Genießer. Der Abwehrhüne des NHV Concordia Delitzsch wischte sich in aller Ruhe mit einem Handtuch den Schweiß von der Stirn. Von seinem großen Verdienst am 31:24-Erfolg des Handball-Oberligisten am Sonnabend in eigener Halle gegen die HG 85 Köthen wollte der 28-Jährige nichts wissen. „Wir wussten doch alle, dass wir bei der 24:32-Niederlage vor einer Woche beim SV Plauen-Oberlosa nicht alles aus uns herausgeholt haben”, wiegelte er ab. Müllers öffentliche Kritik – Plauen sei in Sachen Wille, Kampf und Aggressivität überlegen gewesen – hat aber eindeutig gefruchtet. „Die Mannschaft ist enger zusammengerückt und hat gut trainiert”, berichtete Cheftrainer Wladimir Maltsev. Und dann „kann sie gegen alle anderen Teams in der Oberliga gewinnen” – auch gegen den Tabellensechsten. Kein Wunder, dass der Coach schon vor dem Derby extrem gut gelaunt war und Zuversicht verbreitete. „Die Stimmung ist gut”, hatte auch Torwart und Mannschaftskapitän Felix Herholc einen neuen Geist im Team ausgemacht. Dem Wachrüttler Müller hatte sich der Fanclub „Loberhaie” angeschlossen und „Kampf, Kampf und nochmals Kampf” gefordert. „Heute hat die Mannschaft unsere Erwartungen voll erfüllt”, lobte Fanclub- Vorsitzender Hartmut Sommerfeldt. „Das Team hat gezeigt, dass es lebt”, freute sich auch Co-Trainer Jan Jungandreas. „Wir haben großen Willen gezeigt”, ergänzte Rückraumschütze Danny Trodler. Der Altmeister, der am Saisonende die Schuhe an den Nagel hängen wird, erzielte fünf Tore. Entschlossenheit zeigten die Nordsachsen von Anfang an. Da ließen sie sich auch vom frühen 6:3-Vorsprung der Gäste nicht irritieren. „Wir haben es da versäumt, weitere Tore zu erzielen”, kritisierte HG-Coach Bodo Kreutzmann. Anstelle von Hektik und überhasteten Würfen war weiter Ruhe die erste Concorden-Spielerpflicht. Konzentriert wurden die Angriffe vorgetragen. Die Delitzscher holten auf und gingen durch einen Treffer ihrer Überlebensversicherung Frank Grohmann mit 8:7 (14.) in Führung. Ein Vorsprung, der nicht mehr aus der Hand gegeben wurde. Wichtig war auch, dass die Abwehr sich rasch zu einem wahren Bollwerk entwickelte. „Nach anfänglichen Unsicherheiten hat sie sich schnell gefangen und war sehr stabil“, lobte Zuschauer Manfred Buder, einst Präsident des Delitzscher Vorgängervereins. Mit 16:10 ging es in die Pause, und die Gastgeber bauten den Vorsprung aus. Der Sieg hätte sogar höher ausfallen können, wenn sich nicht ein paar zu verschmerzende Nachlässigkeiten eingeschlichen hätten. Entscheidend für den „absolut verdienten Erfolg”, so Trodler, war eine geschlossenen Mannschaftsleistung, in der jeder für jeden kämpfte. Das Duell der Oberliga-Torjäger entschied die Nummer eins, Frank Grohmann, mit zwölf Treffern deutlich für sich. Er hat bislang den Ball 162- mal untergebracht. Sein Köthener Kontrahent Lukas Krug, zweiter der Schützenliste, fügte seinen bisher 106 Toren nur sechs weitere hinzu, davon vier in der Anfangsphase. Auch ein Verdienst von Daniel Sowada, der ihn zeitweise in Manndeckung nahm. Und dann hatte auch Felix Herholc einen Sahnetag erwischt. Reihenweise entschärfte er platzierte Würfe und war selbst bei den zwei Siebenmetern nicht zu bezwingen. Köthens Trainer Kreutzmann monierte zu viele Fehler in seinem Team. „So kann man kein Spiel gewinnen.” Der NHV rückte zwar mit nun 14:22 Punkten vom elften auf den neunten Platz vor. Der Kampf um den Klassenerhalt geht dennoch weiter. Halle machte ebenfalls einen Rang gut, hat 13 Pluszähler und eine Begegnung weniger. Auch Oebisfelde, Jena, Apolda, Zwickau und Einheit Plauen bangen ums Überleben. Nächsten Sonnabend treten die Concorden in Halle an. „Wir haben gezeigt, was geht”, meinte Müller. Wenn der NHV das auch in der Saalestadt abruft, dürfte Müller den Abend erneut genießen können. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc, Voigt; Sowada, Grohmann (12), Mittag (3), Günther, Prautzsch (3), Nesovanovic (2), Müller, Trodler (5), Wolski, Karl, Wendlandt (4), Paululik (2) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: „Tag des offenen Tores“ zum Sonntagabend  in der Delitzscher Mehrzweckhalle Montag, 04.02.2019: NHV Concordia Delitzsch II – SG MoGoNo 40:29 (20:12) Schon unter der Woche zeichnete sich ab, dass die Delitzscher gegen die spielstarken und flinken Gohliser mit einem stark dezimierten Kader ins Rennen gehen würden. Mit 7 Feldspielern und einem Torhüter hatte man aber immerhin eine spielfähige Mannschaft und konnte sich somit der Aufgabe am 14. Spieltag gegen die SG MoGoNo stellen. Da sich die beiden Teams erst vor 10 Tagen in der Leipziger Slevogtstraße gegenüber standen, war die offensive Spielweise der Leipziger den Delitzschern noch gut im Gedächtnis. Erneut versuchte die Spielgemeinschaft aus dem Leipziger Norden mit einer offensiven Deckung das Positionsspiel der Delitzscher früh zu stören, doch dies gelang dieses Mal selten bis nie. 20 Tore erzielte der NHV pro Halbzeit und somit gelang es, in fast jedem Angriff einen Delitzscher Spieler in eine fast völlig freie Wurfposition zu bringen. Am häufigsten wurden immer wieder die herausgespielten Lücken am Kreis genutzt. So war es auch folgerichtig, dass sich Kreisläufer Alexander Pietzsch an diesem Tag mit 12 Toren zum erfolgreichsten Torschützen aufschwang. Doch auch alle anderen Delitzscher Feldspieler konnten sich mit Torerfolgen auszeichnen. Bei den 40 erzielten Toren, welches ein absolutes Delitzscher Novum in dieser Saison darstellt, offenbarten sich aber auch ungewohnte Lücken im Abwehrspiel und somit gab es mit 29 Gegentoren noch eine, wenn auch negative, „Saisonbestleistung“. Ein ums andere Mal wurde nicht rechtzeitig auf die Leipziger Rückraumspieler herausgetreten oder das schnelle Spiel nicht frühzeitig unterbunden. Durch das inkonsequente Abwehrverhalten seiner Vorderleute sah sich Torhüter Tino Pantel permanent verdeckten Würfen um den Abwehrspieler herum gegenüber. Die Leipziger schafften es immer wieder durch ihr schnelles Spiel mit freien Würfen im 1 gegen 1 den Delitzscher Keeper zu bezwingen. Mit 30% Fangquote machte der Delitzscher Torhüter immer noch ein mehr als gutes Spiel. Und wer der Meinung ist, dass an diesem Abend einige haltbare Würfe dabei waren, dem sagte der sympathische Schlussmann des NHV: „Ich sehe es ganz wie Sepp Maier. Alle Bälle die ich nicht halte, sind unhaltbar!“  Nach dem Halbzeitstand von 20 zu 12, aus Delitzscher Sicht, schalteten die Concorden in der Abwehr einen Gang zurück. Vor allem weil man wusste, dass man im Angriffsspiel immer wieder die richtige Lösung parat hatte. Und somit entwickelte sich ein Spiel welches im Minutentakt mit einem Torerfolg endete. Meist legten die Delitzscher im Positionsangriff vor und die Gohliser zogen über schnelle Mitte oder der 1. und 2. Welle nach. Somit sahen die Zuschauer über 60 Minuten ein munteres Torewerfen. Sogar Vereinspräsident Axel Schüler klatschte gut gelaunt, was sicher nicht nur am Sieg der 1. Männermannschaft am Vorabend lag. Er staunte sicherlich über manch spielerisches „Schmankerl“ in der Bezirksklasse. Die Delitzscher Protagonisten wollten sich gern bei Axel und den zahlreich erschienenen Zuschauern mit dem 40. Tor bedanken. Sieben Sekunden vor Spielende, beim Spielstand von 39 zu 29, bekam der NHV durch einen Ballgewinn noch einmal die Chance zum Torerfolg. Jan Jungandreas passte auf Spielertrainer Christian Hornig, und diesem gelang mit einem Wurf auf das Gohliser „Emty Goal“ das 40. Delitzscher Tor in diesem Spiel. Dieser Sieg sollte nun genug Selbstvertrauen für das anstehende Kreisderby am kommenden Samstag um 17 Uhr in der Radefelder Sporthalle gegen den HV Glesien geben. Bis dahin bleibt zu hoffen, dass sich der ein oder andere Delitzscher Spieler von seinen Krankheiten oder Wehwehchen erholt und die Abwehrreihe zu alter Stärke zurückfindet. Somit sollten auch nicht mehr so viele „Unhaltbare“ im Delitzscher Tor einschlagen. Bis dahin, Sport frei. Christian Hornig Im kleinen, aber feinen Haufen vom NHV Concordia Delitzsch II spielten: Tino Pantel (TW), Bruno Bernhardt (2), Tobias Karl (8), Stefan Voigt (2), Jan Jungandreas (7), Christian Müller (5/4), Christian Hornig (5), Alexander Pietzsch (12), Steffen Kienitz, Sebastian Schäfer & Patrick Wiesmüller (MV) Fanclub fordert Kampf und Einsatz vom NHV Freitag, 01.02.2019: Handball-Oberliga: Vorm Delitzscher Heimspiel gegen Köthen wächst der Druck auf die Mannschaft. Delitzsch. Die Situation ist ernst. Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch steckt im Kampf um den Klassenerhalt anstatt, wie geplant, im vorderen Mittelfeld zu stehen. Enttäuschende 12:22 Punkte hat das Team von Chef-Coach Wladimir Maltsev bislang eingesammelt und liegt damit nur einen Rang von den Abstiegsrängen entfernt. Natürlich hätte Jan Jungandreas sich einen anderen Einstieg in seine erste Saison als Co-Trainer gewünscht. Dennoch hat der 32-Jährige die Entscheidung, nach der vergangenen Saison als Spieler aufzuhören und Maltsev zu unterstützen, nicht bereut. „Prinzipiell macht mir das Spaß“, sagt Jungandreas, der lange Jahre einer der Leistungsträger der Nordsachsen war. So groß geändert hätten sich seine Aufgaben allerdings nicht, räumt er ein. Schließlich sei er früher auf dem Spielfeld „schon eine Art Co-Trainer“ gewesen. Jetzt, an der Seitenlinie, bleibe mehr Zeit, um miteinander zu sprechen. Zudem leite er auch Trainingseinheiten selbstständig. Viel zu reden hatten Maltsev und Jungandreas in dieser Woche mit der Mannschaft. Zum einen, um sie auf das morgige Spiel in eigener Halle gegen die HG Köthen 85 vorzubereiten, Anpfiff ist um 19 Uhr. Zum anderen, um die unrühmliche 24:32-Pleite vom vergangenen Sonnabend beim Tabellenzweiten Plauen-Oberlosa aufzuarbeiten. „Selbst mit einer durchgängig guten Leistung wäre es schwierig gewesen, dort einen Punkt zu holen“, beschwichtigt Jungandreas. „Dann hätte alles passen müssen.“ Tat es aber nicht. Abwehrrecke Martin Müller kritisierte nach der Partie im Vogtland, dass Plauen in den Punkten Willen, Kampf und Aggressivität überlegen gewesen sei. Es müsse in alle Köpfe, dass jeder verstehe, was die Stunde geschlagen habe, so Müller. Unterstützung erhält er von Mannschaftskapitän Felix Herholc. „Das muss man schon so sagen, dass noch nicht jeder Spieler die Situation begriffen hat“, meint der Torwart. Und das heiße: „Es geht gegen den Abstieg.“ Leider habe in Plauen „teilweise der letzte Biss gefehlt“, ergänzt Jungandreas. Es könnte sich um ein mentales Problem handeln, wodurch das Team das zweifellos vorhandene Potenzial zu selten abrufe. „Wir haben im Moment nicht die Führungsspieler, die voran gehen.“ Für das Derby gegen Köthen fordert der Co-Trainer daher: „Es muss ganz klar an erster Stelle stehen, dass wir 60 Minuten Kampf und Leidenschaft zeigen.“ Das sei die Grundvoraussetzung, um gegen den Gast aus Sachsen- Anhalt zu bestehen. Ähnlich äußert sich der Fanclub Loberhaie. Wie habe es der Vorgängerverein Concordia Delitzsch geschafft, erfolgreich in der zweiten Liga zu bestehen?, fragen die Fans rhetorisch, um gleich die Antwort mitzuliefern. „Es war nicht das überragende spielerische Vermögen, es waren auch nicht die teuren Stars – es war der unbändige Wille, als Mannschaft das Beste herauszuholen.“ Ergo seien solche Tugenden erforderlich, um gegen Köthen nicht erneut unterzugehen. Eigenschaften, die zu oft vermisst wurden. Die HG gehört nach Ansicht ihres Managers René Nowak neben Delitzsch zu den Vereinen, die ihre eigene Zielsetzung verfehlt haben. Ursprünglich wollte Köthen um den Aufstieg mitspielen, steht nun mit 19:15 Punkten lediglich auf Rang fünf. „Dennoch schielen wir mit einem Auge noch auf die Medaillenränge“, sagt Nowak. Was wiederum bedeutet, dass sein Team in Delitzsch „natürlich gewinnen will“. Trotzdem sieht Michel es nicht als den haushohen Favoriten an. „Wir haben den nötigen Respekt und wissen, was in Delitzsch passieren kann, wenn die Mannschaft ins Laufen kommt.“ Auch das Hinspiel mit dem 25:23-Erfolg für Köthen sei sehr eng gewesen. Die Nordsachsen zählt Nowak „definitiv nicht zu den Abstiegskandidaten“. Irgendwann müssten die Concorden den Schalter umlegen, aber „hoffentlich nicht gegen uns“. Er wünsche sich auch, dass der NHV die Klasse hält, denn die Derbys machten immer viel Spaß. „Die Fans erwarten Kampf, Kampf und nochmals Kampf in jedem Mannschaftsteil“, verlangen die Loberhaie. „Enttäuscht uns nicht wieder, noch ist alles drin.“ Herholc setzt daher auch auf die Hilfe der Zuschauer. „Ihre Anfeuerung ist gerade jetzt sehr wichtig“, appelliert er. Jan Jungandreas baut ebenfalls auf die Fans. „Die Weltmeisterschaft hat gezeigt, dass die Unterstützung von den Rängen Berge versetzen kann.“ Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 02.02.2019 (pdf 3,3 MB)
Bilder Saison 2018/19