Nächstes Spiel Samstag, 29.09.2018 19:00 Uhr HG 85 Köthen --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - August 2018
31.08.2018 Co-Trainer Jungandreas: „Im Training ist viel Feuer drin“ 27.08.2018 +++ EILT: Physiotherapeut/in gesucht +++ 24.08.2018 Der nächste Schocker 20.08.2018 Nachwuchs-Feldspender gesucht 17.08.2018 Die Schwierigkeiten des Seins 13.08.2018 Concordia gewinnt den Anhalt-Cup 08.08.2018 NHV mit Nešovanović, ohne Meiner 07.08.2018 NHV-Wasserstandsmeldung: Es läuft 01.08.2018 „Wir haben aus den Fehlern gelernt“ 01.08.2018 MJC beim PARTILLE CUP in Göteborg Co-Trainer Jungandreas: „Im Training ist viel Feuer drin“ Freitag, 31.08.2018: Handballer von Concordia Delitzsch treten im ersten Oberliga-Punktspiel beim HC Burgenland an. Delitzsch. Die Spieler sind heiß. „Im Training ist viel Feuer drin“, berichtet Jan Jungandreas, seit Saisonbeginn Co-Trainer des Handball-Oberligisten NHV Concordia Delitzsch. „Es kribbelt“. Jetzt geht es für ihn und Chefcoach Waldimir Maltsev darum, dieses Brennen bis zum Sonntag zu konservieren. Denn dann haben die Nordsachsen beim HC Burgenland ihr erstes Saisonspiel und zugleich eine Art Standortbestimmung. „Die erste Partie ist für alle eine Art Wundertüte“, meint NHV- Teammanager Marko Bergelt. Keiner wisse, wo er stehe. Gute Ergebnisse in der Vorbereitung – Delitzsch gewann den Anhalt-Cup in Köthen – sind Makulatur, müssen bestätigt werden. Zumal die Delitzscher an einem Turnier nicht teilnehmen konnten und eine Trainingspartie gegen den HC Elbflorenz II ausfiel. Schwierigkeiten mit der Beleuchtung in der Mehrzweckhalle kamen oben drauf. Gleichwohl fahren die Concorden, die die vergangene Saison mit einem überragenden dritten Platz beendeten, hocherhobenen Hauptes nach Naumburg. „Natürlich wollen wir die zwei Punkte holen“, verspricht Jungandreas. „Ich glaube daran, dass wir dort erfolgreich sein können“, ergänzt Bergelt. Geht es nach Burgenland-Trainer Steffen Baumgart, dann ist der Gast aus Sachsen in Sachsen-Anhalt der Favorit. Kampflos will Baumgart, Nachfolger von Ines Seidel, die das Team 13 Jahre lang trainierte, und nun in Halle tätig ist, die Punkte aber nicht abgeben. „In eigener Halle wollen wir schon gewinnen.“ Baumgart, der die Frauenmannschaft zur Oberliga- Meisterschaft geführt hatte, kann weitgehend auf den bewährten und routinierten Kader mit Top-Torjäger Kenny Dober (mit 135 Treffern Platz sechs der Torschützenliste der vorigen Saison) zurückgreifen. Lediglich Rechtsaußen Benedikt Schmidt hat sich verabschiedet. Dafür wurde Tobias Kaßler aus dem Nachwuchs vom SC DHfK Leipzig verpflichtet, Rückraumschütze David Heinig vom Drittliga-Aufsteiger LVB Leipzig kam ebenfalls hinzu. „Das ist eine eingespielte Truppe“, mahnt denn auch Jungandreas. Burgenland ist auf jeden Fall kein einfacher Gegner. In der vergangenen Spielzeit gewann das Team daheim gegen Delitzsch mit 32:31 und holte in der Loberstadt beim 28:28 einen Punkt. Ziel der Burgenländer ist es laut Baumgart, „den Klassenerhalt zu schaffen“. Für teure, ausländische Spieler habe der Verein kein Geld, jetzt werde behutsam der Umbruch hin zu jüngeren Spielern eingeleitet. Chancen auf den Oberligatitel haben nach Baumgarts Einschätzung Köthen, Aufsteiger Jena („sie wollen mittelfristig in die erste oder zweite Liga) und – Delitzsch. Davon wiederum will Jungandreas nichts wissen. „Unser Ziel ist, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu schaffen.“ Die Tiefstapelei hat ihre Gründe. Zum einen ist die Liga laut Bergelt extrem ausgeglichen. Zwar habe Concordia „eine qualitativ hochwertige Mannschaft, aber keinen breiten Kader“. Und: Es gab einen enormen Umbruch. Spieler wie Oskar Emanuel, Patrick Baum, Danny Trodler, Franz Flemming, Jonas Meiner und Clemens Schlegel sind nicht mehr dabei. Kurz vor Saisonstart verkündete Sascha Meiner eine beruflich bedingte Pause mindestens bis Weihnachten. Dafür sind Michal Paululik, Nemanja Nesovanovic und Frank Grohmann verpflichtet worden. Auch Baumgart zeigte großen Respekt vor Grohmann, der vom Drittliga-Absteiger HSV Bad Blankenburg geholt wurde und nach Einschätzung von Bergelt „ein Spieler ist, der Begegnungen alleine entscheiden kann“. Andererseits fehlt ein Nachfolger im linken Rückraum für Torjäger Danny Trodler. „Das ist unsere Achillesferse“, räumt der Teammanager ein. Neuzugang Jan Derk Janßen hat sich erneut einen Kreuzbandriss zugezogen, dürfte die komplette Saison ausfallen. „Das ist jetzt die Chance für unsere jungen Spieler“, meint Bergelt. Daniel Sowada und Niklas Prautzsch haben jetzt also die Chance, sich zu beweisen. Aus Delitzscher Sicht sollten sie damit gerne bereist am Sonntag beim HC Burgenland anfangen. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung +++ EILT: Physiotherapeut/in gesucht +++ Montag, 27.08.2018: Aufgrund einer kurzfristigen beruflichen Veränderung unseres Physiotherapeuten suchen wir kurzfristige einen Nachfolger. Der NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. sucht zur Saison 2018/19 für die Betreuung seiner in der Mitteldeutschen Oberliga spielenden 1. Männermannschaft einen Physiotherapeuten (m/w). Aufgabenbereich physiotherapeutische Betreuung der Spieler bei den Meisterschaftsspielen sowie zweimal wöchentlich beim Training (Trainingstage sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag) Voraussetzungen Physiotherapeut/in mit Abschluss oder vor Abschluss der Ausbildung Freude an der Arbeit in einer Handballmannschaft Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit Interessenten wenden sich bitte an Co-Trainer Jan Jungandreas (Tel. 0176 72790094) oder per E-Mail an geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de  Über den NHV Concordia Delitzsch Der NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. ist mit mehr als 300 Mitgliedern einer der größten Handballvereine in Sachsen. Am Spielbetrieb der Saison 2018/19 werden zwei Herren-, eine Damen- sowie acht Kinder- und Jugendmannschaften teilnehmen. Aushängeschild ist die 1. Herrenmannschaft, die in der vierthöchsten deutschen Spielklasse, der Mitteldeutschen Oberliga, spielt. Der nächste Schocker Freitag, 24.08.2018: Delitzschs Neuzugang Janßen mit erneutem Kreuzbandriss / Letzter Test fällt aus. Delitzsch. Kruzifix, Sakrament und sapperlot! – würde der Bayer klagen. Andere wähnen sich womöglich gerade in einem Zusammenschnitt der schaurigsten Horrorfilm- Szenen aller Zeiten. Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch jedenfalls gehen die Schock- Meldungen in der Saison-Vorbereitung nicht aus. Gut eine Woche vor dem scharfen Start hat sich Hoffnungsträger Jan-Derk Janßen erneut das rechte Kreuzband gerissen. Der 23-Jährige werkelte gerade an seiner Rückkehr auf die Platte, rutschte während der Physiotherapie unglücklich weg und bekam nun die traurige Diagnose. Damit dürfte die Spielzeit für den Spielmacher gelaufen sein, ehe sie begonnen hat. „Es ist ganz bitter für ihn, er war richtig fleißig, um uns so schnell wie möglich helfen zu können. Die erneute Verletzung ist für uns alle ein Schock. Wir werden ihn als Team unterstützen und hoffen alle, dass er uns irgendwann helfen kann“, sagt Co-Trainer Jan Jungandreas. Das macht den ohnehin schwierigen Umbruch mit acht Abgängen und (bisher) ebenso vielen Neuen natürlich nicht gerade leichter. Zumal Toptorjäger Sascha Meiner bis Weihnachten eine Handball-Pause einlegt und Rechtsaußen Michal Paululik an Knieproblemen laboriert. Ein weiterer Zugang ist nicht ausgeschlossen, muss freilich finanziell im Rahmen bleiben, der in der Oberliga ganz schnell gesprengt wird. Doch schließen wir die Negativmeldungs-Pforte und öffnen das Fenster, um den Ausblick auf das durchaus vergnügliche Trainingsspiel gegen Sachsenligist SG Leipzig/Zwenkau vom Dienstagabend zu werfen. Nach dreimal 20 Minuten gewann der NHV 32:26 und so manche Erkenntnis. „Gerade im ersten Drittel haben wir eine bewegliche Abwehr gespielt und viele Kontertore erzielt. Das sah vorne und hinten gut aus“, befand Jungandreas. Nach frühem 7:1 endete der Abschnitt 12:6. Es folgten 40 Minuten, die hauptsächlich zur taktischen und positionstechnischen Selbstfindung beitragen sollten. „Dadurch war es teilweise etwas wild, trotzdem hat die Mannschaft sehr gut versucht, Sachen umzusetzen“, urteilte der Co-Trainer. Erfreulich: Jungspund Michael Günther, 19, traf fünffach. Der für heute Abend geplante finale Test gegen Liga-Konkurrent HC Elbflorenz Dresden II musste leider kurzfristig mangels funktionstüchtiger Halle abgesagt werden. Sehr ärgerlich, denn die Partie sollte noch einige interessante Aufschlüsse über die Leistungsfähigkeit der Mannschaft vor dem ersten Punktspiel geben. Am 2. September erwartet der HC Burgenland den NHV im duften Naumburg an der Saale. In Delitzsch dagegen würden sie den Saisonstart wohl gerade noch den ein oder anderen Tag verschieben wollen. Andererseits war das Team in der Vergangenheit gerade dann oft am stärksten, wenn es personell am schwierigsten war. Kein Grund also schon vor dem Saisonauftakt SOS zu funken. Oder auf bayerisch zu fluchen. Johannes David, Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc, Voigt; Günther 5, Mittag 6, Grohmann 6, Müller, Karl 1, Prautzsch 5, Wendlandt 5, Nesovanovic 2, C. Teresniak 2 Nachwuchs-Feldspender gesucht Montag, 20.08.2018: Neben dem möglichst erfolgreichen Wettkampfsport im Erwachsenenbereich steht für den NHV auch eine breite Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt der Bemühungen. Leider können die Kosten für den Trainings- und Wettkampfbetrieb nicht ausschließlich aus den Beitragseinnahmen unserer Mitglieder gedeckt werden. Auch hier ist der Verein auf externe finanzielle Unterstützung angewiesen. Bitte helfen und investieren Sie in unser aller Zukunft - Kinder und Jugendliche, die regelmäßig ihre Leistungsbereitschaft trainieren und organisierten Freizeitsport treiben. Mit einer Spende von 25,00 Euro können Sie ein Spielfeld erwerben. Zeitnah erhalten Sie eine Spendenquittung als Beleg per Post. Darüber hinaus bedankt sich der Verein mit persönlichen Plaketten aller Spendernamen auf einer Tafel im Eingangsbereich der Spielstätte, in allen Programmheften der aktuellen Saison sowie auf der Vereinshomepage: www.nhv-concordia-delitzsch.de/feldspender.htm Melden Sie sich bitte einfach bei den Heimspielen an der großen Feldspendertafel im Foyer oder schreiben Sie eine kurze E-Mail an geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de  Herzlichen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung! HINWEIS: Bis zum 31. August haben alle Feldspender der vergangenen Saison die Möglichkeit, ihr Feld um eine weitere zu verlängern. Kurze Nachricht an die Geschäftsstelle genügt. Die Schwierigkeiten des Seins Freitag, 17.08.2018: Personalprobleme zwingen Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch zu Turnierabsage / Paululik angeschlagen Delitzsch. Eigentlich schien der Vorbereitung des NHV Concordia Delitzsch die berühmte Leichtigkeit des Seins innezuwohnen. Die Mannschaft des Handball- Oberligisten rackerte willig im Trainingslager, die Neuzugänge erwiesen sich sogleich als absolute Volltreffer, menschlich wie sportlich. Der unerwartete Erfolg beim Turnier in Köthen sprach Bände. Doch plötzlich hält Schwermut Einzug am Lober. Wegen personeller Engpässe mussten die Verantwortlichen die Teilnahme am morgigen Turnier in Dessau kurzfristig absagen. Nur acht Feldspieler stünden Coach Wladimir Maltsev am Wochenende zur Verfügung. Neben den beruflich eingespannten Oliver Wendlandt und Lucas Mittag stehen auch Niklas Prautzsch (Urlaub) und Michal Paululik nicht zur Verfügung. Letztgenannter klagte über Kniebeschwerden, ein MRT soll jetzt Aufschluss geben, ob der Tscheche schwerer verletzt ist. Sollte der Rechtsaußen länger ausfallen, wäre das die nächste Schockmeldung binnen weniger Tage. Bekanntlich hat sich gerade erst Sascha Meiner verabschiedet, weil er eher als geplant seine Stelle als Lehrer antreten konnte. „Die Entscheidung verstehen wir natürlich“, sagt NHV-Co Jan Jungandreas. „Für uns ist es natürlich trotzdem schwer zu verdauen, weil viele Pläne über den Haufen geworfen werden.“ Meiners Abgang reißt ein dramatisches Loch in der Mitte, wo der 29-Jährige zusammen mit dem noch verletzten Jan Derk Janßen ein mutmaßlich kongeniales Duo bilden sollte. Janßen trainiert nach einem Kreuzbandriss noch individuell, wann er das Team wieder unterstützen kann, lässt sich kaum vorhersehen. Deswegen gab vergangene Woche in Köthen ein Probespieler seine Visitenkarte ab. Ob er fest verpflichtet wird, hat der Verein noch nicht entschieden. Passiert das nicht, teilen sich weiterhin die beiden Talente Daniel Sowada und Niklas Prautzsch die Einsatzzeiten auf der Spielmacher-Position. „Sie müssen da jetzt reinwachsen und Verantwortung übernehmen. Natürlich werden ihnen die erfahrenen Jungs dabei helfen, wo sie können“, sagt Jungandreas. Zu den Erfahrenen zählen auch die Zugänge Paululik und Nemanja Nešovanovic aus Serbien. „Beide bringen uns sofort weiter. Michal ist sehr emotional und trotz seiner Knieprobleme unglaublich heiß darauf, zu spielen. Nemanja hat sich im Angriff schon als richtig guter Mann erwiesen. Er muss aber noch an seiner Fitness arbeiten. Das weiß er aber selbst“, erzählt Jungandreas. Kommuniziert wird momentan übrigens in einer Mischung aus Deutsch und Englisch. Das Duo hat eine Liste handballspezifischer Begriffe an die Hand bekommen und soll sie möglichst schnell auswendig lernen, um die teaminterne Kommunikation zu erleichtern. Die dürfte den beiden Jungs aus der eigenen 2. Mannschaft vergleichsweise leicht fallen. Chris Teresniak und Tobias Karl sollen Stück für Stück auf Viertliga-Niveau gebracht werden, sind dabei, wie man unvermeidlich sagt, auf einem guten Weg. „Sie geben Gas und ich bin positiv gestimmt, was die Beiden betrifft. Aber sie brauchen natürlich Zeit“, vermeldet Jungandreas. Zeit ist gerade ein gutes Stichwort, was die gesamte Vorbereitung des NHV betrifft. Schließlich fällt der Liga-Startschuss am 2. September. Johannes David © Leipziger Volkszeitung Concordia gewinnt den Anhalt-Cup Montag, 13.08.2018: Delitzscher Handballer dominieren in Köthen / Felix Herholc zum neuen Kapitän gewählt. Delitzsch/Köthen. Am Samstag trafen in der Köthener Heinz-Fricke-Halle drei Oberligateams (HG 85 Köthen, HV Grün-Weiß Werder, NHV Concordia Delitzsch) und die Männer des TuS Radis aus der Sachsen-Anhalt-Liga aufeinander. Im Modus, bei dem jeder gegen jeden spielt, ging es in jeweils 2-mal 20 Minuten um den Köthener Anhalt-Cup. Bei Concordia fehlten mit Niklas Prautzsch, Michal Paululik, Marian Voigt und Jan Derk Janßen vier Spieler aus unterschiedlichen Gründen. Im ersten Spiel standen sich Köthen und Werder gegenüber, die Brandenburger besiegten den Gastgeber mit 23:19. Danach wurde es für den NHV ernst. Die neu zusammengestellte Delitzscher Sieben traf auf den TuS Radis. Lautstark angefeuert vom Fanclub Loberhaie ging das dezimierte Team ins Spiel. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurde Tempo gemacht, allerdings gab es viele technische Fehler im Angriff. Später wurden die Aktionen durchdachter, und von einem umsichtigen Sowada dirigiert, klappte es deutlich besser. Am Ende stand ein ungefährdeter 22:12-Erfolg zu Buche. Nach kurzer Pause mussten die Concorden gleich wieder auf die Platte. Gegner war diesmal die starke Vertretung von Grün-Weiß Werder. Doch die Loberstädter konnten phasenweise mit tollem Handball glänzen. Die Abwehr um Torhüter Felix Herholc stand wie eine Mauer und im Angriff gab es viele schöne Aktionen. Der 18:16-Sieg war hochverdient. Während die Delitzscher eine längere Pause hatten, gab es zwei weitere Begegnungen. Köthen bezwang Radis 27:14 und Werder gewann 20:19 gegen Radis. Vor dem letzten Spiel gegen Köthen war die Spannung greifbar, bereits ein Remis würde dem NHV zum Turniersieg reichen. Jetzt standen sich der Zweite und der Dritte der letztjährigen Oberligasaison gegenüber. Es begann ausgeglichen, keiner konnte sich absetzen. Man merkte beiden Teams den Kräfteverschleiß an, Ungenauigkeiten häuften sich. Doch es wurde immer deutlicher, dass Delitzsch in der Abwehr die besseren Antworten hatte. Frank Grohmann machte zudem im Angriff mächtig Dampf, mit acht Toren bereitete er den Weg für den 16:14-Sieg. Ungeschlagen gewannen die Delitzscher damit den Anhalt-Cup und nicht nur das: Herholc wurde als bester Torhüter geehrt, Grohmann konnte sich mit 20 Treffern die Torjägerkrone aufsetzen. Co-Trainer Jan Jungandreas zeigte sich zufrieden. Besonders angetan war er von der beweglichen und konsequenten Deckung. Defizite erkannte er noch im Timing, die dadurch auftretenden technischen Fehler müssen in den nächsten Trainingswochen minimiert werden. Unterdessen ist Herholc auch neuer Kapitän und damit Nachfolger des zurückgetretenen Jungandreas. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde der Spielführer diesmal von seinen Teamkollegen gewählt. Zum Mannschaftsrat gehören außerdem Daniel Sowada, Lucas Mittag und Martin Müller. Derweil ist momentan die körperliche Belastung in der Vorbereitung ziemlich hoch. „Es wissen alle, dass es gerade sehr intensiv ist. Aber das ist normal. Die Jungs müssen darauf achten, sich ordentlich auszulaufen und zu regenerieren“, sagt Jungandreas. Im Trainingslager am vergangenen Wochenende konnten sich die Spieler zudem auf die Liege des Physiotherapeuten zurückziehen und sich ordentlich durchwalken lassen. Unterdessen müssen sich die NHV-Verantwortlichen mit einer überraschenden Personalie beschäftigen. Spielmacher Sascha Meiner kann schon mit Beginn des neues Schuljahres seinen Job als Lehrer beginnen und pausiert deswegen mindestens bis Weihachten. Der zweite Mittelmann Jan Derk Janßen ist nach einem Kreuzbandriss noch verletzt. Ob er rechtzeitig zum Saisonstart Anfang September fit wird, steht in den Sternen. Hartmut Sommerfeldt/Johannes David © Leipziger Volkszeitung NHV-Statistik aller drei Spiele: Herholc (23 Paraden); Günther (5 Tore), Mittag (9), Grohmann (20), Wendlandt (8), Sowada (5), Karl, Teresniak, Nesovanovic (3), Müller (2 ). Turnier-Endergebnis: 1. NHV Concordia Delitzsch 6:0 Punkte/56:42 Tore 2. HV Grün-Weiß Werder 4:2/59:56 3. HG 85 Köthen 2:4/ 60:53 4. TuS Radis 0:6/45:69 Linktipp 1: Bilder vom Spiel gegen Radis Linktipp 2: Bilder vom Spiel gegen Werder Linktipp 3: Bilder vom Spiel gegen Köthen NHV mit Nešovanović, ohne Meiner Mittwoch, 08.08.2018: Top-Torschütze steht vorerst nicht zur Verfügung. Delitzsch. Es stimmte was nicht am Montagabend. Da stand beim Trainingsspiel des Handball-Oberligisten NHV Concordia Delitzsch gegen den Drittligisten Anhalt Bernburg auf Rechtsaußen ein Spieler mit der Trikotnummer 3 und dem Namenszug Sascha Meiner auf dem Platz. Unter diesem „Pseudonym“ lief mangels eigenem Shirt Neuzugang Michal Paululik auf. So weit, so gut. Viel schlimmer: Sascha Meiner, in der vergangenen Saison mit 146 Treffern bester Delitzscher Torschütze, wird „zumindest bis Weihnachten“, so NHV-Präsident Axel Schüler, nicht für die Nordsachsen auflaufen. Der 29-jährige frühere Junioren-Europameister hat sein Studium abgeschlossen und arbeitet nun, ein Jahr früher als geplant, als Lehrer. „Der Beruf geht vor“, zeigte Schüler Verständnis. Ein herber Verlust für die Concorden, denn Meiner war in der abgelaufenen Spielzeit einer der Leistungsträger und dazu ein sicherer Siebenmeter-Schütze. Mit 66 verwandelten Würfen führte Meiner diese Rangliste ligaweit an. Zumindest in dieser Kategorie dürfte die Lücke nicht so groß sein. Denn bei der 24:28- Niederlage gegen Bernburg erwies sich Frank Grohmann, der vom Drittligaabsteiger HSV Bad Blankenburg an den Lober gewechselt war, als würdiger und treffsicherer Nachfolger. Bei tropischen Temperaturen in der mehr alten als ehrwürdigen Delitzscher Becker-Halle entwickelte sich eine ansehnliche Partie. Die Gastgeber scheinen beim Neuaufbau nach dem gewaltigen Aderlass – unter anderem verabschiedeten sich Stammspieler wie Jonas Meiner, Jan Jungandreas (jetzt Co-Trainer), Clemens Schlegel, Patrick Baum und Danny Trodler – gut vorangekommen zu sein. Die Abwehr erwies sich als standfest, packte zumeist ebenso entschlossen wie energisch zu, war aber bei schnellen Gegenangriffen anfällig. In der Offensive dürfte die rechte Seite mit Paululik, Lucas Mittag und Grohmann für genügend Durchschlagskraft in der Anfang September beginnenden Saison sorgen. Am Kreis ist der NHV mit Oliver Wendlandt und Nemanja Nešovanović, der aus Frankreich kam, ebenfalls top aufgestellt. Noch fehlt ein viele Tore garantierender Werfer im linken Rückraum. Der Nachfolger für Trodler ist noch nicht gefunden, die Suche läuft. Ein Tscheche, der sich kürzlich vorstellte, wird jedenfalls nicht verpflichtet. So ruhte gegen Bernburg die linke Last auf den Schultern von Martin Müller, Niklas Prautzsch und Daniel Sowada, die sich achtbar aus der Affäre zogen. Große Hoffnungen ruhen auf Allrounder Jan Derk Janßen, der allerdings nach seinem Kreuzbandriss erst im Herbst einsatzbereit sein wird. Concordia-Coach Wladimir Maltsev war mit der Partie gegen die Anhalter jedenfalls zufrieden. „Ich hatte vor dem Spiel der Mannschaft gesagt, wir wollen nicht mit mehr als fünf Toren verlieren.“ Geschafft. Am Sonnabend tritt der NHV beim Turnier in Köthen an. Vielleicht sieht man dort die nächsten Fortschritte. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc (4 Paraden, 1 Tor), Voigt (2 P.); Wendlandt (2), Sowada (3), Mittag (1), Müller, Prautzsch (4/3), Paululik 1, Karl, Teresniak, Grohmann (8/6), Nešovanović 4 Linktipp: Bildergalerie bei Facebook NHV-Wasserstandsmeldung: Es läuft Dienstag, 07.08.2018: Delitzscher Oberliga-Handballer verbringen dreitägiges Trainingslager in Bad Blankenburg und gewinnen Test. Bad Blankenburg. Hinter den Handballern des NHV Concordia Delitzsch liegen drei Tage deftige Schufterei. Das Oberliga-Team absolvierte von Freitag bis Sonntag ein Trainingslager in Bad Blankenburg. Garniert wurde der Betriebsausflug mit einem Test gegen die HSG Suhl/Goldlauter. „Wir können zufrieden sein. Die Jungs haben voll mitgezogen. Die Bedingungen waren optimal. Ich denke, alle haben sich wohlgefühlt“, bilanzierte Co-Trainer Jan Jungandreas. Vier Halleneinheiten, drei Athletikeinheiten, ein Spiel sowie die finale Radtour zog der NHV-Tross durch. Ein straffes Programm in dieser kurzen Zeit. Bis auf Neuzugang Nemanja Nešovanović konnte Chefcoach Wladimir Maltsev die volle Kapelle hetzen. Kreisläufer Nešovanović war privat verhindert, soll aber in dieser Woche zur Mannschaft stoßen. Das Duell mit Thüringenligist Suhl/Goldlauter war die erste handballerische Leistungsschau der abermals generalüberholten Delitzscher Mannschaft. Die Partie endete mit einem standesgemäßen 26:15-Erfolg und brachte nebenher auch Erkenntnisgewinn. Insbesondere die Defensivarbeit und die Torhüterleistungen sahen für diese frühere Phase der Vorbereitung schon ziemlich manierlich aus. Erwartungsgemäß ausbaufähig kam die Sache im offensiven Zusammenspiel daher. „Unter den Voraussetzungen war das insgesamt sehr ordentlich. Wir haben noch genügend Zeit und Spiele, um an den Schwächen zu arbeiten“, befand Jungandreas. Die Vorgaben des Trainerteams erfüllte das Team. Weniger als zwölf technische Fehler und mindestens zehn Kontertore standen auf der Agenda. Überhaupt wurde während der Einheiten viel Wert auf Konter gelegt. Auch erste taktische Dinge gehörten zum Programm. In Sachen Athletik stand die Schnelligkeit im Vordergrund, nachdem bisher vor allem Freunde der Ausdauer auf ihre Kosten kamen. Bei der abschließenden Radtour fehlte Wladimir Maltsev übrigens. Nicht etwa weil er die drei Stunden mit mehreren knackigen Anstiegen scheute, es gab schlicht nicht genügend Fahrräder vor Ort. So konnte sich der Coach in aller Ruhe zurück- und ein erstes Fazit des Trainingslagers ziehen. Bereits gestern Abend testete der NHV erneut. Diesmal ging es gegen Drittligist Bernburg. „Das ist natürlich ein anderes Kaliber als Suhl“, meinte Jungandreas. Die Partie endete nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe. Johannes David © Leipziger Volkszeitung „Wir haben aus den Fehlern gelernt“ Mittwoch, 01.08.2018: Handball-Oberliga: Die neue rechte Hand des Cheftrainers ist Linkshänder: Jan Jungandreas im Interview Delitzsch. Er war jahrelang Publikumsliebling, Torjäger, Schlüsselspieler. Zur neuen Saison wird Jan Jungandreas nun Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch als Co- Trainer von Chef Wladimir Maltsev betreuen. Vor der Fahrt ins Trainingslager in Bad Blankenburg am Freitag spricht der 30-jährige C-Lizenzinhaber über seine neue Aufgabe, die Saisonvorbereitung und Fettpolster. Für alle, die die Frage nicht abwarten können: Ja, der Ex-Zweitligaspieler wird weiterhin für Notfälle auf dem Parkett bereitstehen. Seit wann stand es eigentlich fest, dass Sie Ihre Laufbahn beenden? Ich habe den Verantwortlichen schon vor der vergangenen Saison gesagt, dass es zu 90 Prozent meine letzte Saison wird. Es wurde körperlich immer schwieriger und ich wollte mich mehr auf meine Trainertätigkeit konzentrieren. Das hat sich dann während der Saison gefestigt, als mein Knie immer weniger mitgemacht haben. Das war es also mit dem Handballspieler Jan Jungandreas? Für den Notfall stehe ich natürlich noch bereit. Ich halte mich fit, lasse mich jetzt nicht gehen und werde dick. Für den Verein sind Sie ein echter Glücksfall. Sie sind schließlich nicht nur Co-Trainer der Oberliga-Mannschaft... Stimmt, ich trainiere außerdem noch die Minis, die F-Jugend und jetzt auch noch die E-Jugend. Es macht mir einfach Spaß, Kindern Freude am Sport und Interesse für Handball zu vermitteln. Ein bisschen traurig bin ich, dass ich nach fünf Jahren meine C-Jugend abgeben musste, aber alles kann selbst ich nicht machen. Bei den Männern steht der fast schon traditionelle Umbruch bevor. Nervt Sie das? Naja, es ist nichts Neues für uns. Aber natürlich wäre es schön, wenn eine Mannschaft mal über drei, vier Jahre komplett zusammenbleiben könnte. Andererseits haben wir eben immer wieder junge Spieler dabei, die wegen Ausbildung oder Studium abwandern. Trotzdem glaube ich, dass es dieses Jahr einfacher wird. Wir haben aus den Fehlern der letzten Saison gelernt. Welche Fehler meinen Sie? Wir haben alle gedacht, dass unser Kader stärker geworden ist und deswegen vielleicht unterbewusst im Training die Zügel etwas schleifen lassen. Dafür haben wir dann zu Beginn der Saison die Quittung bekommen. Individuelle Qualität allein reicht eben nicht. Nach der schwachen Hinrunde kam die herausragende Rückrunde, gekrönt von Platz drei am Ende der Saison. Hätten Sie das noch für möglich gehalten? Nee, das hätte ich nicht erwartet, zumal wir ja auch in der Rückrunde nie alle Spieler dabei hatten. Tobias Bauske hat sich verletzt, auch Patrick Baum. Lucas Mittag und Clemens Schlegel haben auch nicht alle Spiele gemacht. Vielleicht war unsere Stärke, dass wir die Hinrunde unbedingt wieder gutmachen wollten. Gab es eigentlich einen Knackpunkt in der Saison, also eine Art Auslöser der Siegesserie? Vielleicht war es die Heimniederlage gegen Plauen. Das war für uns alle ein Erlebnis, das keiner mehr haben wollte. Als dann die Siege kamen, wurde vieles selbstverständlicher, was vorher nicht geklappt hat. Wir sind vor allem in kritischen Situationen ganz anders aufgetreten. Im Vorjahr hat Wladimir Maltsev davon gesprochen, in zwei, drei Jahren in die 3. Liga aufzusteigen. Ist das noch immer realistisch? Das ist ein schwieriges Thema, bei dem mehrere Faktoren eine Rolle spielen. Darüber können wir nachdenken, wenn wir mal eine Mannschaft drei, vier Jahre zusammenhalten. Und dann ist das natürlich auch immer eine finanzielle Sache. Ganz davon abgesehen, dass die Staffel, in die wir wahrscheinlich eingeordnet werden würden, wahnsinnig unattraktiv ist. Maximal zwei Derbys und so weite Fahrten, dass du fast schon eine Profi- truppe brauchst. Von daher macht die Oberliga für Delitzsch mehr Sinn? Die Liga ist unheimlich ausgeglichen, das macht es schon mal für die Zuschauer sehr schön. Dazu liegen wir relativ zentral, sodass auch viele Auswärtsmannschaften ihre Fans mit zu uns bringen. Von unseren Fans brauchen wir gar nicht reden, die kommen sowieso überall hin mit. Dazu ist es auch für unsere Sponsoren attraktiv, weil sich eben alles hier im Umland abspielt. Seit vergangener Saison gibt es auch eine zweite NHV- Männermannschaft. Wie wichtig ist das für den Verein? Prinzipiell kann das nur förderlich sein. Wenn wir Verletzungsprobleme haben, können Spieler aus der Zweiten aushelfen. Unsere Nachwuchsspieler Tobias Karl und Chris Teresniak, die gerade aus der A- Jugend kommen und mit der ersten Mannschaft trainieren, können in der Bezirksliga Spielpraxis sammeln und dort von Leuten lernen, die über einen riesigen Erfahrungsschatz verfügen. Unser Ziel ist es, auf diesem Weg immer mehr junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Oberliga- Mannschaft zu bringen. Interview: Johannes David Vorbereitungstermine: 4. August: NHV – Suhl (in Bad Blankenburg) 6. August, 19.30 Uhr: NHV – Bernburg 11. August: Turnier in Köthen 18. August: Kühnauer Handball - Cup 21. August, 19.30 Uhr: NHV – Leipzig/Zwenkau 24. August, 19 Uhr: NHV – HC Elbflorenz II Punktspielstart: 2. September beim HC Burgenland MJC beim PARTILLE CUP in Göteborg Mittwoch, 01.08.2018: Nach einer langen und erfolgreichen Saison erwartete die MJC in der ersten Juliwoche ein großes Abenteuer. Alle fieberten schon Wochen darauf hin und nun war es so weit. Es ging nach Göteborg zum größten Jugendhandballturnier der Welt. Der PARTILLE CUP. In diesem Jahr waren fast 1200 Mannschaften aus über 40 Ländern der Welt am Start. Gereist wurde mit dem Minibus des Vereins und einem Minibus zur Verfügung gestellt vom Peugeot-Autohaus Müller aus Delitzsch. Die Fahrt begann sehr früh am Montag, sodass einige der Jungen noch nicht ganz fit waren. Aber das änderte sich schnell, denn die Vorfreude auf dieses Turnier war riesig. Die Fahrt führte nach Rostock, dann mit der Fähre nach Dänemark über die Öresundbrücke nach Schweden. Vom langen Sitzen spürte keiner etwas denn Partymusik schallte durch die Busse. Nach langen 16 Stunden Fahrt konnte endlich das Quartier, ein Klassenzimmer einer Grundschule, bezogen werden. Am folgenden Tag stand das erste Gruppenspiel an. Um die Müdigkeit aus den Körpern zu bekommen bat Trainer Jan Jungandreas die Jungs noch zu einem kurzen Frühsport. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangte man zu den Spielstätten, die in ganz Göteborg verteilt waren. Am Gelände angekommen waren die Jungs sehr beeindruckt, denn 25 Handballfelder nebeneinander sind schon ungewöhnlich. Mehr als hundert verschiedene Mannschaften aller Altersklassen. Mädchen und Jungs mit Trikots ihrer Mannschaft boten farbenfrohe Impressionen, die unvergesslich bleiben werden. Am Dienstagabend gab es ein besonderes Ereignis. Die Eröffnungsfeier mit allen Teilnehmern im Scandinavium, der größten Multifunktionsarena Göteborgs. Mit Livemusik und vielen Show Acts wurde jedes teilnehmende Land vorgestellt. Für alle eine grandiose Veranstaltung. Am Mittwoch standen 2 Gruppenspiele an. Zur großen Freude der Jungs trafen sie beim Eintreffen am Spielgelände auf Mikael Appelgren (TW der Rhein-Neckar Löwen) den sie gleich zu einem Mannschaftsfoto überreden konnten. Nach der Niederlage vom Dienstag wollten die Jungs es besser machen. Das spürte man von Anfang an. Doch leider gingen auch diese beiden Begegnungen verloren. Am 3. Spieltag folgten die letzten beiden Gruppenspiele. Das erste Spiel des Tages verloren die Delitzscher und mit einem Augenzwinkern wackelte der Trainerstuhl von Jan Jungandreas, denn vier Niederlagen in Folge gab es in der vergangenen Saison nicht. Somit lag der Fokus auf dem letzten Gruppenspiel. Die Trainer konnten die Jungs vom Lober nochmal motivieren und nach gutem Spiel siegten die jungen Concorden zum ersten Mal. Somit wurde die Vorrunde mit dem 5.Platz abgeschlossen. Am 4.Tag des Turniers folgten die Play-Off-Spiele, die schon 9.05 Uhr begannen. Die Delitzscher wollten ihr erstes Spiel am Tag unbedingt gewinnen. Aber irgendwie wollte kein richtiger Spielfluss aufkommen. Leider verloren die jungen Concorden, sodass man aus dem Turnier ausschied. Von Enttäuschung oder Langeweile keine Spur. Ein Teil der Mannschaft entschied sich im kühlen Nass zu erfrischen und ging baden. Der andere Teil sah sich einige interessante Play-Off-Spiele an. Für den Samstag war die Rückreise geplant. Nach 16 Stunden wurde kurz vor Mitternacht Delitzsch erreicht. Zusammenfassend war diese Reise für die Jungs ein großes Erlebnis. Sie sammelten viele Eindrücke und Erfahrungen die sie sicherlich nie vergessen werden. Abschließend ein großes Dankeschön an alle Eltern, Helfer und Unterstützer, die dieses einmalige Ereignis erst ermöglichten. Jan Schwarzer NHV: Justin Richter, Leon Frommer, Jonas Kardos, Malte Hornig, Jonas Ihme, Anton Schwarzer, Franz Schröter, Paul Peschke, Nils Zscheyge, Ron Tesche, Anh Thuan Le, Jannis Kristalla, John-Luca Joecks
Bilder Saison 2018/19