Nächstes Spiel Sonntag, 02.09.2018 16:00 Uhr HC Burgenland --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - Juni 2018
26.06.2018 Tränenreicher Abschied nach sieben Jahren 25.06.2018 Concordia-Oldies sind Ost-Meister 21.06.2018 Die „Rostigen Recken“ sind heiß auf den Titel 13.06.2018 Starke Sponsoren, mehr Zuschauer und eine Allzweckwaffe 06.06.2018 NHV feiert zwei Tage lang sich und seine Mitglieder Tränenreicher Abschied nach sieben Jahren Dienstag, 26.06.2018: NHV-Minis verlieren Trainerin Doreen Menzel. Delitzsch. „Die Kinder sollen Spaß am Spielen mit dem Ball haben. Gewinnen steht hier nicht im Vordergrund“, sagt Doreen Menzel, die Übungsleiterin der Minis des NHV Concordia Delitzsch. Dieser Devise habe sie in den vergangenen knapp sieben Jahren viel in ihrer Freizeit untergeordnet, berufliches und privates hinten an gestellt. Doch alles habe seine Zeit, wie sie sagt, und so gebe sie ihr Ehrenamt im Verein jetzt auf. „Ich wurde von vielen Seiten unglaublich viel unterstützt, privat, beruflich und auch im Verein. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken und hoffe mit meinen Bemühungen auch etwas Positives eingebracht zu haben“, erklärt sie. Inzwischen hätten sich aber die Rahmenbedingungen geändert. Ihr Entschluss, jetzt zu gehen, sei länger gereift und wohlüberlegt. Im Januar 2011 hatte sie die Gruppe der Minis, also sportbegeisterte Jungen und Mädchen im Alter von vier bis sieben Jahren, von Anka Dressler übernommen. Die Sportlehrerin hatte sich bis dahin 20 Jahre lang engagiert und natürlich ein Niveau vorgelegt, das Doreen Menzel anfänglich viel Respekt einflößte. Doch sie kniete sich in die Aufgabe, legte ihre Selbstzweifel ab und startete durch. Zunächst stand ihr Anka Dressler noch zur Seite. „Ich habe viel von ihr gelernt“, erzählt sie heute und denkt dankbar an diese Zeit. Wenig später übernahm Doreen Menzel die komplette Verantwortung für die Gruppe. Jeden Montag stand sie in der Halle, verlegte dafür auch ihre Arbeitszeit. Sie hat sich stetig weiterqualifiziert, dabei die Übungsleiter C- Lizenz erworben. Akribisch hat sie sich auf die Übungszeit mit den Kindern vorbereitet. Ihre ganz spezifische Art mit den Mädchen und Jungen umzugehen, sie zu motivieren, ihnen Freude zu vermitteln, auch mal zu trösten, machte Doreen Menzel so beliebt in der Gruppe. Sie pflegte stets engen Kontakt zu den Eltern der Kinder, tauschte sich aber auch regelmäßig mit Erzieherinnen und Lehrern aus. 150 Kinder haben bei ihr die Freude am Sporttreiben und den Spaß an der Bewegung mit dem Ball gefunden. Nicht alle sind im Verein geblieben, aber nahezu alle haben eine Leidenschaft für Sport entwickelt. Beim diesjährigen Saisonabschluss, diesmal in Zusammenarbeit mit dem Reit- und Voltigierverein Schenkenberg auf der Alm, verabschiedete sich Doreen Menzel von ihren Sportkindern, von denen sie alle ausnahmslos mit Namen kennt. Ganz ohne Tränen ging das nicht über die Bühne. Für die Minis wird es natürlich trotzdem weitergehen. Die Übungsleiter Kristin Mertzsch und Jan Jungandreas kümmern sich weiter um sie. Ditmar Wohlgemuth © Leipziger Volkszeitung Concordia-Oldies sind Ost-Meister Montag, 25.06.2018: Die Ü40-Handballer aus Delitzsch haben bei der 13. Ostdeutschen Meisterschaft im thüringischen Arnstadt den Titel gewonnen. Die „Rostigen Recken“ feierten gleich bei ihrer ersten Teilnahme nach holprigem Turnier-Beginn im Finale einen umjubelten 10:7-Sieg gegen den TSV 1888 Rudow. Vor gut einem Jahr wurde beim NHV Concordia Delitzsch das Projekt „Rostige Recken“ ins Leben gerufen, um an der Ostdeutschen Meisterschaft der über 40-jährigen Handballspieler teilzunehmen. Um sich Spielpraxis und Wettkampfhärte zu erarbeiten, meldete man sich in der vergangenen Spielzeit in der Bezirksklasse an. Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung war es am vergangenen Wochenende im thüringischen Arnstadt endlich so weit. Insgesamt sieben Altherrenmannschaften aus den neuen Bundesländern wetteiferten um den begehrten Meistertitel. Die Delitzscher gingen hochprofessionell an die ganze Sache heran. Ein Großteil der Mannschaft reiste bereits am Freitag an, um eine optimale Spielvorbereitung zu gewährleisten. Das erste Spiel am Samstagmorgen bestritten die Concorden gleich gegen den amtierenden Meister TSV 1888 Rudow. In der Anfangsphase war es durchaus ein Spiel auf Augenhöhe. Doch dann offenbarten sich ungewohnte Schwächen in Defensive und Offensive. Schnell lag man mit 1:5 im Hintertreffen. Aber die Concorden kämpften sich Tor um Tor heran, verloren am Ende jedoch nach 20 Spielminuten verdient mit 6:8. Entsprechend gedämpft war die Stimmung in der Kabine. Im zweiten Gruppenspiel gegen die SG Westhavelland nahm man sich vor, über eine sichere Abwehrleistung das Spiel zu machen. Dieser Plan ging weitestgehend auf. Auch im Angriff fand man zunehmend besser zusammen, kam aber nicht über ein 9:9-Remis hinaus. Um im Turnier zu bleiben, musste im letzen Spiel unbedingt ein Sieg mit drei Toren Unterschied her. Gegner war der Suhler HC. Der NHV spielte wie entfesselt aus einer immer stärker werdenden Abwehr heraus und führte zur Hälfte mit 8:2. Doch dann kehrte unerklärlicherweise „Bruder Leichtsinn“ zurück ins Delitzscher Spiel und Suhl kam wieder heran. Die Concorden gewannen verdient mit 11:8 und zogen aufgrund eines nur um ein Tor besseren Torverhältnisses im Vergleich zur SG Westhavelland ins Halbfinale ein. Routinier Marko Bergelt kommentierte diese Punktlandung mit den Worten: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss!“ Die rostigen Recken waren nun endgültig im Turnier angekommen und hatten eindeutig Lust auf mehr. Im Halbfinale traf man auf den Gruppenersten der Staffel 2, den FSV 1895 Magdeburg. Obwohl die Verletztenliste im Turnierverlauf länger und länger wurde, hauten die Recken noch einmal alles raus. Die Magdeburger waren tief beeindruckt vom sächsischen Abwehrbollwerk und mussten sich jedes Tor hart erarbeiten. Souverän brachten die Delitzscher das Spiel über die Zeit und zogen mit einem 8:6-Sieg ins Finale ein. Dort wartete wiederum der TSV 1888 Rudow. Angefeuert von den zahlreichen mitgereisten nordsächsischen Schlachtenbummlern sowie einer Menge Sympathisanten kämpften alle noch lauffähigen Concorden bis zum Umfallen. Wiederum war es die Abwehr zusammen mit den herausragenden Torleuten, welche den NHV auf die Siegerstraße brachten. Die Berliner waren stehend K.o. und der NHV holte völlig verdient mit 10:7 den Titel. Der Rest war grenzenloser Jubel. Um 17.07 Uhr reckte das Delitzscher Urgestein Steffen Kienitz den Siegerpokal in den Thüringer Abendhimmel. Auch beim abendlichen Empfang zeigten die Recken Stehvermögen. Lautstark und sangesfreudig ließ man den Abend zusammen mit den anderen Teams ausklingen. Ein großes Kompliment gilt dem Veranstalter SG Motor Arnstadt. Ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr in Delitzsch. Dann hat der NHV als amtierender ostdeutscher Meister Heimrecht. Stefan Voigt © Leipziger Volkszeitung NHV: Tino Pantel, Dirk Fischer; Sven Griehl, Stefan Voigt, Sebastian Schäfer, Karsten Möbius, Jens Große, Christian Müller, Steffen Kienitz, Christian Hornig, Frank Braunschweig, Marko Bergelt, Oliver Peszt, Alexander Pietzsch, Niklas Prautzsch (Betreuer), Anne-Marie Brosig (Physio) Die „Rostigen Recken“ sind heiß auf den Titel Donnerstag, 21.06.2018: Ü40-Handballer des NHV Concordia Delitzsch starten am Sonnabend bei der 13. Ostdeutschen Meisterschaft in Arnstadt. Delitzsch. Am Sonnabend finden im thüringischen Arnstadt die Ostdeutschen Meisterschaften (ODM) der Ü40-Handballer statt. Gespielt wird von 9 bis 17 Uhr in Turnierform. Neben der Mannschaft des NHV Concordia Delitzsch und den Gastgebern von Motor Arnstadt nehmen der frischgebackene Sachsen-Anhalt-Meister FSV Magdeburg, die SG Westhavelland aus Mecklenburg-Vorpommern, der Thüringenmeister HSG Suhl und die beiden Berliner Mannschaften SG NARVA Berlin sowie der Titelverteidiger TSV 1888 Rudow teil und kämpfen in der Jahnsporthalle um die Medaillen. Im Gegensatz zu den Berliner Mannschaften, die in den vergangenen Jahren regelmäßig bei den Ü40-Turnieren vertreten waren, ist es für die meisten Delitzscher Handballer eine neue Erfahrung, bei solch einem Event zu starten. Doch die Vorfreude ist groß, wie man auch bei Torhüter Tino Pantel heraushört. „Als erstes bin ich natürlich stolz, an den Ostdeutschen Meisterschaften teilnehmen zu dürfen. Das ist für mich als alten Mann schon mal ein absolutes Highlight“, erklärte der Keeper und geht sehr optimistisch ins Rennen: „Prinzipiell denke ich, auch aufgrund unserer Leistungen in der letzten Saison, dass wir eine gute Rolle spielen werden. Wir haben ein schlagkräftiges Team, welches nicht unterschätzt werden sollte. Ich freue mich auf starke Gegner, interessante Spiele und hoffe darauf, die 14. ODM im nächsten Jahr in Delitzsch bestreiten zu können.“ Der letzte Satz ist sicher mit einem kleinen Augenzwinkern zu betrachten. Denn seit der ersten Austragung dieser Veranstaltung darf der jeweilige Turniersieger die folgende Ostdeutsche Meisterschaft traditionell in der eigenen Halle austragen. Der Delitzscher Spielertrainer Christian Hornig ist da schon etwas vorsichtiger, auch vor dem Hintergrund, dass die für den 2. Juni angesetzte Leipziger Ü40-Bezirksmeisterschaft mangels Beteiligung ausfiel – es hatten zu wenige Mannschaften gemeldet. Dieses Turnier sollte für die Concorden eigentlich zum Höhepunkt der Vorbereitung auf die Ostdeutschen Meisterschaften werden. Nichtsdestotrotz weiß Christian Hornig natürlich ebenfalls um die Stärken der „Rostigen Recken“ des NHV. „Die Vorbereitung auf die ODM lief leider etwas anders als geplant, aber nach der langen Saison in der Bezirksklasse ist es schwer, die Motivation über zwei, drei Monate hochzuhalten“, erklärt der Spielertrainer und ergänzte: „Ich sehe das aber nicht als großes Problem, haben wir doch schon oft gezeigt, dass wir uns auf den Punkt motivieren können. Ein großes Dankeschön geht an die SG Zschortau, die uns kurzfristig für zwei Testspiele zur Verfügung stand.“ In Leipzig oder in anderen sächsischen Regionen ist das Thema Ü40 leider nicht so hoch angesehen wie in der Bundeshauptstadt. Im Berliner Raum gibt es einen eigenen saisonalen Ü40-Spielbetrieb, und wahrscheinlich ist dies auch ein Grund dafür, warum die Ostdeutschen Meisterschaften in den letzten Jahren von den Berliner Mannschaften dominiert wurden. Im Spielbezirk Leipzig und auch beim Handballverband Sachsen werden die Ü40-Meisterschaften sporadisch mit einem Turnier pro Jahr ausgespielt. Einer, der schon einige Turniere für Ü40-Mannschaften absolviert hat, ist NHV-Rechtsaußen Karsten Möbius. Er hat mit dem HV Glesien schon Erfolge auf allen Ü40-Ebenen gesammelt und kennt die besonderen Momente und auch das Erfolgsrezept bei einer solchen Veranstaltung. „Diese Turniere waren immer ein schönes Wiedersehen mit altgedienten Handballern, die zum Teil noch gut in Form und immer sehr ehrgeizig sind. Oft waren die Mannschaften erfolgreich, die viele Spieler um die 40 Jahre dabei hatten“, meint Möbius. „Außerdem ist es wichtig, am regelmäßigen Spielbetrieb teilzunehmen, um die Abläufe einzustudieren und die Wettkampfhärte zu bekommen. Also gute Voraussetzungen für uns. Und nicht zu vergessen die tollen Abendveranstaltungen, bei denen über die guten, alten Zeiten gefachsimpelt wird.“ Bei diesen Sätzen merkt man schon, auf was Wert gelegt wird bei gestandenen Spielern, die schon vieles erlebt und erreicht haben in ihrer Handball-Kariere. Allerdings wäre allein das Motto „Dabei sein ist alles“ doch stark untertrieben. Denn jeder Sportler ist so ehrgeizig, dass er immer sein Bestes gibt, egal, ob beim Kreisligaspiel oder im Weltmeisterschaftsfinale. Und somit sind auch bei diesem Turnier spannende Spiele und der eine oder andere knackige Zweikampf zu erwarten. Um ausgeschlafen in das Turnier zu starten, wird ein Großteil der Delitzscher Mannschaft schon am morgigen Freitag in Arnstadt anreisen. Und sollte der eine oder andere neugierige Delitzscher Handballfan am Sonnabend noch nichts vorhaben, so würden sich die Handballer des NHV über jede Unterstützung freuen. Erfahrungsgemäß sind die Turniere sehr gut besucht und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt. Christian Hornig © Leipziger Volkszeitung Starke Sponsoren, mehr Zuschauer und eine  Allzweckwaffe Mittwoch, 13.06.2018: NHV Concordia Delitzsch zieht bei Mitgliederversammlung positive Bilanz / Viele Aufgaben für Jan Jungandreas Delitzsch. Bei schwüler Witterung kamen die Mitglieder des NHV Concordia Delitzsch 2010 zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung zusammen. Mittlerweile 310 aktive und passive Mitglieder zählt der Verein, der im August seinen achten Geburtstag feiert. Neben vielen erfreulichen Nachrichten wartete Vizepräsident Sören Raab auch mit einem Wermutstropfen auf: Geschäftsstellenleiterin Anke Wildführ erledigte ihren Job bei den Concorden so gut, dass ihr unlängst von einem hiesigen Immobilienmakler ein unwiderstehliches Angebot gemacht wurde. Doch Ersatz wurde bereits gefunden. Patricia Herrmann heißt die neue gute Seele in der Delitzscher Mehrzweckhalle, bei der seit Monatsbeginn alle Fäden zusammenlaufen. Darüber hinaus soll „Vereins- Ikone“ Jan Jungandreas nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere zur Allzweckwaffe für den sportlichen Teil werden. Er ist nicht nur Co-Trainer in der „Ersten“, sondern trainiert auch den Nachwuchs und kümmert sich um sportliche Belange in der Geschäftsstelle. Christian Hornig berichtete den aufmerksamen Mitgliedern von allerlei sportlichen Erfolgen der blau-weißen Teams in der vergangenen Saison. Neben zahlreichen Meistertiteln im Nachwuchs brachte die erste Männermannschaft mit dem dritten Platz in der Mitteldeutschen Oberliga die erfolgreichste Saison seit der Vereinsgründung hinter sich. Das wird auch von den Zuschauern immer mehr gewürdigt, bei den 13 Heimspielen fanden immerhin 4700 Fans den Weg in die Mehrzweckhalle – ligaweit Platz fünf. Schatzmeisterin Konstanze Hornig belegte mit allerlei Zahlen, dass der NHV Concordia Delitzsch nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich sehr gut dasteht. Die Kosten fielen in den vergangenen zwölf Monaten niedriger aus als geplant. Vor allem aber wurde deutlich mehr eingenommen. Das lag zum einen an der erfreulichen Entwicklung der Zuschauerzahlen. Noch wichtiger aber ist das Engagement der Sponsoren, die den Delitzscher Handball immer mehr unterstützen. Auch in der letzten Saison wurden wieder einige neue Geldgeber gewonnen. Darüber hinaus erhöhten einige Sponsoren ihr Engagement. Auch deshalb war es möglich, die jüngste Investition aus eigener Kraft zu stemmen. Seit einigen Tagen nennen die Concorden einen neuen Mannschaftsbus ihr Eigen. Der mit der Unterstützung des Delitzscher Peugeot-Autohauses Müller angeschaffte Bus ist dermaßen großvolumig, dass die Erwärmung der Sportler ab sofort schon unterwegs erfolgen kann, wie Christian Hornig augenzwinkernd anmerkte. Darüber hinaus konnten sämtliche Mannschaften neu eingekleidet werden, die drei Erwachsenenmannschaften sogar inklusive Auswärtstrikots. Und nicht zuletzt ist es möglich, ab der neuen Saison die Vergütung der Übungsleiter zu erhöhen und so deren Engagement etwas mehr zu würdigen. Das nächste Großprojekt ist bereits in Planung. Sollte es gelingen, eine entsprechende Unterstellmöglichkeit zu finden, könnte eines Tages im mittleren Hallenbereich eine VIP-Tribüne die bisherige Lösung mit den Stühlen ersetzen. Der neue Haushaltsplan sieht ein etwas erhöhtes Budget vor, bleibt aber konservativ kalkuliert. Dieser wurde von den Mitgliedern ebenso einstimmig genehmigt wie die sieben Vorstandsmitglieder entlastet wurden. Mit einer Ausnahme bewarben sich im Anschluss alle Vorstände um ein neues Mandat und wurden einstimmig gewählt. Einzig die für den Nachwuchs verantwortliche Iris Gläser schied aus dem Gremium aus. Dieser Bereich wird nun von Anne-Marie Brosig verantwortet, die ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt wurde. Die 29-Jährige engagiert sich seit vielen Jahren im Verein, unter anderem als Spielerin der Frauenmannschaft und als Trainerin im Nachwuchs. In der abschließenden Fragerunde verbreitete Teammanager Marko Bergelt Zuversicht, dass man trotz einiger noch nicht ersetzter Abgänge auch in der neuen Saison wieder eine schlagkräftige Oberliga-Mannschaft aufbieten wird, die um einen Platz im vorderen Mittelfeld spielen kann. Derzeit befinde man sich mit fünf potenziellen Neuzugängen im Gespräch. Darüber hinaus wird neben Youngster Tobias Karl mit Linkshänder Chris Teresniak ein weiterer Spieler aus der „Zweiten“ die Vorbereitungsphase mit dem Oberliga-Team bestreiten. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Der neue Vorstand des NHV Concordia:  Axel Schüler (Vorsitzender), Sören Raab (Stellvertreter), Konstanze Hornig (Schatzmeisterin), Anne-Marie Brosig (Nachwuchs), Jens Teresniak (Öffentlichkeitsarbeit), Antje Rennert (Mitgliederverwaltung), Marko Bergelt (Teammanager 1. Männer) NHV feiert zwei Tage lang sich und seine Mitglieder Mittwoch, 06.06.2018: Letztes Wochenende war es wieder einmal so weit. Der NHV feiert, erstmals zwei Tage lang, bei herrlichstem Wetter und großem Andrang sein Vereinsfest. Samstag fand das erste vereinsinterne Turnier in der Mehrzweckhalle statt und am Sonntag stand der Nachwuchs bei Spaß und Spiel im Vordergrund. Samstag, 02.06.2018 Am Samstag wurde erstmals ein Turnier für Vereinsmitglieder ausgetragen. Teilnehmer waren neben den Loberhechten (Behindertensportgruppe) und den Nachwuchssenioren auch zwei Mannschaften aus Übungsleitern, Ü-40 Sportlern und aktiven Handballern aus der Frauenmannschaft und den beiden Männerteams. Somit gingen vier Mannschaften an den Start, gespielt wurde Hin- und Rückspiel á 15 Minuten. Die beiden zusammengewürfelten Mannschaften hatten anfangs sichtlich Probleme im Zusammenspiel, dies wurde im weiteren Turnierverlauf nicht unbedingt besser, aber zumindest in den Pausen zwischen den Spielen konnte man am Bierwagen den ein oder anderen Spielzug zu Papier bringen, welcher dann im Spiel umgesetzt werden sollte. Bei den anderen beiden Teams sah es da schon besser aus. Das Team des Seniorennachwuchses, zeigte ungeahnte handballerische Qualitäten und die Sportler der Loberhechte spielen seit Jahren in der Besetzung zusammen und so war es nicht verwunderlich, dass sie mit nur einer Niederlage souverän den Turniersieg errangen. Alle anderen Mannschaften kamen, völlig überraschend, punkt- und torgleich auf Platz zwei. Nach dem Turnier waren sich alle Sportler einig, dass dies unbedingt wiederholt werden muss, gern auch in größerer Runde. Vielleicht wird ja dieses vereinsinterne Turnier sogar fester Bestandteil des Vereinsfestes. Sonntag, 03.06.2018 Einen Tag später stand dann der Nachwuchs im Fokus des Vereinsfestes. Die zahlreich erschienen Mitglieder und deren Anhang, verfolgten ab 9:30 Uhr die Vorstellung und Ehrungen der Mannschaften. Angefangen von den Minis, über die F-Jugend bis hin zu allen weiblichen und männlichen Nachwuchsmannschaften, durften sich alle auf großer Bühne präsentieren. Eingeladen wurden vom NHV auch der Vorsitzende des Spielbezirkes Leipzig Lutz Kinne und die Staffelleiter der verschiedenen Nachwuchsligen, welche dann auch die Ehrungen der Mannschaften vornahmen. Sehr lobende Worte fanden die Staffelleiter des weiblichen Bereiches Thomas Lork und für den männlichen Bereich Peter Bürger und es wurde sogar ein symbolischer Scheck in Höhe von 200€ für „gute Nachwuchsarbeit“ übergeben. Es wurde ausdrücklich die gesamte Nachwuchsarbeit des NHV gelobt. Immerhin konnte man drei Bezirks- und einem Vizebezirksmeister die Medaillen um den Hals hängen. Als der offizielle Teil abgearbeitet war, fanden sich 16 Teams aus jeweils sechs Mannschaftsmitgliedern zusammen und durften bei solch originellen Spielen wie Gummistiefelweitwurf, Blind sortieren, Kokosnusskegeln, Riesenski und vielen anderen Spielen Ihre Geschicklichkeit und Ausdauer testen. Am besten machten dies „die Ahnungslosen“, ganz knapp gefolgt von den „lustigen 5 und der eine Ernste“. Alle anderen gestarteten 14 Teams teilten sich den 3. Platz. Parallel dazu fanden die Spiele der Nachwuchsmannschaften gegen die Eltern statt. Den Auftakt bestritt eine Mischung der Mädels und Jungs aus der F- und der E-Jugend. Trainiert wurden die Handballtalente vom Übungsleiter Stefan Voigt. Dieser experimentierte förmlich mit dem vorhandenen Spielermaterial und somit sah man auch erstmals eine 12:0 Abwehrformation bei welcher selbst die Delitzscher Handballfachwelt staunte. Durch diese taktische Raffinesse konnte man den deutlich größer gewachsenen Eltern sogar ein Unentschieden abringen. Danach traten die Jungs und Mädels der jeweiligen D-Jugend gegen Ihre Eltern an. Und man durfte sich schon wundern, zu welch einer Höchstleistung manch ein Elternteil sich gegen die Sprösslinge aufschwang. Man ahnte aber auch, dass manch ein Elternteil dies mit einem kräftigem Muskelkater wochenlang teuer bezahlen wird. Aber egal, es wurde manch ein handballerischer Leckerbissen gezeigt und die Kinder hatten einen riesigen Spaß, ihre Eltern über das Feld zu scheuchen. In den Pausen konnte man sich mit leckerem Kuchen oder Herzhaftem vom Grill stärken, hier hatten die Mädels und Jungs vom Fanclub „Loberhaie“ alle Hände voll zu tun und bewältigten dies einmal mehr mit Bravour. Auf dem Center-Court spielte mittlerweile die männliche Jugend C gegen ihre älteren Herrschaften und weil es gegen 14-jährige Nachwuchshandballer kein Spaß mehr ist, verstärkte man sich mit dem besten, was der NHV zu bieten hat. Neben Jan Jungandreas und Felix Herholc aus dem Team der Mitteldeutschen Oberliga wurden auch noch die Alt-Stars Alexander Pietzsch und Christian Hornig eingeflogen. Aufgrund der hohen Temperaturen im Außenbereich konnte auf die obligatorische Wärmesalbe verzichtet werden und es ging sofort zur Sache. Die C-Jugendlichen agierten von Beginn an mit einer offensiven 3:3 Abwehr. Da Trainerfuchs Jan Jungandreas mit solch einer offensiven Ausrichtung gerechnet hatte, ordnete er sofort wildes Kreuzen der Rückraumspieler und zielloses Einlaufen der Außen an und was soll man sagen, die Eltern beherrschten dies perfekt. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches natürlich nur mit einem Unentschieden enden konnte. Das letzte Spiel des Tages bestritten die Jungs der männlichen Jugend A gegen ein Allstar-Team aus ehemaligen und aktuellen Aktiven. Hier hatten die älteren Herrschaften alle Hände voll zu tun. Manch ein neutraler Zuschauer war im Anschluss der Meinung, dass es nur dem Schieds- und Kampfrichtergespann zu verdanken ist, dass dieses Duell ebenfalls Unentschieden endete. Somit ging ein rundum gelungenes Vereinsfest zu Ende und man kann den vielen Helfern und Unterstützern gar nicht genug danken. Durch die perfekte Organisation von Anne Brosig, Anja Zscheyge, Sylvana Tesche, Franziska Pallgen, Niklas Prautzsch und Jan Jungandreas, die wirklich an alles gedacht haben, sogar an sonniges Wetter, ging ein wundervoller und kurzweiliger Tag zu Ende. Christian Hornig, stolzes Mitglied der Handballfamilie Linktipp: Bildergalerie bei Facebook
Bilder Saison 2018/19