Nächstes Spiel Samstag, xx.09.2018 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- xxx
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Newsarchiv - Mai 2018
16.05.2018 NHV feiert Vereinsfest & Vereinsturnier 14.05.2018 Die Minis mit Erfolg 12.05.2018 „Ein echter Glücksfall“: NHV holt Torjäger Grohmann 07.05.2018 Die Fans bejubeln ihre Jungs und den Bronze-Platz 05.05.2018 Delitzsch tritt zum Abschluss gegen die Reserve der Reserve an 03.05.2018 Neuzugang: Marian Voigt wird Concorde NHV feiert Vereinsfest & Vereinsturnier Mittwoch, 16.05.2018: Am Sonntag, den 3. Juni 2018 findet unser diesjähriges Vereinsfest statt. Ab 9.30 Uhr geht es los mit der Ehrung der Nachwuchsmannschaften. Freut euch auf einen Tag mit Spiel, Spaß und Überraschungen für Groß und Klein. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt! Schon am Samstagabend, also am 2. Juni 2018, wollen wir ab 18.00 Uhr ein kleines Vereinsturnier durchführen. Teilnehmen können alle erwachsenen Vereinsmitglieder, Fans, Sponsoren, Eltern von Kindern die im Verein spielen, Handballveteranen usw. Am besten ist die Anmeldung  als Mannschafft (wünschenswert sind Mix-Teams mit Frauen und Männern), es können sich aber gerne auch Einzelpersonen anmelden. Das Trainerteam hat sich schon gefunden und wartet auf seine Herausforderer! Aber im Vordergrund soll auch an diesem Tag der Spaß stehen und natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt! Anmeldungen bitte an 0162 9749928. Euer Organisations-Team Anja, Anne, Franzi, Jan, Niklas, Silvana Linktipp: Bilder vom Vereinsfest 2017 Die Minis mit Erfolg Montag, 14.05.2018: Am vergangenen Montag, zur gewohnten Trainingszeit, hatten die Minis die Möglichkeit das „Flizzy- Sportabzeichen“ abzulegen. Die jüngsten Sportler und Sportlerinnen im Alter von 3- 6 Jahren mussten sich in sieben verschiedenen Disziplinen beweisen. Dazu gehörten das Zielwerfen, der Standweitsprung, die Rumpfbeugen, das Balancieren, der Pendellauf, eine Rolle vorwärts und das Springen (hier mussten so viele Hampelmänner wie möglich in einer bestimmten Zeit geschafft werden). Die Kinder gingen von Beginn an mit Enthusiasmus an die sportlichen Aufgaben heran. Als die Verantwortlichen die Ergebnisse zusammenrechneten, wurde die Zeit genutzt und noch eine Runde „Feuer, Wasser, Sturm“ gespielt. Große Freude machte sich bei den Trainern (Doreen, Jan und Nicole) und den Mannschaftspaten (Kristin und Oskar) breit, als es am Ende alle Kinder geschafft haben. Mit einem Lächeln im Gesicht nahmen die 25 Jungen und Mädchen ihre Urkunden entgegen. Beatrice Fröhnert „Ein echter Glücksfall“: NHV holt Torjäger Grohmann Samstag, 12.05.2018: Handball-Oberligist Delitzsch verpflichtet Linkshänder aus Bad Blankenburg. Delitzsch Den Delitzscher Handballern steht nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte im Sommer – mal wieder – ein personeller Umbruch bevor. Fünf Abgänge stehen bereits fest, weitere werden möglicherweise folgen. Da beim NHV niemand vom Handball leben kann, entscheidet letztlich die berufliche Perspektive über Wohn- und Arbeitsort. Doch das gehört zum Geschäft und ist nicht nur beim NHV Concordia Delitzsch inzwischen geübte Praxis. Mit Torhüter Marian Voigt von Oberliga-Meister SG LVB Leipzig konnte der erste Neuzugang bereits vor knapp zwei Wochen verkündet werden. Nun wurde auch die Lücke geschlossen, die entsteht, weil Linkshänder Jan Jungandreas die Kapitänsbinde gegen die Trainerbank tauscht. Man tritt dem neuen Delitzscher Co-Trainer nicht zu nahe, wenn man sagt, dass die entstandene Lücke mindestens gleichwertig ersetzt werden konnte. Denn mit Frank Grohmann wird demnächst ein Akteur ins blau-weiße Concordia- Trikot schlüpfen, den wohl jeder Ligakonkurrent gern in seinen Reihen wüsste. Der 1,93 Meter große und knapp zwei Zentner schwere Blondschopf wechselt von Drittliga-Absteiger HSV Bad Blankenburg an den Lober. Bei den Thüringern glänzte Grohmann in den letzten Jahren als Torschütze vom Dienst. Mit 160 Toren war der 28-Jährige in der gerade beendeten Saison nicht nur mit großem Abstand treffsicherster Spieler seiner Mannschaft, sondern brachte es damit auch zum achtbesten Torjäger der gesamten 3. Liga. Dass dies keine Eintagsfliege war, bewies er in der vorherigen Saison, als er mit Bad Blankenburg in der Mitteldeutschen Oberliga mit 185 Toren drittbester Torschütze der Liga wurde. Damals zeigte er sein Können auch zweimal gegen den NHV Concordia Delitzsch, der als Aufsteiger gerade seine erste Saison in der 4. Liga bestritt und von Grohmann in den beiden Spielen insgesamt 15-mal eingeschenkt bekam. Einen bleibenden Eindruck hinterließ er damals nicht nur bei den Delitzscher Offiziellen, sondern auch bei NHV-Kapitän Jan Jungandreas. „Frank hat uns in beiden Spielen großes Kopfzerbrechen bereitet. Ich bin sehr froh, dass er nun zu uns stoßen wird. Mit ihm und Lucas Mittag sind wir auf der rechten Halbposition sehr gut besetzt. So wie ich ihn bis jetzt kennengelernt habe, passt er auch menschlich super bei uns rein.“ Zwei, die bereits vor einem Jahr den Weg aus Bad Blankenburg nach Delitzsch gefunden haben, sind Felix Herholc und Martin Müller. Neben der sportlichen Perspektive hat auch dies eine Rolle für Grohmann gespielt: „Ich wollte wegen meiner Freundin in die Leipziger Ecke wechseln und da in Delitzsch zwei gute Freunde von mir spielen, war relativ früh klar, dass es auf einen Wechsel zum NHV hinausläuft. Wir sind uns dann auch ziemlich schnell einig geworden.“ Martin Müller, der zurzeit einen Handbruch auskuriert, sieht der sportlichen Wiedervereinigung mit Freuden entgegen: „Ich freue mich natürlich, dass wir nochmal zusammen spielen. Die Delitzscher können sich nicht nur auf einen klasse Handballer freuen, sondern auch auf einen top Typen, der für jeden Spaß zu haben ist. Sportlich und menschlich ist Frank auf jeden Fall eine absolute Verstärkung.“ Frank Grohmann entstammt der Magdeburger Handballschule, in der er bis zum Junioren-Nationalspieler aufstieg. Bis zum Jahr 2010 lief er für den SC Magdeburg auf und brachte es in dieser Zeit auch auf einige Einsätze in der 1. Liga und im Europapokal. Um mehr Spielzeit zu bekommen, folgte 2011 der Wechsel zu Drittligist Bernburg und 2015 schließlich das Engagement bei Ligakonkurrent Bad Blankenburg, wo Grohmann sich zum unverzichtbaren Leistungsträger entwickelte. Da man sich bei den Thüringern nach dem denkbar knapp verpassten Klassenerhalt entschlossen hat, künftig deutlich kleinere Brötchen zu backen und auf das Startrecht in der Mitteldeutschen Oberliga zu verzichten, ergab sich für den NHV die Möglichkeit einer Verpflichtung des gelernten Bürokaufmanns für die nächsten drei Jahre. Trotz des bevorstehenden personellen Umbruchs blickt der Neu-Concorde optimistisch in die im September beginnende Saison. „Natürlich werden sich die neuen Spieler erst einmal integrieren müssen. Wichtig wird sein, die starken Leistungen der Rückrunde konstant abzurufen. Vielleicht können wir dann etwas aufbauen. Dazu möchte ich gern meinen Teil beitragen. Warum soll es dann mittelfristig nicht für die Spitze reichen“, so Grohmann. „Ich freue mich schon sehr auf die Jungs, das Umfeld mit den Fans und vor allem den Trainer Wladimir Maltsev, von dem ich schon viel gehört habe.“ Teammanager Marko Bergelt ist froh, nach der Torhüterposition nun auch die Baustelle im rechten Rückraum hochkarätig gelöst zu haben: „Frank ist ein ausgezeichneter Handballer, der sich schnell bei uns einleben wird und uns durch seine individuelle Klasse und Routine sofort weiterhelfen kann. Ein echter Glücksfall.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Die Fans bejubeln ihre Jungs und den Bronze-Platz Montag, 07.05.2018: HC Elbflorenz Dresden 2006 II - NHV 17:37 (7:16) Dresden Der NHV Concordia Delitzsch gewann seine Oberliga-Partie beim HC Elbflorenz II mit 37:17 (16:7). Nach dem standesgemäßen Auswärtssieg gegen die dritte Mannschaft des HC Elbflorenz, die richtige „Zweite“ war im Amateurpokal beschäftigt, beendet die Mannschaft von Wladimir Maltsew die Saison auf dem dritten Platz. Gerade die starke Rückrunde zeigte, was alles mit dieser Mannschaft in den nächsten Jahren möglich wäre, wenn sie zusammen bleiben würde. Das Spiel gegen den Aufsteiger in die Verbandsliga war in den ersten Minuten doch von großer Nervosität geprägt. Aber mit zunehmender Spielzeit wurde der Klassenunterschied mehr als sichtbar. Immer wieder bissen sich die Dresdner an der Abwehr der Delitzscher die Zähne aus. Oder scheiterten an Felix Herholc im Tor. So konnte gerade über das schnelle Umkehrspiel der Vorsprung zügig ausgebaut werden. Die Gastgeber versuchten zwar alles, hatten aber gegen die beste Rückrundenmannschaft der Mitteldeutschen Oberliga nicht den Hauch einer Chance. Bereits zur Pause, war beim Stand von 16:7 für Delitzsch das Spiel quasi entschieden. In der zweiten Halbzeit dann ein ähnliches Bild. In den ersten Minuten konnte Dresden das Spiel wieder ausgeglichen gestalten, aber dann zog der NHV wieder das Tempo an und zog Tor um Tor davon. Vor allem die „Jungen Wilden“ im Delitzscher Team kamen über ihre Schnelligkeit immer wieder zum Torerfolg. Delitzsch gewann dann auch in der Höhe verdient mit 37:17 und die Mannschaft bedankte sich im Anschluss bei den wieder einmal zahlreichen Delitzscher Fans für die großartige Unterstützung. Nach dieser starken Saison und dem dritten Tabellenplatz heißt es jetzt, sich für die neue Saison gut und ordentlich zu verstärken. Hier wartet in den kommenden Wochen noch viel Arbeit auf Teammanager Marko Bergelt, damit auch in der nächsten Saison wieder eine starke Mannschaft auf dem Platz steht. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen. Es war eine tolle und schwere Saison. Wir haben mit der Medaille unser großes Ziel erreicht und daneben noch neue Vereinsrekorde aufgestellt. Den Jungs muss ich ein großes Kompliment machen“, sagte Trainer Wladimir Maltsev: „Die Leistung der Mannschaft wurde von Spiel zu Spiel immer besser und stabiler und jeder hat für jeden gekämpft. Besonders freut es mich für Jan Jungandreas und Danny Trodler, die ihre Karriere mit einer Medaille beenden können. Aber wie heißt es so schön, sag niemals nie...“ Der scheidende Kapitän Jan Jungandreas, der als Co-Trainer an Bord bleibt, meinte: „Wir haben uns jetzt alle etwas Erholungszeit verdient und werden natürlich unseren Erfolg ausgiebig genießen.“ Der Routinier fügte noch hinzu: „Ich war ehrlich gesagt ganz froh, dass heute nicht mehr bis zum Ende um jeden Zentimeter gekämpft werden musste. Für uns war es ein toller Saisonabschluss. Coole Halle, noch einmal ein ganzer Bus voller Fans am Start und am Ende Bronze. Ich glaube, wir können mit der Rückrunde, so wie sie gelaufen ist, mit den Problemen die wir auch hatten, sehr zufrieden sein.“ Sven Sauerbrey/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc (20 Paraden), Maltsev; S. Meiner (5/2), Sowada (5), Mittag (4), Trodler (4), Prautzsch (5), Schlegel, Jungandreas (3), J. Meiner (3), Emanuel (4), Wendlandt (4) Linktipp I: Video bei YouTube Linktipp II: Bildergalerie bei Facebook Delitzsch tritt zum Abschluss gegen die Reserve der  Reserve an Samstag, 05.05.2018: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch will im letzten Saisonspiel Medaille sichern. Delitzsch/Dresden Im letzten Spiel der Saison treffen die Delitzscher Oberliga-Handballer am Samstagabend um 19:30 Uhr in der sächsischen Landeshauptstadt auf eine wahre Wundertüte. Der Grund hierfür ist, dass es die zweite Mannschaft des Bundesligisten HC Elbflorenz Dresden etwas überraschend bis ins Finale des Deutschen Amateurpokals geschafft hat. Die Mannschaft um Spielertrainer Alexander Matschos wird deshalb am Samstag vor großer Kulisse in der Hamburger Barclaycard-Arena im Rahmen des DHB-Pokal-Final-Four-Turniers gegen den Titelverteidiger TuS Spenge antreten. Da der Klassenerhalt in der Oberliga seit Wochen gesichert ist, mussten Spieler und Offizielle nicht lange überlegen und versuchten erst gar nicht, einen Ersatztermin für das Ligaspiel gegen Delitzsch zu finden. Es wäre wohl ohnehin nicht gelungen, da von Verbandsseite peinlich genau darauf geachtet wird, dass an den letzten beiden Spieltagen sämtliche Partien nicht nur am selben Tag, sondern auch zur selben Uhrzeit angepfiffen werden. Nun hätte man das aus Sicht der Dresdner bedeutungslose Spiel absagen können und die Punkte wären kampflos nach Delitzsch gegangen. Stattdessen entschied man sich aber, die dritte Mannschaft des HC Elbflorenz ins Rennen zu schicken. Zwar spielt die „nur“ in der 7. Liga, hat diese aber gerade als ungeschlagener Meister beendet und wird folglich in der nächsten Saison in der Verbandsliga an den Start gehen. Das ist zwar immer noch zwei Ligen unterhalb der Mitteldeutschen Oberliga, dennoch sind die Delitzscher Concorden gut beraten, den Ausflug in die Landeshauptstadt nicht zu unterschätzen. Denn für die Dresdner ist das Spiel das Saisonhighlight und mit entsprechendem Ehrgeiz dürfte die selbsternannte „Kreiselbande“ zu Werke gehen. Das sieht auch Alexander Matschos so: „Ich kenne die Mannschaft und weiß, dass in dieser Truppe genügend Qualität steckt, um gegen Delitzsch zu bestehen. Da haben einige schon 3. und 4. Liga gespielt. Wenn die Concorden bei uns den Medaillenplatz klarmachen wollen, sollten sie das Spiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen.“ Insbesondere den langjährigen Drittligaspieler Lars Lumpe sollten die Delitzscher möglichst nicht ins Spiel kommen lassen. Der 29-Jährige sicherte sich in dieser Saison mit durchschnittlich fast zehn Toren pro Spiel die Torjägerkanone. Beim ThSV Eisenach gehörte „Lumpi“ einst zum erweiterten Zweitligakader, entschied sich dann aber zugunsten einer beruflichen Perspektive gegen die ganz große sportliche Karriere. Auch an der Seitenlinie hat der HCE III einen echten Hochkaräter zu bieten, denn trainiert wird die Mannschaft von Tim-Philip Jurgeleit, seines Zeichens Torjäger der Dresdner Bundesligamannschaft. Wladimir Maltsev ist gemeinhin als Freund der Videoanalyse bekannt. Auf dieses Hilfsmittel muss der Delitzscher Trainer diesmal verzichten, denn bis in die Bezirksliga hat sich die Technik noch nicht durchgesetzt. „Aber das wird schon gehen, denn gute Spieler denken auch selbst mit und können sich im Spiel schnell auf unerwartete Situationen einstellen. Wir müssen einfach wieder Moral und Nervenstärke beweisen. Auf jeden Fall wissen wir, um was es geht und werden alles dafür tun, die Medaille nach Delitzsch zu holen.“ Ein echtes Schmuckstück ist die Spielstätte des HC Elbflorenz. Die erst im vergangenen Jahr eingeweihte Ballsportarena ist ein wahrer Hightech- Tempel, der bis zu 3.000 Zuschauern Platz bietet. Die Baukosten in Höhe von 15 Millionen Euro wurden übrigens vom Elbflorenz-Präsidenten Uwe Saegeling privat finanziert. Insbesondere der Glasboden mit integrierten LED-Markierungslinien ist ein echtes Highlight, das weltweit seinesgleichen sucht. Das wollen sich auch dutzende Delitzscher Fans nicht entgehen lassen und werden in einem vom Fanclub „Loberhaie“ gecharterten großen Reisebus die Fahrt zum letzten Saisonspiel antreten. Restkarten gibt es noch beim Oberhai Hartmut Sommerfeldt unter 0173/3934184. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Neuzugang: Marian Voigt wird Concorde Donnerstag, 03.05.2018: Handball Mitteldeutsche Oberliga: Marian Voigt kommt vom Meister SG LVB Leipzig zum NHV Concordia Delitzsch. Delitzsch  Marian Voigt heißt der erste Neuzugang des NHV Concordia Delitzsch. Der Torhüter wird Franz Flemming ersetzen, der ab der nächsten Saison das Tor des Ligakonkurrenten USV Halle hütet. Teammanager Marko Bergelt freut sich, dass der 1,96 Meter große und 98 Kilo schwere Modellathlet ab Juli gemeinsam mit Routinier Felix Herholc ein schlagkräftiges Torhütergespann bilden wird. „Marian war schon vor einem Jahr beim Probetraining und hat dort überzeugt. Drei Torhüter wären aber einer zu viel gewesen und so kam eine Verpflichtung damals nicht zustande.“ Stattdessen schloss sich der gebürtige Chemnitzer, der in der nächsten Woche seinen 20. Geburtstag feiert, der SG LVB an und traf dort auf Trainer Enrico Henoch, der ihn schon beim SC DHfK Leipzig vier Jahre lang unter seinen Fittichen hatte. Bei den Straßenbahnern gewann Voigt in seinem ersten Männerjahr sogleich in souveräner Manier die Oberliga-Meisterschaft. Bedauerlicherweise konnte er zu diesem Erfolg nur wenig beitragen, denn ausgerechnet im Abschlusstraining vor dem ersten Saisonspiel zog sich der Sportstudent einen Mittelfußbruch zu und war so bis in die Rückrunde hinein zum Zuschauen verdammt. Doch auch nach seiner Genesung kam er nur selten zum Zug. Was kaum verwundert, denn mit Jan Guretzky und Andreas Nositschka hatten in der Zwischenzeit zwei andere Torhüter dafür gesorgt, dass LVB-Trainer Enrico Henoch auf dieser Position in der entscheiden Phase der Saison keine Veranlassung für Experimente sah. Schließlich markieren die Leipziger mit durchschnittlich gerade einmal 22 Gegentoren mit Abstand den Bestwert der Liga. Erst als Meisterschaft und Aufstieg in Sack und Tüten waren, durfte Voigt einige Male sein Können zeigen. So konnte er beispielsweise im Spiel gegen Pirna am vergangenen Wochenende zwei von drei Siebenmetern entschärfen. LVB-Trainer Henoch hat denn auch nur lobende Worte für seinen langjährigen Schützling übrig. „Ich durfte fünf Jahre mit Marian zusammenarbeiten und kann sagen, dass er sich menschlich sehr positiv entwickelt hat. Er stellte sich immer in den Dienst der Mannschaft und hat sich mit Jan Guretzky trotz des Konkurrenzkampfes immer positiv ergänzt. Der NHV darf sich auf einen richtig guten Torhüter freuen, der besonders im Nahwurfbereich durch seine große Reichweite nur schwer zu bezwingen ist.“ Der so Gelobte ist bereits Feuer und Flamme: „Ich freue mich darauf, wieder angreifen zu können. Ich möchte möglichst viel Spielzeit sammeln und mich auf Drittliganiveau zurückkämpfen.“ Genau darauf hofft auch der Delitzscher Teammanager Marko Bergelt. „Marian hat großes Potenzial. Er kann sich bei uns neben Felix Herholc in Ruhe weiterentwickeln und wertvolle Erfahrungen im Männerhandball sammeln. Damit haben wir eine super Mischung auf der dieser Position. Jugendliche Unbekümmertheit gepaart mit jahrelanger Erfahrung.“ Die Handballkarriere war Marian Voigt gewissermaßen in die Wiege gelegt. „Ich habe zwar erst Fußball gespielt, dann aber doch auf meine Mama gehört, die heute noch Handball spielt. Zunächst habe ich als Feldspieler begonnen, wurde dann aber in der E-Jugend von meinem Trainer ins Tor delegiert, weil er der Meinung war, dass ich auf dem Feld zu egoistisch spielen würde. Dabei ist es dann geblieben. Mit 15 bin ich dann ans Leipziger Sportinternat und in den Nachwuchs des SC DHfK gewechselt.“ Mit den Grün-weißen feierte Voigt in der B- und A-Jugend insgesamt drei Deutsche Meistertitel und schaffte es vor einem Jahr sogar einmal in den Kader der Erstliga-Profis, als der damals 18-Jährige ausgerechnet im Spiel gegen den Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen den verletzten Milos Putera ersetzte und Nationaltorhüter Jens Vortmann den Rücken frei hielt. Der inzwischen zum Bundestrainer aufgestiegene damalige Leipziger Cheftrainer Christian Prokop ließ verlauten, dass Voigt im Training mit den Profis einen guten Eindruck hinterließ. „Er hat eine gute Körpergröße und Spannweite“, so Prokop. Die Delitzscher Fans dürfen gespannt sein. Jens Teresniak
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Sommerpause