Nächstes Spiel Sonntag, 02.09.2018 16:00 Uhr HC Burgenland --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - April 2018
16.04.2018 2. Männer: NHV knackt die 40-Tore-Marke 16.04.2018 Nummer 100! 15.04.2018 mJE: Tabellenführer ist eine Nummer zu groß 13.04.2018 Spitzenspiel in der Spitzenstadt 10.04.2018 NHV-Umbruch: Manager Bergelt zuversichtlich 09.04.2018 Remis für NHV – Kapitän hört auf 08.04.2018 mJE: Stark gespielt – trotzdem verloren 06.04.2018 wJE: NHV-Mädels bei Uwe Gensheimer & Co 06.04.2018 Oskar Emanuel wechselt nach Dresden 05.04.2018 2. Männer: Kampflos ins Finale 03.04.2018 Einladung zur Mitgliederversammlung 03.04.2018 Delitzsch fischt im Trüben einen Punkt 01.04.2018 2. Männer: Delitzsch fegt MoGoNo aus der Halle 2. Männer: NHV knackt die 40-Tore-Marke Montag, 16.04.2018: TSV 1886 Markkleeberg - NHV II 29:43 (12:18) Am vergangenen Sonntag bestritten die Concorden ihr vorletztes Saisonspiel beim TSV 1886 Markkleeberg. Schnell führte man mit 0:3 gegen den Tabellenletzten. Dann ließ man sich jedoch von der langsamen Spielweise des Gastgebers förmlich einschläfern. In der Abwehr tat man häufig einen Schritt zu wenig und die Markkleeberger nutzen dies zu versteckten Würfen aus der Halbdistanz. So war die Partie nach etwa 10 Minuten beim Stand von 5:6 unerwartet ausgeglichen. Die Delitzscher legten jetzt eine Schippe drauf und konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 12:18 davonziehen. In der zweiten Hälfte verzichteten beide Mannschaften weitestgehend auf Abwehrarbeit und setzen alles auf Offensive. Tore wurden auf beiden Seiten wie am Fließband produziert. So konnten die Concorden zum ersten Mal in dieser Saison die magische 40-Tore-Marke knacken. 29 Gegentore bedeuten gleichzeitig einen Negativ-Rekord. Am nächsten Wochenende findet dann das letzte Saisonspiel in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den USC Leipzig statt. Mit einem weiteren Sieg hätte man gleich im ersten Jahr eine perfekte Saison gespielt. Einigen wenigen, auch jetzt noch aktiven Spielern ist dieses Kunststück schon einmal 1995/1996 in der Sachsenliga gelungen. Die älteren werden sich bestimmt daran erinnern. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Tino Pantel (TW), Bruno Bernhardt (3), Frank Braunschweig (5), Jens Große, Thomas Hollstein (10), Christian Hornig (5/2), Christian Müller (7/6), Alexander Pietzsch (2), Niklas Prautzsch (5/1), Sebastian Schäfer (3), Vincent Schönfeldt (1), Stefan Voigt (1), Patrick Wiesmüller (1) Nummer 100! Montag, 16.04.2018: SV 04 Pl.-Oberlosa  - NHV C. Delitzsch 21:26 (13:10) Handball-Oberliga: NHV Concordia Delitzsch gewinnt 26:21 in Plauen und hat nun sogar Chancen auf Tabellenplatz zwei. Plauen/Delitzsch. Der 100. Sieg in der Vereinsgeschichte des NHV Concordia Delitzsch ist perfekt. Am Sonnabend gewann die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev 26:21 (10:13) beim SV Plauen-Oberlosa und steht damit nun punktgleich mit dem SVP auf Rang vier der Mitteldeutschen Handball-Oberliga. „Das war ein toller Kampf. Und natürlich sind wir froh, in so einem geilen Spiel unseren Fans den 100. Sieg schenken zu können“, jubilierte Maltsev anschließend. Kapitän Jan Jungandreas fand es „extrem cool, was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben“ und sprach von einer tollen Mannschaftsleistung. Delitzsch kam hervorragend ins Spiel und führte schnell mit 3:0. Plauens Trainer Petr Hazl sah sich dadurch veranlasst, bereits jetzt eine Auszeit zu nehmen. Diese verhalf dem Gastgeber nicht nur sein Spiel neu zu ordnen, sondern er legte jetzt richtig los. Mit fünf Toren in Folge nach der Auszeit brachte er die Halle förmlich zum Beben. Der NHV dagegen verlor völlig seinen Spielfaden, auch wenn die Mannschaft noch mal zum 5:5 ausgleichen konnten. Im Angriff lief kaum noch was zusammen und die Abwehr war irgendwie immer einen Schritt zu spät. „Wir haben ein paar Fehler gemacht, was Plauen gnadenlos ausgenutzt hat“, befand Maltsev und stellte auf eine 4:2-Abwehr um. Damit gelang es zumindest, den Rückstand bis zur Pause in Grenzen zu halten. Mehr noch: Vier Minuten vor dem Wechsel waren die Concorden wieder bis auf ein Tor herangekommen. Doch mit zwei Kontertoren von Plauen-Oberlosa, die seiner Mannschaft nicht gut tun sollten, wie Hazl später analysierte, ging es in die Kabinen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit dann dasselbe Spiel. Delitzsch begann abermals sehr druckvoll und verkürzte den Rückstand nicht nur, sondern ging seinerseits wieder mit 16:14 in Führung. Aber anders als in der ersten Halbzeit ließ der NHV jetzt nicht nach. Auch eine zweifache Bestrafung gegen Oliver Wendlandt und die damit verbundene Rote Karte konnte die Gäste nicht mehr aus dem Konzept bringen. Die Hausherren schafften es zwar, noch einmal zum 17:17 auszugleichen, doch nach der folgenden Auszeit von Wladimir Maltsev stand die Concordia-Abwehr wie ein Fels in der Brandung und im Angriff wurde fast jeder Ball sicher verwandelt. Auch eine weitere Auszeit der Gastgeber konnte den Lauf der Delitzscher nicht mehr stoppen. So war dann, beim Stand von 23:17 für die Gäste, das Spiel quasi entschieden. In den letzten Minuten konnte sich dann die Mannschaft von den wieder zahlreichen mitgereisten Fans lautstark bejubeln lassen. Maltsev beschrieb die Leistung der zweiten Halbzeit folgendermaßen: „Im Angriff gefährlich und diszipliniert und in der Abwehr beweglich und aggressiv. Ein Riesenkompliment an die Jungs, dass sie nie aufgegeben haben und nach Olis Disqualifikation noch enger zusammengerückt sind.“ Am 28. April steigt übrigens das letzte Heimspiel der Saison. Dann empfängt der NHV Abstiegskandidat Glauchau/Meerane und kann mit einem Heimsieg bei gleichzeitiger Schützenhilfe der Konkurrenz sogar noch auf Platz zwei klettern. Das wäre natürlich ein irres Abstiegsgeschenk für die scheidenden Leistungsträger Jan Jungandreas, Danny Trodler und Oskar Emanuel. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (10 Paraden, davon 1 Siebenmeter), Herholc (2 Paraden); S. Meiner (6/4), Sowada (1), Mittag (4), Trodler (2), Prautzsch (1), Schlegel (4), Jungandreas (1), J. Meiner (4), Emanuel (3), Wendlandt Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJE: Tabellenführer ist eine Nummer zu groß Sonntag, 15.04.2018: SC DHfK - NHV Concordia Delitzsch 33:8 (13:5) Am vergangenen Wochenende hatte die männliche E-Jugend des NHV die denkbar schwerste Aufgabe in dieser Saison zu bewältigen. Auswärts trat man beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer SC DHfK an. Die Marschroute für die Concorden war klar. Nicht zu sehr auf das Ergebnis schauen und mit viel Freude das eigene Spiel machen. Trotz des am Ende deutlichen Ergebnisses konnten die Delitzscher Trainer mit der gezeigten Leistung absolut zu frieden sein. Von Beginn an zeigten die Gäste eine starke Laufarbeit sowohl in Angriff als auch in der Abwehr. So machten sie es den Hausherren schwerer als sie es wohl sonst gewohnt sind. Mit zunehmender Spieldauer kam der Tabellenführer immer besser ins Spiel und setze sich bis zum Pausenpfiff auf 13:5 ab. Auch in der zweiten Hälfte zeigten die Delitzscher hier und da sehenswerte Angriffszüge. Man scheiterte jedoch oft am gegnerischen Torhüter. Am Ende gewannen die Leipziger deutlich mit 33:8. Die Concorden können dennoch stolz auf die gezeigte Leistung sein. Vor allem im mannschaftlichen Zusammenspiel waren deutliche Fortschritte zu erkennen. Stefan Voigt NHV: Julian Antonio Scheffel (TW - 9 Paraden), Janek Rühl (1), Lukas Maja, Luca Wetzel (5), Hermann Ast, Hannes Braunschweig, Phil Ellmann, Nico Merkel, Jannek Große (2), Felix Kerber, Tim Otremba, Diego Ribero Spitzenspiel in der Spitzenstadt Freitag, 13.04.2018: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch will mit Sieg gegen den Tabellendritten SV 04 Plauen-Oberlosa Medaillenchance wahren. Delitzsch/Plauen-Oberlosa Am drittletzten Spieltag der Oberliga-Saison 2017/18 haben die Delitzscher Concorden noch einmal ein richtiges Spitzenspiel vor der Brust. Der derzeit viertplatzierte NHV muss morgen Abend beim Tabellendritten SV 04 Plauen-Oberlosa antreten. Dabei kommt die Partie für die Delitzscher einem Endspiel um Platz 3 gleich, denn mit einem Sieg – es wäre der hundertste der Vereinsgeschichte – würde man mit den Plauenern punktemäßig gleichziehen und so eine kleine Medaillenchance wahren. Die Aufgabe könnte kaum schwieriger sein, denn die Spitzenstädter präsentieren sich seit geraumer Zeit insbesondere vor eigenem Publikum in überragender Form und machen sich ihrerseits noch Hoffnung auf den Vizemeistertitel, da der derzeitige Zweite Köthen seit vier Spielen auf einen Sieg wartet und nun nur noch einen Zähler vor den Plauenern rangiert. Die wiederum haben alle fünf Heimspiele des laufenden Jahres deutlich gewonnen. Dabei erzielte das vom ehemaligen tschechischen Nationalspieler Petr Hazl trainierte Team im Durchschnitt mehr als 27 Tore, kassierte selbst aber nur 21 Gegentreffer. Einer der Garanten dieses Erfolges ist Torhüter Carsten Klaus, der seit Jahren zu den besten Vertretern seiner Zunft gehört. Im letzten Heimspiel gegen Stadtrivale Einheit Plauen allerdings zog sich Klaus die erste Verletzung seiner langen Karriere zu und fällt nun mit einem Mittelfußbruch bis zum Saisonende aus. Der 34-Jährige freut sich dennoch auf den Rivalen aus der Loberstadt, gegen den schon in der Sachsenliga große Schlachten geschlagen wurden. „Spiele gegen Delitzsch sind immer etwas Besonderes. Ich glaube nicht, dass es uns so leicht gemacht wird wie im Hinspiel,“ erinnert Klaus an den aus Delitzscher Sicht sportlichen Tiefpunkt der laufenden Saison. Ende November wurden die Concorden nach einer desolaten Leistung völlig verdient mit 20:30 aus der eigenen Halle geschossen und rutschten auf einen Abstiegsplatz. Im Nachhinein werden die Delitzscher dem SV 04 für diesen Weckruf vielleicht sogar dankbar sein, denn es folgte eine bemerkenswerte Erfolgsserie mit neun Siegen in Folge. Der diesmal zum Zuschauen verdammte Plauener Torhüter erwartet morgen jedenfalls eine völlig andere Delitzscher Mannschaft. „Delitzsch hat zu guten und stabilen Leistungen zurückgefunden, sodass ich ein enges und hart umkämpftes Spiel erwarte. Selbstverständlich bin ich etwas traurig, dass ich selbst nicht mitspielen kann. Wir haben aber mit Erik Petzoldt und Jan Leppert zwei sehr gute Torhüter, die ohne weiteres in der Liga mithalten können und ihrer Mannschaft ein starker Rückhalt sein werden.“ So sieht das auch der Delitzscher Kapitän Jan Jungandreas: „Natürlich hat uns Carsten über all die Jahre immer große Sorgen bereitet, aber seine Vertreter sind jung und wollen sich jetzt natürlich beweisen. Ich freue mich wie jedes Jahr auf das Spiel in Oberlosa. In der Halle herrscht immer eine tolle Stimmung mit einem fairen Publikum. Natürlich wäre Platz 3 nach der desaströsen Hinrunde der Wahnsinn, aber davon lassen wir uns nicht aus der Ruhe bringen.“ Der Plauener Teammanager Rico Michel erwartet ein richtiges Handball- Highlight: „Wir freuen uns auf eine spannende Begegnung vor toller Kulisse. Beide Mannschaften stehen zurecht in der Spitzengruppe. Wie so oft, werden auch am Samstag Kleinigkeiten den Ausschlag geben. Beide Mannschaften verfolgen eine ähnliche Spielphilosophie mit einer robusten Abwehr und schnellem Spiel nach vorne. Delitzsch hatte einen schwierigen Saisonstart, sicherlich auch bedingt durch viele neue Spieler die neu integriert werden mussten. Mittlerweile hat sich der NHV dort platziert, wo er vor der Saison aus meiner Sicht zu erwarten war. Beide Mannschaften spielen bislang eine herausragende Rückrunde. Von daher verdient die Partie definitiv das Prädikat Spitzenspiel!“ Eine gut eingespielte Heimmannschaft erwartet der Delitzscher Trainer Wladimir Maltsev: „Oberlosa spielt mit hohem Tempo und praktiziert eine schnelle zweite und dritte Welle. Ich kann unseren Fans versprechen, dass wir heiß auf eine Revanche sind, denn wir haben das Hinspiel nicht vergessen. Die letzten beiden Spiele gegen Aschersleben und Burgenland waren sozusagen die Generalprobe, denn auch diese beiden Mannschaften spielen Tempohandball. Wir gehen deshalb mit Respekt, aber breiter Brust in das Spiel gegen Oberlosa.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV-Umbruch: Manager Bergelt zuversichtlich Dienstag, 10.04.2018: Handball-Oberligist bastelt an Kader für die neue Saison. Delitzsch. Meistens sitzt Marko Bergelt bei den Spielen des Handball- Oberligisten NHV Concordia Delitzsch ruhig auf der Bank. Er führt unter anderem die Statistik über technische Fehler. Doch gelegentlich bricht es aus dem Team-Manager heraus. So am Sonnabend, als in der Partie gegen den HC Burgenland (Endstand: 28:28) Rückraumschütze Danny Trodler in der 44. Minute eine viel zu harte Zwei-Minuten-Strafe kassiert. Da springt Bergelt auf, protestiert heftig gegen die Fehlentscheidung. Natürlich vergeblich. Aber das Signal an Mannschaft wie Publikum ist deutlich: Bergelt lebt Handball mit Haut und Haaren, geht für seine Mannschaft durchs Feuer. Seit Saisonbeginn ist er als neu installierter Team-Manager die personifizierte Verbindung zwischen Mannschaft und Präsidium. „Jeden Donnerstag bin ich beim Training dabei als Ansprech-partner für Fragen der Spieler“, berichtet der Angestellte der Stadtwerke Delitzsch, dort zuständig für die Groß- und Firmenkunden. So manches Problem kann er da auf dem kleinen Dienstweg lösen. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Bergelt mehr als zufrieden. „Man darf nicht vergessen, dass wir das zweite Jahr in der Oberliga spielen.“ Und die zweite Saison sei ja bekanntermaßen schwerer als die erste. Gegenwärtig liegen die Concorden auf Platz vier. Das Restprogramm hat es durchaus in sich. Der NHV muss beim Tabellendritten Plauen-Oberlosa antreten, um danach daheim den um den Klassenerhalt zitternden HC Glauchau/Meerane zu empfangen. Am letzten Spieltag geht es zur zweiten Mannschaft des HC Elbflorenz nach Dresden. „Wir wollen uns schon so teuer wie möglich verkaufen“, kündigt der Manager an. Ziel sei ein Platz im oberen Drittel der Staffel. Das wohl wichtigste Aufgabengebiet von Marko „Manta“ Bergelt ist die Zusammenstellung des Kaders. Und da wartet auf ihn mit Blick auf die kommende Saison eine Herkulesarbeit. Nachwuchshoffnung Oskar Emanuel wechselt zum Studium nach Dresden und schließt sich dem HC Elbflorenz an. Danny Trodler beendet seine Laufbahn, ebenso Jan Jungandreas, der Co-Trainer von Wladimir Maltsev wird. Jonas Meiner würde wohl gerne bleiben, allerdings ist seine berufliche Zukunft noch unklar. Es steht also ein Umbruch an, der Bergelt jedoch nicht schockt. „Ich bin mir sicher, dass wir auch in der nächsten Saison eine gute Mannschaft haben werden.“ Dazu ist er viel unterwegs, schaut sich Spiele in der näheren und weiteren Umgebung an, um zu überprüfen, welche Akteure ins Team passen würden. „Natürlich in Absprache mit dem Trainer.“ Zugute kommen Bergelt natürlich seine langjährige Handball-Erfahrung und das damit verbundene Netzwerk. Er gehörte zur goldenen Delitzscher Handball-Generation mit den Nationalspielern Silvio Heinevetter und Lars Kaufmann, die mit dem Vorgängerverein Concordia Delitzsch in der Saison 2004/05 sogar den Aufstieg in die erste Bundesliga schaffte. Von einer Wiederholung träumt Bergelt nicht. Ziel in den nächsten Jahren sei, eine stabile Rolle in der Oberliga zu spielen, um möglichst in der oberen Tabellenhälfte zu landen. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung Remis für NHV – Kapitän hört auf Montag, 09.04.2018: NHV Conc. Delitzsch – HC Burgenland 28:28 (14:16) Delitzsch spielt 28:28 gegen HC Burgenland / Jungandreas wird Co-Trainer. Delitzsch. Prognosen sind bekanntermaßen eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Das schrieb einst der US-Erzähler Mark Twain. Manchmal aber treffen die Vorhersagen zu. Sie erwarte ein „kämpferisches und enges Spiel“, sagte Ines Seidler, Trainerin des Handball-Männer-Oberligisten HC Burgenland, vor der Partie am Sonnabend beim NHV Concordia Delitzsch. Nordsachsen- Coach Wladimir Maltsev hatte das ähnlich prophezeit. Er rechne mit einem „kämpferischen und spannenden Spiel“. Und so kam es auch: Die Partie endete ausgeglichen 28:28 (14:16). „Ich kann mit dem Punkt gut leben“, kommentierte Seidler. „Das Remis ist gerecht“, pflichtete Maltsev ihr bei. Seine Mannschaft steht damit weiterhin auf dem vierten Platz, die Gäste aus Naumburg bleiben auf Rang sechs. Den Meistertitel und somit den Aufstieg in die 3. Liga holte sich am Wochenende erwartungsgemäß LVB Leipzig mit einem 34:24-Erfolg bei der HSG Freiberg. Die Concorden warten weiterhin auf den 100. Sieg seit der Gründung 2010. „Schade, dass wir den Fans das heute nicht schenken konnten“, bedauerte NHV-Rückraumwerfer Lucas Mittag, der für seine sieben Tore von den eigenen Fans zum Delitzscher Spieler des Tages geehrt wurde. Die Begegnung stand dabei im Zeichen von fünf Spielern. Neben Mittag waren das auf NHV-Seite Kreisläufer Clemens Schlegel, der ebenfalls sieben Treffer erzielte, und Torwart Felix Herholc, der 15 Paraden zeigte und damit seinem Burgenland-Gegenüber Max Neuhäuser (18 gehaltene Bälle) kaum nachstand. Neuhäuser hütete in der vergangenen Saison noch den Delitzscher Kasten. „Es ist schon etwas Besonderes, gegen den alten Verein zu spielen“, sagte er. Aber er bemühe sich stets, fokussiert zu sein, gab sich trotz der Top-Leistung ganz bescheiden. „Er hat glänzend gehalten“, lobte dagegen NHV-Shooter Danny Trodler. „Max hat sehr stark gespielt“, schloss sich Concordia-Kapitän Jan Jungandreas dem an. Überragender Akteur in der Delitzscher Mehrzweckhalle war allerdings Kenny Dober mit 12 Toren für Burgenland. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung mit hohem Tempo. Beiden Teams war anzumerken, dass sie mit dem Abstieg nichts zu tun hatten. So wurde im Angriff gut kombiniert, die Deckungsreihen waren dagegen häufig so löchrig wie ein Schweizer Käse. In der Offensive wurde gut kombiniert, allerdings gab es, so Seidler, „ganz viele Fehler“. Auch Maltsev kritisierte, dass speziell in der ersten Halbzeit so mancher Pass nicht den Mitspieler fand. Der 14:16-Rückstand war folgerichtig. Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeber etwas besser zu ihrer Linie und gingen in der 51. Minute mit 25:24 in Führung. Kurz danach fehlte das Glück, als Sascha Meiner die Latte traf, und Pech kam oben drauf, da Oliver Wendlandt den Ball an den Pfosten hämmerte. Die Gäste gaben nicht auf und sicherten sich so das Unentschieden. „Kleinigkeiten sind auf diesem Niveau entscheidend“, bewertete Jungandreas das Endresultat in einem Spiel „auf Augenhöhe“. Die 30- jährige Vereins-Ikone sprach da fast schon wie ein Trainer – ein Vorgriff auf die kommende Saison. Denn der Rechtsaußen, der in den vergangenen Jahren mehrere schwere Verletzungen verkraften musste, beendet seine Spielerlaufbahn und wird Co-Trainer von Wladimir Maltsev. „Man sollte zum richtigen Zeitpunkt aufhören und nicht warten, bis die Zuschauer einen als Spieler nicht mehr sehen können“, so der baldige Ex-Spieler. Am nächsten Sonnabend treten die Delitzscher beim Tabellendritten Plauen-Oberlosa an. Maltsev wagte keine exakte Prognose, denn er weiß, dass die Zukunft ihr gerne eine Nase dreht. „Es wird nicht einfach dort.“ Ziel sei aber in den letzten drei Partien der Saison „maximal Punkte zu machen“. Zu hoffen ist, dass im Heimspiel am 28. April gegen den HC Glauchau/Meerane die Anzeigetafel wieder vollständig funktioniert. Das laufende Ergebnis wurde zwar angezeigt, nicht aber die Uhrzeit. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (0 Paraden), Herholc (15 P., davon 1 7m); S. Meiner (5/2), Sowada, Mittag (7), Trodler (6), Prautzsch (n.e.), Schlegel (7), Jungandreas (1), J. Meiner, Emanuel (1), Wendlandt (1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJE: Stark gespielt – trotzdem verloren Sonntag, 08.04.2018: NHV C. Delitzsch – BSC Victoria Naunhof 24:31 (13:16) Am letzten Sonntag spielten die Delitzscher Ihr letztes Heimspiel in dieser Bezirksligasaison gegen den BSC Victoria Naunhof. Aufgrund der Osterferien aber auch verletzungsbedingt ging man mit nur 10 Spielern in die Partie. Die Hausherren gaben von Beginn an Vollgas. Nach 3 Spielminuten führte man mit 3:0. Dabei wurde ein Treffer schöner als der andere herausgespielt. Dann kamen aber auch die Gäste langsam ins Spiel und konnten verkürzen. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, in dem sich keiner der beiden Kontrahenten etwas schenkte. Zur Halbzeit führten die Naunhofer knapp mit 13:15. Zu Beginn der 2. Hälfte legten sich die Concorden wieder voll ins Zeug und konnten zunächst auf 15:16 verkürzen. Bis 5 Minuten vor Schluss verlief die Partie sehr knapp die Gäste legten vor und die Delitzscher legten immer wieder nach, ohne jedoch ausgleichen zu können. Am Ende ging den Concorden sichtbar die puste aus. Zu groß war der Aufwand über die gesamte Spieldauer. Es war mit Abstand die beste Angriffsleistung der Loberstädter in dieser Saison. Lediglich in der Abwehr hätte man gegen stark spielende Naunhofer mehr gegenhalten müssen. Nächstes Wochenende spielt man beim Ligaprimus SC DHfK ehe man am letzten Spieltag auswärts beim TuS Leipzig-Mockau ran muss. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW, 7 Paraden), Julian Antonio Scheffel (TW - 4 Paraden), Lukas Maja (13), Hermann Ast, Johannes Mundt, Phil Ellmann (5/1), Nico Merkel (6), Clemens Epperlein, Tim Otremba, Diego Ribero wJE: NHV-Mädels bei Uwe Gensheimer & Co Freitag, 06.04.2018: Riesenglück für die weibliche E-Jugend des NHV Concordia Delitzsch! In einem vom Deutschen Handballbund (DHB) und dem Bundesligisten SC DHfK Leipzig veranstalteten Gewinnspiel haben die kleinen Handballerinnen aus der Loberstadt das ganz große Los gezogen. Beim Handball-Länderspiel zwischen Deutschland und Serbien durften die Delitzscherinnen die „BadBoys“ als Einlaufkinder auf das Spielfeld der Arena Leipzig führen. Die deutsche Nationalmannschaft setzte sich anschließend recht deutlich mit 26:19 (12:7) gegen die serbischen Gäste durch und konnte sich damit nach der einigermaßen verkorksten Europameisterschaft ein klein wenig rehabilitieren. Jens Teresniak Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Linktipp: Komplettes Spiel bei YouTube Oskar Emanuel wechselt nach Dresden Freitag, 06.04.2018: Herber Verlust für den NHV Concordia Delitzsch / Oberliga-Handballer peilen gegen den HC Burgenland den 100. Sieg an. Delitzsch Alles hat ein Ende, auch die bislang erfolgreichste Saison in der noch immer jungen Geschichte des NHV Concordia Delitzsch. Das morgige Heimspiel gegen den HC Burgenland (Anpfiff 19 Uhr) ist bereits das vorletzte der Oberliga-Saison 2017/18. Bei optimalem Verlauf ist für die derzeit viertplatzierten Concorden sogar noch ein Medaillenplatz drin. Praktisch entschieden ist dagegen die Meisterschaft. Die SG LVB Leipzig wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und wird sich vermutlich schon morgen Abend die Meisterkrone aufsetzen und damit den direkten Wiederaufstieg in Liga 3 feiern können. Ganz anders sieht es am Tabellenende aus. Vier Spieltage vor Schluss kämpft die Hälfte der 14 Mannschaften noch um den Klassenerhalt. Umso höher ist es einzuschätzen, dass der NHV trotz „suboptimaler“ Hinrunde das Oberliga-Ticket für die nächste Saison bereits seit einigen Wochen in der Tasche hat. Mit dem morgigen Gegner HC Burgenland hat der NHV noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel konnten sich die Naumburger mit dem in Delitzsch bestens bekannten Max Neuhäuser im Tor knapp mit 32:31 durchsetzen. NHV-Coach Wladimir Maltsev erwartet auch diesmal wieder eine enge Partie. „Das wird eine ganz harte Nuss. Burgenland spielt einen sehr offensiven Handball. Da werden wir viel Kraft brauchen. Sie sind in dieser Saison wegen vieler Verletzungen nicht so stabil wie in der letzten Saison. Aber in den letzten Wochen waren sie fast komplett und sind von Sieg zu Sieg geeilt. Ich erwarte ein sehr kämpferisches und spannendes Spiel, in dem wir unbedingt die Unterstützung unseren tollen Zuschauer brauchen. Dann können wir hoffentlich gemeinsam den 100. Sieg der Vereinsgeschichte feiern.“ Beim HC Burgenland steht mit Ines Seidler seit mittlerweile 13 Jahren die einzige Frau der Oberliga an der Seitenlinie. Doch am Ende dieser Saison übergibt sie den Staffelstab an Steffen Baumgart. Auf die aktuelle Saison blickt Seidler mit gemischten Gefühlen zurück. „Bei uns ging es in dieser Saison rauf und runter. Sicher hätten wir den einen oder anderen Punkt mehr haben können und müssen, aber aufgrund immer wieder auftretender verletzungsbedingter Ausfälle müssen wir zufrieden sein. Zurzeit fallen unsere beiden Kreisläufer aus, so zieht sich die Misere durch die ganze Saison wie ein roter Faden. In den verbleibenden Punktspielen werden wir alles versuchen, um uns in der Tabelle noch zu verbessern. Aus meiner Sicht werden wir gegen Delitzsch wieder ein kämpferisches und enges Spiel sehen.“ Auch NHV-Kapitän Jan Jungandreas tut sich schwer beim Verteilen der Favoritenrolle: „Burgenland schätze ich im Moment stärker ein als im Hinspiel, aber das gilt auch für uns. Es wird wieder ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir viel Kraft brauchen werden, aber vor allem auch einen klaren Kopf. Nach den letzten beiden Spielen warten die Fans auf den 100. Sieg, aber davon sollten wir uns nicht allzu sehr unter Druck setzen lassen.“ Das vorletzte Heimspiel im Delitzscher Trikot wird es für Oskar Emanuel. Der Abiturient war erst vor der Saison nach einer Drittliga-Saison mit der SG LVB Leipzig und mehreren Deutschen Meistertiteln im Nachwuchs des SC DHfK Leipzig zu seinem Heimatverein zurückgekehrt. Nun zieht es den hochveranlagten 19-Jährigen in die sächsische Landeshauptstadt zum HC Elbflorenz. „Im Juni werde ich hoffentlich das Abitur in der Tasche haben und dann möchte ich Verkehrsingenieurwesen studieren. Das geht nur in Dresden und so liegt es nahe, zum HC Elbflorenz zu wechseln. Dort habe ich die Riesenchance, mich in der Zweitligamannschaft unter Christian Pöhler handballerisch weiter zu entwickeln. Ob es auch für Einsätze in der 1. Mannschaft reicht, wird von mir und dem Trainingsumfang neben dem Studium abhängen.“ NHV-Teammanager Marko Bergelt ist ob des Weggangs des jüngsten Concorden nicht wirklich überrascht, aber dennoch untröstlich. „Oskar ist mit seinen 19 Jahren am Anfang einer großen Handballkarriere. Für uns war seine Verpflichtung ein großes Glück. Er ist ein Spieler mit unfassbarer Schnelligkeit und Dynamik. Es war absehbar, dass er uns nach dieser Saison wieder verlassen würde, weil ein junger Spieler mit diesem Niveau natürlich bei Vereinen der 3. und sogar 2. Liga Begehrlichkeiten weckt. Elbflorenz kann sich auf einen trainingsfleißigen und pflegeleichten Spieler freuen, der noch lange nicht an seinem Leistungsmaximum angekommen ist. Oskar macht jetzt den nächsten Schritt und ich werde seine Entwicklung sehr genau verfolgen.“ Der so Gelobte verlässt seine Heimatstadt mit großem Ehrgeiz, aber auch mit einem weinenden Auge. „In Delitzsch Handball zu spielen, ist etwas Besonderes. Hier kenne ich fast alle und viele kennen mich. Ein besonderes Dankeschön geht an die Loberhaie, die uns als Mannschaft immer und überall unterstützen. Das habe ich bei keinem anderen Verein so erlebt“, so Emanuel. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 07.04.2018 (pdf 3,6 MB) 2. Männer: Kampflos ins Finale Donnerstag, 05.04.2018: Leider hat der VfL Waldheim II das für Samstag 16 Uhr angesetzte Bezirkspokalhalbfinale abgesagt. Die Delitzscher 2. Männermannschaft zieht damit kampflos ins Pokalfinale am 29.04. in Taucha ein. Einladung zur Mitgliederversammlung Der Vorstand lädt alle Mitglieder des NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. zur Mitgliederversammlung für das Jahr 2018 ein. Datum: 08.06.2018 ACHTUNG: NEUER TERMIN!!! Zeit: 18:30 Uhr, Einlass ab 18:00 Uhr Ort: Mehrzweckhalle, Karl-Marx-Str.1, 04509 Delitzsch Vorläufige Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Feststellung der Ladung 3. Vorschlag und Abstimmung zur Tagesordnung 4. Organisatorischer Rechenschaftsbericht 5. Finanzieller Rechenschaftsbericht 5.1 Bericht der Kassenprüfer 6. Sportlicher Rechenschaftsbericht 7. Aussprache zu den Rechenschaftsberichten 8. Beschlussfassung zur Entlastung des alten Vorstandes 9. Diskussion und Abstimmung zum Haushaltsplan 2018 10. Abstimmung zur Besetzung des Wahlausschusses 11. Kandidatenvorschläge für Vorstandswahl 12. Wahl des neuen Vorstandes 13. Verabschiedung Axel Schüler (Vorstandsvorsitzender) Sören Raab (stellv. Vorstandsvorsitzender) Delitzsch fischt im Trüben einen Punkt Dienstag, 03.04.2018: NHV Conc. Delitzsch - HC Aschersleben 25:25 (13:13) Oberliga-Handballer des NHV Concordia spielen in schlecht beleuchteter Halle von Aschersleben 25:25. Aschersleben. Die Handballer des NHV Concordia Delitzsch sind im Oberliga- Nachholspiel beim HC Aschersleben nicht über ein 25:25 (13:13) hinausgekommen. Mit diesem Remis festigten sie aber ihren vierten Tabellenrang. „In der letzten Saison haben wir gegen Aschersleben drei Minuspunkte kassiert, in dieser Saison drei Pluspunkte geholt. Ich habe ein sehr kämpferisches Spiel gesehen. Jeder hat alles gegeben, um zu gewinnen“, sagte Trainer Wladimir Maltsev: „Für mich ist das ganz klar ein gewonnener Punkt, weil Aschersleben sehr heimstark ist. Selbst LVB hat hier nur Remis gespielt.“ Das Gästeteam hatte mit einigen personellen Problemen zu kämpfen. Martin Müller fehlte wegen eines Handbruchs, den er im Abschlusstraining erlitten hatte – für ihn ist die Saison leider vorbei. Oskar Emanuel konnte auflaufen, war jedoch wegen eines ausgekugelten Fingers an der Wurfhand stark gehandicapt. Tobias Bauske und Patrick Baum fehlten ebenfalls verletzungsbedingt, somit standen Trainer Wladimir Maltsev nur zehn Feldspieler zur Verfügung. In der spärlich beleuchteten Ballhaus-Arena begann das Spiel mit hohem Tempo, das Tor trafen anfangs allerdings nur die Gastgeber. Concordia spielte engagiert, aber mit zu vielen Fehlern im Angriff. In der vierten Minute konnten die Delitzscher Fans jubeln, Jan Jungandreas erzielte den ersten Treffer der Loberstädter. Bereits in dieser Anfangsphase zeigte sich, dass beide Mannschaften wollten, sich aber immer wieder durch viele technische Fehler selbst ausbremsten. So wogte das Spiel hin und her, kein Team konnte sich absetzen. Die Abwehr, Delitzschs Prunkstück der letzten Wochen, wollte diesmal nicht so recht funktionieren. Besonders Carsten Kommoß und Clemens Grafenhorst nutzten die Lücken in der Delitzscher Deckung. Das 13:13 zur Halbzeitpause entsprach dann auch dem Spielverlauf. Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit legten die Gastgeber eine Schippe drauf und lagen schnell drei Tore vorn. Das wollte der NHV dann doch nicht auf sich sitzen lassen und übernahm die Initiative. So ging Concordia in der 42. Minute mit 18:17 in Führung. Allerdings reagierten die Gastgeber mit einer Umstellung der Deckung, damit kam der Delitzscher Angriff nur schwer zurecht. So folgte eine achtminütige Torflaute des Tabellenvierten. Aschersleben nutzte dies und ging in der 50. Minute mit 21:18 in Führung. War das eine Vorentscheidung? Nein, die Jungs vom Lober zeigten jetzt echten Kampfgeist und legten einen beeindruckenden Zwischenspurt hin. In Minute 57 war das Spiel gedreht, es stand 25:23 für Delitzsch. Die lautstarken Gäste-Fans gaben jetzt alles, zwei Auswärtspunkte waren in Reichweite. Leider hatte Alexander Weber auf Seiten der Gastgeber etwas dagegen, er erzielte schnell zwei Treffer und es stand reichlich eine Minute vor Schluss 25:25. In dieser spannenden Endphase hatte Jan Jungandreas zweimal die Gelegenheit, den Siegtreffer zu erzielen, allein der starke Ascherslebener Torhüter Mantas Gudonis hatte etwas dagegen. Das erste Unentschieden der Saison war letzten Endes ein Resultat, das dem Spielverlauf gerecht wurde. Kapitän Jan Jungandreas meinte: „Beide Mannschaften haben viele Fehler gemacht, ohne dass eine der beiden Teams so richtig Kapital daraus schlagen konnte. Wir lagen zehn Minuten vor Schluss mit drei Toren zurück. Deshalb ist der Punkt ein gewonnener. Aber wenn der letzte Wurf reingeht, gewinnen wir vielleicht. Deshalb auch ein verlorener.“ Hartmut Sommerfeldt & Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (2 Paraden), Herholc (14 Paraden); S. Meiner (4/1), Sowada (1), Mittag, Trodler (5), Prautzsch, Schlegel (3), Jungandreas (6/1), J. Meiner (5), Emanuel (1), Wendlandt Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Delitzsch fegt MoGoNo aus der Halle Sonntag, 01.04.2018: NHV Concordia Delitzsch II – Motor Gohlis Nord Leipzig 36:17 (19:11) Am vergangenen Mittwoch wurde die letzte Viertelfinal- Begegnung um den Leipziger Bezirkspokal ausgespielt. Zur allerbesten Sendezeit waren die Sportfreunde von Motor Gohlis Nord zu Gast in der Delitzscher Mehrzweckhalle. Die Gäste rangieren derzeit auf dem 6. Tabellenplatz in der Bezirksliga und spielen somit eine Spielklasse höher als die Concorden. Mit entsprechendem Respekt bereiteten sich die Hausherren auf die Partie vor. In den Anfangsminuten entwickelte sich ein Spiel, in dem beide Kontrahenten auf Augenhöhe agierten. Die Gastgeber brachten eine defensive und bewegliche 6:0-Abwehr auf das Parkett, und stellten die Leipziger so vor einige Probleme. Im Angriffsspiel brauchte man jedoch einige Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Einige technische Fehler nutzen die Gäste zu Gegenstößen. Die Messestädter führten in dieser Phase des Spiels mit 4:5 bzw. 5:6. Mit zunehmender Spieldauer stand die heimische Abwehr immer besser. Die gewonnenen Bälle wurden in zahlreiche Kontertore umgemünzt. Bis zur Halbzeitpause erarbeiteten sich die Concorden einen beruhigenden 19:11-Vorsprung. In der Pause wurde eindringend gewarnt, dass das Spiel noch nicht vorbei sei und dass man eventuell einen schlafenden Riesen geweckt hat. Mit vollster Konzentration und sehr viel Leidenschaft brannten die Loberstädter auch in der 2. Hälfte ein regelrechtes Handball-Feuerwerk ab. In der Abwehr war man immer einen Schritt schneller als der Gegner, der zusehends an der Delitzscher Mauer verzweifelte. Im Angriff setzte man spielerische Akzente und vergrößerte den Vorsprung permanent. Nach einer geschlossenen, 60-minütigen Mannschaftsleistung gewannen die Delitzscher, auch in dieser Höhe völlig verdient, mit 36:17 gegen die Gohliser und ziehen somit in das Halbfinale ein. Dieses findet bereits am 07.04.2018 um 16.00 Uhr als Vorspiel der 1. Männer gegen den HC Burgenland statt. Mit dem VfL Waldheim II ist erneut ein Bezirksligist zu Gast in Delitzsch. Dieses Viertelfinale war in jeder Hinsicht ein Erlebnis. Die etwa 75 Zuschauer, darunter auch eine Abordnung des Fanclubs „Loberhaie“ und der ersten Frauenmannschaft, machten das gesamte Spiel über ordentlich Krach und sorgten so für eine tolle Stimmung in der Halle. Manch junger aber auch einige ältere Spieler hatten in solch einer Atmosphäre sicherlich eine Gänsehaut. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Bruno Bernhardt (3), Jens Große (4), Thomas Hollstein (9), Christian Hornig (3/1), Tobias Karl (9), Niklas Prautzsch (5), Sebastian Schäfer (1), Vincent Schönfeldt, Chris Teresniak (2), Stefan Voigt, Patrick Wiesmüller
Bilder Saison 2018/19