Nächstes Spiel Samstag, 29.09.2018 19:00 Uhr HG 85 Köthen --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - März 2018
13.03.2018 wJD: Siegesserie ausgebaut 12.03.2018 NHV Concordia Delitzsch stellt Vereinsrekord ein 12.03.2018 mJC: Tabellenführer weiterhin ungeschlagen 11.03.2018 2. Männer: Concorden holen Meistertitel in der Bezirksklasse 11.03.2018 mJE: Concorden gewinnen Handball-Krimi 09.03.2018 Delitzsch im Dachsbau auf Rekordjagd 09.03.2018 NHV-Spiele am Wochenende 10./11.03.2018 08.03.2018 NHV-Frauen gewinnen erneut Heimspiel 05.03.2018 Tapferes Schneiderlein disqualifiziert, Delitzsch gelingt der siebte Streich 05.03.2018 mJE: Erneute Niederlage in Leipzig 04.03.2018 2. Männer: Erneut ein Spitzenspiel gewonnen 04.03.2018 wJD: Sieg im Lokalderby beim Tabellenführer 02.03.2018 Sieben auf einen Streich: NHV will Serie fortsetzen 02.03.2018 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 03./04.03.2018 wJD: Siegesserie ausgebaut Dienstag, 13.03.2018: NHV Concordia Delitzsch – SC Markranstädt II  22:19 Die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch hat ihre Siegesserie fortgesetzt. Das Bezirksliga-Team um das Trainer-Trio Christine Petermann, Marcus Kalbe und Michael Münch schlug den SC Markranstädt II mit 22:19. Das war der zehnte doppelte Punktgewinn in Folge. Die letzte Niederlage kassierte die Mannschaft im Oktober 2017 gegen den Tabellenführer LSG Löbnitz mit 18:19. Allerdings wurde Löbnitz im Rückspiel mit 13:10 geschlagen. Da die LSG am nächsten Wochenende den Tabellenletzten Leisnig besiegen dürfte, ist den Spielerinnen aus dem Pferdedorf die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Der NHV liegt mit 26:4 Punkten auf Platz zwei. Am Sonnabend reicht bei Leipzig-Mockau ein Unentschieden, um sich die Vizemeisterschaft zu holen. Das Hinspiel gegen Mockau gewannen die Concorden mit 29:7. Gegen Markranstädt taten sich die Delitzscher, die ohne die erkrankten Ellen Heinze und Jasmin Milde antreten mussten, überraschend schwer. Die Gäste lagen lange Zeit in Führung und erwiesen sich als harter Brocken. Letztlich setzte sich der NHV vor allem dank der 12 Tore von Stella Zwicker doch noch durch. U. Milde NHV Concordia Delitzsch stellt Vereinsrekord ein Montag, 12.03.2018: HSG Freiberg – NHV Concordia 25:39 (14:16) Handball-Oberliga: Achter Sieg in Folge. Freiberg/Delitzsch. In der sehr gut besuchten Ernst- Grube-Halle in Freiberg feierten die Oberliga- Handballer aus Delitzsch am Wochenende nicht nur ihren achten Sieg in Folge. Nein, sie schossen in der zweiten Halbzeit den Gastgeber förmlich aus ihrem Dachsbau. Der 39:25- Auswärtssieg war zugleich die höchste Heimniederlage für Freiberg in der Mitteldeutschen Oberliga. Trainer Wladimir Maltsev zeigte sich anschließend selbstredend erfreut: „Wir sind heute mit einem so dünnen Kader aufgelaufen, wie noch nie in dieser Saison. Aber trotzdem konnten wir alles umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten. Dafür ein großes Kompliment an die Jungs.“ In Anbetracht des wieder einmal dünnen Kaders waren die Vorzeichen eigentlich alles andere als gut. Dass der NHV aber in diesem Jahr über sich hinauswachsen kann, hat er bereits mehrmals bewiesen. Delitzsch ging in der nervösen Anfangsphase mit 1:0 und 2:1 in Führung und Freiberg glich diese postwendend aus. Doch das 2:2 war das letzte Unentschieden in diesem Spiel. Die Angriffe wurden nun zielstrebig und vor allem erfolgreich ausgespielt. Durch diese hohe Effektivität im Angriff, gelang es Freiberg nicht ihr gefürchtetes Konterspiel aufzuziehen. Dass bereits in der ersten Halbzeit alle drei Torhüter eingewechselt wurden, sagt wohl alles. „Wichtig war, dass wir lange mitgehalten haben und unseren Spielplan nie in Frage gestellt haben“, so Maltsev, „den Bruch im Freiberger Spiel haben wir dann eiskalt ausgenutzt. Der zweite Faktor war, dass wir in der Abwehr zusammen mit den Torhütern gut aufgetreten sind. Und die gute Wurfquote war natürlich auch entscheidend.“ Die Gastgeber kämpften sich noch einmal auf 7:8 heran und einige Zuschauer skandierten „Macht sie alle, schießt sie aus der Halle“, doch das schien eher den NHV zu beflügeln. Denn der Vorsprung wurde postwendend wieder ausgebaut. Dass der letzte Angriff dann durch einen Fehlpass zum ersten Kontertor von den Freibergern führte, war an diesem Abend nur eine Randerscheinung. Die zweite Halbzeit gestaltete sich für die Dachse aus Freiberg zu einem wahren Debakel. Unglaubliche 23 Gegentreffer mussten sie in diesen 30 Minuten verdauen, während die Delitzscher nur elf Treffer zuließen. Der überragende Felix Herholc im Tor brachte die Gastgeber immer wieder zur Verzweiflung. So wurde der Vorsprung von 18:21 auf 20:33 ausgebaut und in der Halle wurde es immer ruhiger. Egal was sie auch versuchten, Delitzsch hatte immer wieder eine Antwort parat. Bei fast jedem Angriff zappelte der Ball im Tor der Freiberger, während diese immer kopfloser agierten und sich zunehmend aufgaben. Delitzsch gewann somit zum zweiten Mal auswärts in der Mitteldeutschen Oberliga mit 14 Toren Differenz. Dies gelang in der letzten Saison in Hermsdorf, als die Delitzscher mit 31:17 gewannen. Auch wurde der vereinsinterne Rekord von acht Siegen in Folge eingestellt. Mit dieser Siegesserie kann Delitzsch zudem, wie zu Saisonbeginn gefordert, am Ende unter den besten fünf Mannschaften landen. Kapitän Jan Jungandreas: „Das war heute wieder ziemlich cool. In der 1. Halbzeit haben wir noch viele leichte Fehler gemacht. Wir bleiben aber gerade auch in kritischen Situation fokussiert und glauben an unsere Stärke. In der 2. Halbzeit ging bei uns dann alles – und beim Gegner nichts mehr. Solche Tage gibt es, das haben wir aber auch schon andersrum erlebt.“ Nächste Woche ist Apolda zu Gast in Delitzsch, eine Mannschaft die seit sieben Spielen ungeschlagen ist (vier Siege, drei Unentschieden). Das wird alles andere als ein Selbstläufer. Aber welches Spiel ist das schon in dieser Oberliga. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak  © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (7 Paraden, davon 2 7m), Herholc (16 Paraden); S. Meiner 8/4, Mittag 6, Emanuel 5, Wendlandt 5, Schlegel 5, J. Meiner 4, Trodler 4, Müller 1, Jungandreas 1/1 Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJC: Tabellenführer weiterhin ungeschlagen Montag, 12.03.2018: MoGoNo Leipzig – NHV Concordia Delitzsch 16:16 (8:8) Am vergangenen Samstag kam es zum Spitzenspiel in der Bezirksliga der mJC zwischen dem Tabellenzweiten MoGoNo und dem bisher verlustpunktfreien Tabellenführer NHV Concordia. Wie zu erwarten war die Partie von Nervosität und vom hohen Einsatz der beiden Abwehrreihen geprägt, sodass es nach 7 min immer noch 0:0 stand. Die Hausherren gingen in Führung, aber die Concorden hielten dagegen und konnten mit einem 8:8 in die Halbzeitpause gehen. Die 2. Halbzeit blieb weiter spannend. Die Delitzscher legten einen Fehlstart hin und die Gastgeber führten nun schnell mit 3 Toren. Das schnelle und leichtfüßige Spiel der Delitzscher wurde durch teilweise rüde Abwehraktionen der Leipziger immer wieder gestört und es blieb bei diesem 3-Tore- Unterschied. Doch endlich besannen sich die Gäste ihrer Fähigkeiten. Mit schnellen Passfolgen, viel Tempo und Zug zum Tor wurden jetzt Chancen herausgespielt. Das Ergebnis waren 5 Tore in Folge und die Concorden gingen mit 16:14 in Führung. Die Hausherren kämpften aber verbissen weiter und beim Schlusspfiff stand ein 16:16 auf der Anzeigetafel. Am Ende waren die zahlreich mitgereisten Delitzscher Anhänger, das Trainertrio Jungandreas/Tesche/Herholc und die Spieler mit diesem hart erkämpften Punkt zufrieden, denn man bleibt in dieser Saison immer noch ungeschlagen. Jan Schwarzer NHV: Justin Richter (TW, 5 Paraden), Leon Frommer (TW, 2 Paraden), Jonas Kardos, Malte Hornig, Florian Herrmann, Jonas Ihme (2), Anton Schwarzer, Franz Schröter (5), Paul Peschke (1), Nils Zscheyge (3), Ron Tesche (3), Anh Than Le (2) 2. Männer: Concorden holen Meistertitel in der Bezirksklasse Sonntag, 11.03.2018: NHV Concordia Delitzsch II – SC DHfK III 25:17 (12:7) Bereits vier Spieltage vor Saisonende sicherte sich die zweite Männermannschaft des NHV Concordia Delitzsch am vergangenen Wochenende den Meistertitel der Bezirksklasse. Mit 25:17 bezwang man die Sportfreunde des SC DHfK III. Die Abwehr um Kapitän Alexander Pietzsch stand wie gewohnt sattelfest und ließ in der Anfangsphase kaum etwas zu. Dazu hielt Torhüter Dirk Fischer zahlreiche Würfe über die Außenpositionen. Obwohl die Delitzscher ohne etatmäßigen Spielmacher in die Partie gingen, sah das Positionsspiel sehr gefällig aus. Lediglich die Chancenverwertung ließ gelegentlich zu wünschen übrig. Nach etwa 20 Minuten hatte man einen komfortablen 9:4-Vorsprung herausgeworfen. Dann jedoch ließ man sich durch einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, aber auch eigene Undiszipliniertheiten aus dem Konzept bringen. In doppelter Überzahl kamen die Leipziger auf 9:7 heran. In der lautstarken Auszeitansprache, welche wohl in der gesamten Karl-Marx-Straße deutlich zu vernehmen war, nordete Trainer Christian Hornig seine Mannen wieder ein. Mit 3 Toren in Folge konnte man bis zur Halbzeitpause auf 12:7 erhöhen. Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufhörten. Aus einer sehr sicheren Abwehr heraus wurden einige einfache Kontertore forciert. Im Positionsangriff wiederholten die Concorden ihre erfolgreichen Spielzüge immer wieder und fanden unzählige Lösungsmöglichkeiten. Spätestens beim 21:12 in der 45. Minute war das Spiel zugunsten der Delitzscher entschieden. Am Ende gewann man deutlich und verdient mit 25:17 gegen unbequeme Leipziger. Trotz ihres gesetzten Alters ließen sich die Concorden nach Spielende noch zu einem Tänzchen auf dem Parkett hinreißen, um so die gewonnene Meisterschaft gebührend zu feiern. Aber die Delitzscher werden jetzt keineswegs den Fuß vom Gas nehmen. Mit dem Pokalwettbewerb und den im Juni anstehenden Ü40-Meisterschaften (Bezirksmeisterschaft und Ostdeutsche Meisterschaft) hat man noch drei Eisen im Feuer. Da gilt es den Spielrhythmus beizubehalten. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Bruno Bernhardt (1), Frank Braunschweig (3), Thomas Hollstein (4/2), Karsten Möbius (3), Oliver Peszt (3), Alexander Pietzsch (4), Sebastian Schäfer, Chris Teresniak (1), Stefan Voigt (6), Patrick Wiesmüller mJE: Concorden gewinnen Handball-Krimi Sonntag, 11.03.2018: NHV Concordia Delitzsch – SC DHfK II 21:19 (13:9) Am vergangenen Wochenende spielten die jungen Delitzscher in der heimischen Mehrzweckhalle gegen den SC DHfK II. Von Beginn an war zu sehen, dass die Concorden unbedingt gewinnen wollten. In der Anfangsphase des Spiels wurden die Gäste förmlich überrannt. In der Abwehr störte man die Leipziger Angriffsbemühungen frühzeitig und kam so zu leichten Ballgewinnen. Nach etwa 12 Minuten hatte man so einen beruhigenden 10:4-Vorsprung herausgeworfen. Gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Gäste dann besser ins Spiel und konnten bis zum Pausenpfiff auf 13:9 verkürzen. Mitte der zweiten Halbzeit ließen die Kräfte der Hausherren spürbar nach. Tor für Tor verkürzten die Leipziger und gingen in der 35. Minute sogar mit 18:19 in Führung. Was dann kam, war ein regelrechter Handball-Krimi. Zahlreiche Chancen auf beiden Seiten wurden liegen gelassen. Die Delitzscher fassten sich ein Herz. Keinesfalls wollten sie dieses Spiel verlieren. Sie mobilisierten die letzten Kräfte und kämpften bis zum Umfallen. Das erlösende Tor zum 21:19-Endstand fiel 15 Sekunden vor dem Abpfiff. Der Rest war grenzenloser Jubel. Stefan Voigt NHV: Julian Antonio Scheffel (TW - 21 Paraden), Janek Rühl, Lukas Maja (5), Chris Tenelsen (2), Luca Wetzel (8), Hermann Ast, Johannes Mundt, Phil Ellmann (5), Nico Merkel (1), Clemens Epperlein, Kevin Daniel Pakulat Delitzsch im Dachsbau auf Rekordjagd Freitag, 09.03.2018: NHV kann mit dem achten Sieg in Folge Vereinsgeschichte schreiben / Verletzungssorgen bei Gegner Freiberg. Delitzsch. Wer etwas über die Delitzscher Handballhistorie wissen möchte, ist bei Hartmut Sommerfeldt an der richtigen Adresse. Der Chef des Concordia-Fanclubs „Loberhaie“ geht auch als wandelndes Handball-Lexikon durch. Und so überrascht es nicht, dass es der 56-Jährige ist, der nach kurzer Recherche mit der Erkenntnis aufwartet, dass die Delitzscher Oberliga-Handballer beim morgigen Auswärtsspiel gegen die HSG Freiberg (Anpfiff 20 Uhr) Geschichte schreiben können. Sollte bei den selbsternannten Dachsen der achte Sieg in Folge gelingen, wäre der bisherige Vereinsrekord eingestellt. Denn das gab es beim NHV Concordia Delitzsch erst einmal. Von September bis November 2015 gingen die Concorden damals als Sieger vom Platz, freilich noch eine Etage tiefer in der Sachsenliga. Doch die Concorden werden alles geben müssen, um die Punkte aus dem Dachsbau zu entführen. Nicht nur, weil die Freiberger den zweitbesten Angriff der Liga stellen, sondern auch weil die HSG der Zuschauerkrösus der Mitteldeutschen Oberliga ist. Dass das begeisterungsfähige Freiberger Publikum gerade in engen Spielen den entscheidenden Unterschied ausmachen kann, mussten die Delitzscher in der vergangenen Saison leidvoll am eigenen Leib erfahren, als sie in buchstäblich letzter Sekunde den Ausgleich zum 30:30 kassierten und sich folglich mit „nur“ einem Punkt begnügen mussten. Im Hinspiel dieser Saison lief es dagegen glänzend. Von der ersten bis zur letzten Minute gaben die Concorden die Führung nie aus der Hand und siegten am Ende verdient mit 34:30. Nicht mitmischen kann morgen der damalige Freiberger Topscorer Patrick Michel. Der ehemalige Sachsenliga- Torschützenkönig zog sich Ende Januar im Spiel gegen Halle eine schwere Schulterverletzung zu und wird nach Lage der Dinge in dieser Saison keinen Handball mehr spielen können. Doch auch Nico Werner, Matej Harvan, Alvaro Rajic sowie Keeper Tino Hensel standen in den letzten Wochen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Trainer Jiri Tancos hat sich deshalb trotz seiner inzwischen 46 Lenze entschieden, einstweilen mitzutrainieren und im Notfall auch auf dem Spielfeld auszuhelfen. Außerdem sicherten sich die Freiberger kurzfristig die Dienste des tschechischen Rückraumspielers Miroslav Jahn. Beim Auswärtssieg in Staßfurt am vergangenen Wochenende zog zur allgemeinen Überraschung außerdem ein gewisser Karel Vit das Freiberger Trikot über. Der Zweimetermann lief von 2010 bis 2014 schon einmal für Freiberg auf, ehe er sich aus beruflichen Gründen verabschiedete. Der 32-jährige Tscheche, der sich in der Heimat allein fitgehalten hat, gab vor allem der Defensive Stabilität und trug sich zweimal in die Torschützenliste ein. „Er war gut“, sagte HSG-Trainer Jiri Tancos. Aber das sei wahrscheinlich eine einmalige Sache gewesen. „Karel hat beruflich zu viel um die Ohren.“ Der Freiberger Co-Trainer Andreas Tietze weiß selbst noch nicht, welches Aufgebot er morgen auf die Platte schicken kann: „Das entscheidet sich wie in der Vorwoche erst kurzfristig.“ So oder so wolle man aber an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen: „Nach dem überaus wichtigen Auswärtserfolg in Staßfurt möchten wir gegen Delitzsch mit einem vollen Erfolg dem Klassenerhalt einen Riesenschritt näher kommen und beide Punkte im heimischen Dachsbau behalten.“ Nicht vergessen ist außerdem die Niederlage im Hinspiel: „Unsere Mannschaft um Kapitän Jens Tieken will sich für die verdiente Auswärtsniederlage Ende Oktober in Delitzsch revanchieren, wohlwissend, dass sich Concordia in den letzten Wochen ungemein stabilisiert hat und daher eine absolute Topleistung vonnöten sein wird, um die so wichtigen Zähler in der Bergstadt behalten zu können.“ Der Delitzscher Kapitän Jan Jungandreas ist bis in die Haarspitzen motiviert, in seiner Geburtsstadt Freiberg die nächsten Punkte einzufahren. „Wir haben uns über unsere Siegesserie viel Selbstvertrauen erarbeitet. In den letzten Spielen hat man gemerkt, dass wir dadurch auch in kritischen Situation cool bleiben. Wir wollen unsere Serie fortsetzen, wissen aber genau, dass die Freiberger – Verletzungssorgen hin oder her – zu Hause an ihre Grenzen gehen werden. Da müssen wir wieder voll dagegen halten.“ Auch NHV-Trainer Wladimir Maltsev erwartet einen Gegner, „der vor heimischer Kulisse ans Limit gehen wird. Wir fahren mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen nach Freiberg und werden alles geben, um unsere Erfolgsserie fortzusetzen“. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV-Spiele am Wochenende 10./11.03.2018 NHV-Frauen gewinnen erneut Heimspiel Donnerstag, 08.03.2018: NHV – BSC Victoria Naunhof 25:15 (13:8) Im Hinspiel taten sich die damals dezimierten Delitzscherinnen ohne Trainerin Yvonne Flach sehr schwer und fuhren mit einem 18:18 nach Hause. Dieses Mal wollten Trainerin und die Mannschaft in heimischer Halle die 2 Punkte für sich behalten. Zu Beginn gab es auf Seiten der Gastgeberinnen Unkonzentriertheiten: Abspielfehler und liegen gelassene 100prozentige Torchancen ließen den Vorsprung nur minimal ausfallen. Die Naunhofer Damen konnten während des gesamten Spiels nicht gegenhalten. Die Concordinnen ließen sich von dem langsamen Spiel der Gäste mitreißen. Trotzdem konnten sie die Naunhoferinnen im Angriff überlaufen und einfache Kontertore erzielen, wenn sie denn trafen und nicht die Torhüterin berühmt warfen. Nach 60 Spielminuten entschieden die Delitzscherinnen das Spiel mit 25:15 für sich. Jede Delitzscher Feldspielerin konnte sich in die Torschützenliste eintragen und die Torhüterinnen brachten eine tolle Leistung. Dieses Wochenende bestreiten die NHV-Damen (aktuell 4. Tabellenplatz) ein Auswärtsspiel gegen die Frauen von Rückmarsdorf/Löbnitz (2. Tabellenplatz). Nach dem 25:30 verlorenen Hinspiel möchten sie dieses Mal die Punkte nach Hause holen. Kristin Mertzsch NHV: Annett Rudolph; Casandra Reichstein; Alina Schröder (2); Laura Säuberlich (1); Anne-Marie Brosig (4); Ulrike Schulz (3); Marie-Sophie Mayer (6); Franziska Pallgen (2); Kim Sperling (2); Maria Nahrstedt (4); Janine Katzschke (1) Tapferes Schneiderlein disqualifiziert, Delitzsch gelingt  der siebte Streich Montag, 05.03.2018: NHV Concordia Delitzsch – ESV Lok Pirna 26:23 (13:11) Delitzsch. Die Sieben ist schon eine besondere Zahl. Das tapfere Schneiderlein erlegte sieben Fliegen auf einen Streich, Rom wurde auf sieben Hügeln erbaut, sieben fetten Jahren folgten in Ägypten sieben magere Jahre, am siebten Tag ruhte Gott, nachdem er die Welt erschaffen hatte. Von Ausruhen oder Magerkost war bei den Oberliga-Handballern des NHV Concordia Delitzsch am Sonnabend nichts zu spüren. Das Team schlug den ESV Lok Pirna mit 26:23 (13:11) und landete den siebten Sieg in Folge. Die Concorden setzten sich damit im Spitzenquartett fest. Pirna kämpft dagegen um den Klassenerhalt. „Es war ein verdienter Sieg für Delitzsch“, gab Gäste-Trainer Dusan Milicevic zu. Er sei trotzdem stolz auf seine Jungs, da sie eine hervorragende kämpferische Leistung gezeigt hätten. Concordia-Coach Wladimir Maltsev freute sich, dass nach dem Oberliga-Aufstieg vor anderthalb Jahren im vierten Spiel gegen Pirna der erste doppelte Punktgewinn eingefahren wurde. „Diese schlechte Geschichte können wir streichen.“ Er sei „richtig zufrieden“. Der Gast aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist nun kein Angstgegner mehr. „Den Bock haben wir umgestoßen“, so Concordia-Spieler Martin Müller. Von Beginn an entwickelte sich das erwartete Kampfspiel. Der ESV ist bekannt für seine rustikale Gangart und stellte diese gleich unter Beweis. Offenbar etwas übermotiviert ging dabei ihr bester Torschütze Torsten Schneider zu Werke. Das „tapfere Schneiderlein“ kassierte bereits in der 15. Minute seine dritte Zwei-Minuten-Strafe und wurde damit disqualifiziert. Die Pirnaer Bank kritisierte nahezu jede Entscheidung der beiden Plauener Schiedsrichter Oliver Niedtner und Thomas Schüller, die konsequent durchgriffen. Nach einer Verwarnung gegen Milicevic folgte wenig später eine Zeitstrafe gegen den Mannschaftsverantwortlichen Uwe Heller. Der NHV, der ohne den an Grippe erkrankten Daniel Sowada und mit dem erkältungsgeschwächten Kapitän Jan Jungandreas antrat und bis April auf den verletzten Patrick Baum verzichten muss, profitierte nur wenig von der selbst verschuldeten Schwächung der Gäste. Dafür gab es zu viele Fehlpässe, zudem entschärfte Martin Dietze im Tor zahlreiche Würfe. Deshalb gelang es Delitzsch nur, einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten. Auch nach dem Seitenwechsel kämpften beide Mannschaften weiter mit allen sieben Sinnen. Die Gastgeber legten in Sachen Härte zu und kassierten insgesamt acht Hinausstellungen, Pirna dagegen nur fünf. In der 37. Minute flog Abwehrorganisator Oliver Wendlandt nach der dritten Zeitstrafe vom Platz. Müller schlüpfte nahtlos in die Deckungsrolle. Trotzdem drohte die Partie zu kippen. In der 38. Minute ging Pirna mit 17:16 in Führung, doch Oskar Emanuel aus der Eisenbahnerstadt Delitzsch verwies die Lokomotive in ihre Schranken und erzielte im Gegenzug den Ausgleich. In dieser Phase war es vor allem Keeper Felix Herholc, der die Gäste schier zur Verzweiflung brachte und mit einer Glanzparade nach der nächsten aufwartete. Er habe nur das befolgt, was der Trainer vorher gefordert hätte, sagte Herholc. Denn Maltsev hatte vor der Begegnung darauf hingewiesen, dass in diesem Spiel eine überragende Torhüterleistung ausschlaggebend sein dürfte. „Herholc hat uns den Sieg gerettet“, lobte Müller. Der Torwart bewertete den Erfolg als „leistungsgerecht“. Für Sascha Meiner, der in den Schlussminuten mitentscheidend zwei Pirnaer Pässe abfing, war es „gut, dass wir gezeigt haben, dass wir auch knappe Partien gewinnen können“. Das Selbstvertrauen sei inzwischen groß genug. Es müssen also nicht immer klare Erfolge wie in der Vorwoche das 29:15 gegen Staßfurt sein. Am nächsten Wochenende packen die Nordsachsen ihre Siebensachen, denn sie müssen beim Tabellenachten HSG Freiberg antreten. Das Hinspiel hatte Delitzsch mit 34:30 für sich entschieden. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc, Flemming; S. Meiner (4/3), Mittag (3), Trodler (3), Prautzsch, Müller, Bauske, Schlegel, Jungandreas (3), J. Meiner (3), Emanuel (8), Wendlandt (2) Linktipp 1: Bildergalerie bei Facebook Linktipp 2: Video bei YouTube mJE: Erneute Niederlage in Leipzig Montag, 05.03.2018: Turbine Leipzig - NHV Concordia Delitzsch 25:15 (13:7) Nach vierwöchiger Wettkampfpause mussten die jungen Concorden am vergangenen Wochenende wieder ran. Diesmal stand ein Auswärtsspiel bei Turbine Leipzig auf dem Plan. Die Leipziger, körperlich zwar ein wenig unterlegen, gehören mit zu den spielstärksten Mannschaften der Bezirksrunde. Dies bekamen die Gäste in der Anfangsphase deutlich zu spüren. Mit schnellem und wendigen Pass- und Laufspiel wurden die Loberstädter lehrbuchreif ausgespielt. Gegen die präzisen Abschlüsse der Hausherren konnte der Torhüter nur selten etwas ausrichten. Aber die Concorden kämpften verbissen und versuchten Anschluss zu halten. Dennoch gingen die Messestädter mit einem beruhigenden 13:7 in die Halbzeitpause. Zu Beginn der 2. Halbzeit lief bei den Gästen gar nichts mehr zusammen. Die Sportfreunde von Turbine konnten sich mit einem 7:0-Lauf spielentscheidend auf 20:7 absetzen. Aber die Delitzscher gaben sich nicht auf und kämpften sich nach der Auszeit wieder etwas heran. Am Ende gewannen die Leipziger jedoch verdient mit 25:15. Am nächsten Wochenende ist dann der SC DHfK II zu Gast in Delitzsch. Dann gilt es, endlich einmal die guten Trainingsleistungen in einem Punktspiel auf die Platte zu bringen. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW - 9 Paraden), Lukas Maja (4), Chris Tenelsen (2), Luca Wetzel (4), Hermann Ast, Julian Antonio Scheffel (1), Phil Ellmann (2), Nico Merkel (2), Felix Kerber, Tim Otremba 2. Männer: Erneut ein Spitzenspiel gewonnen Sonntag, 04.03.2018: NHV Conc. Delitzsch II – Bornaer HV 09 30:20 (14:9) Am ersten Frühlingswochenende stand für die 2. Männermannschaft wiedermal ein Spitzenspiel auf dem Kalender. Mit dem Bornaer HV 09 der gastierte Tabellenzweite in der Loberstadt. Doch die personellen Vorzeichen auf Delitzscher Seite standen äußerst ungünstig. Aufgrund diverser Krankheiten und anderweitiger Verpflichtungen standen zunächst nur 7 Feldspieler zu Verfügung. So disponierten einige Concorden ihre familiären und beruflichen Verantwortungen kurzerhand um und Trainer Christian Hornig konnte auf eine eingeschworene und schlagkräftige Truppe zurückgreifen. Die Gastgeber standen von Beginn an sehr kompakt und beweglich in ihrer 6:0-Abwehrformation. Schnell konnte man sich mit 4:0 absetzen. Mit zunehmender Spieldauer konnten aber auch die Bornaer mit versteckten Würfen aus der Halbdistanz punkten. Im Angriff ließen die Concorden einige Chancen liegen und die Gäste kamen auf 5:5 heran. Nach der fälligen Auszeit stand man in der Abwehr noch enger zusammen, so dass die Bornaer nun über die Außenpositionen spielen mussten. Diese Bälle hielt Torhüter Tino Pantel ein ums andere Mal bravourös. Bis zur Halbzeit konnten sich die Hausherren Stück für Stück auf 14:9 absetzen. Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Delitzscher die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit vollstem Einsatz wurden hinten die Bälle erkämpft. Im Angriff spielte man die Chancen klug heraus. Der Matchplan ging auf. Die Halblinken kamen, unterstützt durch Sperren am Kreis, immer wieder über die Deckungsmitte zum Erfolg. So avancierte Tobias Karl mit insgesamt 14 Treffern zum Spieler der Partie. Unter dem Strich gewinnen die Concorden mit 30:20 erneut ein Spitzenspiel. Besonders spektakulär war dabei die Art und Weise, wie sich über 40- jährige in die Aktionen schmeißen und keinen Ball verloren geben. Allein diese Tatsache macht das Projekt „2. Männermannschaft“ zum Erlebnis für alle. Am nächsten Wochenende können die Delitzscher im Nachholspiel gegen den SC DHfK III bereits vorzeitig Bezirksklassenmeister werden. Stefan Voigt NHV II: Tino Pantel (TW), Bruno Bernhardt (2), Frank Braunschweig (4), Thomas Hollstein (3), Tobias Karl (14/7), Steffen Kienitz, Karsten Möbius (2), Alexander Pietzsch (3), Vincent Schönfeldt, Chris Teresniak (2), Stefan Voigt wJD: Sieg im Lokalderby beim Tabellenführer Sonntag, 04.03.2018: LSG Löbnitz – NHV Concordia Delitzsch 10:13 Es war Mitte der zweiten Halbzeit. „Einen Treffer brauchen wir noch, den holen wir uns jetzt“, rief der Löbnitzer Trainer Peter Bürger beim Stand von 9:10 seiner Mannschaft zu. Doch die motivierende Aufforderung ging in die andere Richtung los. Die Gäste vom NHV Concordia Delitzsch setzten sich wieder ab und gewannen das Spitzenspiel der weiblichen D-Jugend in der Bezirksliga beim bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer mit 13:10. Das Hinspiel hatten die Concorden in eigener Halle knapp mit 17:18 verloren. Die Revanche glückte also. Der NHV liegt mit nunmehr 24:4 Punkten auf Platz zwei der Tabelle, knapp hinter der LSG Löbnitz, denen mit 26:2 Punkten der Meistertitel nur noch theoretisch zu nehmen ist. Denn die Nordsachsen bestreiten ihre letzten beiden Begegnungen gegen das Schlusslicht aus Leisnig und sind haushoher Favorit. „Wir sind Meister“, rief Bürger nach dem Schlusspfiff denn auch seinen ob der ungewohnten Pleite niedergeschlagenen Spielerinnen zu. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgesprochenes Kampfspiel. Die Delitzscher hatten den besseren Start und speilten sich bald einen kleinen Vorsprung heraus, der bis zum Seitenwechsel auf 8:4 ausgebaut wurde. „Das war souverän von uns, vor allem die Abwehr stand hervorragend“, lobte NHV-Trainer Michael Münch den Erfolg im Lokalderby. Im zweiten Abschnitt wurden die Delitzscher offenkundig etwas nervöser und ließen die Heimmannschaft bis auf einen Treffer herankommen. Doch im Schlussspurt hatte der Gast mehr zuzusetzen. Beide Teams standen in der Deckung gut, im Angriff gab es viele technische Fehler, auch wurden die Außenspieler zu wenig eingebunden. „Wir haben verdient verloren“, räumte  Bürger ein. Aber das sei nicht schlimm, da der Staffelsieg praktisch sicher sei. „Wir haben uns den Erfolg erkämpft“, freute sich Concordia-Coach Marcus Kalbe. U. Milde   NHV: Lea Sophie Wittenberg; Fanni Wanjek (1), Stella Zwicker (6), Jasmin Milde, Lena Fröhnert, Hanna Wittig (4), Theresa Rolfes, Karina Matt, Ellen Heinze, Alexa Fiedler, Leonie Lewik, Nina Kalbe (1), Miriam Lüttich (1) Löbnitz: Lea Jacob, Stella Sommerfeld (3), Mia Lenhardt, Maja Paulke, Leni Mafunke (2), Annelie Murrack (3), Anna Keil, Lena Dossin, Maria Rose, Isa Quellmelz (2) Sieben auf einen Streich: NHV will Serie fortsetzen Freitag, 02.03.2018: NHV Concordia Delitzsch erwartet nach sechs siegreichen Partien Angstgegner Pirna. Delitzsch. So langsam wird es unheimlich. Der überaus deutliche Sieg gegen Staßfurt vor einer Woche war für die Delitzscher Oberliga- Handballer bereits der sechste doppelte Punktgewinn in Folge. Gelingt morgen Abend im Heimspiel gegen den ESV Lokomotive Pirna gar der siebte Streich? Vielleicht. Doch die Maltsev-Schützlinge werden sich strecken müssen. Denn die Eisenbahner sind die einzige Mannschaft, gegen die der NHV seit dem Oberliga-Aufstieg vor anderthalb Jahren alle Spiele verloren hat. Mit der gewohnt lautstarken Unterstützung des Delitzscher Publikums soll der Bock nun endlich umgestoßen werden. Angepfiffen wird das Sachsenduell um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle am Berufsschulzentrum. Im Hinspiel mussten sich die Delitzscher in Pirna nach indiskutabler Leistung mit 19:23 geschlagen geben. Insgesamt 15 technische Fehler sowie eine unterirdische Trefferquote aus dem Rückraum ließen Ende Oktober den Traum vom ersten Auswärtssieg zerplatzen. Kapitän Jan Jungandreas brachte es damals auf den Punkt: „Wir tun und machen, aber im Moment wirkt alles irgendwie gehemmt. Alle warten darauf, dass der Knoten endlich platzt.“ Dieser Knoten ist inzwischen so ohrenbetäubend laut geplatzt, dass es ganz Handball-Mitteldeutschland mitbekommen hat. Die Delitzscher kommen deshalb nicht umhin, diesmal die Bürde des Favoriten zu tragen. Es bleibt zu hoffen, dass diese nicht zu schwer wiegt. Während sich die Loberstädter in den letzten Wochen dank ihrer Siegesserie von einem Abstiegsplatz bis auf Rang 4 (trotz eines Spiels weniger als die Konkurrenz) nach oben gekämpft haben, rangiert Lok Pirna auf Platz 9 nur zwei Punkte vor Platz 12 und damit dem ersten Abstiegsplatz. Auffällig ist, dass sich Glanzleistungen (Remis in Köthen) immer wieder mit schwer erklärlichen Aussetzern abwechseln. Erst am vergangenen Wochenende setzte es gegen den Tabellenletzten Glauchau eine unerwartete 22:29-Niederlage. Neben dem wenig hilfreichen Umstand des ligaweit schwächsten Angriffs (22,3 Tore im Durchschnitt) scheint vor allem die bisweilen rustikale Interpretation des Handballspiels ein Schlüssel der überschaubaren Punkteausbeute zu sein. Pirna hat in bislang 18 Saisonspielen bereits 14 rote Karten und 119 Zeitstrafen kassiert, lässt selbst die „Handball-Arbeiter“ des HV Rot-Weiß Staßfurt deutlich hinter sich, die es in dieser unrühmlichen Statistik mit 98 Zeitstrafen „nur“ auf Platz 2 schaffen. Auch gegen Glauchau hielten die Eisenbahner vor einer Woche lange gut mit, standen dann aber plötzlich nur noch zu zweit auf der Platte und gerieten so auf die Verliererstraße. Pirnas Spielertrainer Dusan Milicevic ist dennoch optimistisch. „Ich komme immer gern nach Delitzsch und freue mich auf ein spannendes Spiel in einer schönen Halle mit tollem Publikum. Die Spielpause hat uns etwas rausgebracht, aber wir sind endlich wieder vollzählig und arbeiten gut. Wenn es uns gelingt, das auf die Platte zu bringen, haben wir eine realistische Chance, die Siegesserie des NHV zu beenden. Aber natürlich werden auch die Delitzscher hochmotiviert sein, im vierten Versuch endlich gegen uns zu gewinnen. Die Liga ist noch ausgeglichener als in der letzten Saison. Wir wollen deshalb so schnell wie möglich den Klassenerhalt klarmachen.“ NHV-Trainer Wladimir Maltsev sieht Pirna nicht als Angstgegner und versucht vielmehr, eine besondere Motivation aus der wenig erbaulichen Bilanz zu ziehen. „Wir haben bislang dreimal gegen Pirna gespielt und jedes Mal verloren, meistens knapp und etwas unglücklich, weil Pirna ein bisschen cleverer war als wir. Deshalb wollen wir unser Bestes geben und zeigen, was wir uns in den erfolgreichen letzten Wochen erarbeitet haben. Dafür müssen wir gegen die starke Pirnaer Abwehr eine Lösung finden und auf der anderen Seite selbst den gegnerischen Angreifern das Leben so schwer wie möglich machen. Wenn wir das schaffen, ist das Glück vielleicht auf unserer Seite. Mit der Unterstützung unserer Fans können wir es schaffen.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 03.03.2018 (pdf 3,7 MB) NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 03./04.03.2018
Bilder Saison 2018/19