Nächstes Spiel Samstag, 28.04.2018 19:30 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HC Glauchau/Meerane
Website sponsored by Mariposa Tours Venezuela © Jens Teresniak 2018
Newsarchiv - Februar 2018
26.02.2018 Staßfurt zerschellt am Delitzscher Bollwerk 25.02.2018 2. Männer: Erste Halbzeit pfui – zweite Halbzeit hui 22.02.2018 Mit Streich Nummer sechs dem Podest entgegen 19.02.2018 Interview: „Wir sind jetzt mehr mit dem Kopf dabei“ 11.02.2018 2. Männer: Souveräner Auftritt beim Tabellenzweiten 11.02.2018 Geschäftsstelle vom 12. bis 16. Februar nicht besetzt 09.02.2018 Frauen: Wenn es einmal läuft, dann aber richtig! 09.02.2018 Männer des NHV starten in die heiße Phase der Saison 06.02.2018 Sonder-WSV-Rabatte für NHV-Vereinsmitglieder 05.02.2018 Unaufhaltsam 05.02.2018 2. Männer: Delitzscher feiern höchsten Saisonsieg 04.02.2018 mJE: Ausgeglichenes Spiel nach verschlafenem Start 02.02.2018 Plauen schiebt Delitzsch die Favoritenrolle zu 02.02.2018 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 03./04.02.2018 Staßfurt zerschellt am Delitzscher Bollwerk Montag, 26.02.2018: NHV C. Delitzsch - HV Rot-Weiß Staßfurt 29:15 (13:9) NHV gelingt gegen Abstiegskandidat der sechste Sieg am Stück. Delitzsch. Die Handballer des NHV Concordia Delitzsch bleiben auch im sechsten Spiel hintereinander ungeschlagen. Sie besiegten am Sonnabend den HV Rot- Weiß Staßfurt 29:15 (13:9). Für einen Sprung auf die Medaillenränge der Mitteldeutschen Handball- Oberliga hat es zwar noch nicht gereicht, aber die Tendenz ist eindeutig. Zumal die Delitzscher ein Spiel weniger absolviert haben als die vor ihnen platzierten Teams aus Köthen und Plauen. Am kommenden Wochenende kann der NHV seine Bilanz beim nächsten Heimspiel gegen Lok Pirna weiter verbessern. Für die Staßfurter wird mit dieser Auswärtsniederlage in der Loberstadt dagegen die Luft im Abstiegskampf ziemlich dünn. Sie rutschten auf den letzten Tabellenplatz ab. Staßfurts Trainer Sven Liesegang hatte sich vor der Partie gegen Concordia Delitzsch sehr deutlich geäußert: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Genau so präsentierte sich dann auch sein Team, wollte unbedingt mit Punkten im Gepäck heimkehren. Doch viel mehr als einen guten Eindruck hinterließen die Liesegang-Schützlinge bei ihrem Auftritt in der Mehrzweckhalle nicht. Nur in der Anfangsviertelstunde hielten die Gäste mit, weil die Concorden Geschenke verteilten. Zwar meinte Daniel Sowada, der Jüngste in der NHV- Aufstellung, nach Spielschluss, dass sich die Mannschaft strikt an den Fahrplan des Trainers gehalten hätte. Doch so richtig glaubhaft klang das, zumindest auf die Anfangsphase bezogen, nicht. Wenn es dennoch so war, ist der NHV abgezockter als gedacht. Erst den Gegner aufbauen, dann gnadenlos niederstrecken. Die Delitzscher präsentierten sich zunächst unkonzentriert, es passierten zu viele einfache Fehler, Ballverluste im Angriff bestraften die Staßfurter konsequent. Zu begründen ist diese vergleichsweise schwache Phase nur damit, dass sich die Maltsev-Truppe vor allem selbst Druck machte, sich beeindrucken ließ und nicht ins Spiel fand. Sie wollte die Siegesserie nicht abbrechen lassen und den Fans unbedingt ein gutes Spiel liefern. All das blockierte die Köpfe der Jungs offenbar, ließ sie nicht frei genug aufspielen. Hinzu kam, dass sie Sebastian Retting, den Rückraumschützen der Staßfurter, zunächst nicht in den Griff bekamen. Er warf fünf seiner insgesamt sieben Tore in den ersten 16 Minuten. Franz Flemming im Tor der Concorden konnte sich da noch so sehr anstrengen – was er und später Spannemann Felix Herholc zweifellos mit zunehmenden Erfolg taten – zu halten waren diese Bälle kaum. Ab der 17. Minuten schienen die Hausherren den Schalter gänzlich umgelegt zu haben. Der bis dahin vorhandene Zwei-Tore-Rückstand wurde egalisiert. Die Concorden marschierten. Sie störten das Angriffsspiel der Staßfurter frühzeitig und nahmen Retting mit Manndeckung quasi aus dem Spiel. Zunächst erfüllte die Aufgabe Daniel Sowada, dann auch Niklas Prautzsch mit Bravour. Letzterer gab nach einem Jahr Handball-Abstinenz (Kreuzbandriss im Januar 2017) sein Comeback. Dass er in der 56. Minute sogar noch ein Kontertor erzielen konnte, machte seinen Start perfekt. Und dann lief es bei den Concorden wie es nicht hätte besser laufen können. Zur Pause führten sie 13:9. Selbst der Halbzeitstand hätte höher ausfallen können, wenn manche Torchance konsequenter genutzt worden wäre. Im zweiten Teil des Spiel lief es wie geschmiert. Dass Spielmacher Sascha Meiner fehlte, schien die Mannschaft nicht zu schwächen. Concordia baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Als der Zehn-Tore-Abstand erreicht war, brach die Moral der Staßfurter gänzlich ein. Sie schienen stehend K.o. Wenn es denn Gegenwehr gab, dann nur noch sporadisch und mit dem letzten Mut des Ertrinkenden. Concordias Trainer Wladimir Maltsev schien mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden, sah aber dennoch Reserven im Zusammenspiel. Zufriedenheit ist, subjektiv betrachtet, eben doch sehr verschieden. Ditmar Wohlgemuth © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (11 Paraden, davon ein 7m), Herholc (6 P.); Sowada (3), Mittag (3), Trodler (8/1), Prautzsch (1), Müller (1), Bauske (1), Schlegel (4), Jungandreas (2/1), J. Meiner (1), Emanuel (2), Wendlandt (3) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Erste Halbzeit pfui – zweite Halbzeit hui Sonntag, 25.02.2018: TSG 1861 Taucha - NHV C. Delitzsch II 24:35 (16:18) Am vergangenen Wochenende spielten die Mannen von Trainer Christian Hornig auswärts beim Tabellenvierten, der TSG 1861 Taucha. Dabei benötigten die älteren Delitzscher Herrschaften allerdings eine Halbzeit, um sich den Rost der zweiwöchigen Spiel- und Trainingspause aus den Gliedern zu schütteln. Handballsport ist eben etwas anderes als gemütlich die Pisten herab zu wedeln. So plätscherte die Partie in der Anfangsphase so dahin. Spielerisch sahen die Concorden-Angriffe gefällig aus, allein der Abschluss stimmte hier und da nicht ganz. In der Abwehr stellt man die Lücken zwar gekonnt zu, aber man machte den Sack nicht zu und ließ unnötige Würfe aus der Halbdistanz zu. Die Torhüter sahen in dieser Phase nicht gut aus, wurden aber auch von ihren Vorderleuten sträflich im Stich gelassen. Beim Stande von 9:8 für die Hausherren nahmen die Delitzscher die fällige Auszeit. Von da an war deutlich mehr Stimmung in der Abwehr, doch die Tauchaer blieben hartnäckig dran. Beim Stande von 16:18 wurden dann die Seiten gewechselt. In der Kabine wurde es dann zum ersten Mal in dieser Saison richtig laut. 16 Gegentore waren einfach zu viel! Die Mängel wurden glasklar und energisch angesprochen. Nur zusammen als Mannschaft kann man die Abwehr stabilisieren. Es wurde fortan auf 6:0 umgestellt und der Gegner aggressiver und körperlicher attackiert. Die Gastgeber ließen sich beeindrucken und zu Fernwürfen hinreißen, welche die Torhüter nun sicher hielten. In der Offensive spielte man mit Ruhe und Köpfchen die Chancen heraus. So setzen sich die Delitzscher Schritt für Schritt ab und gewannen am Ende – dank einer besseren zweiten Hälfte - souverän und verdient mit 24:35. Am nächsten Wochenende gibt es dann wieder ein Spitzenspiel gegen den neuen Tabellenzweiten. Der Bornaer HV hat an diesem Spieltag gegen den USC gewonnen und ist somit an den Leipzigern vorbeigezogen. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Tino Pantel (TW), Bruno Bernhardt (2), Frank Braunschweig (2), Jens Große, Thomas Hollstein (12), Tobias Karl (4), Christian Müller, Oliver Peszt (5), Niklas Prautzsch (7/4), Vincent Schönfeldt (1), Chris Teresniak (2), Stefan Voigt Mit Streich Nummer sechs dem Podest entgegen Freitag, 23.02.2018: NHV Concordia Delitzsch peilt im Heimspiel gegen Staßfurt sechsten Sieg in Folge an. Delitzsch. Wer hätte das gedacht? Nach der bitteren Pleite gegen Plauen-Oberlosa im vorletzten Heimspiel waren die Delitzscher Oberliga-Handballer auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Und nun – nur drei Monate später – nehmen dieselben Concorden die Medaillenplätze ins Visier. Sollte im morgigen Heimspiel gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt ein Sieg gelingen, wäre dies bereits der sechste in Folge und der NHV würde in der Rückrundenstatistik Platz 1 festigen. Alle anderen Teams haben bereits mindestens zwei Minuspunkte kassiert. Angepfiffen wird die Partie um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle am Berufsschulzentrum. Doch die Erfahrung im Sport lehrt, dass man das Fell des Bären nicht verteilen sollte, bevor man ihn erlegt hat. Und gerade der Staßfurter Bär weiß sich zu wehren. Diese schmerzhafte Erfahrung mussten auch die Delitzscher in dieser Saison schon machen. Mit 26:29 zog man Mitte Oktober im Hinspiel gegen – zurückhaltend formuliert – robust zu Werke gehende Staßfurter den Kürzeren und hatte zudem nach dem Spiel etliche Verletzte zu beklagen. Bereits nach zwanzig Minuten waren beide Delitzscher Rückraum-Mitte-Spieler aus dem Spiel genommen. Patrick Baum humpelte fußlahm vom Feld und Daniel Sowada konnte nach einem Schlag auf die Brust ebenfalls nicht weitermachen. Später musste nach rüdem Foul auch noch Lucas Mittag im Lazarett Platz nehmen. Es verwundert nicht wirklich, dass kein anderes Team bislang mehr Platzverweise kassiert hat als die hemdsärmeligen Staßfurter. Für die Rot-Weißen sollte der Sieg gegen Delitzsch für lange Zeit das letzte Erfolgserlebnis bleiben, weshalb man sich im November von Trainer Uwe Werkmeister trennte und als Nachfolger den einstigen Weltklassehandballer Sven Liesegang verpflichtete. Doch auch mit dem ehemaligen Champions- League-Sieger kommt Staßfurt nicht so recht vom Fleck und rangiert nach dem 17. von 26 Spieltagen nur auf dem vorletzten Platz. Zum ersten Nichtabstiegsplatz fehlen bereits fünf Zähler, weswegen Liesegang bei der Frage nach dem Matchplan gleich zum Wesentlichen kommt: „In unserer Situation helfen nur Punkte. Wir haben in Delitzsch nichts zu verlieren. Aber wenn wir diszipliniert spielen, ist für uns auf jeden Fall etwas drin. Natürlich wissen wir, dass Delitzsch nicht ohne Grund fünfmal in Folge gewonnen hat. Der NHV hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern beisammen, die inzwischen offensichtlich auch richtig gut eingespielt sind. Eigentlich haben wir uns in den letzten Spielen gar nicht so schlecht angestellt, hatten aber leider immer zwei, drei schlechte Phasen dabei, in denen wir den Kopf verloren haben. Das müssen wir abstellen und dann sehe ich eine realistische Punktechance.“ Nur schwer verbergen kann Liesegang seine Frustration über die mitunter schwierigen Bedingungen beim HV Rot-Weiß. „Wir haben einen 15er Kader, was ok ist. Allerdings standen mir seit meinem Start vor drei Monaten noch nie alle Spieler zur Verfügung. Vor Verletzungen oder Krankheiten wie im Moment bei Nils Hähnel oder Cosmin Tiganasu ist man nie gefeit. Aber mir fehlen ständig Spieler aus beruflichen Gründen, vor allem beim Training. Gerade für einen neuen Trainer wie mich ist es da natürlich schwierig, die gewünschten Akzente zu setzen.“ Ganz anders stellt sich die Situation dagegen bei den Delitzschern dar, die nach einer schwierigen Hinrunde inzwischen zu einer Einheit geworden sind und so auch endlich ihre zweifellos vorhandene individuelle Klasse ausspielen können. Selbst vom nie ganz zufriedenen Trainer Wladimir Maltsev sind in diesen Tagen versöhnliche Töne zu hören: „Wir haben die dreiwöchige Spielpause so genutzt, dass wir zunächst zwei Wochen lang Kondition, Kraft, Individuell, in Gruppen und Taktik trainiert haben. In der dritten Woche haben wir uns dann ganz normal auf das Spiel gegen Staßfurt vorbereitet.“ Aber Maltsev wäre nicht Maltsev, wenn er nicht dennoch den mahnenden Zeigefinger erheben würde: „Unsere Gäste mögen im Moment nur auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, aber wir wissen nicht erst seit unserer Hinspielniederlage in Staßfurt, dass man in dieser engen Oberliga niemanden unterschätzen darf. Staßfurt stellt eine robuste Abwehr und kann so jedem Gegner das Leben schwer machen. Deswegen wollen wir auf Kampf und Leidenschaft setzen und 60 Minuten konzentriert bleiben, um mit der Unterstützung der Fans unsere kleine Erfolgsserie weiter auszubauen.“ Kapitän Jan Jungandreas sinnt auf Revanche: „Wir konnten in der Spielpause alle nochmal Kraft tanken und gehen natürlich mit Selbstvertrauen in die Partie gegen Staßfurt. Uns erwartet ein hartes Spiel, aber wir wollen zu Hause die unnötige Niederlage in Staßfurt wettmachen.“ Der Favoritenrolle dürfte Delitzsch sich auch wegen der ausgeprägten Auswärtsschwäche der Gäste diesmal kaum entziehen können. Von bislang acht Reisen in die mitteldeutsche Handballwelt konnten die Staßfurter erst ein mageres Pünktchen mit nach Hause ins Salzland bringen. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 24.02.2018 (pdf 4,1 MB) Interview: „Wir sind jetzt mehr mit dem Kopf dabei“ Montag, 19.02.2018: Jan Jungandreas erklärt die NHV-Erfolgsserie Delitzsch. Ausgerechnet als es lief wie Wassereis in der Sommerhitze, machte der Spielplan Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch einen Strich durch die Rechnung. Nach fünf Siegen in fünf Spielen musste die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev eine dreiwöchige Zwangspause einlegen. Ehe es am Sonnabend gegen Staßfurt im Punktspieltakt weitergeht, spricht Kapitän Jan Jungandreas (30) über die jüngste Erfolgsserie. Herr Jungandreas, kam die Pause zur absoluten Unzeit? Schließlich war die Mannschaft gerade im totalen Siegesrausch. Ich sehe das von zwei Seiten. Einerseits wäre es natürlich schön gewesen, den Schwung der letzten Spiele zu nutzen. Andererseits tut uns die Pause gut, wenn man den Kader in Plauen gesehen hat. Da haben doch einige verletzt oder krank gefehlt. Die Verletzungs- und Krankheitsprobleme gab es nicht erst seit dem Plauen-Spiel. Warum lief es trotzdem so gut? So richtig kann ich mir das auch nicht erklären. Wir hatten von Anfang an einen guten Kader, haben aber viele Sachen nicht so umgesetzt und nach den vielen Niederlagen hat das Selbstvertrauen gefehlt. Jetzt gehen wir die Spiele mit viel breiterer Brust an, da spielt es vielleicht nicht ganz so die Rolle, wer auf dem Feld steht. Man erkennt jedenfalls gewisse Parallelen zur Vorsaison, als ebenfalls ein großer Umbruch stattgefunden hatte. Ist die Mannschaft erst jetzt richtig eingespielt? Ich denke schon. Die Abläufe sind jetzt eindeutiger, es haben sich Automatismen entwickelt. Außerdem haben uns die Niederlagen als Mannschaft weiter zusammengeschweißt und wir haben ein paar Sachen geändert. Welche Sachen? Wir wollten hauptsächlich ins Training mehr Qualität und Intensität reinbringen. Das ist uns gelungen. Wir sind jetzt deutlich mehr mit dem Kopf dabei, auch wenn das manchmal schwer ist, wenn man von einem langen Arbeitstag kommt. Zu den Personalproblemen kommt jetzt auch noch der Abgang von Jörg Reimann. Wie sehr schmerzt dieser Verlust? Es ist auf jeden Fall ein Verlust, menschlich, weil Reimi einfach ein feiner Typ ist, der sich sofort voll integriert hat. Sportlich ergibt sich jetzt für uns wieder ein Problem am Kreis, weil Oli (Wendlandt) 60 Minuten durchspielen muss. Er schafft das zwar, aber es ist die Frage, wie lange er das mit seiner Verletzungsgeschichte durchhält. Wie haben sich die Ziele nach dem Traumstart ins Jahr verändert? Klare Ziele haben wir uns nicht gesteckt. Wir denken lieber phrasenschweinmäßig von Spiel zu Spiel. Das fällt uns am leichtesten. Und für Sie persönlich? Vielleicht die alte Torgefahr wiederentdecken? Ich versuche, das Beste rauszuholen, aber es klappt nicht so konstant wie in den vergangenen Jahren. Deswegen bin ich nicht ganz zufrieden mit mir, aber so lange ich der Mannschaft dabei helfen kann, Punkte zu holen, ist das ok. Interview: Johannes David © Leipziger Volkszeitung 2. Männer: Souveräner Auftritt beim Tabellenzweiten Sonntag, 11.02.2018: USC Leipzig - NHV Concordia Delitzsch II 19:26 (6:14) Lange genug musste man darauf warten. Am letzten Samstag war es dann soweit. Die 2. Männermannschaft des NHV Concordia Delitzsch bestritt das im November ausgefallene Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten USC Leipzig. Dabei wurden die Mannen vom Spielertrainer Christian Hornig tatkräftig und lautstark von etwa 30 reiselustigen Delitzschern unterstützt. Die Delitzscher kamen gut ins Spiel, führten nach vier Minuten mit 0:3. Die bewegliche 5:1-Abwehr stand gewohnt sicher und wurde durch einen sehr gut aufgelegten Tino Pantel im Tor hervorragend ergänzt. In den folgenden Minuten stockte der Concorden-Motor etwas. Die Messestädter nutzten in dieser Phase des Spiels ihrer Gelegenheiten und glichen in der 12. Minute zum 4:4 aus. Nach der fälligen Auszeit vernagelten die Gäste förmlich ihr Tor. Die abgefangenen Bälle wurden im schnellen Umkehrspiel konsequent genutzt. Der Lohn für diesen Zwischenspurt war eine komfortable 6:14- Halbzeitführung. Die Halbzeitpause unterbrach den Spielfluss der Delitzscher spürbar. In der Abwehr ließ man die Aggressivität des ersten Durchgangs vermissen. Die Leipziger kamen nun häufiger zu leichten Toren aus der Halbdistanz. Im Angriff erspielten sich die Loberstädter zwar zahlreiche Chancen, aber nicht alle wurden auch in Tore umgewandelt. Allein in Halbzeit 2 scheiterte man 5x vom 7-Meter-Punkt. So konnten die Gastgeber immer mehr verkürzen (11:15, 36. Minute; 17:20, 47. Minute). Aber die alten Delitzscher Haudegen haben solche Situationen schon hundertfach erlebt. Der berühmte Schalter konnte erneut umgelegt werden. In der Abwehr stellte man auf 6:0 um und griff schlagartig beherzter zu. Im Angriff wurden die Torgelegenheiten bedingungslos genutzt. So bleibt der Tabellenführer nach einem verdienten 19:26-Auswärtssieg weiterhin ungeschlagen. Zudem ist der Trainingsschwerpunkt bis zum nächsten Spiel vorgegeben: 7-Meter-Werfen. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Tino Pantel (TW), Bruno Bernhardt (1), Jens Große (1), Thomas Hollstein (3), Christian Hornig (4), Tobias Karl (6), Karsten Möbius (2), Alexander Pietzsch (3), Niklas Prautzsch (6/2), Chris Teresniak, Stefan Voigt, Patrick Wiesmüller Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Geschäftsstelle vom 12. bis 16. Februar nicht besetzt Sonntag, 11.02.2018: Urlaubsbedingt ist unsere Geschäftsstelle in der ersten Ferienwoche, also vom 12. bis 16. Februar, nicht besetzt. Der Kartenvorverkauf für das Heimspiel gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt am 24. Februar  findet am Donnerstag, den 22. Februar in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle statt. Bei dringenden Angelegenheiten schreiben Sie bitte eine E-Mail an geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de Frauen: Wenn es einmal läuft, dann aber richtig! Freitag, 09.02.2018: NHV Conc. Delitzsch - HSG Neudorf/Döbeln II 17:15 NHV-Damen gewinnen gegen den Tabellenersten Neudorf/Döbeln. Delitzsch Gestärkt vom letzten Sieg gegen die DHfK- Frauen wollten die Delitzscherinnen auch dieses Heimspiel gegen den Tabellenersten Neudorf/Döbeln für sich entscheiden. Gecoacht wurden die NHV-Damen von dem in der Handballfamilie bestens bekannten Stefan Voigt; mit vollem Engagement, 180 Puls und ganz viel Tipps von Spieler zu Spieler. Wie auch die Spiele zuvor gestaltete sich der Einstieg in die Partie schwierig. Beide Mannschaften schenkten sich gegenseitig nichts. Die Delitzscher Deckung wies noch einige Lücken auf und im Angriff wurden die tollen Aktionen leider zu wenig mit der Verwandlung belohnt. Von Beginn an liefen die Concordinnen, wenn auch nur einem kleinen, Rückstand von 7:9 bis zur Pause hinterher. In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeberinnen an den Gästen vorbei, angetrieben von der lautstarken Unterstützung von der Bank und dem Publikum. Die Deckung erwies sich als fast unüberwindbar und wenn nicht, war Torhüterin Annett Rudolph zur Stelle, so dass die gegnerischen Frauen nur 6 Tore in Halbzeit 2 warfen. Mit einer super Mannschaftsleistung, toller Stimmung und dem nötigen Siegeswillen gewinnen die NHV-Frauen gegen den Tabellenersten 17:15. Das Spiel mit körperlichem Einsatz von beiden Seiten zog die eine oder andere Spielerin in Mitleidenschaft. Auf diesem Weg gute Besserung! Mit viel Selbstvertrauen und etwas Zeit zur Genesung gehen die Delitzscherinnen nun in die Vorbereitungsphase für das kommende Spiel gegen die Frauen von Motor-Gohlis-Nord. Nach den Winterferien, am 25. Februar 2018, möchten die Delitzscher Damen die nächsten Punkte gegen die einen Platz besseren Leipzigerinnen einfahren. Wir bedanken uns bei Fips für die tatkräftige Unterstützung auf der Bank! Kristin Mertzsch NHV: Annett Rudolph; Casandra Reichstein; Christiane Bluhm; Christine Petermann (2); Julia Wölfer (1); Anne-Marie Brosig (1); Ulrike Schulz; Kim Sperling (2); Marie-Sophie Mayer (6); Maria Nahrstedt (3); Alina Schröder; Janine Katzschke (1), Luisa Pallgen (1) Männer des NHV starten in die heiße Phase der Saison Freitag, 09.02.2018: Am Samstag steht für die 2. Männermannschaft das Nachholspiel beim USC Leipzig an. Geplant war das Spiel ursprünglich für den 25.11.2017. Doch leider erschienen an diesem Tag keine Schiedsrichter zum Spiel und somit wurde das Spiel auf den nun folgenden Samstag verlegt. Anwurf in der Tarostraße ist um 17:15 Uhr. Die Männer um Spielertrainer Christian Hornig können mit den bisherigen Ergebnissen durchaus zufrieden sein. Man thront mit 14 Siegen aus 14 Spielen an der Tabellenspitze. Dazu stellt man mit 20,7 Gegentoren pro Spiel die beste Abwehr der gesamten Liga. Dies ist in erster Linie auch ein Verdienst der beiden Torhüter. Tino Pantel und Dirk Fischer kommen im Schnitt auf über 40% gehaltene Bälle pro Spiel. Somit schafft man es immer wieder, „einfache“ Tore über die 1. & 2. Welle zu erzielen. Eindrucksvoll wurde dies am letzten Wochenende unter Beweis gestellt, als man gegen eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga, der TuS Leipzig-Mockau, mit 33:16 gewann. Hier wurde auch deutlich, dass die Mannschaft immer eingespielter wirkt. Bei mittlerweile 19 eingesetzten Spielern in dieser Saison ist dies auch extrem wichtig. Kapitän Alexander Pietzsch meint dazu: „Eine Idealbesetzung gibt es bei uns nicht, jeder haut sich im Rahmen seiner Möglichkeiten im Training und Spiel voll rein.“ Und Kreisläufer Thomas Hollstein ergänzt: „Und sollte im Training doch mal der Schlendrian einkehren, dann wird halt mal ein Pendellauf über 200 Meter als kleine Motivationsspritze mit eingebaut.“ Man merkt schon, auch den alten (Handball-)Hasen ist der Spaß am Handballsport nicht abhandengekommen. Wer also am zeitigen Samstagabend die 2. Männermannschaft gern unterstützen möchte, ist herzlich willkommen in der Leipziger Sporthalle des Reclam-Gymnasiums. Haudegen Stefan Voigt (letzten Mittwoch 43 Jahre jung geworden) kennt das Delitzscher Publikum seit Jahren sehr genau und fügt an: „Da die 1. Männermannschaft des NHV spielfrei hat und wir ja wissen, wie reisefreudig das Delitzscher Publikum ist, wenn Spitzenspiele Ihres Vereins anstehen, freuen wir uns natürlich über jede Unterstützung aus der Loberstadt. Sollte bei dem einen oder anderen Delitzscher Zuschauer noch etwas Überredung nötig sein, so verspricht die Mannschaft, spätestens nach dem Spiel wird jeder Delitzscher Zuschauer persönlich mit Handschlag begrüßt und außerdem wird es von der Mannschaft nach dem Spiel das ein oder andere Getränk geben, welches durch Gärung aus stärkehaltigen Stoffen gewonnen und nicht destilliert wird. Obendrein gibt es noch ein Foto mit der gesamten Mannschaft.“ Na wenn das nix ist? Christian Hornig Sonder-WSV-Rabatte für NHV-Vereinsmitglieder! Dienstag, 06.02.2018: Noch bis zum 17. Februar ist Winterschlussverkauf bei unserem Ausrüstungspartner Sport & Freizeitshop in der Delitzscher Lindenstraße 2. Und der lohnt sich für Vereinsmitglieder des NHV Concordia Delitzsch ganz besonders. Denn statt 20, 25, 30% Rabatt für Kinder, Damen, Herren dürfen Concorden sich sogar über 30, 35, 40% auf drei Lieblingsstücke freuen! Schuhe, Langarmteile, Winterjacken und vieles mehr. Auf Neuware gibt es die “normalen” 25% NHV-Rabatt. www.sport-freizeitshop-delitzsch.de Unaufhaltsam Montag, 05.02.2018: HC Einheit Plauen - NHV Conc. Delitzsch 23:27 (10:15) Der NHV Concordia Delitzsch feiert mit dem 27:23 in Plauen den fünften Sieg in Serie. Plauen. Der Höhenflug des NHV Concordia Delitzsch in der Handball-Oberliga hält an. Am Samstagabend gewann die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev bei Einheit Plauen mit 27:23 (15:10), feierte den fünften Sieg hintereinander, ist auf Tabellenplatz vier angekommen und im Jahr 2018 noch immer ohne Punktverlust. Selbst die personell immer kritischere Lage lässt die Concorden momentan offenbar unbeeindruckt. Ohne Danny Trodler, Patrick Baum, Clemens Schlegel, Jörg Reimann und Niklas Prautzsch blieben neun Feldspieler, die ihre Sache aber mehr als nur gut machten, auch weil der Coach einen Plan hatte. „Wegen unseren vielen Ausfälle haben wir alles auf die Deckung gesetzt. Die Jungs haben eine Riesenarbeit geleistet, gepaart mit einer klasse Torhüterleistung. Deswegen hatten wir auch mehr Selbstvertrauen im Angriff. Jeder hat für jeden gekämpft“, sagte Maltsev. In den ersten Minuten war von Tempohandball hüben wie drüben wenig zu sehen. Die Angriffe wurden sehr behutsam aufgebaut und beide Mannschaften waren eher darauf bedacht, die Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Erst durch die Hereinnahme von Daniel Sowada und Oskar Emanuel wurde das Delitzscher Offensivspiel flexibler und vor allem schneller. Damit war die Abwehr der Plauener überfordert und der NHV setzte sich dank eines 5:0-Laufes auf 10:6 ab. In dieser Phase merkte man, wie groß die Verunsicherung der abstiegsbedrohten Gastgeber ist. Der sonst so starke Rückraum kam überhaupt nicht in die Gänge, sodass der Rückstand bereits zur Pause entsprechend deutlich ausfiel. Nach Wiederbeginn verkürzte Plauen zunächst auf 12:15. Die Jungs vom Lober blieben allerdings unbeeindruckt. Angeführt von einem einmal mehr überragenden Sascha Meiner zogen die Concorden vorentscheidend auf 21:14 davon. „Im Angriff hat vor allem Sascha immer die richtige Entscheidung getroffen. Das war saustark und jedem einzelnen gebührt ein Kompliment“, befand Kapitän Jan Jungandreas. Am Kreis mutierte derweil Oliver Wendlandt zum Alleinunterhalter – und entdeckte dabei ungeahnte Torjäger-Qualitäten. Der sonst als Defensivspezialist eingesetze 2,03-m-Riese schenkte Plauen satte fünf Mal ein. In der Schlussphase jedoch ließ sich die menschliche Schrankwand vom Publikum provozieren und sah nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte. Einheit setzte alles auf eine Karte, agierte mit siebtem Feldspieler und kam noch einmal auf 21:18 heran. Doch momentan lassen sich die Delitzscher offenbar von gar nichts aus der Ruhe bringen. Trotz der nun noch dünneren Personaldecke zogen sie das Tempo noch einmal an. Plauen erlaubte sich zu viele einfache Fehler, sodass die Schlussphase zu einem vergleichsweise entspannten Schaulaufen geriet. Mit Blick auf die anstehenden drei Wochen Pause sagte Jungandreas nach der Partie in Plauen: „Jetzt heißt es, Wunden heilen und dann mit viel Selbstvertrauen ins letzte Saisondrittel gehen und weiter die Gegner ärgern.“ Die nächste Möglichkeit dazu besteht am 24. Februar, wenn Staßfurt in der Mehrzweckhalle gastiert. Mit dem Tabellenvorletzten hat der NHV aus der Hinrunde noch ein Hühnchen zu rupfen, damals gab es eine 26:29-Niederlage. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (15 Paraden), Herholc (bei 2 Siebenmetern, einen davon gehalten); S. Meiner 10/3, Sowada 2, Mittag 1, Müller, Bauske, Jungandreas 1, J. Meiner 2, Emanuel 6/1, Wendlandt 5 Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Delitzscher feiern höchsten Saisonsieg Montag, 05.02.2018: NHV C. Delitzsch II – TuS Leipzig-Mockau 33:16 (18:9) Am letzten Spieltag gastierte mit dem TuS Leipzig-Mockau eine der torgefährlichsten Mannschaften der Liga in der Delitzscher Mehrzweckhalle. Pro Spiel kommen die Leipziger auf einen Schnitt von über 28 geworfenen Toren. Mit entsprechendem Respekt gingen die Hausherren von Anfang zu Werke. Durch eine sehr bewegliche 5:1-Abwehr wurde der Angriff der Gäste gehörig unter Druck gesetzt. Die Würfe aus der Ferne hielt der Torhüter, die Anspiele an den Kreis fing der Mittelblock ab. Im Angriff spiele man mit hoher Konzentration und Präzision und nutzte die sich bietenden Gelegenheiten. So führte man nach 12 Minuten mit 9:2. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Messestädter nun häufiger über den Kreis zum Erfolg. Concordia reagierte mit einer Abwehrumstellung auf 6:0 und bekam den gegnerischen Kreisläufer zusehends besser in den Griff. Zu Pause führten die Hausherren komfortabel mit 18:9. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Concorden keine Luft ran. Der Mittelblock Pietzsch/Prautzsch stand bombensicher. Fernwürfe wurde geblockt oder waren sichere Beute des Torhüters. In Durchgang zwei kassierte man nur 7 Gegentore, davon 3 per 7-Meter-Strafwurf. Und auch im Offensivspiel zeigten die Delitzscher keinerlei Ermüdungserscheinungen. Gnadenlos wurden die Angriffe durchgezogen und am Ende mit 33:16 der höchste Saisonsieg eingefahren. So kann man am nächsten Wochenende mit breiter Brust zum Tabellenzweiten USC Leipzig fahren, der überraschend zu Hause gegen die TSG 1861 Taucha strauchelte. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Bruno Bernhardt (5), Christian Hornig (6/4), Tobias Karl (4), Karsten Möbius (1), Christian Müller (1), Alexander Pietzsch (4), Niklas Prautzsch (10/3), Sebastian Schäfer (2), Chris Teresniak, Stefan Voigt, Patrick Wiesmüller mJE: Ausgeglichenes Spiel nach verschlafenem Start Sonntag, 04.02.2018: SG LVB Leipzig - NHV Concordia Delitzsch 21:17 (12:7) Am vergangen Wochenende bestritten die jungen Delitzscher ihr letztes Spiel vor der 4-wöchigen Winterspielpause gegen die Sportfreunde der SG LVB Leipzig. In der Vorrunde hatte man zu Hause gegen die Leipziger deutlich mit 6:21 verloren. Entsprechend wollte man Revanche nehmen. Doch die Partie begann denkbar schlecht. Zu oft stand man zu weit vom Gegenspieler entfernt, so dass die Messestädter zu einfachen Toren kamen. Im Angriff spielte man sich zwar Torchancen heraus, verpasste jedoch sie zu nutzen. Folgerichtig lagen die Delitzscher nach 10 Minuten mit 7:1 im Hintertreffen. Nach der Auszeit stand man besser zum Gegenspieler und griff beherzter zu. Die dadurch gewonnenen Bälle wurden besser genutzt. So konnten die Concorden zwischenzeitlich auf 8:6 verkürzen ehe beim Stand von 12:7 die Seiten gewechselt wurden. Zu Beginn der 2. Hälfte war wieder Sand im Delitzscher Getriebe. Zu viele einfache Abspielfehler luden die Messestädter zum Torewerfen ein. Und wieder kamen die Loberstädter ins Spiel zurück. Nachdem man bereits mit 17:9 hinten gelegen hatte, verkürzten die Gäste 5 Minuten vor Schluss auf 19:16. In dieser Phase des Spiels hielt der Torhüter fast alles. Am Ende reichte es leider nicht zu einem Auswärtspunktgewinn. Man verlor mit 21:17. Bei etwas mehr Konstanz über die gesamte Spieldauer wäre sicherlich mehr drin gewesen. Kämpferisch haben sich die Jungen Wilden jedoch nichts vorzuwerfen. Stefan Voigt NHV: Julian Antonio Scheffel (TW - 17 Paraden), Lukas Maja (6), Chris Tenelsen (1), Luca Wetzel (3), Johannes Mundt, Phil Ellmann (3), Nico Merkel (4), Jannek Große, Felix Kerber, Kevin Daniel Pakulat, Tim Otremba Plauen schiebt Delitzsch die Favoritenrolle zu Freitag, 02.02.2018: Concordia-Coach Wladimir Maltsev hofft auf den Einsatz von Top-Torjäger Sascha Meiner. Delitzsch. Eigentlich steht der Ausgang schon fest. Gastgeber HC Einheit Plauen wartet seit fünf Spieltagen auf einen doppelten Punktgewinn und steht in der Tabelle der Mitteldeutschen Handball-Oberliga mit 12:18 Punkten auf Platz elf – nur einen Platz vor den Abstiegsrängen. Die Gäste vom NHV Concordia Delitzsch, fahren morgen dagegen vollgepackt mit Selbstvertrauen ins Vogtland. Schließlich haben die Nordsachsen die vergangenen vier Spiele gewonnen und sind mit 16:12 Punkten Tabellensechster. „Delitzsch ist ganz klarer Favorit“, sagt Einheit-Trainer Rüdiger Bones und versucht, auf diese Weise den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. „Unsere Siegesserie stimmt mich optimistisch“, gibt Concorden-Team- Manager Marko Bergelt unumwunden zu. „Wenn wir mit voller Kapelle spielen und an die Leistung im Heimspiel gegen Köthen anknüpfen, haben wir gute Chancen auf den doppelten Punktgewinn“, meint NHV-Coach Wladimir Maltsev. „Wir werden alles reinhauen und versuchen, etwas aus Plauen mitzunehmen“, kündigt sein Mannschaftskapitän Jan Jungandreas an und verbreitet ebenfalls Zuversicht. Gründe dafür gibt es genug. Aus dem Tief, das im vorigen November mit der 20:30-Klatsche gegen den SV Plauen-Oberlosa seinen negativen Höhepunkt erreicht hatte, haben die Nordsachsen sich eindrucksvoll herausgearbeitet. „Wir sind wieder als Mannschaft zusammengewachsen“, begründet Maltsev die Leistungssteigerung. Sie führte dazu, dass am vergangenen Wochenende der Tabellenzweite Köthen verdient mit 29:26 bezwungen wurde. „Delitzsch hat gezeigt, wozu das Team in der Lage ist“, zollt Bones den Gästen Respekt. Concordia sei jetzt auf gutem Weg, unter die ersten drei der Tabelle zu kommen. Bones hatte vor Saisonbeginn den NHV als einen der Aufstiegskandidaten gesehen. Unklar ist, mit welcher Besetzung Delitzsch antreten wird. Patrick Baum fehlt weiterhin, ob Clemens Schlegel, der sich in der Partie gegen Köthen verletzte, dabei sein wird, ist fraglich. Dafür sind die Knieprobleme von Tobias Bauske weitgehend behoben. Und Top-Werfer Sascha Meiner – mit 86 Treffern auf Platz drei der Oberliga-Torschützenliste – ist laut Maltsev „ein Kämpfer, ich denke, dass es bis Samstag reicht“. Meiner hatte sich gegen Köthen ebenfalls verletzt. Jörg Reimann, vor einer Woche beruflich verhindert, dürfte ebenfalls zur Verfügung stehen. Gleichwohl warnt Maltsev vor dem Gegner, bei dem noch nicht feststeht, ob der langjährige Concorde Gabor Pulay mit das Tor hüten wird. „In der Oberliga gibt es keine schwachen Mannschaften“, meint der Trainer, auch mit Blick auf nach wie vor angeschlagene Spieler wie Lucas Mittag. „Es ist schon die Frage, wie lange wir die Verletzungen und Erkrankungen kompensieren können“, gibt Jungandreas zu bedenken. Einfach werde es auf keinen Fall. Auch der Trainer der im Tabellenkeller stehenden Mannschaft aus der Spitzenstadt hat die Flinte nicht ins Korn geworfen. Trotz mehrerer verletzter Spieler habe sein Team am vorigen Wochenende bei der 23:27- Niederlage in Staßfurt bis kurz vor Ende gut mitgehalten, meint Bones. Ziel für den Aufsteiger sei in dieser Saison „ganz klar der Klassenerhalt“. Gegen Delitzsch hoffe er auf ein „ordentliches Spiel“, sagt er. Für Jungandreas handelt es sich um ein Vier-Punkte-Spiel. „Wenn wir gewinnen, haben wir sechs Punkte Vorsprung auf Plauen.“ Wenn nicht, rücken die Gastgeber bis auf zwei Zähler heran. Es geht eng zu in der Oberliga. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 03./04.02.2018
Bilder Saison 2017/18
Heimspielfinale!!!