Nächstes Spiel Samstag, 27.01.2018 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HG 85 Köthen
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Newsarchiv - Januar 2018
22.01.2018 NHV zündet die Düsen und fegt Halle aus der Halle 22.01.2018 2. Männer: Zunächst Sand im Getriebe 22.01.2018 mJE: Keine Überraschung gegen den Tabellenführer 21.01.2018 wJD: Siegesserie ausgebaut 19.01.2018 Concordia zu Gast beim Handball-Genius 19.01.2018 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 20./21.01.2018 14.01.2018 wJD: Überraschender Erfolg gegen den Tabellenzweiten 14.01.2018 2. Männer: Über den Jahreswechsel nichts verlernt 14.01.2018 mJE: Auch im 5. Anlauf keine Punkte 13.01.2018 Der Fanbus ist wieder unterwegs 08.01.2018 Concordia gelingt Wiedergutmachung 07.01.2018 wJD: Mühsamer, aber erfolgreicher Start ins neue Jahr 07.01.2018 mJE: Beste Saisonleistung wird leider nicht belohnt 05.01.2018 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 06./07.01.2018 05.01.2018 Beißt sich Concordia zum Jahres-Auftakt durch? NHV zündet die Düsen und fegt Halle aus der Halle Montag, 22.01.2018: USV Halle - NHV Concordia Delitzsch 25:34 (11:18) Ersatzgeschwächte Delitzscher feiern 34:25- Kantersieg und übernehmen Rang sechs. Halle. Was für ein Auftritt, was für ein Erfolg: Der NHV Concordia Delitzsch hat in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga den dritten Sieg in Folge eingefahren und dabei ein deutliches Machtwort gesprochen. Beim anno 2018 bis dato ebenfalls ungeschlagenen USV Halle feuerte die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev aus allen Rohren und gewann 34:25 (18:11). Der bekanntlich leicht entflammbare NHV-Vize Sören Raab griff anschließend in die oberste Lobeshymnen-Schublade: „Das war eine großartige Mannschaftsleistung, die beste der Saison. Wir hatten heute auf jede Aktion des Gegners eine Antwort, egal ob Halle mit 6:0, 5:1, 4:2 oder 3:3 verteidigt hat. Unsere Jungs waren vorbereitet und haben das optimal gelöst.“ Dabei fielen bei den Gästen mit Kapitän Jan Jungandreas, Lucas Mittag (beide krank) und dem verletzten Patrick Baum gleich drei Leistungsträger aus. Vom Ausfall der beiden Linkshänder Jungandreas und Mittag profitierte insbesondere Tobias Bauske, der bisher in dieser Saison über den Status Edelreservist kaum hinausgekommen war. In Halle gelangen ihm fünf Tore – und damit fünfmal so viele wie in der gesamten Spielzeit. Der Coach verzichtete freilich darauf, Einzelne herauszuheben, sondern hob das Kollektiv hervor: „Der Unterschied war, dass meine Jungs heute deutlich mehr Willen gezeigt haben, das Spiel zu gewinnen. Jeder Einzelne hat seine Aufgabe zu 120 Prozent erfüllt. Heute hat alles gut geklappt, besonders in der Abwehr. Jeder hat für jeden um jeden Zentimeter gekämpft. Alles in allem muss ich meinen Jungs heute ein großes Kompliment für eine richtig tolle Leistung aussprechen.“ Trotz schmalen Kaders drückten die Delitzscher von der ersten Sekunde an aufs Tempo und suchten immer wieder schnell den Abschluss. Das schmeckte Halle so gar nicht, bereits nach dem 2:2 mussten die Hausherren abreißen lassen und fanden nie mehr zurück ins Spiel. Die NHV- Deckung war kaum zu überwinden und vorn spielten die Gäste ihre Tore klug heraus. So stand es bereits zur Pause 18:11 für die Maltsev-Sieben. Überraschend, aber völlig verdient. Nach dem Wechsel blieb das Team souverän. Selbst diverse Provokationen der Hallenser und eine dreifache (!) Unterzahl brachten Sascha Meiner (mit elf Toren bester Schütze) und Co. nicht aus der Fassung. In der Hinrunde wäre das Spiel in dieser Phase womöglich noch einmal gekippt, nun allerdings scheint die Mannschaft gefestigt. Das Schlusswort gebührt dem bisher so wenig zum Zuge gekommenen Tobias Bauske, der in den Personalsorgen an diesem Tag einen Schlüssel zum Erfolg ausmachte. „Vielleicht war es für Halle auch so schwer, unser Spiel zu kontrollieren, weil sie sich auf die Formation, die auf der Platte stand, nicht vorbereiten konnten.“ Und wie geht es ihm persönlich, nachdem er endlich mal wieder zeigen durfte, was in ihm steckt? „Es ist schön zu sehen, dass ich es noch kann. Wenn Lucas und Jan wieder fit sind, werden die Karten aber wieder neu gemischt.“ Fürs Erste können sich die Concorden jedoch an einem ausgeglichenen Punktekonto samt Rang sechs erfreuen. Der Tabellenzweite HG Köthen kann also kommen – und er wird kommen. Am Sonnabend, 19 Uhr, wollen die Concorden vor heimischer Kulisse weiter an ihren perfekten Bilanz 2018 schrauben. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (4 Paraden, davon 2 7m), Herholc (9 P.); S. Meiner (11/5), Sowada (2), Trodler (5), Müller, Bauske (5), Reimann (1), Schlegel (2), J. Meiner (4), Emanuel (4), Wendlandt Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Zunächst Sand im Getriebe Montag, 22.01.2018: NHV C. Delitzsch II – HSG Rückmarsd. II 30:22 (13:11) Am letzten Sonntag spielte die 2. Mannschaft des NHV gegen die Reserve der HSG Rückmarsdorf. Tabellenführer gegen den Vorletzten – so lautete die Konstellation vor dem Spiel. Dies sollte für die Delitzscher eine lösbare Aufgabe darstellen. Aber die Gastgeber taten sich von Beginn an ungewohnt schwer. In der Abwehr agierte der Innenblock der 6:0-Abwehr viel zu defensiv und lud den Gästerückraum immer wieder zu einfachen Toren aus der Nahwurfzone ein. Im Angriff spielte man die Chancen zwar geduldig heraus, versagte jedoch ein ums andere Mal beim Abschluss gegen den gut aufgestellten Gäste-Keeper. So kam es zu einem in dieser Saison äußerst seltenen Umstand, dass die Delitzscher einem Rückstand hinterherlaufen mussten (6:9, 18. Minute). In der folgerichtigen Auszeit wurden die richtigen Worte gefunden: Aggressivere Abwehrarbeit und kompromisslosere Torabschlüsse! Und Hausherren ließen den Worten Taten folgen. Der Gästerückraum wurde früher attackiert und die Delitzscher Torhüter konnten nun häufiger parieren. So konnte man bis zum Halbzeitpfiff die Partie drehen (13:11). In der 2. Hälfte ließ die Concorden-Abwehr kaum noch etwas zu. Die Gäste spielten sich den sprichwörtlichen Wolf. Nur bei einigen Unachtsamkeiten in der Delitzscher Defensive kamen sie zum Torerfolg. In der Offensive spielten die Loberstädter nur noch zwei Angriffskombinationen. Diese wurden jedoch mit aller Konsequenz und mit sämtlichen denkbaren Lösungsmöglichkeiten ausgespielt. So sprang nach einem holprigen Start - mit ordentlich Sand im Getriebe - am Ende noch ein ungefährdeter 30:22- Sieg heraus. Am nächsten Wochenende spielen die Delitzscher dann beim Tabellenvierten, dem SV Lok Leipzig-Mitte III. Stefan Voigt NHV Concordia Delitzsch II: Dirk Fischer (TW), Tino Pantel (TW) Bruno Bernhardt (1), Thomas Hollstein (6), Christian Hornig (3/1), Tobias Karl (5), Karsten Möbius (2), Oliver Peszt (2), Alexander Pietzsch (3), Niklas Prautzsch (7/2), Vincent Schönfeld, Stefan Voigt (1), Patrick Wiesmüller mJE: Keine Überraschung gegen den Tabellenführer Montag, 22.01.2018: NHV Concordia Delitzsch – SC DHfK Leipzig 7:41 (3:16) Bislang verlief die Hauptrunde um die Bezirksmeisterschaft für die männliche E Jugend des NHV nur mäßig erfolgreich. Trotz guter Spielanlagen konnte man in den vergangen 5 Spielen keine Punkte einfahren. Zu allem Überfluss gastierte am Wochenende mit dem SC DHfK der Ligaprimus in Delitzsch. Die Gastgeber konnten in den ersten 5 Minuten des Spieles noch mithalten. Mit kurzen schnellen Ballpassagen konnte man die Leipziger Abwehr geschickt überspielen. So stand es zu diesem Zeitpunkt nur 2:4 für die Messestädter. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich jedoch die Gästeabwehr und setze den Concorden-Angriff gehörig unter Druck. Viele einfache Fehler im Aufbauspiel waren die Folge. Stück für Stück setzte sich der SC DHfK bis zur Pause auf 3:16 ab. Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Die aggressive Gästeabwehr provozierte viele Delitzscher Fehler, welche im Gegenzug eiskalt verwandelt wurden. In der Mitte der zweiten Hälfte nutzen aber auch die Concorden einige Unachtsamkeiten in der Leipziger Abwehr, und konnten so ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Schlussendlich verloren die Delitzscher deutlich mit 7:41 gegen den Tabellenführer. Die Loberstädter kämpften verbissen und hielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten stellenweise ordentlich dagegen. Diese zu erwartende Niederlage wirft sie nicht um. Der Blick geht nach vorn – zum nächsten Spiel am kommenden Wochenende gegen den TuS Leipzig-Mockau. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW – 7 Paraden), Julian Antonio Scheffel (TW - 5 P.), Lukas Maja (1), Luca Wetzel (4), Hermann Ast, Johannes Mundt, Phil Ellmann (1), Nico Merkel (1), Clemens Epperlein, Jannek Große, Felix Kerber, Tim Otremba, Diego Ribero, Jannes Ihme wJD: Siegesserie ausgebaut Sonntag, 21.01.2018: MoGoNo II - NHV Concordia Delitzsch 10:21 (8:12) Die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch bleibt auf Erfolgskurs. Das Team hat mit dem 21:10 bei der zweiten Mannschaft von MoGoNo den siebten Sieg in Folge eingefahren und weist in der Bezirksliga-Tabelle nun 20:4 Punkte auf. Der NHV liegt damit auf dem dritten Platz, punktgleich mit der ersten Mannschaft von MoGoNo. Vor der Partie waren die Umstände widrig. Die Sporthalle wurde  erst 20 Minuten vor dem offiziellen Anpfiff aufgeschlossen, die Spielerinnen warteten somit in der Kälte. Doch auch der frostige Auftakt verhinderte keinen guten Start. Stella Zwicker brachte nach 1:13 Minuten die Gäste in Führung, der Vorsprung wurde überlegen und souverän ausgebaut. Ebenso verlief der Beginn der zweiten Halbzeit. Die erste Torschützin war mit Jasmin Milde wieder eine Delitzscher Spielerin. Das Trainer-Team Marcus Kalbe und Michael Münch wechselte munter durch, nutzte die Gelegenheit, gegen einen tapfer kämpfenden, aber unterlegenen Gegner die eigenen Spielerinnen auch auf neuen Positionen auszuprobieren. Mitunter taten die Concorden nicht mehr als nötig, getreu dem Motto: Ein kluges Pferd springt nicht höher als es muss. Bei etwas mehr Konzentration bei den Würfen, mehr Tempo und weniger Fehlpässen wäre der Erfolg deutlicher ausgefallen. U. Milde NHV: Lea Sophie Wittenburg; Nina Kalbe (1),Jasmin Milde (1), Stella Zwicker (7), Maja Zscheyge (1)Hanna Wittig (3), Ellen Heinze (1), Theresa Rolfes (3), Alexa Fiedler, Fanni Wanjek (4) Concordia zu Gast beim Handball-Genius Freitag, 19.01.2018: Handball-Oberliga: Delitzsch sinnt beim USV Halle auf Revanche für die Hinrundenniederlage. Delitzsch. Wenn die Delitzscher Oberliga-Männer morgen Abend in der Hallenser Universitätssporthalle auf die selbsternannten Panther des heimischen USV treffen, streben die Loberstädter gleich zwei Premieren an. Sollte den Schützlingen von Wladimir Maltsev ein Sieg gelingen, hätte man erstmals in dieser Saison das Kunststück einer Serie von drei Erfolgen am Stück vollbracht und wäre mit einem dann ausgeglichenen Punkteverhältnis fürs Erste der gröbsten Abstiegssorgen ledig. Zudem wäre dies der erste Sieg in Halle überhaupt in der noch jungen Oberliga-Historie des NHV. Wie vor jedem Spiel steht auch dieses Mal die Frage nach der Favoritenrolle im Raum. Und wie so oft fällt es auch dieses Mal schwer, diese einem der beiden Teams zuzuweisen. Beide haben 14 Minuspunkte auf dem Konto, beide durchlitten am Ende des vergangenen Jahres eine Niederlagenserie und beide konnten sich mit zuletzt zwei Siegen eindrucksvoll aus dieser befreien. Darf man der in Magdeburg erscheinenden „Volksstimme“ Glauben schenken, so ist der klare Sieg des USV Halle am vergangenen Wochenende bei Rot-Weiß Staßfurt vor allem der Genialität des jungen Hallenser Trainers Fabian Metzner (29) zu verdanken, der die neuerdings von Sven Liesegang trainierten Staßfurter gänzlich auf dem falschen Fuß erwischte, indem er seine Mannschaft eine unkonventionelle 3:3-Deckung spielen ließ, auf die der Gegner nie eine Antwort fand. Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Staßfurts Trainer Liesegang (48) ein mit allen Wassern gewaschener Profi ist, dessen Vita reihenweise nationale und internationale Meisterschaften und Pokale schmücken, allen voran der Champions League Titel 2002. „Wir hatten uns auf eine offensive Deckung des Gegners eingestellt, auf ein 5:1 oder 4:2. Aber damit haben wir nicht gerechnet. Wir hatten dafür keine Lösung parat“, bekannte Liesegang. NHV-Coach Wladimir Maltsev sieht die Favoritenrolle am Samstag denn auch eher beim Gastgeber. „Halle hat eine sehr erfahrene Mannschaft, deren besondere Stärke es ist, verschiedene Abwehrsysteme spielen zu können“, so Maltsev, der sich trotzdem gewisse Chancen ausrechnet. „Obwohl Halle für mich der klare Favorit ist, fällt auf, dass sie in dieser Saison zu Hause vier von sieben Spielen verloren haben. Insofern fahren wir zwar mit Respekt, aber nicht ohne Hoffnung nach Halle. Wir müssen versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu gestalten und dann sehen, ob das Glück auf unserer Seite ist.“ Bei Maltsevs Trainerkollegen Metzner hört sich das ganz ähnlich an: „Die letzten zwei Siege waren für unser Selbstvertrauen sehr wichtig. Dennoch wissen wir, dass Delitzsch nach dem hohen Sieg gegen Dresden mit ordentlich Rückenwind nach Halle kommen wird. Das Hinspiel war ein Duell auf Augenhöhe und so ein enges Spiel erwarte ich auch diesmal wieder. Überhaupt ist die Liga wieder extrem ausgeglichen und daher ist jedes Spiel und jeder Punkt immens wichtig.“ Den Delitzschern könnte in die Karten spielen, dass Halle erneut auf Spielmacher Maximilian Haase verzichten muss. Der Torschützenkönig der Oberliga-Saison 2013/14 hatte sich Ende November bei der Heimniederlage gegen Pirna zu einem Foul hinreißen lassen, das von den Schiedsrichtern aufgrund besonderer Schwere nicht nur mit einer roten, sondern mit einer blauen Karte bestraft wurde und im Nachhinein eine Sperre von vier Spielen nach sich zog. Dass den „Panthern“ dennoch zuletzt zwei Siege in Folge gelangen, zeugt von der Ausgeglichenheit des kleinen, aber feinen Hallenser Kaders. USV- Coach Fabian Metzner musste vor der Saison den Abgang der Stammspieler Steffen Fischer, Chris Heyer und Ken Kruse verkraften, durfte mit Paul Kosak aber nur einen Neuzugang aus der eigenen A-Jugend begrüßen. Umso bemerkenswerter ist es, dass der USV trotzdem wieder eine ordentliche Saison spielt. Das musste im Oktober auch der NHV leidvoll erfahren, als man in eigener Halle lange wie der sichere Sieger aussah, dann aber aus unerklärlichen Gründen völlig den Faden verlor und schließlich schon am 4. Spieltag das eigene Saisonziel (alle Heimspiele gewinnen) begraben musste. NHV-Kapitän Jan Jungandreas sinnt auf Revanche: „Natürlich fahren wir nach Halle, um unsere kleine Siegesserie auszubauen, aber das will Halle natürlich auch. Sie sind wie wir gut ins neue Jahr gestartet. Aber wir können auf jeden Fall selbstbewusst in dieses Spiel gehen.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 20./21.01.2018 wJD: Überraschender Erfolg gegen den Tabellenzweiten Sonntag, 14.01.2018: NHV Conc. Delitzsch - MoGoNo Leipzig 21:19 (13:9) Die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch hat ihre Siegesserie fortgesetzt. In einem gutklassigen Spiel schlugen die Nordsachsen die favorisierte erste Mannschaft von MoGoNo Leipzig mit 21:19 (13:9). Das Hinspiel hatten die Concorden noch klar mit 13:24 verloren. Zunächst war die Partie ausgeglichen. Die Gastgeber gingen mit 2:0 in Führung, später lag MoGoNo mit 5:4 vorn. Doch danach drehte der NHV die Begegnung, schaffte prompt den Ausgleich und ging mit 13:9 in die Pause. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr souverän gespielt“, lobte Trainer Michael Münch. „Es war Tempo drin, die Spielerinnen haben sich im Angriff gut bewegt.“ Nach dem Seitenwechsel ging es zunächst so weiter. Delitzsch hielt den Vorsprung. Doch die Gäste gaben nicht auf, kämpften sich wieder bis auf einen Treffer heran. Die Endphase war an Spannung kaum zu überbieten, die Partie stand auf der Kippe. Doch mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzte Delitzsch sich letztlich verdient durch. „Es war ein gutes Spiel von uns“, freute sich Trainerin Christine Petermann. Das im Training geübte sei erfolgreich umgesetzt worden. Marcus Kalbe, der das Trainer-Trio komplettiert, sprach von einem verdienten Erfolg. Der NHV hat damit den sechsten doppelten Punktgewinn in Folge eingefahren und liegt mit 18:4 Punkten auf Platz drei in der Bezirksliga. Nur durch das bessere Torverhältnis hat MoGoNo den zweiten Rang verteidigt. Verlustpunktfreier Tabellenführer ist Löbnitz. U. Milde NHV: Lea Sophie Wittenburg; Lena Fröhnert, Stella Zwicker (6), Leonie Lewik, Hanna Wittig (4), Jasmin Milde (2), Ellen Heinze, Theresa Rolfes (1), Nina Kalbe, Fiona Zschöttche, Fanni Wanjek (8), Alexa Fiedler 2. Männer: Über den Jahreswechsel nichts verlernt Sonntag, 14.01.2018: NHV Conc. Delitzsch II – Turbine Leipzig 31:16 (15:8) Nach 8-wöchiger Punktspielpause mussten die älteren Herren des NHV Concordia Delitzsch am vergangenen Wochenende gegen die Mannen von Turbine Leipzig, den derzeitigen Tabellenletzten der Liga, antreten. Dies sollte für den Tabellenführer - vom Papier her - eine lösbare Aufgabe darstellen. Doch für die Delitzscher galt es den Rhythmus der Hinrunde wiederaufzunehmen, zumal man aufgrund zweier Spielabsagen 2 Wochen länger als die Konkurrenz pausieren musste. In der Abwehr gingen die Concorden sehr konzentriert zu Werke. Lediglich gegen die Sperren des gegnerischen Kreisläufers hatte man kleinere Probleme. Im Positionsangriff fehlte im Zusammenspiel noch etwas die Präzision, aber man kam über Einzelaktionen zum gewünschten Erfolg. Nach 10 gespielten Minuten führte man mit 5:1. Dann kamen die Gäste besser ins Spiel. Dabei nutzten Sie mehrere Fehler der Hausherren und kamen zu einfachen Kontertoren. Beim Stande von 7:5 zogen die Delitzscher das Tempo spürbar an. In der Abwehr wurde konsequenter zugefasst und die abgewehrten Bälle in einfache Gegentore umgewandelt. So konnte man sich bis zur Halbzeit auf 15:8 absetzen. Die zweite Halbzeit begann wie die erste endete. Die Leipziger spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten, hatten aber gegen das Delitzscher Abwehrbollwerk nur begrenzte Lösungsmöglichkeiten. Im Angriff etablierte man nun endgültig das Kreisläuferspiel. Obwohl die Gäste eine sehr defensive 6:0-Abwehr spielten, fand man immer wieder Thomas Hollstein, der an diesem Tage mit 11 Toren treffsicherster Delitzscher war. Am Ende gewannen die Loberstädter souverän und völlig verdient mit 31:16 und nehmen langsam Fahrt für die Rückrunde auf. Stefan Voigt NHV II: Tino Pantel (TW) Bruno Bernhardt (2/2), Jens Große (1), Thomas Hollstein (11), Christian Hornig (6), Tobias Karl (2), Karsten Möbius, Oliver Peszt (3), Sebastian Schäfer (3), Vincent Schönfeld (1), Stefan Voigt (2) mJE: Auch im 5. Anlauf keine Punkte Sonntag, 14.01.2018: BSC Victoria Naunhof - NHV C. Delitzsch 27:15 (13:6) Am vergangen Wochenende bestritten die jungen Delitzscher ihr zweites Auswärtsspiel in Folge beim BSC Victoria Naunhof. Bereits in der Vorrunde hatte man hier deutlich mit 27:17 verloren. Aufgrund der aufsteigenden Form der letzten Wochen wollte man unbedingt Revanche nehmen. Und die Gäste kamen gut in die Partie. Nach 5 Minuten führte man mit 1:2. Mit gewohnt schnellem Passspiel konnte man die Abwehr der Gastgeber ein ums andere Mal aushebeln. Aber auch die Naunhofer spielten zielstrebig und kamen über Einzelaktionen zum Erfolg. Ab Mitte der ersten Halbzeit häuften sich dann die technischen Fehler auf Delitzscher Seite und es konnten nicht alle Torchancen in Tore umgemünzt werden. Dies nutzen die Gastgeber aus, um bis zur Halbzeit auf 13:6 davonzuziehen. In der zweiten Halbzeit stemmten sich die Gäste noch einmal mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Dabei waren besonderes im Angriff sehenswerte Spielzüge zu sehen. So kamen in dieser Partie auch Spieler zum Torwurf, die sonst nicht zum Abschluss kommen. Ab Mitte der Halbzeit häuften sich dann wieder die Fehler. Zudem bekam man den gegnerischen Spieler mit der Nr. 8 nie richtig in den Griff.  So gewann Naunhof am Ende deutlich mit 27:15. Den Concorden kann man jedoch keinen Vorwurf machen, was Einsatzbereitschaft, Spielanlage, Wille und Kampfkraft betrifft. Lediglich im der Abwehrarbeit müssen noch ein paar Stellschrauben angezogen werden. Am kommenden Wochenende ist dann der Tabellenführer SC DHfK zu Gast. Stefan Voigt NHV: Julian Antonio Scheffel (TW - 11 Paraden), Lukas Maja (7), Hermann Ast, Luca Wetzel (3), Johannes Mundt, Phil Ellmann, Nico Merkel (4), Clemens Epperlein, Jannek Große, Kevin Daniel Pakulat, Julian Voigt, Tim Otremba, Jannes Ihme (1) Der Fanbus ist wieder unterwegs Samstag, 13.01.2018: Achtung! Achtung! Der Fanclub „Loberhaie“ hat den Vorverkauf für zwei weitere Fahrten im Fanbus gestartet. Am 03.02.18 geht es ins Vogtland zum HC Einheit Plauen. Hier wird es aller Voraussicht nach ein Wiedersehen mit Gabor Pulay geben, der neuerdings das Tor des Aufsteigers sauber hält. Die weitere Fahrt geht zum Saisonabschluss am 05.05.18 nach Dresden zum HC Elbflorenz II. Bestellungen nimmt „Ober-Hai“ Hartmut Sommerfeldt telefonisch unter 0173 3934184 oder per E-Mail an loberhai@web.de entgegen. Oder ihr meldet euch einfach beim nächsten Heimspiel im Foyer. Aber Achtung, der Bus nach Plauen ist bereits fast ausgebucht. Also beeilt euch lieber! Abfahrt ist am 03.02.2018 um 12:30 Uhr an der Delitzscher Mehrzweckhalle. Da das Spiel bereits 16 Uhr angepfiffen wird, können auch gern Kinder mitkommen. Der Preis beträgt 17 € pro Person, zzgl. Eintritt vor Ort. Auf geht's, Blau Weiß! Concordia gelingt Wiedergutmachung Montag, 08.01.2018: NHV C. Delitzsch - HC Elbfl. Dresden II 31:22 (12:9) Delitzsch. Es war ein gutes Omen, Als die Oberliga- Handballer des NHV Concordia Delitzsch am Sonnabend einliefen, wurden sie von Spielerinnen der D- Jugend begleitet. Das Nachwuchs-Team um die Trainer Christine Petermann, Marcus Kalbe und Michael Münch hatte wenige Stunden zuvor mit einem 17:7 einen klaren Sieg in Leisnig eingefahren. Die zufällige Inspiration gelang. Mit einem haushohen 31:22-Erfolg im Sachsenderby gegen den HC Elbflorenz II gelang die Wiedergutmachung nach der 20:30- Klatsche im vorherigen Heimspiel gegen Plauen-Oberlosa. Schon eine Stunde vor dem Anpfiff war die Stimmung bei den Concorden prima. Sascha Meiner, Danny Trodler und Felix Herholc bolzten mit einem Fußball, hatten sichtlich Spaß dabei. Und auch das Publikum war nicht nachtragend, unterstützte das Team lautstark von Anfang an. „Die Zuschauer standen toll auf unserer Seite“, freute sich Mannschaftskapitän Jan Jungandreas. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein flottes Spiel. Dem NHV war in jeder Phase anzumerken, dass die Blamage wettgemacht werden sollte. „Wir haben ein Stück weit zu alter Stärke zurückgefunden“, meinte Trodler. „Wir wollten zeigen, dass wir es besser können“, ergänzte Trainer Wladimir Maltsev. Es wurde gekämpft, einer war für den anderen da, die Zusammenarbeit funktionierte, im Angriff war Dynamik und Bewegung, wodurch der Druck auf das Tor der Gäste aus der Landeshauptstadt groß war. Jungandreas: „Wir haben viele Angriffe schön herausgespielt.“ Die Gastgeber gingen mit 1:0 durch Patrick Baum in Führung – den Dresdnern gelang es kein einziges Mal, einen Vorsprung zu erzielen. Zunächst war das Spiel des NHV geprägt durch den starken Rückraum. Trodler, der zu alter Stärke zurückgefunden hatte, Baum und Lucas Mittag waren zuverlässige und erfolgreiche Werfer. Von vornherein sicher stand die Deckung, überragend organisiert vom später zum Spieler der Begegnung ausgezeichneten Oliver Wendlandt, der sich zudem als dreifacher Torschütze auszeichnete. So gingen die Gastgeber mit 12:9 in die Halbzeit. Der Vorsprung hätte höher ausfallen können, doch Gäste-Keeper Marcel Balster, der auch gelegentlich in der „Ersten“ seines Vereins eingesetzt wird, war ein wahrer Hexer zwischen den Pfosten. Gecoacht wurden der HC von Rico Göde, sonst Co-Trainer des Zweitbundesligisten. Der zweifache Nationalspieler war von 2001 bis 2006 bei Concordia Delitzsch unter Vertrag. „Ich bin oft hier, aber es ist mein ersten Spiel gegen Delitzsch“, sagte der 35-Jährige. Dessen Gesicht zu Beginn des zweiten Abschnitts deutlich länger wurde. Denn die Concorden erwischten einen Auftakt nach Maß, erzielten sechs Tore in Folge und bauten den Vorsprung auf neun Treffer aus. Erst in der 40. Minute gelang Egbert Erler das erste Tor der Elbestädter im zweiten Durchgang. „Diese Phase war schmerzhaft für uns“, räumte Göde ein. Die Gastgeber ließen nicht locker und sich auch von einer doppelten Unterzahl, als Mittag und Martin Müller kurz hintereinander Zwei-Minuten- Strafen kassierten, nicht bremsen. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir verlieren könnten“, sagte Jonas Meiner. Souverän wurde der Gegner in seine Schranken gewiesen. Dazu trug auch Torwart Franz Flemming bei, der zwei Siebenmeter parierte. Maltsev konnte munter durchwechseln, ohne dass der Spielfluss gestört wurde. Trodler gab zu, dass der hohe Erfolg auch auf die Verletztenmisere des HC zurückzuführen war. So fielen die Top-Schützen Kay Blasczyk und Philipp Grießbach aus: „Das relativiert die Höhe unseres Erfolges vielleicht ein wenig, ändert aber nichts an unserer guten Leistung.“ Jonas Meiner betonte: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Die zehn Tore von Routinier Alexander Matschos waren nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Elbflorenz rutschte vom dritten auf den vierten Platz ab. Die Concorden verbesserten sich zum Hinrunden-Abschluss mit 12:14 Punkten vom zehnten auf den neunten Platz. Maltsev zeigte sich mit dem Erreichten nicht unzufrieden. „Mit etwas mehr Glück in engen Begegnungen hätten es allerdings ein paar Punkte mehr sein können.“ In der Rückrunde komme es darauf an „mehr Konstanz reinzubringen“. Ziel sei ein guter Mittelfeldplatz. Ulrich Milde © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (7 Paraden, davon 2 7m), Herholc (9 P.); S.Meiner (3), Sowada, Mittag (3), Trodler (6), Müller, Reimann (1), Schlegel, Jungandreas (3), J.Meiner (3), Emanuel (4), Baum (5/1), Wendlandt (3) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJD: Mühsamer, aber erfolgreicher Start ins neue Jahr Sonntag, 07.01.2018: SV Leisnig - NHV Concordia Delitzsch 7:17 (5:9) Nach dem Schlusspfiff war der Jubel der weiblichen D-Jugend groß. Ganz nach dem Motto des spanischen Moralphilosophen Baltasar Gracian y Morales, der im 17. Jahrhundert festgestellt hatte: Das mühsam erlangte Glück wird doppelt genossen. Denn der 17:7-Erfolg der Concorden war trotz des klaren Ergebnisses letztlich ein schwer erkämpfter Sieg. Zwar gingen die favorisierten Gäste mit 1:0 in Führung, doch anstatt mit schnellem und konsequentem Angriffsspiel den Vorsprung deutlich auszubauen, kamen die eigentlich klar unterlegenen Gastgeber immer wieder heran, schafften mit dem 4:4 sogar den Ausgleich. Erst gegen Ende des ersten Durchganges gelang es den Nordsachsen, einen kleinen Vorsprung herauszuwerfen. Der wurde im zweiten Spielabschnitt ausgebaut, so dass letztlich ein ungefährdeter doppelter Punktgewinn eingefahren wurde, der aber höher hätte ausfallen müssen. Concordia- Coach Michael Münch legte denn auch den Finger in die Wunde. „Wir hatten zu viele technische Fehler, außerdem war die Chancenverwertung katastrophal.“ Das Zusammenspiel ließ ein großes Steigerungspotenzial erkennen, die Abwehr arbeitete zwar durchaus aggressiv, der Gegner wurde häufig erfolgreich festgemacht. Aber es wurde zu selten versucht, aus der Deckung heraus den Ball zu erobern. Der Start ins neue Jahr war also mühsam, aber immerhin erfolgreich. Wenn am nächsten Sonnabend in eigener Halle (Anpfiff: 10.30 Uhr) die erste Mannschaft von MoGoNo bezwungen werden soll, muss eine Steigerung in vielen Bereichen her. „Das gute Gelingen”, wusste bereits der griechische Philosoph Sokrates, „ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an.” U. Milde NHV: Lea Sophie Wittenburg; Stella Zwicker (6), Leonie Lewik, Maja Zscheyge (3), Hanna Wittig (3), Jasmin Milde, Theresa Rolfes (1), Nina Kalbe, Fiona Zschöttche, Lena Fröhnert, Fanni Wanjek (4), Alexa Fiedler mJE: Beste Saisonleistung wird leider nicht belohnt Sonntag, 07.01.2018: SC DHfK II - NHV Concordia Delitzsch 16:15 (7:9) Nach fast 3-wöchiger Trainingspause bestritten die jungen Concorden ihr erstes Spiel des neuen Jahres auswärts beim SC DHfK II. Und es sollte ihr bislang bestes Saisonspiel werden. Dabei galt es vor allem, die super Trainingsleistung des Freitagstrainings erneut abzurufen. Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball und schenkten sich nichts. Keiner der Kontrahenten konnte sich mit mehr als 2 Toren absetzen. Auf Delitzscher Seite wurde mit schnellen Passfolgen der Gegner ein ums andere Mal schwindelig gespielt. Zur Halbzeit führten die Loberstädter verdient mit 7:9. In der zweiten Halbzeit bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang: Sehenswertes Angriffsspiel sowie verbissener Abwehrkampf – und das auf beiden Seiten. Am Ende einer hochklassigen Partie verloren die Concorden äußerst unglücklich mit 16:15. Unter dem Strich machten die Delitzscher sehr viel richtig und nur ganz wenig falsch. Auf die gezeigte Leistung können die Nachwuchssportler (trotz Niederlage) zurecht stolz sein. So brauchen sie keine Angst vor den kommenden Aufgaben zu haben. Am nächsten Wochenende spielen die Delitzscher wiederum auswärts beim BSC Victoria Naunhof. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW - 12 Paraden), Julian Antonio Scheffel (TW - 4 Paraden), Lukas Maja (9/1), Luca Wetzel (3), Johannes Mundt, Phil Ellmann (1), Nico Merkel (3), Clemens Epperlein, Felix Kerber, Julian Voigt, Tim Otremba, Diego Ribero, Jannes Ihme NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 06./07.012018 Beißt sich Concordia zum Jahres-Auftakt durch? Freitag, 05.01.2018: Delitzscher Oberliga-Handballer empfangen morgen die Reserve des HC Elbflorenz Dresden. Delitzsch. Zum Abschluss einer alles in allem unter den Erwartungen gebliebenen Hinrunde empfangen die Oberliga- Handballer des NHV Concordia Delitzsch am morgigen Samstagabend (19 Uhr) in der heimischen Mehrzweckhalle die Reserve des Zweitligisten HC Elbflorenz Dresden. Mit einem Sieg gegen den Tabellendritten wollen die Schützlinge von Trainer Wladimir Maltsev den Anschluss ans Mittelfeld herstellen. Doch das wird eine alles andere als leichte Aufgabe. Denn während die Concorden im letzten Heimspiel gegen Plauen-Oberlosa eine heftige Zehn- Tore-Klatsche einstecken mussten, ist Aufsteiger Elbflorenz um Spielertrainer Alexander Matschos schon seit sieben Spielen ungeschlagen. Doch den langjährigen Zweitliga-Profi (Aue, Dessau) mit dem Rauschebart plagen vor dem Sachsenduell gegen die Loberstädter Personalsorgen. „Ich komme immer gerne nach Delitzsch, aber im Moment gibt unser Kader leider nicht viel her“, so Matschos. Das mag zunächst verwundern, denn die Dresdner Bundesligamannschaft greift erst im Februar wieder ins Geschehen ein und so liegt der Gedanke nahe, den einen oder anderen Akteur derweil in der 4. Liga spielen zu lassen. Doch da ist der Paragraf 55 der Spielordnung des Deutschen Handballbundes, in dem es sinngemäß heißt, dass Spieler erst vier Wochen nach ihrem letzten Bundesligaspiel in der Oberliga eingesetzt werden dürfen. In Fachkreisen wird dies auch „Festspielen“ genannt. Konkret bedeutet das, dass sowohl Ex-Concorde Rico Göde als auch Robin Hoffmann für einen Einsatz in der ohnehin nur mit einem kleinen Kader in die Saison gestarteten Dresdner Oberliga-Mannschaft nicht in Frage kommen. Schlimmer noch: Der zuletzt sehr treffsichere Christoph Märtner (7 Tore gegen Staßfurt), der in dieser Saison noch kein einziges Oberligaspiel verpasst hat, darf in Delitzsch ebenfalls nicht mitmischen, da er im Dezember erstmals in den von Verletzungen geplagten Kader der Bundesligamannschaft berufen wurde. Mit einer schweren Schulterverletzung fehlt außerdem bereits seit Oktober der bis dahin treffsicherste Dresdner Tom Hartmann. Und so liegt die Last in dieser Saison vor allem auf den breiten Schultern der beiden Routiniers Kay Blasczyk (33 Jahre) und eben Alexander Matschos (fast 37), die die interne Torschützenliste mit 60 beziehungsweise 50 Treffern anführen. Was die Größe des Kaders angeht, hat NHV-Coach Wladimir Maltsev eigentlich keinen Grund zur Klage. Allein, es passt (noch) nicht so recht zusammen. Doch im neuen Jahr gibt der Coach sich kämpferisch. „Wir wollen unbedingt mit einem Erfolg in das neue Jahr starten und dann mit Zuversicht in die Rückrunde gehen“, so Maltsev, der aber vor den Gästen warnt. „Dresden gehört für mich zu den Favoriten der Liga und steht nicht ohne Grund so weit oben in der Tabelle. Ich erwarte deshalb ein schweres und sehr kämpferisches Spiel. Elbflorenz hat viele erfahrene Spieler im Kader, die schon in höheren Ligen gespielt haben.“ Im direkten Vergleich beider Mannschaften fallen einige Gemeinsamkeiten ins Auge. Beide haben etwas mehr als 300 Tore geworfen und kassiert, beide haben eine ähnliche Anzahl an Zeitstrafen, gelben und roten Karten kassiert und beide Teams führen mit bemerkenswertem Abstand die Siebenmeter-Statistik der Liga an. Nicht in Bezug auf die Trefferquote. Da sind beide nur Mittelmaß. Jedoch bekommen beide Mannschaften ligaweit mit Abstand die meisten Siebenmeter zugesprochen, nämlich 67 für Dresden und 71 für Delitzsch. Und auch in der Spielweise hat Elbflorenz- Trainer Matschos Gemeinsamkeiten ausgemacht: „Deckungstechnisch schätze ich beide Mannschaften gleichstark ein. Wir beide bevorzugen eine kompakte 6:0-Deckung. Von daher wird vor allem die Angriffsleistung entscheiden. Wer weniger Fehler macht, wird gewinnen.“ Die Favoritenrolle weist Matschos der Tabellensituation zum Trotz dem Gastgeber zu. „Wenn man nur auf die Tabelle schaut, sind wir Favorit, aber das sollte nicht der Maßstab sein“, sagte er: „Diese Liga ist so eng, dass man sich mit ein paar Siegen schnell in der Tabelle nach oben arbeiten kann. Da die Delitzscher nach der hohen Heimniederlage gegen Oberlosa etwas gutzumachen haben, werden sie mit viel Dampf in das Spiel gehen. Außerdem haben sie die größeren Wechselmöglichkeiten und sind für mich der Favorit. Wir müssen versuchen, das Spiel lange offen zu halten und schauen, was am Ende für uns rausspringt.“ Favoritenrolle hin oder her, für NHV-Kapitän Jan Jungandreas geht es im ersten Spiel des Jahres vor allem darum, die teils erbarmungswürdigen Auftritte der ersten Saisonhälfte vergessen zu machen: „Wir haben gerade zu Hause etwas gutzumachen und wollen es wieder schaffen, die Halle komplett hinter uns zu bringen und natürlich die nächsten zwei Punkte für den Klassenerhalt holen.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 06.01.2018 (pdf 4,6 MB)
Bilder Saison 2017/18
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