Nächstes Spiel Sonntag, 02.09.2018 16:00 Uhr HC Burgenland --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - Oktober 2017
31.10.2017 NHV-Damen sind Vorrundengruppensieger 30.10.2017 8-Tore-Mann Sascha Meiner schießt Delitzsch zum Sieg 30.10.2017 2. Männer: Klarer Erfolg im Spitzenspiel 30.10.2017 mJE: Sieg im letzten Vorrundenspiel 29.10.2017 wJD: Knappe Niederlage im Derby 27.10.2017 Delitzscher Handballer wollen Torflaute beenden 25.10.2017 wJE: Erster Sieg und große Freude 23.10.2017 NHV schlittert in die Krise 23.10.2017 Frauen: Die Siegesserie hält an 23.10.2017 2. Männer: Klares Statement im 2. Heimspiel 23.10.2017 mJE: Derby-Sieg zu früher Stunde 20 .10.2017 Duell der Enttäuschten 20.10.2017 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 21./22.10.2017 NHV-Damen sind Vorrundengruppensieger Dienstag, 31.10.2017: NHV C. Delitzsch - TSV Leipzig-Wahren 38:20 (17:10) Auch das vorerst letzte Heimspiel der NHV-Damen gegen die Frauen des TSV Leipzig-Wahren entschieden die Concordinnen klar für sich. Schon vor Beginn des Punktspiels zeigten die Gastgeberinnen, dass es für den Ausgang des Spiels nur eine Option gibt: nämlich gewinnen. So starteten die Damen hoch motiviert in die Partie und gaben ab dem 2:1 die Führung nicht mehr aus den Händen. Doch vor der Halbzeit war der Wurm drin. Unkonzentriertheiten, Abspiel- und Absprachefehler und erfolglose Torabschlüsse schlichen sich in das Spiel der Delitzscherinnen. So fanden die Gäste noch einmal in das Spiel zurück und konnten bis zur Halbzeitpause den 17:10 Rückstand verkürzen. Die Pausenansage von Trainerin Flach musste in den Köpfen der Delitzscherinnen angekommen sein, denn diese starteten konzentriert und erfolgreich in die zweite Spielhälfte. Es folgten sehenswerte Einzelaktionen, Kontertore und Spielzüge, wie die bestens geübte schnelle Mitte. Bis zur letzten Spielminute kämpften die Delitzscherinnen für ein gutes Torverhältnis und beendeten das Spiel mit einem 38:20 Sieg. Auch eine 100% ige Verwandlung der gegebenen Siebenmeter ist zu erwähnen. In jeder Halbzeit fand der Ball der Leipzigerinnen nur 10 mal das Delitzscher Tor, was für die gute Torhüterleistung der Concordinnen spricht. Wenn die Leistungen weiterhin so konstant sind, dann werden die Delitzscherinnen am Ende der Saison auf dem Treppchen stehen. Ungeschlagen führen die NHV-Damen in der Bezirksliga Staffel B. Eine Tordifferenz von 226:125 und damit mit Abstand am meisten bisher gewurfenen Toren und 125 Gegentoren kann sich sehen lassen. Die bisherige Saison zeichnet sich mit Siegeswillen, Kampfgeist und ganz viel Mannschaftszusammenhalt aus und so soll es auch weitergehen! Auf die Frauen von Concordia Delitzsch ist eben Verlass! Die Spieltermine für die kommenden Spiele werden noch rechtzeitig bekanntgegeben. Kristin Mertzsch NHV: Rudolph, Praters; Reichstein, Katzschke, Sperling (3), Petermann (4), Säuberlich (2), Brosig (6), Schulz (7), Mayer (4), Zscheyge (4), Aschenbach (1), Nahrstedt (3), Bluhm (4) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 8-Tore-Mann Sascha Meiner schießt Delitzsch zum Sieg Montag, 30.10.2017: NHV Conc. Delitzsch - HSG Freiberg 34.30 (17:12) Nach den zuletzt gezeigten Leistungen war eine Reaktion der Oberliga-Handballer des NHV Concordia Delitzsch mehr als überfällig. Jeder erwartete eine bis in die Haarspitzen motivierte Heimmannschaft, um mit aller Macht den Negativtrend zu stoppen. Wie eindrucksvoll der 34:30 (17:12)-Sieg gegen die HSG Freiberg schließlich herausgespielt und erkämpft wurde, war dann aber doch schon etwas überraschend. Hüter Felix Herholc wollte gar nicht so gern über seine starke Leistung zwischen den Pfosten sprechen und verwies lieber auf das enorm verbesserte Angriffsspiel. „Ich denke, dass wir im Angriff ein richtig gutes und schnelles Spiel gemacht haben. Heute haben wir in der Offensive gezeigt, was wir drauf haben“, sagte der Man of the Match. Und meinte mit dem Lob auch den achtfachen Schützen Sascha Meiner. Wie sehr Delitzsch die Punkte wollte, war von der ersten Minute an zu spüren. Eine aggressive Abwehr, ein bestens aufgelegter Felix Herholc im Tor und der unbedingte Wille, die Bälle im gegnerischen Tor unterzubringen, waren der Garant für einen guten Start. Auch das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten, was bei so einer offensiven Abwehr der Gäste passieren kann, war exzellent. So sah sich der Trainer von Freiberg gezwungen, bereits in der 19. Spielminute seine zweite Auszeit zu nehmen. Freiberg war doch ziemlich überrascht, wie aggressiv Delitzsch zu Werke ging und tat sich im Angriff enorm schwer, über sein gefürchtetes Tempospiel zum Torerfolg zu kommen. Delitzsch dagegen zeigte endlich die Leistung, die man erwartet. Und wie sehr die Delitzscher Fans gefallen an dieser Leistung hatten, zeigten die stehenden Ovationen, mit der die Mannschaft in die Kabine begleitet wurde. Nach der Pause spielte Delitzsch, anders als in den letzten Spielen, genau so weiter wie man aufgehört hatte. Freiberg konnte, obwohl im Angriff verbessert, den Rückstand nicht wirklich verkürzen. Was dann zwischen der 39. und 44. Minute passierte, war der pure Wahnsinn. Die Schiedsrichter gaben in die dieser Phase vier Spielern vom NHV eine Zwei-Minuten-Strafe, was nicht nur die Fans erzürnte. Trotz doppelter und sogar kurzzeitig dreifacher Unterzahl gelang es den Spielern immer wieder ein Tor zu erzielen – die Halle bebte. Nach dieser Phase war der Wille der Gäste gebrochen. „Alle Jungs haben heute 120 Prozent gegeben. Deswegen war das Ergebnis über die gesamte Spielzeit nicht in Gefahr“, resümierte Trainer Wladimir Maltsev. Und Kapitän Jan Jungandreas meinte: „Wir waren von Anfang an bereit und konnten uns so auch durch schwierige Phasen kämpfen. Als wir das zum Beispiel einmal in der ersten Halbzeit geschafft hatten, wusste ich, heute kann uns Freiberg nicht schlagen.“ Sven Sauerbrey/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (bei 4 Siebenmetern), Herholc (18 Paraden); S. Meiner (8), Sowada (1), Mittag (2), Trodler (4), Müller, Bauske, Reimann (4), Jungandreas (5/1), J. Meiner, Emanuel (2), Baum (7/3), Wendlandt (1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Klarer Erfolg im Spitzenspiel Montag, 30.10.2017: Bornaer HV 09 - NHV Conc. Delitzsch II 20:32 (8:10) Am vergangenen Wochenende reisten die Delitzscher zum Spitzenspiel beim Tabellenzweiten, dem bislang ebenfalls noch ungeschlagenen Bornaer HV 09. Vor dem Spiel hatten die Bornaer aufgrund dreier Unentschieden lediglich 3 Minuspunkte auf ihrem Konto. Die altersmäßigen Aufstellungen beider Mannschaften hätte unterschiedlicher nicht sein können. Auf Gastgeberseite tummelten sich ausschließlich 80-er und 90-er Jahrgänge, während auf Delitzscher Seite bekanntermaßen 60-er, 70-er und 2000-er Jahrgänge zu Werke gehen. Die Abwehr der Concorden stand von Beginn an gut und lies aus dem Positionsangriff der Bornaer kaum etwas zu. Dafür haperte es etwas im Angriffsspiel. Zwar wurden Torchancen en masse kreiert aber man scheiterte zu oft am guten Torhüter der Gastgeber. Die Bornaer liefen einen Gegenstoß nach dem anderen, scheiterten aber immer wieder an Dirk Fischer, der eine überragende Leistung zeigte. So wurden beim Stand von 8:10 die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause wurde an den Stellschrauben feinjustiert. Lediglich bei der Chancenverwertung musste man sich steigern. Nach 5 gespielten Minuten in Halbzeit zwei nahmen die Delitzscher langsam Fahrt auf. Aus einer noch kompromissloser zugreifenden Abwehr heraus erzielten sie einfache Kontertore. Schnell führte man mit 12:18. Den Gastgebern lief langsam die Zeit davon. Sie deckten nun etwas offensiver um schnell wieder in Ballbesitz zu kommen. Dies kam den Concorden mehr als entgegen. Nun konnte man zunehmend auch über den Kreis zum Erfolg kommen. Schritt für Schritt vergrößerte sich der Vorsprung und spätestens beim 19:30 fünf Minuten vor Spielende waren die Messen gesungen. Am Ende gewannen die Delitzscher beim Tabellenzweiten überragend mit 20:32. Der Schlüssel zum Erfolg war zweifelsohne die Abwehr, in der diesmal auch die jüngeren Jahrgänge tatkräftig mitmischten. Am nächsten Sonntag um 12.00 Uhr findet dann das Kreisderby gegen die SG Zschortau in der Mehrzweckhalle statt. Stefan Voigt NHV II: Dirk Fischer (TW), Bruno Bernhardt (3), Frank Braunschweig (6), Jens Große (4), Thomas Hollstein (6/1), Tobias Karl (4), Steffen Kienitz, Karsten Möbius, Alexander Pietzsch (5), Sebastian Schäfer (2), Vincent Schönfeld (2) mJE: Sieg im letzten Vorrundenspiel Montag, 30.10.2017: SV Leisnig 90 - NHV Concordia Delitzsch 1:20 (1:8) In ihrem letzten Vorrundenspiel mussten die Delitzscher am vergangenen Wochenende beim SV Leisnig 90 ran. Dies bedeutete gleichzeitig die längste Auswärtstour. Wie schon gegen Eilenburg wurde in zwei Formationen gespielt, die sich im 10-Minuten-Takt abwechselten. Von Beginn an erarbeiten sich die Concorden zahlreiche Torchancen und man führte so schnell mit 0:5. Die Abwehrarbeit jedoch offenbarte hier und da deutliche Mängel. Teilweise stand man zu weit vom Gegner entfernt oder 2 Mann deckten den selben Gegenspieler. So kam auch der Gastgeber zu unerwartet vielen Torchancen, welche der Torhüter ein ums andere Mal glänzend parierte. Mit einem Vorsprung von 1:8 ging man in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel gaben die Delitzscher noch einmal alles. Es wurde versucht den Ball laufen zu lassen und Spieler, die sonst kaum Tore werfen, frei zu spielen. Dies gelang einige Male hervorragend; allein im Abschluss haperte es. In den Schlussminuten traten die Gäste nochmal voll aufs Gaspedal. In der Abwehr erkämpfte Bälle wurden sofort nach vorn gespielt und verwandelt. Am Ende gewannen die Concorden deutlich mit 1:20 und belegen mit 10:4 Punkten den 3. Tabellenplatz der Vorrundenstaffel A. In zwei Wochen startet dann die Hauptrunde der Bezirksmeisterschaft. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW - 9 Paraden), Lukas Maja (9 Tore), Chris Tenelsen (2), Hermann Ast, Julian Antonio Scheffel (2), Hannes Braunschweig (3), Johannes Mundt, Phil Ellmann (3), Clemens Epperlein, Jannek Große, Julian Voigt, Tim Otremba, Jannes Ihme (1) wJD: Knappe Niederlage im Derby Sonntag, 29.10.2017: NHV Concordia Delitzsch – LSG Löbnitz 18:19 (6:9) Die  Schlussphase war an Spannung kaum zu überbieten. Beim Stand von 18:19 kam Annelie Murrack, die erfolgreichste Torschützin der LSG Löbnitz, zum Wurf – aber der Ball ging neben das Tor des NHV Concordia Delitzsch. Letzte Chance für die Concorden, im Lokalderby der weiblichen D-Jugend, doch noch den verdienten Ausgleich zu schaffen. Vergebens. So setzten sich die Gäste aus dem Reiterdorf knapp durch und bleiben verlustpunktfreier Spitzenreiter. Der NHV belegt mit 6:4 Punkten den vierten Platz. Von Beginn an entwickelte sich eine spannende Partie. Beide Teams zeigten großen kämpferischen Einsatz. In der ersten Halbzeit war die Begegnung lange ausgeglichen, erst im Schlussspurt setzte sich Löbnitz etwas ab und lag mit 9:6 in Führung. Nach dem Seitenwechsel gab die Heimmannschaft nicht auf, kämpfte sich immer wieder heran. Chancen auf den Ausgleich wurden jedoch vergeben. “Es war ein hart umkämpfter Sieg”, kommentierte Gäste-Trainer Peter Bürger. Das Ziel, die Tabellenführung zu verteidigen, sei erreicht worden. Concordia-Trainerin Christine Petermann lobt die gute Defensivleistung und den kämpferischen Einsatz. Trainer Michael Münch, der  wie gewohnt engagiert von der Seitenlinie aus coachte, kritisierte, dass im Angriff zu wenig Bewegung herrschte. Zudem wurden frei stehende Spielerinnen am Kreis zu selten angespielt. U. Milde NHV: Lea Sophie Wittenburg; Fanni Wanjek (3), Stella Zwicker (9), Theresa Rolfes (1), Hanna Wittig (2), Jasmin Milde (2), Karina Matt, Ellen Heinze (1), Nina Kalbe, Maja Zscheyge, Alexa Fiedler Löbnitz: Lea Jakobs, Leni Majunke (5), Stella Sommerfeld (1), Anna Keil (1), Annelie Murrack (10), Mia Lenhardt, Isa Quellmelz (2), Lena Dossin Delitzscher Handballer wollen Torflaute beenden Freitag, 27.10.2017: NHV bestreitet Heimspiel gegen Freiberg. Delitzsch Die Mitteldeutsche Oberliga der Saison 2017/18 spricht einen ziemlich breiten sächsischen Akzent. Immerhin acht der 14 Teams sind in Sachsen beheimatet und so kommt es, dass die Delitzscher Concorden am Samstagabend nach dem wenig erbaulichen Gastspiel in Pirna am vergangenen Wochenende schon wieder ein Sachsenderby vor der Brust haben. Die Partie gegen die HSG Freiberg wird um 19 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle von den Magdeburger Schiedsrichtern Daniel Bierhals und Benet Priesing angepfiffen. Im Gegensatz zum kriselnden NHV, der in den letzten drei Spielen ausnahmslos Niederlagen einstecken musste, haben die Freiberger ihre Schwächephase bereits überwunden. Die Handballer aus der Bergarbeiterstadt fanden sich nach dem vierten Spieltag und nur einem Sieg auf Platz 10 wieder, kriegten dann aber mit Siegen in Plauen und daheim gegen Staßfurt die Kurve und rangieren nun mit ausgeglichenem Punktekonto auf einem starken 5. Tabellenplatz. Dort waren die Concorden in dieser Saison auch schon mal, wurden dann aber immer weiter durchgereicht und belegen derzeit mit Rang 11 den ersten Nichtabstiegsplatz. Das bessere Momentum haben im Moment zweifellos die Freiberger. Vor allem der 45:30-Kantersieg gegen Staßfurt am vergangenen Wochenende geriet bemerkenswert dominant. Die Delitzscher waren nur eine Woche zuvor gegen ebenjene Staßfurter noch als Verlierer vom Platz geschlichen. Matchwinner in den Reihen der Freiberger war Linkshänder Patrick Michel, der ganze zwölfmal einnetzte. „Wir kommen als Team spielerisch immer besser miteinander klar und können so die Vorgaben des Trainers auf dem Parkett immer mehr umsetzen“, sagte Michel. Der 23-Jährige Görlitzer kam in diesem Sommer nach Freiberg, laborierte jedoch zunächst an einer Schulterverletzung. „Aber jetzt komme ich immer besser in Schwung“, gibt sich Michel mit Blick auf die Partie in Delitzsch optimistisch. Der vor der Saison aus Zwickau verpflichtete Trainer Jiri Tancos (45) freute sich besonders über die beeindruckende Effektivität seiner Mannschaft im Angriffsspiel. Genau diese Qualität lässt das Team von NHV-Coach Wladimir Maltsev seit geraumer Zeit schmerzlich vermissen. Am vergangenen Wochenende gelangen der ambitioniert in die Saison gestarteten Mannschaft nicht einmal 20 Tore. Das hatte es zuletzt zu tiefsten Sachsenliga-Zeiten gegeben. Der Delitzscher Trainer geht denn auch mit großem Respekt an die Arbeit: „Uns erwartet eine sehr schwere Aufgabe. Freiberg hat im Vergleich zu unseren letzten beiden Gegnern aus Pirna und Staßfurt eine sehr gut eingespielte Mannschaft. Sie haben eine lange Bank und gehen über 60 Minuten ein hohes Tempo. Am vergangenen Wochenende haben sie Staßfurt eine richtige Lehrstunde erteilt. Wir müssen hochkonzentriert in dieses Spiel gehen und 120 Prozent Leistung bringen“, so Maltsev. Trotz der unbestrittenen Schwere der Aufgabe freut sich der Delitzscher Übungsleiter auf das Spiel: „Wir sind froh, nach einer langen Pause endlich wieder vor unseren tollen Zuschauern spielen zu dürfen.“ Kapitän Jan Jungandreas erinnert derweil an alte Tugenden. „Wir müssen brennen, jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen. Es geht nur mit ganz viel Herz und Leidenschaft. Das war immer unsere Stärke und dahin müssen wir zurückfinden. Dann bin ich mir sicher, dass wir auch diese gewisse Verunsicherung wieder aus den Köpfen bekommen und Freiberg besiegen können.“ Der Freiberger Co-Trainer Andreas Tietze erinnert sich freilich lieber an ganz andere Dinge, allen voran das erfolgreiche letztjährige Gastspiel seiner HSG in Delitzsch: „Nach dem überzeugenden Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen Staßfurt wollen wir unbedingt nachlegen, den Schwung der vergangenen Partie mitnehmen und wie bereits im letzten Jahr beide Punkte aus Delitzsch entführen. Damit würden wir uns eine hervorragende Ausgangsposition sichern und erstmals in dieser Saison ein positives Punktekonto aufweisen. Natürlich wissen wir, dass erneut eine Topleistung vonnöten sein wird, um mit zwei Pluspunkten im Gepäck die Heimreise antreten zu können.“ So oder so zeichnet sich nach sechs Spieltagen ab, dass auch die Mitteldeutsche Oberliga der Saison 2017/18 wieder sehr ausgeglichen besetzt ist und einen entsprechend spannenden Verlauf nehmen dürfte. Am vergangenen Wochenende verlor auch Ligaprimus SG LVB seine weiße Weste. Die Leipziger kassierten nach hoher Führung in eigener Halle gegen Köthen ihre erste Niederlage und führen die Tabelle nun nur noch wegen ihres besseren Torverhältnisses an. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 28.10.2017 (pdf 4,0 MB) wJE: Erster Sieg und große Freude Mittwoch, 25.10.2017: HC Leipzig - NHV Concordia Delitzsch II 10:21 (7:13) Im zweiten Spiel der Saison gewannen die Mädels der wJE aus Delitzsch gegen den HCL II mit 10:21 (7:13). Zum Nachholspiel fuhren die Mädchen am Dienstagnachmittag nach Leipzig. Das Spiel gestaltete sich anfangs recht ausgeglichen. Der Ball wurde oft verloren oder zum Gegner gespielt und das Tor wurde nicht getroffen. Doch dann kam Delitzsch immer mehr in's Spiel. Mit guter Laufarbeit, konnte der Ball den Mädels vom HCL  immer häufiger abgenommen werden. Viele Torchancen gab es somit für Delitzsch und es konnten sich 6 Kinder in die Torschützenliste eintragen. Am Ende gewannen die Delitzscher Mädchen verdient. Jetzt heißt es aber wie immer: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Am kommenden Wochenende ist es dann schon wieder soweit. Die Mädchen des NHV treffen am Samstag in Delitzsch auf den Spitzenreiter aus Markranstädt. Anja Zscheyge Orechow Anastasia (TW), Mühlner Pia-Maxi (TW); Luthe Miriam 3, Hornig Nele, Kunert Josy, Schmeil Hanna 1, Kuhnert Annika 4, Steffen Aleksandra, Schreiber Jasmin, Epperlein Martha 1, Zscheyge Maja 11, Stauch Pia 1 NHV schlittert in die Krise Montag, 23.10.2017: ESV Lok Pirna – NHV Concordia Delitzsch 23:19 (13:10) Handball-Oberliga: Delitzsch verliert nach schwacher Leistung 19:23 in Pirna und rutscht auf Rang elf ab. Pirna. Der NHV Concordia Delitzsch hat in der Handball-Oberliga die dritte Niederlage am Stück kassiert und ist auf Rang elf abgerutscht. Beim ESV Lok Pirna verlor die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev am Sonnabend völlig verdient mit 19:23 (10:13) und steckt spätestens jetzt mitten im Abstiegskampf. „Mit 15 Regelfehlern und einer Wurfquote aus dem Rückraum von 40 Prozent kann man in dieser Liga kein Spiel gewinnen“, kritisierte Maltsev anschließend. Kapitän Jan Jungandreas meinte: „Wir tun und machen, aber im Moment wirkt alles irgendwie gehemmt. Alle warten darauf, dass der Knoten endlich platzt. Aber das müssen wir uns noch mehr erarbeiten. Unser Team ist gut, aber irgendwas fehlt gerade, um das in den Punktspielen auch auf die Platte zu bekommen.“ In Pirna jedenfalls kamen die Delitzscher nur sehr schwer in die Gänge, erzielten erst nach sieben Minuten ihren ersten Treffer. Technische Fehler, keine Ideen im Angriff und eine nicht vorhandene Abwehr machten es den Gastgebern sehr leicht. Nach knapp 18 Minuten deutete sich ein Debakel an, denn beim Spielstand von 10:4 für die Gastgeber, konnte keiner erkennen wie die Concordia das Spiel noch zu ihren Gunsten drehen könnte. Zumindest stabilisierte sich die Abwehr nach einer Umstellung, so dass der Rückstand bis zur Pause auf 13:10 verkürzt wurde. Doch die Verunsicherung war fast jedem Spieler anzusehen. Nach dem Wechsel dann das gleiche Spiel wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Wieder benötigte Delitzsch acht Minuten für den ersten Treffer. Es war erschreckend mit anzusehen, wie der NHV im Angriff agierte. Kaum einer übernahm Verantwortung, jeder hatte Angst, einen Fehler zu machen oder überhaupt auf das Tor zu werfen. Pirna setzte auf eine robuste Abwehr. Zehn Zeitstrafen für die Hausherren zeigten, wie sie den ersten Heimsieg wollten. Genau dieser Wille ist zurzeit bei den Delitzschern nicht zu erkennen und so nahm die bittere Niederlage ihren Lauf. „Ich kann mir nicht erklären, warum wir in Überzahl so viele Fehler produziert haben. Warum sehen wir in der zweiten Welle keinen freien Spieler? Warum lassen wir einem Schrittfehler gleich noch einen zweiten und dritten folgen? Vor allem anderen müssen wir an unserer eigenen Leistung arbeiten“, sagte Maltsev ernüchtert. Leichter werden die Aufgaben jedenfalls nicht. Am kommenden Sonnabend erwartet der NHV den Tabellenfünften Freiberg, der an diesem Wochenende Staßfurt mit 45:30 abfertigte. Jungandreas kündigt schon einmal Großes an: „Gegen Freiberg wird jeder Zuschauer sehen, was in uns steckt!“ Nun denn. Sven Sauerbrey, Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc (8 Paraden), Flemming (3 P.); S. Meiner 7/5, Emanuel 3, Trodler 3, Jungandreas 2, Reimann 2, J. Meiner 1, Mittag 1, Bauske, Wendlandt, Müller, Baum Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Frauen: Die Siegesserie hält an Montag, 23.10.2017: HV Böhlen – NHV Concordia Delitzsch 15:34 (10:15) Am späten Samstagnachmittag ging es für die NHV-Damen zum Gruppenschlusslicht, den Damen des HV Böhlen. Das Ziel war klar: weiterhin ohne Punktverlust das Tabellenpodium anführen! Die Concordinnen starteten höchst motiviert in die Partie, was sich jedoch noch schwieriger gestalten sollte als zu Beginn absehbar. Sie versuchten sich nicht von dem langen Angriffsspiel der Böhlenerinnen aus der Fassung bringen zu lassen. Mit Tempospiel, Kontern und sehenswerten Einzelaktionen konnten sich die Delitzscherinnen von Beginn an von den Gastgeberinnen absetzen. Auch die Spielerinnen der ehemaligen B-Jugend fügten sich in das Team ein, so dass die NHV-Damen mit einer 8:20 Führung in die Halbzeitpause gingen. Die Halbzeitpausenansage von Trainerin Flach, weiterhin schnell zu spielen und sich nicht dem Spielniveau der Gegner anzupassen, wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht umgesetzt. Nur schwer fanden die Delitzscherinnen zurück ins Spiel. Fehlendes Tempospiel und Unkonzentriertheiten schlichen sich nun auch auf der Seite der NHV-Damen ein. „Nur 3 Tore in 10 Minuten sind nicht zufriedenstellend!“ so Flach. Leider konnten die Concordinnen nicht ihre beste Leistung abrufen, trotzdem wurde bis zur letzten Sekunde für ein gutes Torverhältnis gekämpft. Mit einem 15:34 Pflichtsieg und weiteren zwei Punkten traten die Delitzscherinnen die Heimfahrt an. Das Spiel forderte einige Verletzte, was die Stimmung trübte. Wir wünschen schnelle Genesung und hoffen auf baldigen Einsatz! Am kommenden Samstag um 16 Uhr möchten die NHV-Damen gegen den TSV Leipzig-Wahren ihre altbekannte Bestform vor dem Heimpublikum präsentieren. NHV: Rudolph, Reichstein, Petermann (1), Säuberlich (1), L. Pallgen (1), Wölfer (1), Brosig (7), Schulz (1), Mayer (10), F. Pallgen (5), Sperling (5), Nahrstedt (1), Schröter (1) 2. Männer: Klares Statement im 2. Heimspiel Montag, 23.10.2017: NHV Conc. Delitzsch II -TSG 1861 Taucha 34:19 (15:10) Ihr zweites Heimspiel der Saison bestritten die Concorden am vergangenen Wochenende in der altehrwürdigen Artur-Becker- Turnhalle zu Delitzsch gegen die Männer der TSG 1861 Taucha. In der Anfangsphase spielten beide Kontrahenten auf Augenhöhe. Die Gastgeber spielten Ihre Angriffe konsequent aus und erzielten so einfache Tore aus der Halbdistanz. Der Tabellenvierte aus Taucha glänzte im Gegenzug mit Fernwurftoren aus der zweiten Reihe. Von diesen Würfen wurde der Delitzscher Torhüter immer wieder überrascht, was zum einen an der tiefstehenden Sonne und zum anderen an Wurfgewalt des Gegners lag. So stand es Mitte der ersten Halbzeit lediglich 5:5. Mit Umstellung des Abwehrsystems auf ein offensives 6:0 wurde im Mittelblock ein Bollwerk namens Kienitz-Pietzsch errichtet. Die Halben attackierten ihre Gegenspieler früher, und so ließen die Parthestädter spürbar Kraft. Bis zur Halbzeitpause konnte man sich peu à peu auf 15:10 absetzen. In der zweiten Halbzeit wollten die Gastgeber das Tempo noch weiter erhöhen, um den Gästen keine Ruhe zu gönnen. Diese waren nur mit einem Ersatzspieler angereist und hatten so limitierte Wechselmöglichkeiten. Und der Matchplan ging mehr als auf. Die Defensive stand im Zusammenspiel mit dem und Torhüter sicher. Abgefangene Bälle wurden umgehend an die startenden Konterspieler befördert, die eiskalt verwandelten. Die Partie war bei Zeiten entschieden (22:12, 40. Minute), sodass man nun kräfteschonend wechseln konnte. Die Abteilung „Jugend forscht“ erhielt deutlich mehr Spielanteile und mischte munter mit. Vor allem Tobias Karl mit 7 Treffen bei keinem Fehlversuch erwischte einen guten Tag. Unter dem Strich gaben die Concorden ein klares Statement gegen den Tabellenvierten ab. Man gewann, auch in dieser Höhe völlig verdient, mit 34:19. Am nächsten Wochenende spielen die Delitzscher dann das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Bornaer HV 09. Stefan Voigt NHV Concordia Delitzsch II: Dirk Fischer (TW), Tino Pantel (TW), Bruno Bernhardt (3), Frank Braunschweig, Thomas Hollstein (7), Christian Hornig (6), Tobias Karl (7), Steffen Kienitz, Oliver Peszt (4), Alexander Pietzsch (3), Sebastian Schäfer (2), Vincent Schönfeld (2/1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJE: Derby-Sieg zu früher Stunde Montag, 23.10.2017: VfB Eilenburg - NHV Concordia Delitzsch 10:17 (4:7) Zu einem Zeitpunkt, als sich so mancher gerade das Frühstücksbrötchen schmierte, war am vergangenen Samstag die männliche E-Jugend des NHV bereits sportlich aktiv. Um 9.00 Uhr traf man sich zum Derby in Eilenburg. Die Delitzscher Trainer konnten dabei aus den Vollen schöpfen; aus 14 Spielern wurden kurzerhand zwei Formationen gebildet. Nach jeweils 10 gespielten Minuten wurde dann komplett durchgewechselt. In den ersten 10 Minuten taten sich die Concorden etwas schwer. Die Eilenburger attackierten früh und setzen die Gäste unter Druck. Immer wieder stockte das Angriffsspiel. Dennoch führte man zu diesem Zeitpunkt mit 2:4. Die 2. Formation drehte den Spieß um. Mit starker Laufarbeit in der Abwehr brachte man nun den Gastgeber zur Verzweiflung. Abgefangene Bälle konnten in einfache Tore umgemünzt werden. Zur Halbzeit führte man mit 4:7. In der Halbzeitpause wurde im Block zurückgewechselt und die Startformation legte los. Der Ball wurde nun deutlich schneller gespielt. Die Eilenburger mussten erheblich mehr laufen. In der 30. Spielminute führte man 8:12. Für die Schlussoffensive kam wiederum der 2. Bock aus Feld. Die sichtbar ausgepowerten Muldestädter konnten kaum noch gegenhalten. Daher gewannen die Delitzscher das Derby verdient mit 10:17. Am nächsten Wochenende findet dann das letzte Vorrundenspiel beim SV Leisnig 90 statt. Danach startet die eigentliche Bezirksmeisterschaftsrunde. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW - 8 Paraden), Julian Antonio Scheffel (TW – 5 P.), Lukas Maja (4 Tore), Luca Wetzel (5), Hermann Ast, Hannes Braunschweig (2), Johannes Mundt, Phil Ellmann (1), Nico Merkel (4), Clemens Epperlein, Jannek Große, Julian Voigt, Tim Otremba (1), Jannes Ihme Duell der Enttäuschten Freitag, 20.10.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch strebt in Pirna ersten Auswärtssieg an. Im Duell der enttäuschten Erwartungen trifft der NHV Concordia Delitzsch (8. Platz, 4:6 Punkte) morgen Abend in Pirna auf den heimischen ESV Lokomotive, der mit mageren zwei Pünktchen derzeit den vorletzten Tabellenplatz der 14er Staffel einnimmt. Keine Mannschaft hat in den bisherigen fünf Saisonspielen weniger Tore (115) geworfen und mehr Zeitstrafen (35) kassiert als die Handballer aus der Elbestadt. Angepfiffen wird die Partie in der für gewöhnlich gut gefüllten und stimmungsvollen Pirnaer Sonnenstein-Arena um 19:30 Uhr von den Magdeburger Schiedsrichtern André Parfil und Alexander Renne. Für beide Kontrahenten wird es darum gehen, eine Saisonpremiere zu erreichen. Denn während die Concorden im dritten Versuch den ersten Auswärtssieg anstreben, wollen die Eisenbahner schnellstmöglich zur dereinst bei den Gegnern gefürchteten Heimstärke zurückfinden und im vierten Heimspiel der Saison endlich den ersten Sieg vor eigenem Publikum einfahren. Der war eigentlich schon am vergangenen Wochenende fest eingeplant, doch da setzte es zum allgemeinen Entsetzen eine herbe 21:28-Klatsche – bezeichnenderweise gegen den Tabellenletzten HC Glauchau/Meerane, denen bis zu diesem Tag noch kein einziger Punktgewinn geglückt war. In Anbetracht der Umstände erscheint es einigermaßen unmöglich, einem der beiden Teams die Favoritenrolle zuzuweisen. Einig sind sich die beiden Trainer nur darin, dass ihre Schützlinge mehr können, viel mehr sogar. NHV- Kapitän Jan Jungandreas hatte schon vor der Pleite in Staßfurt (vergeblich) gehofft, es möge endlich gelingen, das zweifellos vorhandene Potenzial auch einmal abzurufen. Spricht man mit dem Pirnaer Coach Dusan Milicevic, hört sich das sehr ähnlich an: „Natürlich hatten wir vor der Saison einige bedauerliche Abgänge. Aber wir haben neue Leute mit Qualität geholt und trainieren sehr gut. Leider gelingt es uns bislang nicht, diese Qualität auch in den Punktspielen abzurufen. Da haben sich die Jungs noch nicht richtig gefunden.“ Aber warum tut sich die Lokomotive ausgerechnet vor heimischem Publikum so schwer? „Wir haben sehr euphorische Fans, die uns immer nach vorn peitschen. Dafür sind wir sehr dankbar, allerdings scheint der eine oder andere Spieler mit diesem Druck noch nicht zurecht zu kommen. Aber wir spielen zu Hause und da müssen wir nun langsam mal Punkte holen“, gibt sich Milicevic kämpferisch. In der Sache ähnlich, wenn auch eine Spur pointierter formuliert das der Delitzscher Teammanager Marko Bergelt: „Arschbacken zusammenkneifen und auf geht’s!“ Der vielleicht schmerzlichste Pirnaer Abgang war Torhüter Nick Weber. In der vergangenen Saison einer der besten Keeper der Mitteldeutschen Oberliga, zog es ihn im Sommer zum ambitionierten Drittligisten Bad Neustadt. Nachrücken durfte mit Philipp Ihl ein Nachwuchstalent aus der eigenen A-Jugend, der mit Routinier Martin Dietze das Lok-Tor sauber halten soll. Am vergangenen Wochenende überraschte Milicevic allerdings mit einem echten Coup, als in der zweiten Halbzeit plötzlich Svetislav Verkic den Kasten hütete. Der ist wie Milicevic Serbe und einer seiner besten Freunde. Vor allem aber ist der 36-Jährige ein im Wortsinne erstklassiger Torhüter mit der Erfahrung unzähliger Erstliga-, Europapokal- und Champions League-Spiele. Da sein Vertrag bei Erstligist Melsungen auslief, hält Verkic sich einstweilen bei seinem Freund in Pirna fit, was den Lok-Trainer natürlich freut: „Svetislav ist ein super Torhüter, der für uns immens verstärkt. Er hat viele höherklassige Angebote, die er gerade sortiert. Deshalb werden wir ihn auch bald wieder verabschieden müssen, aber im Moment hilft er gern bei uns aus. Es ist ein Freundschaftsdienst.“ Während Pirna personell derzeit aus dem Vollen schöpfen kann, plagt sich NHV-Trainer Wladimir Maltsev einmal mehr mit Verletzungssorgen herum. Zu den Langzeitverletzten Niklas Prautzsch und Clemens Schlegel gesellten sich am vergangenen Wochenende Patrick Baum und Daniel Sowada, die der überharten Staßfurter Gangart Tribut zollen mussten. Nach dem Spiel stellte sich zudem heraus, dass das Knie von Lucas Mittag ein Foul des bulligen Staßfurters Nils Hähnel nicht schadlos überstanden hat. Ob Youngster Oskar Emanuel nach seiner vor vier Wochen im Spiel gegen Plauen erlittenen Handverletzung auf das Parkett zurückkehren wird, steht ebenfalls noch in den Sternen. Doch der Delitzscher Trainer ist lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass Spiele nicht mit Wehklagen gewonnen werden: „Nach dem Staßfurt- Spiel haben nun alle verstanden, dass wir so nicht weiterspielen dürfen. Am Samstag wird derjenige die Punkte holen, der mehr Willen und Disziplin zeigt.“ Zu wünschen wäre es den Delitzschern, wenn man nicht auf einen Abstiegsplatz durchgereicht werden möchte. Außerdem ist aus der letzten Saison noch eine Rechnung offen, als den Pirnaern als einziger Mannschaft das Kunststück gelang, sowohl Hin- als auch Rückspiel gegen den NHV zu gewinnen. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 21./22.10.2017
Bilder Saison 2017/18