Nächstes Spiel Sonntag, 02.09.2018 16:00 Uhr HC Burgenland --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - Oktober 2017
17.10.2017 Einladung zum VIP-Shopping am 20. Oktober 16.10.2017 Nächster Dämpfer für Delitzscher Handballer 16.10.2017 2. Männer: Mit Licht und Schatten zum 5. Saisonsieg 16.10.2017 Frauen: Sieg im Spitzenspiel 15.10.2017 mJE: Klarer Erfolg nach der Ferienpause 14.10.2017 Neues Ziel und weiter geht’s! 13.10.2017 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 14./15.10.2017 11.10.2017 Wechsel in der Chefetage 09.10.2017 Den Kopf verloren 08.10.2017 Ein Pflichtsieg, der uns nicht ganz zufrieden stellt 06.10.2017 Concorden wollen Panther zähmen 01.10.2017 Geschäftsstelle vom 2. bis 6. Oktober nicht besetzt 01.10.2017 wJD: Kritik nach deutlichem Erfolg Einladung zum VIP-Shopping am 20. Oktober Dienstag, 17.10.2017: am 20.10.2017 haben alle Mitglieder des NHV Concordia Delitzsch die Möglichkeit, zu Topkonditionen im Sport & Freizeitshop Delitzsch, Lindenstraße 2 (www.sport- freizeitshop-delitzsch.de) einzukaufen. 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Wir reden viel, haben gut trainiert, aber bekommen es nicht so richtig auf die Platte“, sagte Kapitän Jan Jungandreas: „Wir warten, glaube ich, alle so bisschen drauf, dass der Knoten platzt. Dafür müssen wir aber auch alle noch ein Stück härter arbeiten.“ Delitzsch kam diesmal schwer in die Gänge. Das lag weniger an einer überragenden Staßfurter Mannschaft, sondern vielmehr an Delitzsch selbst. Der Tempohandball, den man so gern spielen möchte, war nicht im Ansatz zu sehen. Und dazu gesellten sich noch viele technische Fehler. Selbst die vielen Zeitstrafen der überhart agierenden Gastgeber konnte Delitzsch wieder einmal nicht nutzen. Zu allem Überfluss konnte Daniel Sowada nach einer Attacke gegen ihn, die zu einer berechtigten roten Karte führte, nicht weiterspielen. Das war bitter, denn mit ihm war das Angriffsspiel deutlich strukturierter und variabler. Das Remis war das einzig Positive zur Halbzeit. Wer nun dachte, dass ein Ruck durch die Mannschaft geht, der sah sich leider getäuscht. Die Abwehr war löchrig wie ein Schweizer Käse und Staßfurt konnte nach Belieben den Ball im Delitzscher Tor unterbringen. Warum die Abwehr so passiv verteidigt und immer wieder in Eins-zu-Eins- Situationen gerät wie schon gegen Halle, verstand keiner der anwesenden Fans. Anders dagegen Staßfurt, das als Einheit auf der Platte stand. Nach einem rüden Foul gegen Lucas Mittag hätte es eine weitere rote Karte geben müssen, zu einer Wende im Spiel hätte das wohl kaum geführt. Denn von einer Einheit war Delitzsch in diesem Spiel weit entfernt. Anstatt sich gegenseitig anzufeuern, wurde der schwarze Peter immer wieder jemand anderem in die Schuhe geschoben. Diese Disziplinlosigkeiten helfen aber nur dem Gegner. Diese Niederlage sollte gründlich aufgearbeitet werden, damit in Pirna nicht das nächste böse Erwachen gibt. Vom selbst gesteckten Ziel, unter die ersten Fünf zu kommen, ist man nicht nur weit entfernt, sondern es droht aktuell eher Abstiegskampf. „Wir wussten, dass uns in Staßfurt ein aggressiv verteidigender Gastgeber erwartet und haben deshalb mit einem kämpferischen Spiel und harten Aktionen gerechnet. Allerdings war nicht geplant, dass wir nach zwanzig Minuten beide Rückraum-Mitte-Spieler verlieren. Patrick Baum hatte eine Fußverletzung und Daniel Sowada konnte nach einem Schlag auf die Brust nicht mehr weitermachen“, meinte NHV-Trainer Wladimir Maltsev, und: „So mussten wir leider wieder experimentieren. Das ärgert mich, denn natürlich hatten wir uns im Training gezielt auf dieses Spiel vorbereitet. Wir haben versucht, diese Lücken zu schließen, aber vor allem in der Abwehr fehlte einfach die Abstimmung. Mit 29 Gegentoren und einer Torhüterquote von 25 Prozent ist es sehr schwer, in dieser Liga zu gewinnen. Zufrieden bin ich trotz allem mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft.“ Sven Sauerbrey/Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV: Flemming (5 Paraden), Herholc (4/2 P.); Baum, Bauske, Emanuel, Jungandreas (1), J. Meiner, S. Meiner (9/7), Mittag (4), Müller (3), Reimann (3), Sowada, Trodler (6), Wendlandt Linktipp: Bildergalerie bei Facebook 2. Männer: Mit Licht und Schatten zum 5. Saisonsieg Montag, 16.10.2017: TuS Leipzig-Mockau - NHV C. Delitzsch II 23:29 (10:14) Nach zwei spielfreien Wochenenden bestritt die Reserve des NHV am vergangenen Sonntag bereits das vierte Auswärtsspiel dieser Saison. Gegner waren die Mannen des TuS Leipzig Mockau. Zu Beginn des Spieles bot sich für die Delitzscher Recken erstmals eine recht ungewohnte Perspektive. Die ersten 6 Minuten lief man tatsächlich einem Rückstand hinterher. Dies lag zum einen daran, dass in der Abwehr etwas zu behäbig reagiert wurde. Dies nutze der Gegner zu versteckten Würfen aus der Nahwurfzone, bei denen der Torhüter schlecht aussah. Im Angriff spielte man zu statisch und konnte die sich bietenden Torgelegenheiten nicht nutzen. Bis zur 12. Spielminute bot sich den Zuschauern eine sehr ausgeglichene Partie (5:5). Durch einige Undiszipliniertheiten dezimierte sich der Gastgeber immer wieder selbst. Dies nutzten die Concorden um sich zwischenzeitlich mit 4 Toren abzusetzen. Aber die Leipziger kämpften verbissen und Delitzsch fand in der Abwehr nach wie vor wenig Zugriff. So begann in der 24. Minute beim Stand von 9:9 das Spiel quasi von Neuem. Durch Umstellung der Abwehr auf ein offensiveres 5:1-System agierte man nun aggressiver und stellte den Gegner nun vor größere Probleme. So konnten sich die Loberstädter bis zum Halbzeitpfiff auf 10:14 absetzen. In der zweiten Hälfte glich das Delitzscher Spiel einer Wundertüte. Gute und schlechte Phasen wechselten wie Licht und Schatten im Minutentakt. Zum einen waren wunderbar herausgespielte Tore zu sehen. Zum anderen gab man den Ball dem Gegner zu leichtfertig her. In den guten Phasen konnte man sich auf bis zu 6 Tore absetzen. In den schlechten Phasen schmolz der Vorsprung auf 3 Tore. In diesen Situationen gab der Torhüter den Delitzschern Rückhalt. Mit vielen gehaltenen freien Torwürfen, darunter zwei 7m, verhinderte Tino Pantel Schlimmeres. Im Angriff kam Thomas Hollstein über die rechte Rückraumposition mit sehenswerten Einzelaktionen wiederholt zum Erfolg. So gewann der NHV am Ende glanzlos aber ungefährdet mit 23:29 und belegt nach wie vor den ersten Tabellenplatz in der Bezirksklasse. Dem Spiel kann man dennoch etwas Positives abgewinnen. Trotz einiger zwischenzeitlicher Rückschläge ließ man sich nie aus der Ruhe bringen. Mit dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten war man jederzeit in der Lage, einen Gang zuzulegen. Zudem stimmt die Chemie in der neu formierten Mannschaft. Jung und Alt ergänzen sich hervorragend. Ein besonderes Highlight erwartet die Delitzscher dann am nächsten Wochenende. Gespielt wird am Samstag 13.00 Uhr in der altehrwürdigen Artur-Becker-Turnhalle gegen die Sportfreunde der TSG 1861 Taucha. Stefan Voigt NHV II: Tino Pantel (TW); Bruno Bernhardt, Frank Braunschweig (3), Thomas Hollstein (9/2), Christian Hornig (3), Tobias Karl (5), Steffen Kienitz, Christian Müller (1), Alexander Pietzsch (4), Sebastian Schäfer (3), Vincent Schönfeld (1) Frauen: Sieg im Spitzenspiel Montag, 16.10.2017: SC DHfK Leipzig II - NHV Conc. Delitzsch 19:25 (11:10) Am vergangenen Sonnabend fand das Spitzenspiel in der Bezirksliga statt. Die Delitzscher Frauen trafen auf die ebenfalls bis dahin ungeschlagen 2. Damen des DHfK Leipzig. Dementsprechend motiviert traten beide Mannschaften auch an. Die 1. Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte ständig. Keine der beiden Mannschaften konnte sich erfolgreich absetzen. Somit gingen beide Teams mit 11:10 für die Gastgeber in die Halbzeit. Die Halbzeitansprache von Trainerin Yvonne Flach war klar: "eine starke Abwehr, klare Aktionen im Angriff und das Tempo hoch halten." Die NHV- Damen setzten das Gesagte dann auch um. Die Abwehr stand aggressiv und auch Torhüterin Annett Rudolph hielt einige wichtige Bälle. In der 42. Minute stand es dann 20:16 für die Delitzscher Gäste. Die Gastgeber aus Leipzig nahmen entsprechend ein Time-out. Die Delitzscher Frauen witterten jetzt ihre Chance zum Sieg. Durch das gewonnene Selbstvertrauen wurden nun Konter und Wurfchancen effektiv genutzt. Somit gewinnen die NHV-Damen 25:19 beim DHfK Leipzig und bauen hiermit ihre Tabellenführung aus. Am kommenden Sonntag steht das Auswärtsspiel gegen HV Böhlen an. Hier wollen die Delitzscherinnen wieder zeigen was sie können. Maria Nahrstedt NHV: Rudolph, Reichstein; Bluhm (3), Mertzsch (1), Säuberlich (1), Brosig (5), Schulz (3), Schröter (1), Mayer (7/3), Sperling (3) mJE: Klarer Erfolg nach der Ferienpause Sonntag, 15.10.2017: NHV Concordia Delitzsch – VfB Torgau 27:1 (17:1) Nach der zweiwöchigen ferienbedingten Handballpause trafen die Delitzscher am vergangenen Wochenende auf die Sportfreunde des VfB Torgau. Auf beiden Seiten fehlten einige Spieler, die sich im Urlaub befanden. So waren die Auswechselbänke doch recht überschaubar bestückt. Zudem wussten die Trainer auch nicht was sie nach 2 trainingsfreien Wochen zu erwarten hatten. Die Concorden spielten von Beginn an wie entfesselt und fast fehlerfrei. Mit schnellem Passspiel gab man den Torgauern kaum die Gelegenheit zum Zugriff. Nach 10 Minuten stand es folgerichtig 9:1. Das Anschlusstor zum zwischenzeitlichen 2:1 sollte übrigens das einzige Tor der Gäste bleiben. Beim Stand von 17:1 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit wurde die Delitzscher Formation etwas umgestellt. Die etatmäßigen Spielgestalter standen nun auf den Außenpositionen. Nun sollten die Sportler die sonst weniger Spielanteile haben das Spiel „führen“. Und siehe da, auch in dieser Aufstellung kam ein sehr gefälliges Spiel zu Stande. Lediglich die nachlassende Chancenverwertung und die wachsende Fehlerquote könnte man im Nachhinein bemängeln. Am Ende gewannen die Delitzscher völlig verdient mit 27:1. Eine freudige Überraschung für beide Kontrahenten gab es dann nach Spielende. Der Spielbezirk Leipzig spendierte für jede Mannschaft 2 Handbälle als neue Trainingsgeräte. Alles in allem konnten die Zuschauer eine geschlossene Mannschaftsleistung beobachten, die Lust auf mehr macht. Am nächsten Wochenende fahren die Concorden dann zum Derby nach Eilenburg. Stefan Voigt NHV: Janek Rühl (TW - 5 Paraden), Julian Voigt (TW – 5 P.); Lukas Maja (6 Tore), Luca Wetzel (8), Julian Antonio Scheffel, Hannes Braunschweig (3), Phil Ellmann (2), Nico Merkel (7), Jannek Große, Kevin Daniel Pakulat (1), Felix Kerber Neues Ziel und weiter geht’s! Samstag, 14.10.2017: NHV Concordia Delitzsch gastiert beim HV Rot-Weiß Staßfurt. Delitzsch Am Samstagabend geht es für die Delitzscher Handballer zurück an den Ort, an dem alles begann. Denn in der Staßfurter Paul-Merkewitz- Sporthalle bestritten die Concorden vor etwas mehr als einem Jahr ihr allererstes Punktspiel in der Mitteldeutschen Oberliga. Die Halle mit ihrem – wohlwollend formuliert – rustikalem Charme wurde vor fast 120 Jahren als Salzspeicher erbaut und vor inzwischen 65 Jahren zur Sporthalle umfunktioniert. Das Delitzscher Premierenspiel gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt ging im vergangenen Jahr übrigens unnötigerweise in allerletzter Sekunde mit einem Tor verloren, wofür die Concorden sich im Rückspiel mit einem überaus deutlichen 30:21 revanchierten. Apropos unnötige Niederlage. In diese Kategorie fällt ohne Zweifel auch die Heimniederlage gegen den USV Halle am vergangenen Wochenende. Das vollmundig ausgerufene Saisonziel, alle Heimspiele gewinnen zu wollen? Bereits im dritten Versuch Makulatur. Also Trübsal allerorten? Keineswegs. Für Teammanager und Ex-Profi Marko Bergelt zählt in dieser Situation nur den Blick nach vorn. „Daran sieht man, dass das Leben im ständigen Wandel ist und man sich immer wieder neue Ziele setzen muss. Davon geht die Welt nicht unter. Neues Ziel formuliert und weiter geht's!“ Etwas Entspannung gibt es derweil an der personellen Front. Zwar kuriert Niklas Prautzsch noch immer seinen Kreuzbandriss aus und auch Kreisläufer Clemens Schlegel werden die NHV-Fans noch einige Zeit schmerzlich vermissen. Bei Oskar Emanuels Handverletzung zeichnet sich zumindest Besserung ab, auch wenn ein Einsatz gegen Staßfurt noch zu früh kommt. Aufs Parkett zurückkehren wird Lucas Mittag, der gegen Halle fehlte, weil er vom ehemaligen Concorden Georg Mendisch als dessen Trauzeuge erwählt wurde: „Ich bin wieder am Start und voll motiviert“, lässt der 23- Jährige wissen. Begnügt man sich mit einem flüchtigen Blick auf die Tabelle, so scheint es, als könnten sich die Concorden vor der Partie gegen die Salzländer der Favoritenrolle kaum entziehen. Staßfurt kassierte in den letzten vier Spielen vier mehr oder weniger deutliche Niederlagen und rutschte folgerichtig bis auf den vorletzten Tabellenplatz vor der einzigen noch punktlosen Mannschaft aus Glauchau/Meerane ab. Am vergangenen Wochenende setzte es in Leipzig gegen die SG LVB sogar eine heftige 30:16- Klatsche. Doch als Anhänger des Delitzscher Handballs sollte man sich davor hüten, die Favoritenrolle vorschnell zu vergeben. Denn zum einen ist Staßfurt eine klassische Heimmannschaft, zum anderen ist die SG LVB als unangefochtener Ligaprimus kein angemessener Maßstab und schließlich musste Staßfurt in Leipzig mit einer Rumpftruppe auflaufen, da Toptorjäger und Kapitän Sebastian Retting, Nils Hähnel, Maurice Wilke, Marvin Frank und Niclas Kaiser fehlten. So kam es, dass sogar Co-Trainer Andreas Stops noch einmal die Handballschuhe schnüren musste, um in der Abwehr auszuhelfen. Der Mann ist übrigens gelernter Torhüter. Und als sei all das nicht genug, verletzte sich nach 15 Minuten auch noch Routinier Christian Schöne, der mit einer Zerrung nicht weiterspielen konnte. Für das Spiel gegen Delitzsch hofft der Staßfurter Trainer Uwe Werkmeister auf eine entspanntere Personalsituation und strebt den zweiten Saisonsieg an. Den ersten gab es übrigens gegen niemand geringeren als die HG 85 Köthen. Die sind neben den Leipzigern das einzige aufstiegswillige Team der Liga und haben abgesehen von der Pleite gegen Staßfurt in dieser Saison noch keine Punkte abgegeben. Entsprechend gewarnt fährt NHV- Trainer Wladimir Maltsev ins Salzland: „Staßfurt wird in heimischer Halle gegen uns ganz anders auftreten als in Leipzig. Aber das darf uns nicht stören. Nach dem Spiel gegen Halle, bei dem wir komplett den Kopf verloren haben, sind wir auf Wiedergutmachung aus. Nach der ausführlichen Videoanalyse haben alle verstanden, dass wir über die kompletten 60 Minuten mit kühlem Kopf und Disziplin spielen müssen. Nur dann werden wir in Staßfurt punkten können.“ Kapitän Jan Jungandreas ergänzt: „Es wird langsam Zeit, dass wir unser Potenzial auch mal ausschöpfen. Dazu gehört natürlich ein kühler Kopf und das Befolgen taktischer Vorgaben. Aber wir müssen in manchen Situationen auch abgezockter werden. Gelingt uns das, können wir auch aus Staßfurt etwas Zählbares mitnehmen.“ Zu wünschen wäre es, denn der Blick auf das Tableau offenbart, dass im Falle einer weiteren Niederlage ein Abrutschen vom derzeit siebten Rang (4:4 Punkte) in die zweite Tabellenhälfte unvermeidlich wäre. Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 14./15.10.2017 Wechsel in der Chefetage Mittwoch, 11.10.2017: Sören Raab wird beim NHV Concordia Delitzsch Nachfolger von Vorstands-Vize Steffen Menzel. Beim NHV Concordia Delitzsch gab es einen Wechsel in der Chefetage: Der Vize- Vorstandsvorsitzende Steffen Menzel ist aus dem Leitungsgremium ausgeschieden. Zu seinem Nachfolger wurde von den übrigen sechs Vorstandsmitgliedern einstimmig der 42-jährige Sören Raab berufen, der schon vorher dem Vorstand angehörte. Im LVZ- Interview äußert sich der neue „zweite Mann“ des NHV auch zu den sportlichen Zielen des Vereins. In welchem Verhältnis zum Delitzscher Handball stehen Sie – und was prädestiniert Sie für das Amt des Vizechefs? Ich bin gebürtiger Delitzscher, spiele selbst seit dem sechsten Lebensjahr Handball für Delitzsch. Ich bin verheiratet und habe drei Jungs – ebenfalls alles Handballer. Beruflich bin ich Vorstand bei einem unabhängigen Finanzdienstleister. 2010 war ich eines der Gründungsmitglieder des damals neuen Vereins und unterstütze ihn seit dieser Zeit als Vorstand und Sponsor. Der NHV hat sich seit seiner Gründung vor sieben Jahren prächtig entwickelt, was nicht zuletzt ein Verdienst Ihres Amtsvorgängers ist. Wo werden Sie die Schwerpunkte Ihrer Arbeit setzen und was wollen Sie erreichen? Grundsätzlich soll sich an der soliden und nachhaltigen Entwicklung des Vereins nichts ändern. Steffen Menzel hat hier großartige Arbeit geleistet. Wir kennen uns seit vielen Jahren und da er uns auch weiterhin unterstützt, wird es hier keinen Bruch geben. Seit einigen Wochen haben wir uns personell mit Anke Kendelbacher als hauptamtlicher Geschäftsstellenleiterin verstärkt. Der Fokus liegt zunächst darauf, sie in alle Aufgaben einzuarbeiten. Damit schaffen wir die Basis für die weitere Entwicklung. Meinen Schwerpunkt sehe ich in der weiteren Gewinnung von Sponsoren und Unterstützern, um die finanzielle Basis weiter zu stärken. Somit sind wir organisatorisch und finanziell bestens aufgestellt. Bei allen Verdiensten um die Nachwuchsarbeit ist das sportliche Aushängeschild des Vereins nach wie vor die erste Männermannschaft. Wo soll es hingehen – in dieser Oberliga-Saison und perspektivisch? Die Nachwuchsarbeit ist unsere Basis für die Zukunft, hier sind wir sehr gut aufgestellt. Und ja, die „Erste“ war bisher auch mein Schwerpunkt in der Vorstandsarbeit. Wir haben uns verstärkt, sind auf allen Positionen doppelt gut besetzt. Dies eröffnet dem Trainer viele Möglichkeiten, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr zu variieren. Wir können also Tempohandball spielen, weil wir gut durchwechseln können. Entsprechend haben sich unsere Ziele für diese Saison auch verändert. Wir wollen zeitig nichts mit dem Abstieg zu tun haben, orientieren uns also klar auf die vordere Hälfte der Tabelle. Oberstes Ziel ist es, in dieser Saison möglichst viele Heimspiele zu gewinnen. Wir wollen unseren Fans immer ein besonderes Spektakel bieten, Kampf und vollen Einsatz bis zur letzten Minute. Interview: Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Den Kopf verloren Montag, 09.10.2017: NHV Concordia Delitzsch - USV Halle 26:28 (15:11) Delitzsch. Der NHV Concordia Delitzsch hat das selbst formulierte Saisonziel in der Handball-Oberliga bereits nach vier Spielen verpasst. Am Sonnabend verlor das Team von Trainer Wladimir Maltsev zu Hause gegen den USV Halle mit 26:28 (15:11). Vor der Spielzeit hatte Teammanager Marko Bergelt die Losung ausgegeben: „Wir wollen alle Heimspiele gewinnen!“ Dieser Plan ist nun dahin, nicht zuletzt, weil der NHV sich abermals direkt nach der Pause eine Schwächephase erlaubte – und in der Schlussphase zu sehr mit manch fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung haderte. „Klingt komisch, aber während des Spiels hatte ich nie das Gefühl, dass wir verlieren werden“, sagte Kapitän Jan Jungandreas. Tja, mit Männern und Gefühlen ist das so eine Sache. Doch von Anfang an: Während die Hausherren neben dem länger verletzten Clemens Schlegel auf Oskar Emanuel und Lucas Mittag verzichten mussten, reiste Halle gar mit insgesamt nur acht Feldspielern an. Die personellen Voraussetzungen waren also auf beiden Seiten eher bescheiden. Trotz alledem begann das Spiel ziemlich flott. Beide Mannschaften trafen zunächst beinahe nach belieben, hüben wie drüben suchten Abwehr und Torhüter in der Anfangsphase vergeblich nach Antworten auf die Wurf- Fragen. Erst als Maltsev Franz Flemming brachte, übernahm der NHV die Kontrolle. Der Schlussmann gab der Deckung mit starken Paraden die nötige Sicherheit und wurde nicht umsonst am Ende der Partie zum „Man of the Match“ gewählt. Dank Flemming und des in Halbzeit eins kaum zu bremsenden Danny Trodler erarbeiteten sich die Delitzscher bis zur Pause ein Vier-Tore-Polster. Nach Wiederbeginn geriet die Mannschaft jedoch plötzlich auf die schiefe Bahn und Halle kam binnen fünf Minuten zum 16:16-Ausgleich. „Unerklärlich“ fand das nicht nur Jungandreas. „Wir halten uns nicht an die taktischen Vorgaben, verlieren die Bindung in Angriff und Abwehr und dann kippt das Spiel.“ Besser gesagt: Die Teams begegneten sich fortan auf Augenhöhe. Die Concorden mussten sich jedes Tor hart erarbeiten, weil der Spielfluss nahezu völlig zum Erliegen gekommen war. Zu den eigenen Problemen gesellten sich nun auch noch Schiedsrichterentscheidungen, die nicht nach dem Delitzscher Gusto ausfielen und diverse Diskussionen nach sich zogen. Den Gästen spielte das natürlich in die Karten. Sie spulten unbeirrt ihr Pensum ab und nahmen vielleicht einigermaßen glücklich, doch nicht unverdient beide Punkte mit an den hellen Strand der Saale. „Halle hat das gut ausgespielt und uns hat in der Schlussphase die Cleverness gefehlt. Wir haben im Angriff den Kopf verloren“, ging Jungandreas mit sich und seinen Kollegen ins Gericht. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt dem NHV freilich nicht. Am kommenden Sonnabend geht es nach Staßfurt. Dort haben sie ganz andere Probleme als in Delitzsch – nämlich erst einen Sieg in fünf Partien eingefahren. Sven Sauerbrey/Johannes David © Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc, Flemming; Trodler 9, S. Meiner 6/4, Jungandreas 4/1, Baum 4/1, Reimann 2, Bauske 1, Sowada, Müller, J. Meiner, Wendlandt Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Ein Pflichtsieg, der uns nicht ganz zufrieden stellt Sonntag, 08.10.2017: NHV Concordia Delitzsch - SG MoGoNo II 30:21 (17:12) Am Samstagnachmittag wurde das ursprünglich für den 30.09.2017 angesetzte Heimspiel gegen MoGoNo Leipzig II nachgeholt, welches auf Wunsch der Gäste wegen Krankheit und einer damit zu kleinen Anzahl an Spielerinnen verschoben wurde. Das schnelle Angriffsspiel, welches uns in den letzten Spielen meist gut gelang, lief auch hier zu Beginn der Partie sehr gut. Es fielen schnell allerhand Tore auf der Delitzscher Seite und die Gäste kamen eher schwer ins Spiel. Das ließ auf einen eventuellen Ausbau der Führung und damit ein gutes Torverhältnis hoffen. Leider unterliefen aber den Hausdamen dann einige technische Fehler und der Vorsprung konnte nicht kontinuierlich ausgebaut werden. Die Delitzscher Werferinnen scheiterten mehrmals am Pfosten, oder auch an der Torfrau der Gäste. Jedoch gelangen auch den heimischen Türhüterinnen einige Paraden und die Leipziger Damen konnten zu keiner Zeit die Führung übernehmen. Die Gastmannschaft war trotz Verlegung des Spiels leider ziemlich knapp besetzt. In die Halbzeitpause ging es mit 17:12 Toren. Die Chancenverwertung, die Absprache untereinander und Genauigkeit der Würfe sollten verbessert werden. Besonders am Anfang der zweiten Halbzeit mangelte es in der Deckung der Delitzscher Frauen an der Abstimmung untereinander und die Gäste erspielten klare Torchancen, die sie oft verwandeln konnten. Auch das viel trainierte schnelle Angriffsspiel wollte den Delitzscherinnen in dieser Phase nicht so recht gelingen und der Siegeswillen war ihnen noch nicht so deutlich anzusehen. In den letzten zehn Minuten des Spiels fuhren die Hausdamen jedoch noch einmal auf, konnten die ständige Führung auf neun Tore ausbauen und die Partie endete mit einem Stand von 30:21. Den Delitzscherinnen gelang hiermit die Übernahme der Tabellenspitze und diese gilt es nun zu verteidigen. Am nächsten Samstag geht es für uns zum Auswärtsspiel gegen die 2. Damenmannschaft des SC DHfK Leipzig, die sich derzeit auf Tabellenplatz zwei befinden. Julia Schröter NHV: Annett Rudolph, Casandra Reichstein, Sandra Praters; Ulrike Schulz (5), Marie Mayer (9/4), Maria Nahrstedt (1), Julia Wölfer (1), Luisa Pallgen (1), Kristin Mertzsch (1), Kim Sperling (3), Christine Petermann (1), Anne- Marie Brosig (7), Franziska Pallgen (1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Concorden wollen Panther zähmen Freitag, 06.10.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch strebt gegen Halle den nächsten Heimsieg an. Delitzsch Zwei Wochen Pause sind eine zu viel. Zumindest wenn es nach Wladimir Maltsev geht. Der ist Trainer der Oberliga- Handballer des NHV Concordia Delitzsch und alles andere als glücklich über die Ansetzungstermine der bisherigen drei Spiele der Saison 2017/18. Schon nach dem ersten Spieltag mussten die Concorden zwei Wochen pausieren, nach dem dritten Spiel erneut, ehe es am Samstagabend (19 Uhr, Mehrzweckhalle Delitzsch) gegen die selbsternannten Panther des USV Halle geht. „Nach zwei Wochen Pause gegen eine so starke Mannschaft wie Halle zu spielen, wird kein einfaches Unterfangen“, so Maltsev. Ein Blick auf die darauffolgenden sieben Ansetzungen dürfte dem NHV-Coach gefallen, denn bis Ende November wird durchgespielt. Die Delitzscher Mannschaft ist nach drei Spieltagen mit zwei Siegen sportlich im Soll. Das oberste Saisonziel lautet, sämtliche Heimspiele vor möglichst stimmungsvoller Kulisse zu gewinnen. Daran soll sich auch gegen den Tabellennachbarn nichts ändern. Halle hat nach drei Spielen ebenso wie die Concordia 4:2 Punkte auf dem Konto und rangiert wegen des etwas besseren Torverhältnisses einen Platz vor dem NHV auf Rang 5. Wladimir Maltsev will trotzdem Heimsieg Nummer 3: „Das ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die in der letzten Saison nicht ohne Grund Dritter geworden ist. Und auch in dieser Saison konnten sie bislang überzeugen. Gegen Freiberg und Staßfurt haben sie deutlich gewonnen und auch bei der knappen Niederlage in Apolda hatten sie eine Siegchance. Aber Halle ist trotzdem nicht unschlagbar und wir werden wieder alles geben, um zu Hause eine Macht zu bleiben.“ Mit Freuden erinnern sich die Delitzscher Handballfans an das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Vor ziemlich genau einem Jahr gelang dem damaligen Aufsteiger Delitzsch gegen den seinerzeit verlustpunktfreien Drittligaabsteiger der erste Heimsieg der Saison. Einer ausgeglichenen ersten Hälfte folgte eine nahezu perfekte zweite und so feierten die Blau-weißen am Ende einen unerwarteten 21:16-Heimsieg. Sollte es den Concorden gelingen, die Punkte abermals am Lober zu behalten, so wäre das freilich etwas weniger sensationell als noch vor Jahresfrist. Denn während der NHV personell ordentlich aufgerüstet hat, kann der junge USV-Coach Fabian Metzner (29) in dieser Saison nur auf einen vergleichsweise kleinen Kader zugreifen. Den Abgängen von Steffen Fischer, Chris Heyer und Ken Kruse steht mit Paul Kosak nur ein halber Neuzugang gegenüber, denn der 18-jährige Linksaußen wurde bereits am Ende der vergangenen Spielzeit aus der eigenen A-Jugend in die Männermannschaft befördert. Erschwerend kommt hinzu, dass vom ohnehin nur 13 Mann starken Kader mit Maximilian Haase und Robin John zwei Stammspieler verletzungsbedingt ausfallen. Für Metzner sind die Rollen daher klar verteilt: „Laut Tabelle wird das ein Spiel auf Augenhöhe, aber für mich ist Delitzsch klar favorisiert. Wir können auf unserem letzten Spiel gegen Staßfurt sehr gut aufbauen, wissen aber, dass wir noch viel Potenzial nach oben haben und mit unserem schmalen Kader noch nicht bei 100 Prozent angelangt sind. Diese werden wir aber erreichen müssen, um etwas Zählbares aus Delitzsch mitnehmen zu können.“ Vor allem der Delitzscher Rückraum macht dem USV-Coach Kopfzerbrechen: „Besonderes Augenmerk wird der Rückraum mit Trodler, Baum, Emanuel und Mittag bekommen. Aber der NHV hat insgesamt eine sehr erfahrene Mannschaft, die meines Erachtens um die ersten drei Plätze in der Liga spielen muss. Sie sind auf jeder Position sehr gut besetzt.“ Auch der mit gebrochenem Daumensattelgelenk noch bis Mitte November zum Zuschauen verdammte Ex-Concorde Robin John (23)sieht seinen ehemaligen Verein in der Favoritenrolle: „Die Kräfteverhältnisse sprechen allein schon wegen des breiten Kaders  klar für Delitzsch. Der Angriff ist dabei das besondere Prunkstück. Wir hingegen können uns auf drei ordentliche Spiele und unsere enorm starke mannschaftliche Geschlossenheit berufen. Unsere Torhüter haben brutal gute Spiele gemacht und in der Abwehr standen wir sehr kompakt.“ Abschließend noch etwas für die Freunde der gepflegten Statistik. Es treffen morgen die beiden Mannschaften mit den schlechtesten Siebenmeterquoten aufeinander. Während die Hallenser bislang nur jeden zweiten Versuch im gegnerischen Tor unterbringen konnten, kommen die Delitzscher immerhin auf eine Quote von 56 Prozent. Zum Vergleich: Pirna führt die Wertung mit 94 Prozent an. Mit großem Abstand den letzten – oder je nach Lesart ersten – Platz belegen die Delitzscher in der Zeitstrafenstatistik. Im Durchschnitt ganze zwei Denkpausen bekamen die Concorden in den bisherigen Spielen von den Schiedsrichtern verpasst, beim Sieg gegen Plauen sogar keine einzige. Der Rest der Liga kassiert durchschnittlich mehr als doppelt so viele Strafminuten. Ein Zeichen mangelnder Aggressivität? Kapitän Jan Jungandreas winkt ab: „Wir haben genügend Spieler in unseren Reihen, die bei Bedarf eine härtere Gangart an den Tag legen könnten. Wenn das Ganze aber halbwegs sauber bleibt und keine Strafen nach sich zieht, spricht das eigentlich nur für unsere gute Abwehrarbeit.“ Jens Teresniak © Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 07.10.2017 Geschäftsstelle vom 2. bis 6. Oktober nicht besetzt Sonntag, 01.10.2017: Urlaubsbedingt ist unsere Geschäftsstelle in der ersten Ferienwoche, also vom 2. bis 6. Oktober, nicht besetzt. Damit entfällt ausnahmsweise auch der Kartenvorverkauf für das Heimspiel gegen den USV Halle am 7. Oktober. Bei dringenden Angelegenheiten schreiben Sie bitte eine E-Mail an geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de wJD: Kritik nach deutlichem Erfolg Sonntag, 01.10.2017: NHV Concordia Delitzsch – LSV Südwest  23:13 (9:7) Es war schon ein wenig Ball paradox. Das schlug die weibliche D-Jugend des NHV Concordia Delitzsch den Leipziger SV Südwest klar mit 23:13. Und trotzdem war das Trainer-Trio mit den gezeigten Leistungen unzufrieden. „Das Passspiel war schlecht“, kritisierte Christine Petermann. „Der Abschluss war nicht gut, es herrschte zu wenig Bewegung im Angriff“, ergänzte Michael Münch. „Das im Training Geübte wurde nicht gut umgesetzt“, sagte moderat Marcus Kalbe. In der Tat: Der Erfolg war letztlich nie gefährdet, hätte gegen die mit nur acht Spielerinnen angetretenen Gäste aber deutlicher ausfallen können. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine zäh verlaufende Begegnung mit kaum Tempo. In der Abwehr waren die Gastgeber häufig nicht dicht genug dran an den Leipzigern, die so die Partie offen hielten. Die Concorden lagen mit lediglich 9:7 in Führung. Nach dem Seitenwechsel lief es in der NHV- Offensive besser, da am Kreis frei stehende Spielerinnen zumindest gelegentlich den Ball zugepasst bekamen und diese Chancen erfolgreich in Treffer umgesetzt wurden. Der NHV liegt mit 6:2 Punkten nun auf Platz drei der Bezirksliga. „Jetzt sind Herbstferien, und danach werden wir im Training weiter an den Defiziten arbeiten“, kündigte Kalbe an. U. Milde NHV: Lea Sophie Wittenburg; Fanni Wanjek (3), Stella Zwicker (13), Theresa Rolfes, Jasmin Milde (6), Karina Matt, Ellen Heinze, Miriam Lüttich (1), Nina Kalbe, Fiona Zschöttche, Alexa Fiedler, Lena Fröhnert, Anastasia Rößner
Bilder Saison 2017/18