Nächstes Spiel Samstag, 25.11.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- SV 04 Plauen-Oberlosa
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Newsarchiv - August 2017
30.08.2017 Bergelt: „Wollen kein Heimspiel verlieren“ 29.08.2017 Delitzsch gelingt in der Not ein Transfercoup 28.08.2017 Testsieg, Verletzung, Neuzugang Bergelt: „Wollen kein Heimspiel verlieren“ Mittwoch, 30.08.2017: Teammanager des NHV Concordia Delitzsch vor der Handball-Saisoneröffnung am Samstag im Interview. Delitzsch. Die harte Vorbereitungsphase des NHV Concordia Delitzsch neigt sich dem Ende entgegen. Am Samstagabend steigt in der heimischen Mehrzweckhalle das Eröffnungsspiel der neuen Handball-Oberliga- Saison. Wir sprachen mit Vorstandsmitglied und Teammanager Marko Bergelt. Fängt es langsam an zu kribbeln? Auf jeden Fall. Wir sind heiß und freuen uns, dass die Saison endlich losgeht. Das offizielle Eröffnungsspiel der Liga bestreiten zu dürfen, ehrt uns sehr. Sind Sie zufrieden mit dem Zustand der Mannschaft? Die Mannschaft ist in sehr guter körperlicher Verfassung. Zunächst einmal sind wir glücklich, dass wir, bis auf den Ausfall von Clemens Schlegel, relativ verletzungsfrei durch die Vorbereitungsphase gekommen sind. In den Vorbereitungsspielen konnte man das Leistungsniveau der Mannschaft schon deutlich erkennen. Dabei ist unsere Steigerung im Tempospiel besonders hervorzuheben. Kreisläufer Clemens Schlegel hat sich an der Hand verletzt und wird in den ersten Saisonspielen fehlen. Wie schwer wiegt der Ausfall? Auf die Verletzung von ihm haben wir sofort reagiert und mit Jörg Reimann einen weiteren erfahrenen Kreisläufer verpflichtet. Trotzdem wird es schwer sein, einen solch routinierten Spieler zu ersetzen. Wir wünschen Clemens auf diesem Wege nochmals gute Besserung. Gibt es einen Spieler, der in der Vorbereitung besonders positiv überrascht hat? Nein. Entscheidend ist, dass sich das allgemeine Spielniveau der Mannschaft zur Vorsaison enorm gesteigert hat. Jeder einzelne Spieler hat seine individuellen Qualitäten. Durch die gezielten Neuverpflichtungen wollten wir erreichen, dass uns in dieser Saison vielfältige Wechselmöglichkeiten zur Verfügung stehen ohne einen Leistungsabfall auf dem Spielfeld zu verzeichnen. In den Testspielen der letzten Wochen hat das streckenweise schon sehr ordentlich funktioniert. Im ersten Spiel geht es gleich gegen Aschersleben. In der letzten Saison gab es gegen die „Alligators“ nur einen von vier möglichen Punkten. Wie schätzen Sie die aktuellen Kräfteverhältnisse ein? Mit Aschersleben erwartet uns eine sehr erfahrene und eingespielte Mannschaft, die in der letzten Saison nicht ohne Grund den vierten Tabellenplatz errungen hat. Ich gehe davon aus, dass Trainerfuchs Dmitry Filippov dafür sorgen wird, dass mit Aschersleben auch in dieser Saison auf jeden Fall wieder zu rechnen ist. In früheren Jahren testete der NHV in der Vorbereitung stets auch gegen höherklassige Teams. Diesmal ging es „nur“ gegen Viert- und Fünftligisten. Haben sich keine anderen Gegner gefunden oder war das eine bewusste Entscheidung? Dies war eine bewusste Entscheidung. Auf Grund der Umstrukturierung der Mannschaft mussten die neuen Spieler zunächst die Bewegungsabläufe kennenlernen. Deshalb setzten wir auf gleichwertige Testspielgegner, um den Einstieg zu erleichtern. Wenn man sich unter den Ligakonkurrenten umhört, wird bei der Frage nach den Favoriten neben den üblichen Verdächtigen wie LVB, Burgenland oder Köthen auch der NHV zum erweiterten Favoritenkreis gezählt. Wo wollen Sie am Saisonende landen und wen sehen Sie ganz vorn? Unser selbstgestecktes Ziel ist es, kein Heimspiel zu verlieren und den Handball als samstäglich festes Event in Delitzsch zu etablieren. Natürlich würden wir uns über einen Platz im vorderen Tabellenfeld freuen. Da die Liga sehr ausgeglichen ist, wird jedes Spiel sicher hart umkämpft sein. Ich denke, den Aufstieg werden LVB, Köthen und Dresden unter sich ausmachen. Aber auch Burgenland wird sicherlich wieder vorne mitmischen. Abschließend noch eine persönliche Frage. Vor einem halben Jahr übernahmen Sie die Rolle des Teammanagers der Ersten und seit einem Vierteljahr gehören Sie außerdem dem achtköpfigen Vorstand des Vereins an. Sie haben nach einer jahrelangen Auszeit vom Handball wieder richtig Blut geleckt? Der Handball war und wird immer ein Teil meines Lebens sein. Eine wirkliche Auszeit gab es nie. In den neuen Aufgaben sehe ich eine Herausforderung, die bei allem Stress auch viel Freude macht. Es ist mir eine Ehre, mit meiner Arbeit einen kleinen Teil zum Erfolg der Delitzscher Handballgeschichte beitragen zu dürfen. Interview: Jens Teresniak Marko Bergelt, Jahrgang 1973, ist eine Delitzscher Handball-Ikone. Die erfolgreichste Zeit seiner aktiven Karriere verbrachte er beim SV Concordia Delitzsch und erzielte für die Loberstädter von 1999 bis 2008 in der 1. und 2. Bundesliga mehr als 600 Tore. Im Februar 2017 kehrte der Angestellte der hiesigen Stadtwerke in die Concordia-Familie zurück, bekleidet seither beim NHV ehrenamtlich das Amt des Teammanagers der Ersten. Im Juni wurde Bergelt einstimmig in den Vorstand des knapp 300 Mitglieder zählenden Vereins gewählt. (c) Leipziger Volkszeitung Delitzsch gelingt in der Not ein Transfercoup Dienstag, 29.08.2017: Concordia holt Reimann nach Schlegel-Verletzung. Delitzsch. Eine MRT- Untersuchung brachte die bittere Gewissheit. Der Turniersieg beim Medimax- Cup vor zwei Wochen wird im Nachhinein durch einen dicken Wermutstropfen getrübt. Der im Angriff der Delitzscher gesetzte Kreisläufer Clemens Schlegel hatte sich in einem Zweikampf eine Verletzung an der Wurfhand zugezogen, die sich nun als Riss des ulnaren Kollateralbandes herausstellte. Somit wird der 26-Jährige nicht nur beim Saisonauftakt am kommenden Samstag gegen Aschersleben zuschauen müssen, sondern verpasst auch mindestens die vier darauffolgenden Partien, ehe er bei optimalem Heilungsverlauf Ende Oktober wieder angreifen kann. Für die ambitionierte Concordia-Mannschaft ist der Ausfall eines Spielers von der Qualität Schlegels kaum zu kompensieren. Zwar hat Abwehrchef Oliver Wendlandt in den jüngsten Testspielen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er auch im Angriff eine echte Waffe ist. Doch nicht zuletzt, um den für das Delitzscher Spiel immens wichtigen 2,05-Meter-Hünen nicht über Gebühr zu beanspruchen und so eine weitere Verletzung zu riskieren, haben sich Trainer Wladimir Maltsev und Teamchef Marko Bergelt in den letzten Tagen nach einem Ersatz am Kreis umgesehen. Fündig wurden sie im 32-jährigen Jörg Reimann, der in der vergangenen Saison noch für Drittligist SG LVB Leipzig auflief und dort Teamkollege von Oskar Emanuel und Sascha Meiner war, die in der Sommerpause ebenfalls in die Loberstadt wechselten. Zwar verständigte man sich zunächst nur auf ein Engagement bis zum Jahresende, eine Verlängerung scheint aber nicht ausgeschlossen. Aus beruflichen Gründen kann Reimann allerdings erst zwei Tage nach dem ersten Saisonspiel am kommenden Samstag zur Mannschaft stoßen. NHV- Cheftrainer Wladimir Maltsev ist die Erleichterung über die geglückte Nachverpflichtung dennoch deutlich anzumerken: „Es freut mich sehr, dass es uns nach der Verletzung von Clemens gelungen ist, kurzfristig so einen gut ausgebildeten und erfahrenen Kreisläufer zu verpflichten. Wir stehen vor einer langen und harten Saison. Ein breiter Kader ist da Gold wert.“ Auch „Reimi“ kann es kaum abwarten, wieder auf der Platte zu stehen. „Ich freue mich riesig, noch einmal die Schuhe zu schnüren und mit alten und neuen Weggefährten eine tolle Saison zu erleben“, ließ der gebürtige Babelsberger die NHV-Fans per Facebook wissen. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Testsieg, Verletzung, Neuzugang Montag, 28.08.2017: Handball-Oberligist Delitzsch bezwingt Bayreuth 47:25 / Schlegel fällt aus / Reimann kurzfristig verpflichtet. Delitzsch. Auf der Zielgeraden der Saisonvorbereitung geht es beim NHV Concordia Delitzsch noch einmal hoch her. Eine Woche vor dem Start in die Handball- Oberliga gewannen die Mannen von Coach Wladimir Maltsev am Freitagabend den letzten Test gegen Bayernligist Haspo Bayreuth nach 3x30 Minuten deutlich mit 47:25 (14:8, 31:19). Das Spiel trat angesichts personeller Neuigkeiten aber ein wenig in den Hintergrund. Kreisläufer Clemens Schlegel fällt nach einer Verletzung an der Wurfhand etwa vier bis sechs Wochen aus. Der NHV reagierte und verpflichtete kurzfristig Jörg Reimann (32), der im Vorjahr noch für die SG LVB Leipzig auf dem Parkett stand. Im Spiel gegen Bayreuth hatten die Jungs vom Lober nur in der Anfangsphase Probleme mit der offensiven Verteidigung der Gäste, anschließend aber setzten sie sich Tor um Tor ab. Da freute sich selbst der Trainer. „Das Ergebnis ist auch in der Höhe verdient. Sehr zufrieden bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft. Aber ich muss auch Bayreuth ein Kompliment aussprechen, die trotz des hohen Rückstands über die gesamten 90 Minuten gekämpft haben. Wir mussten uns jedes Tor erarbeiten“, befand Maltsev. Schon vor Wochenfrist waren die Concorden bei einem Turnier in Hermsdorf auf Bayreuth getroffen und als souveräner Sieger vom Feld gegangen. Diesmal war die Sache sogar noch deutlicher. Kapitän Jan Jungandreas hob einen nicht ganz unwichtigen Fakt hervor: „Was auffällt ist, dass wir auf allen Positionen doppelt gut besetzt sind und deshalb ohne Qualitätsverlust durchwechseln können. So können wir auch über 90 Minuten ein hohes Tempo gehen.“ Am Sonnabend zum Saisonstart gegen Aschersleben reichen sogar 60 Minuten. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Herholc, Flemming; Jungandreas 9/1, Baum 8/1, Mittag 6, S. Meiner 5, J. Meiner 4, Wendlandt 4, Bauske 4, Emanuel 4/1, Trodler 1, Müller 1, Sowada 1
Bilder Saison 2017/18
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