Nächstes Spiel Samstag, 25.11.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- SV 04 Plauen-Oberlosa
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Newsarchiv - Mai 2017
19.05.2017 Die Rostigen Recken wollen glänzen 18.05.2017 Einladung zum Vereins- und Familienfest am Sonntag 12.05.2017 Delitzscher Ü40-Truppe mit gelungener Generalprobe 11.05.2017 wJD: Gegen schwere Gegner achtbar geschlagen 08.05.2017 Einladung zur Mitgliederversammlung 08.05.2017 Delitzscher beenden Saison mit Auswärtssieg 08.05.2017 mJD: HVS-Pokalfinale erreicht 06.05.2017 Concordia reist zum Abschluss nach Apolda 05.05.2017 gJF: Premiere und Abschied beim Heimturnier 03.05.2017 Delitzscher Personalkarussell dreht sich 02.05.2017 Handball-Krimi mit Happy End 02.05.2017 wJD: Mit Überraschungssieg zur Bronzemedaille Die Rostigen Recken wollen glänzen Freitag, 19.05.2017: Delitzscher Oldie-Handballer gehen auf Titeljagd delitzsch. Gastgeber NHV Concordia Delitzsch geht als Favorit in die Handball-Bezirksmeisterschaft für Ü40-Teams in der heimischen Mehrzweckhalle. Der NHV wird beim Dreier-Turnier morgen um 11 Uhr mit dem TSV 1886 Markkleeberg und 15 Uhr mit dem USC Leipzig zwei Mannschaften als Gegner haben, welche seit Jahren bei diesem Turnier vertreten sind. Konnte man im letzten Jahr gegen die Markkleeberger gewinnen, musste man sich dem USC Leipzig 2016 knapp geschlagen geben. Der Vorjahressieger, die SG LVB, ist dieses Jahr leider nicht vertreten. Schade eigentlich, denn gern erinnert man sich auf Delitzscher Seite an die alten „Regionalligaduelle“ gegen die Straßenbahner zurück, waren diese aus Delitzscher Sicht doch meist erfolgreich. Somit wird es in diesem Jahr bei den Männern auf alle Fälle einen neuen Ü40-Bezirksmeister geben. Dieser Titel berechtigt auch gleichzeitig dazu, im September an der Sachsenmeisterschaft teilzunehmen. Einer, der den Titel „Ostdeutscher Meister der Ü-40 Mannschaften“ schon errungen hat, ist Karsten Möbius. Mit dem HV Glesien gewann er zuletzt 2012 diesen Titel und nahm 2015 letztmalig an der Ostdeutschen Meisterschaft teil, bevor er seit 2016 mit dem NHV ins Rennen geht. Der Eintritt wird für alle Handballinteressierten frei sein, für einen herzhaften Mittagstisch ist ebenfalls gesorgt. Wer also den einen oder anderen, vielleicht nicht mehr ganz so dynamischen Haudegen beim Handball zuschauen möchte, ist herzlichst eingeladen. Bei den Frauen versuchen die SG Leipzig, die SG Mölkau/Naunhof und der LSV Südwest die begehrte Trophäe zu ergattern. Gespielt wird bei den Männern und Frauen in Turnierform jeweils zweimal 20 Minuten nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“. Spielberechtigt sind in den jeweiligen Mannschaften alle Akteure, die im Jahr 2017 das 40. Lebensjahr vollendet haben oder vollenden werden. Das Eröffnungsspiel bestreiten ab 10 Uhr die Frauen-Mannschaften des LSV Südwest und der Spielgemeinschaft aus Mölkau und Taucha. Christian Hornig (c) Leipziger Volkszeitung Einladung zum Vereins- und Familienfest am Sonntag Donnerstag, 18.05.2017: Am Sonntag feiert der NHV Concordia Delitzsch von 10 bis 14 Uhr sein diesjähriges Vereins- und Familienfest. Erstmals wird vor dem neuen Wohnzimmer, der Mehrzweckhalle in der Karl-Marx-Straße 1 gefeiert. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung natürlich in die Halle verlegt. Das Organisationsteam hat sich viele Stationen ausgedacht, bei denen neben dem sportlichen Element auch der Spaß nicht zu kurz kommen wird. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein - kulinarische Highlights sind selbstgebackene Kuchen sowie Deftiges vom Grill. Neben der Delitzscher Feuerwehr werden auch Spieler/innen der NHV- Erwachsenenmannschaften vor Ort sein. Außerdem gibt es mehrere Hüpfburgen. Also kommt vorbei und bringt gute Laune mit! Für die Unterstützung bei unserem Vereins- und Familienfest bedanken wir uns bei der REWE Geidel OHG, Party & Event - Bernd Flemming, partyausrichter.com, P&K Acoustics, dm Drogerie-Markt Delitzsch sowie allen Eltern und Helfern. Jens Teresniak Delitzscher Ü40-Truppe mit gelungener Generalprobe Freitag, 12.05.2017: So langsam wird es ernst für die neuformierte Ü40- Männermannschaft des NHV Concordia Delitzsch. Während alle anderen Handballmannschaften dem Saisonende entgegenfiebern, steuern die „Rostigen Recken“ am 20.05. ihrem (vorläufigen???) Saisonhöhepunkt entgegen, nämlich die Bezirksmeisterschaft der Über-40-Jährigen, die in diesem Jahr in Delitzsch ausgetragen wird. Um wieder etwas in Rhythmus zu kommen hat man am letzten Wochenende mit der SG Zschortau, dem VfB Eilenburg und dem HV Glesien die Bezirksvertreter des Altkreises zu einem Turnier eingeladen und kurzerhand eine „Kreismeisterschaft“ veranstaltet. War es bisher schwer in den diversen Testspielen den wahren Leistungsstand zu ermitteln, konnte man dieses Turnier schon als eine kleine Standortbestimmung betrachten. Und schon im ersten Spiel gegen die SG Zschortau konnte man sehen, dass die alten Haudegen um Spielertrainer Christian Hornig nicht viel verlernt haben. Aus einer stabilen 6:0 Abwehr gelang ein souveräner 25:8 Erfolg gegen die mit zahlreichen Spielern angereisten Zschortauer. Im folgendem Spiel gegen den VfB Eilenburg wurde taktisch umgestellt und auch hier fand der Gegner nur schwer Mittel gegen die körperlich robuste Abwehr, angeführt von Alexander Pietzsch, Stefan Voigt und Thomas Hollstein. Auch das Torhütergespann Tino Pantel und Dirk Fischer zeigte Parade um Parade und leitete so immer wieder schnelle Angriffe, vor allem über die Außen Oliver Peszt, Christian Müller und Sebastian Schäfer ein. Endstand dieses Spiels war 25:10. Wie es der Spielplan „zufällig“ wollte, traf man im letzten Spiel auf den frisch gebackenen Bezirksligavizemeister HV Glesien. In diesem Spiel wurde deutlich, was die „Handballrentner“ noch abrufen können, wenn der Gegner nicht nur sportlich, sondern auch mental dagegen hält. Die Glesiener Jungs wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen und das war gut so. Denn genau solche Situationen kann man im Training nicht simulieren. Konnten sich die Delitzscher anfangs Tor um Tor absetzen, häuften sich die Fehler der Ü40-Truppe und der HV Glesien kam durch leichte Kontertore wieder auf 7:7 heran. Doch dann spielten die „Rostigen Recken“ all Ihre Erfahrung aus. Jens Große führte im Angriff klug Regie und „Rotzlöffel“ Frank Braunschweig (mit fast 40 unser Jüngster) kam immer wieder aus dem Rückraum zum Torerfolg. Somit konnte man sich auch im dritten Spiel des Turniers mit einem 18:12 einen Erfolg sichern. Zum einen kann man den Erfolg bei diesem Turnier auf die handballerische Qualität der Spieler zurückführen, zum anderen werden sehr genaue Beobachter feststellen, dass sich hinter dem sportlichen Erfolg der „Rostigen Recken“ auch eine junge Frau verbirgt. Unsere „Physio“ Anne Brosig hat mit den alten Knochen, Bändern und Sehnen alle Hände voll zu tun. Sie verbringt die Zeit permanent mit einsalben, tapen, massieren oder sonstigen „heilenden“ Methoden, damit bei uns nicht noch mehr kaputt geht. Von daher von der gesamten Mannschaft ein riesiges Dankeschön. Besonderer Dank gilt auch unseren Gästen aus Zschortau, Eilenburg und Glesien. Durch dieses Turnier war es uns möglich etwas Spielpraxis zu sammeln und wir gehen gut vorbereitet in die Bezirksmeisterschaft am 20.05. Christian Hornig Ergebnisse: Rostige Recken : SG Zschortau 25:8 HV Glesien : VfB Eilenburg 17:13 Rostige Recken : VfB Eilenburg 25:10 HV Glesien : SG Zschortau 17:13 VfB Eilenburg : SG Zschortau 22:14 Rostige Recken : HV Glesien 18:12 1. Rostige Recken 2. HV Glesien 3. VfB Eilenburg 4. SG Zschortau NHV: Dirk Fischer, Tino Pantel, Frank Braunschweig, Stefan Voigt, Jens Große, Alexander Pietzsch, Christian Müller, Sebastian Schäfer, Christian Hornig, Thomas Hollstein, Oliver Peszt und Physio Anne Brosig Es fehlten: Arndt Bödemann, Ingo Theile, Karsten Möbius, Mario Schellbach, Marko Bergelt, Axel Schüler Vorschau Bezirksmeisterschaft 20.05.2017 in der Mehrzweckhalle Delitzsch: Teilnehmer Frauen Teilnehmer Männer SG Leipzig TSV 1886 Markleeberg SG Mölkau/Naunhof USC Leipzig LSV Südwest NHV Concordia Delitzsch Ablauf: 10.00 Spieleröffnung für alle Mannschaften: 10:05 Uhr Frauen: LSV Südwest - SG Mölkau/Taucha 11:00 Uhr Männer: TSV 1886 Markkleeberg - NHV Conc. Delitzsch 12:00 Uhr Frauen: SG Mölkau/Taucha - SG Leipzig 13:00 Uhr Männer: USC Leipzig - TSV 1886 Markkleeberg 14:00 Uhr Frauen: SG Leipzig - LSV Südwest 15.00 Uhr Männer: NHC Conc. Delitzsch - USC Leipzig 16.00 SIEGEREHRUNG wJD: Gegen schwere Gegner achtbar geschlagen Donnerstag, 11.05.2017: Es war schon ein mutiges Unterfangen. Die weibliche D-Jugend der SG Nordsachsen hatte für die Pokalrunde des Handballverbandes Sachsen gemeldet und wusste, dass sie es mit schweren, eher höherklassigen Gegnern zu tun bekam. Das Team bewies dabei, dass in der Saison von den  Trainern Michael Münch, Michele Quasdorf und Marcus Kalbe spielerisch und taktisch gut fit gemacht worden war. In der in eigener Halle ausgetragenen Vorrunde belegte unter den vier Mannschaften TBSV Neugersdorf mit drei Siegen klar den ersten Platz. Alle anderen drei Teams waren mit jeweils einem Erfolg und zwei Niederlagen punktgleich. Das bessere Torverhältnis führte dazu, dass neben Neugersdorf die HSG Neudorf/Döbeln zur Pokalfinalendrunde fahren wird. Die anderen beiden Teilnehmer der Finalrunde sind der HC Leipzig I und der SC Markranstädt.  Die Heimmannschaft besiegte den HC Leipzig II in der Auftaktpartie mit 14:11, war danach gegen Neudorf/Döbeln (3:14) und Neugersdorf (7:24) zwar chancenlos, schlug sich aber achtbar. Ein großes Lob verdienten sich die vielen fleißigen SG-Eltern, die für die Verpflegung aller Spielerinnen, Trainer, Betreuer und Zuschauer gesorgt hatten. U. Milde Einladung zur Mitgliederversammlung Der Vorstand lädt alle Mitglieder des NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. zur Mitgliederversammlung für das Jahr 2017 ein. Datum: 12.05.2017 Zeit: 18:30 Uhr Einlass, 19:00 Uhr Beginn Ort: Mehrzweckhalle (ehem. KSZ), Karl-Marx-Str.1, 04509 Delitzsch Vorläufige Tagesordnung: 1. Begrüßung 2. Feststellung der Ladung 3. Vorschlag und Abstimmung zur Tagesordnung 4. Organisatorischer Rechenschaftsbericht 5. Finanzieller Rechenschaftsbericht 5.1. Bericht der Kassenprüfer 6. Sportlicher Rechenschaftsbericht 7. Aussprache zu den Rechenschaftsberichten 8. Beschlussfassung zur Entlastung des alten Vorstandes 9. Diskussion und Abstimmung zum Haushaltsplan 2017 10. Abstimmung zur Besetzung des Wahlausschusses 11. Kandidatenvorschläge für Vorstandswahl / Kassenprüferwahl 12. Wahl des neuen Vorstandes / der Kassenprüfer 13. Verabschiedung Axel Schüler (Vorstandsvorsitzender) Steffen Menzel (stellv. Vorstandsvorsitzender) Delitzscher Handballer beenden Saison mit Auswärtssieg Montag, 08.05.2017: HSV Apolda - NHV Concordia Delitzsch 26:29 (15:16) Apolda. Die Handballer des NHV Concordia Delitzsch haben am letzten Oberliga- Spieltag gegen den HSV Apolda mit einem 29:26 (16:15) einen Auswärtssieg gefeiert. Der Gastgeber kämpfte noch um den Klassenerhalt und hoffte, sich mit einem Sieg an Staßfurt oder Pirna vorbeizuschieben. Das gelang zwar nicht, aber absteigen wird Apolda aller Voraussicht nach trotzdem nicht. Dass Delitzsch die Punkte nicht verschenken wollte, war von der ersten Minute an zu sehen. Die Abwehr stand gut und im Angriff zeigte sich der NHV von seiner besten Seite. Fast jeder Wurf landete im Tor der Gastgeber, so dass sich der Trainer gezwungen sah, mit einer Auszeit den Lauf der Concorden zu unterbrechen. Und mit dieser Maßnahme hatte er auch Erfolg. Auch die Fans von Apolda, unterstützt von einem wirklich sehr lauten Hallensprecher, wachten nun wieder auf und peitschten ihre Mannschaft nach vorn. So ging es dann mit einer knappen Führung für den NHV in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte gaben die Gastgeber den Ton an und versuchten, auch mit mehr Aggressivität in der Abwehr das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen. Delitzsch vergab reihenweise beste Chancen und Apolda konnte sich somit ein kleines Polster erarbeiten. Doch so wollte sich die Mannschaft nicht aus der Saison verabschieden. Mit Kampfgeist, mehr Konzentration im Angriff und einer stabileren Abwehr drehte sich wieder das Blatt zu Gunsten der Concorden. Die Nervosität war Apolda immer mehr anzusehen, schließlich ging es um den Klassenerhalt. Aber Delitzsch kannte keine Gnade und gewann am Ende verdient mit 29:26. Ob Apolda trotzdem die Klasse halten kann, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen entscheiden. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich nicht hat hängen lassen im letzten Spiel und somit auch nicht aktiv in den Abstiegskampf eingegriffen hat. Mit Platz acht beendet Delitzsch die Saison – und die Fans dürfen sich auf eine weitere spannende Saison in der Mitteldeutschen Oberliga freuen. „Ich bin stolz auf die Jungs, weil wir Moral gezeigt haben, obwohl es für uns eigentlich um nichts mehr ging. Aber wir sind Sportler und wollten uns auf keinen Fall vorwerfen lassen, in den Abstiegskampf eingegriffen zu haben“, sagte NHV-Trainer Wladimir Maltsev und fügte hinzu: „Wichtig war, dass wir diese Saison mit einem Sieg abgeschlossen haben. So werden wir mit super Laune in die Vorbereitung der nächsten Saison starten.“ Cocordia-Kapitän Jan Jungandreas meinte: „Das war richtig cool heute. Wir können stolz sein! Mir fehlen die Worte. Diesmal hat man auch eine gewisse Lockerheit im Team gespürt. So spielt es sich natürlich auch viel einfacher. Auf alle Fälle war es für alle ein super Abschluss.“ Sven Sauerbrey/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser (6 Paraden), Pulay (8 P.); Baum (2/1), Hannuschke, Jungandreas (3/1), Kerkapoly, Mittag (1), Schlegel (5), Sowada (6), Trodler (4), Unkell (6), Wolf (2/1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJD: HVS-Pokalfinale erreicht Montag, 08.05.2017: Die wiedervereinigte mJD der Concorden aus Delitzsch nahm am Sonntag (07.05.17) an der Vorrunde zum Sachsenpokal in Wurzen teil. Die Loberstädter fuhren mit hohen Erwartungen in die Stadt der Kekse und Erdnussflips. Denn sowohl quantitativ (17 Spieler) als auch qualitativ (Vizebezirksmeister und 3. Platz Sachsenliga) hatte man einiges vorzuweisen. Der erste Gegner aus Neudorf/Döbeln stellte sich gleich als harte Herausforderung dar. Gegen die körperlich groß gewachsenen Vertreter des Spielbezirks Chemnitz konnten sich die Delitzscher nur schwer durchsetzen. Wurfchancen gab es anfangs nur über Rechtsaußen, die aber meist noch vergeben wurden. Zum Glück stand die Abwehr gegen die spielerisch limitierten Gegner sehr sattelfest. Was trotzdem durchkam, es waren meist Fernwürfe, war eine sichere Beute von Benet im Tor. Im weiteren Spielverlauf zeigten besonders unsere „Großen“ was in ihnen steckt. Nils und John-Luca konnten sich im Angriff durchsetzen und auch Anton traf nun von außen. Somit gewannen die Nordsachsen das erste Spiel knapp aber verdient mit 9:6. In der zweiten Begegnung des Tages hatten es die Hellblauen mit dem Gastgeber aus Wurzen zu tun. In diesem Spiel stand Leon im Tor und er machte seine Sache ebenso gut wie Patrice im letzten Match. Die Muldestädter bereiteten den Concorden nur anfangs Probleme. Mit fortschreitender Spielzeit wurde die Führung immer weiter ausgebaut, so dass das Trainerteam munter durchwechseln konnte und jeder der mitgereisten Spieler auf seine Einsatzzeit kam. Malte führte klug Regie und war wie Jannis, Espen und Ron auch torgefährlich. Am Ende stand ein ungefährdeter 13:7 Sieg zu Buche. Im letzten Spiel des Sonntags hieß der  Gegner HSV Dresden. Wer dachte, dass die körperlich unterlegenen Elbestädter leicht zu schlagen waren, sah sich getäuscht. Die Delitzscher gingen zwar mit 2:0 in Führung, doch die Jungs aus der Landeshauptstadt blieben immer dran. Schuld daran war die schlechte Chancenverwertung der Loberstädter. Mehrfach wurden gut herausgespielte Möglichkeiten leichtfertig vergeben. Leider wurde die durchaus gute Deckungsarbeit der Delitzscher nicht belohnt. Es gab so lange auch für Nichtigkeiten Freiwurf für die Dresdner bis sie dann doch noch ihr Tor erzielten. Am Ende gewannen die Concorden aber auch dieses Spiel hochverdient mit 16:13. Ein Lob an dieser Stelle für die Ausrichter des Turniers. Der Zeitplan wurde eingehalten und der Kuchen schmeckte den zahlreich mitgereisten Eltern lecker. Raik Bauer Concordia reist zum Abschluss nach Apolda Samstag, 06.05.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: Delitzscher Handballer erwartet beim abstiegsbedrohten HSV Apolda heute Abend ein heißer Kampf. Delitzsch Einmal müssen Concorden noch ran und ihre von der langen Saison geschundenen Knochen in den Kampf werfen, ehe die dann beginnende Sommerpause Linderung verspricht. Doch das letzte Saisonspiel (Anpfiff Samstag 19 Uhr) wird es noch einmal in sich haben. Denn für die Gastgeber vom HSV Apolda geht es um nicht weniger als den Klassenerhalt. Dabei ist die Rechnung denkbar einfach: Apolda – derzeit auf Abstiegsplatz 13 – muss unbedingt gewinnen, sonst geht es in der nächsten Saison eine Etage tiefer in der Thüringenliga weiter. Um ein Haar wäre es für die Glockenstädter bereits am letzten Spieltag soweit gewesen, als sie sich gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Hermsdorf erst in letzter Minute knapp mit 21:20 durchsetzen konnten. Die Trumpfkarte der Apoldaer im Abstiegskampf kommt aus Serbien und heißt Bojan Mirilo. Der 29-Jährige wurde erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtet und entpuppte sich sofort als Volltreffer. Mit bislang 162 Toren (davon 10 Siebenmeter) ist er ligaweit der viertbeste Feldtorschütze. Auch Linkshänder Vasil Mitevski rangiert mit 135 Treffern noch vor dem besten Delitzscher Torschützen Danny Trodler. Im Hinspiel Mitte Januar traf der Mazedonier siebenmal ins Delitzscher Tor. Das half freilich alles nichts, denn letztlich mussten die Thüringer mit einer 24:28-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Doch das ist alles Schnee von gestern. In Apolda wird die Zuschauer in der erst im vergangenen Jahr eingeweihten und heute Abend mutmaßlich brechend vollen Sporthalle am Sportpark ein völlig anderes Spiel erwarten. Der Druck liegt ohne Frage auf Seiten der Gastgeber, woran auch deren Fans keinen Zweifel lassen. Auf Facebook erklärten die Trommler des Vereins das Spiel zum „Showdown um den Klassenerhalt“ und riefen unter der Überschrift „Wir gemeinsam gegen Delitzsch“ alle Anhänger des Apoldaer Handballs dazu auf, möglichst reichlich in die Halle zu strömen, um so den Abstieg vielleicht doch noch zu verhindern. Dafür braucht es freilich neben einem Sieg gegen Delitzsch auch noch die gütige Mithilfe der beiden verbliebenen Abstiegskandidaten aus Pirna und Staßfurt. Der Delitzscher Cheftrainer Wladimir Maltsev wird die Reise in die Glockenstadt zwar vergleichsweise entspannt, aber keineswegs ohne Ehrgeiz antreten. „Zum Glück können wir ohne Druck nach Apolda fahren. Es muss sich aber in Pirna oder Staßfurt niemand Sorgen machen. Wir sind Sportler und werden auch im letzten Spiel vollen Einsatz zeigen, um die Punkte zu holen. Ich erwarte ein sehr spannendes Spiel, denn Apolda muss unbedingt gewinnen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren“, so Maltsev. So oder so endet für den Aufsteiger vom Lober heute Abend eine Premierensaison in der Mitteldeutschen Oberliga, die schon heute Lust macht auf eine Fortsetzung. Weiter geht es in knapp vier Monaten am ersten Septemberwochenende. Dann wird dem NHV eine bemerkenswerte Ehre zuteil. Denn der Mitteldeutsche Handballverband hat sich vor einigen Tagen entschieden, das offizielle Eröffnungsspiel der Saison 2017/18 nach Delitzsch zu vergeben. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung gJF: Premiere und Abschied beim Heimturnier Freitag, 05.05.2017: Erstmalige und letztmalige F-Jugendspieler nahmen zum, in dieser Saison, letzten Turnier im alternativen Spielbetrieb in Delitzsch teil. Um allen Kindern, die im Moment in der F-Jugend trainieren, die Möglichkeit zu geben sich beim Heimturnier dem fachkundigem Publikum zu präsentieren, startete der NHV gleich mit zwei Mannschaften am letzten Spieltag in das Turnier. Neben der koordinativen Aufgabe durfte man sich auch wieder in gewohnter Manier im Aufsetzerball und Minihandball mit Mannschaften aus Markranstädt, Neudorf/Döbeln, Torgau und Eilenburg messen. Beide Delitzscher Teams waren gemischt mit Spielern die ab der nächsten Saison in die E-Jugend aufsteigen (Jahrgang 2008), und Spieler die (teilweise) erst seit ein paar Wochen in der F-Jugend mitspielen. Sehr gut harmonierten die Spieler von „jung“ und „alt“ zusammen und beide Delitzscher Mannschaften mussten sich nur dem starken VfB Torgau geschlagen geben. Alle anderen Spiele konnten für sich entschieden werden. Für das Trainerteam Nicole Zeidler und Christian Hornig, die wieder vom Mannschaftspaten Jan Jungandreas unterstützt wurden, war es eine Freude anzusehen mit welchem Ehrgeiz und voller Konzentration die Kleinen an die Sache gingen. Doch nicht nur auf dem Handballfeld überzeugten die jungen Concorden. Auch bei der koordinativen Aufgabe, welche dieses Mal daraus bestand, dass man mit dem Ball prellend über und unter 3 verschiedenen Kastenteilen durchklettern und darüber springen muss, überzeugten alle Kinder. Und so ist es nicht zum ersten Mal gelungenen, dass beide Delitzscher Mannschaften den Parcours im Schnitt am schnellsten überwanden. Beide Delitzscher Teams schafften dies im Durchschnitt in knapp 30 Sekunden pro Spieler. Die Mannschaft bedankt sich auch ganz herzlich bei allen Unterstützern und Helfern (Kampfgericht, Schiedsrichter, …) und ganz besonders bei allen Eltern, die dafür gesorgt haben, dass es wieder einmal ein unvergesslicher Vormittag für die F-Jugend wurde. Das ereignisreiche Wochenende war damit aber noch nicht beendet, so durften die Mädels und Jungs der F-Jugend am Montag zum letzten Heimspiel der Mitteldeutschen Oberliga mit den Männern vor mehr als 450 Zuschauern einlaufen und so schon einmal diese besondere Atmosphäre genießen. Christian Hornig Für den NHV rannten, sprangen, warfen und kämpften: Farina Geidel, Nele Hornig, Hanna Schmeil, Alina Zimmer, Jannis Ihme, Felix Kerber, Kevin Pakulat, Lia Grabe, Ben Theil, Julian Germer, Jessica Kunze, Maxine Gerstner, Kim Hoffmann, Alina Schmidt, Suri Vollmann, Lennard Kristalla, Moritz Mothes, Isabella Otto, Vincent Ritschel, Lennon Knoop, Diego Ribero, Alina Rast Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Delitzscher Personalkarussell dreht sich Dienstag, 03.05.2017: NHV C. Delitzsch - SV Pl.-Oberlosa 29:28 (14:14) Handball-Oberligist NHV Concordia verabschiedet acht Akteure / Erste Verpflichtungen stehen fest. Delitzsch. Eigentlich war dieser 1. Mai in mehrfacher Hinsicht ein Feiertag für den Handball-Oberligisten NHV Concordia Delitzsch. Der Aufsteiger verabschiedete sich mit einem 29:28-Erfolg gegen den SV Plauen-Oberlosa vom Heimpublikum, der Klassenerhalt hatte bereits zwei Tage vorher festgestanden. Dennoch mischte sich in die allseits gelöste Stimmung reichlich Wehmut. Gleich acht Spieler verlassen den Verein und wurden vorm Plauen-Spiel verabschiedet. Bei Maik Wolf, Daniel Hannuschke, Felix Randt (alle Karriereende), Malte Unkell (Studium in Polen) und Peter Kerkapoly (geht nach Spanien) war schon klar, dass der Weg aus Delitzsch hinaus führen würde. Doch auch NHV-Urgestein Max Neuhäuser, Oldie Gabór Pulay und Youngster Niels Stolzenburg werden künftig nicht mehr im NHV-Trikot auflaufen. Aber der NHV Concordia hat auch bereits die ersten „Kracher“ neu verpflichtet: Der 26-jährige Martin Müller kommt vom Oberliga-Meister HSV Bad Blankenburg, spielte einst schon in Delitzsch Oberliga und 2. Bundesliga. Ebenfalls aus Bad Blankenburg kommt Hüter Felix Herholc (29). Er war einer der Thüringer Aufstiegsgaranten. Vom letztjährigen Meister HG 85 Köthen kommt zudem Linkshänder Tobias Bauske (24). Nach der Radikalkur im vergangenen Sommer folgt nun also der nächste großangelegte Umbau des NHV-Personaleingangs. „Das ist natürlich immer schlimm, wir müssen wieder fast bei Null anfangen“, sagte Trainer Wladimir Maltsev mit Blick auf die kommenden Wochen, gab sich im gleichen Atemzug aber kämpferisch. „Das ist unsere Arbeit. Hoffentlich können wir danach die Mannschaft etwas länger zusammenhalten.“ Immerhin bleiben dem Coach wichtige Leistungsträger erhalten, darunter Toptorjäger Danny Trodler, Kapitän Jan Jungandreas und Eigengewächs Lucas Mittag. „Natürlich ist man ein bisschen wehmütig, wenn so viele Spieler gehen, mit einigen habe ich ja doch ein paar Jahre zusammengespielt. Aber wir müssen es nehmen, wie es kommt“, befand Mittag. Auch das Montagsspiel nahmen sie, wie es kam. Die knappe Niederlage in Aschersleben kaum 48 Stunden vorher schien weder in den Köpfen noch in den Beinen hängen geblieben zu sein. Die Hausherren führten nach sechs Minuten 4:0. Die Schlachtenbummler in der fast ausverkauften Mehrzweckhalle ließen ihren Liebesbekundungen lauthals freien Lauf. Mit jeder Minute allerdings ebbte die Euphorie ein wenig mehr ab. Plauen stand nun besser in der Deckung, zwang Delitzsch in den ungeliebten Positionsangriff – und zu Fehlern. Nach gut einer Viertelstunde fiel erstmals der Ausgleich und die Partie sollte bis zur Schlussphase zum Tanz auf der Rasierklinge werden. Wühlmaus Clemens Schlegel war am Kreis kaum zu fassen, dahinter verdiente sich Spielmacher Patrick Baum mit diversen eleganten Aktionen den Beinamen „Traumzauberbaum“. In der letzten Minute übernahm schließlich Danny Trodler Verantwortung und markierte trocken den entscheidenden Treffer. Entsprechend prächtig gelaunt ging es in den Feier-Abend. Selbst Max Neuhäuser, der in seinem letzten Heimspiel für Delitzsch nur für einen Siebenmeter auf die Platte durfte, fand versöhnliche Töne. „Das war geil, alle haben gefightet bis zum Umfallen.“ Das NHV-Urgestein reiht sich am Ende der Saison ein in die Riege der vielen Ehemaligen, von denen nicht wenige am 1. Mai im Publikum saßen. Etwa die einstigen Erstliga-Helden Thomas Oehlrich und Alexander Pietzsch. Und natürlich Trainer-Übervater Uwe Jungandreas, der Sohn Jan und Schwiegersohn Maik Wolf bei der Arbeit zusah. So bleibt bei allem Abschiedsschmerz die Gewissheit: Wirklich aus der Welt ist niemand, man begegnet sich im Leben durchaus zwei oder drei Mal. Johannes David/Torsten Teichert (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser (bei 1 Siebenmeter), Flemming (7 Paraden), Pulay (11/1 Paraden); Baum 9/5, Schlegel 6, Mittag 5, Unkell 3, Jungandreas 2, Meiner 1, Trodler 3, Wolf, Hannuschke Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Spielfilm: 3:0 (5.), 5:1 (8.), 5:3 (14.), 7:7 (20.), 10:10 (24.), 14:14 (30.), 19:19 (41.), 21:22 (46.), 23:23 (51.), 26:23 (55.) Handball-Krimi mit Happy End Dienstag, 02.05.2017: HC Aschersleben - NHV C. Delitzsch 22:21 (10:10) Delitzscher Handballer sichern trotz Niederlage in Aschersleben den Liga- Verbleib und feiern 29:28 gegen Plauen-Oberlosa. Aschersleben/Delitzsch. Der Klassenerhalt des NHV Concordia Delitzsch in der Mitteldeutschen Handball- Oberliga ist gesichert. Der Aufsteiger verlor am Samstag zwar beim HC Aschersleben 21:22 (10:10), durfte nach der Niederlage von Apolda in Radis (27:28) dann aber doch über den Liga-Verbleib jubeln. Gestern sammelten die Delitzscher dann vor eigenem Publikum selbst zwei Punkte ein: Gegen den SV Plauen-Oberlosa gelang ein 29:28 (14:14)-Erfolg – die Fans feierten nach dem Handball- Krimi mit ihrem Team. In Aschersleben standen Fans und Spieler unschlüssig am Spielfeldrand. Sollte man sich jetzt über das in letzter Sekunde verlorene Spiel ärgern oder freuen, dass der Klassenerhalt endgültig geschafft ist? Diese Frage konnte erst nach längerer Zeit des Wartens beantwortet werden. Der HC Aschersleben, Tabellendritter der Mitteldeutschen Oberliga, wollte nach einer beeindruckenden Serie von sechs Spielen ohne Niederlage auch gegen Delitzsch eine weiße Weste behalten. Die Gäste aus Delitzsch dagegen hatten das klare Ziel, den Klassenerhalt vorzeitig zu erreichen, dazu hätte ein Punkt genügt. Beide Teams gingen von der ersten Minute an sehr engagiert zur Sache, wobei die Alligators den besseren Start erwischten und schnell 2:0 führten. Jan Jungandreas vergab in der Anfangsphase einen Siebenmeter, aber die Gäste kamen langsam ins Spiel. Ausgehend von einer soliden Abwehr mit einem (über das gesamte Spiel) überragenden Franz Flemming im Tor, drehte Delitzsch das Spiel und ging in der elften Minute erstmals in Führung (4:5 Trodler). Es zeigte sich jedoch bereits in dieser Phase, dass der Delitzscher Angriff zu viele Chancen benötigte, um ein Tor zu erzielen. Dazu kamen immer wieder technische Fehler, die Aschersleben zu Kontern einluden. Trainer Maltsev wechselte deshalb viel im Angriff, die Nervosität konnten die Spieler über das gesamte Spiel aber nie ablegen. Dank einer starken Abwehr der Concordia kamen die Gastgeber ebenfalls in ihrem Angriffsspiel nicht so recht voran, damit ging das Halbzeitergebnis von 10:10 in Ordnung. Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit hatten die lautstarken Delitzscher Fans die Hoffnung, dass der NHV noch eine Schippe drauflegen kann. In den ersten Minuten sah es auch danach aus, in der 37. Minute gab es für Delitzsch die erste Zweitoreführung (12:14). Leider gelang es nicht, diese auszubauen und in Spielminute 44 hatte Aschersleben die Führung zurück erobert (17:16). Concordia kämpfte weiter und holte sich erneut die Führung (53. Minute, 18:20). Mittlerweile hatte der Gastgeber eine rote Karte (Seifert) nach grobem Foulspiel zu verkraften, Delitzsch konnte aber kein Kapital daraus schlagen. In der immer hitziger werdenden Partie versuchten beide Trainer mit Auszeiten die Mannschaften noch einmal neu zu fokussieren. Beide Teams kämpften verbissen, keines konnte sich absetzen und es kam, was kommen musste. Concordia vergab in der vorletzten Minute die Chance zum Führungstreffer (21:21) und Aschersleben versuchte mit einem Konter, den Siegtreffer zu erzielen. Diese Aktion unterband Danny Trodler, allerdings auf Kosten einer roten Karte. Was danach in der letzten Spielminute ablief, war nichts für schwache Nerven. Die Gastgeber durften ihren Angriff in Ruhe ausspielen (Zeitspiel wäre hier angebracht gewesen) und wenige Sekunden vor Schluss kam der erwartete Wurf. Franz Flemming parierte diesen in toller Manier, leider landete der Abpraller in Reihen des Gegners. Mit der Schlusssirene flog dann der Ball in den Delitzscher Kasten, das Spiel war verloren. Die Enttäuschung auf Delitzscher Seite, bei Fans und Spielern, war riesengroß. Dann kam die erlösende Nachricht, Apolda hatte mit 27:28 gegen Radis verloren. Damit war es Gewissheit, der NHV Concordia hat den Klassenerhalt geschafft. Eine erste spannende und schwere Saison in der Oberliga wird erfolgreich zu Ende gehen. NHV-Coach Wladimir Maltsev sagte: „Es ist immer bitter, in der letzten Sekunde zu verlieren. Zufrieden bin ich mit der Einstellung meiner Mannschaft. Zwar haben wir gute Chancen liegen lassen, aber in so einem hektischen Spiel passiert das nun mal. Über den Klassenerhalt kann ich nur sagen, dass er absolut verdient ist. Wir haben alle sehr gute Arbeit geleistet und deswegen zusammen unser Ziel erreicht. Man darf nicht vergessen, dass wir die Mannschaft erst im Juni zusammengestellt haben und manch einer Zweifel hatte, ob wir in dieser Liga mithalten können. Aber wir haben es mit harter Arbeit geschafft. Für die neue Saison ist es unser Ziel, eine starke und stabile Mannschaft für die Oberliga zusammenzustellen, damit wir uns möglichst nicht wieder nur mit Abstiegskampf beschäftigen müssen.“ Hartmut Sommerfeldt/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser (bei 1 Siebenmeter), Flemming (7 Paraden), Pulay (11/1 Paraden); Sowada, Mittag (5), Trodler (3), Unkell (3), Schlegel (6), Kerkapoly (n.e.), Jungandreas (2), Meiner (1), Baum (9/5), Wolf, Hannuschke Linktipp Bildergalerie bei Facebook wJD: Mit Überraschungssieg zur Bronzemedaille Dienstag, 02.05.2017: TSG 1861 Taucha - SG Nordsachsen 17:21 (9:15) Der Jubel war groß. "So sehen Sieger aus", skandierten die Spielerinnen der weiblichen D-Jugend der SG Nordsachsen. Zuvor hatte die Delitzsch/Eilenburger Kombination die Parthestädter im Spiel um Platz drei überraschend mit 21:17 geschlagen und sich so die Bronzemedaille geholt. In der Punktrunde zuvor hatte Taucha in beiden Partien gegen die SG die Oberhand behalten. Bezirksmeister wurde überlegen Mölkau mit einem 28:11-Erfolg über Markranstädt. Taucha führte gegen Nordsachsen nur zweimal in der Anfangsphase mit 1:0 und 2:1. Danach übernahmen die souverän auftretenden Gäste das Kommando. Die Abwehr packte entschlossen zu, im Angriff liefen Ball und Spieler, Fehlpässe blieben Mangelware. Angetrieben von der zehnfachen Torschützin Lara Jil Sander führte die SG zur Halbzeit bereits mit 15:9 und ließ nach dem Seitenwechsel nichts mehr anbrennen. "Es war unser bestes Saisonspiel", freute sich Trainer Michael Münch. Das Team widmete den Erfolg im letzten Punktspiel der Saison der erkrankten Trainerin Michele Quasdorf. "Für Michi", lautete der Schlachtruf. Sie sei "mega stolz" auf die Mannschaft, gratulierte Michele Quasdorf später auf elektronischem Weg. U. Milde
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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Freud und Leid liegen dicht beieinander. Der Anhang von Aschersleben jubelt, die Delitzscher Spieler sind knapp geschlagen und müssen auf die erlösende Nachricht zum Klassenerhalt noch warten. Martin Müller, Tobias Bauske, Felix Herholc (v.l.n.r.) NHV-Kapitän Jan Jungandreas bejubelt im Hinspiel einen Treffer. Im Hintergrund schaut Apoldas Topscorer Bojan Mirilo betrübt drein. Der Delitzscher Clemens Schlegel, in Apolda geboren und aufgewachsen, trägt zur Niederlage des Vereins aus seiner alten Heimat mit fünf Treffern bei. Die "Rostigen Recken" des NHV Concordia Delitzsch Spendenkonto