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Nächstes Spiel Samstag, 23.09.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HC Einheit Plauen
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Newsarchiv - März 2017
13.03.2017 „Max-imum“ Neuhäuser hält den Delitzscher Sieg fest 13.03.2017 wJD: Halbfinale zum Greifen nahe 13.03.2017 mJE: Ein deutliches Ausrufezeichen 10.03.2017 Knipst der NHV die Grubenlampe aus? 09.03.2017 Trainingsauftakt bei Delitzscher Ü40 09.03.2017 mJD: Auf zur 3. Spielrunde in der Sachsenliga 08.03.2017 Lamac und Co. zum Trainingslagerin Delitzsch 06.03.2017 Der 46-jährige Pulay macht dicht: Delitzsch feiert Heimsieg gegen Meister 05.03.2017 mJE: Zweite Niederlage im dritten Spiel 03.03.2017 Am 25.03. mit dem Fanbus nach Freiberg! 03.03.2017 Peter und der Wolf planen nächsten Delitzscher Coup „Max-imum“ Neuhäuser hält den Delitzscher Sieg fest Montag, 13.03.2017: ZHC Grubenlampe - NHV C. Delitzsch 26:29 (10:13) Delitzsch/Zwickau. Der NHV Concordia Delitzsch ist den nächsten Schritt zum Klassenerhalt in der Mitteldeutschen Handball- Oberliga gegangen. Am Sonnabend gewann die Mannschaft von Coach Wladimir Maltsev beim Zwickauer HC Grubenlampe mit 29:26 (13:10). Herausragend dabei: Torhüter Max Neuhäuser und der frisch verpflichtete Spielgestalter Peter Kerkapoly. Satte 18 Paraden, darunter gleich vier Siebenmeter, standen am Ende im Abschlusszeugnis von NHV Urgestein Neuhäuser – eine Bilanz zum Zungeschnalzen. Maltsev hob dennoch niemanden heraus, lobte stattdessen die komplette Truppe: „Ich muss den Jungs ein Kompliment machen, dass sie nie die Ruhe verloren und keine Nerven gezeigt haben. Es ist immer schwer gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht.“ Wortwörtlich mit dem Rücken zur Wand stand auch Max Neuhäuser, wie es einem Torwart eben so ergeht. Doch der Schlussmann sorgt von Anfang an dafür, dass kaum ein Ball es bis zur Wand, sprich ins Netz schaffte. Und das war zu Beginn auch bitter nötig. Denn in der Offensive brachten die Gäste zunächst wenig zustande und warfen das Leder in den ersten zehn Minuten regelmäßig am Kasten vorbei. Doch mit der Zeit und dem Wissen um einen sicheren Rückhalt steigerte sich das Angriffsspiel der Concorden. Das wiederum lag nicht zuletzt an der Einwechslung von Peter Kerkapoly, der seine Mitspieler glänzend in Szene setzte und dazu selbst sechs Mal einnetzte. So ging der NHV mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause. Die Verunsicherung der im Tabellenkeller festhängenden Hausherren war nun förmlich greifbar. Selbst die eigenen Fans schienen nicht mehr an einen Zwickauer Erfolg zu glauben und unterstützten ihre Mannschaft nur sehr zurückhaltend. Delitzsch dagegen verwaltete den Vorsprung trotz vieler Zeitstrafen im zweiten Durchgang souverän. Aus den vielen knappen Niederlagen der Hinserie scheint das Team gelernt zu haben und lässt sich nun nicht mehr so leicht aus dem Tritt bringen. Jan Jungandreas war sich trotzdem bewusst, dass die Concordia längst kein überragendes Spiel abgeliefert hatte. „Besonders schön war das heute sicherlich nicht. Das Spiel war insgesamt ein Wellental. Gute und schwache Phasen haben sich immer wieder abgewechselt. Aber über 60 Minuten waren wir die coolere Mannschaft“, befand der NHV-Kapitän. Nächsten Sonnabend gastiert der Tabellenführer in Delitzsch. „Mit drei Siegen hintereinander lässt es sich locker gegen Bad Blankenburg aufspielen“, sagt Jungandreas, der mit seinen Teamkollegen nur zu gerne die Mehrzweckhalle zur Festung ausbauen würde. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser (18/4 Paraden), Flemming; Kerkapoly 6, Schlegel 6, Unkell 5, Trodler 5, Baum 4/2, Jungandreas 3/2, Meiner, Wolf, Wendlandt, Hannuschke, Sowada Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJD: Halbfinale zum Greifen nahe Montag, 13.03.2017: SG Nordsachsen - SV Lok Leipzig-Mitte 19:9 (14:7) Die Delitzsch-Eilenburger Kombination hat einen großen Schritt in Richtung Halbfinale um  die Bezirksmeisterschaft geschafft. Die Mannschaft um die beiden Trainer Michael Münch und Marcus Kalbe gewann das Hinspiel im Viertelfinale gegen den SV Lok Leipzig-Mitte klar mit 19:9. Von Beginn an waren die Nordsachsen überlegen und ließen dem Gast kaum eine Chance. Die Begegnung stand allerdings auf keinem sonderlich hohen Niveau. Die Gastgeberinnen ließen viele Chancen ungenutzt. “Vor allem im Passspiel fehlte einiges”, bemängelte Münch. Dafür stand die Abwehr recht sicher. Das Rückspiel am kommenden Sonntag dürfte nur noch Formsache sein. “Wir müssen uns um 150 Prozent steigern, wenn es im Halbfinale gegen spielstärkere Teams geht”, sagte Münch. Das betreffe die Abschlüsse, das Zusammenspiel, aber auch die Kondition. Die beiden Halbfinalpartien werden im April ausgetragen. U. Milde mJE: Ein deutliches Ausrufezeichen Montag, 13.03.2017: Am 3. Spieltag der Bezirksmeisterschaft spielte die männliche E-Jugend in Leipzig erneut ein Turnier. Gegner waren die Sportfreunde des SC DHfK Leipzig und von Motor Gohlis Nord. NHV Concordia Delitzsch – SC DHfK 11:12 (6:7) Die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle an der Radrennbahn trauten Ihren Augen kaum, als die Concorden dem haushohen Favoriten des SC DHfK von Beginn an Paroli boten. Die Leipziger spazierten bislang ungeschlagen durch die Liga. Die Delitzscher Trainer „bläuten“ ihren Schützlingen bereits am Freitag ein, dass die Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Ohne Angst legten sie los und beeindruckten den Gegner mit extremer Laufarbeit. Somit stand es zur Pause lediglich 6:7 zugunsten des Tabellenführers. Wer gedachte hatte, dass die Delitzscher nach der Pause einbrechen werden, sah sich getäuscht. Unbeirrt spielten sie weiter. Den Leipziger war zunehmend eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Am Ende verloren die Concorden denkbar knapp mit 11:12. Etwa 5 Sekunden vor Schluss hatten sie noch die Chance zum Ausgleich, aber das Tor wollte einfach nicht fallen. Auf jeden Fall war dieses Spiel ein deutliches Ausrufezeichen in der Bezirksmeisterschaft.  NHV: Niklas Schulz (TW 9 Paraden), Pascal Zschöttche (TW, n. e.), Ben Braunsdorf (4 Tore), Lukas Maja, Nico Merkel, Johannes Mundt, Yves- Lucien Gläser (6), Clemens Epperlein, Lukas Hupka, Janek Rühl, Luca Wetzel (1), Felix Pietzsch, Anton Teresniak, Hannes Braunschweig MOGONO – NHV Concordia Delitzsch 12:20 (9:11) Wie im ersten Spiel legten die Delitzscher los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und man führte schnell mit 2:6. Zu diesem Zeitpunkt dachten wohl einige, dass man das Spiel mit links gewinnen kann. Auf einmal häuften sich die Fehler und in der Abwehr wurde weniger gelaufen. Zur Halbzeit stand es dann 9:11 für die Concorden. Die Trainer fanden in der Pause klare Worte, und tatsächlich wurde der berühmte Schalter noch einmal umgelegt. In den letzten 15 Minuten gaben die Concorden Vollgas und die Leipziger konnten nicht mehr gegenhalten. Schlussendlich gewannen die Delitzscher hochverdient mit 12:20. NHV: Niklas Schulz (TW 8 Paraden), Pascal Zschöttche (TW, 7 Paraden), Ben Braunsdorf (7 Tore), Lukas Maja (2), Nico Merkel (1), Johannes Mundt, Yves-Lucien Gläser (8), Clemens Epperlein, Lukas Hupka, Janek Rühl (1), Luca Wetzel, Felix Pietzsch, Anton Teresniak (1), Hannes Braunschweig Am Samstag, den 18.03.2017 richten dann die Delitzscher ab 9.00 Uhr in der Mehrzweckhalle das nächste Turnier aus. Gegner sind dann der SC DHfK II und der VfB Eilenburg. Stefan Voigt Knipst der NHV die Grubenlampe aus? Freitag, 10.03.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch will bei Abstiegskandidat Zwickau punkten / TuS Radis steigt freiwillig ab. Delitzsch Der überzeugende Heimsieg gegen den amtierenden Oberliga-Meister Köthen am vergangenen Wochenende war für Aufsteiger Delitzsch gleichbedeutend mit einem großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Der nächste Schritt soll schon morgen im Sachsenduell beim Zwickauer Handballclub – kurz ZHC – Grubenlampe folgen. Wenn die Partie um 17 Uhr in der Sporthalle Neuplanitz angepfiffen wird, werden auch diesmal wieder dutzende NHV- Fans auf den Rängen ihr Bestes geben, aus dem Sachsenderby zumindest akustisch ein Heimspiel zu machen. Die Zwickauer starteten vorzüglich in die Oberliga-Saison 2016/17, eroberten nach vier Siegen in den ersten fünf Spielen gar den zweiten Tabellenplatz. Doch seit dem 22. Oktober 2016 ist der Wurm drin. An jenem denkwürdigen Abend reisten die Westsachsen in die Delitzscher Mehrzweckhalle und kassierten beim Aufsteiger ihre erste Saisonniederlage. Es war der Beginn einer schwarzen Serie, die den ZHC inzwischen bis auf Abstiegsplatz 13 (14:24 Punkte) führte. Nur zwei der letzten vierzehn Spiele konnten siegreich gestaltet werden. Als Tiefpunkt muss wohl das vergangene Wochenende bezeichnet werden, als man vom abgeschlagenen Tabellenletzten Hermsdorf mit 20:34 förmlich deklassiert wurde. Zur Erinnerung: Hermsdorf hatte nur eine Woche zuvor noch mit 25:36 gegen Delitzsch verloren. Einer der Gründe für die Zwickauer Formschwäche sind anhaltende krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle. „Wenn wir nicht richtig trainieren können, dann kommt so etwas dabei heraus. Es fehlen der Zusammenhalt und das Selbstvertrauen“, zog ZHC-Coach Jiri Tancos schon vor einem Monat nach der Pleite im Heimspiel gegen Pirna ernüchtert Fazit. Da sich die Situation seither durch die Ausfälle von Rechtsaußen Alexander Musteata (31) und Spielmacher John Kretzschmar (19) weiter zugespitzt hat, musste der 44-jährige Tancos letzte Woche in Hermsdorf sogar selbst auf die Platte zurückkehren. Doch auch das half nicht gegen aufopferungsvoll kämpfende Gastgeber. Co-Trainer Florian Weißflog stellte nach der Niederlage – die Fassungslosigkeitstand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben – die Einstellung seiner Spieler in Frage. „Eine verdiente Niederlage. Es war unsere schlechteste Saisonleistung“, gestand Weißflog, machte sich und seinen Schützlingen dann aber doch Mut: „Es sind noch genug Spiele. Wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken.“ Dass man in dieser Liga, keinen Gegner unterschätzen darf, weiß der Delitzscher Kapitän Jan Jungandreas nur zu gut. „Natürlich hat sich Zwickau in den letzten Spielen nicht von seiner besten Seite gezeigt. Aber genau das ist auch das gefährliche. Jetzt haben sie ein Heimspiel und werden alles daran setzen, vieles wieder gutzumachen. Für uns heißt das, dass wir ganz konzentriert an die Sache herangehen müssen. Wir haben die Möglichkeit, wieder „Big Points“ zu holen. Aber dafür darf niemand die letzten Zwickauer Ergebnisse im Hinterkopf haben oder gar überheblich auftreten. Dann haben wir schon verloren.“. Ganz andere Sorgen hat man derweil beim derzeit siebtplatzierten TuS 1947 Radis. Die selbsternannte „Macht aus der Dübener Heide“ wird am Ende der laufenden Saison freiwillig den Gang in die Sachsen-Anhalt-Liga antreten. TuS-Präsident Wolfhard Mensch begründet dies mit „Veränderungen im Bereich der Sponsorentätigkeit, die nicht mehr kompensiert werden können. Übereinstimmend sind wir zu dem für uns einzig möglichen Ergebnis gekommen, dass, wenn die Vereine im April für die neue Saison melden müssen, der Name unseres Vereins fehlen wird.“ Der 2010 etablierten Mitteldeutschen Oberliga geht damit ein Gründungsmitglied verloren. NHV-Vize Steffen Menzel bedauert diese Entwicklung: „So etwas ist immer sehr schade und schmerzhaft für alle Betroffenen. Handball auf diesem Niveau bedeutet nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern auch einen ständigen Kampf im wirtschaftlichen Bereich. Es verdient großen Respekt, wenn Verantwortungsträger rechtzeitig die Reißleine ziehen, weil die Rahmenbedingungen keine andere Wahl lassen.” Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Trainingsauftakt bei Delitzscher Ü40 Donnerstag, 09.03.2017: Pünktlich zum internationalen Frauentag fand das erste Training der neu formierten Ü-40 Truppe in der Mehrzweckhalle zu Delitzsch statt. Bisher hatte man in Radefeld schon ein paar Einheiten gemeinsam mit dem HV Glesien absolviert, doch jetzt beginnt die heiße Phase der "Vorbereitung" auf die "Bezirksmeisterschaft der über 40-Jährigen". Dieser Höhepunkt der Ü-40- Mannschaften wird am 20.05.2017 in der Delitzscher Mehrzweckhalle stattfinden. Da dieser Tage auch Ex-Concorde Roman Lamac mit seiner C- Jugendmannschaft von Tatran Presov in Delitzsch seine Zelte aufgeschlagen hat, kam es zu einem freudigem Wiedersehen mit alten Bekannten im ehemaligen KSZ. Roman steckte die 1000 km lange Anreise noch in den Knochen, somit entschied er sich dazu die Einheit von der Außenlinie zu besichtigen und schickte zur Vertretung seinen Sohn Martin aufs Feld. Im obligatorischen Saisoneröffnungsfußballspiel “Alt gegen Hässlich" zeigten alle Beteiligten mit welcher Sportart sie sich in den letzten Jahren fit gehalten haben und von der Außenlinie staunte Roman Lamac wie dynamisch der eine oder andere noch ist. Natürlich wurde auch Handball gespielt, dies aber in lockerer Runde und besonders Arndt Bödemann zeigte, welche Präzision noch in Ihm steckt. In den nächsten Wochen gilt es für die Jungsenioren der Ü-40-Concorden den Rost aus den Gelenken zu bekommen und bei den nächsten Trainingseinheiten und Testspielen die Abstimmung wiederzufinden, welche sie einmal auszeichnete. Christian Hornig mJD: Auf zur 3. Spielrunde in der Sachsenliga Donnerstag, 09.03.2017: SG Nordsachsen – Radebeuler HV 38:21 (19:9) Nach einer erneut ferienbedingt längeren Punktspielpause starte am 04.03. die dritte Spielrunde der SLmJD. Die Ferien sollten den jungen Spielern zur Erholung dienen, allerdings traf man sich das letzte Ferienwochenende auf der "Roten Jahne" zum Trainingslager, in dem man den letzten Feinschliff für die noch kommenden Aufgaben absolvierte. Im dritten Aufeinandertreffen ging man nach den letzten Ergebnissen als klarer Favorit gegen die Radebeuler an den Start. Dies zeichnete sich zu Beginn der Saison so nicht ab. Das 1.Spiel gewann man zwar, allerdings war das Ergebnis wesentlich knapper (24:16). Somit kann man allein schon an den Ergebnissen die positive Entwicklung der SG festmachen. Der Start in dieses Spiel war durch die Pause etwas holprig, verbunden mit einigen Abstimmungsproblemen in der Abwehr, wie auch im Angriff. Aber nach ca. 8-10min kam die Mannschaft ins Rollen. Die zahlreichen Lücken der Radebeuler wurden konsequent individuell & erfolgreich genutzt. Halbzeitstand 19:9! In der 2. Halbzeit hatte man sich vorgenommen, das Niveau zu halten und weiter an dem Zusammenspiel im Angriff zu arbeiten und verbessern, was am Ende auch von Erfolg gekrönt war. (Fast) jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen und unsere beiden Torhüter kamen durch eine auf weite Strecken gut aufgestellte Abwehr zu starken Paraden! Am Ende ging man mit 38:21 als Sieger von der Platte, auch in dieser Höhe mehr als verdient! Nun heißt es am kommenden Samstag diese Leistung zu bestätigen bzw. noch eine Schippe drauf zu legen, um in HoyWoy zu bestehen und die möglichen 2 Punkte mitzunehmen! Sven Griehl SGN: Benet Bauer (Tor), Patrice Voigt (Tor), Malte Hornig (2), Ron Tesche (4), Nils Zscheyge (11), Nick Werrmann (7), Tilman Ritter, Jonas Windisch (1), Maximilian Griethe, Kimi Hentzschel (8) Lamac und Co. zum Trainingslagerin Delitzsch Mittwoch, 08.03.2017: Delitzsch. Eine Delitzscher Handballlegende stattet der Loberstadt mal wieder einen Besuch ab. Roman Lamac, dereinst für Concordia in der 2. Bundesliga aktiv, schaut als Coach der U18-Jugendmannschaft von Tatran Presov zum fünftägigen Trainingslager in Nordsachsen vorbei. Die Abordnung aus der Slowakei reist bereits am heutigen Vormittag an und absolviert ab 18 Uhr ihre erste Einheit in der Mehrzweckhalle. Tags darauf wird am Vormittag in Radefeld geübt, ehe eine Besichtigung des Barockschlosses Delitzsch ansteht. Am Abend wird es dann wieder sportlich, folgt ein Testspiel beim VfB Eilenburg (18.30 Uhr, Belianhalle). Für den Freitag ist ein ähnliches Programm vorgesehen. Zunächst eine Einheit in Radefeld, am Nachmittag dann eine Partie gegen den SC DHfK Leipzig (15.45 Uhr, Sporthalle am Rabet). Samstag dürfen die Nachwuchshandballer dann ihre Freizeit in Leipzig verbringen. Der Höhepunkt ist der Besuch des Bundesligaspiels zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg. Am Sonntag gehört neben einer Fitnesseinheit ein Turnier in der Mehrzweckhalle Delitzsch (14 Uhr) zum Tagesplan. Sonntag tritt die Mannschaft schließlich die Heimreise an. Lamac trug von 1996 bis 2003 das Trikot von Concordia Delitzsch, kehrte danach in seine slowakische Heimat zurück, wo er seitdem als Trainer arbeitet und mit seinen Teams bereits mehrfach Trainingslager in Delitzsch absolvierte. (c) Leipziger Volkszeitung Der 46-jährige Pulay macht dicht: Delitzsch feiert  Heimsieg gegen Meister Montag, 06.03.2017: NHV Concordia Delitzsch – HG 85 Köthen 25:20 (9:8) Delitzsch. Die Oberliga- Handballer des NHV Concordia Delitzsch haben einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Der Aufsteiger gewann gegen Meister HG 85 Köthen 25:20 (9:8). Der erstmals gekürte „Man of the Match“ war der 46 Jahre alte Hüter Gabor Pulay. Nach dem Pflichtsieg gegen Hermsdorf wollte der NHV gegen den Tabellenzweiten nachlegen. Was die Zuschauer in der mit über 600 Zuschauern gut gefüllten Mehrzweckhalle dann sahen, war ein richtig tolles Handballfest. Beide Mannschaften schenkten sich über 60 Minuten nichts und boten den Fans all das, was ein Handballspiel ausmacht. „Der Schlüssel war wieder die Abwehr plus Torhüter. Gabor Pulay im Tor war sensationell. Der alte Mann hat die Angreifer entnervt“, meinte anschließend Kapitän Jan Jungandreas: „Wir haben das gemacht, was wir vorhatten: Kämpfen, zusammenstehen und die Halle damit pushen. Das ist uns gelungen.“ Trainer Wladimir Maltsev sagte: „Jan hat recht. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, sie haben über die gesamte Spielzeit mit Disziplin und Leidenschaft gespielt. Mit so einer Mannschaftsleistung, tollen Zuschauern und geilen Fans können wir in dieser Liga jeden Gegner schlagen.“ Delitzsch begann sehr konzentriert und konnte sich früh mit zwei Toren absetzen, was Köthen aber nicht aus dem Konzept brachte. So schnell wie Delitzsch führte, war dieser Vorsprung auch wieder dahin. Das lag vor allem an der exzellenten Abwehrarbeit der Gäste. Sie boten dem NHV so gut wie keine Lücken und so musste sich Delitzsch jedes Tor hart erarbeiten. Dass Köthen es seinerseits nicht schaffte, deutlich in Führung zu gehen, lag auch am überragenden Pulay. Gleich fünf Siebenmeter konnte Köthen in der ersten Halbzeit nicht nutzen und so wurde er nach dem Spiel vom Fanclub ausgezeichnet. Die Schwäche der Gäste konnte Delitzsch dann in der Schlussphase zu einer knappen Halbzeitführung nutzen. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit bot sich dann zunächst das gleiche Bild, alles deutete auf ein bis in die Schlussphase spannendes Spiel hin. Doch so spannend wollte es der NHV nicht machen. Während Köthen weiterhin kein Mittel gegen die starke Deckung fand, spielte Delitzsch seine Angriffe konzentriert zu Ende. Auch bei einem drohenden Zeitspiel wurde immer wieder die Lücke gefunden und die Chance auch konsequent genutzt. So musste Köthen in der zweiten Halbzeit permanent einem Rückstand hinterherlaufen. Das Selbstbewusstsein wuchs bei Delitzsch nun von Minute zu Minute und es hielt bald keinen mehr auf seinem Sitz. Die Fans feuerten ihre Lieblinge immer lauter an und feierten dann einen verdienten Sieg. Teammanager Marko Bergelt resümierte: „Der Kampf und der Siegeswille der gesamten Mannschaft waren sehr beeindruckend und der Schlüssel zum Erfolg.“ Einen Wermutstropfen gab es aber doch. Lucas Mittag verletzte sich bei einer unglücklichen Aktion: Danny Trodler fiel bei einer gemeinsamen Aktion in der Abwehr auf ihn. Vermutlich wird er mit einer Bänderverletzung im Knöchel eine Weile ausfallen. Mit jetzt vier Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz reist der NHV Concordia nun nach Zwickau. Die Westsachsen verloren beim Tabellenletzten in Hermsdorf überraschend deutlich mit 20:34, benötigen dringend jeden Punkt. Sven Sauerbrey/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Pulay (18/3 Paraden), Flemming, Neuhäuser; Trodler 6, Schlegel 6, Jungandreas 4/1, Meiner 3, Baum 3/2, Unkell 2, Mittag 1, Wolf, Wendlandt, Hannuschke Spielverlauf: 3:1, 4:4, 6:6, 9:8 (HZ), 13:11, 17:14, 21:19, 25:20 (EN) Siebenmeter: 3/3 – 9/4. Zeitstrafen: 1x2 – 4x2 Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJE: Zweite Niederlage im dritten Spiel Sonntag, 05.03.2017: NHV Concordia Delitzsch – SC DHfK II 10:18 (7:8) Wie in der Vorrunde mussten sich die Concorden am vergangenen Wochenende den Gästen des SC DHfK II geschlagen geben. In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Nach 5 Minuten stand es 3:3. Dann konnten sich die Delitzscher mit einem kleinen Zwischenspurt auf 6:3 absetzen. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt war erkennbar, dass im Delitzscher Spiel die Säge etwas klemmt. Lediglich durch Einzelaktionen konnten Tore erzielt werden. In der Abwehr kam es immer wieder zu Abstimmungsschwierigkeiten und ein geschlossenes Mannschaftsspiel war kaum zu beobachten. Folgerichtig führten die Messestädter zur Halbzeit mit 7:8. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hielten die Concorden noch einmal dagegen, aber ab der 20. Minute war der Druck der Leipziger dann zu groß. Die individuellen Fehler auf Seiten der Gastgeber häuften sich und luden die Gäste zu einfachen Toren ein. Somit ging die 2. Halbzeit mit 3:10 verloren. In den kommenden Spielen muss nun eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen, ansonsten sind die Medaillenträume vorzeitig ausgeträumt. Bereits am nächsten Wochenende findet das nächste Turnier statt. Gegner sind dann der SC DHfK und Motor Gohlis Nord. Stefan Voigt NHV: Niklas Schulz (TW, 6 Paraden), Julian Scheffel (TW), Lukas Maja, Nico Merkel (2), Johannes Mundt, Yves-Lucien Gläser (8), Clemens Epperlein, Lukas Hupka, Janek Rühl, Luca Wetzel, Anton Teresniak, Noah Zeidler, Hermann Ast, Hannes Braunschweig Am 25.03. mit dem Fanbus nach Freiberg! Peter und der Wolf planen nächsten Delitzscher Coup Freitag, 03.03.2017: Die Neuen wollen mit dem NHV Concordia dem Tabellenzweiten und Meister Köthen die Punkte abknöpfen. Delitzsch Nach dem deutlichen Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten Hermsdorf bekommen es die Delitzscher Oberliga- Handballer am Samstagabend ab 19 Uhr in der heimischen Mehrzweckhalle mit einem ganz anderen Kaliber zu tun. Mit der HG 85 Köthen gibt der amtierende Meister seine Visitenkarte in der Loberstadt ab. Und auch in der laufenden Saison zeigen sich die Bachstädter wieder in herausragender Form, rangieren mit 26:10 Punkten derzeit als „Best of the Rest“ hinter den noch immer unbesiegten Bad Blankenburgern, denen Staffelsieg und Aufstieg nicht mehr zu nehmen sind. Elf Minuspunkte mehr haben die Delitzscher auf dem Konto und belegen damit den für einen Aufsteiger durchaus respektablen achten Platz im 15er Feld der Mitteldeutschen Oberliga. Köthens Trainer Svajunas Kairis tritt die Reise in die Loberstadt mit einer großen Portion Respekt an: „In Delitzsch erwartet uns eine schwere Aufgabe. Gewarnt durch das Hinspiel, das wir glücklich mit 26:25 gewinnen konnten, werden wir uns gewissenhaft per Videoanalyse und speziellen taktischen Varianten im Training auf die Partie vorbereiten. Wir wissen um die Stärken der Delitzscher Mannschaft (Trodler, Wendlandt, Baum, Mittag) und werden versuchen uns darauf einzustellen. Mit den Verpflichtungen von Peter Kerkápoly und Maik Wolf hat der NHV an Erfahrung und Gefährlichkeit dazu gewonnen. Bei mehr Konstanz im Saisonverlauf würde das Team in der Tabelle sicherlich auch wesentlich besser dastehen. Egal wie, wir schauen auf uns, werden versuchen mit unseren Stärken und Routine das Spiel zu bestimmen. Unser Ziel ist es am Ende zählbares mit nach Köthen zu nehmen. Schaut man auf die Tabelle, liegt der Druck insbesondere bei Heimspielen punkten zu müssen, auf Seiten der Gastgeber.“ Die angesprochenen beiden Neuzugänge Peter Kerkápoly und Maik Wolf wussten beim Sieg gegen Hermsdorf durchaus zu gefallen. Der ungarische Routinier Kerkápoly, für den es bereits das zweite Spiel im NHV-Trikot war, verdiente sich mit zielgenauen Zuspielen an seine Vorder- und Nebenmänner ein Extralob. Vor allem Clemens Schlegel, mit dem Kerkápoly bereits bei der HSG Werratal harmoniert hatte, verwertete die Zuspiele am laufenden Band zu Toren und machte im Anschluss Hoffnung auf noch mehr: „Das war noch nicht alles. Wir müssen uns erstmal wieder zusammen einspielen.“ Auch Neu-Teammanager Marko Bergelt sah trotz des klaren 36:25-Erfolgs noch Luft nach oben im Spiel des Aufsteigers: „Solange sich die Jungs an die Vorgaben des Trainers gehalten haben, sah unser Spiel richtig gut aus. An der Disziplin müssen wir aber noch arbeiten.“ Übrigens fühlte sich Bergelt bei der Spielweise Kerkápolys an einen gewissen Roman Lamac erinnert. Ältere Concordia-Fans werden sich erinnern: Der slowakische Publikumsliebling trug von 1996 bis 2003 das Delitzscher Trikot. Für das Spiel gegen Köthen sieht NHV-Coach Wladimir Maltsev durchaus die Chance, dass seine Schützlinge dem vermeintlichen Favoriten Paroli bieten können: „Ähnlich wie gegen andere starke Gegner haben wir auch gegen Köthen eine Fifty-Fifty-Chance. Wir gehen mit Respekt, aber ohne Angst in dieses Spiel. Vor unseren Zuschauern wollen wir immer besonders guten Handball zeigen und wenn alle ihr Bestes geben, dann gibt es auch eine realistische Chance auf Punkte.“ Kapitän Jan Jungandreas hofft einmal mehr auf die Unterstützung des Publikums: „Um ein Haar hätten wir schon im Hinspiel gepunktet. Das wollen wir nun unbedingt nachholen. Wir sind immer noch im AbstiegsKAMPF und das muss man über die gesamten 60 Minuten sehen können. Dann bekommen wir auch wieder die Halle so hinter uns, das sie uns extrem nach vorne puschen wird.“ Das wird auch nötig sein, denn wenn man den Verlautbarungen aus Köthen Glauben schenken darf, wird sich diesmal eine besonders große Abordnung Köthener Fans auf die vergleichsweise kurze Reise nach Delitzsch machen. Obwohl Mannschaft und Offizielle derzeit mit ganzer Kraft am obersten Ziel Klassenerhalt arbeiten, gelten auch für den NHV Concordia Delitzsch die Gesetze der Handballbranche. Und die besagen unter anderem, dass im März langsam aber sicher die Kaderplanung für die neue Saison auf der Agenda stehen sollte. Und so verwundert es nicht, dass auch bei der Concordia Gespräche geführt werden. Manche noch lose, andere bereits im fortgeschrittenen Stadium. Man darf gespannt sein. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 04.03.2017 (pdf 5,3 MB) Concorden stehen immer wieder auf: Klarer Sieg gegen  Hermsdorf Montag, 27.02.2017: NHV Conc. Delitzsch - SV Hermsdorf 36:25 (18:12) Delitzsch. Wenn der Oberliga-Tabellenletzte anreist, besteht immer die Gefahr, diesen zu unterschätzen. Den Fehler wollte der NHV Concordia Delitzsch gegen den SV Hermsdorf definitiv nicht begehen und zeigte von Anfang an, wer Herr im Hause ist. Dass am Ende ein ähnlich souveräner Sieg (36:25) wie in Hermsdorf gelang, lag zum einen an der nun wieder vollen Auswechselbank, zum anderen an der überragenden Achse Kerkapoly und Schlegel. Delitzsch legte los wie die berühmte Feuerwehr. Ehe sich Hermsdorf versah, lagen sie bereits mit 2:7 zurück und versuchten durch eine Auszeit etwas Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Diese Auszeit verfehlte dann auch ihre Wirkung nicht und die Gäste kämpften sich so langsam heran. Bis auf drei Tore konnten sie den Rückstand verkürzen, aber auch zu dieser Zeit hatte man nicht das Gefühl, dass Delitzsch das Spiel noch aus der Hand geben könnte. Nach einer Auszeit spielte nun Peter Kerkapoly auf der Mitte und zeigte, warum der NHV ihn unbedingt holen wollte. Starke Anspiele an den Kreis oder ein wunderbares Zuspiel zu Lucas Mittag, der den 18:12-Pausenstand besorgte. Auch nach der Pause ließ Delitzsch den Gästen kaum Zeit zum Luft holen. Vor allem weil sie keine Antwort fanden auf das überragende Zusammenspiel zwischen Peter Kerkapoly und Clemens Schlegel. So hatte das Spiel ab Mitte der zweiten Halbzeit etwas von einem Freundschaftsspiel. Denn die Gäste hatten sich mit der Niederlage abgefunden und Delitzsch wusste immer, wann sie einen Gang höher schalten mussten. Dieser Sieg und vor allem auch die Art und Weise gibt Mut für die kommenden Aufgaben. Der nächste Gegner, die HG 85 Köthen, ist der amtierende Oberliga-Meister und aktuell Tabellenzweite. Mit dieser Leistung muss den Delitzscher Handballfans aber nicht Bange sein. Kapitän Jan Jungandreas erklärte: „Heute haben wir viele Sachen gut gemacht. Aber der Gegner hat auch nicht viel Gegenwehr geleistet. Jeder konnte Selbstvertrauen tanken, und wir haben gesehen, dass wenn wir diszipliniert im Angriff und in der Abwehr spielen, dann haben wir auch Erfolg. Daran müssen wir anknüpfen und dann stehen auch nächste Woche gegen Köthen unsere Chancen nicht schlecht.“ Sven Sauerbrey (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser (4 Paraden), Flemming (8/1 Paraden), Pulay (10/1 Paraden); Mittag (7), Trodler (8), Wolf (2/1), Unkell (3), Schlegel (9), Kerkapoly (3), Jungandreas (2/1), Meiner (2), Wendlandt, Hannuschke Linktipp: Bildergalerie bei Facebook +++ WIR TRAUERN UM LOTHAR SCHREIBER +++ Der Delitzscher Handball trauert um Lothar Schreiber, der am 12. Februar 2017 im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Mehr als 60 Jahre lang war er dem Handball als Übungsleiter, Schiedsrichter und Funktionär verbunden. Besondere Verdienste erwarb er sich als Sektions- und Abteilungsleiter sowie während seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Geschäftsstelle beim 1. SV Concordia Delitzsch 1910 e.V. Lothar war Träger der Ehrennadel in Gold des Handballverbandes Sachsen und Ehrenmitglied des 1. SV Concordia Delitzsch 1910 e.V. Handball war sein Leben und deshalb war es für ihn selbstverständlich, mit 81 Jahren sofort Mitglied in unserem neugegründeten Nordsächsischen Handballverein - NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. - zu werden. Es war sein aktiver Beitrag sich gegen den drohenden Niedergang unseres Sports in Delitzsch um die Jahre 2009/2010 zu stemmen. So es sein Gesundheitszustand zuließ, war er seither zu den Heimspielen unserer Concorden immer im Zuschauerbereich anzutreffen. Er machte kein Geheimnis daraus, wie sehr es ihn freute, dass der Delitzscher Handball wieder in die Erfolgspur zurückfindet. Der Handballsport verliert mit Lothar Schreiber eine sympathische und engagierte Persönlichkeit, die mehr als ein halbes Jahrhundert viele schöne Erinnerungen und ihre deutliche Prägung hinterlässt. Seines nimmermüden Einsatzes für den Delitzscher Handball gedenken wir mit Hochachtung und Dankbarkeit. NHV muss sich gg. Schlusslicht Hermsdorf durchsetzen Freitag, 24.02.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch ist gegen Schlusslicht Hermsdorf in gefährlicher Favoritenrolle. Delitzsch Die mit zwei Neuzugängen verstärkten Delitzscher Oberliga- Handballer wollen am Samstagabend vor heimischem Publikum (19:30 Uhr, Mehrzweckhalle) unbedingt den dritten Heimsieg des Jahres einfahren, um so den momentanen 9. Platz zu festigen oder sich im besten Fall sogar noch etwas weiter nach oben zu arbeiten. Es wäre – bei allem Respekt – ein Sieg, der wohl in die Kategorie „Pflichtsieg“ einzuordnen wäre, denn zu Gast ist der abgeschlagene Tabellenletzte SV Hermsdorf, der in bislang 18 Saisonspielen nur fünf Punkte sammeln konnte. Die heftigste Saisonniederlage setzte es ausgerechnet gegen den Aufsteiger aus Delitzsch, der sich beim 31:17- Hinspielsieg in einen wahren Rausch gespielt hatte. Doch genau darin liegt die Gefahr, weshalb NHV-Cheftrainer Wladimir Maltsev auch nicht müde wird, die Tücke der Aufgabe zu betonen: „Hermsdorf hat im Moment einen besseren Punktedurchschnitt als ihn in der vergangenen Woche der Tabellenletzte der 1. Liga hatte. Und die haben dann mal eben den Tabellenvierten und amtierenden Klubweltmeister Berlin geschlagen. Wenn wir nur ein Prozent nachlassen, weil wir Hermsdorf auf die leichte Schulter nehmen, haben wir schon verloren.“ Beim SV Hermsdorf, immerhin Gründungsmitglied der Mitteldeutschen Oberliga, scheint man sich mit dem wohl unvermeidlichen Abstieg in die Thüringenliga inzwischen abgefunden zu haben. Dabei keimte noch im Dezember Hoffnung auf. Damals hatte man sich nach zehn Niederlagen in Folge von Trainer Steffen Schreiber getrennt und den ehemaligen Torhüter Pierre Liebelt als Nachfolger präsentiert. Und auf einmal lief es. Unter dem erst 32-jährigen Liebelt gelangen in den ersten drei Spielen zwei Siege gegen Pirna und Plauen. Doch vier deutliche Niederlagen später lautet die bittere Erkenntnis, dass der vor Saisonbeginn bewusst gewagte personelle Umbruch vielleicht doch zu groß war. Große Hoffnungen hatte man in die Verpflichtung des großgewachsenen Torjägers Sebastian Triller gesetzt, der sich allerdings am 11. Spieltag einen Kreuzbandriss zuzog und bis Saisonende ausfallen wird. Symptomatisch für die Offensivprobleme der Hermsdorfer ist die Tatsache, dass Triller auch nach dem 18. Spieltag mit 63 Feldtoren noch immer die teaminterne Torjägerliste anführt. NHV-Kapitän Jan Jungandreas mag sich mit den Sorgen des sportlichen Gegners am liebsten gar nicht beschäftigen: „Das wir im Hinspiel mit 14 Toren Vorsprung gewonnen haben, ist eine schöne Erinnerung, aber jetzt geht es wieder bei Null los. Im Vorbeigehen wird auch gegen Hermsdorf nichts zu holen sein. Nichtsdestotrotz sind wir selbstbewusst genug um zu wissen, dass wir diesmal die Favoritenrolle innehaben.“ Etwas gelichtet hat sich das Delitzscher Lazarett, vor allem im Vergleich zu den letzten beiden Spielen gegen Burgenland und Halle, als auf der NHV-Bank gähnende Leere herrschte. Hinzu kommen die beiden Winter- Neuzugänge Péter Kerkápoly und Maik Wolf, die mit ihrer Routine das Delitzscher Spiel bereichern sollen. Mindestens ebenso wichtig ist NHV- Coach Maltsev aber der quantitative Aspekt: „Unser Kader war qualitativ auch schon vorher stark genug für den Klassenerhalt. Allerdings mussten wir wegen der vielen Ausfälle reagieren, denn wir haben noch zehn wichtige Spiele vor uns und da können wir es nicht riskieren, noch einmal mit nur einem Wechselspieler in die Partie zu gehen.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 25.02.2017 (pdf 3,6 MB)
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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Clemens Schlegel soll nach überstandener Grippeerkrankung wieder am gegnerischen Kreis wirbeln Lothar Schreiber (1929 - 2017) Der Delitzscher Jan Jungandreas zeigt vollen Einsatz. Mit Erfolg, am Ende gibt es einen deutlichen Punktgewinn. Fachgespräch der beiden neuen Routiniers: Maik Wolf (links) und Peter Kerkapoly Männliche E-Jugend 2016/17 - NHV Concordia Delitzsch Der Matchwinner: Gabor Pulay. Roman Lamac als Spieler des SV Concordia Delitzsch. Die "neue" Ü40 des NHV Concordia Delitzsch. Beim 31:25-Hinspielsieg gelangen NHV-Spielmacher Patrick Baum sechs Treffer, davon drei vom Siebenmeterpunkt, hier gegen ZHC-Torhüter Josef Pour. Männliche E-Jugend 2016/17 - NHV Concordia Delitzsch Held des Tages: Max Neuhäuser im NHV-Tor. Spendenkonto