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Nächstes Spiel Samstag, 23.09.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HC Einheit Plauen
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Newsarchiv - Februar 2017
23.02.2017 Delitzsch fährt auf „Manta“ ab: Marko Bergelt wird Teammanager 16.02.2017 Der Wolf ist zurück in Delitzsch 13.02.2017 Keine Punkte beim heimstarken USV Halle 11.02.2017 Rumpftruppenduell in Halle 10.02.2017 NHV verstärkt sich mit Péter Kerkápoly 06.02.2017 Leidende Legende 06.02.2017 wJD: Mit klarem Sieg vierten Platz gefestigt 05.02.2017 Frauen: Kampfgeist und Siegeswille wurden belohnt 05.02.2017 mJB: Positiven Trend bestätigt 05.02.2017 mJD: Souveräner Heimsieg mit kleiner Schwächephase 05.02.2017 mJE: Durchwachsener Start in Bezirksmeisterschaft 03.02.2017 „Blaue Wand“ soll besten Angriff der Liga ausbremsen Delitzsch fährt auf „Manta“ ab: Marko Bergelt wird  Teammanager Donnerstag, 23.02.2017: NHV Concordia Delitzsch stellt Weichen für kommende Saison / Trainer Maltsev will bleiben. Delitzsch Eine weitere Ikone aus den erfolgreichsten Zeiten des Delitzscher Handballsports stellt sich in den Dienst des NHV Concordia Delitzsch. Nach den ehemaligen Concordia-Profis Stefan Voigt (Jugendtrainer), Christian Hornig (Jugendtrainer und Geschäftsstellenleiter), Wladimir Maltsev (Trainer Männermannschaft), Gábor Pulay (Torhüter Männermannschaft) sowie Jan Jungandreas (Jugendtrainer und Kapitän Männermannschaft) kehrt mit Marko „Manta“ Bergelt nun ein ehemaliger Publikumsliebling in die Concordia-Familie zurück, der von 1999 bis 2008 neun Jahre lang für die Delitzscher in der 1. und 2. Bundesliga die Knochen hinhielt und in dieser Zeit mehr als 600 Tore – meist aus dem rechten Rückraum – erzielte. Der inzwischen 43-Jährige wird ab der neuen Saison als ehrenamtlicher Teammanager für die Männermannschaft agieren und in dieser Funktion die Verantwortung für das Aushängeschild des Vereins übernehmen. Als Teammanager fungiert Bergelt gewissermaßen als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand und trägt nicht zuletzt die Verantwortung für die Zusammenstellung eines in gleicher Weise schlagkräftigen wie den Möglichkeiten entsprechenden Mannschaftskaders. Da diese Aufgabe keinen Aufschub zulässt, hat sich Bergelt bereits in die Arbeit gestürzt und erste Gespräche mit Trainer Wladimir Maltsev und dem Vorstand geführt. NHV-Präsident Axel Schüler ist die Erleichterung über den jüngsten Neuzugang deutlich anzumerken: „Wir haben in dieser Saison gelernt, dass diese Position in der semiprofessionellen Mitteldeutschen Oberliga einen echten Profi verlangt. Einen, der aus eigener Erfahrung genau weiß, wie Handballer auf diesem Niveau ticken. Marko Bergelt war unser Wunschkandidat, denn er vereint wie kaum ein anderer handballerisches wie wirtschaftliches Know-how mit einer gehörigen Position Delitzscher Handballtradition.“ Um die Ernsthaftigkeit seines Engagements zu untermauern, wird sich Bergelt außerdem bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Mai für einen Posten im NHV-Vorstand bewerben. „In den zweieinhalb Jahren seit meinem sportlichen Karriereende habe ich immer mehr einsehen müssen, dass ich die Handballwelt vermisse. Ich bin deshalb sehr froh, mich bei meinem Heimatverein in einer so verantwortungsvollen Position einbringen zu können. Mein Anspruch ist es, die Erfolgsgeschichte des Delitzscher Männerhandballs solide weiterzuentwickeln und unserem tollen Publikum dauerhaft hochklassigen Handball zu bieten.“ Kontinuität deutet sich derweil bei einer weiteren wichtigen Personalie an, denn Wladimir Maltsev, der sieben Jahre lang an der Seite von Marko Bergelt das Concordia-Trikot trug, hat sich bereiterklärt, auch in der kommenden Saison als Cheftrainer zur Verfügung zu stehen. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Der Wolf ist zurück in Delitzsch Freitag, 17.02.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch reagiert auf Verletztenmisere und verpflichtet Linkshänder Maik Wolf. Delitzsch Am letzten Tag vor Ablauf der Wechselfrist ist der ersatzgeschwächte Oberligist NHV Concordia Delitzsch doch noch fündig geworden auf der Suche nach einem torgefährlichen Linkshänder. Der 33-jährige Maik Wolf ist kein Unbekannter in der Loberstadt, lief von 2003 bis 2005 für das Juniorteam des SV Concordia in der Oberliga auf und kehrte in der Saison 2011/12 als Leihgabe des damaligen Zweitligisten SC DHfK Leipzig für drei Spiele zur Concordia zurück. Möglich wurde die Verpflichtung von Wolf, nachdem sein bisheriger Verein – Sachsenligist HSG Riesa/Oschatz – nach einer Niederlage gegen Görlitz Anfang des Monats den langjährigen Erfolgs- und Aufstiegstrainer Thomas Schneider vor die Tür setzte. Maik Wolf: „Die Art und Weise des Trainerwechsels, aber auch einige andere Dinge, fand ich nicht Ordnung. Daraus habe ich die Konsequenz gezogen, mich nach einem anderen Verein umzuschauen.“ Da der Rotschopf vor dreieinhalb Jahren eine gewisse Katja Jungandreas zum Traualtar führte, wurde deren Bruder Jan Jungandreas – im Nebenjob NHV-Kapitän –hellhörig und brachte seinen Schwager flugs mit den Delitzscher Vereinsverantwortlichen in Kontakt. Die konnten ihr Glück kaum fassen, suchte man beim Aufsteiger doch seit geraumer Zeit nach einer Entlastung für die beiden einzigen Linkshänder im Team, Lucas Mittag und Jan Jungandreas. Linkshänder werden in der Handballwelt traditionell mit Gold aufgewogen und so stand die Verpflichtung bis zuletzt auf des Messers Schneide, denn bei der abstiegsgefährdeten HSG Riesa/Oschatz hielt sich die Begeisterung über die Wechselabsicht ihres besten Torschützen verständlicherweise in überschaubaren Grenzen. Zur Erinnerung: Wolf hatte in der vergangenen Saison mit durchschnittlich zehn Toren pro Spiel gehörigen Anteil am Aufstieg in die Sachsenliga und führt auch in dieser Saison wieder die interne Torschützenliste an. Schließlich hatte man bei der HSG aber ein Einsehen und so konnte die Spielgenehmigung durch den Sächsischen Handballverband am Mittwoch wenige Stunden vor Ablauf der Wechselfrist erteilt werden. „Ich bin sehr erleichtert, dass das geklappt hat und will nun nur noch nach vorn schauen. Es freut mich, am Ende meiner Karriere noch einmal in einer so starken Liga bei einem geilen Verein mit vielen Zuschauern zu spielen. Ich glaube fest daran, dass wir gemeinsam den Klassenerhalt schaffen werden.“ Und dann? „Dann werde ich die Handballschuhe guten Gewissens an den Nagel hängen.“ Ganz sicher? „Naja, man soll nie nie sagen…“, so Wolf augenzwinkernd. Cheftrainer Wladimir Maltsev tüftelt derweil bereits neue taktische Varianten aus. „Mit Maik auf Rechtsaußen kann Jan auf die Halbposition rücken, was uns ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Ich bin sehr erleichtert, dass es uns gelungen ist, einen weiteren Spieler nach Delitzsch zu holen. Mit seiner Erfahrung und seiner Routine wird er uns von Anfang an weiterhelfen.“ Einen besonderen Status genießt Wolf bis zum heutigen Tag bei den Anhängern des SC DHfK Leipzig, für den er fünf Jahre am Ball war. Schon bei der Wiederbelebung des Traditionsvereins vor zehn Jahren gehörte er zum Kader des damaligen Viertligisten. In der Folge machte der Publikumsliebling alle Aufstiege der Grün-weißen bis hinauf in die 2. Liga mit und wurde zum Dank 2012 als erster Spieler überhaupt in die „Hall of Fame“ des Vereins aufgenommen. Seither hängt sein Trikot mit der Nummer 7 unter der Hallendecke der Leipziger Arena. Eine Ehre, die mit Uli Streitenberger und René Boese seither nur zwei weiteren Spielern zu Teil wurde. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Keine Punkte beim heimstarken USV Halle Montag, 13.02.2017: USV Halle - NHV Concordia Delitzsch 26:28 (13:15) Halle. Die Oberliga- Handballer des NHV Concordia Delitzsch haben beim daheim noch ungeschlagenen USV Halle mit 26:28 (13:15) wieder einmal eine Partie knapp verloren. Die Wechselmöglichkeiten hatten sich durch den Zugang von Péter Kerkápoly immerhin verdoppelt. „Obwohl Gábor Pulay stark gehalten hat, haben wir heute zu viele einfache Gegentore bekommen. Im Angriff haben wir das gespielt, was wir mit diesem Rumpfkader können“, sagte NHV-Chefcoach Wladimir Maltsev: „Péter Kerkápoly hat sich in der kurzen Zeit natürlich noch nicht mit der Mannschaft einspielen können. Ich denke, bei unserem nächsten Spiel in zwei Wochen gegen Hermsdorf wird das schon ganz anders aussehen, zumal dann auch Clemens Schlegel wieder zur Verfügung steht, mit dem er schon in Werratal gut zusammengespielt hat.“ Kapitän Jan Jungandreas meinte: „Wieder haben wir auch leichte Fehler gemacht und in manchen Phasen zu undiszipliniert gespielt. Dazu kamen dann auch noch bisweilen merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen.“ Beide Teams begannen mit viel Schwung und nutzten schnell ihre Möglichkeiten, erst nach etwa zehn Minuten stabilisierten sich die Reihen. In dieser Phase hatte Delitzsch mit Lucas Mittag aber einen sicheren Schützen, so dass der NHV seine Führung immer wieder behaupten konnte. Doch in dieser Phase bekam er zu wenig Unterstützung und das Blatt wendete sich. Was dann aber in der Schlussphase der ersten Halbzeit passierte, war schon sehr seltsam. Jede Abwehraktion der Delitzscher wurde mit einer Zeitstrafe geahndet, während auf der anderen Seite kaum was unterbunden wurde – so musste der NHV sogar kurzzeitig zu Dritt spielen. Die Gäste kämpften aber unverdrossen, auch im zweiten Abschnitt. Selbst kleinste Berührungen wurden da zum Leidwesen der Gäste immer wieder mit Freiwurf geahndet. Nach einem zwischenzeitlichen 18:23-Rückstand kam Delitzsch eine Minute vor Schluss bis auf ein Tor zum 26:27 heran. Aber der USV spielte trotz schon angezeigten Zeitspiels seinen letzten Angriff noch bis zur letzten Sekunde erfolgreich aus. Sven Sauerbrey (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Rumpftruppenduell in Halle Samstag, 11.02.2017: Handball Oberliga: Ersatzgeschwächter NHV Concordia Delitzsch muss zum daheim noch ungeschlagenen Drittligaabsteiger USV Halle. Delitzsch Für die noch immer arg ersatzgeschwächten Oberliga-Männer des NHV Concordia Delitzsch werden die Aufgaben nicht leichter. Heute Abend um 19 Uhr muss der Aufsteiger beim USV Halle antreten, der Revanche für die hohe Hinspielniederlage in Delitzsch (16:21) nehmen will. Der letztjährige Drittligist kommt nach einer Schwächephase immer besser in Schwung und hat sich im Klassement inzwischen bis auf Rang 5 vorgearbeitet. Die besondere Spezialität der Hallenser sind Heimspiele. Als einzige Mannschaft neben dem überlegenen Tabellenführer Bad Blankenburg ist das Team von Cheftrainer Fabian Metzner in eigener Halle noch ungeschlagen. Für NHV-Kapitän Jan Jungandreas kein Grund sich zu verstecken: „Klar wird das wieder eine verdammt schwere Aufgabe. Wir werden die Punkte trotzdem nicht mit der Post schicken, sondern mit ganzer Leidenschaft in das Spiel gehen und dann werden wir sehen, was möglich ist.“ Sein Debüt im NHV-Trikot wird der erst in dieser Woche verpflichtete Spielmacher Péter Kerkápoly geben. Der 33-jährige Ungar kam auf Empfehlung von NHV-Kreisspieler Clemens Schlegel in die Loberstadt. Beide hatten dereinst bei der HSG Werratal zusammengespielt. „Dort haben wir uns blind verstanden. Ich bin guter Dinge, dass wir in Delitzsch wieder so gut harmonieren werden“, so Schlegel. Dazu wird es allerdings frühestens beim nächsten Heimspiel am 25. Februar gegen Schlusslicht Hermsdorf kommen, denn der 26-Jährige plagt sich weiterhin mit einer hartnäckigen Influenza herum. Abwehrchef Oliver Wendlandt steht somit ein weiteres kräftezehrendes Spiel ohne nennenswerte Pausen bevor. Doch auch der Gastgeber wird nicht seine beste Formation aufs Feld schicken können. Nach einer Roten Karte brummt der drittbeste Hallenser Torschütze Paul Otto das zweite von drei Spielen Sperre ab. Aus Verletzungsgründen zum Zuschauen verdammt sind außerdem Spielmacher Maximilian Hasse und Rückraumschütze Steffen Fischer. Erschwerend hinzu kommt, dass die derzeit grassierende Grippewelle auch um Halle keinen Bogen gemacht hat, weswegen USV-Coach Fabian Metzner bei den Trainingseinheiten in dieser Woche nur eine Rumpftruppe zur Verfügung stand. Der 28-Jährige geht daher mit gemischten Gefühlen in die Partie: „Ich denke, dass die Zuschauer sich auf ein zerfahrenes Spiel einstellen müssen. Aber es ist unser Heimspiel und deshalb bin ich optimistisch. Die Hinspielniederlage ist immer noch in den Köpfen drin und jeder meiner Spieler brennt auf eine Revanche gegen Delitzsch.“ In besonderer Erinnerung geblieben ist Metzner die Delitzscher Abwehr: „Wir wollen den 6:0-Riegel knacken. Dafür müssen wir den massiven Delitzscher Innenblock um Oliver Wendlandt und Danny Trodler in Bewegung bekommen.“ NHV-Chefcoach Wladimir Maltsev erwartet eine weitere schwere Prüfung für seine Mannschaft: „Halle wurde in der Hinrunde unter Wert geschlagen. Nun zeigen sie langsam ihr Potenzial und klettern immer weiter nach oben in der Tabelle. Das ist eine richtig gute und erfahrene Truppe. Zudem sind sie zu Hause noch immer ungeschlagen.“ Trotz des übersichtlichen Kaders macht Maltsev sich und den NHV-Fans Mut: „Es bleibt dabei: Wir wollen dort punkten, wo es niemand von uns erwartet.“ Helfen soll dabei auch Neuzugang Péter Kerkápoly, der nach den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten guter Dinge ist: „Unsere Abwehr ist top. Im Angriff hat es durch die vielen Ausfälle zuletzt etwas gehapert. Ich werde alles dafür tun, dass wir offensiv besser werden, indem ich auf der Spielmacherposition versuche, meine Mitspieler am Kreis und auf den Außenpositionen mit guten Zuspielen zu bedienen. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass unsere Mannschaft stark genug ist, die Klasse zu halten. Ich selbst bin körperlich noch nicht in Topform, arbeite aber im Kraftraum hart daran.“ Auf ein besonderes Erlebnis spekuliert derweil Ex-Concorde Robin John, der inzwischen für Halle aufläuft: „Natürlich wünsche ich dem NHV nicht so viele Ausfälle, dass erneut Trainer Wladimir Maltsev einspringen muss. Aber Wladi ist mein Idol aus Kindheitstagen und es wäre wirklich phänomenal für mich, einmal gegen ihn zu spielen.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV verstärkt sich mit Péter Kerkápoly Freitag, 10.02.2017: Handball-Oberligist NHV Concordia Delitzsch hat auf die Verletztenmisere reagiert und Spielmacher Péter Kerkápoly verpflichtet. Der 33-Jährige vom Ligarivalen HC Burgenland kann bereits morgen beim Auswärtsspiel gegen den USV Halle mitwirken. Spätestens beim Heimspiel am vergangenen Wochenende wurde das derzeit größte Problem des Aufsteigers für jedermann offensichtlich. Auf der Auswechselbank des Aufsteigers machte sich gähnende Leere breit. Lediglich ein Feldspieler stand Cheftrainer Wladimir Maltsev noch zur Verfügung, nachdem sich zu den Langzeitverletzten Patrick Baum, Niklas Prautzsch und Felix Randt in der Vorwoche Daniel Hannuschke gesellte und kurzfristig auch noch Kreisspieler Clemens Schlegel die Segel streichen musste. Letzteres hatte zur Folge, dass der schon seit Langem angeschlagene Abwehrchef Oliver Wendlandt notgedrungen auch im Angriff ran musste, allem Verletzungsrisiko zum Trotz. Schließlich war der Kräfteverschleiß bei den Concorden so gewaltig, dass sich Maltsev trotz seiner inzwischen 46 Jahre gezwungen sah, selbst auf die Platte zurückzukehren, um seinen ausgelaugten Spielern wenigstens ein paar Minuten Verschnaufpause gönnen zu können. Da die Saison noch lang ist und im Kampf um den Klassenerhalt am Ende jeder Punkt Gold wert sein kann, hatten sich die Delitzscher Verantwortlichen schon im Dezember mit einem öffentlichen Aufruf um Verstärkungen bemüht. Dies hatte eine ganze Reihe interessanter Kontakte zur Folge, führte aber zunächst nicht zu dem gewünschten Neuzugang. Der ist nun gefunden. Péter Kerkápoly gehört seit dieser Woche dem Delitzscher Kader an und verstärkt damit die ungarische Fraktion um Torhüter Gábor Pulay. Pikantes Detail am Rande: Der 33- Jährige konnte am Samstagabend bereits erstmals in der Delitzscher Mehrzweckhalle jubeln. Da allerdings noch für den siegreichen Ligakonkurrent HC Burgenland. Der in Leipzig wohnende Kerkápoly hatte beim HC Burgenland, zu dem er vor der Saison von Drittligist SG LVB Leipzig gewechselt war, von Anfang an einen schweren Stand. Nach einem noch bei der SG LVB erlittenen Kreuzbandriss fehlten anfangs noch Dynamik und Muskelkraft. Denkbar schlechte Voraussetzungen also, um ausgerechnet an Kenny Dober vorbeizukommen, dem vermutlich besten Mittelmann der Liga, der sich gerade anschickt, zum dritten Mal die Torjägerkrone der Mitteldeutschen Oberliga zu erobern. Péter Kerkápoly ist bereits viel herumgekommen in der Handball-Welt, wurde in jüngeren Jahren ungarischer Meister und Pokalsieger und hat für seinen Heimatverein Veszprém einige Spiele in der Champions League absolviert. 2003 wurde er bei der U21-Weltmeisterschaft ins All-Star- Team gewählt. Später war der Spielmacher fast zehn Jahre lang in Spanien aktiv und sammelte bei Ademar León weitere Einsätze in der Champions League, ehe es ihn nach Deutschland verschlug. Nun also Delitzsch. NHV-Trainer Wladimir Maltsev verbindet mit seinem neuen Schützling die Erwartung, dass er recht bald in die Rolle des Regisseurs hineinwächst und das Spiel des Aufsteigers mit seiner Erfahrung bereichert. „Der Einsatz gegen Burgenland soll nach Möglichkeit mein letztes Comeback gewesen sein. Ich bin wirklich zu alt für sowas“, so Maltsev schmunzelnd. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Leidende Legende Montag, 06.02.2017: NHV Conc. Delitzsch - HC Burgenland 21:27 (13:10) Handball-Oberliga: Trainer Wladimir Maltsev kehrt aus Personalmangel zurück aufs Parkett, dennoch verliert der NHV. Delitzsch. Nach drei Siegen am Stück ist die Erfolgsserie des NHV Concordia Delitzsch in der Handball-Oberliga am Sonnabend unter beinahe dramatischen Umständen gerissen. Fast ohne Wechselmöglichkeiten führte die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev gegen den Tabellenzweiten HC Burgenland phasenweise mit fünf Toren, verlor letztlich aber 21:27 (13:10). Dabei musste sich der Coach – inzwischen 46 – selbst einwechseln, um wenigstens dem ein oder anderen eine kurze Pause zu verschaffen. „Die Jungs sind schon in den letzten zwei Spielen ans Limit gegangen, da haben viele 60 Minuten durchgespielt, deswegen wollte ich helfen, auch wenn die Form natürlich nicht so gut ist“, sagte Maltsev anschließend über seinen Einsatz und ergänzte: „Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, sie hat alles gegeben, alle haben gesehen, dass wir wollten. Aber ab der 45. Minute sind wir konditionell eingebrochen.“ Irgendwann hilft auch der berühmte Delitzscher Kampfgeist nicht mehr weiter. Was möglich gewesen wäre, wenn wenigstens ein paar personelle Alternativen da gewesen wären, sahen die Zuschauer in der Mehrzweckhalle über weite Strecken des ersten Durchgangs. Der NHV spielte sehr diszipliniert, bügelte einige Fehler im Angriff dank einer starken Rückwärtsbewegung aus. Außerdem zeichnete sich Franz Flemming zwischen den Pfosten immer wieder aus, so dass die Hausherren sich bis zur Pause auf drei Tore absetzten. „Wir haben eine schwache erste Halbzeit gespielt, waren im Kopf nicht frisch“, bekannte selbst Gästetrainerin Ines Seidler. Und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit diktierte zunächst Delitzsch das Geschehen, baute die Führung gar auf 15:10 aus. Doch nun erwachte der HCB, leistete sich kaum mehr Fehler und nutzte die nun schwindenden Kräfte des NHV gnadenlos aus. Trotzdem hatten die Gastgeber noch zahlreiche Chancen, trafen aber nur noch sporadisch. Auch das dürfte zum großen Teil den ausgelaugten Gliedern geschuldet gewesen sein. Ines Seidler schien in der anschließenden Pressekonferenz regelrecht Mitleid mit den Concorden zu entwickeln, verwies gleichwohl auf die Steigerung des eigenen Teams nach dem Pause: „Die zweite Halbzeit war saustark, vor allen Dingen kämpferisch. Wir haben aus einfachen Delitzscher Ballverlusten einfache Treffer erzielt und das dann hinten raus gut verwaltet. Allerdings ist das personell gerade ein wirklich harte Phase für Delitzsch.“ Nun hoffen die NHV-Verantwortlichen auf die baldige Rückkehr einiger Akteure. Clemens Schlegel und Daniel Hannuschke etwa könnten bereits zum nächsten Spiel am kommenden Sonnabend beim USV Halle wieder einsatzbereit sein. Ansonsten bleibt Wladimir Maltsev wohl nichts anderes übrig, als sich schnellstmöglich in Topform zu bringen. NHV: Flemming (8 Paraden), Neuhäuser, Pulay (3 P.); Jungandreas (7/5), Maltsev, Meiner (2), Mittag (4), Sowada, Triodler (3), Unkell (3), Wendlandt (2) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJD: Mit klarem Sieg vierten Platz gefestigt Montag, 06.02.2017: SG Nordsachsen – SV Lok Leipzig-Mitte 19:5 (11:3) Das letzte Punktspiel der Kreisliga Leipzig hat die SG Nordsachsen mit einem klaren Sieg abgeschlossen. Der SV Lok Leipzig-Mitte wurde mit einem 19:5-Erfolg aus der Belian-Halle in Eilenburg gefegt. Die Begegnung startete zäh. Nach zehn Minuten führte die Delitzsch-Eilenburger Kombination erst mit 4:2, zog danach aber das Tempo ein wenig an und baute den Vorsprung zur Halbzeit auf 11:3 aus. Nach dem Seitenwechsel stand die Abwehr der Gastgeber sicherer. „Im Angriff kamen zu viele Pässe zu ungenau“, monierte Trainer Michael Münch. Die SG Nordsachsen hat den ersten Teil der Saison damit mit 22:10 Punkten beendet. Den Staffelsieg holte sich der HSV Mölkau (32:0 Punkte) vor der TSG 1861 Taucha (28:4) und dem SC Markranstädt (22:10). Markranstädt und Nordsachsen sind punktgleich. Im direkten Vergleich (Hinspiel 14:13 für Nordsachsen, Rückspiel 13:16) haben die Rand- Leipziger damit die Nase hauchdünn vorn. In den nun anstehenden Playoffs treffen die SG Nordsachsen und SV Lok Leipzig-Mitte erneut aufeinander. Die Generalprobe hat die SG jedenfalls gewonnen. Ulrich Milde SG Nordsachsen: Laura Kummer, Matsupha Pangsangthong; Liane Stenitzer 1, Fanni Wanjek 2, Lara Jil Sander 2, Jueliette Zühlke 5, Stella Zwicker, Nora Löser 4, Miriam Lüttich 3, Jasmin Milde, Luise Bluhm 1, Nele Schöning, Maja Schöning, Gina Klügel 1 Frauen: Kampfgeist und Siegeswille wurden belohnt Sonntag, 05.02.2017: NHV C. Delitzsch – SG MoGoNo  Leipzig 26:24 (13:15) Mit gemischten Gefühlen sahen wir diesem Spiel entgegen. Das Hinspiel hatten wir verloren. Uns war klar, es wird ein kräftezehrendes Spiel werden. Jedoch waren wir fest entschlossen, unseren Heimvorteil zu nutzen und das Spiel für uns zu entscheiden. Mit hohem Spieltempo und einer guten Abwehr begannen wir das Spiel und gingen vorerst in Führung. Das manchmal hektische Spieltempo konnte nicht durchgehalten werden. Es schlichen sich Fehler ein, zu viele Fehlpässe und verworfene Bälle. Dem Gegner gelang es, unsere Spielzüge zu unterbrechen und aus allen Positionen geworfene Bälle als „Tor“ zu verwerten. Mit dem Spielstand 15:13 für MoGoNo ging es in die Halbzeitpause. Unsere Trainer nutzten diese zu einer kurzen Analyse der 1. Halbzeit (gezeigte Schwächen, gute Spielzüge) und fanden motivierende Worte, um unseren Siegeswillen wieder wachzurütteln. Von neuem Ehrgeiz beflügelt gingen wir in die 2. Halbzeit. Die Abwehr auf allen Positionen arbeitete sehr gut zusammen. Für unsere Gegnerinnen wurde es zunehmend schwerer, diese Abwehr zu überwältigen. Hinweise der Trainer wurden beachtet und bewirkten Erfolg. Bedingt durch das gute Zusammenspiel aller Spielerinnen konnten wir Tor für Tor aufholen und in Führung gehen. Guter Kampfgeist beider Mannschaften verschärfte die Spielweise und ließ erkennen, dass beide Teams gewinnen wollten. Es wurde hart aber fair gespielt. Allerdings soll erwähnt werden, dass eine Spielerinn von MoGoNo die rote Karte erhielt. Als eingeschworenes Team gingen wir in das Spiel, verloren unser Ziel nicht aus den Augen und konnten mit einem 26:24 verdienten Sieg das Spiel beenden. Wir bedanken uns bei den Zuschauern für ihre lebhafte Unterstützung und würden uns freuen, wenn sie bei unserem nächsten Heimspiel wieder da sind. Dieses findet am 4.3.17 um 16:30 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Der Gegner ist der SC DHfK II Leipzig. Juliane Göppert / Julia Wölfer NHV: Annett Rudolph (TW), Casandra Reichstein (TW); Juliane Göppert (2), Christine Petermann (3), Laura Säuberlich, Luisa Pallgen, Anne-Marie Brosig (5), Julia Schröter, Marie-Sophie Mayer (4), Franziska Pallgen (4), Isabell Häring, Anja Zscheyge (1), Elisa Aschenbach (4), Maria Nahrstedt (3) mJB: Positiven Trend bestätigt Sonntag, 05.02.2017: SG Nordsachsen – SG MoGoNo Leipzig 31:29 (19:12) Erneuter Punktgewinn der Nordsachsen vor heimischer Kulisse. Mit 31:29 bezwangen sie am vergangenen Samstag die SG Motor Gohlis Nord Leipzig. Der positive Trend hält an. Aus den letzten 6 Spielen errang die Spielgemeinschaft 9:3 Punkte. Der aktuelle 4. Tabellenplatz dokumentiert die gute Entwicklung. Fairerweise muss man zugestehen, dass die Gegnerschaft, allen voran MoGoNo mit Verletzungssorgen geplagt, überraschende Punkte verloren. Die Leipziger sind in Bestbesetzung klar sowie eindeudig die Nummer 3, hinter Böhlen und Mölkau und den Nordsachsen voraus. Die SG bedauert die Umstände der sportlichen Konkurrenz, auf Leistungsträger krankheitsbedingt verzichten zu müssen, doch die Mannschaft richtet im Interesse der Entwicklung den Fokus auf eigene Leistung. Mit dem Abschluss der Kreisliga, der Qualifikation zur Bezirksmeisterschaft und für das anstehende Bezirksviertelfinalspiel sind positive Erlebnisse Gold wert. Zudem ist allen Spielern bewusst, dass im Viertelfinale gegen den gleichen Gegner die SG Motor Gohlis Nord Leipzig, die Leipziger Top-Favoriten sind. Die SG-Spieler genossen deshalb am vergangen Spieltag den Moment und können mit Stolz auf ihre Leistung zurück blicken. Die Partie begann ausgeglichen. Bis zum 8:8 konnte sich kein Team absetzen. Die SG-Abwehr stand sicher und Konrad im Tor zeichnete sich aus. Jedoch im Angriff war die Fehlerquote an technischen Fehlern und im Wurfverhalten zu hoch. Die Gäste schienen ebenfalls unzufrieden, denn nach 10 Spielminuten nahm der Trainer eine Auszeit. Diese Gelegenheit nutzen die Gastgeber, um sich zu stabilisieren. Aus dem 8:8 wurde ein 10:8 und 15:10 erspielt. Ja, den Nordsachsen gelang sogar die 18:12-Führung. Ein toller Teamauftritt. Aus allen Lagen erzielten sie Tore und besonders im Tempospiel über Clemens, Emil, Tom und Marc zeigten sie sich konsequent. Die 19:12-Halbzeitführung überraschte nicht nur die Zuschauer und die Leipziger, auch die SGer selbst waren perplex. Nach der Pause kamen die Gäste gut eingestellt aus der Kabine und eröffneten den Kampf, um die Punkte. Obwohl die SG Nordsachsen sicher hätte auftreten können, verhinderte, wie zu Beginn der 1. Spielhälfte die Chancenverwertung und technische Fehler den Erfolg. MoGoNo profitierte davon und verkürzte auf 21:17. Der Vier-Tore-Vorsprung hatte eine Zeit lang bestand, weil die Spielgemeinschaft wieder den Spielfaden aufnahm. Nach einem Zwischenspurt bauten die Gastgeber den 25:21-Vorsprung sogar auf 28:21 aus. Diese gute Führung trügte allerdings hinweg, dass in der 2. Halbzeit nur noch Alexander, Lukas und Marc für die Tore sorgten. Auch im Abwehrverbund waren die Lücke zu groß. Die Nordsachsen spielten nicht mehr in der Breite ihre Stärken aus. Zudem sorgten Spieler- und Positionswechsel für Unruhe. Die Leipziger witterten Morgenluft und spielten sich nach vorn. Die Lage verschärfte sich beim 29:28- Anschlusstreffer. Dennoch, die Nordsachsen hatte starke Antworten parat. Wie schon gegen Naunhof spielten sie unter Druck ihren besten Handball und individuelle Leistungen von Lukas, Marc sowie Janne im Tor sorgten für die Entscheidung. Die Mannschaft hielt zusammen und erkämpfte sich die verdienten Punkte. Überglücklich feierten die SGer den 31:29-Erfolg und beweisen Steherqualitäten. Auch spielerisch wußten sie im gesamten Spielverlauf zu überzeugen.  Ein Moment zum genießen. Weiter so!! SGN: Janne, Konrad; Florian F. (2), Emil (2), Konrad, Clemens (2), Philipp (1), Florian H. (2/1), Lukas (7), Marc (11), Jonas, Alexander (2), Tom (1) mJD: Souveräner Heimsieg mit kleiner Schwächephase Sonntag, 05.02.2017: SG Nordsachsen – HSG Riesa/Oschatz 24:10 (11:8) Auch dieses Spiel stand unter dem Motto – diejenigen, die noch nicht vom Grippevirus befallen oder schon wieder genesen waren, hielten die Fahne hoch! Im Vorfeld des Spiels hatte sich die Mannschaft gemeinsam mit dem Trainer vorgenommen, neu erlerntes im Mannschaftsverbund unter Wettkampfbedingungen auf der Platte umzusetzen. Mit Anpfiff der Schiedsrichter Knorr/ Hentzschel war die SG von der 1.Minute an starken Willens. Bis zum 5:1 stand auf Seiten der Nordsachsen eine kompakte Abwehr, die durch schnelles Umschalten den Ball erfolgreich im Tempogegenstoß unterbringen konnte. Aus unerklärlichen Gründen gab es leider ab diesem Zeitpunkt einen kleinen Bruch. Der Abwehrverbund bröckelte und reagierte nur noch! Mit nur wenig bis gar keiner Beinarbeit wollte man die Spieler aus Rio vom eigenen Tor fern halten. Aushelfen benachbarter Positionen suchte man vergeblich, so dass der Gegner das Ergebnis sogar auf 7:7 legalisieren konnte. Eine Auszeit sollte die SG wach rütteln und wieder in die Spur bringen. Zur Halbzeit fand man allmählich wieder den Spielfaden und man konnte mit einem geringen Vorsprung von 11:8 in die Kabine zum Pausentee. Diese kurze Schwächephase analysierte man in der Halbzeitpause & brachte Vorschläge der Veränderung. In Halbzeit 2 sah man eine (fast) andere Mannschaft der SG! Gleich zu Beginn brannte man erstmal ein Feuerwerk ab & baute den Vorsprung auf 15:8 aus. Zur Freude des Trainers konnte er viele diszipliniert und konzentriert herausgespielte Tore von allen Postionen bejubeln. Besonders erfreut war er über die Leistung von Nils Zscheyge, der sich endlich ein Herz nahm und seine Größe ausnutze, um auch aus der Bewegung über den Rückraum zu kommen. Prunkstück der 2. Halbzeit war allerdings die Abwehr! Nur zwei Gegentreffer lies die Abwehr in Zusammenarbeit mit den Torhütern in 25min zu! Das war eine Willensfrage und eine starke mannschaftlich geschlossene Leistung! Am Ende gingen die Nordsachsen verdient mit 24:10 als Sieger von der Platte. Jetzt genießen die jungen Wilden erstmal ihre ferienbedingte Winterpause. Das letzte Ferien-Wochenende heißt es wieder schwitzen für’s Hobby. Im Trainingslager möchte man den Grundstein für die letzten Punktspiele bis Ende der Saison legen. Fazit: Spiele werden im Angriff entschieden, Meisterschaften in der Abwehr! Die Meisterschaft haben wir damit zwar nicht gewonnen, aber uns selber bewiesen, wozu wir als Team mit Kampfgeist, Leidenschaft & Siegeswillen fähig sind! Weiter so!!! Sven Griehl mJE: Durchwachsener Start in Bezirksmeisterschaft Sonntag, 05.02.2017: Zum Beginn der Bezirksmeisterschaftsrunde spielten die Delitzscher ihr erstes Turnier in Eilenburg. Teilnehmer waren neben den Concorden die Sportfreunde des SC DHfK II, der SG Turbine Leipzig und des VfB Eilenburg. Gespielt wurde jeweils über 2x15 Minuten. NHV Concordia Delitzsch – VfB Eilenburg 12:14 (7:8) Die zahlreichen Zuschauer in der Eilenburger Sporthalle in der Belian-Straße sahen in der ersten Halbzeit eine äußert ausgeglichene Derbybegegnung. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als einem Tor absetzen. Die Delitzscher hatten immer wieder mit den hochgewachsenen Mädels bei den Eilenburgern, die in der 2. Etage angespielt wurden und eiskalt verwandelten. Die Concorden konnten mit einem schnellen Kurzpass-Spiel dagegenhalten, sodass es beim Stande von 7:8 in die Halbzeitpause ging. Nach der Pause leisteten sich die Concorden einige Schlafeinlagen und Undiszipliniertheiten. Eilenburg zog in dieser Phase uneinholbar davon und gewann am Ende verdient mit 12:14. NHV: Niklas Schulz (TW 7 Paraden), Pascal Zschöttche (TW 8 Paraden), Ben Braunsdorf (5 Tore), Lukas Maja (4), Clemens Epperlein, Julian Scheffel (2), Lukas Hupka, Janek Rühl (1), Luca Wetzel, Anton Teresniak, Noah Zeidler, Hermann Ast SG Turbine Leipzig – NHV Concordia Delitzsch 8:11 (1:4) In der Pause zwischen den beiden Begegnungen nahmen sich die Delitzscher Trainer ihre Schützlinge zur Brust. Die Fehler des ersten Spiels wurden präzise analysiert und angesprochen. Vor allem aber wurde an die Ehre und den Stolz der Nachwuchssportler appelliert. Und siehe da. Die zahlreichen mitgereisten Eltern sahen eine komplett andere Delitzscher Mannschaft. Mit einer extrem starken Laufarbeit wurde der Gegner am eigenen 9m-Kreis attackiert. Die daraus resultierenden Fehler nutzen die Concorden aus. Lediglich der Leipziger Torhüter verhinderte ein ums andere Mal schlimmeres. Beim Stande von 1:4 wurden dann die Seiten gewechselt. Nach der Pause machten die Delitzscher dort weiter wo sie aufgehört haben. Die Leipziger hatten in diesem Spiel keine Chance gegen die selbstbewussten Delitzscher. Die Partie endete völlig verdient mit 8:11. NHV: Niklas Schulz (TW 19 Paraden), Pascal Zschöttche (TW n. e.), Ben Braunsdorf (4 Tore), Lukas Maja (7), Clemens Epperlein, Julian Scheffel, Lukas Hupka, Janek Rühl, Luca Wetzel, Anton Teresniak, Noah Zeidler, Hermann Ast Unter dem Strich starten die Delitzscher mit 2:2 Punkten in die Bezirksmeisterschaft, wobei vor allem der zweite Auftritt gegen die Leipziger Mut für die kommenden Aufgaben macht. Die nächste Partie findet dann nach den Ferien am 04.03.2017 statt. Gespielt wird gegen den SC DHfK II in der heimischen Mehrzweckhalle. Stefan Voigt „Blaue Wand“ soll besten Angriff der Liga ausbremsen Freitag, 03.02.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia Delitzsch empfängt den in 2017 ebenfalls noch ungeschlagenen HC Burgenland Delitzsch Wenn in der Mitteldeutschen Oberliga am Samstagabend der Tabellensiebte Delitzsch (15:17 Punkte) den Dritten HC Burgenland (21:11 Punkte) empfängt, ist eines schon vorher klar: Der Anpfiff (19 Uhr, Mehrzweckhalle) wird das Ende einer Siegesserie einläuten. Beide Teams starteten mustergültig in das neue Jahr, holten aus ihren bisherigen drei Spielen die maximal möglichen sechs Punkte. Im Hinspiel am dritten Spieltag feierte der Aufsteiger aus Delitzsch beim damaligen Spitzenreiter etwas überraschend seinen ersten Sieg in Liga 4. Für die langjährige Burgenländer Trainerin Ines Seidler längst abgehakt: „Damals hat bei Delitzsch alles gepasst und wir waren noch nicht richtig eingespielt.“ Viereinhalb Monate später greifen in der HC-Maschine alle Rädchen perfekt ineinander. Hinzu kommt, dass der ohnehin potente Kader in den vergangenen Monaten nochmals aufpoliert wurde. Kreisläufer Michael Seime (30) und Rückraumwerfer Tobias Högl (36) liefen in der vergangenen Saison noch für den Liga-Rivalen Hermsdorf auf, fielen dann allerdings der geplanten Verjüngungskur in Hermsdorf zum Opfer. Es darf gemutmaßt werden, dass es den beiden ein besonderes Vergnügen war, am vergangenen Wochenende sechs Tore zum nie gefährdeten HCB-Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht Hermsdorf beigetragen zu haben. Überragender Akteur der in Naumburg beheimateten Mannschaft ist auch in dieser Saison wieder Kenny Dober, der in den bisherigen 16 Saisonspielen unfassbare  172 Tore erzielte. Es versteht sich von selbst, dass der 27-Jährige die Torschützenliste mit riesigem Vorsprung anführt und sich nach Lage der Dinge in dieser Saison zum dritten Mal den Titel des Oberliga-Torschützenkönigs sichern wird. Doch eigentlich verfolgt der nur 1,74 Meter große Dober ein anderes Ziel: „Wenn ich die Wahl hätte, würde ich einen Medaillenplatz mit der Mannschaft vorziehen.“ Mit Platz 3 sind die Burgenländer im Moment im Soll. Selbst eine weitere Niederlage gegen Delitzsch würde daran nichts ändern. HC-Trainerin Seidler hat freilich anderes im Sinn: „Natürlich wollen wir unsere kleine Siegesserie fortsetzen. Wir werden entspannt, aber hochkonzentriert nach Delitzsch fahren. Es ist bekannt, dass der NHV sehr heimstark ist. Aber wir sind gut drauf und ich habe kein Problem damit, die Favoritenrolle anzunehmen, denn die haben wir uns hart erarbeitet.“ Das soll keinesfalls respektlos klingen, ganz im Gegenteil: „Die Delitzscher haben in der ersten Saisonhälfte einen Reifeprozess durchlaufen und sind nun in der Liga angekommen. Man kann auf jeden Fall sagen, dass der Verein und seine Fans die Liga bereichern“, so Seidler. Einer der Garanten des Delitzscher Höhenflugs der letzten Wochen ist der wiedergenesene Kapitän Jan Jungandreas. Der  29-jährige Torjäger geht mit großem Respekt, aber gewohnt angriffslustig in die Partie gegen Burgenland: „Das wird ein richtig hartes Spiel. Burgenland spielt wahrscheinlich den schnellsten Handball in der Liga. Da können wir mit unserer dünnen Personaldecke nur mithalten, wenn wir wieder sehr diszipliniert spielen. Auch unsere Wurfeffektivität, gerade von außen, müssen wir wieder verbessern“, so Linkshänder Jungandreas, der beim Sieg in Glauchau am vergangenen Wochenende etliche klare Torchancen von der rechten Außenposition liegen ließ. Ein besonderes Schmankerl hält das Spiel für Statistikfreunde bereit, denn es trifft das mit Abstand offensivstärkste Team Burgenland (Ø 32,3 Tore) auf die zweitbeste Abwehr. Im Durchschnitt lässt die von NHV- Abwehrchef Oliver Wendlandt organisierte blaue Wand von Delitzsch nur 24 Gegentore zu. Zum Vergleich: Die Burgenländer Torhüter Michal Galia und Philipp Zimmer müssen durchschnittlich fast 31 Mal hinter sich greifen – der schlechteste Wert der Liga. NHV-Anführer Jungandreas hat für derlei Zahlenspiele naturgemäß wenig übrig. „Wir spielen zu Hause, mit unseren großartigen Fans im Rücken. Da wollen wir einfach gewinnen. Auf jeden Fall werden wir wieder einen großen Kampf bieten.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 04.02.2017 (pdf 3,4 MB)
Bilder Saison 2017/18
Aktuelle Ergebnisse NHV-Teams Aktuelle Ergebnisse NHV-Teams
NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Die „blaue Wand“ von Delitzsch: Lucas Mittag, Oliver Wendtland, Danny Trodler und Malte Unkell (von links) erleichtern Max Neuhäuser das Torwart-Leben. Vorfreude vor Spielbeginn. NHV-Trainer Wladimir Maltsev (mit Ball) wirft sich gegen den HC Burgenland noch einmal in die Schlacht, kann die Niederlage aber nicht verhindern. Künftig gemeinsam im blauen Trikot: Péter Kerkápoly (links), hier noch in den Farben des HC Burgenland, und Concordia-Kapitän Jan Jungandreas. Beim Sieg gegen Halle im Hinspiel glänzte noch Patrick Baum auf der Spielmacherposition. Nach dessen langwieriger Verletzung soll nun Neuzugang Péter Kerkápoly in diese Rolle schlüpfen. Malte Unkell erzielt in Halle wie Lucas Mittag sechs Treffer - für einen Punktgewinn reicht das nicht. Zurück in Delitzsch: Maik Wolf, hier bei einem Einsatz als DHfK-Gastspieler in Delitzsch vor sechs Jahren. Marko Bergelt bei seinem Abschiedsspiel am 31. Mai 2008 Spendenkonto