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Nächstes Spiel Samstag, 23.09.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HC Einheit Plauen
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Newsarchiv - Januar 2017 (23. - 31.01.)
30.01.2017 NHV Concordia feiert mit Fans: Sieg in Glauchau 30.01.2017 mJB: Pflichtaufgabe gelöst 29.01.2017 Mit Nerven und Mut zum umkämpften Auswärtssieg 29.01.2017 wJD: Steigerung in der zweiten Halbzeit 27.01.2017 NHV Concordia Delitzsch im Anflug auf das Mittelfeld 27.01.2017 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 28./29.01.2017 25.01.2017 mJD: Erst pfui, dann hui 25.01.2017 mJB: Gerechte Punkteteilung 23.01.2017 Fast wie in glorreichen Zeiten 23.01.2017 Frauen: Endlich ein Auswärtssieg 23.01.2017 Behindertensport: Erfolgreicher Start ins neue Jahr 23.01.2017 wJD: Überlegener Auswärtssieg NHV Concordia feiert mit seinen Fans: Sieg in Glauchau Montag, 30.01.2017: HC Glauchau/Meer. - NHV C. Delitzsch 22:24 (13:14) Handball-Oberliga: Dritter Sieg in diesem Jahr. Glauchau Die Handballer des NHV Concordia Delitzsch haben in der Oberliga Fahrt aufgenommen. Auch das dritte Spiel in diesem Jahr konnte trotz enormer Personalsorgen gewonnen werden Beim HC Glauchau/ Meerane gelang ein 24:22 (14:13)-Erfolg. „Ein cooler Sieg. Es war ein großer Kampf. Schön war es sicher nicht, aber das ist auch egal“, sagte NHV-Kapitän Jan Jungandreas: „Jeder zerreißt sich gerade und unterstützt den anderen. Auch heute hätte das Spiel wieder kippen können, aber wir haben uns zusammen aus Schwächephasen herausgekämpft und am Ende, so denke ich, verdient gewonnen.“ Lediglich zwei Auswechselspieler standen Trainer Wladimir Maltsev noch zur Verfügung. Aber wie die Mannschaft diese schwierige Situation zurzeit bewältigt, das ist einfach nur phänomenal. Glauchau wollte durch eine aggressive Abwehrarbeit – bei dem der Gegner auch mal spürt, dass da eine Deckung steht – das Spiel gewinnen. Dabei übertrieben es die Gastgeber in der einen oder anderen Situation, was die Schiedsrichter aber auch konsequent bestraften. Delitzsch dagegen wusste auch ohne Fouls, wie man eine Abwehr stellt und legte damit den Grundstein für den so wichtigen Auswärtssieg. In der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft absetzen und die Führung wechselte mehrmals hin und her. Die Gastgeber hatten dabei auch in der Anfangsphase das Glück auf ihrer Seite, denn obwohl Gabor Pulay immer wieder am Ball dran war, flutschte dieser doch noch ins Tor. In der Folge wechselte Wladimir Maltsev den Torhüter und das war dann auch eine gute Entscheidung, denn Max Neuhäuser wuchs über sich hinaus. Und da Delitzsch auch in den schwierigen Situationen sich nicht verunsichern ließ, war die Pausenführung mehr als verdient. Delitzsch kam mit breiter Brust zur zweiten Halbzeit aufs Parkett und stellte in der Deckung ein wahres Bollwerk auf. Die Gastgeber wussten überhaupt nicht mehr, wie sie dieses überwinden sollen. Immer wieder war irgendein Körperteil im Weg und wenn doch mal ein Ball durchkam, stand ja noch Max Neuhäuser im Gehäuse. Im Angriff dagegen wurden reihenweise beste Möglichkeiten ausgelassen. Anstatt in dieser Phase den Sack zuzumachen und sich entscheidend abzusetzen, hielte der Gast die Glauchauer im Spiel. Dies lag am nun wirklich stark haltenden Torhüter der Gastgeber. Aber auch das brachte Delitzsch nicht aus dem Konzept. Es wurde nun um jeden Ball, um jedes Tor gekämpft. Bezeichnend hierbei beispielsweise die Szene, als zwei Delitzscher einen Konter der Gastgeber fair unterbanden und sich den Ball zurück erkämpften. Während Delitzsch sich auf sein Spiel konzentrierte, wurde auf der anderen Seite jeder Pfiff der Schiedsrichter kommentiert und hinterfragt. Dass es in der Schlussphase noch einmal spannend wurde, lag auch daran, dass Lucas Mittag verletzungsbedingt ausfiel. Eine weitere Verletzung wäre dann eigentlich nicht mehr zu verkraften. Es heißt also Daumendrücken, dass er bald wieder fit ist. Mit dem letzten verwandelten Siebenmeter durch Jan Jungandreas war dann der verdiente Auswärtssieg in Sack und Tüten. Am nächsten Samstag kommt dann mit Burgenland ein starker Gegner nach Delitzsch. Die Mannschaft benötigt da natürlich auch jede Unterstützung von den Rängen. Mit den enthusiastischen Fans auf den Rängen kann auch dieses Team in die Knie gezwungen werden. Ex-Vorstandsmitglied Sören Raab hatte diesmal als Co-Trainer auf der Bank Platz genommen und kommtentierte anschließend: „Was für ein Spiel! Ich bin überglücklich, aber auch fix und fertig. Unsere Männer wollten die Siegesserie unbedingt fortsetzen, haben gekämpft und sind belohnt worden.“ Spielverlauf: 2:3, 6:5, 9:10, 13:14 (HZ), 15:18, 18:20, 19:23, 22:24 (EN) NHV: Flemming, Neuhäuser, Pulay; Jungandreas (10/7), Meiner, Mittag (3), Schlegel (4), Sowada, Trodler (7), Unkell, Wendlandt Zeitstrafen, HC: 14 Minuten, Rot gegen Rostislav Bruna – NHV: 2 Minuten (Schlegel) Siebenmeter: 3/3 – 8/7 (Jungandreas Pfosten) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJB: Pflichtaufgabe gelöst Montag, 30.01.2017: BSC Victoria Naunhof – SG Nordsachsen 31:33 (18:18) Den 5. Tabellenplatz gesichert. Im erwartet schweren Auswärtsspiel siegte die SG Nordsachsen mit 31:33. Gastgeber BSC Victoria Naunhof forderte der Spielgemeinschaft Delitzsch/ Eilenburg alles ab. Auch wenn die Tabellensituation von der Papierform her eine einseitige Partie vermuten ließ, waren die Nordsachsen auf der Hut und unterschätzen die Gastgeber nicht. In den vergangenen Punktspielen hatten die Naunhofer respektable Ergebnisse erzielt. Zwei Fakten waren ausschlaggebend, dass das Match kein „Selbstläufer“ wurde. Einerseits war die nordsächsische Leistungskurve an diesem Spieltag zu schwankend, anderseits präsentierten sich die Gastgeber in hervorragender Tagesform. Die SG Nordsachsen kämpfte vor allem mit der Favoritenrolle und dem Umstand die Spielinitiative zu übernehmen. Das Zepter des Spiels in die Hand zu bekommen gelang den Nordsachsen nur phasenweise und ausschließlich in der Offensive. Wenn gar nichts mehr ging, ein Tor zu erzielen fiel ihnen leichter, als den Ball zu erobern. Naunhofs besten Werfer konnte die SG-Defensive kaum bändigen. Die Torhüter Janne und Konrad waren in der löchrigen Abwehr die Einzigen, die kontinuierlich ihre Leistung abriefen. Unzufriedenheit machte sich breit und sorgte im Spiel für Hektik. Der in den vergangenen Spielen viel gepriesene Teamgeist wollte nicht erwachen. Zu oft haderten die Spieler mit sich selbst, den Schiedsrichtern und den Gegenspielern. Es fiel ihnen schwer den Fokus auf die eigenen Stärken zu legen. Dies spiegelte sich im Matchverlauf wieder. Spielten die Nordsachsen ziel- und teamorientiert führten sie: 1:5, 4:10, 22:27 oder 24:29. Konzentrierten sie sich nicht auf die eigenen Qualitäten, stärkten sie die Gastgeber: 10:12, 18:18, 27:29 und dem Endstand 31:33. Naunhof nahm die „Bad Boy“-Rolle dankend an und offenbarte den Gästen an diesem Spieltag die Lücken. Am Ende sprach jedoch die gewachsene Spielstärke für die Nordsachsen. Victoria kam über die Rolle, die Gäste zu ärgern nicht hinaus. Die deutlichen SG-Führungen brachten zwar keine Sicherheit, doch wenn die Gastgeber bedrohlich näher kamen, fanden die Nordsachsen Lösungen, hielten dem Druck stand, minimierten ihre Fehlerquote und spielten ihren besten Handball. Alles in allem verbuchte die SG Nordsachsen zwei verdiente Punkte und die Spieler konnten sich in veränderter Rolle, als Favorit beweisen. Sven Griehl SGN: Janne (Tor), Konrad (Tor); Florian F. (6), Emil (2), Clemens, Philipp (1), Florian H. (2/1), Konrad, Lukas (4/1), Marc (12), Jonas, Alexander (6), Tom Mit Nerven und Mut zum umkämpften Auswärtssieg Sonntag, 29.01.2017: Bornaer HV 09 - NHV Conc. Delitzsch 15:21(8:15) An diesem sonnigen Sonntagnachmittag ging es für die Frauenmannschaft des NHV Concordia Delitzsch auf eine längere Reise nach Regis-Breitingen zum Spiel gegen die Damen aus Borna. Durch einige Termine und Krankheit etwas geschwächt reisten heute mehrere Stammspielerinnen nicht mit an - also sollte erst recht hart gekämpft und das Können bewiesen werden. Anfangs verlief die Partie sehr positiv für die Delitzscherinnen. Das erste Tor warfen zwar die Bornaer Frauen, aber danach hatten die Concordinnen einen 6-Tore-Marsch. Abwehr und Angriff funktionierten wie vorher von Trainerin Yvonne Flach besprochen und die (nicht ganz) Hausdamen kamen kaum zum Zug – wenn doch, konnte man sich auf die bestens aufgelegte Torfrau Annett Rudolph verlassen. Sie hielt ihren Kasten mehrmals über eine lange Zeit sauber. Leider kam es zum Ende der ersten Hälfte auf der Seite der Concordinnen zu Hektik und einigen Unkonzentriertheiten und damit zu technischen Fehlern. Mit dem Stand von 8:15 ging es in die Pause, hier plädierte man wieder an den Mut und den Willen der Delitzscher Damen. Ab und zu gibt es nach der Halbzeit ein paar Probleme und diese sollten heute nicht in den Weg kommen. Leider kamen die Concordinnen sehr schwer zurück ins Spiel und die Bornaer Frauen drehten im Gegensatz dazu richtig auf. Sie warfen in dieser Phase 5 Tore hintereinander in das Delitzscher Tor. Die Gäste konnten keinen einzigen Ball verwandeln. Es kam zu Fehlabspielen, Fehlwürfen und es lief einfach nichts, wie es sollte. In der nun - gezwungenermaßen - folgenden Auszeit wurde sich noch einmal kräftig motiviert. Es sollte wieder konzentrierter und schneller gespielt werden. Die Bewegung im Angriff ließ leider zu wünschen übrig. Lange hielten die Bornaerinnen den Toreabstand nun auf nur 3 Zählern und es war sehr spannend. Dass es in dieser Phase nicht noch enger wurde war vor allem auch unserer Torhüterin Annett zu verdanken, die ein ums andere Mal die Bornaer Bälle entschärfte. Sie hielt einen 7m-Strafwurf und danach platzte der Knoten bei den Gästen wieder. Die Deckung zeigte keine Lücken mehr, die gute Rückraumwerferin des Gastgebers kam nicht mehr zum Wurf und die Delitzscher Frauen fanden mit dem Ball wieder den Weg in das gegnerische Tor. So beendete man das hart umkämpfte Auswärtsspiel mit einem doch eindeutigen 15:21 Sieg. Julia Schröter NHV: Annett Rudolph, Casandra Reichstein; Ulrike Schulz (4), Marie Mayer (6/4), Laura Säuberlich (2/1), Juliane Göppert (2), Maria Nahrstedt (1/1), Isabell Häring (3), Julia Wölfer, Luisa Pallgen, Eva Teppke, Julia Schröter (1), Elisa Aschenbach (2) wJD: Steigerung in der zweiten Halbzeit Sonntag, 29.01.2017: SG Nordsachsen – Leipziger SV Südwest 23:6 (8:4) Die SG Nordsachsen hat ihren vierten Tabellenplatz gefestigt. Im Heimspiel gegen den Leipziger SV Südwest fuhren die Mädchen einen klaren und nie gefährdeten 23:6-Erfolg ein. Sie weisen nun 20:10 Punkte auf. Unterm Strich hat die Delitzsch-Eilenburger Kombination sich im Laufe der Saison deutlich in allen Belangen gesteigert. Aber damit sind auch die Ansprüche und Erwartungen gewachsen. “Wir hatten in  der ersten Halbzeit viele Abspielfehler”, bemängelte Trainerin Michele Quasdorf. Die Außen seien zwar häufig rasch nach vorne gelaufen, um einen Konter zu spielen, “bekamen aber keinen Ball”. Ähnlich kritisch kommentierte Trainer Michael Münch die Partie: “Wir waren nicht wirklich wach, irgendwie eine bisschen schläfrig.” Damit bezog er sich vor allem auf die erste Halbzeit. Die SG-Abwehr packte nicht richtig zu, somit führte das Team zum Seitenwechsel lediglich mit 8:4 Toren. “Jetzt muss es so schnell gehen wie die Feuerwehr”, forderte Münch die Spielerinnen zu Beginn des zweiten Durchganges auf – zumindest in Ansätzen wirkte der Weckruf des Coaches. Die Deckung stand sicherer und gegen kräftemäßíg nachlassende Gäste gelang im Angriff ein Tor ums andere. Der Erfolg war hochverdient. Es darf allerdings nicht vergessen werden, dass elf der zwölf Südwest-Spielerinnen noch in der E-Jugend spielen dürfen. Spannend wird es am kommenden Wochenende. Dann spielt die SG um 12.15 Uhr in der Belian-Halle in Eilenburg gegen den SV Lok Leipzig-Mitte. Die Messestädter stehen auf dem fünften Platz und und sind nach Ende der Runde, wenn es um die im K.O-System ausgetragene Bezirksmeisterschaft gehen wird, aller Voraussicht im Achtelfinale nach wieder der Kontrahent der Nordsachsen. U. Milde   SG Nordsachsen: Laura Kummer; Nele Schöning 2, Maja Schöning, Liane Stenitzer, Fanni Weigel 6, Lara Jil Sander 8, Jueliette Zühcke 3, Karina Matt, Jasmin Milde 1, Nina Kalbe, Luise Bluhm, Nora Löser 3 NHV Concordia Delitzsch im Anflug auf das Mittelfeld Freitag, 27.01.2017: Handball Mitteldeutsche Oberliga: Aufsteiger will Mini-Siegesserie in Glauchau fortsetzen / Lazarett wird größer Delitzsch Besser hätte das Jahr 2017 für die Delitzscher Oberliga- Handballer nicht beginnen können. Zwei Spiele, zwei Siege – beide errungen vor der stimmungsvollen Kulisse der heimischen Mehrzweckhalle. Mit nun 13:17 Punkten schafften die Schützlinge von Cheftrainer Wladimir Maltsev am vergangenen Wochenende den Sprung aus der Abstiegszone und rangieren einstweilen auf Platz 10, übrigens mit dem ligaweit drittbesten Torverhältnis. Am morgigen Samstagabend soll wieder ein Sprung geschafft werden, diesmal ins Oberliga-Mittelfeld. Exakt in der Mitte der Tabelle, nämlich auf Platz 8, liegt im Moment der HC Glauchau/Meerane. Der morgige Gastgeber der Delitzscher hat ebenfalls 13 Pluspunkte auf dem Konto, aufgrund eines Spiels weniger jedoch erst 15 Minuspunkte. Läuft für die Delitzscher alles nach Plan, können sie nach dem Spiel (Anpfiff 17 Uhr, Sachsenlandhalle Glauchau) am Gastgeber vorbeiziehen. Doch die Aussichten auf den ersten Auswärtssieg dieses Jahres haben sich etwas eingetrübt, denn das Verletzungspech hat wieder zugeschlagen. Für Niklas Prautzsch ist die Saison schon zu Ende, seit er sich vor zwei Wochen beim Sieg gegen Apolda einen Kreuzbandriss zuzog. Dann knickte vor einer Woche Patrick Baum im Training um. Seit zwei Tagen steht fest: Außenbandriss. Vor März wird der Spielmacher nicht aufs Parkett zurückkehren können. Last but not least fällt Allzweckwaffe Felix Randt mit verletztem Oberschenkelmuskel auf unbestimmte Zeit aus. Noch unklar ist, ob für den Notfall auch wieder Geschäftsstellenleiter Christian Hornig (39) und Coach Wladimir Maltsev (46) die Turnhosen überstreifen werden. Doch auch HC-Trainer Jörg Neumann, in Delitzsch einst als Co-Trainer von Uwe Jungandreas tätig, ist nicht gänzlich frei von Verletzungssorgen. Seit einigen Tagen steht fest, dass er für den Rest der Saison auf Kevin Otto verzichten muss, der sich bereits im Oktober eine schwere Schulterverletzung zugezogen hatte. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem zwar treffsicheren, aber auch verletzungsanfälligen Felix Kempe. Den 26-jährigen Rückraumkanonier plagen Schmerzen in Wade und Rücken. Zurückgemeldet hat sich dafür Rechtsaußen Tobias Feig, der am vergangenen Wochenende beim klaren Sieg im DHB-Pokalspiel gegen Fünftligist Langenweddingen trotz längerer Trainingspause ein starkes Comeback feierte und sich achtmal in die Torschützenliste eintragen konnte. In den Kader zurückkehren wird zudem einer der treffsichersten Glauchauer Spieler. Der 32-jährige Tscheche Rostislav Bruna flog vor zwei Wochen  gegen Freiberg nach einer Beleidigung mit Rot vom Platz und brummte im Pokalspiel gegen Langenweddingen eine entsprechende Sperre ab. Trotz allem machen sich die Concorden keineswegs unambitioniert  auf die Reise in die Große Kreisstadt an der Zwickauer Mulde. NHV-Kapitän Jan Jungandreas, bekanntlich nie um eine Kampfansage verlegen, schickt eine klare Botschaft: „Wir haben nicht vergessen, dass das Hinspiel mit einem Tor verloren ging. Dafür wollen wir uns im Rückspiel unbedingt revanchieren. Auswärts wird das natürlich nicht einfach, zumal unser Lazarett nicht kleiner geworden ist. Aber wenn wir wieder so konzentriert und leidenschaftlich auftreten wie in den letzten beiden Spielen, bin ich mir sicher, dass auch gegen Glauchau etwas drin ist.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV- und SGN-Spiele am Wochenende 28./29.01.2017 mJD: Erst pfui, dann hui Mittwoch, 25.01.2017: SG Nordsachsen – SG Lpz./Mölkau II 32:17 (14:10) Nach genau 5 Wochen Punktspielpause startete man am 14.01. gegen die 2.Garde der Spielgemeinschaft Leipzig/Mölkau. Nach einem erfolgreichem Auftritt beim Weihnachtsturniuer in Wittenberg wollte man das Jahr 2017 so beginnen, wie das letzte aufgehört hat. Mit Teamgeist, Leidenschaft & Einsatzwillen. Leider war davon in den ersten 25min rein gar nix zu sehen. Der Trainer bekam zu seiner Enttäuschung eine lethargische Abwehr mit wenig Hilfe der Nebenmänner & einen stotternden Angriff, der leider nur von Einzelaktionen lebte, geboten. Diesbezüglich gab es vieles in der Halbzeitpause zu besprechen. Die Zweiten 25min zeigten das "wahre" Gesicht unserer SG. Sicher schlichen sich nach der langen Punktspielpause noch einige Abstimmungsfehler ein, aber jetzt stand wieder eine eingeschworene Einheit auf der Platte. Gemeinsam als Team versuchte man den "Kopf aus der Schlinge" zu ziehen & konnte mit einer überzeugenden Abwehrleistung den Angriff zu vielen Fehlern zwingen und somit im Gegenstoß einfache Tore für sich erfolgreich verwandeln. An die Leistung der 2. Halbzeit heißt es anzuknüpfen und diese im Training weiter zu verbessern, um die kommenden Spiele von Beginn an konzentriert und mit dem entsprechenden Engagement zu gestalten. Dies kann unsere mJD schon am kommenden Wochenende beim Auswärtsspiel in Aue zeigen. Hier heißt es 50min Gas geben & fighten, damit man die möglichen 2 Punkte auch mit nach Hause nehmen kann. Sven Griehl SGN: Tor: Patrice Voigt, Benet Bauer; Ron Tesche (7), Nils Zscheyge (5), Nick Werrmann (8), Justin Lorenz (2), Tilman Ritter (1), Jonas Windisch (1), Colin Schulze (1), Kimi Hentzschel (8) mJB: Gerechte Punkteteilung Mittwoch, 25.01.2017: SG Nordsachsen - SG Germ. Zwenkau 21:21 (10:9) Gerechte Punkteteilung in der Mehrzweckhalle Delitzsch. Die SG Nordsachsen freute sich über ein 21:21-Unentschieden. Der Spielverlauf ist schnell beschrieben. Ein Start-Ziel-Unentschieden mit zwei Teams auf Augenhöhe. Die intensive und körperbetonte Partie war jederzeit ein faires Match, in dem alle Beteiligten einen hohen Lerneffekt verzeichnen konnten. Irgendwie war das Ergebnis bedeutungslos und dennoch wären die Fortschritte ohne Punktgewinn wertlos gewesen. Die Zuschauer und Eltern konnten mitten im Wettkampf verfolgen, wie sich die Spieler entwickelten. Zumindest aus nordsächsischer Sicht stelle ich diese Behauptung auf und hatte den Eindruck, dass es den Zwenkauern eben so erging. Es gab viel zu entdecken und positive Erlebnisse zu berichten. So gelang es der SG-Defensive, nur 21 Tore zuzulassen. Im Hinspiel setzte es noch 33 Gegentore. Die Torhüter Konrad S. und Janne präsentierten erneut eine prächtige Form. Im Feld waren Jonas, Konrad H., Alexander, Florian F. und Lukas wichtige Eckpfeiler in der gut organisierten Abwehr. Sie konnten die starken Kreis- und Rückraumspieler flexibel abwehren, denn Germania Zwenkau hatte einige bemerkenswerte Angriffsideen zu bieten, um seinerseits erfolgreich zu sein. Eine Steigerung war bei den Nordsachsen auch im Umschaltverhalten zu sehen. Die Spieler hatten im Wettkampf merklich das Tempo erhöht. Emil, Tom, Konrad H. und Clemens sorgten immer für Unruhe und sie suchten im Konterspiel ihren Erfolg. Die positiven Ansätze spiegelten sich zudem im Positionsspiel wieder. Gefahr von allen Positionen. Mutig wurden zahlreiche richtige Entscheidungen getroffen. Als Team erspielten die SGer geduldiger ihre Chancen heraus, als in 2016. Bester Werfer war dabei Florian F. mit 6 Treffern. Weiterhin freuten sich die Trainer, dass auf dem Parkett viele Trainingsinhalte umgesetzt und als Spiellösungen anerkannt wurden. Ein besonderes Lob erhält Florian H., welcher zu 100 Prozent alle 7- Meterstrafwürfe souverän verwandelte. In der Mannschaft hatte Jeder seine Aufgabe. Alle Räder griffen ineinander, zeigten ein wundervolles Gesamtbild und so erspielten sich die Nordsachsen einen wertvollen Punktgewinn. Teamgeist, Moral und Leidenschaft vervollständigten das Puzzle. Weiter so!! Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Hans-Joachim Winkler, der die Partie souverän leitete. Zum wiederholten Male schickte der VfB Torgau keine Schiedsrichter. Erschreckend war jedoch, dass während und nach dem Vorspiel im Match der männlichen D-Jugend erfahrene Handballeltern und ehemalige Spielerinnen aus Torgau die besten Kritiken gegenüber dem Schiedsrichter und auch den Kindern des NHV Concordia Delitzsch übrig hatten, sich als Eltern versteckten, aber ihrer eigenen Pflicht als Schiedsrichter nicht nachkamen. Sven Griehl Spielverlauf: 1.HZ:1:0, 1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 3:3, 4:3, 4:4, 5:4, 6:4, 6:5, 6:6, 7:6, 7:7, 8:7, 8:8, 9:8, 9:9, 10:9 2. HZ: 10:10, 11:10, 12:10, 12:11, 12:12, 12:13, 13:13, 13:14, 13:15, 14:15,14:16, 15:16, 16:16, 17:16, 17:17, 18:17, 18:18, 19:18, 20:18, 20:19, 21:19, 21:20, 21:21  Es spielten: Janne (TOR), Konrad S. (TOR) – Florian F. (6), Emil (1), Clemens (1), Florian H. (3/3), Konrad H. (3), Lukas (4), Jonas, Alexander (3), Tom Fast wie in glorreichen Zeiten Montag, 23.01.2017: NHV Conc. Delitzsch - HV RW Staßfurt 30:21 (15:11) Delitzsch. Langgediente Handball-Fans in Delitzsch fühlten sich ein wenig in gute alte Zeiten zurückversetzt. Da stand Christian Hornig (39) auf dem Mannschaftsbogen der Oberliga-Partie gegen den HV Rot-Weiß Staßfurt. Mit Wladimir Maltsev (46) hielt sich ein zweiter ehemaliger Erfolgsspieler bereit für den Einsatz. Und Axel Schüler, Präsident des NHV Concordia, war als Mannschaftsverantwortlicher mit aufgeführt. Alles geschuldet der personellen Engpasssituation. Die ohnehin schon knappe Spielerdecke war durch die Verletzungen von Patrick Baum, Niklas Prautzsch und Felix Randt deutlich kürzer geworden. „Ich spiele nur im Notfall“, kündigte Trainer Maltsev an. „Meine Einwechslung war nicht nötig“, sagte nach Abpfiff ein strahlender Hornig, der ansonsten die Geschäftsstelle des Vereins leitet. Der Oldie-Einsatz war nicht nötig, denn die Gastgeber fegten den Gegner aus dem Salzlandkreis deutlich mit 30:21 (15:11) aus der mit geschätzt 300 Zuschauern gefüllten Halle. Die Nordsachsen holten sich damit im zweiten Heimspiel in Folge den zweiten doppelten Punktgewinn. Im Kampf um den Klassenerhalt haben die Delitzscher mit nun 13:17 Punkten wichtigen Boden gut gemacht. Die Gäste hielten nur in den ersten zehn Minuten einigermaßen mit. Sie gingen mit 1:0 in Führung und kämpften sich in der zehnten Minuten auf ein 4:4-Unentschieden zurück. Danach hatten die Rot-Weißen aber weitgehend ihr Pulver verschossen. „Delitzsch war vom Anpfiff weg in allen Belangen überlegen“, musste Staßfurt-Trainer Uwe Werkmeister zugeben. Und tatsächlich: Die Heimmannschaft zeigte eine konzentrierte Leistung, ließ sich vom anfänglichen Rückstand nicht verunsichern und präsentierte sich vor allem äußerst zweikampfstark. Beispielhaft dafür stand eine Szene, in der Jan Jungandreas im Liegen einen schon verloren geglaubten Ball zurückholte und vom Boden aus zu Malte Unkell passte, der frei vor dem zuletzt hochgelobten Gäste-Keeper Bilal Shagluf souverän das 6:4 erzielte. Das war so etwas wie der Startschuss zu einer gekonnten Offensive. Delitzsch zog das Tempo an, ließ im Angriff Ball und Spieler laufen. Die Angreifer warteten, wenn erforderlich, geduldig, bis sich eine Lücke in der Gäste-Abwehr auftat und nutzten diese Gelegenheiten dann eiskalt. Selbst in Unterzahl – Oliver Wendlandt war nach einem Foul für zwei Minuten vom Parkett gestellt worden – verloren die Concorden den Faden nicht. Danny Trodler erhöhte auf 14:10 und netzte mit dem Pausenpfiff zum 15:11 ein. Nach dem Wechsel wurde das Spiel der Gastgeber noch überlegener. Staßfurt fand in der Abwehr kein legales Gegenmittel gegen die Angriffswucht des NHV, kassierte mehrere Zeitstrafen hintereinander und verzweifelte in der Offensive an der von Wendlandt glänzend organisierten Deckung. Ein ums andere Mal wurden Würfe abgeblockt. Torjäger Sebastian Retting wurde völlig aus dem Spiel genommen, traf lediglich bei Strafwürfen. „In der Abwehr waren wir sehr aggressiv“, kommentierte Jungandreas. „Das war Gold wert“, ergänzte der starke Kreisspieler Clemens Schlegel, der sich im Angriff immer wieder geschickt freilief, angespielt wurde und sieben Tore erzielte. „Die Pässe kamen heute perfekt“, so der 26-Jährige, der auch Trainer und Ersatzspieler Maltsev lobte: „Er hat uns perfekt auf den Gegner eingestellt“. Ein verdientes Lob kassierte Torhüter Gabor Pulay von Jungandreas. „Er war herausragend.“ Der 46-jährige Routinier entschärfte 16 Würfe der Staßfurter, kam so auf eine überragende Quote von 43 Prozent gehaltener Bälle und war einer der Garanten, dass die Revanche für die 26:27- Hinspielniederlage glückte. Ulrich Milde NHV: Neuhäuser (1/1 Parade), Pulay (16/1 Paraden); Sowada (1), Mittag (6), Trodler (4), Unkell (4), Schlegel (7), Jungandreas (6/1), Meiner (2), Wendlandt, Hannuschke, Hornig (n.e.) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Frauen: Endlich ein Auswärtssieg Montag, 23.01.2017: HSV Mölkau - NHV Concordia Delitzsch 24:29 (9:14) Das Spiel begann mit einem echten Schlagabtausch, bis zum 7:7 nach der ersten viertel Stunde. Doch dann konnten sich die Delitzscher Frauen einen 5 Tore Vorsprung erkämpfen. Mit schnellen Angriffen und einer sicher stehenden Torfrau. Nun hätten die Frauen vom NHV anfangen können miteinander zu spielen. Es waren aber immer wieder Einzelaktionen mit einer soliden Deckungsleistung, bis die erste Halbzeit abgepfiffen wurde. Bei einem Stand von 9:14 wurden die Seiten gewechselt. In der Kabine gab es klare Worte, in Bezug auf die Deckungsarbeit und die Angriffsleistung, für alle Spielerinnen. In der zweiten Halbzeit konnten unsere Frauen zum Teil einen 8 Tore Vorsprung herausspielen. Die Deckung stand kompakter und an die Angreiferinnen wurden früh gestoppt. Das Angriffsspiel war weiterhin geprägt durch Einzelaktionen, die allerdings zum Teil sehr sehenswert waren. Kurz vor Ende wurde es noch einmal knapp und Mölkau kam bis auf 3 Tore heran. Doch die Delitzscher Frauen konnten an diesem Tag aus den vollen schöpfen. Durch eine Umstellung des Angriffspiels, wurden in kürzester Zeit noch einmal 3 Tore geworfen und die schnellen Beine genutzt rechtzeitig in der Deckung zu stehen. Am Ende stand es dann 24:29 und die Frauen aus Delitzsch haben verdient gewonnen. Die Mannschaft hat es geschafft ein echtes Team zu werden, jetzt können sie beginnen es allen auf dem Parkett zu zeigen! Anja Zscheyge NHV: Annett Rudolph (TW), Sandra Praters (TW); Juliane Göppert 1, Eva Teppke, Kristin Mertzsch 2, Christine Petermann 3, Laura Säuberlich 1, Luisa Palgen, Anne Brosig 6, Julia Schröter, Franzi Palgen 3 (2), Anja Zscheyge 4, Elisa Aschenbach 4 (2), Maria Nahrstedt 3 (2) Behindertensport: Erfolgreicher Start ins neue Jahr Montag, 23.01.2017: Am 21. Januar kehrten die Behindertensportler des NHV Concordia mit einer Silbermedaille im Gepäck aus Radebeul nach Delitzsch zurück. Dabei ging das Auftaktspiel gegen den SV Fortschritt Meißen-West total in die Hose. Gegen diesen wirklich starken Gegner verloren die Concorden mit 2:12 Toren, wobei Marcel Fischer mit tollen Paraden eine noch höhere Niederlage verhinderte. Er war der Einzige, der sich wehrte. Alle anderen Spieler ergaben sich wehrlos dem gegnerischen Team, das Ronny Groß gleich zu Spielbeginn und über die gesamte Spieldauer hinweg in Manndeckung nahm. Diese Maßnahme des Gegners überraschte und verunsicherte die gesamte Mannschaft dermaßen, dass sie wie gelähmt wirkte und jegliche Laufbereitschaft vermissen ließ. Mit fortlaufender Spieldauer wurde das Selbstbewusstsein immer geringer. Im nächsten Spiel gegen den Gastgeber Radebeuler HV steigerte sich das Delitzscher Team deutlich und erspielte sich einen 15:4 Sieg. Die Umstellung von einer 6:0 auf eine 5:1 Deckung zeigte Wirkung und Jenifer Sperling gelangen mehrere einfache Kontertore. Im Positionsangriff zeigte eine personelle Änderung ebenfalls Wirkung. Durch den Einsatz von Jenifer auf der mittleren Aufbauposition wurde das Delitzscher Angriffsspiel schneller und sicherer, so dass mehr Druck auf die gegnerische Deckung ausgeübt werden konnte. Im letzten Spiel gegen die WfbM Glauchau knüpften die Concorden nahtlos an die Leistung des vorangegangenen Spieles an und gewannen mit 14:7 Toren. In diesem Spiel erzielte der eingewechselte Detlef Schwarz nach schönen Zuspielen von Ronny Groß drei Tore vom Kreis. Während des Turnierverlaufes erhielten alle Spieler ihre Einsatzzeiten und 7 Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Nun gilt es mit Vorfreude auf die bevorstehenden Höhepunkte fleißig weiter zu trainieren. Dirk Woelki wJD: Überlegener Auswärtssieg Montag, 23.01.2017: MoGoNo Leipzig - SG Nordsachsen 11:26 (7:13) Eine klare Angelegenheit war die Partie der Delitzsch-Eilenburger Kombination bei Motor Gohlis Nord Leipzig. Die Nordsachsen gewannen klar mit 26:11 Toren und liegen nun in der Tabelle mit 18:10 Punkten auf dem vierten Platz, den sie bei zwei noch ausstehenden Begegnungen sicher haben. Die Gäste starteten in Leipzig ganz stark und lagen mit 12:2 in Führung. Danach schlichen sich verständliche Nachlässigkeiten ein, die Abwehr packte nicht mehr ganz so aggressiv zu, einige gute Torchancen wurden ausgelassen. Trainer Michael Münch sprach zufrieden von einem "hochverdienten Sieg", allerdings mit einigen zu einfachen Gegentreffern. Am Sonnabend  dürften die Spielerinnen vor dem nächsten Erfolg stehen. Um neun Uhr ist der Leipziger SV  Südwest zu Gast in Delitzsch. Bei engagiertem Auftreten dürfte der doppelte Punktgewinn sicher sein. U. Milde
Bilder Saison 2017/18
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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Fels in der Handball-Brandung: NHV-Schlussmann Gabor Pulay. Jan Jungandreas (links) im Sinkflug - sein Team befindet sich auf dem Weg nach oben. AUSWÄRTSSIEG!!! Der Ausflug hat sich gelohnt – Delitzscher Mannschaft und Fans sind glücklich über den Auswärtssieg. Spendenkonto