Nächstes Spiel Samstag, 25.11.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- SV 04 Plauen-Oberlosa
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Newsarchiv - Dezember 2016 (1.-18.12.)
18.12.2016 mJE: Die Heimserie hält 16.12.2016 Auf zum letzten Tanz des Jahres 16.12.2016 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 17./18.12.2016 14.12.2016 Frauen: Bittere Niederlage im Derby 12.12.2016 Mit viel Kampf zum verdienten Ausgleich 12.12.2016 wJD: Klarer Sieg über das Schlusslicht 11.12.2016 mJE: Derby-Sieg in Eilenburg 09.12.2016 Delitzscher Handballer gehen auf „Alligatorenjagd“ 09.12.2016 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 10./11.12.2016 07.12.2016 mJD: Leistung bestätigt 05.12.2016 NHV Concordia kehrt erneut mit leeren Händen heim 04.12.2016 mJE: Zuhause weiterhin ungeschlagen 04.12.2016 wJD: Mit schwacher Leistung Sieg verschenkt 02.12.2016 NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 03./04.12.2016 02.12.2016 Kapitän wünscht sich Sieg zum Geburtstag mJE: Die Heimserie hält Sonntag, 16.12.2016: NHV Conc. Delitzsch – SG LVB Leipzig 16:14 (8:5) Ihr bislang bestes Saisonspiel haben sich die jungen Concorden für das vierte Adventswochenende aufgehoben. Gespielt wurde am Samstag gegen die Mannen der SG LVB Leipzig. Und die Straßenbahner legten los wie die Feuerwehr und feuerten aus allen Lagen auf das Delitzscher Tor. Nach etwa 5 Minuten konnte sich die Delitzscher Abwehr besser auf das Leipziger Angriffsspiel einstellen. Von da an entwickelte sich ein ansehnliches und ausgeglichenes Spiel. Zur Halbzeit stand es dann 8:5. Nach der Pause konnten die Messestädter zunächst auf 9:8 verkürzen. Doch die Concorden ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit ein paar schnellen Kontern konnte der alte Abstand wiederhergestellt werden. Bis zum Ende behielten die Delitzscher die Nerven und gewannen das letzte Heimspiel dieses Jahres verdient mit 16:14. Die Delitzscher Trainer freuten sich besonders über die Fortschritte im spielerischen Bereich. Zunehmend kann das im Training geübte besser umgesetzt werden. Nach der wohlverdienten Weihnachtspause findet am 07.01.2017 das letzte Spiel der Kreismeisterschaftsrunde statt. Stefan Voigt NHV: Niklas Schulz (TW, 8 Paraden), Julian Scheffel (TW, 6 Paraden), Ben Braunsdorf (6 Tore), Lukas Maja (6), Nico Merkel, Johannes Mundt, Luca Wetzel, Clemens Epperlein, Janek Rühl, Luca Beetz (3), Chris Tenelsen, Hermann Ast, Hannes Braunschweig (1) Auf zum letzten Tanz des Jahres Freitag, 16.12.2016: Handball-Oberliga: NHV Concordia Delitzsch gastiert morgen in Plauen und kann mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen. Delitzsch. Mit dem Sachsenduell beim SV 04 Plauen-Oberlosa endet morgen ab 19 Uhr für die Oberliga-Handballer des NHV Concordia Delitzsch das Handballjahr 2016. Es ist dies bereits das achte Auswärtsspiel der laufenden Saison. Heimspiele konnten die Concorden um Chefcoach Wladimir Maltsev dagegen bis dato erst fünf bestreiten. Optimal ist das – gerade für einen Aufsteiger – nicht, doch Besserung naht, denn im neuen Jahr dürfen sich die Delitzscher dafür auf neun Partien in der heimischen Mehrzweckhalle freuen. Doch bevor es soweit ist, wartet im Vogtland eine weitere schwere Aufgabe, denn der Aufsteiger 2015 hat sich gleich in seiner ersten Saison als Neunter in der Oberliga etabliert und ist auch in dieser Saison gut unterwegs. Als aktuell Zehnter des Tableaus sammelten die Spitzenstädter bislang zwei Punkte mehr als Delitzsch, das derzeit als Zwölfter den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Doch Momentaufnahmen dieser Art haben in der bemerkenswert ausgeglichenen Mitteldeutschen Oberliga wenig Aussagekraft. Sollte den Concorden in Plauen ein Sieg gelingen, würden sie wegen des besseren Torverhältnisses an den Gastgebern vorbeiziehen und dürften den Jahreswechsel auf einem Mittelfeldplatz verbringen. Das ist freilich leichter gesagt als getan, denn Plauen-Oberlosa hat in dieser Saison nur eines von fünf Heimspielen verloren. Auffällig ist, dass man bei den Heimsiegen gegen Halle, Zwickau und Aschersleben jeweils nur mit nur einem Törchen Vorsprung über die Ziellinie ging. Der Gedanke liegt nahe, dass die Spitzenstädter die knappen Erfolge nicht zuletzt ihrem ebenso zahlreichen wie begeisterungsfähigen Heimpublikum in der stets gut gefüllten Helbig-Halle zu verdanken haben. Doch kampflos wollen sich die Delitzscher Fans nicht geschlagen geben und so wurde kurzerhand ein Reisebus gechartert, mit dem sich morgen 50 Schlachtenbummler und etliche Trommeln auf den Weg in die aus Sachsenliga-Zeiten vertraute Sportstätte machen werden. Weitere NHV-Anhänger werden zudem mit dem Auto anreisen. Zu den besonderen Stärken der Plauener zählt die Ausgeglichenheit des Kaders. Ein Blick auf die aktuelle Torschützenliste offenbart, dass nur ein Plauener in den Top 30 rangiert, nämlich Ex-Concorde Andreas Weikert auf Platz 29 mit 46 Toren aus zwölf Spielen. Aus Sachsenliga-Zeiten noch gut bekannt ist zudem der zweitbeste Torschütze Sebastian Duschek. Der baumlange Muskelprotz mit dem waffenscheinpflichtigen linken Wurfarm lief in den vergangenen Jahren für die 2. Mannschaft des EHV Aue auf, warf dort regelmäßig die Tornetze kaputt und wurde dafür immer wieder mit Einsatzzeiten in der Bundesliga-Mannschaft belohnt. Einer der besten Plauener Spieler steht aber zwischen den Pfosten, und das schon seit sieben Jahren. Torhüter Carsten Klaus brachte die Delitzscher mit seinen Paraden schon zu Sachsenliga-Zeiten regelmäßig zur Verzweiflung. Die Delitzscher Torjäger Jan Jungandreas, Danny Trodler, Malte Unkell, Lucas Mittag und Co. dürfen gewiss sein, dass Routinier Klaus sich noch gut an die Wurfbilder der Delitzscher Spieler erinnert. Den endlich genesenen Kapitän Jan Jungandreas ficht das nicht an: „Zum Jahresabschluss wartet mit Plauen-Oberlosa ein Spiel auf uns, auf das wir uns sehr freuen. Die Atmosphäre ist dort immer toll und mit unseren diesmal besonders zahlreichen Fans wird das ein besonderes Spiel“, meint der Rechtsaußen. „Die Partien gegen Oberlosa waren immer knapp und hart umkämpft und davon ist auch diesmal wieder auszugehen. Wir werden auf jeden Fall alles daran setzen, die Punkte zu holen. Gegen Aschersleben hatten wir in jeder Halbzeit kurze Phasen dabei, in denen nichts lief. Wenn wir es schaffen, das abzustellen und Oberlosa 60 Minuten lang unter Druck zu setzen, können wir durchaus optimistisch sein.“ Ähnlich – wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen – sieht das auch der Plauener Manager Rico Michel: „Ich erwarte wieder ein ganz enges Spiel, das wir vor heimischer Kulisse natürlich gewinnen wollen. Zuletzt waren wir in eigener Halle sehr stabil. Daran gilt es anzuknüpfen. Auf jeden Fall freuen wir uns auf die Partie vor stimmungsvoller Kulisse.” Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 17./18.12.2016 Frauen: Bittere Niederlage im Derby Mittwoch, 14.12.2016: VfB Eilenburg - NHV Conc. Delitzsch 21:19 (8:13) „Ein Derbysieg schmeckt immer besser“, dies war noch die Überschrift des Heimspiels und so starteten die Delitzscher Frauen hoch motiviert am vergangenen Sonntag in das Rückspiel gegen Eilenburg. Doch der gelungene Sieg konnte nicht wiederholt werden. Das Spiel begann und sofort traten Probleme auf, denn wie in den vergangenen Spielen landeten viele Bälle neben dem Tor oder in den Händen der gegnerischen Torhüterin. Eilenburg kam ebenfalls nicht gut rein und dadurch konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Auf beiden Seiten traten viele technische Fehler auf, Abspiele gelangen nicht und wir verschenkten viele wichtige Konter. Nun kam aber das 6:8 und das Spiel wendete sich, Chancen wurden genutzt und die Abwehr stand besser. Endlich ein Aufatmen und alle fassten neuen Mut und neue Stärke. So konnten sich die Damen bis zu einem Halbzeitstand von 8:13 hocharbeiten. Die zweite Halbzeit ging los und die Concordinnen machten das erste Tor, doch der Anfang trügt und sagt nichts über das weitere Spiel aus. Denn wie ausgewechselt standen alle auf der Platte und die Eilenburgerinnen hatten leichtes Spiel, sie stellten ihre Abwehr um und nutzten ihre Gelegenheiten besser. Tor um Tor kamen sie näher, trafen von hinten und von außen. Dies blieb bei unseren Frauen fast ganz aus, denn die Außen- und Rückraumspielerinnen kamen gar nicht ins Spiel und so wurden die meisten Tore durch 1 gegen 1-Aktionen gemacht. Die Gegnerinnen schossen bis zu einem Stand von 13:14 jedes Tor und ließen sich nicht nochmal abschütteln, denn immer wieder kamen sie durch die Abwehr durch oder trafen von hinten leichte Tore. Die Motivation und der Kampfgeist schienen verloren, keiner konnte gegen das Spiel der Eilenburgerinnen etwas ausrichten und so verloren die Delitzscher Frauen mit 21:19 gegen einen Gegner, den man im Heimspiel hoch geschlagen hatte (28:13). Dies war hoffentlich der letzte Tiefpunkt der Saison, denn in 30min sechs Tore zu schießen ist eindeutig viel zu wenig. Aber im nächsten Heimspiel gegen den HBL Miltitz 2011 am 14.1. wird wieder ein Sieg eingefahren. Isabell Häring NHV: Annett Rudolph, Sandra Praters, Juliane Göppert, Marie-Sophie Mayer (5/4),Maria Nahrstedt (2), Eva Teppke, Julia Wölfer, Kristin Mertzsch, Christine Petermann (2), Anne-Marie Brosig (2), Elisa Aschenbach (3/1) und Luisa Pallgen Mit viel Kampf zum verdienten Ausgleich Montag, 12.12.2016: NHV Conc. Delitzsch - HC Aschersleben 27:27 (14:14) Delitzsch. Haben die Concorden aus Delitzsch am Samstagabend einen Punkt gewonnen oder einen verloren? „Ich glaube, das werde ich erst in den nächsten Tagen beurteilen können“, äußerte sich nach der Partie gegen den HC Aschersleben der NHV- Trainer Wladimir Maltsev. Das klingt aufrichtig. Und wie es eigentlich jeder Coach machen sollte, stellt er sich auch vor sein Team, das in dieser Partie wohl nicht die optimale Leistungen abrufen konnte. „Wir sind dennoch auf einem richtigen Weg. Die Mannschaft wird bald deutlicher ihre Stärken erkennen und auch daran glauben.“ Gegen die Gäste aus Sachsen-Anhalt kamen die Delitzscher nicht über ein 27:27 (14:14) hinaus, mussten gar zufrieden sein, dass es am Ende so ausging. Das Glück des Tüchtigen war auf Seiten der Concorden. „Wir haben den Kampf angenommen und durchgestanden“, bemerkte Maltsev. Seine Jungs hatten alle drei zurückliegenden Auswärtsbegegnungen, wenn auch knapp, verloren. Insofern ist dieser Teilerfolg vor allem etwas Seelenschmalz, kann hoffentlich das Selbstbewusstsein stärken. Das Spiel entwickelte sich nicht so wie es sich die Gastgeber gewünscht hatten. Sie liefen von Anfang an einem Rückstand hinterher, hatten zunächst nicht den Biss in der Abwehr wie er nötig gewesen wäre, um die Ascherslebener um den Rückraumstrategen Clemens Grafenhorst (acht Tore) wirkungsvoll einzuschränken. Vorn wollten es die Concorden besonders gut machen, scheiterten dort aber nicht selten am aggressiv flexiblen 6:0-Riegel der Gäste, aber auch an sich selbst. Die eigene Nervosität konnten die Concorden anfangs nicht ablegen, später wurde es deutlich besser. Mit seinem ersten Wurf aufs Tor Mitte der ersten Halbzeit machte Jan Jungandreas nach seiner Verletzungspause wieder auf sich aufmerksam. Er steuerte im Verlauf der Partie insgesamt sieben Tore bei, verwandelte alle drei Siebenmeter sicher. Psychologisch wichtig war vielleicht das 8:9, Concordia behielt den Anschluss. Allerdings gelang es Aschersleben in der 20. Minute, mit drei Toren (12:9) davonzuziehen. Jungandreas traf drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff zum 13:13, das war erstmals der Ausgleich. Auch für das 14:14 war der NHV-Kapitän zuständig. Zuvor hatte sich vor allem Franz Flemming im NHV-Tor mehrfach auszeichnen können. Für die Statistik: 13 Paraden wurden gezählt. In der zweiten Halbzeit gingen die Concorden in Führung, blieben es aber nicht. Fünf Minuten vor Schluss lagen sie mit drei Toren zurück. Maltsev nahm natürlich eine Auszeit, wollte seine Jungs nochmals wach rütteln, ihnen Mut zusprechen. Es müssen die richtigen Worte gewesen sein. Der frischgebackene Papa Danny Trodler spielte wie entfesselt, warf in der Schlussphase vier seiner insgesamt sieben Tore. Er traf zwar sicher, doch vorher hatten sich andere an Jan Stein versucht. Die Würfe waren zu unplatziert, prallten am Körper des Alligator-Torwartes einfach ab. Die Mannschaft um HCA-Trainer Dmitri Filippow wollte sich keineswegs geschlagen geben, kämpfte ebenso verbissen um jeden Ball wie es die Delitzscher taten. Als eine Minute vor dem Schlusspfiff Niklas Prautzsch ein Zuspiel der Ascherslebener abfing, damit einen Konter ermöglichte und Clemens Schlegel von Danny Trodler perfekt bedient wurde, war das geschafft, was sich die zahlreichen Zuschauer erhofften: Wenigstens ein Punkt gerettet. Beim 27:27 bliebt es auch, als die Gäste in den Restsekunden noch einen Angriff vortrugen. Die Schiris erkannten auf Stürmerfoul und beendeten die Partie. Dass das Spiel zwischenzeitlich nicht ganz so ansehnlich wirkte, mag an manchen zweifelhaften Entscheidungen der Unparteiischen gelegen haben. Insgesamt wurden 30 Strafminuten ausgesprochen, zwölf für die Concorden, 16 für die Gäste. Alles in allem: Es war eine spannende, hart umkämpfte Begegnung. Ditmar Wohlgemuth (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser, Flemming, Pulay; Sowada, Mittag (3), Trodler (7), Prautzsch, Unkell (4), Schlegel (3), Jungandreas (7/3), Meiner, Randt, Baum (3), Hannuschke Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJD: Klarer Sieg über das Schlusslicht Montag, 12.12.2016: SG Nordsachsen – SV Leisnig 28:4 Mit einem deutlichen und ungefährdeten Sieg hat sich die weibliche D- Jugend in die kurze Weihnachtspause verabschiedet. Der Tabellenvierte ließ dem Schlusslicht SV Leisnig keine Chance und gewann mit 28:4. Von Beginn an entwickelte sich eine einseitige Partie. Die Delitzsch-Eilenburger Kombination war haushoch überlegen und zeigte phasenweise ein gutes Zusammenspiel. “Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, wir konnten auch den jüngeren Spielerinnen längere Einsatzzeiten geben”, sagte Trainer Michael Münch. “Die Abschlüsse vor dem Tor sowie die Zusammenspiele müssen aber noch besser werden”, mahnte seine Trainer- Kollegin Michele Quasdorf. Verbesserungsbedarf zeigte sich auch in der Deckung. Dort fehlte es in manchen Situationen an der Abstimmung. “Wir freuen uns über den Sieg, dürfen uns aber auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen”, kommentierte Quasdorf. Die nächste Prüfung wird hart sein: Sie steht am 8. Januar an bei der Begegnung beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Mölkau. U. Milde   SGN: Laura Kummer; Nele Schöning, Maja Schöning 1, Liane Stenitzer 1, Fanni Wanjek 6, Lara Jil Sander 6, Gina Klügel, Jueliette Zühlcke 3, Stella Zwicker 6, Nora Löser 1, Miriam Lüttich 2, Anastasia Rößner 2 mJE: Derby-Sieg in Eilenburg Sonntag, 11.12.2016: VfB Eilenburg - NHV Concordia Delitzsch 12:20 (7:7) In den frühen Morgenstunden des 3. Advents bestritten die jungen Concorden ihr letztes Auswärtsspiel in diesem Jahr. Gleichzeitig war es das Spitzenspiel des Spieltages (Dritter gegen Vierter). Gastgeber waren die Sportfreunde des VfB Eilenburg. Im Verlauf der ersten Halbzeit schenkten sich beide Kontrahenten nichts. Die starken Abwehrreihen auf beiden Seiten ließen kaum Chancen zu. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und zur Halbzeitpause stand es leistungsgerecht 7:7. In der Pause ermahnten die Delitzscher Trainer ihre Schützlinge, mehr Bewegung ins Angriffsspiel zu bringen. Die Ansprache wirkte Wunder. Mit hoher Laufbereitschaft und klugem Doppelpass-Spiel beeindruckten die Concorden den Gegner. Binnen 7 Minuten setzte sich der NHV vorentscheidend auf 9:14 ab. Auch in der Abwehr wurden die Angriffsbemühungen der Eilenburger mit viel Laufarbeit unterbunden. Am Ende gewannen die Delitzscher das Derby mit 12:20 und tauschten damit die Tabellenposition mit den Eilenburgern. Am nächsten Wochenende findet dann das letzte Spiel dieses Jahres gegen die SG LVB Leipzig statt. Anwurf ist am 17.12.2016 um 10.00 Uhr in der Delitzscher Mehrzweckhalle. Stefan Voigt NHV: Pascal Zschöttsche (TW, 6 Paraden), Janek Rühl (TW, 3 P.), Ben Braunsdorf (9 Tore), Lukas Maja (2), Nico Merkel, Yves‑Lucien Gläser (7), Julian Scheffel, Lukas Hupka (1), Felix Pietzsch, Anton Teresniak (1), Noah Zeidler, Hermann Ast, Hannes Braunschweig Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Delitzscher Handballer gehen auf „Alligatorenjagd“ Freitag, 09.12.2016: Mitteldeutsche Oberliga: NHV Concordia empfängt am Samstagabend den HC Aschersleben. Delitzsch. Nach einer wenig erfolgreichen Odyssee durch die Sporthallen Mitteldeutschlands kehren die Delitzscher Oberliga- Handballer morgen Abend um 19.30 Uhr in die heimische Mehrzweckhalle zurück. Nach fünf Wochen Pause bestreiten sie endlich wieder ein Heimspiel. Zu Gast sind dann die „Alligators“ des HC Aschersleben. Bei beiden Mannschaften ist seit Ende Oktober der sprichwörtliche Wurm drin. Delitzsch verlor seither alle vier Spiele und auch Aschersleben konnte nur eine von fünf Partien für sich entscheiden. Der einzige Sieg gelang den Salzländern vor heimischer Kulisse gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Hermsdorf, wobei man auch in dieser Partie weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück blieb. Nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den Tabellenvorletzten Apolda nahm HCA-Kreisläufer Eric Straßburger am vergangenen Wochenende erstmals das Wort „Krise“ in den Mund. „Zurzeit gefällt mir unser Spiel überhaupt nicht.“ Zumal die letzten Partien gegen Teams waren, die im unteren Tabellendrittel stehen. Und das nach fast der kompletten Hinrunde sicher nicht zu unrecht. „So wie wir momentan spielen“, so Straßburger, „gehören wir da unten auch rein. Das war heute nur schmale Handballkost.“ Trainiert wird der amtierende Vizemeister schon seit vielen Jahren von einer echten Koryphäe des Handballsports, dem russischen Welt- und Europameister sowie zweifachen Olympiasieger Dmitri Filippov. Der inzwischen 47-Jährige ist verständlicherweise wenig erbaut vom Spiel seiner Schützlinge: „Wir haben derzeit große Probleme in der Deckung. Die Arme zum Blocken sind zwar da, aber es sind zu viele Lücken dazwischen.“ Der Ascherslebener Co-Trainer Frank Seifert erwartet von seiner Mannschaft im letzten Spiel des Jahres noch einmal eine konzentrierte Leistung: „Beiden Mannschaften scheint in den letzten Spielen ein wenig die Puste auszugehen. In Delitzsch wird es davon abhängen, welche Mannschaft sich aus der so entstandenen Drucksituation am ehesten befreien kann.“ Bei den Gästen werden definitiv Alexander Weber (30) und Youngster Tom Kaufmann (19) fehlen, auf Delitzscher Seite wird Zweimetermann Oliver Wendlandt wohl erneut mit Kniebeschwerden ausfallen. Besonderes Augenmerk werden die Gastgeber auf den routinierten Ascherslebener Torjäger Carsten Kommoß (35) richten, im Moment mit 85 Toren drittbester Torschütze der Liga. NHV-Cheftrainer Wladimir Maltsev freut sich gleich aus mehreren Gründen auf das Spiel gegen Aschersleben. Zum einen ist da das Wiedersehen mit Landsmann Filippov. Man kennt und schätzt sich seit vielen Jahren. „Und dann bin ich wirklich sehr froh, nach fünf Wochen endlich wieder vor unseren Zuschauern zu spielen. Natürlich wird das trotz Heimvorteil kein einfaches Spiel, denn Aschersleben hat eine ganz starke und eingespielte Mannschaft mit etlichen Akteuren, die lange 2. und 3. Liga gespielt haben. Aber wir müssen unser Selbstvertrauen zurückgewinnen. Und da kommt dieses Spiel vor unserer tollen Kulisse genau richtig.“ Der nach viermonatiger Verletzungspause endlich genesene Kapitän Jan Jungandreas (29) freut sich auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährten aus seiner Zeit bei Zweitligist Bernburg, denn etliche damalige Teamkollegen hat es in der Zwischenzeit ins benachbarte Aschersleben verschlagen. Nach zuletzt vier Niederlagen am Stück weiß Jungandreas, „dass wir nun langsam unter Druck stehen. Das darf uns aber nicht verkrampfen lassen. Vielmehr müssen wir uns darauf freuen, endlich wieder ein Heimspiel zu haben und mit unseren Fans im Rücken den Bock umzustoßen.“ Was es dazu neben euphorischen Fans vor allem braucht, steht für Jungandreas außer Frage: „Mit der Kampfbereitschaft und Leidenschaft aus dem Pirna-Spiel am vergangenen Wochenende und etwas mehr Glück werden wir Aschersleben Paroli bieten können und hoffentlich am Ende jubeln. Natürlich braucht es immer auch etwas Glück, aber das muss man dann eben im Notfall auch mal erzwingen.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 10.12.2016 (pdf 4,5 MB) NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 10./11.12.2016 mJD: Leistung bestätigt Mittwoch, 07.12.2016: Nachdem man eine Woche zuvor den LHV erst in Eilenburg zu Gast hatte, reiste man genau 8 Tage später nach Hoyerswerda. Wenige Tage vor dem Auswärtsspiel mussten einige Spieler krankheitsbedingt absagen, so dass man mit nur 9 Spielern anreiste. Nach einer langen Busfahrt hieß es erstmal den Kopf frei zu bekommen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Mit Anpfiff der Partie waren die Jungs im Tunnel! Man konnte schon in der 1. Halbzeit der Favoritenrolle gerecht werden und viele in der Abwehr eroberte Bälle erfolgreich im gegnerischen Tor unterbringen. Anders als im Hinspiel konnte sich die Mannschaft schon zur Halbzeit leicht mit 6 Toren auf 9:15 absetzen. In der 2. Halbzeit gab es seitens der Mannschaft keinen Abriss und man baute den Vorsprung schon in den ersten Minuten auf 11:20 aus. An diesem Vorsprung von 9 bis 10 Toren hielt die SG auch in den Zweiten 25min fest und stand am Ende verdient mit 22:34 als Sieger auf der Platte. Fazit: Super Mannschaftsleitung - super Team! Gute Regie von Malte, der seine Spieler (vor allem Kimi und Ron) toll in Szene setzen konnte. Ein Rückhalt waren wie gewohnt unsere beiden Torhüter. Jetzt heißt es am kommenden Samstag beim letzten Punktspiel 2016 gegen den Tabellenführer SC DHfK/ Mölkau I ordentlich Gas zu geben und kompakt als Mannschaftsverbund alles für ein erfolgreiches Abschneiden zu geben! Sven Griehl NHV Concordia kehrt erneut mit leeren Händen heim Montag, 05.12.2016: ESV Lok Pirna - NHV Conc. Delitzsch 28:25 (12:12) Pirna. Wieder gab es in der Handball-Oberliga keine Punkte für den NHV Concordia Delitzsch. Der ESV Lok Pirna setzte sich gegen den Aufsteiger mit 28:25 (12:12) durch. Zusammen mit dem Fanclub hatte sich die Mannschaft mit dem Ziel nach Pirna aufgemacht, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Doch trotz einer couragierten Leistung gelang dies leider nicht und Concordia rutscht somit immer tiefer in die Abstiegszone. Da Oliver Wendlandt aufgrund einer Verletzung den Weg nach Pirna nicht mit antreten konnte, entschied sich Wladimir Maltsev die Deckung umzustellen und die Mannschaft agierte in einer offensiven 4:2 Variante. Dass der Gastgeber darauf erst einmal nicht vorbereitet war, wurde ersichtlich als Delitzsch einen 5:0 Lauf startete und sich gleich zu Beginn der ersten Halbzeit eine 6:3-Führung erspielte. Doch wie so oft in dieser Spielzeit gelang es der Mannschaft nicht, so eine Führung auch mal zu verteidigen. Leichte Fehler vorn, unglückliche Gegentore hinten – und schon stand es wieder Unentschieden. Doch so leicht wollte es Delitzsch Pirna auch nicht machen. Nach Gegentoren wurde sofort Druck aufgebaut und über eine schnelle Mitte gelang so auch das ein oder andere Tor. Den Schlusspunkt in der ersten Halbzeit setzte Lucas Mittag mit einem direkt verwandelten Freiwurf zum 12:12-Pausenstand. Diese positive Stimmung nahm die Mannschaft dann auch direkt mit in die zweite Halbzeit und erspielte sich wieder eine Zwei-Tore-Führung. Doch dann kam die entscheidende Schwächephase. Urplötzlich war der Wurm drin und es gelang nichts mehr. So wie Delitzsch in der ersten Halbzeit gelang nun auch Pirna ein 5:0-Lauf. Nur mit dem Unterschied, dass sie den Vorsprung über die Zeit bringen konnten. In der Abwehr taten sich mit zunehmender Spielzeit immer größere Lücken auf und die Torhüter bekamen auch nichts mehr zu fassen. Am Ende dann ein verdienter Sieg für Pirna und für Delitzsch die Erkenntnis, dass man sich in dieser Liga keine Schwächephase erlauben darf. Trotz dieser Niederlage gab es einige positive Ansätze zu sehen. Die Mannschaft hat zu ihrem schnellen Angriffsspiel zurückgefunden, Kapitän Jan Jungandreas gab an seinem 29. Geburtstag sein Comeback und der Einsatz stimmte. Am Samstag hat dann Delitzsch tatsächlich mal wieder ein Heimspiel. Da gilt es gegen Aschersleben den Bock umzustoßen und die zwei Zähler in Delitzsch zu behalten. Jungandreas sagte nach dem Match: „Vom Auftreten als Mannschaft kann man niemandem einen Vorwurf machen, denn alle haben stark gekämpft. Leider hat uns wieder ein wenig Cleverness, Erfahrung, Glück gefehlt.“ Für ihn persönlich sei es natürlich toll gewesen, nach so langer Pause wieder auf der Platte zu stehen. „Auch in diesem Spiel waren es wieder nur Kleinigkeiten, die uns gefehlt haben. Aber genau diese Kleinigkeiten machen in dieser starken Liga den Unterschied aus“, sagte Chefcoach Wladimir Maltsev: „Natürlich hat uns durch den Ausfall von Wendlandt die Variabilität gefehlt. Zwar ist uns das streckenweise gut gelungen, aber eben nicht über 60 Minuten. Sehr zufrieden bin ich mit dem Kampfgeist der Mannschaft. Wir müssen von Spiel zu Spiel die guten Dinge beibehalten und kleine Dinge verbessern.“ Sven Sauerbrey/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Pulay (8 Paraden), Flemming (2 P.), Neuhäuser (n.e.); Mittag 6, Unkell 5, Meiner 3, Trodler 3, Baum 3/3, Schlegel 2, Jungandreas 2/1, Prautzsch 1, Randt, Hannuschke, Sowada, Randt, Hannuschke Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJE: Zuhause weiterhin ungeschlagen Sonntag, 04.12.2016: NHV C. Delitzsch – BSC Vict. Naunhof 24:14 (15:10) Am zweiten Adventswochenende spielten die Concorden in ihrem 9. Saisonspiel gegen die Sportfreunde des BSC Victoria Naunhof. In der Anfangsphase des Spiels machten die Gäste mit ihrem individuell starken Spiel den Delitzschern das Leben schwer. Immer wieder wurde die heimische Abwehr blitzschnell überspielt. So entwickelte sich bis zur 15. Minute ein ausgeglichenes Spiel. Keiner der beiden Kontrahenten konnte sich entscheidend absetzen. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit konnte der NHV einen kleinen Vorsprung herauswerfen. Beim Stande von 15:10 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff konnten die Naunhofer zunächst auf 15:13 verkürzen, ehe die Concorden das Tempo spürbar erhöhten. In der 30. Spielminute war dann die Vorentscheidung (20:13) gefallen. Am Ende gewann der NHV verdient mit 24:14, auch wenn die Höhe des Ergebnisses etwas über die Schwere des Spiels hinwegtäuscht. Positiv anzumerken bleibt die sportliche Weiterentwicklung vor allem im spielerischen Bereich. Jeder Sportler hatte etwa gleiche Einsatzzeiten und konnte sein Können zeigen. Am 3. Advent um 9.00 Uhr findet dann das letzte Auswärtsspiel dieses Jahres in Eilenburg statt. Stefan Voigt NHV: Niklas Schulz (TW, 19 Paraden), Julian Scheffel (TW, 9 Paraden); Ben Braunsdorf (8 Tore), Lukas Maja (2), Johannes Mundt, Yves-Lucien Gläser (9), Clemens Epperlein, Lukas Hupka, Luca Beetz (2), Chris Tenelsen (3), Felix Pietzsch, Anton Teresniak, Noah Zeidler, Hermann Ast wJD: Mit schwacher Leistung Sieg verschenkt Sonntag, 04.12.2016: SC Markranstädt – SG Nordsachsen 15:13 (8:5) Nach dem Schlusspfiff bilden die Spielerinnen aus Markranstädt einen Kreis und jubelten über den unerwarteten Sieg. Die Gäste aus Nordsachsen schlichen mit hängenden Köpfen aus der Halle  und in die Kabine. Im Gepäck eine 13:15-Niederlage, die sie sich selbst zuzuschreiben haben. Von Anpfiff weg “war der Wurm im Team”, wie es ein enttäuschter Vater feststellte. Da wurden Pässe schlampig gespielt, das Fangen wurde zumeist unkonzentriert ausgeführt. Die Mängelliste war aber noch länger. Im Angriff wurden nur gelegentlich die Positionen gehalten, das Spiel war statisch, da sich zu wenig bewegt wurde. Viele Würfe waren unplatziert und somit eine leichte Beute für die Markranstädter Keeperin. Die Abwehr der Spielgemeinschaft wies riesengroße Lücken auf, konsequentes Decken war an diesem gebrauchten Handballtag so etwas wie ein Fremdwort. “Ich bin sehr enttäuscht”, sage Trainer Michael Münch nach Ende der Partie, Es reiche eben nicht, lediglich in den letzten fünf Minuten zu kämpfen. Nahezu alle positiven Eigenschaften, die eine Woche zuvor gegen das Spitzenteam Taucha gezeigt wurden, seien diesmal vermisst worden. So hat die SG gegen gut kämpfende, aber dennoch nicht überragende Markranstädter den Sieg verschenkt. U. Milde SGN: Laura Kummer; Nele Schöning 1, Maja Schöning, Liane Stenitzer, Fanni Wanjek, Lara Jil Sander 7, Gina Klügel 1, Jasmin Milde, Stella Zwicker 1, Nora Löser 3, Miriam Lüttich, Anastasia Rößner NHV- & SGN-Spiele am Wochenende 03./04.12.2016 Kapitän wünscht sich Sieg zum Geburtstag Freitag, 02.12.2016: Der verletzte Delitzscher Torjäger Jan Jungandreas reist mit dem NHV Concordia nach Pirna. Delitzsch Am vergangenen Wochenende waren die Delitzscher Oberliga-Handballer zum Zuschauen verdammt. Die ungeplante Aufstockung der Liga auf 15 Mannschaften unmittelbar vor Saisonbeginn bringt den mathematisch unvermeidlichen Umstand mit sich, dass stets ein Team aussetzen muss. Und so durften die Loberstädter kampflos zur Kenntnis nehmen, dass sie am Ende des Wochenendes vom ersten Abstiegsplatz 12 um einen Platz nach oben geklettert waren. Den ersten der vier Abstiegsplätze nehmen seitdem die Herren des ESV Lok Pirna ein. Der ambitionierte ehemalige Drittligist hatte vor Saisonbeginn Platz 2 bis 8 als Zielsetzung ausgegeben und ist nicht nur deshalb fest entschlossen, morgen Abend (Anpfiff 19:30 Uhr, Sonnenstein-Arena Pirna) vor heimischem Publikum einen weiteren Beleg für die in ganz Handball-Mitteldeutschland bekannte Heimstärke der Handballer aus dem Tor zur Sächsischen Schweiz folgen zu lassen. Nach einem getrost als verkorkst zu bezeichnenden Saisonstart mit fünf Niederlagen am Stück fanden sich die Pirnaer Eisenbahner zum Unmut der euphorischen, aber auch kritischen eigenen Fans mit 0:10 Punkten am Tabellenende wieder. Doch der serbische Spielertrainer Dušan Milićević (36) blieb mit der Erfahrung einer langen Profilaufbahn ruhig und wurde belohnt, denn es folgten vier überzeugende Siege, drei davon in eigener Halle. Gerade als man bei den Eisenbahnern dachte, der Knoten sei nun geplatzt, folgte allerdings am vergangenen Wochenende die große Ernüchterung als man sich in Apolda beim Tabellenvorletzten geschlagen geben musste, so dass man nun punktgleich mit Delitzsch auf Platz 12 rangiert. „Die Niederlage kam überraschend, denn diese zwei Punkte hatten wir fest eingeplant. Nichtsdestotrotz war der Sieg für Apolda verdient“, ärgert sich Milićević noch immer. Trotz des Rückschlags am vergangenen Wochenende ist Milićević vor dem morgigen Spiel gegen Aufsteiger Delitzsch guter Dinge: „Ich freue mich auf das Spiel gegen den NHV, der zweifellos eine Bereicherung für die Liga ist. Die Delitzscher sind auf allen Positionen gut besetzt und haben in dieser Saison bereits für einige Überraschungen gesorgt. Ich habe einen großen Respekt vor dieser Mannschaft, aber wir sind gut vorbereitet und kennen die Stärken unserer Gäste. Keine Frage, wir wollen unbedingt gewinnen.“ Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge stünde freilich auch den Delitzschern um Cheftrainer Wladimir Maltsev ein doppelter Punktgewinn ausgezeichnet zu Gesicht, denn anderenfalls würde man abermals mit Pirna die Platzierung tauschen und sich auf einem Abstiegsplatz wiederfinden. Sollte darüber hinaus Freiberg mindestens einen Punkt holen, würde der NHV sogar auf Rang 13 abrutschen. Doch auch dies wäre noch längst keine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in einer Liga, in der die Plätze 5 und 13 derzeit nur mickrige drei Pünktchen trennen. Einzig Bad Blankenburg auf Platz 1 mit 22:0 Punkten und Hermsdorf auf dem 15. und letzten Platz mit 1:21 Punkten sorgen an den beiden Enden der Tabelle für klare Verhältnisse. Nachdem beim Hermsdorfer Torjäger Sebastian Triller unter der Woche ein Kreuzbandriss diagnostiziert wurde, hat man sich Presseberichten zufolge beim abgeschlagenen Tabellenletzten offenbar bereits mit dem Abstieg in die Thüringenliga abgefunden. Ganz anders die Lage beim NHV, wo Coach Wladimir Maltsev bei allem Respekt vor dem starken Gegner klar auf Sieg spielen will: „Pirna wurde vor allem zu Saisonbeginn deutlich unter Wert geschlagen. Die klaren Heimsiege gegen Oberlosa, Glauchau und Freiberg zeigen aber eindrucksvoll, wie stark diese Mannschaft ist. Wir wollen trotzdem dort gewinnen, aber dafür braucht es von der ersten bis zur letzten Sekunde absolute Leidenschaft und Kampfgeist. Daran hat es uns zuletzt gegen Radis etwas gefehlt.“ Der immer noch verletzte Kapitän Jan Jungandreas blickt optimistisch auf die Partie: „Dass wir in dieser Liga gegen jede Mannschaft mithalten können, wissen wir. Aber nun brauchen wir Punkte. Dafür müssen wir vor allem in der Abwehr wieder zu der Intensität finden, die wir zum Beispiel gegen Halle aufs Parkett gebracht haben.“ Der verhinderte Delitzscher Torjäger feiert übrigens morgen seinen 29. Geburtstag. „Das ist ein gutes Zeichen. An einem Geburtstag habe ich noch nie ein Spiel verloren“, so Jungandreas. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung
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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Stets engagiert: NHV-Kapitän Jan Jungandreas im angeregten Gespräch mit den Schiedsrichtern. Grenzenloser Jubel nach dem schweren Heimspiel. Danny Trodler und Clemens Schlegel sind enttäuscht – hinten jubelt Pirna. Auch auf seine Tore wird es morgen ankommen. Danny Trodler, wurfgewaltig und durchsetzungsstark, wird eine Stütze des Delitzscher Teams sein. Jubel nach dem Derby-Sieg. Wenn Concordias Kreisspieler Clemens Schlegel den Ball hat, ist er mit fairen Mitteln schwer davon zu trennen. Er erzielt drei Tore für sein Team. Das letzte ist das wichtigste und sichert den Delitzschern das 27:27-Unentschieden. Mit dem wieder genesenen Kapitän Jan Jungandreas an der Spitze will der NHV morgen in Plauen punkten. Die siegreichen Concorden jubeln mit ihrem Eltern-Fanclub. Spendenkonto