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Nächstes Spiel Samstag, 23.09.2017 19:00 Uhr NHV Conc. Delitzsch --- HC Einheit Plauen
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Newsarchiv - September 2016 (01.-13.9.)
13.09.2016 Der NHV zieht um und braucht eure Hilfe! 13.09.2016 mJD I Sachsenliga: Saisonauftakt im VfB-Dom 12.09.2016 Am Ende wieder leere Hände 11.09.2016 wJD: Favoriten ohne Punkte nach Hause geschickt 09.09.2016 Premiere & Abschied: NHV will zu Heimauftakt jubeln 08.09.2016 wJC: Klarer Auftaktsieg für neue Mannschaft 05.09.2016 Tiefschlag in der Schlusssekunde 05.09.2016 „Spielerisch auf keinen Fall schlechter“ 05.09.2016 mJD: Starker Auftakt in Böhlen 04.09.2016 Frauen: Kein gelungener Saisonstart 04.09.2016 wJD: Missglückter Saisonauftakt 01.09.2016 Maltsev: “Für uns geht es darum, nicht abzusteigen” Der NHV zieht um und braucht eure Hilfe!   Hallo liebe Mitglieder, Übungsleiter, Eltern und  handballverrücktes Publikum in Delitzsch,   am vergangenen Wochenende hieß es für uns als NHV Concordia Delitzsch Abschied zu nehmen aus unserer charmanten Artur-Becker-Halle. Von nun an wird der Spielbetrieb der Frauen-, Männer- und Nachwuchsteams regelmäßig in der Mehrzweckhalle Delitzsch (ehemals KSZ) stattfinden. Für den Umzug am 23.09. brauchen wir tatkräftige Unterstützer, die uns dabei helfen Werbebanden, Stehtische, Trainingsutensilien usw. von der ABH in die MZH zu transportieren.   Treffpunkt: 23.09.2016 Zeit: 15:00 Uhr Ort: Artur-Becker-Halle Hier verladen wir die Sachen in den Transporter und bringen diese in die Mehrzweckhalle in der Karl-Marx-Straße 1. Um 16:00 Uhr erfolgt in der Mehrzweckhalle der letztmalige Aufbau der Podeste und Stühle. Ab dem darauffolgenden Heimspiel (22.10.2016) wird es ein völlig neues Tribünensystem geben, das die Sitzkapazität erhöht und die Sicht deutlich verbessert! Somit bekommen auch noch einmal unsere Nachwuchsmannschaften das „Flair“ des Heimspiels zu spüren, und die Eltern können am langen Heimspielsamstag, der ab 10 Uhr mit der weiblichen Jugend E startet und um 19 Uhr mit dem Männerspiel endet, ihre Schützlinge von den besten Plätzen aus anfeuern. Damit bei der schweißtreibenden Arbeit niemand zu viel Flüssigkeit verliert, ist natürlich für Getränke gesorgt. Die zum Teil körperlich anstrengende Arbeit sollte vorzugsweise von Männern durchgeführt werden. Wir als Verein freuen uns aber über jede Art der Unterstützung und sind dankbar dafür, wenn die ein oder andere Mutti, Oma, Schwester… mit anpackt oder vielleicht den ein oder anderen Kuchen oder das ein oder andere belegte Brötchen in der Halle vorbei bringt um die Vatis, Opas, Brüder,... kulinarisch zu motivieren.   Um alle Helfer zu koordinieren, bitte ich um einen kurzen Rückruf. (Telefonnummer siehe unten) Sportliche Grüße,   Christian Hornig Geschäftsstellenleiter Tel.: 0173 5740379 hornig-handball@t-online.de   NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V. geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de mJD I Sachsenliga: Saisonauftakt im VfB-Dom Dienstag, 13.09.2016: SG Nordsachsen - Radebeuler HV 24:16 (12:9) Zum ersten Punktspiel in der neuen Saison 2016/17 begrüßte man die Gäste aus Radebeul. Dies waren keine Unbekannten! Bei der „Bestenermittlung“ der mJE 2015 traf man in Riesa auf die Neulinge der Sachsenliga. Mit diesem Jahrgang wurden die Sportfreunde aus Radebeul 2015 beim Aufeinandertreffen der besten Mannschaften des Jahrgangs 2004 in Riesa Landesmeister!!! Mit diesem Wissen ging unsere junge mJD aus der Kabine auf die Platte – man war sich bewusst, dass es heute nicht einfach werden würde und man gleich im Auftaktspiel alles abrufen muss, um gegen diesen starken Gegner zu bestehen. Leider konnte an diesem Tag die junge „neue“ SG nicht auf alle Spieler zurück greifen. Mit gesundem Respekt nahm unsere SG nach Anpfiff der Schiedsrichter Rühl/ Hentzschel den Kampf um das runde Leder auf der Platte an. Zu Beginn sah man beiden Mannschaften das gegenseitige Abtasten an. Keine der beiden Mannschaften wollte zu viel riskieren bzw. wurden Fehler gegenseitig konsequent mit schnellen Tempogegenstößen bestraft, so dass sich keiner bis zum Stand von 9:9 wesentlich absetzen konnte. Erst die letzten Minuten der 1. HZ konnte die SG für sich positiv mit einem Halbzeitstand von 12:9 gestalten. In der zweiten HZ spielte die Mischung aus Mulde- und Lobestädtern mutiger und selbstbewusster auf, so dass man den Vorsprung mit kleinen Schritten kontinuierlich über die Stationen 15:9 & 18:12 ausbauen konnte. Wie man an diesem minimalen Vorsprung erkennen kann, gaben sich die Radebeuler zu keiner Zeit geschlagen. Immer wieder fanden sie gute Mittel im Angriff, die noch unsicher stehende Abwehr mit starken 1:1-Aktionen zu überwinden. Seitens der Gastgeber konnten sich vor allem Nick & Kimi sehr gut in Szene setzen und ihrer Mannschaft den Vorsprung sichern. Mit Malte hatte man einen „neuen“ Regisseur, der während der beiden Halbzeiten immer mehr ins Spiel fand und das Spiel mit guter Übersicht leitete. Ein Garant für den Auftakterfolg war auch Benet im Tor, der mit seinen Paraden den ein oder anderen Ball vor dem Netz bewahrte. Am Ende stand mit der neuformierten SG Nordsachsen und einem Ergebnis von 24:16 ein verdienter Sieger auf der Platte! Fazit: Ein gelungener Saisonauftakt, der Einiges im Laufe der Saison 2016/17 verspricht! Es lässt sich auf vieles aufbauen, es sind allerdings noch einige Stellschrauben zu drehen! Sven Griehl SG Nordsachsen: Benet Bauer (TW); Pascal Rodewald, Malte Hornig, Nils Zscheyge, Nick Werrmann, Justin Lorenz, Tilman Ritter, Colin Schulze, Kimi Hentzschel Am Ende wieder leere Hände Montag, 12.09.2016: NHV - HC Glauchau/Meerane 22:23 (8:11) Delitzsch. Der NHV Concordia Delitzsch hat schon am zweiten Spieltag der Mitteldeutschen Handball-Oberliga ein Déjà vu erlebt. Im vorerst letzten Spiel in der altehrwürdigen Beckerhalle verlor die Mannschaft von Trainer Wladimir Maltsev am Sonnabend mit 22:23 (8:11) gegen den HC Glauchau/Meerane. Wie schon zur Viertliga-Premiere vor einer Woche in Staßfurt fehlte den Loberstädtern ein Tor zum Punktgewinn. „Ich habe gemerkt, dass die Jungs sich sehr unter Druck gesetzt haben. Sie wollten das letzte Spiel in der Beckerhalle unbedingt gewinnen, deswegen kam so viel Hektik und Nervosität auf“, sagte Maltsev anschließend. Kapitän Jan Jungandreas formulierte es noch drastischer: „Heute war definitiv mehr drin. Gegen eine so stark dezimierte Mannschaft wie Glauchau muss man zu Hause gewinnen!“ Das passierte aber nicht. Mit Glauchau kam eine erfahrene Mannschaft nach Delitzsch, die weiß, worauf es in dieser Liga ankommt. Genau das sah man auch in den ersten Minuten des Spiels. Während es die Gäste durch ihr druckvolles, variables Spiel immer wieder schafften, Lücken in der Delitzscher Abwehr zu finden, gelang dies dem NHV nicht. So musste Wladimir Maltsev bereits früh zur Auszeit greifen und die tat der Mannschaft sichtlich gut. In der Abwehr standen die Concorden jetzt wesentlich stabiler und im Angriff fanden nun auch die Delitzscher die Lücken und gingen sogar in Führung. Die konnten sie aber nicht lange verteidigen, denn dazu vergaben die Gastgeber einfach zu viele Chancen. Diese schlechte Chancenverwertung nutzten die Gäste konsequent aus und führten zur Pause nicht unverdient mit 11:8. Auch nach dem Wechsel sah es zunächst nicht besser aus. Im Gegenteil, Glauchau konnte die Führung relativ locker auf 17:13 ausbauen. Was der NHV aber immer in die Waagschale werfen kann, ist bis zum Schluss zu kämpfen. So schmolz die Führung der Gäste langsam dahin und beim Stand von 17:18 bebte so langsam die Halle. Doch dann versemmelten die Hausherren wieder beste Chancen, was der HC nutzte, um auf 21:18 davonzuziehen. Jetzt wurde es bei tropischen Temperaturen im Becker-Gewächshaus dramatisch. Delitzsch wollte unbedingt die Niederlage verhindern und kämpfte bis zum Umfallen. Bis auf ein Tor kamen die Hausherren noch einmal heran, ehe Glauchau wieder vorlegte. So ging es bis Sekunden vor Schluss, als sich die Concorden noch einmal den Ball erkämpften. Mit etwas mehr Ruhe, auch wenn nur noch wenige Sekunden zu spielen waren, hätte die Mannschaft sich vielleicht noch eine Chance erspielen können. So aber kam der Pass beim Gegner an und Delitzsch verließ das Parkett erneut als unglücklicher Verlierer. „Für den ersten Sieg fehlten ein paar mehr Ballgewinne in der Abwehr und ein paar Tore im Angriff“, sagte Maltsev. Jetzt heißt es, nach vorn blicken. In Naumburg beim HC Burgenland geht es am nächsten Wochenende um die nächsten Punkte. Der HCB hat als einzige Mannschaft seinen bisherigen Saisonspiele souverän gewonnen, was Maltsev nicht aus der Ruhe bringt. „Wir müssen jetzt dort punkten, wo es niemand von uns erwartet.“ In Naumburg zum Beispiel. Vielleicht wird es dort ja mal ein knapper Sieg und nicht schon wieder eine hauchdünne Niederlage... Sven Sauerbrey/Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Pulay, Neuhäuser; Jungandreas 7/5, Trodler 5, Schlegel 4, Mittag 3, Meiner 1, Prautzsch 1, Unkell 1, Randt, Wendlandt, Sowada Linktipp: Bildergalerie bei Facebook wJD: Favoriten ohne Punkte nach Hause geschickt Sonntag, 11.09.2016: SG Nordsachsen - SC Markranstädt 14:13 (6:8) "Das müssen wir heute wohl beherzigen", sagte wenig optimistisch der Vater einer Delitzscher Spielerin vor der Begegnung der SG Nordsachsen gegen den SC Markranstädt. Er bezog sich auf den in den Eilenburger Halle hängenden Knigge für Jugendspiele. "Erlebnis geht vor Ergebnis” heißt es dort. Und da am ersten Spieltag die Gäste Leisnig mit 38:2 aus der Halle gefegt hatten, während die Nordsachsen in Taucha mit 9:21 eine Niederlage verbuchen mussten, schien die Ausgangslage klar zu sein: Es ging nur um Höhe des Markranstädter Erfolges. Doch irren ist väterlich. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Zur Mitte des ersten Spielabschnitts führten die Nordsachsen mit 6:3. Danach folgte eine Schwächephase mit zu vielen Fehlpässen und Lücken in der Abwehr, so dass die Gäste aus dem Landkreis Leipzig Tor um Tor aufholten und zur Halbzeit einen 8:6- Vorsprung hatten. Doch die Nordsachsen ließen sich nicht entmutigen. Auch nach dem Seitenwechsel "war die Abwehr richtig gut", wie Trainer Michael Münch anerkennend registrierte. Da in der Offensive viel Bewegung herrschte und nicht immer, aber doch häufig die frei stehende Mitspielerin gesehen und angespielt wurde, machte die SG Nordsachsen zur Freude der beiden Paten (Annett Rudolph aus der ersten Frauenmannschaft und Oliver Wendlandt von den Männer-Oberligisten) Boden gut. "Wir haben gekämpft bis zum Schluss", lobte Trainer Marcus Kalbe. Und erlebte eine Schlussphase, die an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten war. Beim Stand von 13:13 hielt Torhüterin Laura Kummer in der 38. Minute einen Markranstädter Siebenmeter. Kurz darauf ging die Delitzsch- Eilenburger Kombination mit 14:13 in Führung. In der Schlussminute hielt Laura Kummer mit einer Glanzparade den Vorsprung fest. Miriam Lüttich holte sich eine Zeitstrafe ab, der daraus entstehende Wurf wurde von der Deckung geblockt. Abpfiff, Sieg für die Nordsachsen! "Erlebnis und dann noch das richtige Ergebnis – das ist nicht zu überbieten”, kommentierte der zufriedene Delitzscher Vater. U. Milde SG Nordsachsen: Laura Kummer; Nele Schöning, Maja Schöning, Liane Stenitzer, Fanni Wanjek, Lara Jil Sander (3), Jueliette Zühcke, Jasmin Milde (1), Stella Zwicker (7), Nora Löser (1), Miriam Lüttich (2), Luise Bluhm, Nina Kalbe, Gina Klügel Premiere & Abschied: NHV will zum Heimauftakt jubeln Freitag, 09.09.2016: Handball-Oberligist trifft morgen in der Becker-Halle auf Glauchau/Meerane mit einem alten Bekannten. Delitzsch. Für die Handballer des NHV Concordia Delitzsch wird der morgige Abend Premiere und Abschied gleichermaßen. Premiere, weil um 19 Uhr das erste Oberliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte angepfiffen wird. Abschied, weil die Partie letztmalig in der Artur-Becker- Halle stattfinden wird. Seit der Vereinsgründung vor sechs Jahren war die Halle mit dem ganz speziellen Charme das Wohnzimmer der Concorden. Ab dem zweiten Heimspiel am 24. September werden sämtliche Partien in der Delitzscher Mehrzweckhalle (ehem. KSZ) stattfinden. Auch die Planungen zum Umzug der NHV-Geschäftsstelle sind bereits weit fortgeschritten. Kapitän Jan Jungandreas will sich unbedingt mit einem Sieg aus der langjährigen Spielstätte verabschieden: „Die Becker-Halle war jahrelang als uneinnehmbare Festung bekannt. Wir werden alles dafür tun, dass sich daran auch nach dem Spiel gegen Glauchau nichts ändert.“ Dies ist freilich ein hehres Ziel, denn beim HC Glauchau/Meerane handelt es sich um eine gestandene Oberliga-Mannschaft, die die vergangene Saison in der oberen Tabellenhälfte abschloss. Zur neuen Saison wurde das Team um Cheftrainer Jörg Neumann (38) noch einmal verstärkt. Der einst in Delitzsch als Co-Trainer neben Uwe Jungandreas agierende Neumann hielt das Team im Wesentlichen zusammen und füllte mit hungrigen Nachwuchsspielern auf. Kurz vor Saisonbeginn schnappte man sich zudem die Dienste des 26-jährigen Linkshänders Felix Kempe, der mehrere Jahre bei Zweitligist EHV Aue und zuletzt eine Saison bei Drittliga-Absteiger Bad Blankenburg am Ball war. Dort wurde sein Vertrag allerdings mit der im Nachhinein merkwürdig anmutenden Begründung nicht verlängert, Kempe müsse seine Handballkarriere wegen einer schweren Knieverletzung beenden. Im ersten Saisonspiel gegen Hermsdorf holte Glauchau/Meerane trotz mehrerer verletzungsbedingter Ausfälle beim 26:26 einen Punkt. Ein beachtlicher Erfolg, wenn man bedenkt, dass Chefcoach Neumann neben Kempe auf seine besten Torschützen der vergangenen Saison verzichten musste. So fehlten nicht nur der tschechische Topscorer Rostislav Bruna, sondern auch der zweitbeste Schütze David Kylisek. Mit dem an einer Mandelentzündung laborierenden Christian Döhler stand der viertbeste Torschütze der Saison 2015/16 ebenfalls nicht zur Verfügung. Zumindest Kylisek und Döhler werden gegen Delitzsch wohl in den Kader zurückkehren. Trainer Neumann schiebt die Favoritenrolle vor der Reise ins Nordsächsische dennoch von sich: „Der NHV hat einen durchschlagkräftigen Angriff, große Leute in der Abwehr und hinten drin drei starke Torleute. Das wird deshalb für uns kein einfaches Spiel. Aber meine Spieler sind erfahren genug, um auch diese Aufgabe zu meistern.“ Der Delitzscher Cheftrainer Wladimir Maltsev ist sich der Schwere der bevorstehenden Aufgabe völlig bewusst: „Wenn Glauchau in Delitzsch mit voller Kapelle antritt, wird es sehr schwer für uns. Ich habe mir das Spiel gegen Hermsdorf angeschaut und eine gut aufgestellte Mannschaft mit einer guten Abwehr und zwei starken Torhütern gesehen. Außerdem gibt es im Team eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Nichtsdestotrotz wollen wir mit unserem Publikum im Rücken die Punkte in Delitzsch behalten.“ Ähnlich sieht das auch Jan Jungandreas: „Glauchau hat eine gestandene Oberliga-Truppe. Als Aufsteiger gehen wir sicherlich als Außenseiter in die Partie. Aber das istvöllig uninteressant, denn zu Hause ist alles möglich!“ Schon 16.30 Uhr bestreiten die Bezirksliga-Frauen des NHV ihr erstes Heimspiel der neuen Saison. Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Absteiger Miltitz sollen nun gegen Mölkau die ersten Punkte eingefahren werden. Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 10.09.2016 (pdf 4,4 MB) Info: Alle bestellten Dauerkarten können vor dem Spiel an der Kasse abgeholt werden. Eine Dauerkarte für alle 14 Männerspiele kostet 96 statt regulär 112 Euro. Eine Dauerkarte für alle 10 Frauenspiele kostet 20 statt regulär 44 Euro. Bestellungen sind immer noch möglich per E-Mail an geschaeftsstelle@nhv-concordia-delitzsch.de wJC: Klarer Auftaktsieg für neue Mannschaft Donnerstag, 08.09.2016: TSG Taucha - SG Nordsachsen 16:21 Der Saisonauftakt der weiblichen C-Jugend verlief erfolgreich. Die  Mädels aus Eilenburg und Delitzsch spielten erstmalig unter der SG Nordsachsen. Unsere Mannschaft ging mit gemischten Gefühlen an den Start, da es noch kein Zusammenspiel gab. Beiden Teams war es anzumerken, dass es das erste Saisonspiel war. Nach einigen Angriffen fanden unsere Mädels der SG gut ins Spiel. Durch sehr gute Abwehrarbeit wurde es dem Gegner schwer gemacht, ins Spiel zu finden. Nach vielen Balleroberungen durch Helena und Leann, konnte ein Vorsprung von 4 Toren erkämpft werden. Die Spielerinnen der TSG Taucha ließen sich dadurch nicht entmutigen und versuchten mit schnellen Angriffen den Rückstand zu verkürzen. Durch taktische Angriffe und gute Zusammenarbeit in der Abwehr gelang es den Gegnern nicht in Führung zu gehen. Die SG Nordsachen dominierte das komplette Spiel. In der zweiten Hälfte des Spieles ließ die Konzentration bei der SG etwas nach und einige Bälle gingen den Mädels verloren. Eine Auszeit der Trainer war dringen notwendig. Diese Schwäche nutzen die Gegnerinnen der TSG Taucha gnadenlos aus und der hart erkämpfe Vorsprung schrumpfte immer mehr. Dennoch stand es zum Abpfiff 16:21 für die Spielerinnen der SG Nordsachsen. Das Trainergespann ist stolz auf die gute Leistung unserer Mädels. T. Fechner Tiefschlag in der Schlusssekunde Montag, 05.09.2016: HV RW Staßfurt - NHV Conc. Delitzsch 27:26 (12:11) Delitzsch verliert erstes Oberliga-Spiel in einer dramatischen Endphase in Staßfurt mit 26:27 Staßfurt. Unglücklicher hätte die Oberliga-Premiere des NHV Concordia Delitzsch wohl nicht enden können. Am Freitagabend kassierten die Handball-Männer von Trainer Wladimir Maltsev durch einen Gegentreffer in der Schlusssekunde eine 26:27-Niederlage bei Rot-Weiß Staßfurt. Dabei war Jan Jungandreas erst zehn Sekunden vor Ultimo der Ausgleich gelungen. Bei Funzellicht in der wohl merkwürdigsten Halle der Mitteldeutschen Oberliga unterstützten zahlreiche Delitzscher Schlachtenbummler ihre Mannschaft beim Debüt in Liga vier. Ohne Respekt und langes Abtasten ging es in die Vollen. Concordia bestimmte in den ersten Minuten das Spiel und übernahm verdientermaßen mehrfach in Führung. Max Neuhäuser im NHV-Kasten Tor konnte sich auszeichnen und vorn wirbelte Danny Trodler die Abwehr der Gastgeber durcheinander. Nach einer knappen Viertelstunde begann sich das Spiel langsam zu drehen. Staßfurt steigerte sich und kam immer wieder über rechts zu schnellen Torerfolgen. Dennoch blieb Delitzsch dran, so dass sich ein enges Spiel entwickelte, bei dem sich kein Team absetzen konnte. Selbst eine zwischenzeitliche Dreitoreführung der Rot-Weißen brachte die Concorden nicht aus dem Konzept. Allerdings wurde jetzt schon deutlich, dass die NHV-Deckung noch nicht optimal funktionierte, immer wieder gab es Abstimmungsprobleme, die zu leichten Toren für Staßfurt führten. So ging es folgerichtig mit einer 12:11-Führung der Gastgeber in die Pause. Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, der NHV startete besser und konnte den Rückstand schnell in eine 16:14-Führung umwandeln. Das Spiel wogte jetzt hin und her. Ein ständies Wechselspiel zwischen Ausgleich, Führung und Rückstand sorgte für Hochspannung auf und neben dem Parkett. In dieser Phase wäre für Concordia deutlich mehr drin gewesen, aber Torhüter und Abwehr konnten nicht konstant für Sicherheit sorgen. Bei solch knappen Spielständen (drei Minuten vor Abpfiff stand es 25:25) sind gerade die Keeper von entscheidender Bedeutung. Dabei versuchte Maltsev alles, gab allen drei Torhütern Einsatzzeit. In den letzten Minuten nahm das Drama schließlich seinen Lauf. Keinen hielt es mehr auf seinem Platz, die Halle bebte. Als Jan Jungandreas per Siebenmeter wenige Sekunden vor Schluss den hochverdienten Ausgleich erzielte, war die Hoffnung auf Delitzscher Seite auf einen Punktgewinn groß. Dann jedoch kam der letzte Angriff des Spiels für Staßfurt. Mit Übersicht und Routine erzielte der erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtete Rumäne Ionut Cosmin Tiganasu von rechtsaußen in der letzten Spielsekunde den Siegtreffer zum 27:26. Die Staßfurter konnten ihr Glück ebenso wenig fassen wie die Delitzscher ihr Pech. So endete der Start in die neue Liga für den NHV mit einer denkbar knappen Niederlage. Was bleibt als Resümee? Die Concorden hatten sich gut geschlagen und waren mindestens ebenbürtig. Das bei diesem Spiel nicht mindestens ein Punkt heraussprang, lag hauptsächlich an einer nicht immer sattelfesten Abwehr. Trainer Maltsev wird hier sicher im Training ansetzen müssen, damit in den zukünftigen Begegnungen Delitzschs eigentliche Stärke, schnelles Spiel nach vorn nach Ballgewinnen, besser zum Tragen kommt. Schon am Samstag in der Beckerhalle gegen Glauchau sollte das besser funktionieren als zum Auftakt. Hartmut Sommerfeldt (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser, Flemming, Pulay; Baum 1, Jungandreas 6/5, Randt 1, Mittag 5, Schlegel 4, Trodler 7, Unkell 1, Wendlandt 1, Hannuschke, Meiner, Prautzsch, Sowada Linktipp: Bildergalerie bei Facebook „Spielerisch auf keinen Fall schlechter“ Montag, 05.09.2016: Stimmen zur Delitzscher Oberliga-Premiere Staßfurt. Es hätte alles so schön werden können. Der Punkt zum Start ins Oberliga-Abenteuer lag förmlich auf dem Silbertablett, aber die Delitzscher Handballer gingen am Ende hungrig nach Hause. Kapitän Jan Jungandreas, mit sechs Toren zweitbester NHV-Werfer des Tages, und Trainer Wladimir Maltsev suchen nach Antworten auf die knappe Niederlage. „Es war das erwartet knappe Spiel, bei dem im Endeffekt Kleinigkeiten entschieden. Wir waren in unseren Überzahlsituationen nicht effektiv genug und schaffen es einfach nicht, auch mal ein, zwei leichte Tore durch Konter zu erzielen“, befand Jungandreas und ergänzte: „Kämpferisch haben wir aber stark mitgehalten und uns auch oftmals aus brenzligen Situationen befreit. Ein bisschen mehr Cleverness und wir holen hier zumindest einen Punkt. Zeit zum lange trauern gibt es aber nicht. Die Fehler werden die Woche über analysiert und dann fiebern wir dem ersten Heimspiel entgegen.“ Das geht den Fans ganz sicher ähnlich. Trainer Maltsev fasste das Spiel folgendermaßen zusammen: „Das war die erwartet harte Prüfung für uns gegen einen Gegner, von dem wir vorher leider fast nichts wussten. Spielerisch waren wir auf keinen Fall schlechter. Am Ende fehlte uns leider ein glückliches Händchen.” Gleichzeitig fand der Coach aber auch einige kritische Worte: „Nicht zufrieden war ich heute mit unserem Überzahlspiel. Problematisch war auch, dass wir die starke Staßfurter Achse zwischen linkem Rückraum und Kreisspieler nicht in den Griff bekommen haben. Trotz allem muss ich meinen Jungs ein großes Kompliment machen, denn sie haben bis zur letzten Sekunde gekämpft. Wenn wir so weiter machen, werden wir nicht mehr lange auf die ersten zwei Punkte warten müssen.“ Jens Teresniak  (c) Leipziger Volkszeitung mJD: Starker Auftakt in Böhlen Montag, 05.09.2016: HV Böhlen – SG Nordsachsen 22:28 (9:13) Im ersten Saisonspiel wartete gleich eine schwere Auswärtshürde auf die Delitzscher. Man war zu Gast bei körperlich kleinen, aber spielstarken Böhlenern. Die legten auch sofort los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 3:1. Doch davon ließen sich die Jungandreas-Schützlinge nicht beeindrucken. Nach anfänglicher Unkonzentriertheit beim Torwurf zeigte insbesondere Ron Tesche seine Durchschlagskraft und konnte immer wieder sicher vollenden. Die Randleipziger blieben aber weiter gefährlich und nutzten die Abwehrschwächen auf der linken Delitzscher Seite. Zum Glück vereitelte Benet Bauer im Kasten so manche Chance mit seinen Paraden. Beim Stand von 9:13 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit hütete Patrice Voigt den Delitzscher Kasten und überzeugte ebenfalls. Dies und die Treffer von Jannis, Malte und Espen war der Grund, dass die Führung kontinuierlich ausgebaut wurde. Beim 11:16 führten die Loberstädter mit 5 Toren und beim 16:24 zweifelten auch die zahlreich mitgereisten Eltern nicht mehr am Sieg. Den Sack zu machte dann der neue Kapitän Anton Schwarzer mit zwei sehenswerten Sololäufen. Auch sein Kumpel John konnte durch starken Einsatz überzeugen. Schlussendlich kann man den Jungs einen gelungenen Saisonauftakt bescheinigen, der insbesondere in der Abwehr noch Luft nach oben lässt. Raik Bauer SG Nordsachsen: Julian Wacke (1), Henrik Nehmzow, Lukas Zeidler, Patrice Voigt (TW 2.HZ), Espen Raab (4), Jannis Kristalla (4), Malte Hornig (3), Anh Than Le, Ron Tesche (11), Benet Bauer (TW 1. HZ), Anton Schwarzer (2), John-Luca Joecks (3) Frauen: Kein gelungener Saisonstart Sonntag, 04.09.2016: HBL Miltitz - NHV Concordia Delitzsch 19:15 (8:9) Leipzig Zum Sonntagmittag reisten die Frauen des NHV Concordia Delitzsch zum Absteiger aus der Verbandsliga, Miltitz, um ihr erstes Spiel der Saison zu bestreiten. Mit einem Kader von 14 Spielerinnen konnte Trainerin Yvonne Flach auf eine volle Bank zurückgreifen. Die erste Phase des Spieles verlief etwas schleppend. Beide Mannschaften konnten sich nicht wirklich absetzen und es herrschte immer wieder Gleichstand. Nach und nach konnte sich dann doch Miltitz mit bis zu drei Tore einen kleinen Vorsprung verschaffen, da die Deckung der NHV Frauen zu passiv war und man nicht rechtzeitig in der Abwehr agierte. Auch unvorbereitete Angriffe und eine ausbaufähige Torchancenverwertung ließ die Concordinnen leicht in Rückstand geraten. Nur durch unsere gut aufgelegte Torhüterin Annett Rudolph, fand der Ball der Militzerinnen nicht allzu oft den Weg ins Tor der NHV-Frauen. Doch 10 min vor Ende der ersten Spielhälfte begann sich das Spiel zu Gunsten der NHV-Frauen zu drehen und man zeigte tolle Zusammenspiele und Torwürfe. Auch die Abwehr fasste nun konsequenter zu und ließ dem Angriff der Gastgeberinnen kaum Zug zum Tor. Somit ging man mit einer knappen Torführung in die Halbzeitpause (8:9). Zu Beginn der zweiten Spielhälfte behielten die NHV-Frauen den roten Faden der letzten Minuten der ersten Halbzeit bei und baute einen 4-Tore Vorsprung aus. Auch tolle Paraden von Annett Rudolph gab den Spielerinnen den nötigen Rückhalt um das ein und andere Mal im Angriff erfolgreich abzuschließen. Doch beim Stand von 10:13 für die Concordinnen begann nun langsam das Spiel zu kippen. Viele Zuspielfehler und eine schlechte Chancenverwertung nutze Miltitz konsequent aus und holte sich somit nach und nach den Gleichstand (13:13).  Im Angriff wurde wieder unvorbereitet abgeschlossen und nicht das umgesetzt, was Trainerin Yvonne in ihrer Time-Out-Ansprache verlangte. Auch in der Abwehr gab es nicht genügend Absprachen, wodurch die Ballführende der Miltitzer Damen das ein um andere Mal zu ihren Torerfolgen aus der 2. Reihe kam. Lediglich zwei Einzelaktionen verbuchten am Ende der Spielzeit nur 2 Tore für die Gäste aus Delitzsch. Sowohl einige strittige Schiedsrichterentscheidungen als auch 2 Hinausstellung gegen die  NHV-Frauen haben den Damen aus Delitzsch nochmal mental das Bein gestellt. Somit gewann der Gastgeber mit 19:15. Nun heißt es „Kopf hoch und abhaken!“, denn kommenden Samstag bestreiten die Damen des NHV ihr erstes Heimspiel ,letztmalig in der Arthur-Becker-Halle, gegen die 2.Riege der Damen des HSV Mölkau. Anpfiff der Partie ist 16.30 Uhr. Michele Quasdorf NHV: Annett Rudolph (TW), Sandra Praters (TW), Juliane Göppert (3), Kristin Mertzsch, Christine Petermann, Julia Wölfer, Anne- Marie Brosig (1), Ulli Schulz (4), Franziska Pallgen (2), Anja Zscheyge (2), Laura Säuberlich (1), Elisa Aschenbach, Maria Nahrstedt (1), Isabell Häring (1) wJD: Missglückter Saisonauftakt Sonntag, 04.09.2016: TSG 1861 Taucha - SG Nordsachsen 21:9 (11:4) Der Saisonauftakt der weiblichen D-Jugend verlief wenig erfolgreich. Die Mannschaft, in der auch Spielerinnen aus Eilenburg dabei sind und die daher unter SG Nordsachsen firmiert, verlor bei der TSG Taucha klar mit 9:21. Dabei begann die Begegnung recht verheißungsvoll. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, standen in der Anwehr sehr sicher. Das erste Tor der Partie ging auf das Konto der Spielgemeinschaft: Stella Zwicker brachte die Gäste in Führung. Doch dann legten die Heimspielerinnen einen Zahn zu, glichen aus, gingen in Führung und bauten den Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 11:4 aus. Nach dem Wechsel demonstierte Taucha weiterhin mehr Zug zum Tor, eroberte viele schlechte Zuspiele der Gäste und  ging zur Mitte des Spielabschnitts mit 19:5 in Front. Dann fingen sich die Delitzscher/Eilenburger, packten in der Abwehr besser zu, erkämpften sich mit viel Einsatz die eigenen Tore. Pech in Form von drei Würfen, die am Pfosten landeten, kam oben drauf. "Die ersten fünf Minuten waren gut, danach waren wir in der Abwehr zu zaghaft", kommentierte Michael Münch vom Delitzscher Trainer-Trio. "Nicht unzufrieden" war Michele Quasdorf. Phasenweise sei gut gespielt worden, in der Offensive  seien das Zusammenspiel und das Freilaufen noch ausbaufähig. "Wir werden im Training versuchen, diese Fehler auszumerzen", ergänzte Marcus Kalbe, der mit dem ersten Punktspiel  der neuformierten Mannschaft dennoch ganz zufrieden war. Ulrich Milde SGN: Laura Kummer; Liane Sternitzer, Fanni Wanjek, Lara Jil Sander, Jasmin Milde, Stella Zwicker, Nora Löser, Miriam Lüttich, Luise Bluhm, Nina Kalbe, Anastasia Rößner Maltsev: “Für uns geht es darum, nicht abzusteigen” Freitag, 01.09.2016: NHV Concordia Delitzsch startet am Freitagabend in die Mitteldeutsche Handball-Oberliga Delitzsch/Staßfurt Nach endlosen Wochen der Vorbereitung startet Neu-Viertligist NHV Concordia Delitzsch am Freitagabend um 19:30 Uhr in der Staßfurter Paul-Merkewitz-Sporthalle ins Abenteuer Mitteldeutsche Oberliga. Der ungewöhnliche Spieltag folgt der Hallennot im sachsen- anhaltinischen Salzlandkreis, so dass der Gastgeber die Delitzscher in Ermangelung einer geeigneten Hallenzeit am Wochenende um eine Vorverlegung gebeten hatte. In der vergangenen Saison belegten die Staßfurter trotz eines fast ausgeglichenen Punkteverhältnisses von 25:27 nur den vorletzten Nichtabstiegsplatz, was die enorme Leistungsdichte dieser Mitteldeutschen Oberliga unterstreicht. Es folgte ein Umbruch, der den beim NHV Concordia Delitzsch sogar noch übertraf. Insgesamt sieben Spieler verließen die Mannschaft, darunter mit Nils Hähnel auch der zweitbeste Torschütze (142 Tore) des Teams. Außerdem verabschiedeten sich Tobias Rindert, Alexander Ernst, Sebastian Scholz, Patrick Tuchen sowie Martin Dittmar und Kevin Engelhardt, die beide zurück in die 2. Mannschaft gingen. Gehalten werden konnte dagegen Sebastian Retting, der mit 149 Toren (darunter 40 Siebenmeter) drittbeste Torschütze der gesamten Liga. Ein beachtlicher Wert, wenn man bedenkt, dass der 32- jährige Halblinke immerhin 4 der 26 Saisonspiele verpasst hatte. Neu im Team sind Torhüter Bilal Shagluf vom Vizemeister Aschersleben, Niclas Kaiser vom Absteiger Calbe und auch Eigengewächs Toni Fanselow gehört seit Juli zum Kader der 1.Männermannschaft. Kurz vor Saisonbeginn sicherte man sich außerdem die Dienste des 25-jährigen Rumänen Ionut Cosmin Tiganasu, der bereits im EHF-Cup spielte. Kaum weniger eindrucksvoll ist der Lebenslauf von Enrico Lampe. Der 30- jährige Linksaußen kommt von Drittligist Bernburg, verfügt aber auch über Zweitligaerfahrung. Der Staßfurter Trainer Uwe Werkmeister lobt seinen Neuzugang bereits in den höchsten Tönen „Er kann uns in der Deckung Stabilität bringen und ist ein Kämpfertyp, der über Emotionen, Leidenschaft und Aggressivität kommt. Er könnte ein Spieler sein, der in entscheidenden Phasen vorangeht.“ Lampe selbst bleibt dabei bescheiden. „Mit Sebastian Retting und Oliver Jacobi zum Beispiel gibt es Spieler, die wissen, wie der Hase läuft.“ Befragt nach den Möglichkeiten seines neuen Teams zeigt sich Lampe noch unsicher: „Staßfurt ist eine ganz große Wundertüte und in einer absoluten Findungsphase nach dem riesigen Umbruch.“ Große Erwartungen verbindet man in Staßfurt auch mit Neuzugang Marvin Frank. Der 20-jährige Zweimetermann spielte bisher in der Sachsen-Anhalt-Liga beim Post SV Magdeburg, hauptsächlich im linken Rückraum. „Ich habe ihn schon länger im Auge. Er bringt Größe, Wurfkraft und spielerisches Verständnis mit“, sagt Werkmeister. „Er könnte eine Überraschung werden.“ Ebenfalls für den Rückraum vorgesehen ist Kevin Reiske, der aber auch auf anderen Positionen einsetzbar ist. Der 24-Jährige kommt von Anhalt Bernburg II aus der Verbandliga Süd. Obwohl der Rechtshänder dort öfter mit der Drittligamannschaft trainierte, sind es doch zwei Ligen, die Reiske nach oben springt. „Das hat aber nichts zu bedeuten“, sagt Werkmeister. „Ich habe da keine Bedenken. Er ist überall einsetzbar“, lobt der Trainer. „Auch an ihm waren wir schon letztes Jahr dran, er ist ein sehr kompletter Spieler, robust und ziemlich körperlich, dazu kameradschaftlich.“ Trotz der zum Teil namhaften Neuzugänge bleibt man in Staßfurt bei der Formulierung des Saisonziels einstweilen bescheiden und wäre mit einem abermaligen Klassenerhalt hochzufrieden. Nicht minder bescheiden geben sich die Verantwortlichen beim Aufsteiger Delitzsch, allen voran Trainer Wladimir Maltsev. „Als Aufsteiger in dieser starken und  ausgeglichenen Liga geht es für uns zu allererst darum, nicht wieder abzusteigen. Was das Spiel in Staßfurt angeht, so kann ich leider nicht viel sagen, da ich die Mannschaft überhaupt nicht kenne“, so Maltsev. Kapitän Jan Jungandreas kennt zumindest die Staßfurter „Merkwitzhölle“ aus eigenem Erleben und hat deshalb eine ungefähre Ahnung davon, was die Delitzscher am Freitagabend erwartet: „Wir dürfen uns von der Stimmung in der Halle nicht beeindrucken lassen und müssen von Beginn an den Kampf annehmen. Staßfurt hat eine körperlich sehr starke Mannschaft beisammen. Aber die haben wir auch und wenn es uns gelingt, das Tempo hoch zu halten und effektiv zu spielen, werden wir unsere Chancen bekommen. Die wollen wir nutzen, denn natürlich ist es unser Ziel, mit zwei Punkten im Gepäck wieder nach Hause zu fahren.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung
Bilder Saison 2017/18
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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Bitte recht grimmig. Mit dieser Mannschaft geht der NHV Concordia Delitzsch in seine erste Saison in der Mitteldeutschen Oberliga. Die Entscheidung in der Schlusssekunde: Ionut Cosmin Tiganasu (Mitte) setzt sich gegen Daniel Hannuschke (rechts) durch und trifft blind zum 27:26. Kapitän Jan Jungandreas möchte seine Schwingen nach dem ersten Delitzscher Oberliga-Heimspiel zu gerne jubelnd ausbreiten. Zum vorerst letzten Spiel des NHV in der Beckerhalle war die Stimmung noch einmal ausgezeichnet, was freilich nichts an der Niederlage änderte. Foto: Alexander Prautzsch Männliche D-Jugend 2016/17 - SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Spendenkonto