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Nächstes Spiel Samstag, 16.09.2017 19:00 Uhr HG 85 Köthen --- NHV Conc. Delitzsch
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Newsarchiv - April 2016
15.04.2016 NHV Concordia steht auf dem Sprung 15.04.2016 NHV-Spiele am Wochenende 16./17.04.2016 12.04.2016 Concordia fehlt noch ein Schritt zum Oberliga-Glück 11.04.2016 Delitzsch ist zurück an der Spitze 11.04.2016 Frauen: Ungefährdeter Heimsieg 11.04.2016 mJA: Meisterliche Niederlage zum Abschluss 10.04.2016 mJD: Sensation knapp verpasst 10.04.2016 wJD: Konkurrenten um Silber geschlagen 10.04.2016 mJE: Gemischte Gefühle in Eilenburg 10.04.2016 wJE: Sieg und Niederlage 08.04.2016 Delitzsch kämpft um Spitzenplatz 06.04.2016 Hoyerswerda verzichtet auf Aufstieg, Delitzsch bläst  zum Angriff NHV Concordia steht auf dem Sprung Freitag, 15.04.2016: Handball-Sachsenliga: Tabellenführer kann morgen in Dresden den Aufstieg vorzeitig perfekt machen Delitzsch. Im vorletzten Saisonspiel hat der NHV Concordia Delitzsch morgen Abend (Anpfiff 20 Uhr) den ersten von zwei Matchbällen. Gelingt im Auswärtsspiel bei der Drittligareserve des HC Elbflorenz Dresden ein weiterer Sieg, können die Loberstädter vom ebenfalls aufstiegswilligen TSV 1862 Radeburg (3.) nicht mehr eingeholt werden und hätten somit den in den vergangenen Jahren immer wieder knapp verpassten Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga endlich sicher. Die Teams aus Hoyerswerda (2.) und Görlitz (4.) haben bereits ihren Aufstiegsverzicht erklärt. Für NHV-Trainer Christian Hornig wäre es nach seinem 39. Geburtstag am Dienstag der zweite Grund zum Feiern in dieser Woche. Doch Hornig warnt: „Ich gehe davon aus, dass das Spiel gegen Dresden noch schwerer wird als gegen Hoyerswerda. Mit Elbflorenz erwartet uns ein Gegner, der über sehr erfahrene Spieler verfügt, den ich aber ansonsten schlecht einschätzen kann. Wir werden wieder versuchen, uns auf unser Spiel zu konzentrieren. Wenn wir in den verbleibenden beiden Spielen unseren Stiefel durchziehen, können die anderen sich auf den Kopf stellen. Unser Ziel ist und bleibt nicht nur der Aufstieg, sondern Platz 1 – ohne jede Diskussion!“ Mindestens ein Spiel lang aussetzen muss NHV-Kreisspieler Thomas Grafe nach seiner Roten Karte, die er sich am vergangenen Samstag beim Sieg gegen Hoyerswerda vier Sekunden vor dem Spielende mit einer etwas hemdsärmeligen Aktion gegen seinen Hoyerswerdaer Gegenspieler verdiente. Christian Hornig: „Diese Sperre halte ich persönlich für völlig überzogen. Nun steht uns mit Marcel Ulrich leider nur noch ein Kreisspieler zur Verfügung und wir werden entsprechend improvisieren müssen.“ Dass sich morgen zum wiederholten Male in dieser Saison ein großer Reisebus voller Concordia-Fans auf große Reise begeben wird, ist auch der Mannschaft nicht entgangen. Christian Hornig: „Das sagt über den Stellenwert dieses Spiels alles aus. Man merkt, dass der Sieg gegen Hoyerswerda eine richtige Euphorie in Delitzsch entfacht hat. Die Kulisse im KSZ war beeindruckend und die Stimmung nicht schlechter als zu Zweitligazeiten. Diesen Schwung wollen wir in das Spiel gegen Elbflorenz unbedingt mitnehmen.“ Der HC Elbflorenz rangiert in der Sachsenliga-Tabelle derzeit auf einem gesicherten 5. Platz und kann damit als Aufsteiger durchaus zufrieden sein. Denn mit 22 Punkten haben die Dresdner als einzige Mannschaft hinter dem Spitzenquartett den Klassenerhalt bereits sicher, während alle Mannschaften ab Platz 6 noch zittern müssen. Einzig der Tabellenletzte Zwönitzer HSV steht bereits als Absteiger fest. Obwohl es für sein Team nach Lage der Dinge in den verbleibenden zwei Saisonspielen weder auf noch ab gehen wird, formuliert Teammanager Patrick Mäusebach für das Heimspiel gegen Delitzsch ein klares Ziel: „Es wird Zeit, dass wir endlich mal wieder gegen ein Spitzenteam gewinnen. Nach den Hochs und Tiefs in dieser Saison wollen wir, auch in Hinsicht auf die nächste Saison, zeigen, dass wir das Niveau in der Ligaspitze gehen können. Diesen Anspruch an sich selber hat unsere Mannschaft in dieser Spielzeit zu selten untermauert.“ Einer, der beim Versuch, diesen Anspruch mit Leben zu füllen, morgen nicht helfen wird, ist Routinier Alexander Matschos. Der 35-Jährige Mann wie ein Baum war im Hinspiel Ende November mit sechs Treffern noch bester Dresdner Torschütze, wurde einige Wochen und einen Trainerwechsel später jedoch zurück in die 1. Mannschaft berufen, die noch den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen soll. Einzig Marcel Balster, seines Zeichens dritter Torhüter der Profi-Mannschaft, wird gegen Delitzsch wieder für die Reservemannschaft auflaufen. Im Hinspiel glänzte der 23-Jährige mit insgesamt 19 Paraden. Befragt nach den morgigen Gästen muss Elbflorenz-Manager Patrick Mäusebach nicht lange überlegen: „Delitzsch hat in dieser Saison einfach das bessere Gesamtpaket abgeliefert und konstant gepunktet. Zwischendurch scheint das Umfeld nervös geworden zu sein – wahrscheinlich ist man sich bewusst, dass es so schnell nicht mehr so einfach sein wird, in die Mitteldeutsche Oberliga aufzusteigen. Wir wünschen dem NHV jedenfalls viel Erfolg in der 4. Liga und hoffen, bald mit unserem Perspektivteam hinterherziehen zu können.“ Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung NHV-Spiele am Wochenende 16./17.04.2016 Concordia fehlt noch ein Schritt zum Oberliga-Glück Dienstag, 12.04.2016: Hexenkessel beim Sachsenliga-Spitzenspiel erinnert an große Delitzscher Handball- Zeiten Delitzsch. Um den Stellenwert des Handballs in Delitzsch einzuordnen, reicht manchmal ein schlichtes Bild. Denn wer saß da am Sonnabend während des Spitzenspiels zwischen dem NHV und Hoyerswerda gemeinsam am Spielfeldrand? Landrat Kai Emanuel (parteilos) und Delitzschs Handballikone Wladimir Maltsev. Ein sportpolitisches Gipfeltreffen in Reihe eins. Zusammen mit mehr als 750 Zuschauern im bebenden KSZ sahen sie den 22:21-Erfolg der Hausherren. Emanuel war schon zur Halbzeit beglückt: „Ich freue mich, dass endlich mal wieder so viele Zuschauer da sind“, sagte der Landrat, der bekanntlich erster Präsident des 2010 neugegründeten NHV Concordia war. Die Stimmung wäre wohl noch euphorischer gewesen, wenn die Ergebnisse der Aufstiegskonkurrenz schon bekannt gewesen wären. Die Rivalen spielten erst am Sonntag – und verloren. Der TSV Radeburg gab beim EHV Aue II (27:28) die Punke ab, der SV Koweg Görlitz bei der SG Leipzig/Zwenkau (22:25). Delitzsch hat nun drei Zähler Vorsprung auf diese beiden Teams – nur zwei Partien stehen noch aus. Hoyerswerda, nur einen Zähler zurück, ist nicht aufstiegswillig. Heißt: Delitzsch kann bereits am Samstag mit einem Sieg beim HC Elbflorenz II in Dresden den Aufstieg perfekt machen. Perfekt war auch die Stimmung beim Heimsieg. Es war laut, es war voll, es war (fast) wie in alten Zeiten. Wenn in der neuen Delitzscher Handballzeitrechnung Superlative aufkreuzen, denkt man eben zwangsläufig an damals, die großen Tage in Liga eins und zwei. Nicht zuletzt, weil einige der Protagonisten von früher heute wieder eine zentrale Rolle spielen. Torhüter Gábor Pulay etwa stand schon in der letzten Zweitliga-Saison zwischen den Delitzscher Pfosten. Inzwischen ist der Ungar 45 und scheint nichts verlernt zu haben, verdiente sich nicht zum ersten Mal in dieser Saison das Prädikat Matchwinner. Auch NHV-Trainer Christian Hornig lief jahrelang für die Concordia in Liga zwei auf, genoss die Stimmung und wunderte sich gleichzeitig: „Ich weiß gar nicht, wo sie die ganzen Trommler aufgetrieben haben.“ Es schepperte und schallte gewaltig durchs KSZ. Ganz so wie früher, Herr Hornig? „Ja, doch. Es war immer laut heute, auch wenn es früher vielleicht noch ein bisschen heißer war.“ Kann ja alles noch kommen. Übrigens hatten auch die Gästefans aus Hoyerswerda ihren Anteil an der fantastischen Atmosphäre. NHV-Spielmacher Julius Hartmann rutschte glatt das Wort „Hexenkessel“ raus, wobei das KSZ einem Dreiseitenhof deutlich näher als einem Kessel ist. Aber wir wollen nicht kleinlich sein. Denn die Insassen des „Hexenkessels“ peitschten die Delitzscher unermüdlich nach vorn. „Ich denke, die Halle war heute ausschlaggebend. Das setzt Körner frei, sodass wir am Ende vielleicht einen Tick mehr zuzusetzen hatten“, sagte Hartmann. Und Kollege Patrick Baum ergänzte: „Die Halle hat uns heute extrem motiviert.“ Baum war in der Schlussphase der entscheidende Mann der NHV- Offensive. Grund: „Ich hatte einfach ein gutes Gefühl.“ Ein gutes Gefühl vermittelte auch Niklas Prautzsch. Mit seinen erst 19 Jahren verschweißte er vier Bälle im Gästegehäuse, kassierte Sonderlob vom Trainer: „Niklas hat sein Herz in die Hand genommen.“ Weil aber defensiv noch Luft nach oben war, verbrachte Prautzsch die letzten Minuten auf der Bank. Fast gar keine Pausen gab es dagegen für Danny Trodler, der sich gerade im ersten Durchgang als echter Leader präsentierte. Jede noch so kleine gelungene Aktion bejubelte der Rückraumschütze beinahe ekstatisch. Es passte gut zu diesem irren Handballabend. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung Delitzsch ist zurück an der Spitze Montag, 11.04.2016: NHV C. Delitzsch – LHV Hoyerswerda 22:21 (13:13) Handball-Sachsenliga: NHV Concordia gewinnt Topspiel gegen Hoyerswerda vor 750 Zuschauern mit 22:21. Delitzsch. Es war ein denkwürdiger Handballsamstag im fast ausverkauften Delitzscher Kultur- und Sportzentrum. Etwa 750 Zuschauer sahen ein hochemotionales, unfassbar intensives Sachsenliga-Spitzenspiel zwischen den Hausherren des NHV Concordia und dem bisherigen Primus LHV Hoyerswerda. In einer dramatischen Schlussphase brachten die Gastgeber den 22:21-Sieg über die Ziellinie, weil der ohnehin herausragende Gábor Pulay im Kasten den letzten Wurf der Gäste entschärfte. Der Rest ging im kollektiven Jubel unter. Der NHV grüßt wieder von Platz eins und hat die Meisterschaft nun in den eigenen Händen. Trainer Christian Hornig wirkte nach dem Abpfiff gelöst, ja fast schon erlöst: „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, gerade in der Abwehr. Da haben wir ein funktionierendes System und mit Gábor einen großen Rückhalt.“ Nur ganz so spannend hätte das Spiel aus Trainersicht nicht sein müssen. „Wir belohnen uns zu oft nicht, hauen die Dinger in die Prärie. Das ist natürlich auch Nervensache. Wir haben nun einmal viele junge Leute dabei.“ Aber auch einige alte Haudegen. So wurde abermals Stefan Voigt reaktiviert, blieb diesmal jedoch angeschlagen 60 Minuten auf der Bank. Damit gab mal wieder Marcel Ulrich den Alterspräsidenten der Hausherren. Selbst „Ulle“ ließ sich von der lautstarken Kulisse beeindrucken. Als er völlig frei in den Kreis segelte und den Ball aus fünf Metern per Aufsetzer vier Meter übers Tor drosch, passte das zur hektischen Anfangsphase seiner Mannschaft. Glücklicherweise ging auch Hoyerwerda fahrlässig mit den Chancen um, so dass es nach zehn Minuten gerade einmal 1:3 stand. Jetzt zog das Tempo deutlich an. Delitzsch kaum ins Laufen und ging nach einer Viertelstunde erstmals in Führung. Von nun an wogte die Partie hin und her wie das Hochgeschwindigkeitsspiel der Concorden, zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen technischen Fehlern und grandiosen Kombinationen. „Ruhig können wir nicht“, meinte Hornig. So ging nach einem teils wilden Schlagabtausch mit 13:13 in die Pause. Ein Remis würde dem NHV freilich nicht zur Tabellenführung reichen und so trat das Team nach dem Wechsel noch entschlossener auf, führte fast die gesamte zweite Halbzeit lang, ehe die Gäste sechs Minuten vor dem Ende zum 20:20 ausglichen. Die letzten Zuckungen der Partie gehörten zu den nervenaufreibendsten Darbietungen der jungen NHV- Vereinshistorie. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt an Verbissenheit und Einsatz kaum noch zu überbieten. Zahllose Unterbrechungen und Zeitstrafen ließen den Spielfluss zerbröseln. Lukas Mittag musste nach einem Schlag ins Gesicht vom Linoleum. Den Überblick im Chaos behielt NHV-Spielmacher Patrick Baum, der die letzten beiden Treffer seiner Mannschaft erzielte, selbst nach einem vergebenen Siebenmeter die Ruhe bewahrte. „Ich habe gemerkt, dass sie recht defensiv stehen und einfach immer wieder versucht, zu werfen“, erklärte Baum das vergleichsweise simple Erfolgsrezept. Vor allem aber hing der Triumph an der überragenden Delitzscher Defensivleistung. „Wir haben gekämpft wie die Schweine“, sagte Julius Hartmann. Mehr als das: Kurz vor dem Ende warf sich Thomas Grafe in seinen Gegenspieler, um den Ausgleich zu verhindern, sah logischerweise die Rote Karte. Vier Sekunden und ein Freiwurf blieben Hoyerswerda, um doch noch einen Punkt mitzunehmen. Ausgerechnet der bis dahin völlig glücklose Lukasz Stodtko bekam den letzten Wurf – und scheiterte an Pulay. Es war gleichzeitig der Kulminations- und Schlusspunkt einer Partie, deren Protagonisten man den Druck anmerkte. Zum großen Ziel Oberliga-Aufstieg fehlen der Concordia noch zwei Schritte. Am Sonnabend geht es zum HC Elbflorenz II, ehe zum Saisonabschluss am 24. April Koweg Görlitz, das auch noch Chancen auf die Meisterschaft hat, am Lober gastiert. Aber mit dramatischen Schlussphasen kennen sie sich in Delitzsch ja mittlerweile bestens aus. Johannes David (c) Leipziger Volkszeitung NHV: Neuhäuser (n.e.), Pulay (21/2 Paraden); Mittag (3), Trodler (6/3), Prautzsch (4), Grafe, Ulrich, Unkell (2), Hartmann, Henoch (n.e.), Liebezeit (2), Strehle (1), Baum (4/1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Frauen: Ungefährdeter Heimsieg Montag, 11.04.2016: NHV C. Delitzsch – FSG C. L./Markranst. 32:6 (12:3) Der letzte Heimspieltag in der laufenden Saison stand für unsere NHV-Damen an. So traf man am Samstag im Kultur- und Sportzentrum auf die Mannschaft der FSG Chemie Leipzig/ Markranstädt. Nach dem deutlichen Hinrundensieg, hier gewannen unsere Mädels 40:12, war ein Sieg Pflicht. Dennoch wollte man das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Der Start gestaltete sich zunächst sehr zähflüssig. Unsere Damen spielten unkonzentriert und waren in den ersten Minuten mit der offenen Deckung der Gegner sichtlich überfordert. Nach etlichen vergebenen Torchancen und einer Vielzahl an Fehlpässen gelang das 1:0 durch Anne-Marie Brosig. Doch auch dieses Tor lies den Knoten nicht platzen. Es gab keinen Druck auf die gegnerische Abwehr, man übersah zu häufig die Lücken oder scheiterte bei freien Würfen am Gästetorwart. Denoch konnte man mit einem 12:3 in die Halbzeitpause gehen. In der Kabine motivierte man sich gegenseitig und Trainerin Yvonne Flach appelierte an den Kampfeswillen ihrer Mädels. In der zweiten Halbzeit zeigten die NHV-Damen dann endlich, dass sie auch schönen Handball spielen können. Die Abwehr stand sicherer und auch im Angriff konnte man durch ein schnelles Kombinationsspiel und ein Auge für den Mitspieler die Bälle endlich im Tor unterbringen. So wurde der Vorsprung innerhalb kürzester Zeit auf 17:3 ausgebaut. Weiterhin zeichnete sich Annett Rudolph, die konsequent den Kasten sauber hielt, durch eine starke Torhütterleistung aus. Von da an lief es einfach rund und trotz einer nicht zufriedenstellenden ersten Halbzeit sicherte man sich einen deutlichen 32:6 Heimsieg. An dieser Stelle ein Lob für die Frauen des FSG, welche ohne Auswechsler angereist sind und dennoch über die gesamte Spielzeit hinweg nicht aufgegeben haben. Am nächsten Wochenende steht das letzte Spiel der Saison an. Hier trifft unsere Frauenmannschaft auf den bereits feststehenden Aufsteiger – die Damen von TuS Leipzig-Mockau. Nach einer knappen Hinspielniederlage wollen unsere Frauen die Saison hier mit einem Sieg beenden. Um dies umzusetzen, muss in der kommenden Woche fokussiert trainiert werden, um die Fehler der letzten Spiele auszumerzen. „Aber wenn wir uns auf unsere Stärken konzentrieren und von Beginn an unseren Kampfeswillen zeigen, ist ein Sieg drin.“, so Michele Quasdorf zum bevorstehenden Spitzenspiel. Christine Petermann NHV: Rudolph, Göppert (1), Schulz (3), Kirsten, Schröter, Petermann (3), Säuberlich, Müller (4), Brosig (5), Teppke (1), Quasdorf (3), Nahrstedt (6), Zscheyge (4), F. Pallgen (2) mJA: Meisterliche Niederlage zum Abschluss Montag, 11.04.2016: NHV Conc. Delitzsch – TuS Leipzig-Mockau 17:21 Das letzte Punktspiel der Saison fand für den NHV am Samstag, den 09.04.2016 als Heimspiel statt. Zu Gast war der Tabellenzweite TuS Leipzig-Mockau. Das Spielergebnis hatte für beide Teams schon vor Spielbeginn keinen Einfluss mehr auf die Tabellensituation, denn der NHV hatte den Titel des Bezirksmeisters der nun abgelaufenen Spielsaison schon vorzeitig gewonnen. Dennoch wollten beide Teams ein ordentliches Spitzenspiel abliefern. Die Gäste hatten sich sogar noch mit dem Ex-Delitzscher Eric Schmidt verstärkt, der schon als B-Jugendlicher mit jenseits der 2m Körpergröße im Delitzscher Trikot für Tore aus dem Rückraum sorgen konnte. Für den NHV war der absolute Druck raus und so stand der Spaß im Vordergrund, ohne die Partie leichtfertig verschenken zu wollen. In der Abwehr wurde um jeden Ball gekämpft und im Angriff variantenreich agiert. Von der Bank wurde ordentlich durchgewechselt, so dass alle Spieler zum Einsatz kamen. Insgesamt hatten die Gäste das glücklichere Händchen und gewannen die Begegnung mit einem aus Delitzscher Sicht versöhnlichen Torestand von 17:21. Damit ist die Punktspielsaison für die männliche A-Jugend leider schon sehr zeitig vorbei. Die Verantwortlichen bemühen sich nun noch um die Teilnahme an dem einem oder anderen Turnier bzw. Freundschaftsspiel bis es nach den Ferien dann zur Mannschaftsabschlussfahrt an den Grillensee bei Naunhof geht. Mit dem Titelgewinn hat die Mannschaft eine beachtliche Gesamtleistung abgeliefert. Auch die Integration der Spieler aus den jüngeren Jahrgängen, welche die B-Jugend komplett übersprungen haben, darf als gelungen bewertet werden. Also nochmals "Herzlichen Glückwunsch" an den Bezirksmeister! René Stolzenburg NHV: Hannes Claus (TH), Max Berger, Hannes Elmendorff, Niklas Girndt, Marcus Kalbe (3), Tobias Karl (4), Jonas Kopp (1), Vincent Schönfeld, Niels Stolzenburg (7), Florian Voigt (1), Lukas Wittwer (1) Linktipp: Bildergalerie bei Facebook mJD: Sensation knapp verpasst Sonntag, 10.04.2016: NHV Concordia Delitzsch – HSV Mölkau 13:17 (7:9) „Die kriegen heute die Jacke voll.“ sagte der Autor dieser Zeilen vor dem Spiel zur Oma des Delitzscher Torhüters. Selten hat er sich so darüber gefreut, dass ihn sein handballerischer Sachverstand im Stich ließ. Denn der körperlichen Überlegenheit der Randleipziger setzten die Schützlinge von Jan Jungandreas und Frank Schröter Kampfkraft und Spielwitz entgegen. Niemand hatte erwartet, dass man dem Gegner, dem man vor knapp einem halben Jahr noch mit 22:1 unterlegen war, überhaupt Paroli bieten könnte. Doch wie erwähnt kam es anders. Durch eine offensive, aggressive Abwehr zogen die Delitzscher den „Haien“  etliche Zähne ihres Angriffsschwunges. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem man beim Stand von 7:9 die Seiten wechselte. Auch nach der Pause war kein Leistungsabfall zu verzeichnen. Durch Tore von Malte, Franz und Ron blieben die Delitzscher weiter in Schlagdistanz. Bis zum Stand von 12:12 lag sogar die Sensation in der Luft, dem ungeschlagenen Tabellenführer die weiße Weste zu beflecken. Doch leider reichte die Kraft nicht bis zum Ende. Die Mölkauer spielten nun Ihre körperliche Überlegenheit aus und konnten mehrfach Tore aus dem 1:1 erzielen. Auch die Loberstädter hatten Chancen, doch scheiterten sie mehrfach am guten Leipziger Torhüter, der übrigens einen ganzen Kopf größer war als sein Delitzscher Pendant. Klasse gehalten haben sie beide. Ein Spiel vor Saisonende kann man feststellen: Vizebezirksmeister! Aber das Beste ist, dass die Trainer eine tolle Mannschaft geformt haben, in der sich jeder auch individuell gut entwickelt hat. Raik Bauer NHV: Malte Hornig (3), Paul Peschke (1), Benet Bauer (TH), Ron Tesche (4), Franz Schröter (3), Justin Richter, Nils Zscheyge (1), Jonas Kardos, Le Anh Than, John Luca Joecks, Jonas Ihme, Anton Schwarzer, Florian Herrmann, Jannis Kristalla (1) wJD: Konkurrenten um Silber geschlagen Sonntag, 10.04.2016: SV Lok Leipzig-Mitte - NHV 9:14 Einen Auswärtserfolg feierte die weibliche D-Jugend. Beim SV Lok Leipzig-Mitte gewann das durch zwei Spielerinnen der E-Jugend verstärkte Team mit 14:9 und steht in der Endrunde auf Platz zwei. Nach ausgeglichener erster Halbzeit setzten die Gäste zum Zwischenspurt an und zogen unaufhaltsam davon. Gute Abwehrarbeit und gelungene Angriffszüge waren gleichermaßen für den Sieg verantwortlich. "Wir haben gut gespielt und verdient gewonnen", freute sich Trainerin Steffi Gang. U. Milde mJE: Gemischte Gefühle in Eilenburg Sonntag, 10.04.2016: Am 5. Spieltag der Zwischenrunde trafen sich in den frühen Morgenstunden des Samstages die Mannschaften von SG LVB Leipzig, SC DHfK Leipzig, VfB Eilenburg und NHV Concordia Delitzsch zu einem Turnier. SC DHfK Leipzig - NHV Concordia Delitzsch 38:9 (18:4) Im ersten Spiel des Tages ging es gegen den - in dieser Spielserie noch ungeschlagenen - Spitzenreiter aus Leipzig. In den ersten Minuten konnten die Delitzscher noch mithalten. Mit zunehmender Spieldauer spielten die Leipziger jedoch ihre individuellen Stärken aus. Fehler der Delitzscher im Aufbauspiel wurden eiskalt ausgenutzt. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 18:4. Auch in der 2. Hälfe zeigten die Leipziger keine Gnade mit den Loberstädern. Unbeirrt bauten sie ihren Vorsprung aus. Phasenweise zeigten aber auch die Delitzscher, dass sie Handball spielen können. Den undankbarsten Job des Tages hatte wohl Spielmacher Espen Raab, der ausnahmsweise im Tor aushalf. Insgesamt musste er 39 Mal hinter sich greifen. Er ließ sich aber dadurch nicht entmutigen, und hielt auch einige Hochkaräter. NHV: Espen Raab (TW – 8 Paraden), Felix Pietzsch, Lukas Hupka, Patrice Voigt (3 Tore), Pascal Frey, Jannis Kristalla (5), Niklas Schulz, Noah Zeidler, Lukas Zeidler, Julian Wakke (1), Yves-Lucian Gläser NHV Concordia Delitzsch – VfB Eilenburg 16:10 (8:7) Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen den VfB Eilenburg. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Keiner konnte sich entscheidend absetzen. Über die Stationen 4:3 (5. Min.) und 5:5 (10. Min.) stand es zur Halbzeit 8:7. In der 2. Halbzeit konnten die Delitzscher in der Abwehr noch eine Schippe drauflegen. Mit sehr viel Laufarbeit zwangen sie die Eilenburger immer wieder zu Fehlern. Im Tor erwischte Patrice Voigt mit insgesamt 19 gehaltenen Bällen einen guten Tag. Vorn vollstreckte Jannis Kristalla (10 Tore) sicher. Grundstein für den Erfolg war jedoch die mannschaftliche Abwehrleistung jedes einzelnen Concorden. Am Ende gewannen die Delitzscher verdient mit 16:10. NHV: Patrice Voigt (TW – 19 Paraden), Felix Pietzsch, Lukas Hupka, Pascal Frey (1), Jannis Kristalla (10), Espen Raab (3), Niklas Schulz, Noah Zeidler, Lukas Zeidler, Julian Wakke, Yves-Lucian Gläser (2) Nach dem vorletzten Spieltag der Zwischenrunde belegen die jungen Concorden mit 7:11 Punkten den 3. Tabellenplatz. Die beiden anderen Partien des Turniers endeten wie folgt. VfB Eilenburg – SG LVB Leipzig 14:16; SC DHfK Leipzig – SG LVB Leipzig 28:12. Am kommenden Samstag spielen die Delitzscher ihr letztes Einzelspiel bei den Sportfreunden der SG LVB Leipzig. Am 24.04.2016 findet dann in Leipzig die Finalrunde der Bezirksmeisterschaft statt. Stefan Voigt wJE: Sieg und Niederlage Sonntag, 10.04.2016: NHV - SC Markranstädt 15:11 NHV - LSG Löbnitz 8:13 Trainerin Anja Zscheyge war sichtlich zufrieden. "Das waren zwei gute Spiele von uns", sagte sie nach den zwei Begegnungen der Bezirksliga, die in Turnierform ausgespielt wird. In der Partie bei SC Markranstädt II gewannen die Delitzscherinnen mit 15:11, gegen Löbnitz gab es nach gutem Spiel eine 8:13-Niederlage. Zu berücksichtigen ist, dass die Concorden ersatzgeschwächt antreten mussten, da einige Spielerinnen wegen eines Schulprojektes nicht mitmachen konnten. Dennoch gab es gegen Markranstädt einen letztlich ungefährdeten Erfolg. Dabei überzeugten dir Concorden mit guter Abwehrarbeit und manch gelungenem Spielzug im Angriff. Lediglich  die Präzision der Torwürfe war noch steigerungsfähig. Nach nur kurzer Pause hielten die Delitzscher gegen ein ausgeruhtes Löbnitzer Team gut mit. Zum Schluss ließ verständlicherweise die Kraft nach. DIe NHV-Mädchen stehen auf Platz vier der Tabelle, den sie am kommenden Wochenende beim Turnier in eigener Halle in den Ansetzungen gegen den HC Leipzig I und gleich anschließend gegen den HC Leipzig II verteidigen wollen. U. Milde Linktipp: Bildergalerie bei Facebook Delitzsch kämpft um Spitzenplatz Freitag, 08.04.2016: Handball-Sachsenliga: NHV Concordia Delitzsch will morgen im Spitzenspiel dem LHV Hoyerswerda die Tabellenführung entreißen. Nach vierwöchiger Wettkampfpause beginnt für die Sachsenliga-Männer des NHV Concordia Delitzsch morgen Abend um 18:30 Uhr wieder der Ernst des Handballerlebens. Und wie! Denn zu Gast im heimischen Kultur- und Sportzentrum ist dann niemand Geringeres als der aktuelle Tabellenführer LHV Hoyerswerda. Die absehbar reichlichen Zuschauer erwartet also ein Duell, das drei Spieltage vor Saisonende kaum spannender sein könnte – erst recht, wenn man bedenkt, dass beide Mannschaften nach 19 Spieltagen gerade einmal ein mageres Pünktchen trennt. Vor wenigen Tagen erklärten die Lausitzer, auf einen möglichen Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga freiwillig zu verzichten und in Zukunft mehr auf den eigenen Nachwuchs setzen zu wollen. Eine Entscheidung, die seither in den sozialen Medien kontrovers diskutiert wird. Im selben Atemzug stellte Coach Conni Böhme (35) aber auch klar, dass man dennoch alles dafür tun werde, in dieser Saison den Sachsenmeistertitel zu erringen. Ein Ziel, das Böhme mit dem Delitzscher Cheftrainer Christian Hornig (38) teilt. Der feine Unterschied: Bei den Concorden will man nach etlichen knapp gescheiterten Anläufen nun endlich den Aufstieg schaffen. Und diesem Ziel ordnet man am Lober alles unter. Trotz vierwöchiger Pflichtspielpause wurde bemerkenswert eifrig trainiert, sogar am Wochenende. Um den nötigen Spielrhythmus nicht völlig zu verlieren, wurde zudem kurzfristig ein Testspiel gegen Verbandsligist Lok Leipzig-Mitte angesetzt, das am Dienstagabend – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – standesgemäß gewonnen wurde. Das genaue Ergebnis ist zwar nicht überliefert, Augenzeugen meinen sich aber an „irgendwas in der Größenordnung 47:10“ erinnern zu können. NHV-Coach Christian Hornig betonte im Anschluss die Nebensächlichkeit des Ergebnisses und versuchte die positiven Aspekte des Abends herauszuarbeiten: „Das war ein ordentlicher Test, nicht mehr und nicht weniger. Natürlich ersetzt das kein Punktspiel, aber wir konnten unsere Abwehr stabilisieren und im Angriff Selbstvertrauen tanken. Wir wollten wieder in den Spielrhythmus kommen und ich denke, das ist uns ganz gut gelungen. Das Ergebnis war dabei absolut nebensächlich.“ Personell wird Hornig morgen einmal mehr nicht aus dem Vollen schöpfen können, denn neben dem seit November verletzten Jan Jungandreas wird auch Allzweckwaffe Felix Randt in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten können. Die Ellbogenverletzung, die sich der 29- Jährige Ende Januar zuzog, war letztlich schwerer als zunächst angenommen. Weitaus komfortabler stellt sich die Lage bei den Lausitzern dar, denn diese dürfen sich Hoffnung machen, dass morgen mit Torjäger Lukasz Stodtko der letzte Lazarettbewohner nach mehrwöchiger Verletzungspause aufs Parkett zurückkehren kann. Zur Erinnerung: Der 33-jährige Zwei-Meter-Mann hatte die Delitzscher im Hinspiel vor vier Monaten mit elf Toren quasi im Alleingang abgeschossen und seinem Team einen knappen 29:28-Heimsieg gesichert. In den letzten drei Spielen fehlte der aus der 1. Polnischen Liga verpflichtete Handballprofi seiner Mannschaft, die prompt drei Punkte abgab. Den Delitzscher Co-Trainer Martin Möhle (29) ficht all das nicht an: „Hoyerswerda hat eine Mannschaft, die über hervorragende Einzelspieler und vor allem über einen starken Rückraum in Kombination mit einem sehr guten Kreisläuferspiel verfügt. Aber wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen und die Vorgaben diszipliniert umsetzen, bin ich überzeugt, dass wir mit Unterstützung der großartigen Kulisse im KSZ dieses Spitzenspiel siegreich gestalten und einen großen Schritt in Richtung Sachsenmeisterschaft machen werden.“ Mit Blick auf die Situation an der Tabellenspitze sollten sich die Concorden trotz des Aufstiegsverzichts ihrer morgigen Gäste keinerlei Ausrutscher mehr erlauben. Denn die Verfolger Radeburg und Görlitz haben nur einen Punkt Rückstand auf den NHV. Zumindest von den Radeburgern muss man annehmen, dass diese sich eine Aufstiegschance wohl nicht entgehen lassen würden, und käme sie auch noch so unverhofft. Ober-Concorde Christian Hornig stellt denn auch klar: "Selbst wenn außer uns niemand aufsteigen wollte, würden wir zeigen wollen, dass wir die besten sind in dieser sehr stark besetzten Sachsenliga. Somit muss es unser Anspruch sein, am Ende ganz oben zu stehen." Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung Linktipp: Programmheft 09.04.2016 (pdf 3,0 MB) Hoyerswerda verzichtet auf Aufstieg, Delitzsch bläst  zum Angriff Mittwoch, 06.04.2016: NHV-Trainer Christian Hornig und LHV-Trainer Conni Böhme über das Spiel des Jahres Delitzsch. Die Handballer des NHV Concordia Delitzsch greifen am Samstag nach vierwöchiger Pause wieder in das Spielgeschehen der Sachsenliga ein. Zu Gast im heimischen Kultur- und Sportzentrum (Anpfiff 18.30 Uhr) ist dann der aktuelle Tabellenführer LHV Hoyerswerda. Im Interview mit der Leipziger Volkszeitung sprechen die Trainer Conni Böhme (35) vom LHV und Christian Hornig (38) vom NHV über ihre Erwartungen an das von den Gastgebern als „Spiel des Jahres“ ausgerufene Topspiel. Der Spitzenreiter gastiert beim direkten Verfolger – mehr Spitzenspiel geht nicht. Wie geht es aus? Conni Böhme: Wir kommen nach Delitzsch, um dieses Spiel zu gewinnen. Wenn man einmal auf Tabellenplatz eins ist, möchte man da natürlich auch bleiben. Christian Hornig: Wie das Spiel ausgeht, weiß ich auch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass beide Mannschaften alles dafür tun werden, dieses Spiel zu gewinnen. Ich denke, es werden Kleinigkeiten entscheiden, also gilt es die Fehlerquote niedrig zu halten. Herr Hornig, wie habt Ihr Euch auf dieses vorentscheidende Spitzenspiel vorbereitet? Sind außer Jan Jungandreas alle Spieler fit? Wir hatten einen Monat lang kein Pflichtspiel und konnten nur eingeschränkt trainieren. Da hat Hoyerswerda sicherlich einen Vorteil, denn sie sind schon seit einer Woche wieder im Rhythmus. Leider wird uns diese Saison neben Jan auch Felix Randt nicht mehr zur Verfügung stehen. Seine Verletzung hat leider nicht den gewünschten Heilungsverlauf genommen und wir werden auch kein Risiko eingehen. Herr Böhme, bei Ihnen fehlt seit einigen Wochen Torjäger Lukasz Stodtko, der im Hinspiel gegen den NHV mit elf Toren eine überragende Leistung zeigte. Wird er in Delitzsch aufs Parkett zurückkehren? Das kann man noch nicht genau sagen. Am letzten Wochenende gegen Aue hat Lukasz noch nicht mitgespielt. Ob es dann gegen Delitzsch wieder klappt, wird die Woche zeigen. Ich hoffe aber, dass er uns in diesem Spiel wieder helfen kann. Ansonsten sind bei uns alle Spieler fit. Es sind noch drei Spiele bis zum Saisonende und die Meisterschaft ist so offen wie nie. Neben Hoyerswerda und Delitzsch haben auch Radeburg und Görlitz noch die Chance auf den Titel. Was ist, wenn es wieder nicht klappt mit dem Aufstieg? Nochmals verstärken und es nächste Saison wieder versuchen? Christian Hornig: Gedanken über einen Nichtaufstieg habe ich mir noch nicht gemacht. Wir arbeiten intensiv an dem Ziel aufzusteigen. Man hat also jedes Wochenende das Ziel zu gewinnen, da bleibt keine Zeit über einen Nichtaufstieg nachzudenken. Nach dem Spiel gegen Hoyerswerda haben wir übrigens noch zwei schwere Spiele vor der Brust, die wir ebenfalls unbedingt gewinnen wollen. Conni Böhme: In drei Spielen kann noch verdammt viel passieren. Wir beschäftigen uns ehrlich gesagt nicht mit dem Aufstieg und haben deshalb auch nicht für die Oberliga gemeldet. Wir wollen unbedingt Sachsenmeister werden, werden aber auch in der nächsten Saison wieder in der Sachsenliga an den Start gehen. Wir wollen in Zukunft konzeptionell mehr auf den eigenen Nachwuchs bauen. Daher werden in der nächsten Saison sechs Spieler – darunter die beiden polnischen Akteure – nicht mehr bei uns im Kader stehen. Wir sehen uns als Nachwuchsleistungsstützpunkt und wollen diesen Jungs die Möglichkeit geben, sich im Männerbereich zu etablieren. Herr Hornig, Sie werden über den freiwilligen Aufstiegsverzicht des aktuellen Tabellenführers vermutlich nicht traurig sein. Anderseits liegt der NHV nur einen Punkt vor Radeburg und Görlitz. Ändert sich also gar nichts? Wenn Hoyerswerda nicht aufsteigen möchte, werden sie dafür gute Gründe dafür haben. Natürlich will eine solche Entscheidung gut überlegt sein, denn erfahrungsgemäß ist so etwas Sponsoren, Spielern und Fans gegenüber oftmals schwer vermittelbar. Aber das kann und will ich aus der Ferne nicht beurteilen. Sportlich ändert sich für uns in der Tat wenig, denn um sicher aufzusteigen, müssen wir nach wie vor nicht nur gegen Hoyerswerda gewinnen, sondern auch nächste Woche in Dresden sowie in zwei Wochen das Saisonfinale gegen Görlitz. Ist schon klar, ob Sie auch in der nächsten Saison Trainer der Männermannschaft bleiben oder ob Sie sich auf die Aufgaben als Teammanager, Geschäftsstellenleiter und Trainer der F-Jugend konzentrieren werden? Christian Hornig: Ehrlich gesagt beschäftige ich mich mit dieser Frage im Moment überhaupt nicht. Letzte Frage: Wer wird Meister? Conni Böhme: Ich hoffe doch sehr, dass wir Meister werden. Christian Hornig: Meister wird der, der am Ende auf Platz eins steht. Und ich hoffe, dass wir das sind.“ Interview: Jens Teresniak (c) Leipziger Volkszeitung
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NHV Concordia Delitzsch 2010 e.V.
Christian Hornig (links) will seine Mannschaft im Sachsenliga-Endspurt förmlich über die Ziellinie treiben. Trainer Conni Böhme (kleines Foto) und Hoyerswerda verzichten auf den Aufstieg – harte Konkurrenz für die Delitzscher gibt es aber genug. Fotos: LH Lucas Mittag (links) und seine Delitzscher Teamkollegen müssen gegen Lukasz Stodtko kräftiger zupacken als hier im Hinspiel – der Pole war da mit elf Treffern der Matchwinner für Hoyerswerda. Freude nach dem Sieg Bezirksmeister 2015/16 Die Delitzscher Handballer jubeln nach der Schwerstarbeit gemeinsam mit ihren Anhängern. Gabor Pulay rettet den Sieg – und die Halle bebt wie in alten Zeiten. Der letzte Mohikaner auf der Kreisläufer-Position: Marcel Ulrich. Thomas Grafe (links) ist gesperrt. Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Aktuelle Ergebnisse SG Nordsachsen Spendenkonto